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Juni 1965.
Aus einer puren Laune heraus tötet der jähzornige Teenager Ray an einem lauen Sommerabend zwei junge Frauen auf brutale Art und Weise. Seine beiden Freunde Jennifer und Tim sehen tatenlos zu.
Vier Jahre später. August 1969.
Es ist der Summer of Love. Amerika führt einen unerbittlichen Krieg gegen Vietnam. In Woodstock findet das größte Musik-Festival der Geschichte statt und Charles Manson schlachtet mit Gleichgesinnten die hochschwangere Schauspielerin Sharon Tate und vier ihrer Freunde bestialisch ab. Elise Hanlon, das zweite Opfer von Ray, dem die Taten bisher nicht bewiesen werden konnten, stirbt. Seit vier Jahren liegt sie im Koma, nur durch medizinische Geräte am Leben erhalten. Ray arbeitet im Motel seiner Eltern mit, verdient sich als Drogendealer einige Dollar nebenher und ist immer auf der Suche nach neuen jungen, hübschen Frauen, die er benutzen kann. Gleich zwei Auserwählte fesseln zur Zeit seine Aufmerksamkeit. Zum einen die attraktive Sally, die einen Job sucht, um sich Geld für ihr Studium in Boston zu verdienen, und zum anderen Katherine, die Ray immer wieder mit neuen Psychospielchen herausfordert. Sally hat eine leidenschaftliche Affäre mit Ed Anderson, dem ehemaligen Cop, der mit seinem Partner Schilling die beiden Morde im Juni 1965 bearbeitet hat. Anderson und Schilling sind immer noch der festen Überzeugung, dass Raymond Pye der Täter ist, doch während Schilling immer noch verbissen an seinem Beruf festhält ist Anderson in den Vorruhestand getreten. Doch auch für Ray läuft es anders als geplant. Sally gibt ihm einen Korb, seine Freundin Jennifer kann ihn immer weniger befriedigen und fängt an, ihn mit seinem besten Freund Tim zu betrügen, der sich an den Drogen, die er als Kurier für Ray abholt, selber bedient. Nur Katherine scheint der eitle Ray zu faszinieren. Doch dann beginnt Schilling den Fall von 1965 wieder aufzurollen und übt Druck auf Ray aus. Dessen Psyche gleicht einem Pulverfass und die Lunte brennt bereits lichterloh '

Trotz der beharrlichen Vermarktung als Hardcore-Titel ist auch dieses Werk von Ketchum keine Aneinanderreihung von puren Gewaltakten. Vielmehr erzählt der Autor eine eindringliche und erschreckend authentische Geschichte von einem psychisch zerrütteten jungen Mann, der durch die Maschen der Justiz schlüpft bis es für ihn kein Zurück mehr gibt. Hält man sich vor Augen, dass die Story nach einer wahren Begebenheit entstanden ist, bekommt die Handlung noch mehr Brisanz. Und obwohl es nach dem brutalen Prolog sehr viel ruhiger weitergeht fesselt Ketchum den Leser mit seinen brillanten Charakterstudien an jede einzelne Seite. Die Beziehungen in denen die agierenden Personen zueinander stehen sind äußerst geschickt miteinander verknüpft und ihre Motivationen so lebensnah, als ob es sich um tatsächlich existierende Menschen handeln würde. Die Zeit, in der die Geschichte spielt, und der Schauplatz der verträumt wirkenden Kleinstadt tun ihr Übriges um das Geschehen plastisch vor dem geistigen Auge des Lesers entstehen zu lassen. Die Spannung steigert sich stetig und explodiert in einem erschreckend intensiven Finale von beispielloser Brutalität. Am Ende sind die Figuren aus dem Roman dem Leser so vertraut, dass er an ihrem Schicksal teilnimmt. Dadurch gelingt es Ketchum, was vielen Autoren versagt bleibt, er löst beim Publikum echte Emotionen aus. Seine Geschichten lassen keinen ungerührt. Die wechselnden Perspektiven, aus denen die Story erzählt wird sorgen dafür, dass die Handlung nicht an Tempo verliert und man als Leser die Beweggründe der Figuren begreifen und nachvollziehen kann. Stück für Stück verliert Ray immer mehr Halt in seiner kleinen, von ihm dominierten Welt. Und man spürt förmlich wie er die unsichtbare Grenze überschreitet, hinter der es für ihn kein Zurück mehr gibt. Alle die ihm in seiner kranken Psyche etwas bedeutet haben und von Bedeutung für sein von Egoismus und Eitelkeit bestimmtes Imperium waren, werden zu Verlorenen. Für mich ist das Lesen dieses Romans ein Erlebnis gewesen, das mich schlicht und ergreifend gefesselt und nicht mehr losgelassen hat. Zumal es durch die hervorragende Übersetzung von Joannis Stefanidis nichts von seiner Eindringlichkeit eingebüßt hat.
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am 26. Dezember 2012
Wieder einmal hat mich Jack Ketchum mit einem seiner Bücher (ich habe sie alle daheim) verstört und zum Nachdenken gebracht. Ich bin in meinem Leben tatsächlich einmal fast exakt dieser Art von kleingewachsenem manipulativen Egomanen in Cowboystiefeln wie dem hier beschriebenen Mr. Pye begegnet (auch wenn der keinen Mord und Totschlag im Sinne hatte; aber das ist auch schon der einzige Unterschied)
Wenn ich so daran zurückdenke, wie dieser Heini uns alle im Griff hatte und wie wir alle ihm in all seinen Vorschlägen gefolgt sind, als hätte er tatsächlich den verzauberten Topf Gold am Ende des Regenbogens entdeckt...

Vor über 20 Jahren habe ich den Kontakt zu ihm abgebrochen und immer noch ertappe ich mich hin und wieder dabei, wie ich Ansichten vertrete, die er mir damals in den Kopf gesetzt hat.

Alle Bücher von Ketchum haben für mich diese Art verstörender Einblicke an sich; immer ist irgendwo eine Figur dabei, die ich so (oder so ähnlich) kenne oder gekannt habe. Ja, die häusliche Gewalt und der gewalttätige frustrierte Sadismus, die wir in jeder seiner Stories erleben, ist exakt, zutreffend und präzise beschrieben.

Seine sprachliche Eloquenz, seine drastische Ehrlichkeit und die (s.o.) verstörend genauen Innenansichten seiner Romanfiguren lassen mich jedes Buch von ihm binnen Stunden verschlingen. Großartig, phänomenal und zum Fingernägel-bis-an-die-Schulter-abkauen spannend. Auch diesmal wieder.
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am 27. Februar 2011
Ray Pye erfüllt sämtliche Kriterien eines Lehrbuch-Psychopathen, angefangen bei grenzenloser Ich-Bezogenheit bis hin zu bedenkenloser Gewaltbereitschaft. Passenderweise hat sich dieser auch noch einen Freundeskreis geschaffen, der sich problemlos kontrollieren und beherrschen lässt und selbst nach zwei kaltblütigen Morden noch genügend Rückhalt bietet, um die Ermittlungen der Polizei ins Leere laufen zu lassen.
Vier Jahre lang konnte Ray nach den Morden seine abgründigen Gelüste mehr oder weniger im Zaum halten. Als sich seine Umwelt allerdings erdreistet, sich immer öfter gegen seine Interessen zu stellen, gibt es für ihn eines Tages kein Halten mehr.

Je mehr seiner Bücher nun endlich ins Deutsche übersetzt werden, desto mehr kommt man zu dem Schluss, dass der Hype um Jack Ketchum letztlich doch stark übertrieben ist. Ihn überhaupt als Horrorautor zu bezeichnen, ist bereits sehr irreführend, da nicht allzu viele seiner Bücher tatsächlich diesem Genre zugerechnet werden können. Auch "The Lost" macht da keine Ausnahme. Die Geschichte kommt am ehesten noch als Drama daher und lässt sich (auch qualitativ) ein wenig mit "Blutrot" vergleichen. Selbst wenn es zum Ende hin etwas heftiger zugeht, erreicht die Story nie auch nur annähernd die Intensität von "Evil" oder "Beutezeit".
"The Lost" schildert über einen Zeitraum von wenigen Tagen einen kurzen Lebensabschnitt mehrerer Personen, die kurz darauf als Täter, Opfer oder sonstige Beteiligte an einem Amoklauf mitwirken. Und dies zu einer Zeit (Mitte bzw. Ende der 60er Jahre), in der die USA vor einer Reihe tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen stehen.
Was man Jack Ketchum lassen muss, ist seine Abneigung gegen jegliches Happy End. Davon abgesehen wirkte das Buch auf mich zwar spannend und unterhaltsam geschrieben, jedoch emotional nicht besonders eindringlich. Auch der für seine Verhältnisse fast monumentale Umfang von knapp 430 Seiten ändert nichts daran, dass das gewisse Etwas einfach fehlt.
Für Ketchum-Fans ist "The Lost" natürlich ein absolutes Muss. Einsteiger, insbesondere solche, die wirklich etwas aus der Horror-/Psychoecke erwarten, sollten sich lieber für ein anderes seiner Bücher entscheiden.
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am 20. April 2011
Wenn mich jemand fragt wie ich Jack Ketchum beschreiben würde, fallen mir spontan die Worte Gewalt, Sex und Urinstinkte ein, basierend auf den vorangegangenen Ketchums - und ich habe sie alle gelesen.
Dieses Buch jedoch geht er etwas mehr wie einen Kriminalroman an, was nicht unbedingt schlecht ist, mir persönlich jedoch nicht zusagt.. es war der erste Ketchum den ich zwischendurch zur Seite gelegt habe, weil er sich gezogen und die Spannung nicht konstant gehalten hat.
Fazit: Es ist sicher ein etwas ernsterer" Ketchum mit einer spannenden Storyline, hat aber meiner Meinung nach kommt er nicht an seine Vorgänger ran.
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am 19. Februar 2011
Wir schreiben das Jahr 1969. Im "Summer of Love" verliert Amerika seine Unschuld. Auf dem Höhepunkt der Hippiebewegung erleben wir in diesem Buch noch einmal die Zeit der Mondladung, des legendären Woodstock-Festivals und des King of Rock Elvis Presleys. Es ist aber ebenso die Zeit von Vietnam, Drogenexzessen und Charles Manson. In dieser Welt der Gegensätze und Umbrüche erleben wir auch die Zeit des charismatischen jungen Mannes Ray Pye und seiner Jünger Jennifer und Tim. Aus völlig banalen Gründen heraus ermordet Ray zwei junge Frauen bestialisch - während seine Freunde zusehen. Der lokalen Polizei gelingt es jedoch nicht, Ray etwas nachzuweisen und so beginnt die Geschichte, die gradlinig irgendwo zwischen Sex, Drogen und Gefühlen in einer Katastrophe zu enden droht.

Leider nimmt der Klappentext den Verlauf der Geschichte vorweg. Auf spannende Plottwists oder gar irgendwelche "Who did it?"-Rätselei braucht der geneigte Leser nicht zu hoffen. Aber obwohl ich noch nicht viel von Ketchum gelesen habe, habe ich den Eindruck, dass das ohnehin nicht sein Spiel ist.
Dennoch schaffen es die etwa 400 von "The Lost", den Leser zu fesseln und in die Welt der späten 60er jahre zu entführen. Das Buch entwickelt sich zu einem echten Pageturner, allerdings nicht aufgrund rätselhafter Plotelemente - die Spannung wird durch die Interaktion der Charaktere erzeugt und vor allem durch das aufziehende Unheil, welches permanent im Hintergrund liegt.

Wir lernen die Charaktere kennen und es gelingt Ketchum, sie glaubhaft zu skizzieren. Tatsächlich springt die Erzählung zwischen den Perspektiven verschiedener Personen hin und her, Die Hauptfigur ist dabei aber ohne jeden Zweifel Ray Pye, an dessen "Entwicklung" der Leser im Roman intensiv Teil hat. In dem Wissen was Ray getan hat, um seine labile Persönlichkeit und der unheilvollen Ankündigung auf dem Klappentext muss der Leser quasi hilflos zusehen, wie sich die Dinge fügen. Das ist für mich das faszinierende an diesem Buch: Als Wissender möchte man quasi in den Roman steigen und die Figuren warnen, aber es bleibt nichts anderes übrig, als als passiver Teilnehmer - fast schon in der Art eines Voyeurs - zusehen und weiterzulesen.
Und so entsteht dann unter dem Strich auch die genannte Spannung: Man muss beobachten wie die Fassaden beginnen zu bröckeln und allgegenwärtig steht die Frage, wann es zum Ausbruch kommt. Als würde man einen Luftballon aufblasen und nur darauf warten, dass er platzt.

Und das macht Ketchum wirklich grandios und vor allem subtil. Ohne dem Leser zu viel auf die Nase zu binden, führt er die Geschichte sorgfältig wie unaufhaltsam mit Details und Situationen Wort für Wort dem Ende entgegen. Ungewöhnlich: Es gibt zwar entsprechend der Zeit reichlich Sex und Drogen (allerdings erfreulicherweise nicht zu schlüpfrig), aber zwischen Anfang und Ende gibt es kaum die für Ketchum irgendwo typische brutale Gewalt. Das macht die Erzählung in meinen Augen sensibler, aber keineswegs langweiliger oder leichter zu verdauen. Im Gegenteil: Die kühle Nähe zur Realität statt einer karikativen Überzeichnung von Gewalt macht das ganze für mich viel nahegehender.

Und so muss ich fazitär sagen, dass das Buch mich wirklich hervorragend unterhalten hat. Ich habe lange überlegt, ob ich dem Buch die volle Anzahl an Sternen geben soll, für das Prädikat "Meisterwerk" ist mir allerdings der Schluss etwas zu enttäuschend, und zwischendurch gibt es einige Passagen, die meines Erachtens geschmacklich einfach überflüssig sind. Und so ist es am Ende "nur" eine abgerundete 4.5/5.
Nichts desto trotz: Das Buch weißt eine gewisse Tiefe auf und grenzt sich damit von der Profanität der puren Gewaltliteratur ab. Auch wenn es sich hier sicherlich nicht um ein reines Sozialdrama handelt: Ein wenig nachdenklich stimmen wird es dem geneigten Leser - gerade im Kontext der Geschichte - schon.

Um einen Krimi oder Gore-Schocker handelt es sich also nicht. Für wen es aber nicht immer übernatürlich zum Gruseln sein muss, wer eine fesselnde Geschichte mit Tiefgang (vielleicht auch ein bißchen im Stil eines frühen Stephen Kings) sucht, wird hier ohne Zweifel glücklich werden.
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am 11. Januar 2011
*The Lost* von Jack Ketchum, auch ein Roman nach einer wahren Begebenheit, ist in meinen Augen eines der besten Bücher von ihm, wenn nicht sogar das Beste. Zuerst möchte ich erwähnen, in welchem Jahr die Geschichte spielt und warum es von elementarer Bedeutung ist. Die Story spielt kurzzeitig im Jahr 1965 ( ein Rückblick ) und dann geht es im Jahr 1969 weiter. Vielleicht fragen sich jetzt einige, was daran so wichtig sei und was das mit der Story zu tun hat. Ganz einfach. Es war die Zeit des Vietnamkriegs, die Zeit von Woodstock, Love & Peace und Unmengen an Drogen und Alkohol. Die Gewaltbereitschaft stieg und auch die Abneigung gegen andere" Menschen. In der Geschichte wird ein ums andere Mal erwähnt, wie es noch in den Jahren zuvor gewesen war, als die Leute noch ihre Haustüren unverschlossen lassen konnten, als die Nachbarn einfach vorbei kamen um sich das Eine oder Andere zu leihen, auch wenn niemand daheim war. Das war, als die Gewalt noch keinen Einzug in Ihre Stadt gehalten hat.

Jack Ketchum führt einem deutlich vor Augen, dass sich alles im Leben ändern kann und auch ändern wird, denn es gibt keinen Stillstand. Seine Art wachzurütteln, zu kritisieren und aufmerksam zu machen ist einmalig. Er geht mit dem Thema Gewalt, Alkohol und Drogen sehr offensiv um man merkt sofort, was sich damals abgespielt hat, was für die Jugendlichen wichtig war, und man wandert wie von selbst zurück in das Jahr 1969. Mit der Figur Ray hat er eine grandiose Figur erschaffen, in die man eintaucht, in der man lebt und förmlich gefangen ist und das, obwohl sie absolut selbstverliebt und zerstörerisch ist und für die das Wort Ablehnung ein Fremdwort ist. Schon nach wenigen Seiten spürt man was auf einen zukommt und weiß, dass die Tat am Anfang nicht alles gewesen sein kann. Ketchum treibt einen immer mehr in Rays Fänge und man wartet förmlich darauf, dass sich der noch am Anfang langsam köchelnde Hass immer mehr aufbaut, um schlussendlich in einer Eskalation zu enden. Aber nicht nur Ray, sondern auch alle anderen Figuren sind Ketchum sehr gut gelungen, und man begleitet sie voller Spannung im Wechsel durch die Story. Jeder mit seinen eigenen Problemen, jeder mit seinem eigenen Päckchen, welches er zu tragen hat, aber der Dreh und Angelpunkt ist natürlich Ray, bei ihm laufen alle Fäden zusammen. Die Story bereitet einem einen trockenen Hals, der das Schlucken von dem fest sitzenden Kloß unmöglich macht. Es ist wie eine sich langsam nach oben ziehende Achterbahn, die einen dann im freien Fall auf der anderen Seite hinab stürzen lässt. Unten angekommen fühlt man wie nach einem Schlag mit dem Hammer, denn die Geschichte ist mit dem Zuklappen des Buches noch nicht zu Ende. Sie liegt schwer im Magen und das Verdauen zieht sich hin. *The Lost* ist eine perfekte Mischung aus Psychothriller und psychologischem Horror, ein Werk, dass man sich nicht entgehen lassen darf.
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am 19. Dezember 2012
"The Lost" ist mittlerweile der vierte Roman, den ich von Ketchum lese. Dem voran gegangen sind "Beuterausch", "Amokjagd" und "Evil". Somit kann ich behaupten einen guten Überblick über seine Werke zu haben, und kann an dieser Stelle versichern, dass "The lost" auch nicht mein letzter Band von ihm war.

Jack Ketchum beweist in seinen Werken immer wieder aufs Neue, wie man einen Leser durch direkte Wortwahl in seinen Bann ziehen kann. Er schafft es den Alltagstrott der Protagonisten gelungen mit einer schier plötzlich auftretenden Gewalt stets so gelungen zu kombinieren, dass eine reell anmutende Autenzität das Ergebnis ist. Zudem bewundere ich an ihm seinen Blick für das Detail. In den Werken "Evil" und "The Lost" schildert er wahre Begebenheiten, die auf einer excellenten Recherche gründen, und schafft es den Leser durch die Konfrontation mit der Realität mehr zu ängstigen als es in jeder anderen fiktiven Erzählung möglich wäre.
il"
Zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle nicht mehr viel erwähnen. Meiner Ansicht nach erzählt der Klappentext des Buches bereits viel zuviel. Dennoch sei an dieser Stelle erwähnt, dass es um die charakterlichen Entwicklungsebenen der einzelnen Protagonisten geht, aus deren Sicht man die sich anbahnende Eskalation förmlich mit erleben kann. Ich muss mich auch hier meinen Vorrednern anschließen: die Handlung des Buches ist sehr vorhersehbar. Doch das stellt überhaupt kein Problem dar! Man merkt deutlich, dass es dem Autor garnicht darum geht. Er setzt darauf, dass der Leser hinter die Fassaden blicken soll und am Ende sagen kann, dass er alles verstehen kann. Und das ist grandios!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals in einem Atemzug das Buch "Evil" gelesen habe. Dieses Buch war unglaublich. Man konnte nicht afhören es zu lesen, aber gleichzeitig quälte es einen auch und man fühlte sich wie ein Voyeur und zudem hilflos. Das war das erste Mal, dass ein Buch eine so starke Wirkung auf mich erzielte. Und warum? Weil es tatsächlich passiert war. Noch Wochen später musste ich mich an Szenen zurückerinnern, die sich durch mein Vorstellungsvermögen derartig bei mir eingebrannt hatten. Aus diesem Grund verdiente "Evil" sich bei mir auch eindeutige 5 Sterne. Mit "The Lost" wird von Ketchum ein erneuter Versuch in diese Richtung genommen. Erneut besteht das Buch nur zur Hälfte aus Fiktion. Erneut begibt sich der Autor mit uns auf eine Zeitreise in ruhigere, bessere Zeiten. Erneut wirkt dieses authentische Erzählweise verstörend. Jedoch, und das mag jetzt hart klingen, leben wir in einer Zeit, in der die Nachrichten die schlimmsten Horrorgeschichten erzählen. Wie oft hört man von Amokläufen? Wie wenig lernen die Menschen daraus? Das jüngste Beispiel dürfte noch jedem päsent sein. Während man bei "Evil" den kindlichen Aspekt betrachtete, was auf den Leser deutlich verstörend wirkte, wird man in "the Lost" mit den Gedanken Heranwachsender konfrontiert. Und da hört das Mitleid auf! Denn man denkt sich, dass sie es doch besser wissen müsste. Aber mal ehrlich, den Gedanken hat man ja auch nicht selten.

"The Lost" ist ein Buch, dass ich wieder in einem Stück durchlesen musste. Flüssiger Erzählstil, guter Ausdruck...der typische Ketchum! Das Lesen dieses Buch fazinierte und ekelte einen zugleich und regte zum Nachdenken an. Jedoch kommt es nicht an "Evil" heran, der eine brilliante Leistung darstellte. Dennoch kann ich an dieser Stelle nur eine Kaufempfehlung aussprechen! Das Verschlingen dieses Werkes wird Sie nicht enttäuschen! Es ist zwar kein Horror, Krimi, o. ä., dafür aber ein sehr guter Roman! Für mich der bisher zweitbeste Ketchum, den ich auch immer weiter verschenken würdee!!!

Dringende Kaufempfehlung! Wer Jack Ketchum mag, wird sowieso nicht enttäuscht sein! :)
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am 16. April 2014
Zum Inhalt:
New Jersey, 1995: An einem heißen Sommertag beobachtet Ray Pye zwei junge Frauen beim Camping. Aus völlig nichtigen Gründen und purer Mordlust heraus beschließt er die beiden Frauen zu töten. Seine beiden Freunde Tim und Jennifer werden gezwungenermaßen Zeugen dieses Blutbads und geraten so in eine verzweifelte Abhängigkeit zu Ray. Auch fünf Jahre später konnte die hiesige Polizei den Doppelmord nicht aufklären und trotz schwerem Verdacht ist Ray weiterhin auf freiem Fuß. Doch zwei Polizisten glauben nicht an seine Unschuld und beschließen, den Fall erneut aufzurollen.

Gestaltung, Stil, Leseeindruck (Hardcover, ISBN-13: 978-3453675513):
Das schockierende, düstere Cover, auf dem ein Mord dargestellt ist, und der Titel "The Lost" weckten meine Neugierde und nachdem ich sowohl von "Evil" als auch von "Beutezeit" begeistert war, musste ich nun auch zu diesem Werk von Ketchum greifen.
Bereits der Prolog hat mich einerseits schockiert, andererseits aber auch gefesselt. Ketchum hat mich mit der Geschichte, der Brutalität und gestörten Persönlichkeit seines Protagonisten Ray sofort eingenommen. Der Schreibstil des Autors ist oft brutal und absolut unverblümt und dennoch auf eine erstaunliche Art auch sensibel. Ketchum beschönigt nichts und ist absolut präzise in seinen Schilderungen und genau das ist es, was einen sofort an die Geschichte bindet. Die Charaktere sind sehr fein und detailliert gezeichnet und auch die Umwälzungen, die Amerika zu jener Zeit erfährt, kommen gut zum Tragen. Es ist eine fesselnde Mischung, die der Autor für Rays Geschichte kreiert hat, eine Mischung, die einen bitteren Nachgeschmack zurücklässt und wahrscheinlich deshalb so sehr anrührt.

Der Leser wird mit Hilfe mehrerer Charaktere durch die Geschichte getragen. Vor jedem Kapitel werden die Person(en), aus deren Sicht heraus die aktuelle Handlung geschildert wird, genannt. Das erleichtert dem Leser die Orientierung, hebt die Beziehungen der Charaktere untereinander hervor und hält außerdem den Spannungsbogen aufrecht, da wir so von mehreren Seiten ausgehend das stete Zuspitzen der Lage miterleben können und müssen.

Es ist ein eigenartiges, schwer zu beschreibendes Gefühl, das mich bei der Lektüre von "The Lost" stets begleitet hat. Schon die ersten Seiten hinterließen bei mir einen Kloß im Hals, den ich bis zum Ende des Buches und auch darüber hinaus nicht wieder los wurde. Schnell wird klar, dass Rays Entwicklung nur in eine gefährliche und auch unausweichliche Tragödie münden kann. Mit jedem Charakter, den Ketchum im Verlauf der Geschichte einführt, fragt man sich wie tief dieser in den Strudel der unvermeidlichen Geschehnisse eingesogen werden wird. Es ist ein ständiges Mitfiebern, Hoffen und Bangen, dass die Gefahr, die von dem psychopathischen Ray ausgeht, rechtzeitig erkannt und gebannt werden kann. Auf die Rolle, die Tim und Jennifer und auch die beiden Cops Schilling und Anderson im Verlauf der Geschichte einnehmen, möchte ich an dieser Stelle nicht näher eingehen, nur soviel: sie ist unvermeidbar.

"Unversehrte Menschen gibt es nicht." (Seite 253, Teil Zwei)

Fazit:
"The Lost" ist eine unglaublich intensive Geschichte, die mich zutiefst schockiert aber auch berührt hat. Das Wissen, dass ihr eine wahre Begebenheit zugrunde liegt hat diese Emotionen noch zusätzlich verstärkt. Für mich eine klare Leseempfehlung für alle, die mit dem Thema umgehen können.
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am 25. Februar 2013
Zur Story- wir reisen in die Flower Power Zeit nach Sparta und lernen dort Ray, seinen besten Freund Tim und seine langjährige "Freundin" Jen kennen. Ray ist ein aufregender junger hübscher Bursche, der alle Mädchen fasziniert, pingelig auf sein äußeres achtet und er ist es gewohnt das zu bekommen was er möchte. An einem schönen Sommerabend im Wald lernen Tim und Jen dann den wahren Ray kennen- er ermordet aus Spaß bzw. aus Vorurteilen zwei junge Mädchen und seine Freunde sehen dabei tatenlos zu. Doch das war erst der Anfang, denn die Wut und der Hass stauen sich immer mehr in Ray auf, und der Amoklauf beginnt ...

Hauptprotagonist in dieser Geschichte ist eindeutig Ray- man lernt ihn mit jeder Seite des Buches besser kennen, kommt schnell drauf dass sich hinter dem faszinierenden hübschen Burschen ein wahrer Psycho versteckt. Man lernt allerdings auch die anderen Protagonisten sehr gut kennen und die einzelnen Zusammenhänge werden sehr gut geschildert.
Die Geschichte ansich ist wirklich spannend, wobei sich manche Teile des Buches doch etwas ziehen. Doch als der spektakuläre Showdown beginnt kann man das Buch nicht mehr aus den Händen legen. Allerdings wundere ich mich dass das Buch über Heyne Hardcore verlegt wurde, was aber wahrscheinlich an den Vorgängern von Ketchum liegt, denn wenn man nur die Brutalität in Betracht zieht ist das Buch nicht so schlimm.

Was mich etwas irritierte ist die Geschichte über die streunende Katze, die hin und wieder einige Seiten besetzt hat. Es kommt mir so vor als würde der Autor dem Leser sozusagen eine Pause gönnen wollen- wobei das an manchen Stellen nicht notwendig ist, da sich - wie bereits erwähnt - einige Kapitel etwas ziehen. Ansich stört die Katze nicht, nur einen wirklichen Sinn hat sie in diesem Buch auch nicht.

Im Großen und Ganzen eine tolle Erzählung und ich würde das Buch weiter empfehlen (jedoch nicht für Menschen die ein Hardcore- Buch lesen wollen)
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am 20. August 2012
1965: Es ist die Zeit der Love & Peace Generation. Die Zeit der Drogen, der stillen Revolution unter den Teenagern die in den Wirren der unruhigen Zeiten in denen Politik und aufkommende Kriege die Zukunft düster und seltsam erscheinen lassen. Der amerikanischer Bürgerrechtlicher Malcom X wird erschossen, in Asien wird der Vietnamkrieg bald das ganze Land in ein Chaos verwandeln und Amerika wird eindeutig Stellung beziehen und militärisch eingreifen.

Der amerikanische Jack Ketchum verarbeitet den Amoklauf eines verlorenen jungen Mannes, der als Sinnbild einer ganzen Generation steht, die Drogen, Sex und Egoismus gelebt und geliebt haben. Der Roman „The Lost“ ist im Heyne Verlag in der Sparte „Hardcore“ erschienen.

Inhalt

Wir schreiben das Jahr 1965. In der kleinen Stadt Sparta in New Jersey ist das Leben beschaulich und ruhig. Die dortigen Polizeibeamten haben es weniger mit Gewaltverbrechen zu tun, eher routiniert geht es hier um Verkehrsdelikte, Ehestreite, Katzen die es aus Regenrinnen zu retten gilt und manche abendlichen kleineren Schlägereien zwischen pubertären Jugendlichen.

Ray Pye, ein narzisstischer und psychopathischer Teenager hat seine beiden Freunde Tim und Jennifer fest in seinem Bann. Ray ist ein kleinwüchsiger Mann, der seine Stiefel mit Dosen und Zeitungen ausstopft und größer zu ein. Seine egomanischen Triebe lebt der Sohn einer Motelbesitzerin aus, indem er nach seiner Arbeit im elterlichen Motel, seine sexuellen Begierden auslebt. Mit dem Dealen von Drogen manipuliert er seine Käufer und macht sich besonders die jungen Frauen gefügig. Sein Selbstwertgefühl ist ein Betrug an sich selbst.

Der Frieden in Sparta wird an diesem Tag dramatisch enden. Ray Pye der mit Jennifer und Tom im Wald campt, trifft zufällig auf zwei junge Frauen. An diesen sommerlichen Tag feuert Pye mit seinem Gewehr ohne Vorwarnung und Motiv auf die beiden jungen Frauen. Lisa wird von mehreren Kugeln in Kopf und Brust zusammengeschossen und stirbt noch im Wald. Elise dagegen kann mit ihren schweren Schussverletzungen entkommen, stirbt aber nach vier Jahren im Komastadium.

Jennifer und Tim decken Ray und verschweigen auch vier Jahre später die grausamen Morde. Aus Angst und Respekt gegenüber Ray sind sie im hörig, und Ray genießt seine Macht. Trotz das er der Hauptverdächtige in diesem Mordfall war, konnten die beiden Polizeibeamten Ed Anderson und Charlie Schilling Ray nicht als den Täter überführen. Doch Charlie der von der Schuld Rays überzeugt ist, lässt nicht los, und sucht mit einer verzweifelten Intensität nach Beweisen. Er nutzt jede Gelegenheit um Ray aus der Fassung zu bringen.

Als die junge Katherina aus San Francisco zuzieht spielt sie perfide mit dem psychopathischen Ray Pye, der sich mehr und mehr zu der attraktiven und selbstbewussten Frau hingezogen fühlt. Sie hat ihn völlig in seiner Hand, und als sie ahnt wie gefährlich der Mann ist und sie sich Abstand gewinnen möchte, ist der point of no return schon lange überschritten.
Ray der ahnt, dass er bei der jungen Frau nicht landen kann, sucht natürlich die Schuld und Ursache nicht bei sich. Als er bei der jungen und ebenfalls attraktiven Sally, die die Freundin von Ed ist, ebenso abgewiesen wird und seine langjährige Freundin Jennifer sich mit Tim vergnügt, fällt sein selbstgebasteltes Kartenhaus von Selbstverliebtheit und überspielten Minderwertigkeitsgefühlen zusammen. Emotional in einer Ruine seiner kranken Persönlichkeit stehend, begibt sich Ray auf einen Kreuzzug gegen die drei jungen Frauen die ihn so ignoriert und abgestoßen haben. Sein Amoklauf kennt an Brutalität und Unmenschlichkeit keine Grenzen und selbst unschuldige Menschen sind nur überflüssige Statisten in seiner Abrechnung....

Kritik

“The Lost“ von Jack Ketchum ist ein Schock. Wer bislang Jack Ketchum noch nicht gelesen hat, für den wird der Roman abstoßend und zugleich faszinierend sein.
Jack Ketchum brachialer Stil die Morde und selbst die Charakter zu beschreiben, verbindet er verstörend detailliert. Alleine schon die Charakterzeichnung von Ray Pye, der mit seiner Testosteron gesteuerten Entwicklung, als ein eiskalter und brutaler Manipulator sich zu einer Mordmaschine entwickelt, ist verstörend, aber auch genial. Ray Pye ist das personifizierte Sinnbild einer Zeit in der die Generation sich vollkommen in Stich gelassen fühlte und nicht wirklich wusste, was sie mit sich anfangen sollte. Auch hier beschreibt der Autor sehr eindrucksvoll, mit welchen Ängsten und Hoffnungen sich diese jungen Menschen ihr Universum schufen und welchen Werten sie doch hinterherrannten.
Doch nicht nur die Love & Peace Generation hat hier ihr Päckchen zu tragen, auch die beiden Polizisten und die älteren Personen tragen ihrer Schicksale und sich nicht immer bewusst wie und wann sie handeln haben. Letztlich beschreibt Jack Ketchum das in einer langen Kette von Eskalationen endet, so als würde man den ersten Stein einer Dominokette umwerfen. Die explosive Welle der Gewalt verschlingt am Ende auch die Unschuldigen und diejenigen die Überleben, tragen in sich die Schuld oder Unschuld, die sie immer wieder hinterfragen.
Das die Handlung auf einer wahren Begebenheit beruht, wird auf den Leser noch viel verstörender wirken. Und wenn man sich auf die Wortwahl des Autors stürzt, so kann man diese als durchaus vulgär, aber ehrlich beschreiben. Die Gedankenbilder seiner Figuren, denken und überlegen in der gleichen Sprache, selbst die Dialoge sind für den Leser der sonst eher den feinen Stil bevorzugt, mehr wie gewöhnungsbedürftig.
Die Spannung wird durch die Charaktere getragen, und nur noch diese. Die Verhältnisse und Abhängigkeiten, die Machspielchen und die Grenzen der einzelnen Personen stehen im Fokus. Die Dialoge sind ebenso einfach wie glaubwürdig beschrieben und die Wahl das jeweilige Kapitel aus der Perspektive der verschiedenen Figuren zu erzählen, ist wahrlich meisterlich. Man ahnt zwar wie es ausgehen wird, aber der Weg dorthin ist absolut fesselnd erzählt.
Das “Böse“ ist hier ist die Summe der Gesellschaft, dass Produkt unserer Ängste und Hoffnungen und der mutlosen Hilflosigkeit, die wir uns nicht erklären können.

Fazit

„The Lost“ ist schwer einzuordnen! Ist es ein gesellschaftliches Drama, oder eher Horror, vielleicht doch ein Thriller? Es ist, was es ist....ein genialer Roman der noch Stunden oder gar Tage nachwirkt.
„The Lost“ ist ein explosiver und eiskalter Thriller der im Genre “Hardcore“ wohl platziert ist und dieser Bezeichnung alle Ehre macht. Die Angst die sich hier entwickelt, lässt das Grauen kontinuierlich wachsen, und selbst am Ende des Romans wird der Leser nicht wirklich zum Luft holen kommen.
Jack Ketchums „The Lost“ nicht zu empfehlen, geht nicht, also lassen sie es zu und folgen sie den Protagonisten in einem Amoklauf der Gewalt und der Gefühle.

Michael Sterzik
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