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Kundenrezensionen

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am 7. Februar 2001
Wahrscheinlich ging es vielen Lesern wie mir: Nach dem genialen "Goldenen Kompass" und dem noch mehr Fragen aufwerfenden "Magischen Messer" wurde das Warten auf das "Bernstein Teleskop" geradezu unerträglich. Fast 3 Jahre mussten ins Land gehen, 3 Jahre, in denen ich viele Buchhändler nervte und von ihnen erfahren musste, dass sie ebenfalls ganz begierig auf den 3. Teil warteten. Eine Verkäuferin zeigte mir sogar mal einen von Pullman verfassten Brief, in dem er sich persönlich bei all seinen Lesern bedankte und sich für die lange Wartezeit entschuldigte, er hätte das Buch schon fertig, müsste es aber noch um die Hälfte kürzen. Das war vor ca. einem Jahr.
Jetzt ist es da und ich beneide all die Leser, die erst jetzt auf den "Goldenen Kompass" aufmerksam werden, denn die werden wohl nie erfahren, wie sehr man sich nach dem Erscheinen eines Buches "verzehren" kann!
Es ist schier unglaublich, was sich Pullman mit dem Schluss seiner Trilogie alles einfallen hat lassen. Die Charaktere sind absolut genial gezeichnet und die Welten so glaubhaft beschrieben, dass es einen schwer fällt, sie als Produkt eines fantastischen Autors zu sehen. Der Roman sprüht geradezu vor liebevollen Details, wunderbar neuen Figuren und Ideen, die der ohnehin schon dichten Geschichte das I-Tüpfelchen aufsetzen.
Und seien wir doch mal ehrlich, Mr. Pullman, eigentlich haben Sie diese Parallel-Welten auch gar nicht erfunden, sie sind so real wie Daemonen, Hexen, Gypter, Panzerbären und Tode (letztere gaben mir ein ziemlich beruhigendes Gefühl!). Also her mit dem Messer, Philip, Sie hatten es ja wirklich schon lange genug!
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am 12. März 2002
Ich habe mich einige Zeit gefragt, warum das eigentlich ein Jugenbuch ist. Nach dem 3. Teil war mir klar, das es das auch ist und zugleich ein hervoragendes Erwachsenbuch. Sehr spannend geschrieben, sehr gefühlvoll und sehr philosophisch. Für mich ist es eine Allegorie auf die sowieso schon gefühlte Meinung, dass Gott entweder tot oder ohnmächtig ist. Das Erwachen der beiden Kinder gleicht dem Erwachen der Menschen, wenn sie feststellen, dass nicht ein versprochenes Paradies, sondern das Hier und Jetzt der Ort zu Leben und sein Schicksal zu erfüllen ist. Genau so verhalten sich Will und Lyra am Ende. Die Hoffnung ist das Ende der Gefangenschaft und die Freiheit, die doch so verschieden von den Hoffnungen von Kindern ist, sondern Ausdruck einer erwachsenen, selbsteinsichtigen Grundhaltung ist. Dieses Buch kann ich nur jedem empfehlen.
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am 6. Juni 2016
Philip Pullman gelingt es in dieser Trilogie mehrere Bereiche des Lebens zusammen zu schmieden und seine philosophischen Aussagen durch seine Darsteller zum Ausdruck zu bringen.

Soweit, so trocken - mein Leseerlebnis war wesentlich emotionaler als dies obiger Satz vermuten lassen würde. Nach dem Film habe ich den zweiten Band gelesen, der mir zumindest soweit gefallen hat, dass ich mir den dritten geholt habe - und es hat sich gelohnt.

Die Vielfalt der Figuren und der Handlungstränge hat mir große Freude vermittelt, war ich bei dem einen dachte ich voller Neugier an den anderen. Erstaunlich war mich das Auftauchen der überraschendsten intelligenten Wesen, ich fand, dies ist ein schöner Weg um auf zu zeigen dass Bewusstsein in unterschiedlichen Körperhüllen wohnen kann, also: Nicht nach dem Äußeren gehen!

Hier wurde schon öfters übers Ende gecshrieben. Ich finde, zu den tiefen Schichten dieses Buches hätte ein romantisches Happy-End nicht gepasst. Die Welten müssen sich wieder trennen, die Wesen kehren in ihre jeweilige Welten zurück, weil gerade die Durchgänglichkeit hat den Staub entweichen lassen und die Gespenster entstehen lassen.

Auch die Protagonisten müssen ihren Schicksalen folgen. Also, doch eine harte Ordnung-Welt? Warum musste dann die Kirche besiegt werden? - kann man fragen. Und genau das muss ich dem Autor nochmals hoch anrechnen, dass er zeigt, dass auch in der neuen Welt Ordnung sein muss. Weil Ordnung und Freiheit die guten Grundlagen für die Republik des Himmels sind.

Ein Buch also, voller Bewusstsein und Menschlichkeit, eine phantastische Geschichte mit spannenden Wendungen. Sehr empfehlenswert.
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am 26. August 2015
Die Fantasystory hat insgesamt langwierige schwierige Stellen und es ist nicht immer leicht dran zu bleiben. Weiteres Minus, der es einem vllt auch schwer macht in die Geschichte einzusteigen, ist der Schreib- und Sprachstil. Ich kann ihn nicht anders, als trocken und simpel beschreiben. Manche Emotionen oder Dialoge kommen nicht so gefühlvoll rüber, wie es vllt möglich gewesen wäre. Der Schreibstil wird den Ideen leider nicht gerecht.

Auf der anderen Seite gibt es aber sehr starke Stellen, die mein Leserherz eingenommen haben (Lyra und Pan, Lyra und Will, Will als eigenständiger und mutiger Charakter) und zahlreiche fantastische Ideen und Elemente: Die Totenwelt, die Gespenster, Hexen, Panzerbären, Mulefa, ein Krieg gegen Gott bzw. einen Engel, der sich für Gott erklärt hat. Der biblische Touch ist zum Glück nicht übertrieben worden und war für mich persönlich gut umgesetzt. Hier sollte gesagt sein, dass Pullmann eine sehr kritische Haltung ggü der Kirche bzw. Religion eingenommen hat. Manche Menschen würden diesen finalen Band als ketzerisch bezeichnen. Das diese Menschen ins letzte Jahrhundert gehören, muss ich nicht weiter ausführen.

Es dauert zwar bis man reinkommt (und das obwohl ich die Bände direkt hintereinander weggelesen habe), aber es lohnt sich dranzubleiben und die schwerfälligen Stellen hinter sich zu bringen. Marys Handlungsstrang bei den Mulefa zB ist leider langgestreckt und nervig, obwohl die Mulefa mit ihren Rüsseln recht süße Wesen sind, Marys Anteil gefiel mir aber am wenigsten.

Sehr gefallen hat mir auch die Idee der Totenwelt, den Handlungsstrang, der sich in dieser Welt drehte und die Tode, von denen jeder Mensch seinen eigenen hat. Die letzten 200 Seiten beschreiben ein gewaltiges Finale, das einen nicht kalt lassen kann. Der Schlussteil hat mich sehr berührt zurückgelassen, da die Figuren, besonders Will, Lyra und Pan mir ans Herz gewachsen sind.

Leider finde ich nicht alles gut aufgelöst. Es wird nicht wirklich klar welche Rolle Mary als Schlange nun hatte und welche Lyra. Oder wie die Schlacht nun weiter ausgegangen ist. Vllt kann man es sich schon zusammenreimen, doch hätte ich mir da mehr Ausführungen oder Erklärungen gewünscht. Was war denn nun Lyras Sündenfall? Wo war die Entscheidung bzw. welche Entscheidung war es denn und wie hat Mary als Schlange verführt? Die Erklärung auf Wikipedia zweifel ich nämlich stark an, zumal die Zusammenfassung der Inhaltsangabe auch teilweise falsch ist. Ich habe ein bisschen recherchiert, in Foren mich durchgelesen und eine plausible Erklärung gefunden, die den Sündenfall endlich erklärt, jedoch mich nicht überzeugt. Das ganze Gerede über den Sündenfall, dann kommt er, man begreifts noch nicht mal und der Autor liefert keine Erklärungen. Unschön und leider nicht zufriedenstellend. Erklärung gibt es ganz unten bei der Inhaltsangabe.

Wenn ich diese Reihe insgesamt betrachte, gefällt sie mir sehr gut, vor allem da mich der letzte Band so berühren konnte. Ich bin immer noch traurig über den Schluss und werde wohl immer traurig darüber sein. Dennoch würde ich sie nicht jedem empfehlen, da es dieser Reihe an Leichtigkeit fehlt und der Schreibstil etwas schwerfällig ist. Es handelt sich um eine fantasievolle Geschichte, doch könnte sie durch den biblischen Hintergrund nicht jedem gefallen.

Komplette Inhaltsangabe (Achtung Spoiler):

Lyra ist von ihrer Mutter Mrs. Coulter entführt und in einen tiefen Schlaf versetzt worden. Will sucht sie, dabei trifft er auf Baruch und Balthamos, zwei niederen Engeln, die die Aufgabe haben Will zu Lord Asriel zu bringen. Doch Will hat seinen eigenen Willen und begibt sich auf die Suche nach Lyra. Er begegnet Iorek Byrnison, der von der Hexe Serafina erfahren hat, dass Lee getötet und Lyra entführt wurde. Iorek möchte Lyra helfen und Lee rächen. Doch Lyra ist in noch größerer Gefahr, denn die Kirche schickt einen Pater aus, um Lyra töten zu lassen. Auch Lord Asriel entsendet eine Streitmacht. Der Engel Baruch stirbt, als er Lord Asriel erreicht und ihn von Will und dem Messer erzählt.

Will schafft es Lyra zu befreien und Mrs. Coulter zurückzulassen, während Kirche und Asriels Streitmacht sich in der Luft einen Kampf liefern. Sie fliehen gemeinsam mit den Gallivespiern (winzige Menschen) Salmakia und Tialys, die im Auftrag von Lord Asriel arbeiten, in eine andere Welt. Der Engel Balthamos flieht aus Angst und Trauer um Baruch. Doch bei Lyras Befreiung zerbricht Will das magische Messer, weil er an seine Mutter gedacht hat und das Messer an etwas gestoßen ist, was nicht zerschnitten werden konnte: Die Liebe zu seiner Mutter. Iorek Byrnison kann es wieder reparieren.

Im Schlaf ist Lyra Roger begegnet, der sich in der Welt der Toten befindet. Sie will mit ihm sprechen und ihn um Verzeihung bitten. Auch Will würde gerne mit seinem Vater sprechen. Also beschließen die Kinder in die Welt der Toten zu gehen. Dies gelingt, als Lyra ihren eigenen Tod herbei beschwört und dieser sich bereit erklärt sie in die Welt der Toten zu bringen. Doch sie muss ein großes Opfer bringen und sich von Pan trennen. Auch von Will bleibt etwas noch gestaltlos zurück, was Lyra einen Dæmon nennen würde.

Unterdessen befindet sich Mary Melone in einer anderen Welt und freundet sich mit intelligenten Tieren an (Mulefa), die auf Rädern sich fortbewegen können. Während Lyra für Eva die Ursache der Sünde steht, steht Mary für die Schlange. Sie stellt das Bernstein-Teleskop her mit dessen Hilfe sie Staub erkennen kann. Durch das Teleskop kann sie erkennen, dass der Staub aus der Welt der Mulefa hinausfließt, wodurch die lebenswichtigen Bäume der Mulefa sterben. Sie brauchen Marys Hilfe.

Nachdem Mrs. Coulter erst von Asriel gefangen genommen wurde, kann sie sich mit einer seiner neuen Erfindungen befreien. Sie versucht einen Anschlag der Kirche an Lyra zu verhindern und gerät dabei in einen verzweifelten Kampf, aus dem Asriel sie wieder befreit. Die Bombe kann abgeschossen werden, aber ihr Ziel trifft sie nicht. Stattdessen schlägt sie einen Abgrund in die Welten.

Will und Lyra unterdessen versuchen die Toten zu befreien, damit sie eins mit dem Leben werden können und sich auflösen, denn die Welt der Toten ist unsagbar schrecklich. Es gelingt ihnen, in dem Will ein Fenster schneidet, sodass Roger schließlich seinen Frieden kann. In der Totenwelt begegnen sie auch Wills Vater John Parry und Lee Scoresby. Nun gilt es Will und Lyras Dæmonen wieder zu finden.

Die höchste Autorität ist nicht der wahre Schöpfer, sondern ein Engel, der sich über die anderen Engel erhoben hat. Also doch kein Krieg gegen Gott, sondern gegen einen Engel, der sich für Gott erklärt hat. Dieser Engel gab seine Macht weiter an seinen Regenten: Megatron. Megatron hat es auf die Dæmonen von Will und Lyra abgesehen. Dies wollen Mrs. Coulter und Asriel verhindern. Sie locken Megatron in einen Hinterhalt, es kommt zum Kampf und sie stürzen sich mit ihm in den Abgrund, um sich für Lyra zu opfern. Die Existent der höchsten Autorität löst sich auf, als Lyra und Will einen Engel aus seiner Sänfte befreien ohne zu wissen wer er ist.

Der Krieg hat begonnen. Als Will und Lyra auf der Suche nach ihren Dæmonen mitten in die Schlacht geraten, sterben Tialys und Salmakia, da ihre Körper zu schwach geworden sind. Mithilfe von Iorek Byrnison , den Geistern John Parry und Lee gelingt es Will und Lyra ihre Dämonen zu finden, zu packen und mit ihnen eine andere Welt zu fliehen. In dieser treffen sie Mary und die Mulefa. Auch Pater Gomez, der ausgeschickt wurde um Lyra zu töten, ist inzwischen in diese Welt gelangt. Doch bevor er Lyra erschießen kann, tötet ihn der geflüchtete Engel Balthamos und stirbt selbst, ohne das Will und Lyra die Gefahr bemerken in der sie sich befunden haben. Nachdem Mary den beiden von ihrer ersten Liebe erzählt, verlieben sich Will und Lyra ineinander. Der Kuss der daraufhin folgt und der sie erwachsen werden lässt, symbolisiert den Sündenfall, den Lyra als Eva begeht. Und Mary, hat ihr als Schlange davon erzählt. Eine Erklärung, die ich im Netz gefunden habe und bisher als als einzige plausibel, wenn auch nicht zufriedenstellend ist.

Durch die Fenster, die das magische Messer in andere Welten geschnitten hat, fließt Staub hinaus. Doch der Staub, darf die Welten nicht verlassen, sonst würde das Gute sterben. Jedes Fenster muss verschlossen werden. Nur eines lassen Will und Lyra auf: Das Fenster für die Toten. Dies bedeutet jedoch für Lyra und Will sich für immer zu trennen, da der eine nicht in der Welt des anderen überleben kann. Man kann nur in seiner eigenen Welt gedeihen. Das Reisen zwischen den Welten hat somit ein Ende.

"' denn es ist Will."

"' von Ehrgeiz zerfressen, führt er frevelhaft und eitel Krieg im Himmel gegen Thron und Monarchie." (John Milton)

"Den Horizont vor Augen schlenderten sie weiter. Sie hatten alle Zeit der Welt: alle Zeit, die die Welt hat."
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am 30. Januar 2006
Wer sich schon immer gefragt hat, wie die Seele und das Gewissen eines Lebenswesens aussehen und funktionieren könnte, für den ist dieses Buch (bzw. alle drei Bücher der Dark Material Triologie) sehr anzuempfehlen.
Wer sich außerdem schon immer gefragt hat, warum wir (lt. kirchlich übermittelten Ansichten) zu Sündern werden, sobald wir dem Kindesalter entwachsen sind, wird an diesem Buch seine helle Freude haben.
Wen es schon immer interessiert hat, was wohl passieren würde, wenn die Engel herausfänden, daß Gott (hier: die Autorität) sie betrogen hat und ihnen seit Ewigkeiten die Unwahrheit über ihre Entstehung und vor allen Dingen über seine eigene Entstehung erzählt hat, sei dieses Buch absolut ans Herz gelegt.
Philip Pullman hat mit den 'Dark Materials' und auch seinen vielen anderen Büchern großartige Werke vorgelegt. Er beschäftigt sich mit religiösen, physikalischen, chemischen, mystischen und esoterischen Themen und schafft es, diese durch seine Protagonisten lebensecht, mitreißend und fesselnd an den Leser zu bringen.
Seine Hauptfiguren Lyra, Pan und Will sind sehr detailliert ausgearbeitet und schaffen es, eine innige Beziehung zum Leser zu erzeugen, die soweit geht, daß ich (und nicht nur ich) bitterlich an einigen Stellen der Bücher weinen mußte. Allerdings freut man sich auch unbändig über die Erfolge und kleinen Fortschritte der handelnden Figuren und wird irgendwie Teil der Dark Material Welt, die dann gar nicht mehr so leicht zu verlassen ist, weil es quasi zum Kampf wird, das Buch wieder aus der Hand zu legen.
Am interessantesten ist Pullmans stetige Auseinandersetzung mit der Idee der Seele. Hat jeder Mensch eine? Wie sieht sie aus? Wie macht sie sich bemerkbar? Und was passiert, wenn man sich von ihr trennen muß?

Viele die ihre Rezensionen hier vor mir geschrieben haben, stuften sein Buch als Fantasy ein.
Ich habe seine Geschichte nie als reine Fantasy empfunden, weil eben viel zu viele glaubenstechnische Aspekte die Handlung und die Richtung des Buches bestimmen.
Fans von Fantasy-Geschichten, die bei diesem Buch Terry Pratchet - (auch großartig) oder "Elfen- und Feenzauber"-Fantasy-Märchen erwarten, könnten vielleicht eher von Pullman enttäuscht sein.

Seine drei "Hauptbücher" sind denjenigen Leuten zu empfehlen, die Harry Potter nicht als Maß der Dinge betrachten und die vor allem nicht allzusehr kirchlichen Ideologien hinterherhängen und göttliche "Autoritäten" nicht als allmächtig, unsterblich und unfehlbar beurteilen.

PS: Wer die Möglichkeit hat, es in englisch zu lesen, sollte es tun. Die deutsche Übersetzung ist nicht so schön, wie die Fassung in Original-Sprache.
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am 17. September 2001
Ich habe den ersten Teil dieser Trilogie eigentlich nur durch Zufall in die Hände bekommen- doch als ich einmal angefangen hatte mit Lesen, konnte ich nicht mehr aufhören! Eigentlich dachte ich, dass nach dem genialen Buch "Das magische Messer" keine Steigerung mehr möglich ist, aber dann konnte ich endlich den dritten Band lesen. Ich glaube, ich habe noch nie bei einem Buch so viel Trauer und doch Spannung empfunden! Philipp Pullman hat mit dieser Triologie ein Epos geschaffen, dass in unserer heutigen Zeit seinesgleichen sucht! Als ich "Das Bernsteinteleskop" nach 12 Stunden Lesen aus der Hand gelegt habe, war ich unglaublich bewegt und auch um einiges erwachsener. Niemals hätte ich gedacht, dass mich ein Buch so berühren könnte! Und ich bitte Sie: hören sie um Gottes Willen ja nicht nach dem ersten Buch auf! Im Laufe der Geschichte verdichtet sich alles, es wird unerträglich spannend und Sie werden Lyra und Will niemals vergessen! Jeder, der dieses Buch nicht liebt und Respekt davor hat, hat eigentlich das Leben nicht verstanden! Sicher, es ist "nur" ein Buch (das auch noch viele Seiten hat), aber denken Sie mal darüber nach- eine Geschichte, die uns all die Probleme unserer Welt vergessen lässt... das ist heutzutage doch eher selten!
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Nach den spannenden Vorgängerbänden kann man nur noch auf dieses epische Finale zugreifen.

Lyra und Will müssen in die Welt der Toten reisen.
Diese Reise birgt viele schreckliche Gefahren und Prüfungen.
Lyra will vor allem eine alte Schuld begleichen und eine Erkenntnis gewinnen.
Während Will und Lyra ihre "Jenseitsreise" vollziehen, rüsten sich die Mächtigen zum alles entscheidenen Kampf bei der Lord Asriel eine besondere Rolle spielt.

Dieser Abschlussband hat alles, was zu einer epischen Trilogie gehört.
Große Reise, gefährliche Abenteuer, Prüfungen, Magie, Dramatik, fesselnde Konflikte und bewegende Momente.
Panzerbären, Hexen, Engel, Dæmonen, das ist der Stoff aus dem diese bahnbrechende Saga ist.

Ich bin von dieser Fantasy-Trilogie sehr begeistert.
Man kann alles so schön verfolgen und man bedauert zugleich, dass alles vorbei geht.
Die Mulefa, die sich mit Dr. Mary Malone anfreunden, findet man einfach entzückend.

Die Geschichte von Lyra und Will ist eine faszinierende Saga und ein Muss für Fans von "Der Herr der Ringe", "Harry Potter" und "Percy Jackson".
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am 8. Dezember 2008
Wer die ersten beiden Teile gelesen hat, hat eine Menge Fragen und Erwartungen an den dritten und letzten Teil und geht natürlich davon aus, dass alles aufgeklärt wird. Zwar wird man schon etwas ungeduldig, als nach den ersten 200 Seiten immer noch nichts Wesentliches passiert ist. Aber es gibt ja immer noch 400 Seiten, in denen alles aufgeklärt werden kann, denkt man. Leider wird diese Hoffnung nicht erfüllt. Statt systematisch die aufgemachten Handlungsstränge der Vorgängerbände in Ruhe zu einem plausiblen Ende zu bringen (Prophezeihung rund um Lyra und Will's entscheidende Rolle in der Schlacht zwischen Gut und Böse) werden triviale neue Handlungsstränge aufgemacht und aufgebläht, während den eigentlich brennenden Fragen nur sehr wenig Raum gegeben wird. So findet etwa die alles entscheidende Schlacht auf 1o Seiten statt (von 600) und nicht nur dass Lyra und Will daran gar nicht beteiligt sind (entgegen der Prophezeihung), wird nach dieser Schlacht dieser Handlungsstrang völlig ad akta gelegt und man erfährt gar nicht so recht wie die Schlacht eigentlich ausgegangen ist und was das in weitere Folge für Konsequenzen hat. Auch die Tatsache, dass Lyra und Will von einem Tag auf den anderen in die Pubertät kommen und sich verlieben, hätte man sich letztendlich sparen können, oder man hätte dieser Handlung mehr Raum geben müssen. Denn auch diese Wendung wirkt eher so, als habe der Autor versucht, sie noch mit Müh und Not reinzuquetschen, als dass sie wirklich ins Buch passt. Es bleiben ein Haufen Widersprüche und unplausible Schlussfolgerungen. 2 Sterne dennoch für den zeitweiligen Schreibstil.
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am 11. Juli 2009
Teil 1 der Serie fand ich noch faszinierend, Teil 2 war spannend, aber Das Bernstein-Teleskop ist einfach nur enttäuschend.
Richtige Spannung mag kaum aufkommen, da der Autor zwischen zig Perspektiven hin und her springt, kann man sich kaum mit einem Charakter richtig identifizieren, diverse Logiklöcher klaffen im Plot und die Auflösung ist melodramatisch und schwer nachvollziehbar.
Wer schon den Goldenen Kompass nicht wirklich toll fand, sollte danach jedenfalls nicht weiterlesen.
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am 11. August 2004
Natürlich ist dieses Buch auch interessant, da endlich genaueres über Lyra bekannt wird, aber es ist auch extrem langartmig. Außerdem kommt ein weiterer Charakter dazu, was das Lesen nicht unbedingt einfach macht. Ich empfehle die vorigen Bücher zu lesen, da man sonst einiges nicht versteht. Der Schluss gefällt mir nicht, aber das ist Ansichtssache. Diese Buchreihe ist für Fantasyfans ein Muss, aber auch für anders Gesinnte ein interessanter Einblick in die bunte Fantasywelt
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