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79 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wer alles versteht, verzeiht alles." Platon
Ein schöner Gedanke und eine Überleitung zu dem Inhalt dieses Buch, denn der Inhalt kann einen in der Tat berühren, wachrütteln und das eigene Leben verändern.
Das Evangelium der Maria Magdalena wurde 1896 in Kairo gefunden und befindet sich in der Obhut der staatlichen Museen zu Berlin. Nach einer längeren Einleitung findet man ab Seite...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Jürgens- Bücher

versus
69 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungenes Werk
Da ich derzeit meine Facharbeit über das Thema "Der Heilige Gral" schreibe, habe ich dringend ein Buch mit dem Maria-Magdalena-Evangelium gebraucht; In dieser Hinsicht ist das Buch sehr zu empfehlen, da es nicht nur die Interpretation, sondern den tatsächlichen Text des Evangeliums enthält; Auch die folgende Interpretation ist sehr gelungen; Die vielen...
Veröffentlicht am 7. April 2009 von L. Urban


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79 von 89 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Wer alles versteht, verzeiht alles." Platon, 12. Februar 2010
Von 
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Ein schöner Gedanke und eine Überleitung zu dem Inhalt dieses Buch, denn der Inhalt kann einen in der Tat berühren, wachrütteln und das eigene Leben verändern.
Das Evangelium der Maria Magdalena wurde 1896 in Kairo gefunden und befindet sich in der Obhut der staatlichen Museen zu Berlin. Nach einer längeren Einleitung findet man ab Seite 45 des Buches die 9 Textseiten(!) des Evangelium der Maria Magdalena. Nicht sonderlich viele Seiten. Liest man diese Seiten einfach locker durch, zeigt sich bereits die Tiefe der Texte. Besser ist es nicht sofort in dem Buch weiter zu lesen, sondern diese 9 Seiten mehrfach zu lesen und sich zu den Textstellen erst mal eigene Gedanken zu machen. Wenn sie dann weiterlesen, werden sie schon etwas überrascht sein und von dem Autor des Buches noch tiefer zu ungeahnten Erkenntnissen geführt. Dabei werden auch Parallelen zwischen dem Römerbrief, anderen Evangelien und diesem Evangelium der Maria Magdalena aufgezeigt.

Fazit: Ein schnell zu lesendes Buch mit guten Texterklärungen und Hinweisen. Eigentlich habe ich mir inhaltlich etwas mehr Texte von Maria Magdalena versprochen, aber so ist das eben mit der "Erwartungshaltung".
Einige der Gedanken in dem Buch sind sehr gut im Sinne des folgenden Zitates aus dem Evangelium: "Wer es fassen kann, der fasse es!"

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Der Autor verweist auf Seite 97 bis 100 auf einen Text und mehrere Skizzen, die er aus dem Buch entnommen hat Die Antwort der Engel: Ein Dokument aus Ungarn.
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69 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungenes Werk, 7. April 2009
Von 
L. Urban "Lara" (Würzburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Da ich derzeit meine Facharbeit über das Thema "Der Heilige Gral" schreibe, habe ich dringend ein Buch mit dem Maria-Magdalena-Evangelium gebraucht; In dieser Hinsicht ist das Buch sehr zu empfehlen, da es nicht nur die Interpretation, sondern den tatsächlichen Text des Evangeliums enthält; Auch die folgende Interpretation ist sehr gelungen; Die vielen Vorworte und Einführungen hätten jedoch um einiges kürzer ausfallen können... Da das Buch sowieso nur rund 200 Seiten umfasst, hätte die Interpretation also ruhig länger ausfallen können. Abgesehen davon würde ich jedoch sagen: Ein empfehlenswertes Buch, das zum besseren Verständnis unserer Kultur beiträgt.
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51 von 59 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen neuer Einblick zum Christentum, 25. Juli 2008
Von 
J. Paul "Rezensent" (Ellwangen, Baden-württemberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
In diesem Buch geht es, wie gesagt, um die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu, die letzterer nur Maria Magdalena vermittelt hat und den männlichen Jüngern nicht. Und in diesem Sinne bietet das Buch neue und sehr interessante Ansätze, wie man die Geschichten um Jesus sehen kann.
Was den Aufbau betrifft, gliedert sich das Buch in folgende Teile: Nach einem Vorwort, einer Einführung und einer Einleitung wird ab Seite 43 eine Übersetzung des Evangeliums ins Deutsche geboten. Ab Seite 63 folgt dann endlich der Kommentar, wo immer ein kleiner Textteil der Schrift genommen und dann auf erfrischende Weise interpretiert wird.
Also, alles in allem finde ich das Buch schon gut. Aber die Grafiken, die der Autor im späteren Verlauf des Buches bringt, verwirren einen nur. Deswegen nur vier Sterne.+
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40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf den Spuren der Grossen Goettin, 11. August 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Na endlich! Da ist er, der fehlende Teil, der noch weltweit unterdrueckte,
getretene, verhüllte, eingesperrte, der weibliche Teil. In seinem ganzen Glanz,
seiner Weite, beleuchtet in der Figur der Maria Magdalena, oder eigentlich:
Mirjam von Magdala. Der Autor ist nicht einfach ein "Gelehrter",
der Zugang zu den Originaltexten der Evangelien hat, er ist auch ein Mensch, der
an sich gearbeitet hat und Geheimnisse unseres Da-Seins kennt.
In dem keine kleinlich-verschrobenen Gedanken und Gefühle der eigenen Überlegenheit
aufgrund "des kleinen Unterschieds" mehr Platz haben.
Das Buch ist ungemein informativ, berührt Kopf,Geist und Sinne,
hat eine tiefgreifende Wirkung, lässt uns eine mögliche Einheit ahnen
und gibt dem Christentum seinen wahren Wert zurück:
als einen Weg der Selbsterkenntnis
und zu der Einheit mit Allem.
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24 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Tendenziös und großzügig, 20. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Der Autor Leloup hat mit Schwung das Evangelium der Maria entlang seiner offensichtlichen Intension interpretiert. Das sagt er natürlich nicht und erläutert auch nirgends, wo er entscheidende Abweichungen und Details wie Auslassungen vorgenommen hat.
S. 13 behaupten die Vorwort-Autoren, das Evangelium der Maria wäre kein gnostischer Text, dazu würde ihm die ausgefeilte Kosmologie der Gnosis fehlen. - Nun ist das Evangelium nur in Teilen überliefert, von etwa 18 Seiten sind nur 8 durch Codex oder Papyrus überliefert, was die Vorwort-Autoren natürlich an dieser Stelle elegant übergehen. Abgesehen davon, dass unter GNOSIS ein breites Spektrum an nicht einheitlichen Vorstellungen und Positionen versammelt ist, die praktisch in keinem einzigen gnostischen Text gesammelt aufzufinden sind, sondern vielfach jeweils nur teilweise in den gnostischen Textzeugnissen zu finden sind.

Weiter übergehen sie, dass das Evangelium Maria mit einem klassischen gnostischen Topos beginnt, der Frage nach der Materie (S. 45), die die dualistische Lehre der Gnosis von der reinen, geistigen Gottheit und der unbewussten, gefangen haltenden, versehentlich geschaffenen irdisch-dunklen Materie, von der man sich befreien will, spiegelt: "Was ist Materie, wird sie ewig währen?" oder später "Das Haften an der Materie erzeugt eine Leidenschaft gegen die Natur" (S. 47).
Analog zu den Vorwort-Autoren übergeht Leloup in seiner Deutung ab S. 65 der gnostischen Anfangszeilen des Maria-Evangeliums die gnostische Philosophie in diesen Versen und bietet stattdessen einen typischen New-Age-Mischmasch des späten 20. Jh.
S. 22 schreiben die Vorwort-Autoren dann skuriler Weise selber, dass Maria die Vereinigung mit dem Göttlichen durch GNOSIS oder ,DIREKTE ERKENNTNIS` suchte.... Ihr Weg sei der Pfad der heiligen Ehe - noch so ein weiterer Topos der Gnosis.
S. 27 notiert Leloup, wenn das Maria-Evangelium tatsächlich um 150 n. Chr. entstanden sein sollte, wäre es - wie die anderen Evangelien - eine der grundlegenden oder ursprünglichen Schriften des Christentums. Die kanonischen vier Evangelien waren 150 n. Chr. allerdings schon lange geschrieben gewesen - abgesehen davon, dass das Maria-Evangelium weder literarisch noch inhaltlich als Evangelium zählt. Das Evangelium nach Maria setzt diese vier sowieso voraus, wie man selbst beim Autor in seiner Aufstellung der Parallelen zwischen den vier kanonischen Evangelien und dem Maria-Evangelium S. 92f. sehen kann. Diese vier sind die Hauptquellen des Maria-Evangeliums, neben den erkennbar gnostischen Elementen. Damit ist es NACH den vier Evangelien entstanden und diese vier galten damals bereits offenkundig als autoritative Jesus-Überlieferungen. Von einer grundlegenden christlichen Schrift analog zu den vier Evangelien kann also keine Rede sein, nimmt man den Autor Leloup selbst ernst.

S. 26 schreibt Leloup, das Thomas-Evangelium enthalte bestimmte Logia oder Wort, die älter wären als die Abfassung der kanonischen Texte des Neuen Testaments und von den Verfassern der kanonischen Texte geschickt benutzt worden wären.
Dazu die Anmerkung, dass auch die kanonischen Texte, besonders die Evangelien des Neuen Testaments, selbstredend Logia und Worte wie Überlieferungen enthalten, die ÄLTER als die abgefassten Texte selber sind. Allgemein geht die neutestamentliche Forschung seit langem davon aus, dass z. B. die Evangelien ab ca. 70 n. Chr. bis etwa 100 n. Chr. und damit natürlich Jahrzehnte nach Jesu Tod entstanden sind, nicht destotrotz aber selbstverständlich mehrheitlich Überlieferungen, Logien oder Worte enthalten, die älter als die Evangelien sind und bis auf die Zeit Jesu zurück gehen. Zumal das Thomas-Evangelium in der Erstfassung nach 100 n. Chr. geschrieben wurde und wiederum die vier kanonischen Evangelien voraussetzt, auch wenn es noch ältere Logien oder Worte enthält analog den Texten des NT, doch auch Logien oder Worte /Sprüche, die aus dem 2. Jh. n. Chr. stammen. Ein schönes Beispiel für die cleveren Tricksereien von Autor Leloup.
Apropos Maria: Im Thomas-Evangelium wird Maria in nur zwei von den 114 Sprüchen/Logien genannt, und das recht unpersönlich. Darunter auch im bekannten 114. Spruch, in dem Petrus sagt, Maria solle fortgehen, denn Frauen wären des Lebens nicht wert, worauf Jesus darauf antwortet, er werde sie ziehen, sie männlich machen, damit sie ein lebendiger, den Jüngern gleichender, männlicher Geist werde - jede sich männlich machende Frau werde ins Königreich des Himmels eingehen. Hört sich das etwa nach intimer, ganz besonders tiefer und persönlicher Beziehung zwischen Maria und Jesus an? Hier schweigt Leloup....

Was man derweil unter einer GESCHICKTEN BENUTZUNG zu verstehen hat, bleibt wohl Leloups Geheimnis. Vermutlich will er damit suggerieren, dass die Texte des Neuen Testaments das Thomas-Evangelium zwar reichlich benutzt, aber es natürlich clever verschwiegen haben, dass dem so war.
Dafür gibt es - natürlich - keinen Anhaltspunkt, was Leloup wohl nicht gestört hat.
S. 28 bemerkt Leloup, Maria sei aber weder die Sünderin, der von uns die kanonischen Evangelien berichten......Also, die kanonischen Evangelien zeichnen und bezeichnen Maria von Magdala an keiner Stelle als Sünderin.

Ein letztes Beispiel von vielen weiteren wie nachfolgenden für die großzügige Arbeitsmethode von Leloup auf S. 32. Da zitiert er aus dem Philippus Evangelium ,DER HERR LIEBTE MARIA MEHR ALS ALLE JÜNGER, UND ER KÜSSTE SIE AUF DEN MUND`. Das nimmt er als Basis für diverse Spekulationen, die darin münden, dass man zwar nix genaues wüsste, aber wenn ,Jeschua` der Heiland im vollen Sinne wäre (wohl eher im Sinne des New-Age, Ann. von mir), dass er dann auch wahrhaft menschlich sein müsste, mit Sexualität, Intimität und Vorlieben. Dazu sollte wohl auch obiges Zitat vom Philippus Evangelium dienen, Jeschua und Maria als Paar. Doch Leloup ging clever über den Umstand hinweg, dass beim Philippus Evangelium prompt das Wort ,Mund` fehlt, der Satzteil richtigerweise lauten müsste ,KÜSSTE SIE OFT AUF IHREN....`.
Dass Leloup konsequent den Kontext im Philippus- wie Maria-Evangelium übergeht, vervollständigt das Bild seiner Arbeitsweise. Denn wir sehen selbst im Maria-Evangelium überdeutlich die geistig-gnostische Basis dieser besonderen Zuneigung, die ansonsten sowieso ganz einseitig von Jesus auf Maria ausgesprochen wird, aber nicht umgekehrt. Die Konflikte im Marienevangelium resultieren nicht aus ihrer Rolle als Ehefrau oder Freundin von Jesu, wie man leicht erkennen kann. Wäre sie andererseits tatsächlich die Lebensgefährtin/Ehefrau Jesu gewesen, hätte man sicher nicht gewagt, sie - im zweiten Dialog-Teil - in Frage zu stellen. Was Leloup natürlich übergeht. Findest man deshalb n i c h t das Wort KÜSSTE auf S. 49 im Buch, 9. Seite des Marien-Evangeliums, Zeile 13? In allen einschlägigen wissenschaftlichen, auch französischen Übertragungen sowohl der späteren Papyrus-Fragmente wie des Berliner Codex steht, dass Maria alle KÜSSTE und dann zu ihren Geschwistern sprach....
Hat Leloup das Wort KÜSSEN hier im Marien-Evangelium entfallen lassen, um seine Theorie der besonderen persönlich-intimen Beziehung von Jesus und Maria Magdala mit der vermeintlich exklusiven Küsserei der Maria durch Jesus im Philippus-Evangelium zu belegen? Dass der innige Bruder- oder Geschwisterkuss im Geiste geradezu ein Zeichen des frühen Christentums wie eines Teils der gnostischen Strömungen des Christentums war, darüber werden wir bei Leloup nicht informiert. Wie war das mit dem Judas-Kuss????

Fazit: Ein schwungvoller Mix aus Selbstüberzeugung wie New-Age-Philosophien, großzügigen Auslassungen, tendenziös und lückenhaft eingesetzten wissenschaftlichen Fachkenntnissen sowie häufig dazu eingeflochtenen Binsenweisheiten. Das Maria-Evangelium ist lediglich der publikumswirksame Aufhänger für Leloups vielseitige Spiritualität.
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17 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die wirkliche Rolle der Frau! Und ein Blick in eine neue Zeit!, 27. Januar 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Für viele war die Jahrtausendwende ein Wechsel, eine Umkehr. Das Alte hat nicht mehr gepasst, wie es im Licht des neuen Jahrtausend klar wurde. In vielem war ein Umdenken nötig, ein neuer Weg, doch wohin?

Für mich war das Vedische Urwissen, von Armin Risi perfekt für unsere Zeit verarbeitet, war die Verknüpfung von Wissenschaft und Spiritualtität von Gregg Braden ein wichtiger Baustein! Elaine Pagels Arbeiten haben erste Blicke auf untergegangene Evangelien geschenkt, und Ronald Zürrer einen spannenden Blick, auf die Verknüpfung von Reinkarnation (im vedischen Weltbild) einerseits und Urchristentum, ursprünglicher Lehre von Jesus andererseits gewährt.

Und ebenso, wie die Reinkarnation (in ihrer vedischen und urchristlichen Auslegung - nicht die menschenverachtende Auslegung des Deismus) zwingend logischer Baustein unseres multidimensionalen Kosmos, der Schöpfung Gottes sein muss, ebenso zwingend bedarf das Frauenbild des (Ur-) Christentums, das vermeintliche Frauenbild Jesus seiner Korrektur.

Und das "Evangelium der Maria Magdalena" tut dies in einer vollkommenen Weisse. Tief im Bauch, intuitiv, schliesst sich für den Suchenden hier der Kreis. Leben und Lehre Jesu erscheinen in einem neuen Licht. Aber auch das Bild der Maria Magdalena wird gerade gerückt, der wichtigsten Jüngerin, der einzigen, die seine spirituelle Tiefe wahrscheinlich wirklich verstanden hat (wenn dem so ist, was unser Bauch uns sagt). Und damit ändert sich auch das Bild der Frau schlechthin. Ein Bild der Frau, wie es für 6.000 Jahre Kali Yuga gänzlich verstellt war, ein Weg in die Irre für ein ganzes Zeitalter, der Weg in das Patriarchat. (Was aber nicht heisst, dass der neue Weg, der in der Korrektur des 20. Jahrhunderts eingeschlagen wurde, nicht mindestens ebenso falsch ist.)

Ergänzen, abrunden lässt sich dieses Buch noch gut mit Steve Taylor, der mit seinem "Der Fall" den ersten praktischen Ausblick auf die Möglichkeiten eines neuen goldenen Zeitalters gelenkt hat. Und unabdingbar mit diesem goldenen Zeitalter verbunden, ist eben die Zäsur der Rollen von Mann und Frau, die hier in Jean Yves Leloups "Evangelium der Maria Magdalena" für uns langsam ein sinnvolles Bild ergibt: Ein ganz wichtiges Bild, nämlich der erste Blick auf das eigentliche Bild der Frau, auf das wirkliche Bild Jesu der Frauen, das Bild Gottes von der Rolle der Frau. Und damit auch ein wenig ein Blick in ein neues goldenes Zeitalter!

Und dies gewährt eben dieses Buch. Hier schliesst sich der Kreis. Und dieses Buch ist unverzichtbarer Baustein, für das erkennen des Seins, wie es wirklich ist. Ein Muss im Bücherschrank des Suchenden.

PS: Wer auf der Suche ist, ist immer dankbar für gute Literaturhinweise. Ich selbst habe viele gute Buchtipps über Rezensionen anderer Bücher erfahren. Somit für eventuell Interessierte, noch der Hinweis auf 25 gute Bücher für Wegsucher (siehe Lieblingsliste "2012 Aufgewacht - Bücher zum spirituellen Weg, zu Gott").

(c) A. C. S.
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5.0 von 5 Sternen Sehr interessant, 27. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Sehr interessant, der Inhalt des Büchleins wirft ein anderes Licht auf die kanonischen = herkömmlichen Evangelien und das was Jesus vermutlich wirklich lehren wollte und ist daher all jenen zu empfehlen, die sich für die Pfade der geistigen Entwicklung interessieren.
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5.0 von 5 Sternen Es kommt ans Licht, 14. Dezember 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Es ist nicht viel Text. Eigentlich hatte ich ein längeres Evangelium erwartet. Der Inhalt besagt, dass Christus eindeutig das Zeichen gegeben hat, dass eine Frau zuerst den Auferstandnen sehen durfte. Petrus war als Patriarch enttäuscht.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Etwas schwer zu verstehen, 17. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Sehr, sehr interessant, das Evangelium von Seiten einer Frau zu lesen. Insbesondere aus Sicht dieser Frau, die dem Herzen Jesu sehr nah war.
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5.0 von 5 Sternen Tolles Buch, 26. November 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu (Taschenbuch)
Für all jene die in deisem Bereich belesen, interessiert und auch Vorahnung haben ein Must have,
das Buch war in einem Super Zustand war wie beschrieben, Vielen Dank
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Evangelium der Maria Magdalena: Die spirituellen Geheimnisse der Gefährtin Jesu
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