Fashion Sale Hier klicken Strandspielzeug 1503935485 Cloud Drive Photos UHD TVs MEX Shower designshop Hier klicken Learn More Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen59
3,9 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Juli 2013
Meine Meinung:

Eine tolle, fiese Story, die einfach wieder genial von Richard Laymon erzählt wurde. Seine Bücher stehen für Angst, Schrecken, Grusel, Ekel, Sex, Gewalt...
Davon hatte das Buch eine Menge zu bieten.
Eingesperrt in eine Tropfsteinhöhle, in der zur Hälfte das Wasser eineinhalb Meter hoch steht. Der plötzliche Stromausfall schockiert und erschreckt alle Touristen - unter denen auch der 15jährige Hotelsohn Kyle ist. Die Höhle ist ein Teil des Hotels und somit kennt sich Kyle natürlich sehr gut aus. Touristenführerin Darcy hat alle Hände voll zu tun, um beruhigend die Situation zu entschärfen.
Wenn sie wüsste, was sie noch so alles erwartet...

Toll war auch die Umsetzung, das man als Leser nach und nach erfährt, warum der Stromausfall in der Höhle überhaupt stattgefunden hat. Denn wir begleiten nicht nur Darcy und die Touristen, sondern zeitgleich auch Darcys Mutter Chris und Hank, deren Tochter an der Führung teilnimmt. Sie befinden sich gerade in einem netten Gespräch am Hotelpool, als der Lauf der Dinge geschieht.

Kyles Gedanken (in der Höhle, aber auch welche aus der Vergangenheit) erfährt man auch. Erschreckend, für einen Jungen dieses Alters.
Aber gut, bei dem Vater und der familiären Vorgeschichte!
Von "Der Familie" hätte ich gerne noch mehr gelesen und auch erfahren.
Das war mir etwas zu kurz, gerade weil ich das besonders spannend fand. Von daher einen Punkt Abzug.
Ansonsten hat mich das Buch perfekt unterhalten und man kann einfach nur eine Leseempfehlung aussprechen!

Fazit:

Durchweg spannend, gruselig und eklig geschrieben. Man hatte des öfteren das Gefühl als wäre man selbst in der Höhle dabei.
Absolute Leseempfehlung!
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. April 2013
Zur Story- Darcy, eine junge und sehr attraktive Frau, arbeitet seit kurzem für Ethan Mordock, der gemeinsam mit seinem Sohn Kyle ein Hotel inkl. der Touristenattraktion "Mordock's Cave", die direkt unter dem Hotel liegt, verwaltet. Ihre Aufgabe ist es Touristen mittels Boot durch die Höhle zu führen. Doch eines Tages gibt es bei der Führung Komplikationen- der Strom geht aus und somit sind alle Ausgänge nach oben versperrt- die Touristen bekommen Panik. Schnell schafft es Darcy die Leute zu beruhigen, und im Dunkeln zu den Liften zu führen, um dort auf Hilfe zu warten. Als sich Darcy und einige Freiwillige dazu entschließen einen anderen Ausgang zu suchen, ahnen sie noch nicht dass sie dadurch etwas in der Dunkelheit befreien, das nun im Dunkeln auf sie lauert und nach ihrem Fleisch giert ...

Das Buch ist sehr einfach geschrieben, es liest sich sehr flüssig und ohne Probleme. Die Story ansich mag zwar nichts Neues sein, aber sie ist trotzdem sehr spannend- und teilweise auch äußerst brutal - geschrieben. An manchen Stellen musste ich eine kurze Lesepause einlegen, da das Kopfkino zu grauenhaft / ekelhaft war. Die Spannung beginnt wirklich sofort- ohne lange Einleitung in die Geschichte.

Fazit- ein gelungener Horror- Roman mit durchgehender Spannung- Empfehlenswert :-) ...
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Ja, Richard Laymon konnte sich tatsächlich auch kürzer fassen. Abzüglich des Werkverzeichnisses am Endes des Buches kommt der Roman gerade einmal auf 335 Seiten, alle in der bekannten, gefälligen Schriftgröße, die man von Heyne Hardcore gewöhnt ist. Ironischerweise hätte man gerade bei diesem Titel gerne 100 bis 200 Seiten mehr zur Verfügung gehabt, denn die düstere Atmosphäre der Höhle ist wirklich großartig. Während der Lektüre des Romans wird man unweigerlich an bekannte Filme des sogenannten Survival-Horror-Genres erinnert, wie beispielsweise „The Descent“ oder „Wrong Turn“. Bevor man den Autor jedoch des Plagiats bezichtigt, sollte man sich unbedingt vergegenwärtigen, dass der vorliegende Roman bereits im Jahr 1988 verfasst wurde, also lange bevor die oben genannten Filme überhaupt geplant waren. Inhaltlich war Laymon ja gerne bereit zu experimentieren und zu variieren, in der Wahl seiner stilistischen Mittel jedoch ist er jederzeit einwandfrei erkennbar. So auch hier. „Die Familie“ überzeugt durch ein überraschendes Tempo, lebensechte Charaktere, brutale Morde und sehr viel nackte Haut. Die Tatsache, dass die Story aus der Sicht mehrerer Protagonisten geschildert wird, gestaltet die Lektüre sogar noch kurzweiliger. Im Film würden einen das düstere Setting und das ständige Herumgefuchtele mit den Taschenlampen schnell nerven, als Roman entfaltet die Szenerie dadurch erst ihre gesamte Atmosphäre. Dabei sind die Szenen so bildhaft beschrieben, dass man sie sich spielend leicht vorstellen kann. Entstehung und Entwicklung der „Familie“ hätten ruhig noch ein wenig ausführlicher behandelt werden können. Inklusive einer längeren Gefangenschaft des einen oder anderen (weiblichen) Protagonisten. Nichtsdestotrotz kann man mit der Lektüre dieses Romans keinen Fehler machen und Laymon-Fans kommen voll auf ihre Kosten.
0Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Januar 2014
Ich verstehe es selbst nicht, warum auf mich alle paar Jahre der unsägliche Unflat des verstorbenen Herrn Laymon eine nicht näher zu spezifierende Faszination ausübt, so dass ich mir eines seiner Bücher kralle und an einem Tag – wie früher ein Groschenheft – wegziehe – und nicht enttäuscht werde. Schund ist das allemale. Eine Sprache, die jeder Beschreibung spottet und im Grunde fast nur aus gestelzten Dialogen besteht, hölzerne, extrem klischeebehaftete Figuren, die aus jedem x-beliebigen C-Horror-Billig-Film gesprungen sein können, dazu voyeuristischer Sexismus der billigsten Sorte, abgestumpfte Gewalt, eine Story, wie sie weniger originell und wiedergekäut nicht sein könnte – und trotzdem ist da irgendwas, abgesehen von dem atemlosen Erzähltempo, das vorgelegt wird, das mich immer wieder zu einem Laymon-Buch greifen lässt.
Nur was? Was???
Ich weiß es echt nicht.
11 Kommentar|15 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2016
Ich habe mich leider von den positiven Bewertungen verleiten lassen und habe dieses Buch gekauft. Ich musste mich wirklich bis zum Ende quälen und werde es sicher nie wieder anfassen (gute Bücher lese ich gerne ein zweites Mal). Der Autor konnte sich wohl nicht entscheiden ob er einen Horror- oder einen Erotikroman schreiben wollte. Zu jeder (wirklich jeder) Gelegenheit werden Brüste, Nacktszenen oder ähnliches eingebaut. Egal ob es passt oder nicht. "Hey unsere Kumpels wurden gerade in Stücke gerissen. Erstmal vögeln." Und dann auf eine Weise als wäre der Autor ein 16-jähriger der gerade Youporn entdeckt hat. Spannung kam für mich nie wirklich auf. Alles vorhersehbar und teilweise krass unlogisch. für mich das letzte Buch von Richard Laymon.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2013
Über der Erde liegt ein kleines Hotel, betrieben von Vater und Sohn Mordock, die beide düstere Vorlieben für ihre Gäste haben. Unter der Erde liegt ein Höhlenlabyrinth, eine riesige Tropfsteinhöhle, die regelmäßige Besucheranstürme anzieht und somit auch Grund für den Betrieb des Hotels ist. Als etwas gründlich schief geht, sitzt eine Reisegruppe in den Gewölben fest - ohne Licht, dafür mit ganz und gar fürchterlichen Gästen: wild und blutgierig ...

Laymons Romane tragen - zumindest in der deutschen Übersetzung - ja überwiegend kurze und prägnante Titel. »Die Familie« ist diesmal nicht ganz so passend, treffender wäre vielleicht »Die Höhle« gewesen, denn der Großteil der Geschichte spielt sich in dem Höhlenlabyrinth ab. Von daher ist das Setting des Romans schon einmal sehr verlockend für eine Horroratmosphäre: lichtlos, kalt, nass, klaustrophobisch, böse. Und so setzt Laymon in »Die Familie« auch - vergleichsweise zu seinen anderen Werken - weniger auf explizite Gewalt, sondern nutzt vordergründig die Atmosphäre aus, um so eine dichte Geschichte zu präsentieren. Größtenteils wesentlich subtiler als seine anderen Romane, stellenweise aber natürlich auch typisch: vulgäre Sexeskapaden, die nicht selten in pubertär anmutendes Geplänkel abdriften (was zwar so klingt, aber kein wirklicher Kritikpunkt sein soll), treffen auf drastische Ekelszenen; wenngleich Letztere, wie gesagt, hier weniger stark eingesetzt werden. Die Figuren sind für Laymon überdurchschnittlich gut ausgearbeitet, würde ich behaupten.

Der Spannungsbogen ist ohne Makel - wie von Laymon gewohnt wird der Leser hier auf einen rasanten Trip mitgenommen. Von Beginn bis zum Schluss fesselnd und kurzweilig. Allerdings ist »Die Familie« auch einer seiner kürzesten Romane.

Nicht sein bester, aber für regelmäßige Leser des Autors absolut empfehlenswert ...
22 Kommentare|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 8. Juni 2016
Eine tolle, fiese Story, die einfach wieder genial von Richard Laymon erzählt wurde
Ich liebe alle seine Bücher!!!
Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert
Die Familie" kann ich wärmstens empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Februar 2016
Mit dem Roman "Die Familie" hat uns Richard Laymon eine tolle spannende Geschichte beschert. Das Cover sprach mich gleich an und machte Lust auf mehr, was auch dann nach dem Klappenentext sich nicht ändert.

Wir haben in dem Buch zwei Handlungsstränge, welche sich aufeinander zu bewegen. Wir begleiten einmal Hank und Chris, deren Töchter in der Höhle eingesperrt sind und zum anderen haben wir da unsere Gruppe in der Höhle die eingeschloßen sind und auch irgendwie raus wollen. Es gibt nur einen Weg der eigentlich verboten und zugemauert ist, was passiert als sie diesen Weg öffnen müsst ihr schon selbst lesen.

Zum einen haben wir Darcey, eine Führerin durch die Höhle und eine sehr taffe junge Frau. Sie hat einerseits eine Menge Mut, aber ist auch sehr ängstlich und hat Verlustängste.

Kyle ist der Sohn des Hotelbesitzers und anscheinend psychisch nicht ganz auf der Höhe. Dieses scheint aber in der Familie zu liegen, denn der Vater und Großvater waren wohl genauso.

Hank und Chris sind zwei besorgte Alleinerziehnede Elternteile, die Angst um Ihre Kinder haben und es deswegen auch durch den verbotenen Teil der Höhle wagen um zu Ihren Töchtern zu kommen. Sie werden von der Angst um Ihre Kinder angetrieben und lassen sich von nichts aufhalten.

Auch alle anderen Charaktere passen ins Buch, ob es die nörgelnden Familienmitglieder sind, überhebliche Halbstarke oder Autoren die aus der Situation das beste machen wollen. Die Charakter sind alle gut ausgearbeitet und in allem ganz rund.

Die Handlungsort konnte ich mir sehr gut vorstellen. Ich konnte mir das Hotelzimmer 115 mit der danebenliegenden Kammer vorstellen, wie auch die Höhle in der die große Gruppe festgesessen hat. Un natürlich alles andere drumherum.

Der Schreibstil ist sehr flüssig und es macht richtig Spass das Buch zu lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin und man merkt garnicht das man sich in großen Schritten dem Ende zu bewegt.

Alles in allem ist das Buch wirklich lesenswert, obwohl mir der gewisse Kick fehlt, was ich mir von einem Buch von "Heyne Hardcore" erwartet habe. Es ist fehlt einfach was. Ich konnte mir schon denken wie es ausgeht und leider war es ein wenig vorausschaubar. Spannung wird aber trotzdem aufgebaut und sie reist nicht ab. Ich hätte mir noch gewünscht von ein paar anderen Charaktern was zu erfahren, wie es mit ihnen weiterging als die Katastrophe vorbei war.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. September 2015
Ich find es immer wieder faszinierend, was für ein brachiales Tempo Richard Laymons Bücher haben, und wie schnell der Autor seine Leser in den Bann zieht. Die Familie habe ich mit nach Kreta genommen und war einer meiner Urlaubslektüren neben zum Beispiel dem, zu Laymon, kontrastreichen Programms von Hermann Hesse - Steppenwolf. Man hat quasi jedes einzelne Wort vom Steppenwolf abgeküsst und jede einzelne Zeile war einfach nur ein Hochgenuss, da kann eigentlich ein Laymon nur verlieren, oder? Aber nicht dieser.

Die Familie erschien in meinem Geburtsjahr 1988 unter dem Namen Midnight's Lair, allerdings nicht geschrieben von Richard Laymon, sondern unter seinen Pseudonyme Richard Kelly. Als Protagonistin agiert Darcy Raines, in welche man sich, wie bei vielen anderen seiner Romane, glatt verlieben kann. Wie so oft, ist dieser Charakter hübsch, klug, taff, mutig, ach sagen wir es einfach so: Sie ist verdammt sexy. Was natürlich nicht in einem typischen Laymon fehlen darf, sie hat einen kleinen Freak um sich, einen stalker, jemanden der sie nackt sehen will, der in ihr eindringen will, Kyle Mordock. Neben ihrem Studium arbeitet Darcy in den Ferien in der Mordock-Höhle und führt dort Touristengruppen durchs halbdunkel, genauso wie an diesem Tag, sitzt auch Kyle mit im Boot, und genießt die Sicht auf Darcy, bis das Licht anfängt zu flackern und dann komplett erlischt. Es gibt keinen direkten Ausweg, nach oben führen nur elektronische Aufzüge, und der zweite Teil der Höhle, mit einem natürlichen Ausgang, wurde vor vielen Jahren versperrt. Darcy muss zusehen, dass keine Panik entsteht, und dass der Freak nicht den Gunst der Dunkelheit nutzt. Parallel erfährt man was sich über der Erde abgespielt hat, was dazu führt, dass der Strom ausgefallen ist und der wahre Grund, warum der zweite Teil der Höhle verschlossen wurde, entpuppt sich als der totale Horror. Hätte man die Mauern doch nie geöffnet...

Finde das Buch hat sehr viele starke und kreative Momente, es ist gut durchdacht und am Ende muss man erst mal Luft hohlen und realisieren, dass war alles nur Fiktion, vielleicht.

"Die Familie" kann ich wärmstens empfehlen, neben "Die Insel", "Die Jagd", "Nacht", "Der Ripper" reiht sich dieser Laymon ganz oben mit ein.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2013
Eine wunderschöne Bergidylle. Ein schickes Hotel und die nächste Ortschaft ist ziemlich weit entfernt. Unter dem Mordock Cave Hotel liegt ein ausgedehntes Höhlenlabyrinth, welches bei Touristen sehr beliebt ist. Als nach einer schrecklichen Katastrophe plötzlich in der Höhle die Lichter ausgehen, sind die Touristen nicht weiter beunruhigt. Doch sie ahnen nicht, dass etwas im Dunkeln lauert. Etwas Böses. Etwas Grausames. Etwas, was es auch Menschenfleisch abgesehen hat.

Das Cover zeigt die Zimmertür 115. Griff und Schlüssel sind blutverschmiert. Es strahlt etwas Unheimliches aus, dem ich mich einfach nicht entziehen konnte. Zusammen mit dem spannenden Klapptext, kam ich beim besten Willen nicht an dem Buch vorbei!

Richard Laymon ist ein Begriff in der Horror-Literatur. Er zeichnet sich durch absolut spannende, mitreißende und originelle Romane aus, die an die Grenze des Erträglichen stoßen. So auch in dem vorliegenden Buch: Die Familie. Der Autor zeichnet eine sehr idyllische Landschaft: Einsames Hotel, interessante Höhlenlandschaft und eine geheimnisvolle Geschichte, die sich um den Fluss Styx und den Lake of Charon ranken. Allein dies sorgt schon für eine gewisse Gänsehautatmosphere, die Laymon von Seite zu Seite mehr ausbaut. Die Namenwahl des Flusses und des Sees lassen schon auf etwas Unheimliches schließen. Aber wie unheimlich es wird, offenbart sich erst nach und nach. Der Spannungsbogen wird kontinuierlich hoch gehalten und grenzt an die Belastbarkeitsgrenze der Leser. Für mich ein packendes Buch mit Gänsehautgarantie, für manch anderen geht es vielleicht einen Schritt weiter. Den unheimlichen Flair, den Richard Laymon aufbaut, sucht seines Gleichen.
Die Handlung an sich ist schon unheimlich. Gefangen in einer Höhle ist eine grausame Vorstellung. Ich war selber mal in einer Höhle, als das Licht aus ging. Diese absolute Dunkelheit kann man sich nicht vorstellen, wenn man es nicht selber erlebt hat. Das Fehlen jeglichen Lichts und die Gewissheit, den Rückweg alleine niemals zu finden, gepaart mit dem Wissen, dass über einem Tonnen schweres Gestein ruht... Man sollte es wirklich erlebt haben, um dieses Buch richtig würdigen zu können. Als sich dann nach und nach offenbart, was noch in der Höhle lauert, ist Angst garantiert.
Um einigermaßen Luft schöpfen zu können und etwas runter zukommen von diesem Horrortrip, baut der Autor Sequenzen ein, die über der Erde spielen. Brüllende Hitze und strahlender Sonnenschein geben einen starken Kontrast zu der Dunkelheit ab.

Die Protagonisten werden für meinen Geschmack etwas flach geschildert. Mut und Anziehungskraft zu dem anderen Geschlecht stehen mal wieder im Vordergrund. Die einzelnen Charaktere heben sich nicht wirklich voneinander ab, aber gefehlt hat mir dies nicht. Laymon beschränkt sich einzig auf die Handlung und nicht auf das Interagieren der Personen. Gerade dies macht die Bücher für mich so anziehend. Wenn einer stirbt ist das ebenso, wirklich fehlen tut derjenige mir nicht.

Mein Fazit
Ein sehr starker Laymon, der unter die Haut geht und Gänsehaut garantiert!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

9,99 €
9,99 €
9,99 €
9,95 €