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5.0 von 5 Sternen Laymon zeigt sarkastisch, wie weit Geldgier und Langeweile gehen können
Jane Kerry findet einen Umschlag, in dem die Einladung zu einem "Spiel" steckt - gemeinsam mit 50 Dollar. Da die erste Aufgabe sehr leicht ist, macht sie weiter. Der Einsatz verdoppelt sich jedesmal und die Aufgaben werden immer härter. Jane wird süchtig und spielt mit - bis sie in der Hölle landet...

Mein erstes Buch von Richard Laymon, auf den...
Veröffentlicht am 29. September 2011 von Moon

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Spannung mit Logikmängeln
Das "Spiel" von Richard Laymon mit nur drei Sternen zu bewerten, war eine Entscheidung, die mir nicht leicht fiel, denn ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und kann es nur als absoluten Page-Turner bezeichnen. Doch leider hat die Handlung zu viele logische Schwachpunkte, die Charaktere sind zu unausgereift, das Ende lässt zu viele Fragen offen...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2008 von Melanie V.


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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laymon zeigt sarkastisch, wie weit Geldgier und Langeweile gehen können, 29. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Jane Kerry findet einen Umschlag, in dem die Einladung zu einem "Spiel" steckt - gemeinsam mit 50 Dollar. Da die erste Aufgabe sehr leicht ist, macht sie weiter. Der Einsatz verdoppelt sich jedesmal und die Aufgaben werden immer härter. Jane wird süchtig und spielt mit - bis sie in der Hölle landet...

Mein erstes Buch von Richard Laymon, auf den ich durch Leser meines Bloges gestoßen bin - vielen Dank! ;)

Das Spiel ist ein vorzüglicher Psychothriller, der langsam beginnt, schnell in Fahrt gerät und einen mitten in die Hölle manövriert.

Dadurch, dass dies mein erster Laymon-Roman war, fand ich es anfangs ungewohnt, dass der Autor keinerlei Sympathie zu seiner Protagonistin zustande kommen lässt. Man findet Jane naiv, nervend und möchte sie einfach nur schütteln.
Halbwegs sympathisch kommt ihr neuer Begleiter Brace daher, der es sich aber zerstört, indem er unlogisch handelt und immer weiter zu Jane hält, während jeder andere die Männer mit den weißen Jacken gerufen hätte (überspitzt gesagt)

Jane handelt unlogisch, man versteht aber ihre "Beweggründe" dahinter: sie ist allein, gelangweilt und geldgeil, daher macht sie immer weiter mit, selbst nachdem sie alle Hemmungen verloren hat und eigentlich aufhören will.

Doch der Horror macht nirgends halt: nachdem sie abends halbtot ins Bett fällt und schläft, hinterlässt der Master of Games Nachrichten auf ihrer Haut - erst mit Stiften, dann mit dem Messer, während sie gefesselt und geknebelt ist. Und nichts und niemand scheint ihn von ihr fernhalten zu können.

Aber obwohl man keine Verbindung mit den Darstellern hat und alles teils unlogisch läuft, möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Welche Aufgaben als nächstes folgen -bis man sich wünscht, man hätte nicht weitergelesen. Obwohl ich in der Hinsicht ziemlich schmerzfrei bin (sehe ja auch viele Horrorfilme etc.), hat selbst mir ein Teil des Buches den Magen umgedreht, so gut vermag der Autor manche Sachen zu beschreiben. Dabei bleibt die Sprache aber immer sehr einfach, sodass man das Buch sehr schnell durch hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Spannung mit Logikmängeln, 10. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Das "Spiel" von Richard Laymon mit nur drei Sternen zu bewerten, war eine Entscheidung, die mir nicht leicht fiel, denn ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und kann es nur als absoluten Page-Turner bezeichnen. Doch leider hat die Handlung zu viele logische Schwachpunkte, die Charaktere sind zu unausgereift, das Ende lässt zu viele Fragen offen - und die vielen Tipp- und Rechtschreibfehler, die durch die Korrektur geschlüpft sind, werten das Ganze auch nicht unbedingt auf. Aus diesen Gründen fällt meine Gesamtbewertung verhältnismäßig niedrig aus.

Zur Handlung: Die Bibliothekarin Jane wird von einem Unbekannten - er nennt sich MOG, Master of Games - zu einer absurden Schnitzeljagd geladen. Wenn sie den Hinweisen in den Briefen folgt, die MOG ihr hinterlässt, erhält sie eine Geldbelohnung, die sich mit jeder neuerlichen Aufgabe verdoppelt - gleichzeitig werden auch die Aufträge, die Jane erfüllen muss, zusehends schwieriger und grotesker. Bald hat Jane ein kleines Vermögen angesammelt, und Geldgier und Abenteuerlust spornen sie zum Weitermachen an. Als sie das volle Ausmaß des Wahnsinns begreift, in den sie sich begeben hat, ist es bereits zu spät.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist das Buch unglaublich kurzwellig. Laymons Stil ist knapp und direkt, und die Kapitelübergänge sind so angelegt, dass man nicht anders kann, als weiterzublättern, mit dem berühmten Gedanken im Hinterkopf: Nur noch ein Kapitel, nur noch ein Kapitel ... Bereits mit der ersten Seite ist man mitten im Geschehen, es gibt keine langen Einleitungen, was ebenfalls für ein rasches Lesen spricht, und die Handlung ist unglaublich fesselnd. Die wachsende Groteskheit der Aufgaben, die Jane erfüllen muss, wirkt wie eine steile Spannungskurve, und immer wieder muss man sich als Leser die Frage stellen: "Wie weit würde ich gehen, wäre ich an ihrer Stelle?"

Interessant ist der Kontrast zwischen MOG, der ganz und gar bösartig zu sein scheint, und den Menschen in Janes Umgebung, die ihr beinahe ausschließlich freundlich und hilfsbereit gegenübertreten, was mir stellenweise etwas überzogen erschien. Vor allem Brace, Janes Freund, ist viel zu idealisiert, um glaubwürdig zu wirken.

Auch Janes Charakter ist in vielerlei Hinsicht lückenhaft. Obwohl sie kein Mensch mit offensichtlichen Geldproblemen ist, verfügt sie über eine geradezu unstillbare Gier nach MOGs Belohnungen - eine Gier, welche die Angst "spielerisch" in den Schatten stellt. Natürlich mischt sich mit dieser Gier auch eine gehörige Portion von Abenteuerlust, trotzdem empfinde ich ihre Handlungen als stark irrational.

Hinzu kommen physikalische Unmöglichkeiten in Janes Entwicklung - zum Beispiel, dass sie innerhalb von zwei Tagen durch die Bewegung, die MOG ihr durch seine Aufgaben verschafft, ihr gesamtes Übergewicht verliert und plötzlich unglaublich sportlich ist. So etwas ist einfach nicht möglich - ganz offensichtlich der Fehler eines Mannes, der nicht vertraut ist mit dem ewigen Kampf der Frauen um ihr Idealgewicht.

Das Ende wertet das Buch nochmal stark ab. Beinahe alle Fragen, die man sich im Laufe der Handlung zu stellen beginnt, bleiben unbeantwortet, und ganz im Gegenteil ergeben sich noch weitere Unklarheiten. Für meinen Geschmack bleiben zu viele lose Fäden zurück, die verwoben gehört hätten.

Alles in allem ein äußerst spannendes Buch, das man schlicht nicht hinterfragen darf, um es zu genießen.
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27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Saw" meets "The Game" in Buchform!, 27. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
"Das Spiel" ist mein erster Roman von Richard Laymon, und eigentlich habe ich es mir auch nicht wegen des Schriftstellers gekauft, sondern weil mich die Zusammenfassung der Story auf der Buchrückseite gereizt hat.

Das Buch beginnt gleich zu Beginn in die Vollen zu gehen, wobei dann auch die Hauptdarstellerin im weiteren Verlauf erst richtig vorgestellt wird. Eigentlich eine ganz nette Idee.
Das Buch ist absolut spannend und ohne jegliche Längen geschrieben, es baut eine wahnsinnig gute Atmosphäre auf und schwankt immer wieder zwischen Thriller und blankem Horror.
Und genau da liegt auch ein kleiner Schwachpunkt. Zum einen werden viel zu viele Fragen unbeantwortet gelassen und zum anderen kann man einige Handlungsweisen der Hauptfigur absolut nicht nachvollziehen.

Ich weiß nicht genau, wann der Schriftsteller mit diesem Buch begann oder fertig wurde, aber einige anleihen aus den "Saw"-Filmen sind nicht von der Hand zu weisen.

Mein Fazit also: Ein wirklich spannendes und teilweise absolut brutales Buch mit einigen Logikfehlern und einem nicht zufriedenstellenden Ende. Dennoch wirklich lesenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender Thriller -aber- relativ komisch, 20. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Das Spiel von Richard Laymond ist meiner Meinung nach echt ein sehr spannender Thriller. Vor allem für richtige Gruselfreunde und Gänsehautfreaks ein richtiger Vo0lltreffer. Ich empfehle es zhu lesen

ABER:

Streckenweise weist die Handlung unglaubliche ungereimtheiten, unglaubliche Unglaublichkeiten und absolut unrealistische und nicht nachvollziehbare Dinge auf. Weiterhin sind einige Textstellen relativ sexiistisch geschireben und durch den ganzen Text zieht sich ein erotischer Faden sowie nebenbei ein unglaublich krankhafter Faden.

Also wer auf SDpannung, Grusel, Ungereimtheiten, Sex und Psycho steht, der sollte sich Das Spiel von Richard Laymond anschaffen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das kann Laymon normal besser ;), 30. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Rezension:

“Das Spiel” ist nach “Nacht” das zweite Buch von Richard Laymon, das ich je gelesen habe und ich muss sagen, es war gut, dass ich meine ‘Laymon-Premiere’ mit “Nacht” hatte, denn mit “Das Spiel” hätte ich ihn als Autor wohl nie so schätzen gelernt, wie es heute der Fall ist.

Der Schreibstil ist gewohnt fesselnd, teils ironisch, so dass man als Leser manchmal schmunzeln muss und sehr leicht zu lesen – er macht einfach Spaß. Erzählt wird in allen 48 Kapiteln aus der dritten Person und in Vergangenheitsform, wobei der Leser dabei ausschließlich die Protagonistin Jane Kerry begleitet.

Die meiste Zeit fand ich Jane ziemlich sympathisch. Wegen ihrer Figur, die ihrer Meinung nach etwas zu weiblich geraten ist, von Selbstzweifeln geplagt, dürfte sich wohl nahezu jede Frau zumindest ein bisschen mit ihr identifizieren können. Ein weiterer Punkt, der sie sehr menschlich macht ist dieser, dass sie sich nie wirklich sicher ist, ob sie nun aus dem “Spiel” aussteigen oder sich auf noch eine Runde einlassen soll – denn es geht recht schnell um richtig viel Geld und dem könnten wahrscheinlich die wenigsten widerstehen.

Bereits im zweiten Kapitel taucht Brace Paxton, ein Mann den Jane ziemlich anziehend findet und der in der Geschichte eine entscheidende Rolle spielen wird, auf. Die beiden lernen sich in der Bibliothek, in der Jane arbeitet, kennen und sie weiht ihn in die Sache mit dem “Spiel” ein. Seltsamerweise fällt es ihm sehr leicht, vor allem die ersten Ortsangaben in den Anweisungen für Jane zu entschlüsseln und die Frage die ich mir über ihn lange Zeit stellte war “Ist er einfach nur wahnsinnig intelligent oder ist er selbst der unbekannte Spielleiter?”

Und hier sind wir auch schon bei dem, der das “Spiel” mit Jane ausrichtet. Er unterschreibt alle Anweisungen mit “Master of Games” und so wird er irgendwann nur noch Mog genannt. Je mehr Jane ihren Mut unter Beweis stellt, umso mehr ist er von der jungen Frau angetan. Er weiß grundsätzlich was sie tut und schafft es sogar die Briefe an sie in ihrem Haus zu deponieren, so findet sie z.B. nach dem Duschen eine Anweisung in ihrem Morgenmantel und später eine Nachricht, die auf ihren Bauch geschrieben wurde, während sie schlief. Ziemlich beängstigend ist dabei, dass sie ihn nie und er sie offenbar immer sieht.

An sich ist die Geschichte, wie ich finde, recht gut. Aber mir sagte irgendwie die Umsetzung nicht so zu. Die Handlung ist für meinen Geschmack zu langsam und zu harmlos, zumindest wenn man in Betracht zieht, dass es sich um einen Roman von Richard Laymon handelt. Sein Können wird in “Das Spiel” leider nicht komplett gezeigt.

Fazit:

Nicht schlecht – aber Laymon hat eindeutig schon Besseres hervorgebracht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Was würdest Du für Geld tun ..., 19. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Zu diesem Buch bin ich gekommen, wie es schon desöfteren vorkam, über die Amazon Empfehlungen. Eigentlich wurden mir von Richard Laymon einige Titel empfohlen und ich wählte dann "Das Spiel", da mir die Inhaltsangabe zusagte.
Gestern abend war es dann soweit und ich las das Buch in einem Rutsch.

Ich schmunzelte als in diesem Buch 2 weitere Autoren erwähnt wurden, die ich kenne und gerne lese. F. Paul Wilson und sein Genrekollege Jack Ketchum (hier wurde der Name an einen Universitätsprofessor verliehen).

Das Spiel beginnt für Jane auf der ersten Seite, das Buch plätschert nicht so dahin um die Figuren vorzustellen, man lernt sie auf ihrem Weg kennen. Jane ist eine junge Frau, für die das Glas halb leer ist. In jedem Mann sieht sie als erstes eine Bedrohung und jede Situation in die sie sich freiwillig begibt, kann nur schlecht für sie enden. Dennoch hat sie diese ganz kleine Stimme in ihrem Kopf, die sie ein "Risiko" eingehen lässt. Zuerst, dass sie zu einem "fremden" Mann ins Auto steigt, dann legt sie sich mitten in der Nacht mit 2 Pennern an und begibt sich als "Dienerin" für 2,5 Stunden in ein fremdes Haus und es kommt noch schlimmer aber das müsst ihr selber nachlesen.
Nur, warum tut sie es? Die Antwort ist eine der einfachsten dieser Welt: Geld!
Mit jeder "Aufgabe" verdoppelt sich der Gewinn und Geld scheint MOG im Überfluss zu haben.
Die negativen Kopfgespräche (etwas überzogen dargestellt) von Jane sind meiner Meinung nach nachvollziehbar, ich denke viele Frauen kennen sie, die ähnliche Erfahrungen mit Männern gemacht haben, wie Jane.
Was mich an der Darstellung von Jane störte ist, dass ich nicht weiß wie sie aussieht, ich kann sie mir nicht vorstellen, ziemlich am Ende wird erwähnt, dass sie kurze Haare hat aber an mehr erinnere ich mich nicht (Asche auf mein Haupt, sollte ich es überlesen habe).
Es gibt in unserer Welt 3 (4) Hauptmotivatoren: Liebe, Glaube und Geld (Sex). Jane hat den Glauben an die Liebe verloren und lässt sich mit Geld ködern.
Nach dem Motto "Jeder ist käuflich - Du musst nur den Preis kennen!" zeigt uns Laymon wie man das anstellen könnte. Im Grunde kennen wir das doch sehr gut, seht Euch nur die Reality Shows, was machen nicht die Menschen schon alles für Geld bzw. die Aussicht darauf.

Mir hat das Buch relativ gut gefallen und warum dann "nur" 3 Sterne?
Brace, ihn hielt ich am Anfang für einen Mittäter, denn nur er kennt die Statue. Dazu ist die Figur schwach dargestellt so als ob sie einfach nur da sein muss um "Gut" zu sein.
Und die offenen Fragen:
Wer und was ist MOG?
Warum tut er das? (Voyeurismus? - dann sind wir MOG als Zuschauer der Reality Shows ;-))
Wer ist der Fahrer des Leichenwagens? (Jane sagt nämlich als sie den roten Ledermann sieht, dass er ihr nicht bekannt vorkommt)
Wieviele Spieler gibt es?

Andererseits, sehen wir alles aus der Sicht von Jane und sie weiß das ganze nicht und will es wohl auch nicht wissen.

Für Menschen, die zart besaitet sind und mit einer "direkteren" Sprache nichts anfangen können, sollten die Finger davon lassen. Alle, die Ketchum und diese Art von Büchern mögen, kann ich es empfehlen. Ich werde sicher noch weitere Bücher von Richard Laymon lesen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee sehr schwach verwertet!, 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Als ich die Beschreibung auf der Rückseite des Buches las, war ich mir sicher, dass dies ein packender Horrortrhiller wird, da ich bereits die Insel gelesen hatte und das Buch echt gut fand. Doch was Richard Laymon mit "Das Spiel" angestellt hat, stellt mir teilweise die Haare auf... Die Idee als solche ist wirklich super, auch die immer mysteriöser werdenden Aufgaben. Ab dem Zeitpunkt, an dem Jane die Villa betritt und sich später in der Kirche herausstellt, wer oder besser gesagt WAS MOG ist, war ich doch sehr enttäuscht...
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Laymon - grenzüberschreitend und megaspannend !!!, 19. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Wer, wie ich, zuvor bereits andere Bücher von Laymon gelesen hat und dessen (einfachen) Schreibstil mag, wird von Das Spiel" wahrscheinlich ebenfalls begeistert sein. Im Gegensatz zu Rache" und Die Insel" fehlt hier allerdings etwas die im Vordergrund stehende Gewalt, denn Laymon fährt zunächst mehr auf der Psychoschiene. Bis der Roman seinem Hardcore-Aufdruck gerecht wird, vergeht einige Zeit, denn erst im letzten Drittel kommen auch Splatter-Fans auf ihre Kosten, denn jetzt wird es gewohnt grausam, brutal und eklig.

Die Story klingt bereits sehr vielversprechend: Die junge Bibliothekarin Jane erhält eines Tages einen Umschlag mit 50 Dollar und der Einladung zu einem Spiel, das ihr jede Menge Geld einbringen wird. Dazu muss sie nur den Hinweisen folgen und in jedem Umschlag verdoppelt sich die Belohnung. Aus Neugierde beteiligt sie sich. Die Aufgaben sind anfangs noch recht harmlos und leicht zu lösen, doch schon bald werden sie heftiger und das Spiel artet langsam in Terror aus. Als Jane dies bemerkt, scheint es jedoch kein Zurück mehr zu geben..." Tatsächlich ist das Buch auch von Anfang an mal wieder superspannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

Die Handlungsweise der Charaktere, wie etwa der sehr naiven und überaus mutigen Protagonistin Jane, ist zwar stellenweise recht unglaubwürdig, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, wäre Jane ein rational denkender und handelnder Mensch, wäre Das Spiel bestimmt schon sehr schnell sehr langweilig geworden. Und dass die Handlung bei einem Horror-Thriller nicht immer hundertprozentig realistisch sein kann, versteht sich meiner Meinung nach von selbst.

Zu kritisieren habe ich jedoch das Ende (und damit meine ich nicht das Happy-End), in dem keine Auflösung für die zuvor passierten mysteriösen Geschehnisse erfolgt. Besitzt Mog etwa übermenschliche Fähigkeiten oder wie ist es zu erklären, dass er überall unbemerkt kommen und gehen und Unheil anrichten konnte? Diese und viele andere offene Fragen am Schluss fand ich wirklich sehr unbefriedigend, deshalb auch nur 4 Sterne.

Die teilweise sehr negativen Rezensionen anderer Leser sind für mich übrigens nur verständlich und logisch, denn entweder liebt man Richard Laymons Stil oder man hasst ihn, alles andere ist kaum möglich.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Mysterium, 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Tja, dieses Buch zu bewerten fällt mir tatsächlich schwer.

Es ist ein extrem - und das in mehrfacher Hinsicht:
Ich noch nie etwas derartig Perverses, "Schwachsinniges" und Oberflächliches gelesen - allerdings habe ich auch selten ein Buch in einer solchen Geschwindigkeit gelesen. Ca. zwei Tage habe ich gebraucht...

Empfehlen kann ich das Buch denjenigen, die von der ersten bis zur letzten Seite unter Spannung stehen und unterhalten werden wollen und nicht auf die Klärung aller offenen Fragen bestehen.

Also: "Das Model und der Freak" im Buchbereich ;-)

Ähnliches Thema aber um Längen besser: Irrsinn von Dean Kootz
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Splatter-Genre durchaus überzeugend, 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Nach „Das Loch" war „Das Spiel" mein zweiter gelesener Roman von Richard Laymon. Vom zuerst genannten Buch war ich in der Hinsicht begeistert, dass ich es in Rekordzeit ( zwei Tagen) durchgelesen hatte. Ähnlich verhielt es sich mit „Das Spiel". Zwar nimmt das Buch erst ab dem letzten Drittel so richtig Fahrt auf, aber niemals hatte ich das Gefühl, die Story käme nur schleppend voran, geschweige denn sie würde langweilen und nur so vor sich hin plätschern. Früh habe ich gemerkt, dass Laymon kein Mann der allzu großen Worte ist, aber das muss er meiner Meinung nach auch gar nicht sein; wenn man Laymon liest, verhält es sich in etwa so als würde man einen Splatter-Horrorfilm schauen-er ist kurzweilig, brutal, teils unfreiwillig komisch und unterhaltsam. So stören mich die oftmals bemängelte einfache Schreibweise, „plumpe" Handlung sowie Logikfehler in keinster Weise- von einem Horrorfilm erwarte ich ja auch keine Oskarnominierungen oder herausragende schauspielerische Leistungen. Nebenbei bemerkt, für die teils empörend schwache Übersetzung mit etlichen Grammatikfehlern kann Laymon als Autor herzlich wenig. Wenn man sich nun also vor Augen führt, dass Laymons Roman im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist, sich zügig und unterhaltsam lesen lässt-auch wenn „Das Spiel" nicht an die Gewaltdarstellungen eines Matthew Stokoe oder Jack Ketchum heranreicht-nie langweilt und einfach nur ein (ich dachte,ich würde ohne Anglizismen auskommen) >>Pageturner<< ist, können Fans kurzweiliger, spannender Horrorstorys mit gutem Gewissen zugreifen. Daher erhält das Buch von mir auch 4 Sterne.
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Das Spiel: Roman
Das Spiel: Roman von Richard Laymon (Taschenbuch - 5. März 2007)
EUR 9,95
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