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Kundenrezensionen

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am 25. Februar 2004
Aber ein ebenfalls ganz toller, auch fernab von jeder Juristerei oder gerade deswegen?
Habe „Die Farm" im vor einiger Zeit im amerikanischen Original gelesen und war angenehm überrascht, wie sensibel und eindrucksvoll der Thriller-Autor das Leben im ländlichen Arkansas im Jahre 1951 aus der Sicht des siebenjährigen Luke schildert.
Luke ist Sohn eines Baumwollfarmpächters und kämpft mit seiner Familie um das finanzielle Überleben. Der Roman ist angelegt während der sechswöchigen Baumwollerntezeit, als Mexikaner und angeheuerte Hilfskräfte zusammen mit der Familie Chandler die 80 Acres Baumwolle pflücken. Mittelpunkt des Romans bilden nicht nur die ständigen Sorgen der Familie um die Ernte und das Wetter, sondern auch die Ereignisse, sie Luke am meisten beeindrucken (z.B. das erste Mal ein ein Baseballspiel im TV zu sehen oder der samstägliche Besuch in der Stadt) und belasten (z.B. Mord und Totschlag).
Grisham beschönigt nichts. Er stellt klar, dass es ein hartes, sehr einfaches Leben ist . Erinnern Sie sich noch an „Die Waltons"? Die Familie Chandler in „Die Farm" ist ein klein wenig wie die Waltons: sie führen ein einfaches, hartes, aber im Grunde genommen doch schönes Leben.
Fazit: Keine durchtriebenen Rechtsanwälte, keine Juristerei, einfach nur ein wunderschöner Roman, der noch lange nachklingt. Wenn Sie einen Thriller wollen, lesen Sie „Die Farm" bitte nicht. Wenn Sie Spaß haben an einem vortrefflichen, einfühlsamen und auf andere Art spannenden Roman aus den Südstaaten der USA, dann könnte „Die Farm" genau das Richtige für Sie sein! 5 * ++.
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am 24. April 2007
Der Roman spielt im Sommer und Herbst 1952 in Arkansaw, beschrieben werden

die Ereignisse, wie sie der 7-jährige Luke Chandler erlebt. Er lebt mit

seinen Eltern und Großeltern auf einer Baulwollfarm am Rande des

Existenzminimums. Jeden Sommer kommen Leute aus den Bergen und einige

Mexicaner, um bei der Ernte zu helfen.

In diesem Jahr sind die siebzehnjährige Tally, zu der Luke eine besondere

ARr der Beziehung aufbaut - sie läßt ihn zuschauen, wenn sie nackt im Fluß

badet - und der Schlägertyp Hank. Luke wird Zeuge, wie Hank in der Stadt

einen Einheimischen bei einer Schlägerei gegen drei Raufbolde zu Hilfe

kommt und nicht aufhört, bis er einen der Angreifer totgeschlagen hat. Der

Sheriff ist machtlos - angeblich hat niemand den Kampf gesehen, außerdem

ist klar, sollte Hank verhaftet werden, reisen die Leute aus den Bergen ab

und die Chandlers würden ihre Ernte nicht einbringen können.

Luke sammelt weitere Geheimnisse an und bewahrt sie, so wird er Zeuge, wie

die 15-jährige Nachbarstochter Libby ihr Baby bekommt, und er vernimmt auch

das Gerücht, daß sein älterer Bruder der Vater sein soll. Er erwischt Tally

mit einem Mexicaner beim Sex, und ohne zu verstehen, was vor sich geht,

steigt die Eifersucht in Luke auf. Schließlich wird Luke sogar Zeuge des

Mordes an Hank, ein weiteres Geheimnis, das Luke bewahren muß.

Die Hoffnung, daß die Ernte der Chandlers in diesem Jahr ein leichtes Plus

einfahren kann, wird durch Unwetter in Form von Tornados und einer

Überschwemmung jäh zerstört.

Ohne richtig spannend zu sein ist der Romans sehr gut zu lesen, und

obgleich an sich wenig passiert, mag man ihn nicht aus der Hand legen. Das

Leben auf der Farm ist so realitätsnah beschrieben, daß autobiographische

Einflüsse zu vermuten sind. Allerdings kommen die Erlebnisse nicht gut aus

der Sicht eines Siebenjährigen rüber, dafür ist die Darstellung der

Geschehnisse viel zu abgeklärt, logisch und mit dem Verständnis einen

Erwachsenen beschrieben.
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am 29. Juli 2002
Ich habe das Buch vor einiger Zeit auf englisch gelesen, und es zählt zweifelsohne zu Grishams gelungeren Werken. Das Buch ist sprachlich sehr viel reichhaltiger als die meisten seiner Gerichtsthriller, und es gelingt Grisham hier endlich einmal, Charaktere zu erschaffen, die mehr sind als bloß Abziehbilder.
"Die Farm" ist sentimental, das lässt sich nicht leugnen, aber ein Lobgesang auf das einfache Farmleben ist es nun wirklich nicht, denn Grisham lässt von Anfang an keinen Zweifel daran, dass es ein sehr hartes Leben ist und Luke sich nichts sehnlicher wünscht, als es hinter sich zu lassen.
Es ist eine Geschichte übers Heranwachsen und Grisham hat es mit sehr viel mehr Geschick, als man es ihm zutrauen würde, geschafft, das ländliche Arkansas der fünfziger Jahre lebendig werden zu lassen.
Wenn Sie Veränderungen nicht mögen und Ihr ganzes Leben am gleichen Ort Urlaub machen, dann sollten Sie die Finger von diesem unverzeihlichen Ausrutscher Grishams lassen. Wenn Sie aber offen sind für Neues und man Ihnen nicht immer wieder das Gleiche vorkauen muss, dann geben Sie diesem wunderbaren Buch eine Chance.
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am 21. Dezember 2002
Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich habe es sehr flott durchgelesen, weil ich es sehr interessant fand, wie das Leben auf einer Baumwollfarm in den amerikanischen 50er Jahren so ablief.
Problem ist halt nur, daß das Buch eben kein typischer Grisham ist, denn es gibt keine Richter, kein Jury und auch von Anwälten hört und sieht man nichts. Sicher es geschehen ein paar Morde, aber die sind eigentlich nur ein sehr kleiner Teil der Geschichte, wo es eigentlich primär um die Probleme der Baumwollfarmer aus der Sicht eines 7 jährigen Jungen geht.
Wer Interesse an dieser Art Geschichte hat und nicht "Action" erwartet, wie sie normalerweise bei Grisham vorkommt, wird mit dem Buch sicher seine Freude haben.
Alle anderen sollten sich lieber an den neuen Grisham (DER RICHTER) halten.
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Wer die "typischen Justiz-Thriller" von Grisham nicht mag, hat nun die Möglichkeit einmal einen Titel des Bestseller-Autors zu lesen, der einem völlig anderen Genre angehört. In dem Buch "Die Farm" nimmt Grisham seine Leser in die kleinbürgerliche Welt eines "Siebenjährigen" mit, der auf einer Baumwollfarm im Süden der USA aufwächst, mit den Saisonarbeitern (aus dem Gebirge bzw. aus Mexiko) Dinge erlebt, die seine wohlbehütete Umgebung in Frage stellen und dem kleinen, braven Farmerjungen Angst machen.

Die einzelnen Charaktere werden von John Grisham, wie gewohnt, sehr gut und intensiv gezeichnet und man kann so z.B. das Geschehen während der Erntesaison, aus der Sicht eines Siebenjährigen, sehr gut und verständnisvoll nachvollziehen. Ein sehr einfühlsames, interessantes Buch über das Leben (und Überleben) auf einer kleinen Farm, mit der ihre Bewohnern (drei Generationen) zum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel erwirtschaften.

Ein mitreißender Familienroman, der gefühlvoll das Leben auf einer kleiner Farm im Süden Amerikas beschreibt und den ich sehr gerne interessierten Leserinnen und Lesern empfehlen möchte - auch wenn sie sonst keine ausgesprochenen Grisham-Fans sind.
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am 26. April 2005
Mit "Die Farm" begibt sich John Grisham auf ungewohntes Terrain. Fernab von Anwaltskanzleien und Gerichtssälen erzählt er die Geschichte der Famersfamilie Chandler im ländlichen Arkansas Anfang der 50er Jahre.
Aus der Sicht des siebenjährigen Luke, der mit Mutter, Vater und Großeltern auf einer Baumwollfarm lebt, erfährt man schnell, dass, bei ausreichender Interpretationgabe, an der es Famern nicht mangelt, so ziemlich alles auf schlechtes Wetter hindeuten kann, dass die "Cardinals" das beste Baseballteam sind, dass samstägliche Ausflüge in die "Stadt" Black Oak für eine ganze Woche harte Schuffterei auf den Baumwollplantagen entschädigen und dass bei Baptisten alles Sünde ist.
Lukes kleine heile Welt gerät im Sommer 1952 komplett aus den Fugen. Dadurch, dass sein bester Freund in schulfreien Zeiten, sein Onkel Ricky, im Koreakrieg ist, dadurch dass die merkwürdige Familie Spruill als Erntehelfer auf die Farm kommt, und dadurch dass die 14-jährige Tochter der völlig verarmten Familie Latcher, denen es weit schlechter geht als den Chandlers, ein uneheliches Baby von einem unbekannten Vater bekommt, was in Black Oak zwar jeder vermutet, aber offiziell keiner wissen darf. Alles das und noch viel mehr, was ich hier nicht verraten will, lässt Luke, wie es im Klappentext so schön heißt, "seine kindliche Unschuld verlieren" und die Welt der Erwachsenen mit anderen Augen sehen.
Ich bin ein großes Fan von Grishams Justizthrillern und war zunächst wirklich skeptisch, doch die herrlich erfrischende Art mit der Grisham den siebenjährigen Luke die Welt der Erwachsenen kommentieren lässt hatte mich schon nach wenigen Seiten von diesem Roman überzeugt. Auch eingefleischte Grisham-Fans sollten diesem Roman zumindest eine Chance geben. Es lohnt sich wirklich.
5 Sterne für Grishams Mut einen so ganz anderen Roman zu schreiben, der von der ersten bis zu letzten Seite einfach bezaubernd ist.
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TOP 1000 REZENSENTam 17. Oktober 2004
Cottonfields back home
Anfang September 1952, auf einer kleinen Farm in Arkansas lebt der siebenjährige Luke Chandler. Die Baumwollernte steht bevor, ausnahmsweise war es ein gutes Jahr und Lukes Vater und Großvater hoffen, endlich die Schulden abzahlen zu können, statt dass neue hinzu kommen.
Das Leben ist hart während der Ernte, die Kinder haben schulfrei und müssen helfen, Hillibillies und Mexikaner werden als Erntehelfer angeworben. Luke träumt davon, nach St. Lous zu gehen und ein berühmter Baseballstar bei den "Cardinals" zu werden. Einstweilen muss er sich damit begnügen, die Spiele zusammen mit seinem Opa "Pappy" im Radio zu verfolgen. Sein Bruder Ricky ist in Korea im Krieg, die nächsten Nachbarn sind die Latchers und die sind noch ärmer als die Chandlers.
Die vierzehnjährige Latchertochter erwartet ein Baby, doch der Vater sei unbekannt, heißt es im Ort und das ist für die dreihundert Einwohner die aufregendste Neuigkeit überhaupt.
Mit den Hillibillies hält der unberechenbare Hank Einzug bei den Chandlers und die siebzehnjährige bildhübsche Tally. Dann gibt es eine Leiche, ein Vetter berichtet von den Städten im Norden, in denen die Fabriken drei Dollar pro Stunde zahlen, für das ländliche Arkansas ist das unvorstellbarer Reichtum. Und der Leser ahnt, die ländliche Idylle wird nicht lange halten.
John Grisham, sonst durch Gerichtsthriller bekannt, hat einen wunderschönen Roman über eine vergangene Zeit vorgelegt. Er portraitiert das ländliche Arkansas, die Armut, die Arbeit, die nie aufhört, das Wetter, das mit einem Wolkenbruch die Arbeit von Monaten zunichte machen kann, er portraitiert es liebevoll, aber idealisiert es nicht. Thrillerfans mögen die üblichen Morde und Gerichtsatmosphäre vermissen, aber wer sich auf das Buch einlässt, stellt fest, dass Grishams Ausflug in ein anderes Genre voll und ganz gelungen ist.
(c) Hans Peter Roentgen, Textkraft-Moderator
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am 7. Oktober 2002
...und er ist trotzdem klasse!
Eine faszinierende Beschreibung der damaligen Zeit, eine spannende Geschichte, und alles wie immer herausragend gelesen von Charles Brauer.
Die Grisham-Lesungen von Charles Brauer gehören zu den ganz wenigen Aufnahmen, die in der deutschen Übersetzung besser sind, als das englischsprachige Original.
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am 24. August 2004
Bei "Die Farm" von John Grisham handelt es sich keineswegs um einen Anwaltsroman, wie wir ihn vom Erzähler gewohnt sind. Berichtet wird aus dem Leben des siebenjährigen Luke, der auf einer Baumwollfarm in Arkansas lebt und die Erwachsenen ganz genau beobachtet. Lassen Sie sich von John Grisham entführen, in eine authentische und auf ihre Art wunderschöne Welt am "Cotton-Belt" in den 50er Jahren. Ich habe das Buch in einem Stück durchgelesen und kann es als echten Pageturner bezeichnen. Meine Empfehlung, John Grisham mit einem seiner besten Bücher. Top, und mit Sicherheit seinen Preis wert.
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am 18. Juni 2002
Ich hatte ein Buch erwartet, welches zu einem 1/4 aus einem Mord und zu 3/4 aus der Gerichtsverhandlung besteht. Anstatt dessen fand ich ein Buch vor, welches für Grisham ungewöhnlich ist: kein einziger Anwalt kam darin vor. Ich gebe zu, dass ich mehrmals nachgeschaut habe ob ich auch das richtige Buch habe. Trotz allem hat mich das Buch recht positiv überrascht und es hat sich sehr flüssig gelesen. Fazit: Für Grisham ungewöhnlich und trotzdem gut.
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