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Gott LIEBT die Schwarzen. Und die Schwulen. Und gutes Dope. Und was hier auf der Erde in den letzten 500 Jahren alles schiefging, ist alles nur ein großes Missverständnis. Man könnte auch sagen, ein Managementfehler, denn Gott war eine Woche Fischen. Dumm, dass eine Woche im Himmel so lange dauert wie 500 Jahre auf der Erde. Noch dümmer, dass Gott in dieser Zeit seinem Sohn die Aufsicht über die Menschen übertragen hat und Jesus, nun, sagen wir es positiv, hatte schon mal bessere Führungsqualitäten. Das Dope ist himmlisch im Himmel, und wie gesagt, Gott liebt gutes Dope. Und die Schwarzen. Und die Schwulen. Und Gott ist sauer. Sehr sauer. Aber Gott wäre nicht Gott, wenn er nicht göttliche Ideen hätte: Jesus darf nochmal zurück auf die Erde und muss aufräumen. Er landet bei den Underdogs und das einzige was er auf die Reihe bringt, ist sein himmlisches Gitarrenspiel. Das hat er bei Jimi Hendrix gelernt. Ja, auch Gott kann noch was lernen. Und als Jesus bei einer Castingshow auftritt, nimmt die Geschichte ihren Gang, und Jesus wird noch einmal zum Heiland.
John Niven hat einen urkomischen Roman aus diesem Plot gemacht: brilliant geschrieben, satirisch und doch von großer Menschenfreundlichkeit durchdrungen, eine beißende Zivilisationskritik mit erheblich mehr Hintersinn und Tiefe als die etwas überdrehte Story auf den ersten Blick erwarten lässt. Der Irrsinn unserer Zeit wird himmlisch dreist aufs Korn genommen und man darf ganz sicher sein, dass keine Religion "des Buches" verschont bleibt. Extremisten aller Couleur, fürchtet Euch! Am Ende gibt es, wie in jedem Märchen, natürlich nur Gewinner und Gottes Botschaft wird wieder verstanden, wie sie gemeint war, bevor Moses die 10 Gebote erfand, im Austausch mit dem einen Gebot, das ihm Gott anvertraute: "Seid lieb!"
Dann klappt's auch mit den Schwarzen. Und den Schwulen. Und dem Dope.
99 Kommentare209 von 232 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 31. August 2011
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In der Buchbeschreibung steht ja schon, daß man sich auf das Buch einlassen muss, aber selten fand ich diese Bemerkung so treffend wie bei diesem Roman.

Im Vorfeld war ich etwas besorgt ob der inflationären Fäkalsprache, da ich den Lesefluss in Gefahr sah. Außerdem befürchtete ich, daß Niven den Glauben an sich (also fernab jeglicher Religion, den puren Glauben eben) ins Lächerliche ziehen würde - aber wie war das mit dem Einlassen nochmal? Ich atmete nun einmal tief durch und warf mich mit Niven in das Abenteuer.

Den ersten Teil im Himmel empfand ich größtenteils als sehr amüsant. Allein Gottes Lachanfall als es zum Kreationismus kommt, ist so mitreißend beschrieben, daß ich unwillkürlich mitlachen musste! Einige Kraftausdrücke weniger, wären zwar mehr gewesen, aber meinen Lesefluss haben sie nicht beeinträchtigt, da man sich nach ein paar Seiten daran gewöhnt. Ob das so vom Schriftsteller gedacht war, kann ich nicht sagen.

Der Mittelteil war für mich der berührendste. JC eckt sehr oft an und gerät in Situationen, die man seinem ärgsten Feind nicht wünscht. Aber selbst wenn ihm solche Ungerechtigkeiten passieren, erträgt er sie absolut gefasst, während mir als Leser schon fast der Kragen platzt. JC "verzeiht" und "liebt" einfach jeden, auch wenn es ihm manchmal auch nicht leicht fällt. Er versucht seine Mitmenschen auf ihre Fehler hinzuweisen, ihnen damit auch zu helfen und bekommt doch immer wieder auf die Mappe, man hält ihn eben für einen Spinner. Dieses Szenario ließ mich zum ersten Mal nachdenklich zurück. Wie würde ich auf so einen "Spinner" reagieren? Bin ich in meinem eigenen Alltag auch manchmal "herzlos" oder sogar intolerant?

Der Castingshowteil ist dann eine bissige Mediensatire. Die Abläufe im Hintergrund, die Niven beschreibt, glaube ich ungesehen! Auch wenn es an dieser Stelle etwas deplaziert wirkt: Verfilmt könnte ich mir "Gott bewahre" richtig gut vorstellen! ;-)

Wie man schon erahnen kann, ist dieser Roman schwer einzuordnen. Er ist nicht durchgängig lustig, auch nicht durchgängig berührend, aber irgendwie immer latent nachdenklich stimmend. Im Grunde transportiert er auf wunderbare Weise auf jeder Seite seine eigene Quintessenz: Seid lieb! Daß Liebsein nicht ohne Toleranz und Freundlichkeit funktioniert, sollte jedem klar sein.

JC und seine "Jünger" wuchsen mir jedenfalls im Laufe des Buches unheimlich ans Herz und Nivens umfassende Gesellschaftskritik in Form dieses Buches habe ich nicht zum letzten Mal gelesen!
22 Kommentare91 von 101 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
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Es gibt wirklich wenige Bücher, von denen ich hoffe, dass viele Menschen sie lesen, aber dieses gehört dazu.
Und das hat nichts damit zu tun, dass hier Religion und Glaube mitunter nicht nur verar...t, sondern auch heftig kritisiert wird.

John Niven traut sich hier an ein Thema ran, dass wohl zu den kontroversesten gehört, die es auf der Welt gibt.
Und das noch in diesem rüden Tonfall? Au weia.

Ich sehe vor meinem geistigen Auge bereits strenggläubige Menschen, die drohend den Finger heben und "Blasphemie" schreien.
Dabei ist das gar nicht notwendig.
Okay, man sollte schon über Gott und Religion lachen können, auch wenns richtig deftig wird. Gerade dann.
Aber genau genommen gibt es wenige Bücher, die von so viel "christlicher" Nächstenliebe schreiben. Von "miteinander" statt "gegeneinander" und vielem mehr.

Der erste Teil (im Himmel) ist zum schreien komisch - so hat man sich Gott und seine Himmelsbewohner wohl noch nicht vorgestellt...

Der Teil in dem die Gruppe durch die Gegend reist hat zwar ihre Längen, aber dafür auch den feinsinnigen Humor (der hinter der oft groben Wortwahl versteckt ist) wie das gesamte Buch.

Im weiteren Verlauf wird es dann weniger lustig, sogar tragisch.
Aber eigentlich war das abzusehen: Jesus auf der Erde, er schart "Jünger" um sich, doch nicht jedem gefällt es, was er sagt und wie er lebt - klingt bekannt, oder?
Die Geschichte nimmt ihren Lauf...

Und trotzdem ist es kein deprimierendes Buch.
Es ist lustig, schräg, macht nachdenklich und traut sich Dinge auszusprechen, die mancher sich nicht traut.
(Oder dem sie einfach nicht auffallen?)

Hatte ich beim ersten Teil des Buches noch den Gedanken, dass der ideale Leser ein gläubiger Atheist mit schrägem Sinn für Humor sein sollte, änderte sich das im Laufe der Geschichte.

Dies ist ein Buch für Gläubige und Nichtgläubige, Querdenker und Quertreiber, Optimisten und Pessimisten, Fröhliche und Traurige, Mutige und Ängstliche, Nörgler und Wohlwollende.
Für jeden, der in der Lage ist, auch mal über seinen eigenen Horizont zu blicken und dazuzulernen. Auch wenn er das vielleicht noch nicht weiß.

Wer die derben Worte und die Religionskritik vertragen kann, der kann in diesem Buch zu einer Menge Erkenntnissen kommen.
Die Deutlichste ist wohl, dass es in unser Welt an so einigen Dingen krankt, wo es doch so einfach für jeden Einzelnen wäre, etwas daran zu verbessern.

In diesem Sinne: Seid lieb !
1010 Kommentare127 von 142 Personen haben dies hilfreich gefunden.. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. Januar 2013
Diese Rezension bezieht sich in vorwiegend auf die "Nebenbotschaft" in diesem Buch:

Erneut gelingt es John Niven auf eine erfrischende Weise, seine Leser zu begeistern. Neben der eigentlichen Story hat der Autor es wieder einmal geschafft (ähnlich wie bereits in "Kill your friends") auf seine Art mit der Musikindustrie abzurechnen! Ich habe das Buch bislang erst zu 2/3 ausgelesn, bin aber jetzt schon hellauf begeistert. Der Leser merkt, dass Niven vom Fach ist und etwas über Musik, die Verlage und die Popindustrie versteht. Dies bringt er meiner Meinung nach erleuchtend und eindrucksvoll zum Ausdruck. Was wir immer schon geahnt haben, und zwar dass der ganze Casting- und Superstarhype der heutigen Zeit ausschließlich dazu genutzt wird, den größtmöglichen Profit daraus zu gewinnen, wird hier wieder einmal bestätigt.

Der Sarkasmus, mit dem über die Macher von American Popstar berichtet wird, bringt mich persönlich immer wieder zum schmunzeln. Diese Botschaft kommt beim Leser an und sollte jeden von uns zum Nachdenken bringen. Sollen wir diesen Castingwahn wirklich weiterhin unterstützen und die Jugend in dem Glauben groß werden lassen, dass jeder berümt oder ein Superstar werden kann? Und dass es in unserer Gesellschaft einzig darum geht?

Ich freue mich auf die kommenden Werke von John Niven
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am 26. November 2015
Selten ist mir die Bewertung eines Romans so schwer gefallen wie bei „Gott bewahre“. Ein Jesus Christus, der sich der Gossensprache bedient, säuft und kifft und auch sonst alles tut, was einen frommen Menschen schreckt, könnte lustig sein. Doch lustig ist der Roman keinesfalls. Hat der Autor versucht, Monty Python zu imitieren? Falls ja, ist es ihm nicht gelungen, zu ernst ist die Gesellschaftskritik. Die Grundidee war gut, wenn auch nicht sonderlich originell: Christus kommt in unserer Zeit auf die Erde zurück und scheitert erneut, parallel zum Neuen Testament. Dass er dann mit den Armen und Unterdrückten solidarisch ist und die Pharisäer im Katholizismus erkennt, ist nachvollziehbar, dass er dann mit den Drogenabhängigen, den Aidskranken, den psychisch aus der Bahn geworfenen umherzieht und diese die Apostelrolle übernehmen, auch. Dass er Tiere jagt, als Rockmusiker völlig intolerant gegen andere Musikrichtungen ist, dass Gott machtlos zusieht, wie sein geliebter Sohn auf der Erde gequält wird und scheitert, das mag verstehen wer will. Erklärt wird nichts.
Zur Satire reicht es dem Roman nicht, zur ernsten Auseinandersetzung mit dem Glauben schon gar nicht und „Gottes Gebot“ auf die Formel „seid lieb“ zu reduzieren ist denn doch zu dünn.

Warum doch noch drei Sterne? Streckenweise ist der Roman spannend geschrieben, er legt den Finger auf die Wunden unserer Zeit, demaskiert den Zynismus von Sendungen wie DSDS, die Arroganz des Staates, Scheinheiligkeit und religiösen Wahnvorstellungen aus dem Islam und dem Christentum und das alles in einem durchaus lesbaren Handlungsrahmen.
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am 4. August 2015
Während Gottes Fischerurlaub, der mehrere Hundert Erdenjahre aber nur eine Woche im Himmel andauerte, bricht auf der Welt das Chaos aus. Ohne göttliche Führung verlieren die Menschen das einzige Gebot: "Seid lieb!" aus den Augen und so entscheidet Gott: JC muss noch mal ran!
Durch den Wandel der Zeit und den zugegebenermaßen für ihn eher negativen Verlauf des letzten Versuches muss Jesus sich nun einen anderen Weg suchen, um die Menschen zu bekehren. Doch ob diese bereit sind, auf den augenscheinlichen Spinner zu hören, sollte sich noch herausstellen.

Meine Bewertung:

Die Idee von der Rückkehr Jesu in unsere Zeit hat mich neugierig gemacht, auch wenn meine Vorstellungen etwas anders ausgesehen hatte. Ich bin sogar positiv überrascht gewesen von Nivens' Darstellung des Himmels und seinen Bewohnern und der vielversprechende Einstieg hat mich sofort mitgerissen. Besonders im Bezug auf den schwarzen Humor und die vulgäre Sprache der Figuren hat das Lesen wirklich viel Spaß bereitet, doch ich bin mir dessen bewusst, dass viele Leser sich genau darüber beschweren werden.

Also hier eine kleine Warnung: Wer nicht lesen möchte, wie Gott andere beschimpft, sollte die Finger von diesem Buch lassen!

Leider fehlt es mir nach dem sehr guten Einstieg im weiteren Verlauf der Geschichte etwas an den witzigen Stellen. Es scheint fast so, als wäre die Latte in den ersten paar Kapiteln zu hoch gelegt worden. Deshalb auch nur 4 Sterne. Dafür hat das Buch besonders in der zweiten Hälfte Tiefgang und regt zum Nachdenken an.
Des weiteren liest sich das Werk wirklich flüssig und wird durch ständig durch neu auftretende Probleme spannend gehalten.
Eine Empfehlung meinerseits an Freunde des schwarzen Humors, Musikbegeisterte und alle, die Religion nicht ganz so ernst nehmen.

Mellis' Produkttests
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am 9. November 2012
Gott ist sauer. Kaum hat Er sich im Himmel einmal eine kleine Auszeit gegönnt und Seinem Sohn Jesus Christus die Geschäftsführung überlassen, schon herrscht auf Erden das nackte Chaos. Bürgerkriege, Umweltzerstörung, Armut, Hassprediger, tödliche Krankheiten, moralischer Verfall und gnadenloser Kommerz, so weit das Auge reicht. Was wurde aus der Menschenliebe und dem einzig wahren Gebot: SEID LIEB? Gott denkt nach und findet nur eine Lösung – Sein Sohn Jesus muss erneut auf die Erde zurückkehren, um Gutes zu tun. Doch werden die Menschen auf JC hören?

Was abgedroschen klingt wird durch die Tatsache versüßt, dass Gott ein regelrechter Fan von Homosexuellen ist, sich gerne mal mit seinen Leuten einen durchzieht, flucht wie ein Bauarbeiter und noch dazu unverschämt gut aussieht – trotz seines Alters. Sein Sohn JC steht ihm da in kaum etwas nach, außer vielleicht, dass Jesus ein wirklich guter Gitarrenspieler und Sänger ist. Talente, die ihm bei seiner Rückkehr auf die Erde zunächst wenig weiter helfen, bis er beschließt für seine Mission eine Plattform zu wählen, mit der er die meisten Menschen erreichen kann: eine Castingshow.

Die Geschichte ist so wundervoll humorvoll, versetzt mit ordentlich deftiger Sprache, und lässt nicht einen Kritikpunkt an der scheinheilig-gläubigen Gesellschaftskultur der Menschen aus. Alles wird auf's Korn genommen, angeprangert und mit spitzer Feder schier auseinander genommen. Es kommt wohl ganz auf den Leser an, wie er damit umzugehen vermag. Ich jedenfalls bin hier voll auf meine Kosten gekommen. Nicht selten musste ich nicht nur laut los lachen, sondern auch das ein oder andere Nicken rang mir das Buch ab.
Dabei versteht es der Autor mit seiner Art und dem Drive der Geschichte mit zu reißen. Das Kopfkino geht innerhalb weniger Seiten los und hält konsequent an, bis zu Seite 400.

Insgesamt ein sowohl witziges als auch sehr kritisches und auch tragisches Buch. Hier wurde zwar das Rad nicht neu erfunden, und auch die Kritikpunkte selber sind altbekannt, aber dennoch ist es ein schwer unterhaltsames Werk, welches dem ein oder anderen Leser sicherlich aus der Seele sprechen wird. Und letztlich hat es mir mein Bild von einem Gott und seinem Sohn versüßt, die ich – so wie Niven sie beschreibt – einfach nur klasse finde.

Eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite für den sehr witzigen und sicher auch kontroversen Niven, dessen einziger Kritikpunkt darin zu finden ist, dass es mit 400 Seiten eher was für den kurzweiligen Zeitvertreib ist. Schade; ich hätte sehr gerne mehr von JC, seinen Freunden auf Erden und deren Abenteuer gelesen.
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am 8. Juli 2015
War nicht mein Buch. Als ein Tipp von "Was liest Du?" dachte ich, da kann nix schief gehen. Aber: Besonders zu Beginn fragte ich mich unwillkürlich, welche geheimen sexuellen Phantasien des Autors derselbe hier wohl hat einfliessen lassen. Die beschriebenen Szenen waren mir dann doch etwas zu detailliert und darin so abgefahren - fieles suchte grundsätzlich den Gipfel der Perversion und des Vulgären- dass ich persönlich doch sehr daran zweifle, ob man hier von angewandter Satire oder stilistischen Mitteln sprechen kann? War jedenfalls nicht mein Humor. Und ich bin wirklich kein Mensch, der bei einen F*** direkt zusammenzuckt und die Nase rümpft, aber hier wars mir dann doch zuviel.

Dennoch: Arbeitet man sich tapfer durch - man hats ja bezahlt - gewinnt die Story zum Schluss noch ein wenig und bis dahin, hat man sich an den tatsächlich irgendwann langweilenden Pseudo-Getthoslang gewöhnt. Habe selten so lange für ein Buch gebraucht und anfangs soviel erwartet, schien die Idee, wenn auch nicht neu, so denn doch vielversprechend. Ein Irrtum. Schade eigentlich.
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am 3. Februar 2015
Ich liebe dieses Buch! Es ist unglaublich lustig geschrieben, ich lese es jetzt zum fünften Mal und kann einfach nicht genug kriegen! Alle Angaben (wie z.B. die Religionen, die aufgezählt werden) stützen sich auf Fakten, ohne jemals trocken zu werden!
Für alle, die sich überlegt haben, wie Jesus wohl in der heutigen Zeit wäre, wenn er mit demselben Auftrag noch einmal kommen würde, ist dieses Buch ein Muss! Selbstverständlich gibt es Dinge, mit denen strenggläubige Menschen Probleme haben könnten, die Schimpfwörter oder das Fluchen beispielsweise, aber Leute, die zwar glauben, aber auch nichts gegen ein wenig Spaß beim Lesen haben, ist dieses Buch absolut empfehlenswert!!! Auch die wichtige Botschaft, die trotz der vielen lustigen Szenen immer präsent ist, ist meiner Meinung nach super umgesetzt: SEID LIEB und respektiert eure Nächsten. Auch Gott liebt die Schwarzen und die Schwulen, warum nicht auch wir?
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am 12. Dezember 2011
Das Buch ist wirklich lesenswert. Es spiegelt vieler meiner Überzeugungen wieder, hat mich gleichzeitig aber auch ein ganz bisschen zum nachdenken verleitet und viel zum Lachen. Man darf es natürlich nicht allzu eng sehen, wie das unsere streng "gläubigen" Mitmenschen viel zu gerne machen - Seid Lieb! - kann man da nur sagen.
Aber ich will nicht spoilern.
Inhaltlich witzig-böses Buch mit erwartungsgemäßgem, schönen Ende.

Minuspunkt: Der Sprachstil ist nicht meins. Viele, oft unpassende, Schimpfwörter, viele Drogen und etwas over the top mit "ich schreibe alles gegen gängige Vorstellungen". Damit kommt man entweder klar, oder sollte das Buch nicht lesen. Ansonsten sehr kurzweilig.
Würde trotzdem zu einer sicherlich bald kommenden Taschenbuch-Ausgabe raten.
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