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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam - trotz Längen
Politisch korrekt ist das nicht. Man sammelt alle Vorurteile über ehemals sozialistische Balkanländer und macht sich hemmungslos in Form eines fiktiven Reiseführers darüber lustig. Wenn man damit leben kann, ist das Buch sehr, sehr unterhaltsam.
Ein Schwachpunkt des Buchs ist allerdings, dass man sich auch im Umfang an einem Reiseführer...
Am 5. April 2005 veröffentlicht

versus
20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Reise in das Land des schadhaften Lächelns
Schlägt man im allseits bekannten Onlinelexikon Wikipedia Molwanien nach, so findet man schnell einen Eintrag über diese Parodie auf einen Reiseführer. Molwanien, so heißt es im Reiseführer ist eines der kleinsten Länder Europas und dürfte irgendwo in Südost- oder doch Nordosteuropa liegen. Das Land selbst vereint die Eigenschaften...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von Mario Pf.


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36 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam - trotz Längen, 5. April 2005
Von Ein Kunde
Politisch korrekt ist das nicht. Man sammelt alle Vorurteile über ehemals sozialistische Balkanländer und macht sich hemmungslos in Form eines fiktiven Reiseführers darüber lustig. Wenn man damit leben kann, ist das Buch sehr, sehr unterhaltsam.
Ein Schwachpunkt des Buchs ist allerdings, dass man sich auch im Umfang an einem Reiseführer orientiert hat. Dafür trägt die Idee nicht ganz. Irgendwann habe ich angefangen, ein wenig zu blättern, weil die Pointen z.B. bei den Restaurantempfehlungen dann einfach nur noch Varianten voneinander waren und nach der dritten Variante des gleichen Witzes musste ich nich noch die vierte haben.
Trotzdem: Die Idee ist genial - und auch wenn man das Buch nach zwei Dritteln vielleicht nicht mehr weiterliest, weil man die Pointen kennt, sind diese zwei Drittel wirklich gut und eine Kaufempfehlung.
Da man sowieso wahrscheinlich nie nach Molwanien fahren wird, muss man das Buch auch nicht komplett lesen. Es ist als "Klolektüre" ideal geeignet, da die Abschnitte jeweils sehr kurz sind und die Form des Reiseführers ja von Natur aus keinen "Plot" hat, den man aus den Augen verlieren könnte.
Kleiner Tip: Die Namen und Ortsbezeichnungen in der erfundenen Sprache im Geiste laut aussprechen. Die Autoren haben da viel versteckt. So gibt es z.B. irgendwo eine Tabletancebar, die "Spretzeleks" heisst. Das kann einem beim bloßen Drüberlesen leicht entgehen.
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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Noch lustiger geht's wahrscheinlich nicht!, 29. April 2005
Selten ist ein witzigeres Buch geschrieben worden! Die Autoren verstehen sich meisterhaft auf alle Humortechniken: Übertreibung, Überraschungsmomente, Parodie - was Sie wollen! Wo haben die Autoren bloß bisher gesteckt? Es ist von keinem der drei irgendeine andere Veröffentlichung zu finden.
Nein, politisch korrekt ist das Buch wohl nicht, aber wer derlei Vorgaben konsequent einhalten will, wird generell nicht viel zu lachen bekommen. Im übrigen: außer der sicherlich unglücklich gewählten Namensähnlichkeit hat dieses Molwanien nun wirklich keine Gemeinsamkeiten mit irgendeinem real existierenden Land. Die fiktiven Molwanier sind faul und ungepflegt, haben einen ausgeprägten Hang zum Betrug und können häufig auch gefährlich werden. Viele sind zumindest unfreundlich, und dort, wo man Freundlichkeit vorfindet, scheint die nicht selten auf Debilität zu beruhen. Die markanten Persönlichkeiten der molwanischen Geschichte waren Versager, Aufschneider, Wirrköpfe oder Verbrecher, manche alles zugleich. Wer darin ein wirklich existierendes Volk wiederzuerkennen meint, muss sich fragen lassen, ob er nicht in erster Linie selbst derjenige mit den Vorurteilen ist.
Ein großer Teil des Spottes richtet sich ohnehin nicht gegen irgendwelche Menschen oder Länder, sondern geißelt den sattsam bekannten Stil von Reiseführern. Ein echtes Schmankerl in dieser Hinsicht sind immer wieder die Kommentare des Besserwissers Philippe, der mit arrogantem Duktus gegenüber den ach-so-blöden Pauschaltouristen jeweils den besonderen Tipp für Erlebnisse abseits der ausgetrampelten Touristenpfade präsentiert - nur dass sich diese Tipps eben regelmäßig als sündhaft teurer Super-Nepp oder anderweitiges Desaster erweisen.
Einziges Manko, das aber m.E. insgesamt keinen Punktabzug rechtfertigt: Irgendwann beginnen sich die Gags zumindest ihrer Art nach zu wiederholen. Die Autoren haben es sich nicht nehmen lassen, auch hinsichtlich des Umfanges recht genau einen möglichen echten Reiseführer zu simulieren. Nach dem soundsovielten Hotel, dessen desolater Zustand mit euphorischem Ton geschildert wird, verbrauchen sich die Gags daher ein wenig.
Insgesamt aber ein Riesenspaß! Der reiseführerartige Aufbau des Buches mag dazu verlocken, es einem Freund für die Lektüre einer einzelnen Passage mal kurz auszuhändigen. Lassen Sie das sein, sie kriegen es nicht mehr zurück!
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wenn man den Humor mag toll, 2. Juni 2007
Zugegeben, man muss den Humor der Autoren teilen, um an diesem Buch seine Freude zu haben. Ich teile ihn und von daher habe ich es genossen das Buch zu lesen und anderen daraus vorzulesen. Die schon von einigen erwähnten Wiederholungen haben auch einen gewissen Reiz, so ist es vielleicht nicht jedem aufgefallen, aber jedes Kapitel über eine Regionen fängt quasi gleich an und zwar mit der Aussage, dass dieser Teil des Landes bisher von Touristen nur wenig beachtet wurde. Auch sonst wiederholen sich sicher einige Witze, aber es werden auch immer wieder neue, "regionenspezifische" entwickelt.

Was mich als eigentlich Reiseführer Hassenden so gefreut hat an dem Buch, war wie dieses Buch wie ein echter Reiseführer aufgebaut ist und dabei nicht nur osteuropäische Länder aufs Korn nimmt, sondern auch das Genre Reiseführer.

Man sollte dieses Buch auf keinen Fall lesen, wenn man einen anspruchsvollen Text erwartet, sondern als einfache Gute-Nacht-Lektüre, die einen entspannen lässt, zum Lachen bringt und einen danach ruhig schlafen lässt.

Warum dann "nur" 4 Sterne, damit ein Buch von mir 5 Sterne bekommt muss es schon mehr bieten und auch anspruchsvoller sein.
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27 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Außerordentlich lustig, obwohl es etwas noch Besseres gibt, 18. Dezember 2005
Molwanien ist wirklich ein kleines Glanzstück des Humors. Das australische Autorenteam hat aus vielen Klischees und Horrorurlaubserlebnissen ein neues Standardwerk des Lachens geschaffen. Der Leser wird perfekt auf seinen Urlaub im fiktiven Land Molwanien in Osteuropa vorbereitet.
So gibt es einen Nationalheiligen, der bereits mit sechs Jahren den Kirchenvorstand beeindruckte, indem er einen ganzen Krug Messwein trank. Als Jugendlicher konnte er nicht bei der Feldarbeit helfen, weil er ständig im Gebet vertieft war, und wenn er Hausbesuche bei jungen Witwen tätigte, waren diese hinterher ganz zerzaust, außer Atem und aufgewühlt - ein Zeichen, dass der heilige Geist bei ihnen war.
Oder das Hotelpersonal, dass in der letzten Ausgabe fälschlicherweise als uniformiert bezeichnet worden war, aber in Wirklichkeit uninformiert ist.
Natürlich werden hier nur althergebrachte Vorurteile und Stereotypen wieder aufgewärmt, aber das auf eine außerordentlich witzige Art und Weise, die einfach nur köstlich ist.
Der Fairness halber:
Der Humor ist ziemlich australisch und der oder die ein oder andere Deutsche wird vielleicht wenig damit anfangen zu können. Denen ist zu raten, das ganze etwas lockerer zu betrachten (der Durchschnittsaustralier hält sich ans kölsche Gesetz "Et kütt wie et kütt" und nimmt alles mit Humor).
Ich habe nur die australische Ausgabe gelesen und weiß nicht, ob und was beim Übersetzen auf der Strecke geblieben ist.
Allerdings ist dieses Buch bei weitem nicht das Lustigste, dass ich je gelesen habe. Denn es gibt da auch noch Phaic Tan, den Nachfolger Molwaniens vom gleichen Autorenteam. Dabei geht die Reise nach Asien, und sie ist mindestens doppelt so lustig. Auch wenn diese übersetzt werden sollte, würde ich zur englischen Ausgabe raten, denn diese ist voller Sprachwitz bei der fiktiven Landessprache, so heißen Bootsleute "Pireths" (pirates, Piraten) und die Hauptstadt "Bumpa-ta-Bumpa" (bumper to bumper, Stoßstange an Stoßstange).
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höllisch schönes Urlaubsziel!, 1. April 2005
EIN REISEFÜHRER FÜR DEN GANZ BESONDEREN GESCHMACK:
Die Traumplätze der Welt kennen Sie schon? Dann folgen Sie dem "Jetlag Travel Guide" nach Molwanien, dem Land des schadhaften Lächelns!
Der Guide steckt voll nützlicher Tipps (,,Wenden Sie den tradionellen Knoblauch-Schnaps nie innerlich an!'') und landeskundlichem Insider-Wissen ("Von Karfreitag bis Ostermontag enthalten Eheleute sich oft heimischer Gewaltanwendung").
Ein unentbehrlicher Ratgeber für Reisen in ein Land, das es zum Glück (oder zum Pech) nur in der Fantasie gibt!
Ich meine: Endlich eine gelungene Parodie auf Reiseführer, die selbst ödeste Orte enthusiastisch feiern. Urkomisch!!!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eine Reise in das Land des schadhaften Lächelns, 17. November 2006
Von 
Mario Pf. (Oberösterreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Schlägt man im allseits bekannten Onlinelexikon Wikipedia Molwanien nach, so findet man schnell einen Eintrag über diese Parodie auf einen Reiseführer. Molwanien, so heißt es im Reiseführer ist eines der kleinsten Länder Europas und dürfte irgendwo in Südost- oder doch Nordosteuropa liegen. Das Land selbst vereint die Eigenschaften zahlreicher Länder Europas und vor allem jener die zum ehemaligen Ostblock gehörten. Der Name hingegen, soll keine Anlehnung an das reale Moldawien sein, sondern ist einfach die naheliegendste Übersetzung des englischen Molvania.

Nachdem das Buch des australischen Komikertrios Santo Cilauro, Tom Gleisner & Rob Sitch vom Heyne-Verlag ins Deutsche übersetzt wurde, erhielt es auf der tatsächlich existierenden Internationalen Tourismus Börse in Berlin einen eigenen Sonderpreis. Auch in der Tourismusbranche versteht man also Spaß, denn "Molwanien - Land des schadhaften Lächelns" ist im Grunde nichts anderes als eine Parodie auf so manchen Reiseführer der versucht selbst aus den unmöglichsten Situationen noch das Beste herauszuholen, ohne den Leser dabei schamlos zu betrügen und mögliche Unannehmlichkeiten für den Touristen ganz zu verschweigen.

Dank zahlreicher Fotos, bei welchen es sich nur schwer um Fotomontagen handeln kann, wird Molwanien zu einem Land, dass zwar nicht existiert, das man sich aber gut vorstellen könnte. Für den Hobbyphilosophen heißt das, Molwanien ist ein modernes Anti-Utopia, welches als solches zwar nicht existiert, aber auf einer Verdichtung realer Begebenheiten basiert. Im Grunde genommen war das ja auch die Absicht des Autorentrios, sie wollten die Ergebnisse ihrer teilweise sehr grauenvollen Europareisen zusammenfassen und in einer humorvollen Form verpacken. Flüchtig könnte man behaupten sie hätten sich dabei allein auf ehemalige Ostblockstaaten konzentriert, doch wer genau hinsieht wird feststellen dass man Ansätze von Molwanien auch im eigenen Land finden kann, zum Glück jedoch nur Ansätze. Eine eigene Karte, Geschichte und Geografie verleihen Molwanien den Anschein eines beinahe ganz normalen Landes, was wiederum für die Qualität dieser Parodie auf einen Reiseführer spricht.

Nicht zuletzt die philosophischen Anekdoten des Reisejournalisten Phillipe verleihen dem Reiseführer ein wichtiges Satireelement, wobei man sich das schelmische nicht ganz ernst gemeinte Augenzwinkern ganz gut vorstellen kann. Seitenweise Hotel- und Restaurantkritiken führen dennoch stark in Versuchung gleich ein Kapitel zu überspringen oder das Buch für längere Zeit aus der Hand zu legen. Möglich wäre es ja, denn besonders in die Ausführungen über Molwaniens Geschichte dürften sich die Autoren etwas zu sehr hineingesteigert haben, denn damit wird die Republik Molwanien vollkommen ins Absurde und kaum noch vorstellbare gezogen. Diese überzogenen Stellen sind leider relativ häufig und entbehren der Ironie, auf der die Idee zu diesem Reiseführer beruht. Im Endeffekt ist es den Autoren trotz der guten Idee und des größtenteils sehr gut umgesetzten Konzepts (man hat wirklich das Gefühl einen echten Reiseführer in der Hand zu halten) nicht gelungen zu überzeugen. In vielen Beschreibungen wurde stark übertrieben und die Themen zu sehr überreizt um noch irgendwie für Sarkasmus zu sorgen.

Fazit:
Eine witzige Abrechnung mit so manchen überschwänglich positiven Reiseführern, die über weite Strecken aber etwas zu übertrieben wirkt.
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen lustig lustig, aber sicher nicht jedermanns Sache, 12. September 2005
Ich hatte meinen Spaß bei dem Buch, das ich auch mehrmals an reisewütige Leute verschenkt habe. Für alle war es ein prima Geschenk, daher würde ich es sofort weiterempfehlen als solches. Es ist witzig und die Bilder zusammen mit den Bildunterschriften sind zum Totlachen.
ABER, in vielen Teilen übertreibt es einfach. Leser, die auf der Suche nach subtilem Humor sind, sollten dieses Buch auf alle Fälle meiden. Es vergeht nicht ein einziger Abschnitt, in dem nicht irgendwie eine witzige Beschreibung untergebracht wird. Das Ergebnis, zumindest bei mir, ist aber negativ; viele Passagen wirken durch dieses "Zuwerfen" mit Witzen überhaupt nicht mehr witzig, sondern man beginnt sich zu langweilen. Es ist halt doch immer wieder dasselbe.
Meine Empfehlung für das Lesen des Buches: Abschnittweise. Auf keinen Fall von vorne bis hinten durchlesen, man wird einfach überfrachtet. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es sehr viel Spaß macht, aus dem Buch auf Feiern oder Treffen mit Freunden vorzulesen.
Der Kritik, dass der Ostblock durch den Kakao gezogen wird, kann ich mich überhaupt nicht anschliessen. Darum geht es letztlich doch, jemanden oder besser ein ganzes Land durch den Kakao zu ziehen. Wer kauft sich denn bitte so ein Buch und erwartet Anderes? Wie sehen denn Satiren aus? Und nichts anderes ist es doch. Aber dieses Land gibt es noch nicht einmal, also gibt es auch keinen Grund sich aufzuregen.
Zusammengefasst: Sehr empfehlenswert als Party-Vorlesestoff oder als Lektüre für ab und an. Nicht empfehlenswert für Leute auf der Suche nach feinsinnigem Humor oder einem witzigen Buch, um es in einem durchzulesen.
"Weniger ist mehr" ist ein Motto, dass die Autoren sich ansehen sollten. Trotzdem, für den großen Spaß, den man haben kann, 4 Punkte!
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20 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vorurteile, Sprachwitz und einige Längen, 5. Juli 2005
Vorab, alleine die Idee einen Reiseführer über ein Land zu verfassen, dass es gar nicht gibt verdient vier Sterne. Molwanien ist als solches einzigartig und so originell, dass es eine willkommene Abwechslung zu den aus dem Bereich Comedy vorherrschenden Themen darstellt.
Molwanien ist ein Gag, ein Buch, das man sowohl bei Parties auf den Tisch legen kann oder auf dem Gästeklo deponiert, ein Buch, dass man aufgrund der oftmals in abgewandelter Form wiederkehrender Witze nur in kleinen Dosen erträgt, in diesen zu sich genommen jedoch eine Menge Freude bereitet.
Wer sich einen netten Spass gönnen möchte, ohne gleich eine literarische Grosstat zu erwarten, der sollte getrost und vergnügt in das Reich Molwanien eintauchen.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lonely-Planet-Gegner holen zum Gegenschlag aus, 24. Juli 2005
Von Ein Kunde
In Reiseführern werden Städte und Länder so detailliert beschrieben, dass man sie kaum noch bereisen muss. Hotel X ist hip, Lokal Y ist ein Muss und wer nicht mindestens einmal in der Szenekneipe Z war, der war eigentlich gar nicht da. Der Irrsinn führt so weit, dass einige Bars und Restaurant sogar Schilder mit der Aufschrift "wie im Lonely-Planet-Reiseführer empfohlen" ins Schaufenster hängen.
Von der Perspektive aus betrachtet, ist "Molwanien" nicht nur eine originelle und phantasievolle Idee, sondern auch eine herrliche Persiflage auf die Allmacht der Lonely-Planet-Reiseführer. Angefangen bei den "Autoren" wie Philippe Miseree, der jeden Ort schon einmal bereist hat und alles dekandenter findet als in den 70er Jahren oder Trudi Dennes, die eigentlich nichts mit dem Buch zu tun hat und trotzdem in der Autorenliste steht. Wer die im Buch empfohlenen Restaurants oder Hotels aufsucht, geht - im Gegensatz zu Lonely Planet - nicht auf Nummer sicher, sondern läuft schnurstracks ins offene Messer. Und natürlich dürfen auch die üblichen Schutzheiligen und Landesväter nicht fehlen, die in Molwanien erstaunlich viel kriminelle Energie besaßen. Perfekte Menschen waren auch die echten Helden selten, hier ruht die Persiflage und bringt uns dafür die schonungslose Wahrheit.
Sicher, das Buch hat Längen, die Art von Humor hat der Leser nach 20 Seiten verinnerlicht, die übrigen Seiten wirken dann stellenweise platt und bekannt. Andererseits: wer liest schon einen Reiseführer von vorne bis hinten?
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Molwanien spaltet die Welt....., 21. August 2005
Von 
...zumindest die Welt der Leser, scheint es. Wer hätte schon mal gehört, dass Satire und Klamauk political correctness erfordern? Wenn Sie Lust haben an Nonsens, an Wortwitz, an den überraschenden Wendungen scheinbar seriöser Ortsbetrachtungen, dann wird dieser Reiseführer Molwanien - übrigens ein Jet Lag - Travel Guide - Ihnen Spass bereiten.
Das Buch überzeichnet bis zum Erbrechen (weshalb die Taxisfahrer Sie nach einem landestypischen Mahl, etwa Lammbries in Sahne in "Tante Olgas Restaurant", auch nicht nach Hause bringen wollen. Es warnt Sie vor Sylvester in der Hauptstadt, weil das Feuerwerk vom Militär organisiert und durchgeführt wird - bisweilen mit herben Folgen für die angrenzenden Länder. Sie erfahren, dass das Museum Eintrittsfrei sei, das Durchschreiten der Türe jedoch eine Gebühr kostet. Wie Molwanien überhaupt ohne Gebühren nicht auskommt, und mitunter auch auf diese ein geringfügiger Aufschlag erhoben wird.
Wie gesagt: nichts für feinsinnige Gemüter. Aber bei weitem nicht englisch. Schlecht werden wird es Ihnen schon nicht davon, und Sie können das Werk ja wie einen Reiseführer lesen. Stückchenweise. Wenn Ihnen der Sinn grad mal nach non-sense steht.
Mein Rat: wenigstens mal reinschnuppern! Sie könnten eines der witzigsten Bücher verpassen.....
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Molwanien: Land des schadhaften Lächelns - Aktualisierte Ausgabe
Molwanien: Land des schadhaften Lächelns - Aktualisierte Ausgabe von Tom Gleisner (Taschenbuch - 5. März 2007)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,82
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