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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen22
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am 19. Januar 2014
Wer sich auch nur ansatzweise für Mexiko und das Kartellproblem interessiert, wird um eine Person nicht herum kommen - El Chapo. In diesem Buch wird sehr anschaulich beschrieben, wie er von einem armen Jungen zu einem der größten Kartell-Bosse avancieren konnte. Natürlich ist es Beith nicht möglich, eine komplett detaillierte Beschreibung über dessen bisheriges Leben nieder zu schreiben. Dafür hätte er mit Joaquin Guzman Loera selbst reden müssen und der versteht es nunmal perfekt, sich unsichtbar zu machen.
Das tut der Spannung und dem sehr guten Schreibstil aber keinen Abbruch. Ja, “normale“ Krimifans kommen hier vielleicht nicht auf ihre Kosten, wie bereits jemand anders schrieb, aber das Buch ist ja auch kein Krimi, sondern schildert wahre Begebenheiten und gerade in Mexiko sind diese leider selten mit Happy Ends und klaren Auflösungen gesegnet.
Die Verwirrung manchen Lesers, dass er irgendwann nicht mehr weiß, wer nun wen ermordet, bestochen oder zur Allianz auserkoren hat, kann im Grunde nur durch die spanischen Namen entstehen, die für unsere Ohren halt einfach nicht so “normal“ und darüber hinaus auch meistens recht lang sind. (mind. 1 Vorname, 2 Nachnamen von den jew. ersten beiden Nachnamen der Eltern & dann noch div. Spitznamen) Aber mit etwas Konzentration und notfalls einer kleinen Liste, kommt man da schon mit. Außerdem hat sich die Namen ja nicht der Autor ausgedacht.

Gerade, wenn man sich nicht von Anfang an mit der Thematik befasst hat, bietet dieses Buch wunderbare Hintergrundinformationen, damit man manche Zusammenhänge heute besser versteht. Wenn Beith sich nicht ganz sicher war, ob ein Fakt tatsächlich wahr ist oder es evtl. verschiedene Versionen gibt, so scheute er sich auch nicht davor, dies in dem Buch zu vermerken.

Da ich nur eine einzige englischsprachige Website kenne, die wirklich gut über die aktuellen und vergangenen Geschehnisse in Mexiko bezüglich der Drogenkartelle berichtet, ist dieses Buch in meinen Augen eine echte Bereicherung, wenn man bedenkt, dass in den deutschen Medien kaum darüber berichtet wird.
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Dem Autor ist ein hervorragendes Buch über die Jagd auf El Chapo und den mexikanischen Drogenkrieg gelungen. Dadurch dass Beith auch die Ursprünge und Ursachen der Drogenproblematik in Mexiko darstellt, erscheinen in diesem Kontext die aktuellen Eregnisse "nachvollziehbarer", wenn auch dadurch keinen Deut weniger schockierend.
Das Buch bietet somit nicht "nur" die Story eines einzelnen Drogenbarons und dessen Kartell - auch wenn dies aufgrund des Themas das Hauptaugenmerk darstellt - sondern, liefert einen umfassenden Einblick in die Rivalitäten der Kartelle (Sinaloa, Juarez, Los Zetas etc.), deren brutalen "Geschäftspraktien" aber auch internationalen Verflechtungen vor allem natürlich auch mit den kolumbianischen Kartellen. Schmuggel- und Handelsrouten sowie deren praktische Ausführung werden ebenso thematisiert, wie auch die Korruption innerhalb des mexikanischen Staates, die epidemische Ausmaße erreicht hat. Das Buch bietet somit einen sehr spannenden und umfangreichen Einblick in die Welt der mexikanischen Kartelle und insgesamt hätte die Thematik auch hierzulande aufgrund der weitreichenden Auswirkungen mehr Aufmerksamkeit verdient.
Besondere Anerkennung verdient der Autor für seine tollen Recherchen auf einem schwierigen Gebiet und vor allem sein persönlicher Mut, sich an ein solch "heißes Eisen" heranzuwagen! Ein wirkliich tolles Buch, das unglaubich interessant und informativ ist, das aber nichts für schwache Nerven und zart Besaitete ist!
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am 30. Juli 2015
Ok, sehr interessant zu lesen sind die Geschichten schon. Im Endeffekt handelt es sich aber, wie der Autor selbst am Ende schreibt, um ein Buch, das mehr oder weniger auf Zusammenfassung von Zeitungsartikel beruht. Das ist natürlich bei der Thematik verständlich, der letzte Kick beim Lesen fehlt dadurch aber.
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am 8. Dezember 2013
Das Buch ist insgesamt sehr informativ. Der Beginn ist etwas stockend, steigert sich dann aber. Für Leute, die etwas über den mex. Drogenkrieg und die sozialen Verhältnisse erfahren wollen, empfehlenswert.
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am 3. Dezember 2014
Die Thematik interessiert mich sehr, es gibt gute Bücher über Pablo Escobar aber das hier über El Chapo ist doch sehr langweilig.

Der Autor hat scheinbar nur in Archiven recherchiert, die Zusammenhänge erschliessen sich nicht unbedingt und es gibt irgendwie keinen roten Faden.

Lieber ein paar Spiegel Artikel lesen, dann ist man genauso schlau.
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am 17. Januar 2016
Es gewährt einen sorgsam recherchierten Einblick hinter die Kulissen,. über die Strukturen der Menschen in diesem Geschäft. Und hinterlässt den Eindruck, dass es ein gewaltiger Fehler sei diese Hierarchien zu zerstören, denn was dann nach kommt, handelt aus einer ganz anderen Motivation heraus. Nicht das Geschäft zählt, sondern der Einfluss.... Oder? LESEN!!
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am 6. Oktober 2015
Das Buch ist sehr gut. Ich habe es für meinen Freund geholt, weil er es echt beeindruckend findet, das El Chapo es zum zweiten mal geschafft hat auszubrechen. Im Urlaub habe ich ihn entweder nicht aus dem Wasser bekommen oder nicht weg vom Buch. Er meinte es ist unfassbar, seit langem liest er mal wieder ein Buch - und das mit Freude. Einfach empfehlenswert.
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am 20. Juni 2012
Dem Autor gelingt es auf spannende und äusserst interessante Art und Weise einen Einblick in die Strukturen der mexikanischen Drogenkartelle zu geben. Detailiert und schonungslos schildert er die Zustände, die zum Aufstieg und zur Macht der Kartelle und letztlich zum brutalen Krieg zwischen diesen geführt hat.
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TOP 1000 REZENSENTam 31. März 2011
Am Ende von "El Chapo" hatte ich keinen Bock mehr - auf mein Traumland Mexiko nicht, auf die Auseinandersetzung mit dem ganzen Drogenscheiß und die Glorifizierung der Drogenbarone dieser Welt nicht. Und auf Joaquín Guzmán sowieso nicht. Der stand 2009 auf der Forbes-Liste der wohlhabendsten und mächtigsten Männer der Welt ziemlich weit oben. Ein gnadenloser Killer und Pate im übelsten Sinn.

Joaquín Guzmán jagt seinen Widersachern in freundlichster Absicht eine Kugel in die Birne und wird auch noch dafür gelobt, dass er ihnen nicht lebendig die Eier abschneidet und danach den Kopf abschlägt, um diesen dann auf die Tanzfläche der nächsten Disco zu kugeln. Vielleicht, vielleicht, denn vielleicht tut er es trotzdem und schiebt es den anderen Narcos, den Drogenhändlern, in die Schuhe. Nichts Genaues weiß man eben nicht. - Sorry, aber dieses Buch hat es in sich.

Ich habe schlichtweg den Überblick verloren, wer jetzt wen umgebracht hat. Wie kann man einen Mythos sicher erforschen, der alles daran setzt, seine Spuren zu verwischen und - Milliardär hin oder her - nur noch in irgendwelchen unwegsamen Geländen Mittelamerikas sicher ist? El Chapo zerstört und verstört weltweit führend. Selbst anhand der authentischen Quellen und zahlreichen Berichte von Zeitzeugen kann sich der Newsweek-Journalist und Mexiko-Experte Malcolm Beith dem Aufstieg und Wirken Joaquín Guzmáns daher nur annähern.

Die Welt schaut zu wie 1988 die Deutschen beim Geiseldrama von Gladbeck, bei dem nach einer unglaublichen Presseschlappe die 18-jährige Silke Bischoff erschossen wurde. Eben mal so. Auf die Ergreifung von Guzmán sind fünf Millionen Dollar Belohnung ausgesetzt. Es ist, als bräuchten wir solche Schlächter, weil selbst ein japanischer Supergau nicht reicht.

Nach "El Chapo - Die Jagd auf Mexikos mächtigsten Drogenbaron" habe ich umgebucht. Und wenn unsere Tochter ihr internationales Praktikum woanders macht, bin ich einverstanden. Dafür musste ich Malcolm Beith und "El Chapo" lesen; die Forbes-Liste hätte dafür nicht gereicht.
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am 25. November 2015
Zwar nicht spannend geschrieben, dafür reichhaltig an Informationen und leserfreundlich geschrieben.
Kann ich an Mexico-Interessierte weiterempfehlen. Eine neue, aktuellere Auflage wäre jedoch notwendig.
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