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46 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Laymon ist Kult!,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Mit "Die Jagd" präsentiert der Heyne Verlag die deutsche Übersetzung des Romans "Endless Night" von 1993. Das Werk ist also nicht so richtig neu (was nicht verwundert, da Laymon ja bereits 2001 verstorben ist) und zeitlich vor bereits erschienenen Romanen wie "Die Insel", "Nacht", "Rache" oder "Die Show" einzuordnen.Der geneigte Leser bekommt auf 527 Seiten genau das geboten, was man von Richard Laymon erwarten kann: einen Horror-Thriller der extremen Art, mit reichlich Blut, Gewalt und Sex. In "Die Jagd" geht es um die Teenagerin Jody, die miterleben muß, wie ihre beste Freundin bestialisch getötet wird. Nur um Haaresbreite gelingt ihr die Flucht, woraufhin die Bande der Krulls die Jagd auf sie eröffnet. Die erste Leiche gibt es bereits auf Seite 14. Laymon steigt gleich mit vollem Tempo ein und läßt den Leser nicht mehr los. Die Story rast weiter bis auf Seite 87. Hier beginnt Laymon plötzlich die Geschichte aus einer zweiten Perspektive, nämlich der des kranken Mörders Simon zu erzählen. Hierdurch wird zwar das Tempo der Story etwas gedrosselt, doch die Spannung erhöht sich ungemein. Dazu erfährt man vieles über die Geschichte der Krulls und des Psychopathen Simon. Laymon läßt den Leser bis zum wirklich guten, überraschenden und harten Ende nicht mehr los. Das Buch liest sich, wie bei Laymon üblich, fast von alleine. Man kann Richard Laymon nicht so richtig einordnen. In der Regel sind seine Romane unter Horror einsortiert, wobei auch dieses Genre ja nie so ganz richtig definiert wurde. Er kommt in der Regel ohne fantastische Elemente aus (außer in seinen Vampirstories), so daß man seine Romane auch als Thriller bezeichnen könnte. Auch von der "Splatter"-Bewegung ist er nicht weit entfernt. Und auch der Begriff "Trash" wird im Zusammenhang mit Laymon immer wieder genannt. Unterm Strich sind sein Werke m.E. einzigartig und kaum zu vergleichen. Wenn auch literarisch anspruchslos, so doch fesselnd von der ersten bis zur letzten Seite: Laymon ist einfach Kult! Fazit: Dieses Buch ist nichts für zartbesaitete. Hier geht es überhart zur Sache. Für Freunde harter Horror-Thriller sehr empfehlenswert. Für Laymon-Fans ein ganz klarer Pflichtkauf. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
HARDCORE-SPLATTER,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Eine Bande abgrundtief perverser Killer holt sich ihre Ideen für absonderliche Todesarten in Horrorschinken. Sie schlachten zum Zeitvertreib Menschen ab und veranstalten dabei ein wahres Sexkult-Gemetzel. Auf ihren mörderischen Spielplätzen hinterlassen sie weder Spuren, Beweise noch Opfer, und wer von ihnen riskiert, geschnappt zu werden, muss sich - gemäss ihrem Ganovenkodex - selber umbringen.Als die sechzehnjährige Jody zu Besuch bei ihrer Freundin Evelyn ist, stürmt die Bande wie aus heiterem Himmel das Haus und richtet ein Massaker an. Evelyn und ihre Eltern werden dabei hingerichtet. Jody und Evelyns Bruder gelingen die Flucht, doch einer der Mörder hat es bemerkt und setzt alles daran, die beiden Zeugen zu beseitigen. Eine gnadenlose, verstörende Jagd beginnt. Fazit: Der Roman beginnt mit einem Showdown von Null auf Hundert. Ohne dem kleinsten Aufflackern einer Einleitung wird man schonungslos ins Geschehen katapultiert. Das wirkt auf den ersten Blick befremdend, denn der Leser kann sich erst im Verlauf des Geschehens mit den Figuren und Schauplätzen vertraut machen. Dazu nutzt Laymon in seinem rasanten Roman verschiedene Stilmittel. Es sind einerseits die Monologe des Verfolgers, die ein Bild eines völlig bescheuerten und durchgeknallten Ganoven abgeben, und anderseits schälen sich die Charaktere der übrigen Figuren ausschliesslich aus deren Dialogen. Der Autor vermittelt sehr direkt und hält sich nicht mit Beschreibungen auf. Ihm geht es ausschliesslich um die Handlung. Sie beginnt hochdramatisch, kippt ins Rabenschwarze und wird zu einer Jagd nach den Zeugen, bei der jede Zurückhaltung über Bord geht und die Spannung kontinuierlich hochgeschraubt wird - bis zum ungeheuren Showdown. Wer Laymons Stil nicht kennt, ist versucht, das Buch als Schundroman nach wenigen Seiten wegzulegen, doch die Story wird einem geradezu eingepeitscht. Der Schreibstil ist dem jeweiligen Geschehen angepasst, so dass man auch nach dem Schluss nicht weiss, ob man einen Roman fragwürdiger Qualität oder einen gängigen Horrorkrimi gelesen hat. Ich neige zu Ersterem. Der extrem einfache und knappe Schreibstil beschränkt sich aufs Wesentliche und wirkt beinahe wie ein Schulaufsatz. Der Autor kommt mit einer Handvoll Protagonisten aus und verzichtet auf jeglichen Firlefanz und Nebenhandlungen. Er hält nichts von Gediegenheit, bemüht sich nicht im Geringsten um gewählte Ausdrucksweise, sondern scheut sich im Gegenteil überhaupt nicht, die Grenzen des Geschmacklosen weit zu überschreiten: seine Schilderungen sind völlig schonungslos, ungeschminkt derb, voller kruder Fantasien - kennen schlicht kein Tabu. Die Gewaltszenen könnten brutaler und blutiger nicht sein, und sexuelle Aspekte werden auf perfide Art akzentuiert. Stellt Laymon jedoch spannende Unterhaltung in den Vordergrund (ein gesellschaftlicher Bezug ist nirgends erkennbar), fragt sich, ob die penetrante Betonung von Sexuellem das nötige und probate Mittel sei. Demgegenüber versagt Laymon seinen Figuren in auffallender Weise jedes Mitfühlen und vermittelt auch sonst kaum Emotionen. Eine äusserst simple und zwiespältige Story, alles andere als appetitlich, aber immerhin mit Spannungs- und Unterhaltungswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Blutig,Vulgär,sexistisch,extrem spannend,ein echter Laymon!!!,
Von Drunkenmunky (Essen, NRW Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Richard Laymon wird vom Heyne Verlag wieder auf uns losgelassen um uns das Fürchten zu lehren und bereits nach der 3. Seite hat er uns.Mit voller Brutalität wird man als Leser in die Story gezogen und entkommt ihr bis zum bizzaren und hoch spannenden Ende nicht mehr.Diesmal beschreibt Mr.Laymon wie die 16jährige Jody die bei Ihrer Freundin Evelyn übernachtet miterleben muss wie des Nachts eine Bande Jugendlicher die sich "The Skulls" nennen das Haus stürmen und Evelyn und Ihre Eltern bestialisch töten.Nur Jody und Evelyn's Bruder Andy können fliehen,werden aber von dem Zeitpunkt an gejagt von Simon, einer der Skulls,denn die Skulls haben eine Abmachung:Wem ein Opfer entkommt,dessen Familie und er selber wird zur nächsten Beute der "Skulls"! Soweit zur Grundhandlung der Story.In 2 Erzählsträngen-auf der einen Seite die gejagde Jody,auf der anderen der Jäger Simon- wird der Leser immer hin und her geschickt bis man schliesslich mit beiden mitfiebert. In Rückblenden wird immer wieder aufgeschlüsselt wie Simon ein "Skull" wurde und die Erzählweise der Gegenwart ist so angelegt als ob Simon uns gegenüber sitzt und uns wie einem Freund die Geschichte erzählt. Als das macht die Story so greifbar und wahnsinnig spannend. Für Liebhaber guter Horroroman absolut empfehlenswert. Mich wundert nur das es nach dem 8.!!Buch in der Heyne Hardcore Reihe immer noch schlechte Kritiken zu den Büchern gibt,denn mittlerweile sollte jeder wissen wie Laymon schreibt und wie sein Stil angelegt ist. Wem es nicht gefällt halt Finger weg. Allen anderen wie immer viel Spass,und Laymon macht süchtig!!! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Welch eine Jagd!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
In seinem Buch die Jagd stellt Richard Laymon eindrucksvoll sein ganzes Können als Horrorbuchautor unter Beweis. Dieses Buch vom Heyne Verlag im Bereich Hardcore macht diesem auch wirklich alle Ehre. Es ist an Brutalität und an einigen Stellen auch an Spannung kaum zu überbieten. Ich habe bereits einige Bücher von Laymon gelesen aber dieses war mit Abstand das Beste.Jody übernachtet bei ihrer Freundin und sofort geht es voll los. Durchgeknallte Einbrecher die nichts im Sinn haben außer zu töten sind ins Haus eingedrungen und gehen an ihr Werk. Mit Mühe und Not gelingen Jody und dem 12 jährigen Bruder von Evelyn die Flucht. Doch damit sind sie noch lange nicht aus dem Gröbsten raus. Jodys Vater ist zwar Polizist und unternimmt auch alles um Jody und Andy zu beschützen, doch die Angst kann auch er ihnen nicht nehmen. Begeleitet wird das Buch auch immer wieder aus der Sicht von einem der Mörder. Dort werden mehrere Verbrechen der Killerbande auf eindrucksvolle Art und Weise beschrieben. Die Mörder setzen alles daran Jody und Andy zu erwischen und gehen dabei auch über Leichen. Auch das Ende hat es nochmal so richtig in sich. Wer gerne einen Horrorroman lesen möchte, der diesen Namen auch wirklich verdient hat, für den ist Jagd absolut empfehlenswert. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
100% Laymon,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Nachdem ich fast alle Laymon-Bücher, die auf Deutsch erschienen sind quasi verschlungen habe, habe ich mich sehr auf "Die Jagd" gefreut.Enttäuscht wurde ich auch dieses mal nicht. Der Wechsel zwischen Verfolger- und Verfolgten-Perspektive bringt eine wirklich gute Abwechslung ins Buch, allerdings sind die Verfolger-Kapitel für meinen Geschmack schon etwas zu lang (daher der eine Punkt Abzug). Allerdings wird der Leser dadurch stärker ins Buch integriert und es ist einfach mal "was anderes". Wie bei seinen anderen Büchern gibt es auch hier die ein oder andere Wendung, mit der man nicht unbedingt gerechnet hat, so dass "Die Jagd" bis zum Schluss packend bleibt. Dass die weiblichen Protagonistinnen bei Laymon immer sehr detailliert beschrieben werden ist auch bei diesem Buch nicht anders. Allerdings hat Laymon sich m.M.n. keinen Gefallen damit getan, die Hauptdarstellerin im Teenager-Alter zu lassen. Durch das Alter waren / sind eben doch gewisse Grenzen gesetzt, die nicht überschritten werden dürfen (oder sollten?), so dass seine sonst so routinierte Art und Weise, Gewalt und Sex zu mischen, hier etwas ausgebremst wird. Für alle Laymon-Fans jedoch trotzdem ein Muss, für alle "Hardcore"-Fans auf jeden Fall eine Überlegung wert. Klare Kaufempfehlung! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Mehr erwartet!,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
"Die Jagd" ist mein drittes Buch von Laymon. So wirklich begeistert bin ich von diesem Buch ehrlich gesagt nicht.Eine Bande von Psychopathen die nachts in ein Haus eindringt, die Bewohner abschlachtet, und zwei Teenager die es schaffen zu flüchten und von nun an einer Hetzjagd ausgesetzt sind. Das hört sich sehr spannend an und ist es teilweise auch wirklich. Was mich jedoch stört ist, daß es stellenweise zu langatmig geschrieben ist. Für meinen Geschmack sind einige Passagen dabei, die man entweder weg lassen oder in ein paar Sätzen abhandeln hätte können, anstatt ihnen gleich ein ganzes Kapitel zu widmen, während andere interessante Passagen dann wirklich nur in ein paar Zeilen abgehandelt werden. Auch die Dialoge sind teilweise sinnlos und völlig überflüssig. Zwischendrin hab ich mich sogar des öfteren gelangweilt. Was mich ebenfalls noch gestört hat, ist die Tatsache, daß hier was den Ami betrifft mal wieder ganz tief in die Klischeekiste gegriffen wird. Waffen, und der Gebrauch davon werden für meinen Geschmack etwas zu sehr verherrlicht. Ein ganzes Kapitel (wenn auch eher kurz) über Waffen und Schießübungen in der Wüste, das hätte man sich meiner Meinung nach sparen können bzw. eine paar Sätze hätten auch gereicht. Die Charaktere sind gut beschrieben und eine Sympathie für z.B. Jody war schnell vorhanden. Die Tatsache, daß in diesem Buch u.a. auch aus der Sicht einer der Täter geschrieben wird, finde ich zwar eigentlich recht gut, aber auch hier war es zeitweise etwas zu viel des Guten. Das Ende ließ sich auf eine gewisse Art und Weise schon vorhersehen und war für mich keine allzu große Überraschung. Hier hat es mir aber auch an einer Stelle etwas an Logik gefehlt. Fazit: Ich habe schon weitaus schlechtere, aber auch schon weitaus bessere Bücher gelesen. Von den drei Laymon Büchern die ich bisher gelesen habe, war dies das schlechteste. Zu langatmig, zu viele unnütze Dialoge. Die Spannung blieb des öfteren auf der Strecke. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Eine blutige Grenzerfahrung - lieben oder hassen?!,
Von
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Als ich die Veröffentlichungen des Heyne-Hardcore-Verlags durchstöbert habe, bin ich letztlich auch auf Richard Laymon gestoßen. Seltsam, dass ich vorher noch nichts von ihm gehört hatte. Also habe ich mich gleich mal an »Die Jagd« gemacht. Und was soll ich sagen? Meine Erwartungen - hart und blutig und eklig - wurden absolut erfüllt. Obwohl ich nicht selten zu heftigeren und brutalen Büchern greife, war dieses hier bisher mit Abstand das übelste ...Es ist Nacht. Die sechzehnjährige Jody übernachtet bei ihrer Freundin Evelyn. Diese reißt Jody plötzlich unsanft aus dem Schlaf - sie habe etwas gehört, jemand scheint im Haus zu sein. Und kaum, dass Evelyn ihre Zimmertür öffnet, um nachzusehen, findet sie auch schon einen sehr unschönen Tod. Jody ergreift gemeinsam mit Evelyns zwölfjährigem Bruder Andy die Flucht. Doch dabei bleiben sie nicht ungesehen - und schon hat die Jagd begonnen; eine blutige, perverse, kalte, kranke und kompromisslose Jagd ... Richard Laymon schreibt vom Stilistischen her mehr als knapp und einfach. Literarischen Schnickschnack oder schöngeistige Schnörkel gibt es hier nicht - die stilistischen Lücken werden dafür mit allen möglichen Abartigkeiten gefüllt; was, ehrlich gesagt, in diesem Fall ein sehr gelungener Ausgleich ist. :) Am Anfang bleibt überhaupt keine Zeit, die Hauptakteure vorzustellen (über Jody erfährt man lange Zeit nicht mehr, als dass sie nichts außer dem obligatorischen, natürlich ständig verrutschenden Nachtkleid trägt - was so klischeebeladen ist, dass es schon wieder witzig daherkommt). Denn kaum sind zwei Seiten vergangen, wird der Leser atemlos in den Sog des Buches gezogen. Erst auf Seite 80 wird die Geschwindigkeit etwas gedrosselt. Und kaum, dass man sich als Leser beruhigen konnte, sieht man sich plötzlich mit einer ganz anderen Perspektive konfrontiert: mit der des psychopatischen Killers Simon; einer der Jäger. Dieser tritt anschließend als Ich-Erzähler auf. Danach wechselt die Perspektive des Erzählers regelmäßig: ein Kapitel er als Ich-Erzähler; das nächste ist aus Jodys Perspektive, wird allerdings in der dritten Person geschildert. Man erfährt sämtliche Grausamkeiten, die man sich so vorstellen kann, also gleich aus erster Hand; der Simons. Und diese werden zwischendurch - was zuerst etwas irritiert - verdammt witzig (Situationskomik und die etwas befremdliche, leicht anbiedernde Erzählweise Simons) berichtet, sodass ein Grinsen zwischen Ekel und Grauen nicht immer zu unterdrücken ist ... Insgesamt ein sehr spannender, aber auch verstörender, weil eiskalter und dabei teilweise auch gleichgültiger Thriller. Gewalt in all ihren Facetten auf nahezu jeder Seite; dazwischen ein paar wenige ruhigere Phasen, aber auch welche, die zeigen, dass sich der Autor nicht nur mit Effekthascherei zu helfen weiß, sondern auch mit eher klassischen, sehr geschickt erzählten Spannungsparts. Doch wahrlich nicht jedermanns Geschmack ... Vermutlich gibt es bei Richard Laymon nur »lieben« oder »hassen« (bzw. verachten). Ich habe bei dem Buch keine große Literatur erwartet, sondern lediglich spannende und blutige Unterhaltung. Und das bekommt man als Leser zweifellos geboten ... sodass ich sicher noch das eine oder andere Buch des Autors zur Hand nehmen werde. Für alle Splatter-Freunde wahrscheinlich ein Muss?! Dass Laymon »gewissenlos die Grenzen überschreitet«, wie von »Publishers Weekly« und »Dan Marlowe« zitiert, lässt sich absolut nicht bestreiten ... eine Grenzerfahrung. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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4.0 von 5 Sternen
Laymon in seiner Höchstform - beinahe!,
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Als ich mit "Die Jagd" durch war hab ich grinsen müssen. Ich habe auf die Uhr gekuckt und bemerkt, dass ich bis in die Morgenstunden gelesen habe! Es passiert mir bei Laymon Büchern immer wieder, dass ich komplett die Zeit übersehe und die Geschichte mich in ihren Bann reisst. Es ist geschickt strukturiert und man sagt sich immer: "ach, ein Kapitel geht noch" ... dann hat man gleich mal wieder 10 Kapitel durch.Zum Inhalt selbst: Mir gefällt dass es zwei Erzählstränge gibt, wobei mir Simons Geschichte mehr zusagt als die von Jody. Den einen Sternabzug gibts dafür, dass auf Jodys Seite hin und wieder die Spannung abbricht und einfach nichts passiert. Jedoch sobald der Erzählstrang wechselt ist man wieder voll und ganz im Bann des Buches. Die Seite von Simon ist sehr geschickt erzählst, sodass der Charakter des Killers hin und wieder sympathisch zu sein scheint. Laymon versteht halt sein Handwerk!!! (!!!Achtung Spoiler Gefahr!!!) Und das Ende ist auch sehr gelungen, wobei es etwas vorhersehbar ist, nachdem man erfährt, dass alle verbrannt sind und alles vorbei sei. Das wäre doch zu einfach gewesen für Herrn Laymon! Nein! Es leben doch viel zu viele der Guten? Da muss doch noch mehr Blut vergossen werden... und man wird nicht enttäsucht. (!!!Achtung Spoiler Gefahr!!!) Also absolut geiles Buch von Laymon! Sehr empfehlenswert! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spannung pur,
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Stell dir vor du verbringst die Nacht bei einer Freundin. Plötzlich wirst du von ihr aufgeweckt. Sie ist ängstlich und total nervös ' sie hat ein Geräusch im Haus gehört. Sind etwa Einbrecher im Haus oder reagiert sie einfach nur über? Nicht lange und ihr beiden findet raus, was sich hinter dem Geräusch verbirgt und plötzlich wird deine Freundin von einem Sperr aufgespießt. Unentdeckt schleichst du ins Elternschlafzimmer und findest dort die Leichen von Mr. und Mrs. Clark. Weiter ins Zimmer ihres Bruders, weckst du ihn auf, berichtest ihm und ihr flieht. Jedoch nicht ohne die Killer auf euch aufmerksam zu machen und eine grausame Jagd beginnt.Genau in dieser Situation befindet sich die sechzehnjährige Jody. Zusammen mit Evelyns jüngerem Bruder Andy ist sie auf der Flucht vor der mörderischen Bande die vor nichts Halt zu machen scheint. Ein gnadenlos spannender Thriller, bei dem man nicht etwa erst einmal eine kurze Einleitung zu lesen bekommt, sondern gleich der Brutalität der schonungslosen Killer ausgesetzt wird. Schon nach fünf Seiten kommt es zum ersten Mord und plötzlich ist man mittendrin, gefangen von der fesselnden Spannung, die einen nicht mehr loslässt. Noch total geschockt von den Taten der Killer muss man anschließend miterleben, wie Jody und Andy auf der Flucht um ihr Leben kämpfen. Und auch nachdem die beiden sich in Sicherheit wiegen und man sich schon fragt, was denn nun noch passieren soll, wie die zweite Hälfte des Buches weiter diese Spannung auf erhalten soll, wird man immer wieder überrascht durch plötzliche Wendungen und Geschehnisse. Besonders interessant wird die Geschichte dadurch, dass es beim Erzählen einen ständigen Perspektivwechsel gibt. Mal wird sie aus der Sicht von Jody geschrieben, zwar in der dritten Person, aber man begleitet sie ständig und kennt all ihre Gedanken. Und dann gibt es noch 'Simons Geschichte'. Dieser Teil ist in der Ersten Person geschrieben, aus der Sicht einer der Killer, der die Geschehnisse auf ein Tonband spricht. Dabei erfährt man nach und nach, was es mit der Killerbande auf sich hat und was die Pläne des brutalen Killers sind. So entwickelt sich ein besonderer Nervenkitzel, wenn man über Jodys Aktivitäten liest und genau weiß, was der Killer nebenher im Schilde führt. Allerdings fand ich die Beschreibungen aus der Sicht von Simon etwas merkwürdig. Diese Person kam dabei für mich schon fast sympathisch rüber, ich konnte garkeinen Hass auf diesen Killer empfinden durch die teilweise ironischen Beschreibungen. Außerdem fand ich es manchmal sehr übertrieben, wie gut Jody auf diese Situation vorbereitet war. Dass ihr Vater ausgerechnet Polizist ist und ihr so den Umgang mit einer Waffe beigebracht hat. Dass sie von ihrem Vater das Baseballspielen gelernt hat und sich so mit dem Schläger gegen einen der Killer perfekt zur Wehr setzen kann. Und auch der kleine Andy, erst zwölf, war mir teilweise doch etwas zu unrealistisch. Dieser war mir größtenteils doch zu sehr auf Jody konzentriert und als Zwölfjähriger doch etwas zu weit entwickelt. Zwischenzeitlich nimmt die Spannung mal wieder ein klein wenig ab, aber man kann wohl kaum erwarten, dass man über 500 Seiten lang die Spannung, die ein kaltblütiger Tod mit sich bringt, halten kann. Allerdings bleibt man trotzdem ans Buch gefesselt, möchte natürlich wissen, ob es den Killern gelingt, sich die zwei Kinder zu schnappen und diese ebenfalls zu töten. Ein super gelungenes Ende, das wieder nur so vor Spannung trotzt. Gerade dann, wenn man denkt, es ist vorbei, schlägt plötzlich wieder jemand zu. Zusammenfassend ist dieses Buch ein mitreißender Thriller, der sicher nichts für Schwache Nerven ist. Typisch Richard Laymon, vollgepackt mit Gewalt, jeder Mord ein detailreiches Blutbad, und hier und da spielt natürlich auch der sexuelle Aspekt eine Rolle. Für jeden Laymon Fan ein Muss. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
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4.0 von 5 Sternen
Laymon - Vom Jagen und Töten,
Rezension bezieht sich auf: Die Jagd (Taschenbuch)
Zuerst möchte ich betonen, dass ich NOCH kein sehr erfahrener Romanleser bin, was wohl am Fernseher liegt =) Denn der ist ja für den vermeintlich faulen Menschen gemacht *schmunzel*Doch dann habe ich mich schließlich einmal dazu entschieden einen Roman (nicht der erste, aber einer der ersten) zu lesen und ich muss sagen die Zeit, die ich damit verbracht habe, hätte ich wohl nicht besser investieren können ( auch nicht vor dem Fernseher ). Das Buch hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen. Richard Laymon ist es hier sehr gut gelungen ohne große Umschreibungen stets auf den Punkt zu kommen, was ich persönlich an einem Roman sehr wichtig finde, da ich sonst schnell die Lust am lesen verliere... Eine 16 Jährige und ein 12 Jähriger werden von einer Bande psychisch kranker Männer gejagt - Klingt nach einer abgedroschenen Story und wäre wohl auch eine solche - Zumindest im TV ;). Laymon beweist in seinem Roman das Gegenteil und beschreibt auf teils grausame Art, was ein solches "Spiel" mit sich bringen könnte. Hier habe auch ich ( als erfahrener Horrorfilm-Gucker) das ein oder andere Mal geschluckt. Allerdings kann ich hier nicht von übertriebenen gewaltverherrlichenden Beschreibungen sprechen und würde wider vieler andere Meinungen hier eine Zensur für unnötig halten. Meiner Meinung nach haben diese Passagen den Wahnsinn, der in solchen Menschen vorgeht (und ich bin mir sehr sicher diese gibt es), zwar auf eine weniger schöne Art und Weise dargestellt, sind allerdings-so schlimm es klingen mag-nicht unbedingt realitätsfern... Ein Kritikpunkt hätte ich trotzdem vorzubringen. Ich halte das Verhalten des 12 Jährigen teilweise für eher unangemessen und würde seine Gedanken allerhöchstens einem 14 bis 15 Jährigen zutrauen. Es kommt ja sicherlich schon vor, dass sich ein Kind in eine ältere Person verliebt, allerdings sind die Beschreibungen des Autors hier doch sehr fragwürdig. Alles in allem würde ich das Buch Lesern empfehlen, die auf der Suche nach etwas Spannendem sind und dabei eine gehörige Portion Brutalität vertragen können, denn die kommt in diesem Buch auf keinen Fall zu kurz. P.S. Ohne, dass ich jetzt pingelig klingen möchte, bin ich doch froh mir nicht viele Rezensionen vor dem Kauf des Buches durchgelesen zu haben, denn sonst wäre ein großer Teil der Spannung, aufgrund vieler Andeutungen auf das Ende, verloren gegangen. Viel Spaß beim Lesen ;) Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Die Jagd von Richard Laymon (Taschenbuch - 2. Februar 2009)
EUR 9,95
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