Kundenrezensionen


222 Rezensionen
5 Sterne:
 (61)
4 Sterne:
 (45)
3 Sterne:
 (32)
2 Sterne:
 (29)
1 Sterne:
 (55)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laymon zeigt sarkastisch, wie weit Geldgier und Langeweile gehen können
Jane Kerry findet einen Umschlag, in dem die Einladung zu einem "Spiel" steckt - gemeinsam mit 50 Dollar. Da die erste Aufgabe sehr leicht ist, macht sie weiter. Der Einsatz verdoppelt sich jedesmal und die Aufgaben werden immer härter. Jane wird süchtig und spielt mit - bis sie in der Hölle landet...

Mein erstes Buch von Richard Laymon, auf den...
Veröffentlicht am 29. September 2011 von Moon

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Spannung mit Logikmängeln
Das "Spiel" von Richard Laymon mit nur drei Sternen zu bewerten, war eine Entscheidung, die mir nicht leicht fiel, denn ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und kann es nur als absoluten Page-Turner bezeichnen. Doch leider hat die Handlung zu viele logische Schwachpunkte, die Charaktere sind zu unausgereift, das Ende lässt zu viele Fragen offen...
Veröffentlicht am 10. Dezember 2008 von Melanie V.


‹ Zurück | 1 223 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laymon zeigt sarkastisch, wie weit Geldgier und Langeweile gehen können, 29. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Jane Kerry findet einen Umschlag, in dem die Einladung zu einem "Spiel" steckt - gemeinsam mit 50 Dollar. Da die erste Aufgabe sehr leicht ist, macht sie weiter. Der Einsatz verdoppelt sich jedesmal und die Aufgaben werden immer härter. Jane wird süchtig und spielt mit - bis sie in der Hölle landet...

Mein erstes Buch von Richard Laymon, auf den ich durch Leser meines Bloges gestoßen bin - vielen Dank! ;)

Das Spiel ist ein vorzüglicher Psychothriller, der langsam beginnt, schnell in Fahrt gerät und einen mitten in die Hölle manövriert.

Dadurch, dass dies mein erster Laymon-Roman war, fand ich es anfangs ungewohnt, dass der Autor keinerlei Sympathie zu seiner Protagonistin zustande kommen lässt. Man findet Jane naiv, nervend und möchte sie einfach nur schütteln.
Halbwegs sympathisch kommt ihr neuer Begleiter Brace daher, der es sich aber zerstört, indem er unlogisch handelt und immer weiter zu Jane hält, während jeder andere die Männer mit den weißen Jacken gerufen hätte (überspitzt gesagt)

Jane handelt unlogisch, man versteht aber ihre "Beweggründe" dahinter: sie ist allein, gelangweilt und geldgeil, daher macht sie immer weiter mit, selbst nachdem sie alle Hemmungen verloren hat und eigentlich aufhören will.

Doch der Horror macht nirgends halt: nachdem sie abends halbtot ins Bett fällt und schläft, hinterlässt der Master of Games Nachrichten auf ihrer Haut - erst mit Stiften, dann mit dem Messer, während sie gefesselt und geknebelt ist. Und nichts und niemand scheint ihn von ihr fernhalten zu können.

Aber obwohl man keine Verbindung mit den Darstellern hat und alles teils unlogisch läuft, möchte man unbedingt wissen, wie es weitergeht. Welche Aufgaben als nächstes folgen -bis man sich wünscht, man hätte nicht weitergelesen. Obwohl ich in der Hinsicht ziemlich schmerzfrei bin (sehe ja auch viele Horrorfilme etc.), hat selbst mir ein Teil des Buches den Magen umgedreht, so gut vermag der Autor manche Sachen zu beschreiben. Dabei bleibt die Sprache aber immer sehr einfach, sodass man das Buch sehr schnell durch hat.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Saw" meets "The Game" in Buchform!, 27. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
"Das Spiel" ist mein erster Roman von Richard Laymon, und eigentlich habe ich es mir auch nicht wegen des Schriftstellers gekauft, sondern weil mich die Zusammenfassung der Story auf der Buchrückseite gereizt hat.

Das Buch beginnt gleich zu Beginn in die Vollen zu gehen, wobei dann auch die Hauptdarstellerin im weiteren Verlauf erst richtig vorgestellt wird. Eigentlich eine ganz nette Idee.
Das Buch ist absolut spannend und ohne jegliche Längen geschrieben, es baut eine wahnsinnig gute Atmosphäre auf und schwankt immer wieder zwischen Thriller und blankem Horror.
Und genau da liegt auch ein kleiner Schwachpunkt. Zum einen werden viel zu viele Fragen unbeantwortet gelassen und zum anderen kann man einige Handlungsweisen der Hauptfigur absolut nicht nachvollziehen.

Ich weiß nicht genau, wann der Schriftsteller mit diesem Buch begann oder fertig wurde, aber einige anleihen aus den "Saw"-Filmen sind nicht von der Hand zu weisen.

Mein Fazit also: Ein wirklich spannendes und teilweise absolut brutales Buch mit einigen Logikfehlern und einem nicht zufriedenstellenden Ende. Dennoch wirklich lesenswert!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Im Splatter-Genre durchaus überzeugend, 14. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Nach „Das Loch" war „Das Spiel" mein zweiter gelesener Roman von Richard Laymon. Vom zuerst genannten Buch war ich in der Hinsicht begeistert, dass ich es in Rekordzeit ( zwei Tagen) durchgelesen hatte. Ähnlich verhielt es sich mit „Das Spiel". Zwar nimmt das Buch erst ab dem letzten Drittel so richtig Fahrt auf, aber niemals hatte ich das Gefühl, die Story käme nur schleppend voran, geschweige denn sie würde langweilen und nur so vor sich hin plätschern. Früh habe ich gemerkt, dass Laymon kein Mann der allzu großen Worte ist, aber das muss er meiner Meinung nach auch gar nicht sein; wenn man Laymon liest, verhält es sich in etwa so als würde man einen Splatter-Horrorfilm schauen-er ist kurzweilig, brutal, teils unfreiwillig komisch und unterhaltsam. So stören mich die oftmals bemängelte einfache Schreibweise, „plumpe" Handlung sowie Logikfehler in keinster Weise- von einem Horrorfilm erwarte ich ja auch keine Oskarnominierungen oder herausragende schauspielerische Leistungen. Nebenbei bemerkt, für die teils empörend schwache Übersetzung mit etlichen Grammatikfehlern kann Laymon als Autor herzlich wenig. Wenn man sich nun also vor Augen führt, dass Laymons Roman im Heyne Hardcore Verlag erschienen ist, sich zügig und unterhaltsam lesen lässt-auch wenn „Das Spiel" nicht an die Gewaltdarstellungen eines Matthew Stokoe oder Jack Ketchum heranreicht-nie langweilt und einfach nur ein (ich dachte,ich würde ohne Anglizismen auskommen) >>Pageturner<< ist, können Fans kurzweiliger, spannender Horrorstorys mit gutem Gewissen zugreifen. Daher erhält das Buch von mir auch 4 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Top-Spannung mit Logikmängeln, 10. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Das "Spiel" von Richard Laymon mit nur drei Sternen zu bewerten, war eine Entscheidung, die mir nicht leicht fiel, denn ich habe dieses Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen und kann es nur als absoluten Page-Turner bezeichnen. Doch leider hat die Handlung zu viele logische Schwachpunkte, die Charaktere sind zu unausgereift, das Ende lässt zu viele Fragen offen - und die vielen Tipp- und Rechtschreibfehler, die durch die Korrektur geschlüpft sind, werten das Ganze auch nicht unbedingt auf. Aus diesen Gründen fällt meine Gesamtbewertung verhältnismäßig niedrig aus.

Zur Handlung: Die Bibliothekarin Jane wird von einem Unbekannten - er nennt sich MOG, Master of Games - zu einer absurden Schnitzeljagd geladen. Wenn sie den Hinweisen in den Briefen folgt, die MOG ihr hinterlässt, erhält sie eine Geldbelohnung, die sich mit jeder neuerlichen Aufgabe verdoppelt - gleichzeitig werden auch die Aufträge, die Jane erfüllen muss, zusehends schwieriger und grotesker. Bald hat Jane ein kleines Vermögen angesammelt, und Geldgier und Abenteuerlust spornen sie zum Weitermachen an. Als sie das volle Ausmaß des Wahnsinns begreift, in den sie sich begeben hat, ist es bereits zu spät.

Wie bereits eingangs erwähnt, ist das Buch unglaublich kurzwellig. Laymons Stil ist knapp und direkt, und die Kapitelübergänge sind so angelegt, dass man nicht anders kann, als weiterzublättern, mit dem berühmten Gedanken im Hinterkopf: Nur noch ein Kapitel, nur noch ein Kapitel ... Bereits mit der ersten Seite ist man mitten im Geschehen, es gibt keine langen Einleitungen, was ebenfalls für ein rasches Lesen spricht, und die Handlung ist unglaublich fesselnd. Die wachsende Groteskheit der Aufgaben, die Jane erfüllen muss, wirkt wie eine steile Spannungskurve, und immer wieder muss man sich als Leser die Frage stellen: "Wie weit würde ich gehen, wäre ich an ihrer Stelle?"

Interessant ist der Kontrast zwischen MOG, der ganz und gar bösartig zu sein scheint, und den Menschen in Janes Umgebung, die ihr beinahe ausschließlich freundlich und hilfsbereit gegenübertreten, was mir stellenweise etwas überzogen erschien. Vor allem Brace, Janes Freund, ist viel zu idealisiert, um glaubwürdig zu wirken.

Auch Janes Charakter ist in vielerlei Hinsicht lückenhaft. Obwohl sie kein Mensch mit offensichtlichen Geldproblemen ist, verfügt sie über eine geradezu unstillbare Gier nach MOGs Belohnungen - eine Gier, welche die Angst "spielerisch" in den Schatten stellt. Natürlich mischt sich mit dieser Gier auch eine gehörige Portion von Abenteuerlust, trotzdem empfinde ich ihre Handlungen als stark irrational.

Hinzu kommen physikalische Unmöglichkeiten in Janes Entwicklung - zum Beispiel, dass sie innerhalb von zwei Tagen durch die Bewegung, die MOG ihr durch seine Aufgaben verschafft, ihr gesamtes Übergewicht verliert und plötzlich unglaublich sportlich ist. So etwas ist einfach nicht möglich - ganz offensichtlich der Fehler eines Mannes, der nicht vertraut ist mit dem ewigen Kampf der Frauen um ihr Idealgewicht.

Das Ende wertet das Buch nochmal stark ab. Beinahe alle Fragen, die man sich im Laufe der Handlung zu stellen beginnt, bleiben unbeantwortet, und ganz im Gegenteil ergeben sich noch weitere Unklarheiten. Für meinen Geschmack bleiben zu viele lose Fäden zurück, die verwoben gehört hätten.

Alles in allem ein äußerst spannendes Buch, das man schlicht nicht hinterfragen darf, um es zu genießen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Gute Idee sehr schwach verwertet!, 4. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Als ich die Beschreibung auf der Rückseite des Buches las, war ich mir sicher, dass dies ein packender Horrortrhiller wird, da ich bereits die Insel gelesen hatte und das Buch echt gut fand. Doch was Richard Laymon mit "Das Spiel" angestellt hat, stellt mir teilweise die Haare auf... Die Idee als solche ist wirklich super, auch die immer mysteriöser werdenden Aufgaben. Ab dem Zeitpunkt, an dem Jane die Villa betritt und sich später in der Kirche herausstellt, wer oder besser gesagt WAS MOG ist, war ich doch sehr enttäuscht...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spannender Thriller -aber- relativ komisch, 20. September 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Das Spiel von Richard Laymond ist meiner Meinung nach echt ein sehr spannender Thriller. Vor allem für richtige Gruselfreunde und Gänsehautfreaks ein richtiger Vo0lltreffer. Ich empfehle es zhu lesen

ABER:

Streckenweise weist die Handlung unglaubliche ungereimtheiten, unglaubliche Unglaublichkeiten und absolut unrealistische und nicht nachvollziehbare Dinge auf. Weiterhin sind einige Textstellen relativ sexiistisch geschireben und durch den ganzen Text zieht sich ein erotischer Faden sowie nebenbei ein unglaublich krankhafter Faden.

Also wer auf SDpannung, Grusel, Ungereimtheiten, Sex und Psycho steht, der sollte sich Das Spiel von Richard Laymond anschaffen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ein Mysterium, 7. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Tja, dieses Buch zu bewerten fällt mir tatsächlich schwer.

Es ist ein extrem - und das in mehrfacher Hinsicht:
Ich noch nie etwas derartig Perverses, "Schwachsinniges" und Oberflächliches gelesen - allerdings habe ich auch selten ein Buch in einer solchen Geschwindigkeit gelesen. Ca. zwei Tage habe ich gebraucht...

Empfehlen kann ich das Buch denjenigen, die von der ersten bis zur letzten Seite unter Spannung stehen und unterhalten werden wollen und nicht auf die Klärung aller offenen Fragen bestehen.

Also: "Das Model und der Freak" im Buchbereich ;-)

Ähnliches Thema aber um Längen besser: Irrsinn von Dean Kootz
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Laymon - grenzüberschreitend und megaspannend !!!, 19. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Wer, wie ich, zuvor bereits andere Bücher von Laymon gelesen hat und dessen (einfachen) Schreibstil mag, wird von Das Spiel" wahrscheinlich ebenfalls begeistert sein. Im Gegensatz zu Rache" und Die Insel" fehlt hier allerdings etwas die im Vordergrund stehende Gewalt, denn Laymon fährt zunächst mehr auf der Psychoschiene. Bis der Roman seinem Hardcore-Aufdruck gerecht wird, vergeht einige Zeit, denn erst im letzten Drittel kommen auch Splatter-Fans auf ihre Kosten, denn jetzt wird es gewohnt grausam, brutal und eklig.

Die Story klingt bereits sehr vielversprechend: Die junge Bibliothekarin Jane erhält eines Tages einen Umschlag mit 50 Dollar und der Einladung zu einem Spiel, das ihr jede Menge Geld einbringen wird. Dazu muss sie nur den Hinweisen folgen und in jedem Umschlag verdoppelt sich die Belohnung. Aus Neugierde beteiligt sie sich. Die Aufgaben sind anfangs noch recht harmlos und leicht zu lösen, doch schon bald werden sie heftiger und das Spiel artet langsam in Terror aus. Als Jane dies bemerkt, scheint es jedoch kein Zurück mehr zu geben..." Tatsächlich ist das Buch auch von Anfang an mal wieder superspannend, so dass ich es kaum aus der Hand legen konnte, weil ich unbedingt wissen musste, wie es weitergeht.

Die Handlungsweise der Charaktere, wie etwa der sehr naiven und überaus mutigen Protagonistin Jane, ist zwar stellenweise recht unglaubwürdig, aber das tut der Spannung keinen Abbruch. Im Gegenteil, wäre Jane ein rational denkender und handelnder Mensch, wäre Das Spiel bestimmt schon sehr schnell sehr langweilig geworden. Und dass die Handlung bei einem Horror-Thriller nicht immer hundertprozentig realistisch sein kann, versteht sich meiner Meinung nach von selbst.

Zu kritisieren habe ich jedoch das Ende (und damit meine ich nicht das Happy-End), in dem keine Auflösung für die zuvor passierten mysteriösen Geschehnisse erfolgt. Besitzt Mog etwa übermenschliche Fähigkeiten oder wie ist es zu erklären, dass er überall unbemerkt kommen und gehen und Unheil anrichten konnte? Diese und viele andere offene Fragen am Schluss fand ich wirklich sehr unbefriedigend, deshalb auch nur 4 Sterne.

Die teilweise sehr negativen Rezensionen anderer Leser sind für mich übrigens nur verständlich und logisch, denn entweder liebt man Richard Laymons Stil oder man hasst ihn, alles andere ist kaum möglich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bibliothekarin alias Lara Croft, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Dieses Buch hat mich sprachlos gemacht ' aber nicht, weil es spannend oder wenigstens interessant gewesen wäre. Dem Autor gelingt es zwar aus den simpelsten Elementen eine Seiten füllende Geschichte zu schustern, die aber nur noch ins Absurde abgleitet.

Vor dem Weiterlesen dieser Rezension mein Hinweis, dass ich auf einzelne Passagen inhaltlich eingehen werde!!

Da hätten wir anfangs die Bibliothekarin Jane. In meiner Vorstellung eine sehr nette, tendenziell wohl eher bodenständige Person, die dann zudem noch als übergewichtig dargestellt wird. Diese Jane findet auf ihrem Bürostuhl ein Couvert mit ihrem Namen und 50 Dollar ' der Beginn des Spiels.
MOG, Master of Game, führt Jane in Versuchung und verspricht ihr die regelmäßige Verdoppelung des Betrages, wenn sie seinen 'Befehlen'/Aufforderungen ' die etwas verschlüsselt daher kommen - nachkommt.
Als erstes muss sie ein Buch finden und sich ihrer Angst stellen, alleine in das 1. OG der Bibliothek zu gehen ' für 100 Dollar. Dort trifft sie auf einen Mann, der im Laufe der Geschichte eine sympathische Rolle spielen wird.

"Das Spiel" ist vom Autor simpel gehalten. Herr Laymon denkt sich lediglich immer neue "Herausforderungen" für Jane aus, die sie erfüllt. Ihr Geldberg unter der Matratze wächst. Jane selber macht innerhalb kürzester Zeit eine unangenehme Wandlung durch. Wie selbstverständlich kommt sie den Befehlen von MOG nach und findet in seitenfüllenden Selbstdialogen hahnebüchene Argumente für ihr Tun. Auch ihr neuer Freund (s.o) kann sie ' gleich am Anfang des Spiels - nicht davon abhalten, Jane argumentiert "200 Dollar!!! So viel verdiene ich nicht als Bibliothekarin in einer Woche!"

Nach kürzester Zeit mutiert unsere Bibliothekarin zu einer sehr sportlichen und schlanken Lara Croft. Sie nimmt rapide ab, hat ein Springmesser dabei, klettert auf riesige, glatte Bronzestatuen, auf Bäume und über Zäune, sie ersticht einen Hund und kann nicht zuletzt wunderbar mit der Pistole umgehen. Mit letzterer erschießt sie ' diesmal ohne ihre sonst regelmäßigen Monologe, ob sie es tun soll oder lieber nicht ' drei Männer.

Ab hier wird vieles unlogisch. Diese Männer sitzen in einem privaten Kinoraum in einem großen Haus, erste Reihe. Jane schleicht sich hinein, unbemerkt gelangt sie in die zweite Reihe, direkt hinter die Männer. Dem Ersten schießt sie in den Hinterkopf, dem zweiten direkt in die Stirn und dem dritten ins linke Auge. Hiernach liegen alle am Boden und der Mann, dem sie in die Schläfe geschossen hat, lag '.. jaaaaaa, genau: SCHLÄFE. Da muss ich als Leser etwas verpasst haben, denn ich hatte Hinterkopf, Stirn und Auge gelesen ' keine Schläfe.

Nun folgen immer weitere Absurditäten, die nichts mit Spannung oder HardCore/Horror zu tun haben. Im Finale, liegt der Mann, den Jane für MOG hält, vor ihr auf dem Bauch in einer Kirchenbank, ein Fuß auf dem Boden. Jane steht vor ihm, den 357 Magnum Revolver (einer von vielen, vielen Waffen, die sich Jane zwischenzeitlich besorgt hat!) im Anschlag. Kurz abgelenkt, blickt Jane zur Seite und dieser Mann RENNT mit "gezücktem Messer" auf sie zu. Hallo??? Über welche Distanz reden wir hier? Wie soll das gehen?

Jane schlägt dann die lange Klinge mit dem Revolver beiseite. Hierzu muss gesagt werden, dass der Mann 2 Meter groß und extremer Bodybuilder ist ' vielleicht ist Jane hochgehüpft? Oder der Mann hat aus der Hucke heraus angegriffen?
Als die Waffen auf einander prallen, geht der Revolver los und pulverisiert einen Teil des Messergriffs ' AHA! So was soll es geben .... Und weiter: der Rückstoß reißt Jane die Waffe aus der Hand, die gegen ihre Hüfte prallt und von Jane sogleich wieder aufgefangen wird. ABER: Jane lässt die Waffe wieder fallen, weil... Ja, weil die PEITSCHE schmerzhaft auf ihren Rücken klatschte.
Da steht der 2Meter Riese vor ihr, will sie umbringen und zückt eine Peitsche????? Und Jane sieht in der Zwischenzeit auch noch, wie ihr Revolver unter den Sitzreihen verschwand ' tolles Mädchen, diese Jane. Eigentlich wollte sie hinterher stürzen, aber diese blöde, blöde Peitsche schlingt sich wie ein Tentakel um ihren Oberkörper und reißt ihr Bauch und Rücken auf.
Trotz dieser immensen Verletzung rennt Jane wie ein junges Hühnchen zum Taufbecken in der Kirche, flankt über das Geländer und rennt zum Altar. Dort erwischt sie wieder die Peitsche, aber nur mit einem "brennenden Striemen" ' doch dieser reicht, dass Jane nun endlich "wimmert".
Das Finale mit einer überraschenden Wendung und einem letzten Mord möchte ich nicht detailliert schildern. Eine Überraschung für den Leser soll noch bleiben.

Mich hat das Buch, der Autor, nicht überzeugen können. Der Plot ist so simpel, dass sich jeder fragt, wieso er nicht selber auf diese Story gekommen ist. Spannung ist für mich keine da, keine ausgefeilten Dialoge oder Wandlungen. Dafür abstruse Situationen, u.a. auch kiechernde Frauen, die sich selber aufessen. Ein MOG, der in Janes Haus eindringt - unbemerkt. Der ihr Botschaften im Schlaf auf den Bauch und Rücken schreibt - unbemerkt!

Ich befürchte, ich besitze noch "Die Insel" vom selben Autor - kann nur besser werden, hoffentlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Alles von Laymon - nur DAS nicht (nichts für Laymonanfänger), 28. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Spiel: Roman (Taschenbuch)
Richard Laymon ist ein Gott. Der Gott der Horrorautoren. Der Gott des Schreibens.
Der leider viel zu früh verstarb, bevor er hier bekannt bzw veröffentlicht wurde.

Nur mit diesem Buch - liegt er so was von daneben zu all seinen anderen Werken - dass man sich nur wundern kann.
Ich lese seine Bücher mit absoluter Freude und Vergnügen, kann es selten abwarten, bis ein neues auf den Markt kommt. Hardcore der Extraklasse mit dem Laymontypischen Sex.
Aber als ich dieses las...es ist nicht unbedingt Laymontypisch. Die Grundidee zwar die evtl. für Saw Pate stand - doch nicht das Gesamtpaket.

Ich habe öfter den Verdacht, dass manche Autoren zwischendurch mal jemand anderen Schreiben lassen (die Frau, die Kinder usw.). Wie mir der Gedanke bei schlechteren Werken von Koontz und King kam, wenn die einzelnen Bücher so gar nicht zum Schriftsteller passten.
Dieses Buch hier gehört dazu.Dass mir dieser Verdacht einfach wieder aufkommt. Oder Laymon begann es - und jemand anderes führte (mehr schlecht als Recht) zuende.

Was gut und ansatzweise spannend beginnt, driftet ab, Klischee, Unlogik (gut, kann bei Laymon mal vorkommen, aber nicht in der Form wie hier), kein klares Ende...
Zum Inhalt brauche ich nicht mehr viel schreiben-das haben hier viele andere in ihren Rezensionen schon getan (mit Spoilern, die für Interessierte dafür sorgen, auch nur der geringsten Spannung beraubt zu werden)
Das Spiel beginnt...man erwartet einen Aufbau...die *schriftstellerische Freiheit* wird weit ausgeschöpft (ich sage nur: abnehmen und stählen innerhalb weniger Tage), ich warte auf das erklärende Ende und:
werde enttäuscht. Eine Aufklärung - gibt es einfach nicht. Warum? Wieso? Wie? Und?
Laymon kann anders. Ganz anders.

Ich kann jedem nur empfehlen der auf Horror, Gewalt, Sex, Psycho steht NICHT mit diesem Laymonwerk zu starten.
Hinterher, wenn einzelne mit dem Laymon-*virus* befallen sind und alles von ihm lesen wollen weil seine Bücher durchs viel zu frühe Ableben R.L.`s begrenzt sind, kann man getrost immer noch...aber beginnt nicht hiermit, höchstwahrscheinlich wird der Leser enttäuscht und will kein weiteres mehr lesen (obwohl die meisten anderen von ihm einfach Grandios sind). Denn es gibt kaum Wendungen und Aufklärungen. Man sitzt unbefriedigt vor dem hingeklatschten Ende. Und denkt nur "?", "Aber wer.....und warum....vor allem warum hat er s....wo kam...wie konnte" (usw)

Wer aufgrund von Empfehlungen Laymon lesen möchte, startet m.E. am besten mit "Furien" (Kurzgeschichten die Laymons Schreibweise gut zeigen,wobei die meisten Geschichten nicht so krass sind wie die meisten seiner üblichen Romane aber schöne Aha-Effekte aufweisen), wer direkt etwas längeres Hardcore möchte: Der Keller, Der Käfig, Nacht, die Jagd oder Rache.
Aber bitte NICHT mit *Das Spiel* starten.
2 Sterne für die gute Grundidee, zu mehr hat es LEIDER nicht gereicht (auch wenn es mir in der Seele weh tut einem Laymon 2 Sterne zu geben, fast alle anderen Werke von ihm haben mMn die volle Punktzahl verdient)
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 223 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Das Spiel: Roman
Das Spiel: Roman von Richard Laymon (Taschenbuch - 5. März 2007)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen