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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen ... kann man lesen ...
Ja, dieser Hartwig Hausdorf gehört wohl zu der Zunft der Vielschreiber. Beim googeln sind mir so 10-15 Titel angezeigt worden. Das spricht nicht unbedingt für Qualität... Aber ich will nicht ungerecht sein. Das Buch liest sich gut herunter und das angesprochene Thema ist m.E. nach interessant. Ich bin aber weder Historiker, noch Physiker noch bin ich in der...
Veröffentlicht am 26. Februar 2008 von Ulrich Janert

versus
118 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt
Ich könnte es kurz machen und einfach nur schreiben: "Hartwig Hausdorf hat ein Buch geschrieben." Das wäre aber zu wenig und sogar ein wenig ungerecht.
Sein Buch "Nicht von dieser Welt" bedient die übliche Klientel der Däniken und Präastronautik begeisterten und das bestätigen auch die Quellenangaben dieses Buches - Fiebag, Däniken...
Veröffentlicht am 28. März 2008 von Koon


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118 von 144 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt, 28. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich könnte es kurz machen und einfach nur schreiben: "Hartwig Hausdorf hat ein Buch geschrieben." Das wäre aber zu wenig und sogar ein wenig ungerecht.
Sein Buch "Nicht von dieser Welt" bedient die übliche Klientel der Däniken und Präastronautik begeisterten und das bestätigen auch die Quellenangaben dieses Buches - Fiebag, Däniken u.a. Das erscheint so, als ob man Konrad Kujau als Referenz für die Echtheit der Hitlertagebücher angeben würde. Nun aber zum Stoff, der die Seiten des Buches füllt.

Hartwig Hausdorf greift altbekanntes, vermeintlich wunderbares auf, verpackt es in abenteuerlich anzuhörende Vermutungen oder auch angedeutete Verschwörungstheorien und lässt den Leser mit mehr Fragen am "Kliff hängen", als dieser vorher schon zum behandelten Thema hatte.

Das Buch beginnt mit der Beschreibung natürlicher Kernreaktoren in Gabun, Afrika. Die Funktionsweise dieser natürlichen Reaktoren ist inzwischen genau untersucht und bekannt. Für Hausdorf ist die kausale Kette zur Mystifizierung der natürlichen Reaktoren anscheinend folgende: Kernreaktor - kompliziert - viele Schalter - die hat es vor ca. zwei Milliarden Jahren aber noch nicht gegeben, also müssen die Reaktoren von Außerirdischen gebaut worden sein.

Weiter geht es im Buch mit einer kurzen Beschreibung der "wunderbaren", nichtrostenden Eisensäule aus Delhi in Indien. Die dort befindliche Eisensäule aus dem vierten Jahrhundert zeigt kaum Rostflecken, was den Autor des Buches verwundert und deshalb die Anfertigung dieser Eisensäule in den Bereich des Außerirdischen verlegt, wobei er die Indische Mystik zu Hilfe nimmt. Wie dem auch sei, die Säule besteht aus sehr reinem Schmiedeeisen und es ist hinlänglich bekannt, dass viele Stoffe von hoher Reinheit, in diesem Fall Eisen, gänzlich andere Eigenschaften aufweisen.

Die nächste Unglaublichkeit ist der sogenannte "Mechanismus von Antikythera", ein antikes, feinmechanisches Gerät, was den Lauf des Mondes und der Sonne durch den Tierkreis anzeigt.

Weiter geht es im Buch mit einigen weiteren präastronautischen Vermutungen über archäologische Funde in Mexiko und dann folgt die Gentechnik. Dabei stellt der Autor ernsthaft in Frage, ob die Verhaltensmuster von Jagd- Polizei- und Lawinenhund vom Menschen gezüchtet worden sein können und er geht davon aus, dass die Verhaltensweisen "von Anderen" in die Hundegene einprogrammiert worden sein müssen.

Über für den Autor weitere biologische Ungereimtheiten kommt er zur Vorstellung der prähistorischen Zündkerze, einem Fund aus den USA, dem sogenannten "Coso Artefakt", welches schon vor längerer Zeit als "Hoax" geoutet wurde. Bei dem Coso Artefakt handelt es sich um eine verkrustete Zündkerze der Marke Champion aus den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts, die in den Ford T Modellen dieser Zeit verwendet wurde. Es wäre schön, wenn dieses Artefakt noch für Untersuchungen zu Verfügung stände, aber leider heißt es auch hier, wie so oft im Internet, wenn die Fakten mal auf den Tisch gelegt werden sollen: "... noch während der Arbeiten an der Sendereihe wurde das Artefakt gestohlen. Damit lässt sich - wenn der Coso-Fund nicht wieder auftaucht - wohl niemals eine unabhängige Untersuchung des erstaunlichen Fundes in die Wege leiten." Es stellt sich die Frage warum Hausdorf nicht besser recherchiert hat.

Über weitere Kurzübersichten von Gegenständen, möglicherweise Außerirdischer Herkunft, landet Hausdorf nun in China, dem "chinesischen Rosswell". In der vom Autor beschriebenen Region sollen vor etwa 12000 Jahren Außerirdische gestrandet sein, die "Dropa". Diese Außerirdischen konnten ihre Raumschiffe nicht mehr flott machen und waren nun gezwungen, sich in dieser Gegend häuslich einzurichten. Ihre Geschichte verewigten sie, dem Autor zu Folge, in 716 Steinscheiben, die eine verblüffende Ähnlichkeit mit irdischen Schallplatten aufgewiesen haben sollen. Es stellt sich die Frage, warum hochtechnologisierte Außerirdische ausgerechnet Steinscheiben als Datenträger verwendet haben sollen. Wie dem auch sei, auch hier ist der Autor einem Hoax aufgesessen, genauer gesagt einer Science Fiction Geschichte des Autors David Agamon. In dieser Geschichte geht es um das Volk der Dzopa. Witzigerweise hat Hausdorf sogar die Namen der fiktiven Forscher aus dem Roman als real existierende chinesische und russische Wissenschaftler in seinen Bestseller übernommen.

Zu guter Letzt berichtet Hausdorf von ägyptischen Hieroglyphen in Australien, in der Nähe von Sydney und ist auch hier wieder einem Scherz aufgesessen.

Resümee: Das Buch "Nicht von dieser Welt" ist eine seichte Lektüre für unkritische, mit abenteuerlichen Aussagen zu begeisternde Zeitgenossen. Für kritischere Gemüter oder einem Personenkreis mit entsprechendem Allgemeinwissen ist es eher nicht zu empfehlen. Hartwig Hausdorf hätte der Menschheit einen größeren Dienst erwiesen, wenn er auf der Jagd nach Scherzen nicht über 100.000km durch die Weltgeschichte geflogen wäre. Das Weltklima lässt grüßen.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen unerträglicher Rebell, 17. April 2010
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Jetzt liegt dieses Buch schon eine ganze Weile auf meinem Nachttisch und ich bringe es einfach nicht zu Ende, und zwar aus einer ganzen Reihe von Gründen. Es ist schlecht recherchiert und noch schlechter argumentiert - Dinge, die er nicht versteht, betitelt der Autor automatisch als unmöglich. Es scheint ihm am nötigen physikalischen und geschichtlichen Hintergrundwissen zu mangeln und es scheint ihn auch nicht zu interessieren. Sein ganzes Wissen scheint er von Autoren zu haben, die schon lange vor ihm genau das geschrieben haben, was er jetzt als "neu" verkaufen will. Statt als Quellenangaben Däniken & Co zu nennen, hätte er lieber ein paar "konservative" wissenschaftliche Arbeiten nennen sollen.
Aber mit der herkömmlichen Wissenschaft steht Herr Hausdorf offenbar auf Kriegsfuß. Es grenzt schon an Erwähnungszwang: auf jeder zweiten Seite liest man, daß Wissenschaftler am liebsten hätten, wenn Entdeckung XY wieder im Meer versenkt werden würde oder Entdeckung YZ niemals gemacht worden wäre und daß die Wahrheit nur dank einiger unerschrockener "Querdenker" wie Hrn. Hausdorf ans Licht kam. Der Autor zelebriert sich und seine Kollegen ununterbrochen als tragische Helden und Rebellen der modernen Wissenschaft - und das nervt unendlich.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kalter Kaffee zum xten mal, 9. Oktober 2009
Von 
Andre Kramer "akramer" (Neumünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Was Hausdorf hier präsentiert ist nichts weiter als ein Aufguss seiner schon bekannten Bücher. Man hat das Gefühl, dass er die Themen in jedem Buch einfach neu durcheinander würfelt und fertig ist das neue Buch.
Das ganze wird dann mit völlig unsinniger Polemik gegen die Wissenschaft garniert und fertig ist der Schwurbelsalat.
Man muss sich schon fragen, für wie doof er seine Leser hält, wenn er (sinngemäß) schreibt: Und als ich den Computer von Antikythera im Museum fotografieren wollte, kam gleich das Personal und wollte mich davon abhalten. So wie das immer ist, wenn man für die Wissenschaft unliebsame Artefakte fotografieren möchte."
Einmal davon abgesehen, dass die Maschine von Antikythera sogar eine Freude für die Archäologen ist und diese seit Jahren die neuesten Erkenntnisse darüber in regelmäßigen Abständen veröffentlichen - meine Erfahrung in Museen ist, dass es Schietegal ist, was ich da zu fotografieren versuche, in der Regel ist das immer verboten (oder man muss ne extra Fotoerlaubnis "kaufen"). Das weiß auch ein Hausdorf. Aber in seiner (hölzernen) Schreibart klingt das anders natürlich viel dramatischer und er kann sich in die Märtyrerrolle versetzen.
Und dann kommen weitere Frechheiten. Schon seit Jahren vermittelt er den Eindruck, dass es sich bei einem Indianerfötus aus dem Million Dollar Museum in den USA um einen seiner "Dropa" aus China handeln würde, bei angeblichen Zündkerzen in Geoden verschweigt er seinen Lesern, dass solche Inklusen unter bestimmten Umständen auch sehr schnell vonstatten gehen können, bei Plastiken aus Mittel- und Südamerika mit Helmen verschweigt er natürlich, dass es sich um stilisierte "Tierfelle" handelt, in die sich die Maya etc. einkleideten und vermittelt stattdessen den Eindruck, dass diese Kulturen den ganzen Tag nichts anderes darstellten, als Astronauten und so weiter und so weiter.
Was mich wirklich ärgert, ist, dass Hausdorf hier seine Leser mehr oder weniger wissentlich zum Narren hält. Und das finde ich einfach unmöglich.
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nettes Büchlein aber nichts besonderes..., 20. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt (Gebundene Ausgabe)
Ich beschäftige mich schon seit über 10 Jahren mit diesem Thema was hier vom Autor aufgegriffen worden ist. Ich wollte mir nach Jahren der Enthaltsamkeit einen für mich neuen Autor geben. Ich kann jetzt schon sagen es war der falsche Autor.
Was hier als so unglaublich und neu dargestellt wird, ist kalter Kaffee angefangen von den natürlichen Reaktoren bis hin zu den 716 Scheiben aus China. Der Autor scheint alles abzuschreiben was ihm unter die Augen kommt um es dann mit vermeintlichen neuen Theorien zu würtzen. Leider hat das Werk große Lücken, so schreibt er z.B. über die 716 Scheiben es gäbe keine Abbildungen aber das stimmt so nicht in einem Buch von Däniken sind diese Scheiben zu sehen. Oder er beginnt eine Kette von angeblichen Argumenten und kommt dann von Hölzchen zu Stöckchen und biegt dann auf eine andere Argumentationskette ab.
Ich würde allen raten, lest wenn ihr euch für gut geschriebene, sachlich gute und fachlich gut gearbeitete Bücher von Däniken,Krassa und Co aber nicht von Herrn Hausdorf.
Mir tut es echt leid da das Buch vielversprechend angefangen hat.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dinge, die es nicht geben dürfte, 22. August 2009
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Hartwig Hausdorf führt den Leser wild über die Erdkugel. Er geht weder chronologisch noch thematisch vor. Sämtliche Wissensfelder werden gestreift und beschädigt zurückgelassen. Das Buch dümpelt mit halbgarem Wissen und schnodderiger halbwissenschaftlicher Arbeit vor dem Leser hin, angefüllt mit Tippfehlern und aus dem Manuskript übernommenen Fehlern, die allein schon mit Google und einem Germanistikstudenten hätten vermieden werden können.

Generell gilt in diesem Buch, Hausdorfs Freunde sind Doktoren und Professoren, bekannte und nicht umsonst berühmte Persönlichkeiten, die er gerne zitiert oder als Quellen benutzt, seine Kritiker aber sind hoffnungslos engstirnige Akademiker, denen jede Sicht über den Tellerrand fehlt. Lieber bemühen solche Blindfische irdische Erklärungsmodelle, statt einfach mal davon auszugehen, dass ein Erklärungsversuch mit fremden Wesen aus dem All viel schöner und logischer erscheint.

Statt sich mit Werkstoff-Technikern zu besprechen und so die Faszination der Funde wirken zu lassen, zerredet und verdenkt sich Herr Hausdorf in wirren Modellen und vermischt unzulässig alles mögliche zusammen, nur um einen frischen und neuen Blick auf das fade Alte zu erheischen. Oft wirkt das wie eine Satire auf die Zunft der Ufologen. Aber es ist ernst gemeint.

Wie andere hier auch schon beschrieben haben lässt uns der Autor mit mehr Ungereimtheiten zurück als das Inhaltsverzeichnis es vermuten lässt. Ich finde, dieses Buch gehört eindeutig in das Buch selbst als Kapitel über seltsame Publikationen, die von gesunden und normal begabten Menschen überhaupt nicht geschrieben werden können. Da muss jemand Kontakt zu nicht-irdischen Intelligenzen gehabt haben. Schade, dass es dafür keine Quellennachweise gibt.

Bedenklich stimmt mich dabei noch, dass die wichtigsten Indizien für die angeführten Fälle nicht etwa dem Erlebten des Autors entspringen. Immer sind es Leute, die vor ihm da waren und nun leider nicht mehr befragt werden können. Herr Hausdorf stattet den Orten dann einen Besuch ab und begnügt sich mit einem Urlaubsfoto. Das sind Methoden, die ich sonst nur aus Boulevard-Blättern kenne.

Man muss einen Stern geben. Den gebe ich auch gerne, denn dieses Buch schärft den Verstand.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schade..., 9. August 2009
Von 
Michael Kleerbaum "So viele Bücher, so wenig ... (Erle, im Münsterland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Mal wieder ein totaler Reinfall. Ich interessiere mich sehr für solche Sachen, bleibe aber immer auf den Boden der Wissenschaft. Leider finden sich in der Literatur zumeist nur esoterisch angehauchte Bücher, die immer und immer wieder die altbekannten und schon in Terra-X vor 25 Jahren gezeigten "Wunder" und angeblich unerklärlichen Phänomene durchkauen und die abstrusesten Theorien als die neuesten Erkenntnisse präsentieren. Leider zählt auch dieses Buch dazu. Viel Wischiwaschi, viele Vermutungen, kaum nachprüfbare "Fakten", alte und teilweise unscharfe Fotos... der Autor hat in meinen Augen nichts neues zu erzählen. Ob die vielen Verweise im Anhang auf einen "berühmten" Schweizer "Forscher" mit Adelstitel das Buch aufwerten oder quasi als Legitimationen für die eigenen Erklärungen dienen sollen...das ist wohl das einzig wahre Rätsel in diesem Buch.
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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Altbekanntes und Neues geschickt vermischt, 1. April 2008
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt (Gebundene Ausgabe)
Mit dem Buch NICHT VON DIESER WELT hat Hartwig Hausdorf es im Gegensatz zu Erich von Däniken zumindestens geschafft ein Buch neu zu platzieren. Doch was mich dann im Innern des Buches mit Spannung erwartete, war gelinde gesagt doch nur schal.

Ich habe mich umfassend bereits mit der Paläo SETI Hypothese beschäftigt und weis was auf dem Markt ist und wo die "Fake`s" lauern, schon einige meiner Mitrezensenten haben auf einige Dinge in dieser Hinsicht hingewiesen.

Nun zum Inhalt:

Seine Argumentationskette (Indizien) zu den prähistorischen Atomreaktoren in Oklo ist nachvollziehbar - doch das Gegenteil (natürlichen Ursprungs) ist es ebenso. Was Hartwig Hausdorf hier nicht beschreibt, ist die notwenige Technik um an die Energie heranzukommen - nur die Linsen sind da, sonst nichts. Man kann nicht so ohne weiteres einen Kernbrandprozess in Gang setzen ohne auch abzuführen und zu kontrollieren - sonst bleibt die Argumentation stecken - trotzdem war diese Sache interessant. Anscheinend haben beide Seiten (natürlich oder künstlich - argumentative Probleme).

Das Kapitel Rostfrei made in India - ist doch ein alter Hut, bis auf den Dolch - bitte nicht immer wieder die Geschichte mit der Säule in Dehli aufwärmen. Der hohe Sauerstoffgehalt des Dolchs interessiert mich übrigens auch.

Auch der Computer? von Antikythera ist hinlänglich seit Jahrzehnten bekannt - also wieder nichts Neues.

Mexikaner in Rettungskapseln - ein alter Hut, die Darstellungen wurden schon hundertfach diskutiert.

Reizthema Gentechnik, ja, auch bekannt, wenn man sich mit Paläo-SETI beschäftigt hat.

Die prähistorische Zündkerze, ein Fake...

Das Sternentor in den Anden - eine nette Geschichte - Beweise Fehlanzeige, selbst Indizien (bis auf eine fragwürdige Überlieferung) Fehlanzeige.

China - durchaus interessant und gut recherchiert - doch da hätte mehr kommen müssen.

Die Ägypter in Australien - leider ein Fehlgriff.

Alles in allem leider nur durchschnittlich - für Hardcore Fans der Paläo-SETI aber durchaus lesenswert, weil es ansonsten nichts auf dem Markt an Neuerscheinungen gibt (bei Normalverlagen).
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht von dieser Welt:, 15. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Dinge, die es nicht geben dürfte. Dazu gab es in Wien im Jahr 2001 eine fantastische Ausstellung "Unsolved Mysteries" - Die Welt des Unerklärlichen. Der Katalog dazu enthält wesentlich mehr Informationen und Fotos als in diesem kleinen Büchlein eingefügt sind. Also eigentlich nichts wirklich Neues. Ich habe gehört, dass 2013 wieder eine ähnliche Ausstellung geplant ist. So darf man gespannt sein...
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sachbuch im Kinderbuchstil, 6. Oktober 2011
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte (Taschenbuch)
Auf meinem Buch ist ein Aufkleber mit dem Titel: " Der Spiegel Bestseller", seit ich dieses Buch gelesen habe frage ich mich was ist ein Spiegel Flop.

Die Rezession von Koon beschreibt die Kapitel deutlich und ich teile seine Meinung darüber, leider muss ich noch ein paar Sachen ergänzen.

Ein großes Minus ist der Schreibstil der eher an einen billigen Sience Fiction Roman erinnert als an ein Sachbuch. Plötzlich stellt er eine unpassende Verbindung mit dem Film Conan her, "es kommt mir so vor wie im Film Conan" und dann eine 1/2 Seite darüber[...]. Sein Stil ist blümchenhaft und ausufernd, zwar nett zu lesen aber alles andere als sachlich. Ein Großteil des Buches hat er als Schreibtischattentäter geschrieben, also nie selbst gesehen sondern von hören und sagen. Und dann wieder dieser Kinderbuch Schreibstil, ich habe bis zum Schluss geglaubt es würde noch wo die gute Fee auftauchen. Allem Anschein nach gibt es kaum noch Autoren die selbst schöpferisch arbeiten wie EvD, Farkas oder auch Zillmer.

Aber nicht alles ist schlecht, einige Kapitel sind ganz nett. O.K. ich lese mir gerade das Inhaltsverzeichnis durch - es sind nur einige wenige. Artfremde Gene melden sich zurück, Mischwesen durch Gentechnik von Aliens, Sternentor - gehören nicht zu den Top profunden Kapiteln.

Wer ein leicht zu lesendes Buch sucht, mit wenig fachlichen kompetenten Kapiteln aber dafür, für einen geringen Preis, eine nette Übersicht von den verschiedenen Orten, Mysterien und Theorien möchte, ist mit diesem Buch ganz gut bedient.
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21 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gelinde gesagt: Schund...Bitte nicht kaufen oder gar lesen, 9. Juni 2008
Rezension bezieht sich auf: Nicht von dieser Welt (Gebundene Ausgabe)
"Dinge, die es nicht geben dürfte"- dazu gehört auch zweifelsohne dieses Buch, denn Schundliteratur gibt es bereits mehr als genug. Und dieses Urteil ergibt sich schon beim flüchtigen Durchblättern weniger Seiten...

Kurzum: das zur Schau getragene Halb- bzw. vielmehr Unwissen spottet jeder Beschreibung. Schon die ersten Zeilen (und auch alle folgenden) zeigen die Fülle ekklatanter Wissenslücken seitens des Autors auf, wobei die darauf basierenden hanebüchenden "Ableitungen" dem Ganzen die Krone aufsetzen. Im Ermangeln eines Verständnis und Wissens über grundlegenste Mechanismen etwa der Evolutionstheorie (z.B. in Hinblick auf die Speziation), der Hybridisierungszucht (u.a. völlige Ignoranz hinsichtlich fertiler interspezifischer Hybriden wie Beefalos, Tulu-Kamele oder diverse Nutz-/Zierpflanzen) bzw. Zucht an sich, aber auch aufgrund sträflichster Ignoranz in Bezug auf Paläozoologie (die Gattung Acinonyx ist urplötzlich monospezifisch, ohne Beachtung fossiler Arten...), Zoologie oder Veterinärmedizin (es gibt kein "Babesium"; die Infektion mit dem Einzeller Babesia canis bzw. Babesien per se heißt Babesiose und kommt im übrigen auch bei anderen Säugern, inklusive Mensch, vor), werden dem Leser allein im Kapitel "Reizthema Gentechnik" Zeile um Zeile die lächerlichsten Spinnereien aufgetischt. Von weiteren peinlichen Fauxpas im Bereich der Paläontologie, Archäologie, Physik, Biotechnologie, Mathematik uvm. gar nicht erst zu reden...Dass dabei völlig unsinnige und alberne Theorien, wie die Darstellung des heutigen Gepardens oder der ausgerotteten Balearen-Höhlenziege als künstliche, via prähistorischer "Gentechnologie" hergestellte Hybridwesen, herauskommen, verwundert nicht. Im Ermangeln echten Wissens über das jeweils behandelte Thema biegt sich der Autor seine verquere Weltanschauung schmerzhaft dilettantisch zurecht, wobei er an infantilen "Seitenhieben" gegenüber etablierten Wissenschaften und Hinweisen ob seines eigenen mutigen Strebens nach der "Wahrheit" (was auch immer er darunter versteht) nicht spart.

Alles im allem ein Schundmachwerk, das man weitläufigst meiden sollte.
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Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte
Nicht von dieser Welt: Dinge, die es nicht geben dürfte von Hartwig Hausdorf (Taschenbuch - 6. Juli 2009)
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