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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An meine Grenzen gestoßen
Ein Kind bedeutet einer Mutter alles. Doch wie weit kann die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter gehen? Und was, wenn eine Mutter erfährt, das ihre Tochter ermordet worden ist?
Der Frau, deren Namen wir nicht kennen, passiert das Unfassbare. Ihr wird der wichtigste Mensch auf Erden durch einen Mord an ihrem Fleisch und Blut genommen. Alles was sie weiß...
Veröffentlicht am 22. Dezember 2010 von Kristin Friedrich

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich...
"Die Mutter" ist tatsächlich ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Tolle Kapitelunterteilung, spannender Aufbau der Geschichte und ein kleiner Nervenkitzel. Und immer die Frage: Wie geht's weiter? Man möchte eigentlich immer schneller lesen.
Tatsache ist, das das Buch wirklich brutal, pornografisch, fast zu groteskt ist. Hätte der Autor...
Veröffentlicht am 8. März 2011 von sunshine75


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44 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen An meine Grenzen gestoßen, 22. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Ein Kind bedeutet einer Mutter alles. Doch wie weit kann die Liebe einer Mutter zu ihrer Tochter gehen? Und was, wenn eine Mutter erfährt, das ihre Tochter ermordet worden ist?
Der Frau, deren Namen wir nicht kennen, passiert das Unfassbare. Ihr wird der wichtigste Mensch auf Erden durch einen Mord an ihrem Fleisch und Blut genommen. Alles was sie weiß ist, dass der Mörder ein Tattoo auf dem Arm hat, aur dem "Stirb Mutter" steht und dass er höchstwahrscheinlich auf dem Highway unterwegs ist. Und dieser Mann wird dafür büßen, was er dem armen Mädchen angetan hat.

Die Frau trampt monatelang und steigt immer nur bei den Männern ein, bei denen kein normaler Mensch einsteigen würde. Und was sie auf den Straßen erlebt, is das pure Grauen! Sie erduldet alles - wirklich alles! Sie erlebt das Schlimmste, was eine Frau erleben kann: Gewalt, Schläge, Vergewaltigung und sogar Folter. Und das nur, um den Mörder ihrer Tochter zu finden. Was kann ein Mensch alles ertragen? Wie weit kann Rache gehen?

Das Buch ist sehr ergreifend und nichts für schwache Gemüter. Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte gut zu lesen. Ein Buch, das man in einem Rutsch durchlesen kann - sollte man meinen. Da die Geschichte aber so grausam und detailliert beschrieben ist, braucht man definitiv Zeit für diese Lektüre. Hier wird nichts schön umschrieben, alles wird knallhart beim Namen genannt.

Ich kann nicht klar sagen, dass mir "Die Mutter" gefallen hat. Einerseits lese ich gern Geschichten, die mich schocken und mitreißen. Andererseits war die Story so unglaublich grausam, dass ich des öfteren beim Lesen eine Pause machen musste. Und das obwohl ich bis zu diesem Buch dachte, dass mir keine Geschichte zu hart sein kann.
Ich bin mir nich sicher, ob ich noch einmal ein solches Buch lesen möchte. Denn hier bin wirklich an meine Grenzen gestoßen.
Für alle knallharten Thriller- und Horrorfans darf "Die Mutter" allerdings
nicht im Buchregal fehlen!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Der Wahnsinn hat einen Namen " Die Mutter " !!!, 21. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Die Mutter enthält alle typischen Merkmale eines Thrillers, Tempo, Aktion und Spannung. Brett McBean hat es perfekt verstanden den Leser in seinen Bann zu ziehen, ihn förmlich in dem Sessel, dem Sofa oder wo auch immer gefangen zu halten. Es ist nicht das Buch was einem auf die Brust drückt, denn 400 Seiten sind ja nicht so schwer, vielmehr ist es die Story, die einem wie ein Betonklotz erdrückend auf dem Oberkörper ruht. Die Spannung liegt durchweg bei 100% und es ist vielleicht für manches Herz zu viel, denn der Puls arbeitet nicht eine Seite lang im Ruhemodus. Was das Tempo angeht, ist es mit einem Steigerungslauf zu vergleichen, der von Seite zu Seite immer intensiver wird, je mehr man auf das Ende zusteuert. Regenerationsphasen / Erholungsphasen sind Fremdwörter, die McBean aus seinem Wortschatz und Gedächtnis verbannt hat und sie deshalb auch hier keine Verwendung finden. Fingernägel kauen, Gänsehaut und nasse Hände gehören zu *Die Mutter*, wie das Zähneputzen am Morgen und Abend. Langeweile findet man in der Tageszeitung und im TV Programm, aber nicht in diesem Schocker.
Die Story ähnelt einem Roadmovie, denn auch *Die Mutter* ist auf eine gewisse Art und Weise auf der Suche nach Freiheit, aber die Freiheit wird sie erst erleben können, nachdem sie Rache genommen- und den Mörder ihrer Tochter zur Strecke gebracht hat. Da dieses Buch nun mal auf einem Highway spielt, benötigt es natürlich auch eine Menge Figuren, denn die Mutter ist ja nicht allein auf weiter Flur. Das war eigentlich meine größte Sorge, denn oftmals sorgen zu viele überflüssige Charaktere für das reinste Chaos, die Story gleitet einem aus der Hand und sie wird zur Nebensache, da man nur noch mit den Eigenarten und dem Dasein der Figuren beschäftigt ist. Dieses Problem hat McBean hervorragend gelöst, in dem er alle Charaktere, mit denen *Die Mutter* in der Story zu tun hat, aktiv in das Geschehen einbindet und Jedem seine eigene kaputte und kranke Geschichte erzählen läßt. So sind sie nicht nur Randfiguren, sondern sind ein Puzzlestück des großen Ganzen. Sie tragen dazu bei, dass *Die Mutter* das wird was sie ist, ein unglaublich komplexer Psychothriller.

Nach einer nicht unbedingt glücklichen Kindheit, dem daraus resultierenden Ausbruch aus der Familie, mit einem Mann, den sie eigentlich nicht liebt und das schwanger werden durch diesen, reißt die Mutter zum zweiten Mal aus, kehrt dem Chaos erneut den Rücken und verschwindet. Sie meistert die schwere Zeit, die Zeit der Entbehrungen und baut sich zusammen mit Tochter Rebecca, Stück für Stück ihre neue Welt auf. Sie sind mehr wie beste Freundinnen, als Mutter und Tochter und teilen alle ihre Probleme und Freuden. Im Laufe der Jahre wächst der Drang in Rebecca ihren Vater kennenzulernen und auch die Mutter kann sie nicht davon abhalten. Eines Morgens ist Rebecca verschwunden, getrampt mit einem Fremden in Richtung des Vaters. Sie hinterläßt eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und 3 Tage später wird ihre Leiche an einem See gefunden. Alles stürzt wie ein Kartenhaus zusammen und sie fühlt sich schuldig, weil sie ihre Tochter nicht aufgehalten hat. Für sie gibt es nur noch einen Weg, den Mörder selbst zu suchen und zu finden. Ihre einzige Spur ist das Tattoo, dass Rebecca auf dem AB erwähnte. Sie läßt ihr Leben hinter sich, schließt mit allem ab und macht sich auf die Jagd nach Mann mit dem Tattoo. Der Highway wird ihre neue Heimat, denn da erhofft sie sich ihn zu finden. Nur leider ist er nicht der einzige Kranke, der auf den Straßen unterwegs ist, und das wird die Mutter schon bald bitter zu spüren bekommen.
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24 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich verneige mich vor dieser Leistung, 28. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Was habe ich mir erwartet, als ich all die Meinungen und Rezensionen von "Die Mutter" gelesen habe ... Ich kann nur sagen, ich hatte sehr große Erwartungen. Erwartungen, die vom einen oder anderen Autor schon mal enttäuscht wurden - nicht jedoch von Brett McBean. "Die Mutter" war genau die actionreiche und spannungsgeladene Lektüre, die ich mir erhofft hatte.

Zum Inhalt: Es geht um eine Frau, deren Tochter beim Trampen von einem Mann mit Tattoo getötet wurde. Die Mutter sinnt auf Rache und steht nun tagein tagaus auf dem Highway und steigt willkürlich in Autos, in der Hoffnung, den Mörder ihrer Tochter zu finden.

McBean steht von der ersten bis zur letzten Seite am Gas und lässt dem Leser nur selten Verschnaufpausen. Die Story ist durchwegs hart - manchmal sogar noch härter. Die Mutter gehört gewiss zu den brutalsten Büchern die ich bisher gelesen habe. Dabei meine ich nicht nur die körperliche sondern auch die psychische Brutalität. Unglaublich was diese Frau auf ihrer Reise alles durchmachen muss und an welche Menschen sie gerät. Mehr kann ich an dieser Stelle nicht sagen, da ich sonst zu viel verraten würde.

"Die Mutter" gehört zweifellos zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich kann das Buch ohne Bedenken weiterempfehlen und fiebere weitere Bücher von diesem Autor schon jetzt mit Freude entgegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Thriller der mich seit Jahren nicht mehr loslässt, 9. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter: Psycho-Thriller (Kindle Edition)
Ich liebe Thriller, Spannung und bewegende Geschichten. Brett McBean ist hier zu Lande noch nicht sehr bekannt und ich darf Sie warnen: Lassen Sie eher die Finger weg von seinen anderen Werken. Diese fallen in ein völlig anderes Genre (Horror, Splatter) und haben wenig mit diesem Roman hier gemein. Dies schmälert jedoch keineswegs die Genialität von "Die Mutter". Es ist mir schier unbegreiflich, wie ein unerfahrener Buchautor ein derartiges Erstlingswerk hervorbringen konnte.

Ich habe in meinem Leben unzählige Bücher gelesen, darunter vorallem Krimi- und Thrilleromane. Noch nie hat es ein Buch geschafft mich derart zu bewegen und sogar zum Weinen zu bringen (dies ausgerechnet in der S-Bahn...). Ich war darüber derart verblüfft, dass ich auch heute noch, zwei Jahre nach dem Lesen, immer wieder an den Plot zurück denke.

Die Mutter erzählt die bewegende Geschichte einer Frau, die ihre Tochter bei einem bestialischen Mord verlor und seither ihr Leben nur noch dem Einen widmet: Den Täter zu finden. Dies vermag vielleicht noch nicht besonders spektakulär oder gar innovativ zu klingen, doch die Art und Weise wie das Buch die Geschichte voran bringt und den Leser immer tiefer in den Sog der Verzweiflung zieht, ist einfach unbeschreiblich. Am Ende fühlte ich den Schmerz dieser Frau in meinen eigenen Knochen.

Die Worte "Thriller" und "Suspense" beschreiben das Genre des Romans am besten. Der Plot gönnt uns keine Ruhe. Jede Begegnung der Protagonistin ist von Bedeuting, jedes Kapital treibt die Reise voran. Die Suche nach dem Täter, ist die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Wird sie den Mörder finden? Das Ende des Buches schlägt alles, was ich bisher gelesen habe und ließ mich völlig geschockt zurück. Dieses Buch ist ein Werk, dass Sie nicht wieder vergessen.

Wenn Sie damit leben können, dass der Autor nicht davor zurückschreckt, detailgetreu und bildhaft Gewalt und Sex zu beschreiben, dann lesen Sie diesen Roman. Die Frage des schlechten Geschmacks stellt sich in dem Buch nicht. Der hier gewählte Schreibstil macht die Geschichte der Protagonistin erst so authentisch. Hier wird nicht geschönt oder umschrieben. Die Geschichte ist wie sie ist. Grausam und verstörend. Das mutigste Werk, das ich je las.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Durchgelesen in 2 Tagen, nachdenklich für 2 Wochen, 3. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Die Mutter von Brett McBean

Wie soll man ein Buch rezensieren, welches überaus brutal, sexistisch, aber auch bemerkenswert gut geschrieben ist? Mit "gut" meine ich kein literarisches Meisterwerk im Sinne von Tolstoi, Verne oder Kafka. Es ist für jeden das, was es sein will. Ich finde, die Vorrezensionisten vermitteln ein zutreffendes Bild dieses Buches.

Man kann es nicht einfach mögen wie "Der kleine Hobbit" oder wie "Der Schwarm", ich kenne auch kein vergleichbares Buch aus der Sparte Thriller/Horror. Es macht auch keinen Spaß es zu lesen, oft empfindet man Ekel, Scham und Mitleid, begleitet von einem chronischen Kopfschütteln über das Verhalten der Mutter. Die offensichtlich gewollte düstere/dichte Atmospähre legt sich unausweichlich über den Leser und man kann ihr nur entkommen, indem man das Buch aus der Hand legt. Hier kommt der erstaunliche Part ins Spiel. Man kann nicht aufhören zu lesen. Und ein "gutes" Buch soll genau diese Eigenschaft besitzen.

Über den Inhalt lässt sich sagen, dass der Aufbau gelungen ist. Rückblicke in Form eines von der Mutter verfassten Briefes, erlauben Einblicke in die Vergangenheit und Psyche.

Ich kann dieses Buch nicht empfehlen, gebe aber 5 Sterne weil es "gut" ist...
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17 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Mutter, 31. August 2010
Von 
Dominik Grittner (Oschersleben) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Festa beweist wirklich sein Händchen für (zumindest auf dem Deutschen Markt) unentdeckte Talente. McBean schreibt so verdammt hart, dass es einem beim Lesen schüttelt. Wie mein Vorredner schon sagt, werden Fans von Ketchum und Laymon voll auf ihre Kosten kommen.

Eine Mutter sucht den Mörder ihrer Tochter und trampt dafür quer durch Australien, in der Hoffnung, diesem Mann zu begegnen. Sie weiß nur eins über ihn: Er trägt ein Tattoo, auf dem "Stirb Mutter" steht. McBean schickt die Mutter auf eine grausame Reise, auf der Vergewaltiger, Psychopathen, aber auch Freunde warten. Nach und nach vergisst die Frau, wer sie eigentlich ist, aber das ist für sie nebensächlich, bis sie ihr Ziel erreicht hat: Rache zu nehmen.

Das Besondere an diesem Roman: In kurzen und langen Abschnitten wird aus der Sicht jedes Weggefährten die Begegnung mit der Mutter beschrieben.
Dieses literarische Experiment ist vollstens geglückt. Für mich bisher DAS Buch des Jahres. Von McBean werden wir noch eine Menge hören!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie weit geht die Rache einer Mutter?, 11. August 2012
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Ihre Tochter Rebecca ist tot. Sie hatte sich gegen den Willen der Mutter auf den Weg gemacht, um ihrem Vater zu begegnen.
Auf dem Highway zwischen Sydney und Melbourne wurde ihre Leiche gefunden.
Von unterwegs sprach sie ihrer Mutter auf den AB, dass sie einen netten Fahrer gefunden hat, der sie mitnimmt und dass dieser auf dem Arm ein Tattoo mit STIRB MUTTER hat. Das war das letzte Lebenszeichen von ihr.
Rebeccas Mutter brach alle Brücken hinter sich ab und befindet sich seitdem auf besagten Highway und steigt in jede Mitfahrgelegenheit ein, die sich ihr bietet, in der Hoffnung, dem Mörder ihrer Tochter zu begegnen.
Ein Alptraum, der nicht endet, denn nicht jeder, der einen Tramper mitnimmt, hat nur dessen Beförderung im Sinn...

Brett McBean lädt den Leser mit diesem Buch zu einer Reise voller Grauen, Horror, Abartigkeiten und Perversitäten ein. Eine Reise, die auf dem Highway zwischen Sydney und Melbourne spielt.
Jede Mutter, die ein Kind verliert, trauert. Diese Mutter, dessen wahrer Name nie zu lesen ist, da sie sich bei jedem Tramper mit einem anderen Namen vorstellt, versucht ihre Trauer in Rache umzusetzen. Sie will den Mörder ihrer Tochter finden.
Aus diesem Grund steigt sie Tag für Tag in jede sich bietende Mitfahrgelegenheit ein, sei es bei Bill, dem reisenden Vater, bei Shaun, dem Geburtstagskind, Chris, dem Nacht-Wäscher oder bei einem der anderen. Nicht jeder ist ihr wohlgesonnen, zumindest ist die Liste derer, die "normal" sind, hier recht rar gesät.
Sie trifft auf die unterschiedlichsten Menschen und erlebt eine Reihe von Grausamkeiten am eigenen Körper, die weit über die Schmerzgrenze gehen. Sie wird vergewaltigt und sogar gefoltert und doch lässt sie nicht ab von ihrem Ziel, den Mörder zu finden.

Der Autor kitzelt aus den meisten Beteiligten das wirklich schlimmste aus ihnen heraus. Er zeigt eine Bösartigkeit im Menschen, die seinesgleichen sucht.
In Rückblicken erfährt der Leser auch die Vorgeschichte von Rebeccas Mutter, die es im Leben noch nie leicht hatte und sich, nachdem sie den Vater verlassen hatte, nur noch auf Rebecca konzentrierte.
Dass ihr dieses Kind genommen wurde, hat sie lebensmüde werden lassen, denn anders kann man die Reaktion auf den Tod der Tochter nicht nennen.
Es gibt während ihrer Suche Situationen, in denen sie auf ein Ende hofft, denn sie hat ihre Schmerzgrenze erreicht und kann oftmals nicht weiter. Auch nach einer besonders schweren Folter wünscht sie sich den Tod.
Viele Lichtblicke gibt es in dem Buch nicht. Der Mutter bleibt absolut nichts erspart. Was man denkt, was einem beim Trampen passieren kann, das passiert der Mutter, ein Trauma ohne Ende.

Der Schreibstil des Autors ist realistisch und sehr bildhaft. Ich wünschte, es wäre nicht so gewesen, denn ich habe an jeder furchtbaren Handlung teilgenommen, ob ich wollte oder nicht.
Als Leser fühlt man sich der Mutter verbunden und leidet mit ihr mit, immer wieder hoffend, dass sie den Mörder endlich finden möge und die Greuel endlich aufhören.

Ich weiß, dass ich dieses Buch wahrscheinlich nie wieder vergessen werde, denn es gab da eine Szene, die hat sich mir in ihrer Perversität eingebrannt. Daran werde ich noch lange denken.

Für zart besaitete Leser kann ich dieses Buch nicht empfehlen, aber wer vor Sadismus, Vergewaltigung und Perversitäten nicht zurückschreckt, der sollte dieses Buch gelesen haben.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen experimenteller und intensiver Thriller, 19. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
- "Ich reise schon fast ein Jahr lang über den Hume. Mein Zuhause sind Motelzimmer, Autos, sogar Rastplätze, wenn die Umstände es verlangen. Ich bin schon in so vielen Autos gewesen und habe so viel Leute getroffen, dass mein Verstand ganz taub und meine Erinnerung ganz vernebelt ist. Alles, was ich weiß, ist, dass ich ihn immer noch nicht gefunden habe." -

INHALT:
Nur noch bruchstückhaft kann sie sich an ihr früheres Leben erinnern. An das Leben mit ihrer Tochter Rebecca, die sich nach einem Streit mit ihr davongeschlichen hat, um per Anhalter nach Sydney zu reisen und dort ihren Vater zu finden. Der Mann, der sie sowieso nie geliebt und schließlich immer wieder verprügelt hatte, bis sie schließlich abgehauen ist.
Seit Rebecca tot ist, findet ihr Leben auf dem Hume Highway statt, der mit einer Länge von 880 km die Metropolen Sydney nach Melbourne verbindet. Irgendwo auf diesem Highway lief Rebecca ihrem Mörder in die Arme. Das einzige Indiz für dessen Identität sind die Worte 'Stirb Mutter', die er auf dem Unterarm tätowiert hat. Ein Detail, das ihr Rebecca bei ihrem letzten Anruf noch nennen konnte. Seitdem bereist sie den Highway auf der Suche nach dem Mörder ihrer Tochter, nicht wissend, was sie tun wird, sollte sie ihn tatsächlich finden und nicht wissend, was sie mit der nächsten Mitfahrgelegenheit erwartet.

- "Die Momente, in denen ich glaubte zu sterben, gehören zu den glücklichsten in meinem Leben. Es waren die Augenblicke danach ' wenn mir klar wurde, dass ich noch immer am Leben war ' die am meisten wehtaten." -

MEINUNG:
Zunächst fällt die ungewöhnliche Struktur auf, in der der Australier Brett McBean seinen Thriller umgesetzt hat. Zwar ist 'Die Mutter' zweifellos die Hauptfigur, doch erzählt ist der Roman jeweils aus Sicht der Personen, die ihren Weg kreuzen, immer wieder unterbrochen von einem Brief, der an Rebecca gerichtet ist. Damit lösen sich der zeitliche und räumliche Fluß, den es bei einem herkömmlichen Roman einzuhalten gilt, weitestgehend auf und man kann schon fast von einem Episodenroman sprechen. Ein genialer Kniff, der es Brett McBean ermöglicht, eine jeweils vom Betrachter geprägte, subjektive Sicht auf 'Die Mutter' darzustellen und so in jedem Kapitel eine etwas andere Hauptfigur zu präsentieren.

Angekündigt ist DIE MUTTER als 'ultraharter Psycho-Thriller', was für einige Episoden nicht übertrieben ist. Beispielsweise wird der Leser Zeuge, wie 'die Mutter' aufs übelste gefoltert wird und wie ein Mann von einer brutalen Schlägerbande zu Tode geprügelt wird. Doch die clevere Erzählstruktur lässt die Eruptionen brutaler Gewalt deutlich weniger selbstzweckhaft wirken, wie z.B. diejenigen von Autorenkollege Richard Laymon, mit dem McBean im Rückentext verglichen wird.
Diese brutalen Szenen im Hinterkopf, erwartetet man stets einen weiteren Geisteskranken, der hinter der nächsten Ecke, respektive unter jeder Kapitelüberschrift, lauert. Doch Brett McBean besitzt die Courage, oder die Weitsicht, die Erwartungshaltung des Lesers zu enttäuschen, indem er auch leise Episoden voller Wehmut in seinen Roman einflicht ('George und Martha, das Pärchen'), die allerdings nicht weniger schmerzen.

Das Taschenbuch weißt den gewohnt guten Festa-Standard auf und zeigt auch nach dem Lesen keine Rückenknicke. Der Umschlag ist in sgn. 'Lederoptik' gefertigt. Das Covermotiv ist zwar ein Stockfoto, jedoch ganz ähnlich der Aufmachung der 'Australian mass-market paperback edition' und wirkt im Zusammenspiel mit dem Titellayout außerordentlich gut.

Mit Brett McBean hat Frank Festa nach der einschneidenden Verlagsprogrammänderung 2010 einer der 'neuen' Thrillerautoren an Bord, von denen man sicherlich noch hören wird. DIE BESTIEN ist bereits für Herbst 2011 im Festa-Verlag angekündigt.

FAZIT:
Ungewöhnlicher, fast experimenteller und intensiver Thriller eines 'frischen' Autoren in gewohnt guter Festa-Taschenbuch-Ausstattung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Abartig gut, 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
Auf dem Highway zu trampen ist mit das gefährlichste was man tun kann. 'Die Mutter' ist sich dieser Gefahr bewusst und trotzdem geht sie das Risiko ein, setzt ihr Leben aufs Spiel und lässt die demütigsten und schmerzhaftesten Sachen über sich ergehen.
Und das alles tut sie nur aus einem Grund: Sie möchte den Mörder ihrer Tochter finden.
Aber nicht nur, dass sie den grausamsten Menschen über den Weg läuft macht die Sache so schwer, sondern auch, dass sie nur ein winzig kleines Detail über den Täter weiß, nämlich dass er ein Tattoo mit 'Stirb Mutter' trägt.

Wieso mir solche Bücher wie dieses Angst machen? Weil ich es mag. Manchmal finde ich es wirklich erschreckend, dass ich gerade an solchen Büchern am meisten Gefallen habe. Aber was mich immer wieder beruhigt: 1. Ich bin nicht allein und 2. Diejenigen, die sich die Geschichten ausdenken, sind dabei wohl weit schlimmer dran...

Und 'Die Mutter' hat mich erschreckenderweise wirklich richtig umgehauen und zwar im positiven Sinn und dass obwohl bzw. besser weil es die härtesten und abartigsten Szenen enthält, die mir bisher in einem Buch über den Weg gekommen sind.

Immer wieder werden Szenen von Sex insbesondere in Verbindung mit Gewalt beschrieben und das auf die unvorstellbarsten Weisen.
Gerade diese Erzählstränge erzeugen absoluten Nervenkitzel, so dass man zwar einerseits das Buch zur Seite legen möchte, um sich von solchen Erzählungen zu erholen, andererseits lässt die Geschichte einen nicht los und man möchte immer weiter lesen und mehr erfahren, wie es der Mutter auf ihrem weiteren Weg ergeht und ob sich all die Qualen, die sie erlebt, letztlich lohnen.

Doch nicht nur diese Teile machen die Geschichte zu dem, was sie ist: nämlich einen verdammt harten Dark-Fiction Roman.
Auch die Geschichten die hinter den einzigartigen und so unterschiedlichen Charakteren stecken, haben mich total gepackt. Nicht nur, dass man eine ganz besondere Entwicklung bei " " miterleben kann, sondern auch die Personen, die nur ein paar wenige Seiten eine Rolle spielen überzeugen sofort und machen die Geschichte zu einer einzigartigen Achterbahnfahrt.

Immer wieder trifft " " auf die verschiedensten Persönlichkeiten und man selbst ist genauso ahnungslos wie sie, was deren Motive angeht. Und plötzlich packt einen die eiskalte Hand im Nacken und man wird mit ungeheuerlicher Kraft in den Sog der Geschichte gezogen, und muss mitverfolgen, wie " " wieder eine äußerst schmerzvolle Situation durchstehen muss.

Dabei fand ich es sehr interessant zu verfolgen, wie sehr sich ein Mensch selbst verliere kann, sein altes Leben und alles was damit verbunden ist zurück zu lassen, ob gewollt oder nicht, und das alles nur aus Liebe zu ihrem Kind.

Der Standardsatz für solche Bücher, der mir gleich nach dem Lesen in den Sinn kam: " Nichts für schwache Nerven" passt zwar einerseits sicherlich sehr gut auf dieses Buch, andererseits ist dieses Buch alles andere als Standard und selbst für starke Nerven kann diese Geschichte noch nervenauftreibend sein.
Ein ultraharter Psychothriller der tief unter die Haut geht.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Durchschnittlich..., 8. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mutter (Broschiert)
"Die Mutter" ist tatsächlich ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann. Tolle Kapitelunterteilung, spannender Aufbau der Geschichte und ein kleiner Nervenkitzel. Und immer die Frage: Wie geht's weiter? Man möchte eigentlich immer schneller lesen.
Tatsache ist, das das Buch wirklich brutal, pornografisch, fast zu groteskt ist. Hätte der Autor das Tempo weiter so gehalten und nicht nach 2/3 seine Richtung verloren, wäre es ein knallharter Thriller für hartgesottene Fans geworden. Leider wird es zum Ende hin sehr, sehr schwach. Und das Ende selbst läßt zu Wünschen übrig. Für so eine starke Geschichte mit einem hervorragendem Spannungsaufbau hätte ich wesentlich mehr zum Schluss erwartet. Schade drum, aber von mir leider nur 3 Sterne.
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Die Mutter: Psycho-Thriller
Die Mutter: Psycho-Thriller von Brett McBean (Taschenbuch - 8. Juni 2012)
EUR 8,99
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