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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein krönender Abschluss!!
Ich habe lange auf Lumen die Fortsetzung von Lycidas und Lilith gewartet und wurde nicht enttäuscht. Nachdem ich völlig gefangen war in der Welt von Emily, der Stadt der Schornsteine, mit sprechenden Ratten und den Engeln am Oxford Circle, hab ich sehnsüchtig darauf gewartet weiter in diese Welt einzutauchen. Zauberhaft spannt Christopher Marzi seine...
Veröffentlicht am 22. Oktober 2006 von Eva

versus
6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Als Abschluß der Triologie ein "Muß"
Christoph Marzi schließt mit diesem Band die Triologie um Emily Laing gelungen ab. Wie in Lycidas und Lilith taucht er wieder in die Welt der uralten Metropolen, der Städte unter den Städten ein. Der abschließende Band ist in keinster Weise schlechter als die vorhergegangenen und bietet wieder kurzweilige und gute Unterhaltung für...
Veröffentlicht am 6. Februar 2007 von yellion


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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein krönender Abschluss!!, 22. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Ich habe lange auf Lumen die Fortsetzung von Lycidas und Lilith gewartet und wurde nicht enttäuscht. Nachdem ich völlig gefangen war in der Welt von Emily, der Stadt der Schornsteine, mit sprechenden Ratten und den Engeln am Oxford Circle, hab ich sehnsüchtig darauf gewartet weiter in diese Welt einzutauchen. Zauberhaft spannt Christopher Marzi seine Geschichte weiter.

Nebel gehen in London um, Nebel die Menschen verschlingen und sie in einen ewigen Schlaf versetzen, ein letztes Mal müssen sich Emily, Wittgenstein und Aurora in die uralte Metropole Londons, die Stadt unter der Stadt, begeben, um endgültig die Intrigen und Machtspiele aufzudecken, die Elend über sie und ihre Feunde und Liebsten bringen. Sie kommen auf die Spuren einer Gemeinschaft die schon seit Jahunderten dort ihre Pläne schmiedet und nun zum großen Schlag ausholt. Um den Anfang von allem zu finden müssen Emily und Wittgenstein sich ins geheimnisvolle und mysthische Prag begeben, neue Freunde und Feinde finden sie, aber auch alte Bekannte kreuzen ihren Weg und einmal mehr ist nicht alles wie es scheint, denn nun stellt sich die Frage, wem ist zu trauen?

Man kann nicht alles in schwarz und weiß einteilen, diesen Satz find ich sehr passen für die Geschichte von Emily und ihren Freunden, wiedermal ist es schwer zu sagen, was die wahren Hintergründe der einzelnen Figuren sind und überhaupt sie in Gut und Böse einzuteilen, denn irgendwie sind doch viele Charaktere beides. Auch hat Emily diesesmal ein paar Probleme in Herzensdingen und man erfährt auch endlich mehr über ihren Mentor Wittgenstein und seine Vergangenheit. Alles in allem entfehle ich jedem, der schon die ersten zwei Bände gelesen hat, auf jedenfall auch Lumen zu lesen und alle, die die ersten zwei Bände noch nicht gelesen haben, tja dann wirds aber Zeit ;-), auf die Bücher!!!!
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue Abenteuer von Emily Laing und ihren Gefährten, 17. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Mit LUMEN liegt der dritte (und abschließende ?) Band der Abenteuer von Emily Laing und ihren Gefährten in der Uralten Metropole unter London vor.

Wer die beiden Vorgänger LYCIDAS und LILITH kennt, den möchte ich hier nicht länger aufhalten und wünsche ihm mit einem Zitat aus LUMEN ’’Die Welt ist gierig, und manchmal umschließen Nebel unsere Herzen, bis wir uns nicht einmal mehr daran erinnern können, wann unsere Träume zu sterben begannen...’’ einen spannenden Einstieg in die Geschichte.

Für alle, die bisher noch nichts von Emily Laing gehört haben und deren Interesse geweckt worden ist, denen sei gesagt, ihr habt zwar die bisherigen wunderbaren Abenteuer verpasst in denen man auf Engel, sprechende Ratten; Vampire und vieles mehr trifft, aber ihr könnt auch ohne diese Kenntnisse um die Vorgeschichten problemlos in die Welt von Emily Laing eintauchen und LUMEN mit Genuss lesen.

Anfangs ist der Erzählstil von Christoph Marzi etwas verwirrend aufgrund der gewählten Ich-Form, aber gerade dieser Stil macht die einzelnen Fäden so farbig und so lebendig, so dass man am Ende feststellt, dass man sich durch ein rundum gelungenes Abenteuer gelesen hat.

Ich wünsche allen viel Vergnügen beim Lesen und freue mich auf den nächsten Roman aus der Feder von Christoph Marzi.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine Zufälle!, 26. Oktober 2006
Von 
Hans Schuhmacher "Andersweltreisender" (Ladenburg/Neckar) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Dies hat Christoph Marzi mit dem dritten Band der Emily Laing Reihe bewiesen.

Keine schafft es Trauer, Melancholie, Humor mit einer schleichenden Spannung zu verbinden, wie er. Sein Dickens-Stil verleiht den Personen eine Wärme und Dreidimensionalität, wie ich sie selten im Reich der Literatur erlebt habe. Emily, Aurora, Wittgenstein usw. sind beim Lesen ein Teil meines Lebens geworden und es erfüllt mich mit Trauer, daß ich in Zukunft wahrscheinlich nicht mehr an ihrem Dasein teilnehmen darf.

Marzi hat es wieder eindrucksvoll geschafft verschiedene Mythologien und Religionen miteinander zu verweben und dies ist wiederum etwas was ich noch bei keinem anderen Autor erlebt habe. Dies zeigt sine Fachkenntnis und eine penible Vorarbeit. Marzi sprengt die Grenzen der Fantasy und hat auch Menschen etwas zu bieten, die sich im Reich der "höheren" Literatur bewegen.

Christoph Marzi und Richard Schwartz haben es auf jeden Fall verdient auch International erfolgreich zu sein.

Wer ein Buch voller Wärme und Spannung sucht, der ist hier in der obersten Liga. Auch nicht Fantasy-Leser sollten ruhig mal einen Versuch wagen, dann aber bitte mit Lycidas anfangen, da man sonst schwierigkeiten hat, die Zusammenhänge zu verstehen.

Und wie geht es jetzt weiter?

"Fragen Sie nicht."
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Two households, both alike in dignity..., 18. November 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
...in fair Verona, where we lay our scene..." Nein. Das ist nicht Verona, sondern London, die Stadt der Schornsteine und der uralten Metropole darunter. Christoph Marzis exzellente, viktorianische anmutende Trilogie, kommt mit "Lumen" zum Ende. Ein geheimnisvoller Nebel streicht wieder durch London. Leute, die ihn einatmen, werden zu Bestien bevor eine gnädige Dürre sie zu Staub zerfallen lässt.

Die beiden Häuser Mushroom und Manderley, die von jeher das Geschick der Stadt bestimmten, liegen in ewiger Fehde. Ausgehend von der Theorie, dass jede Grosstadt der Welt auf einem Ungeheuer erbaut ist, welches sich von niederen Gefühlen und schlechten Taten der Menschen ernährt damit der Fluss des Lebens einigermaßen funktionieren kann, muss das Ungeheuer stetig Nahrung erhalten.

Die beiden Freundinnen Aurora und Emily trennen sich, um den geheimnisumwitterten Limbus der Hölle zu finden und mit ihm Lord Lycidas oder Lucifer wie er einst genannt wurde, denn nur er weiß Rat, wie die Stadt der Schornsteine noch zu retten ist. Ein Hauch von Hitchcock umweht die Ereignisse in der surrealen Gegenwelt Londons während Emily, Wittgenstein und der undurchsichtige Tristan Marlowe in Prag, der ewigen Stadt der Alchimie, ihre eigenen Wege gehen.

Tristan Marlowe, Bibliothekar in Londons British Library, hat in "Lumen" seinen ersten Auftritt. Auch er ist ein Trickster wie Emily und wie Wittgenstein ' ein jeder auf seine sehr verschiedene Art und mit Gaben gezeichnet, die Fluch und Segen zugleich sind. Da Prag zu meinen Lieblingsstädten gehört, war ich neugierig, wie Christoph Marzi die Atmosphäre der Stadt eingefangen hat. Mit Bravour natürlich! Altstädter Ring, Moldau, Brückentürme, Ghetto und der jüdische Friedhof, all das war dazu da, um den surrealen Anstrich dieses Romans weiterzuentwickeln und die Puzzleteile zusammenzuführen.

Marzi verquickt bekannte Charaktere von bekannten Autoren, verschiebt den Blickpunkt um ein weniges, und kreiert damit eine ganz andere Geschichte als die uns wohlbekannte, was nicht selten zu einem Aha-Erlebnis führt. Das erstaunliche daran ist, das es durchaus funktioniert und die Geschichten von und um Charles Dickens, Oscar Wilde und Rabbi Löw auch diesen Hintergrund gehabt haben könnten.

Ein Spiegel mag nur ein Gesicht haben, aber eine Medaille hat definitiv zwei. Im dritten und letzten Teil geht Christoph Marzi der Frage nach: was ist real und was ist Fälschung? Was ist Lüge und was ist die Wahrheit? Der Roman ist nichts für Kinder noch für Leute, die nur quer lesen weil die Geschichte viel zu komplex und vielschichtig ist. Marzis exquisites Deutsch (das ich mir bei viel mehr Autoren so wünsche) ist poetisch, melancholisch, tragend wo's nötig ist; mit trockenem Witz, wo's möglich ist. Für meinen Geschmack war's stellenweise ein wenig zu schmalzig, dennoch verdient "Lumen" die volle Sternenzahl.
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein Vielschichtiges, Umfang- und Detailreiches Buch!!!, 14. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Wen die Abenteuer von Emmy schon in Lycidas und Lillith begeistert haben, dem soll auch das dritte Buch wärmstens empfohlen sein.

Es ist überaus hilfreich die beiden vorhergehenden Bücher gelesen zu haben, da es sonst zwar nicht unmöglich aber doch recht schwierig ist die komplexe Handlung richtig einzuordnen und das Buch mit Genuß zu lesen.

In Lumen sehen sich Emmy und ihr Lehrmeister Wittgenstein abermals einer neuen mystischen herrausforderung gegenüber. Nebel suchen London heim. Im Verlauf des Buches wird ein neuer und überaus interessanter Charakter, in Person des Tristan Marlowe eingeführt, der das Buch einerseits durch die vielschichtigkeit seines Charakters belebt und gleichzeitig eine Art Ruhepol(was auf keinen Fall träge und langweilig bedeutet) inmitten der (hektischen) Handlung drumherum darstellt.

Der Schauplatzwechsel von London nach Prag gibt dem Buch einen anderes Flair, gleichsam nimmt Christopher Marzi den Leser sehr schön mit auf diese "Reise".

Der Erzählstil von C. Marzi ist gewöhnungsbedürftig.

Im ersten Buch habe ich über 100 Seiten benötigt um mit dem Erzählstil einigermaßen klar zu kommen.

Findet man sich jedoch erstmal in den verschiedenen Handlungssträngen, die sich immerwieder neu sortieren und den Zeitsprüngen zurecht, so lernt man diese Erzählweise durchaus zu schätzen (für mich zählt sie aus meiner persönlichen sicht zu den absoluten Pluspunkten des Buches aber ich denke das ist eine Geschmacksfrage).

Die Mystik des Buches zieht einen immerwieder aufs neue in den Bann und man ist stets aufs neue gespannt, was einen auf den nächsten Seiten erwartet. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und es hat allemal die volle Punktzahl verdient!

Einziger Minuspunkt ist vllt, dass man durch die komplexe Handlung teilweise sehr vom wesentlichen abgelenkt wird und so leicht den Überblick verliert bzw, dass man einige Ereignisse schon im Vorfeld erwartet und so ein wenig die Spannung vorwegnimmt.

Insgesamt jedoch ein wunderbares Buch, mit einem ganz eigenen Charme und einer anziehenden Mystik, das sich jeder antun sollte, der bücherbegeistert und auch bücherunbegeistert ist und sowiso diejenigen, denen die beiden vorherigen "Bände" gefallen haben!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbares Ende einer wunderbaren Geschichte, 4. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
"Lumen" ist der dritte und letzte Teil der Buchreihe Christoph Marzis über das Waisenkind Emily und ihren Mentor Wittgenstein, die Uralte Metropole und die beiden Lichtwesen Lycidas und Lilith. Und der Abschluss ist in jeder Hinsicht geglückt.

Die Handlung in groben Zügen: In London ziehen Nebel und seltsame Dürren durch die Straßen, deren Ursprünge im Ungewissen liegen. Emily, Wittgenstein und ihre Freundin Aurora geraten in einen Strudel aus Ereignissen, Unglücken und Verwicklungen, in dem sie sich nie sicher sein können, wem sie vertrauen dürfen und wem nicht. Ihr Weg führt sie zurück in die Hölle und die geheimnisvolle Stadt Prag, wo man eine Möglichkeit zu finden hofft, London retten zu können.

Christoph Marzi bleibt seiner Linie auch in diesem letzten Roman seiner Reihe treu. Er erschafft aus Worten, Bildern und Ideen eine unvergleichliche Atmosphäre und eine Welt, die man in einer solchen Form nur selten erlebt. Die Sprache ist eine gefühlvolle Komposition in einem eigenen Stil, durch den viele Aspekte der Geschichte überhaupt erst funktionieren. Lakonischer Stil wechselt sich mit pittoresken Beschreibungen ab, ohne dass sich beides gegenseitig im Weg steht. Die Erzählperspektive fügt dem noch eine besondere Note hinzu.

Wie auch in "Lycidas" und "Lilith" werden fantasievolle, traumhafte, manchmal aber auch beängstigende Schauplätze nebeneinander her verwandt und ziehen den Leser durch ihre Stimmigkeit untereinander in ihren Bann.

Auch die Charakterzeichnung folgt dem Pfad, den die Vorgänger beschritten haben: Öfter, als man es vermutet, sind die auftauchenden Figuren weder schwarz noch weiß. Jede von ihnen schillert zwischen beidem hin und her - mal stärker, mal schwächer, und genau das treibt die Handlung voran. Für sich allein betrachtet ist die Handlung ein konsequenter Abschluss der Trilogie: Alte Fäden werden wiederaufgenommen, alte Figuren tauchen wieder auf und auch viele frühere Ideen leben in dem neuen Werk weiter. Neue Figuren und Schauplätze geben der Geschichte eine frische Note und sind niemals überflüssig - aber immer interessant. Die Protagonisten werden behutsam weitergezeichnet und je länger der Roman dauert, desto lieber gewinnt man sie.

Doch auch die besonders charakteristische Eigenschaft der Vorgängerromane ist unverändert geblieben: Ein unvergleichlicher Stil bei der Beschreibung von Gedanken und Gefühlen:

"Die Welt ist gierig, und viel zu oft erweist sich die Hölle, die wir in uns tragen, als der einzige Ort der Zuflucht, der uns den verlorenen Himmel noch vergessen lässt."

All diese vielen einzelnen Teile machen den Roman zusammen zu dem, was er ist: einer großartigen Geschichte, die einen nicht mehr loslässt, bis die letzte Seite unter den Fingern dahingleitet und man die Traurigkeit darüber verspürt, dass die Geschichte vorbei ist.

"Das Leben ist zu ernst, um es ohne ein Lächeln ertragen zu können"

F.P.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein gelungener Abschluß !!!!, 6. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Hallo, die Welt ist schlecht...WARUM? Fragen Sie nicht. Wahre Worte in einem tollen Buch. Ich kann es nur wärmstens empfehlen. Nach dem schwächeren zweiten Teil, folgt nun ein voll und ganz gelungener dritter und letzter Teil. Allein die Sprache läßt einen in die Geschichte tief eintauchen. Es ist wirklich wunderbar geschrieben. London und Prag sind zwei herrliche Städte solch eine Geschichte leben zu lassen. Für lange Abende genau das RICHTIGE. In diesem Teil kommt auch die Liebe (Dank Ch. Marzis Ehefrau)nicht zu kurz. Schön wie er die Gedanken immer wieder aufleben läßt. Also lesen, lesen, lesen...
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Besser gut geklaut als schlecht erfunden, 17. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
Ich schließe mich Götterbotin an! Natürlich ist einiges aus der Trilogie "geklaut", aber auch JK Rowling hat sich vieles zusammen geschustert und etwas neues, großartiges daraus erschaffen. Meckert da einer?!

Ich las "Lycidas", "Lilith" und "Lumen" direkt hintereinander weg und bin schlicht begeistert! Auch wenn mich von Zeit zu Zeit gewisse Charaktere fürchterlich nervten, so gab es zahlreiche Dinge, die dies wieder gut machten.

Zum einen der Schreibstil: fantastisch! Gewöhnungsbedürftig und ungewöhnlich, aber gerade deswegen reizvoll und für jeden, der sich darauf einzulassen versteht, ein Hochgenuss. Denn leider ist es nun einmal oft so (vor allem im Fantasy/Mystery - Bereich) dass schriftstellerisch vieles zunichte gemacht wird, was von den Ideen aufgebaut wurde. Nicht bei Christoph Marzi, der bekanntes zu neuem verwebt und es mit diesem Schreibstil noch krönt.

Zum anderen die Wendungen: Bücher sind, wie vieles andere auch, häufig vorhersehbar. So etwas kommt natürlich auch in dieser Trilogie vor, aber es überwiegen eindeutig die Wendungen, die einen völlig überraschen und die gesamte Geschichte in ein gänzlich neues Licht tauchen. Sehr gut gemacht!

Ferner kommt für meinen Geschmack einfach nichts zu kurz: Fantasy, kriminalistisches, spannende Schicksale, Romantik und interessante Charaktere (mit den wenigen, oben erwähnten, nervenden Ausnahmen) werden gut ineinander eingefügt. Da gibt es tragische Figuren, unfreiwillige Helden, hinterlistige Gestalten und eigentlich niemand ist durch und durch böse, was für mich einen weiteren Reiz ausmacht! Schwarzweiß-Malerei ist schließlich langweilig ;-)

Kurzum: ich empfehle die Trilogie vorbehaltlos weiter!
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das große Finale, 15. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman (Taschenbuch)
In "Lumen" setzt Christoph Marzi konsequent fort, was er in den ersten beiden Bänden "Lycidas" und "Lilith" angefangen hat. Marzis Geschichte ist enorm komplex und so ist es von Vorteil die ersten Bänden noch frisch im Gedächtnis zu haben. Aus Mythen, Sagen und Phantasie webt er einen atmosphärisch dichten Plot. Die uralte Metropole unterhalb Londons erinnert an Neil Gaimans "Niemalsland" und in "Lumen" werden unter anderem Bezüge auf Gustav Meyerinks "Der Golem" und Kafkas "Verwandlung" deutlich. Marzi verheimlicht seine Vorbilder nicht, dafür sind sie viel zu offensichtlich und es macht Spaß beim Auftauchen einer neuen Figur erst einmal zu recherchieren, woran der Name angelehnt ist.

"Lumen" ist mehr oder weniger als ein großes Finale angelegt. Es tauchen viele längst vergessene Figuren wieder auf und der Plot läuft auf seinen absoluten Höhepunkt hinaus. Schon in den vorangegangenen Büchern hat Marzi seine Figuren nicht eindimensional oder schwarz/weiß skizziert. Gut und Böse sind jeweils sehr relative Begriffe. Die beiden Lager lassen sich nicht strikt voneinander abgrenzen und so weiß der Leser genauso wenig wie die Protagonisten, wem man vertrauen kann und wem nicht. Das erhöht die Spannung enorm, zumal es für Emily und ihre Weggefährten in diesem Band nun endgültig auf einen Kampf auf Messers Schneide hinausläuft. Nie zuvor schien das Schicksal der Welt an einem so dünnen Faden zu hängen wie diesmal.

Die Figurenentwicklung hat in den Vorgängerwerken wenig Raum. In "Lumen" holt Marzi diesbezüglich einiges nach. Wittgenstein öffnet sich Emily und so erfahren wir einiges über seine Vergangenheit. Er wird dadurch menschlicher und greifbarer, wenngleich eine gewisse kühle Distanz dennoch bestehen bleibt.

Marzis Plot ist unglaublich lebhaft und geradezu gespickt mit den sonderbasten Figuren und Einfällen. Besonders gelungen ist ihm diesmal die Beschreibung der mysteriösen Nebel und auch die kuriosen, vergessenen Erfindungen deren Wege Wittgenstein und Emily im Untergrund kreuzen, sind herrlich zu lesen. Besonders weiß hier die pneumatische Untergrundbahn zu gefallen, die völlig zu Recht nie serienreif wurde.

FAZIT: Alles in allem ist "Lumen" ein durchaus gelungenes Finale, das zwar einerseits bis zum Rand vollgestopft mit Handlung ist (schon fast ein bisschen viel des Guten), andererseits aber endlich auch mal den Figuren etwas mehr Raum gibt. "Lumen" ist wie zuvor schon "Lycidas" und "Lilith" ein ausgesprochener Lesegenuss. Der Plot ist spannend und phantasievoll erzählt. Marzis Stil ist zwar gewöhnungsbedürftig, aber gleichsam gewitzt wie farbenprächtig und so hält man mit "Lumen" ist stimmiges Finale einer gelungene Fantasyroman-Reihe in Händen – komplex, spannend und voller ambivalenter Figuren.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gewaltig angelegtes Finale, 9. Oktober 2012
Von 
H. Keller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mit seinem dritten Band über die Abenteuer von Emily Laing und ihrem Mentor Mortimer Wittgenstein in der Uralten Metropole liefert Christoph Marzi ein durchaus gewaltig angelegtes Finale der Trilogie. Wer mit der verzweigten, teilweise stelzigen und an einigen Stellen abschweifenden Erzählweise des Autoren klargekommt, wird an Lumen recht viel Gefallen finden.

Christoph Marzi führt konsequent den Mix aus bekannten und eigenen Elementen der Fantasy und des Horrors fort. Seinem Stil bleibt er bis zur letzten Seite treu. Auf manchen Leser mag genau dieser Schreib- und Erzählstil abschreckend wirken. Mich fasziniert aber gerade das.

Der Autor entwickelt seine Figuren im dritten Band liebevoller weiter; die leicht kühle Distanz zwischen Wittgenstein und Emily wird weiter eingeschmolzen. Die Grenzen zwischen Gut und Böse verlaufen fließend; die Motivationen aller beteiligten Protagonisten sind auf beiden Seiten weder durchgängig schlecht noch durch und durch lauter.

Auch wenn das Buch kaum den Inhalt wirklich fassen mag - einfach viel, viel zu viel - ist es eine runde Sache, die man lesen muss, wenn man auch schon Lycidas und Lilith gelesen hat.

Fazit

Schreibstil: auch im 3. Teil sehr kompliziert
Lesefluss: medium bis schwer
Lesespaß: hatte ich
Spannung: sehr gut
Action: sehr gut

Zielgruppe: Freunde englischer Fantasy-/Horror-/Krimi- und Bildungsprosa des 19. Jahrhunderts
Zielgruppenalter: ab 13/14 Jahre bis 100++

Kaufempfehlung? Ja, unbedingt aber vorher Teil 1 und Teil 2 lesen! Lycidas: Die Uralte Metropole - Erster Roman , Lilith: Die Uralte Metropole - Zweiter Roman

Meine Bewertung: glatte 5 Sterne
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Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman
Lumen: Die Uralte Metropole 3 - Roman von Christoph Marzi (Taschenbuch - 2. Oktober 2006)
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