95 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
FSK ab 18!
"Eines der erschreckendsten Bücher, das ich je gelesen habe", wertet Rocbert Bloch. Der Autor von dem weltbekannten Werk "Psycho" muss es ja auch wissen.
Und ich muss mich dem Erfinder von Norman Bates vollständig anschließen:
Was Jack Ketchum mit seinem Debütroman "Beutezeit" geschaffen hat, ist mehr als ein Meisterwerk des Schreckens, es ist ein Tour de...
12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
THE SHORE HAS EYES oder Jack Ketchums furioser Debütroman
BEUTEZEIT wird uns in der Heyne Hardcore-Reihe endlich nach längerer Wartezeit als zweites Jack Ketchum-Werk präsentiert, ist dabei aber tatsächlich sein Erstling, sein furioser Auftakt und seinerzeit vieldiskutierter Einstieg in den Literaturbetrieb.
Wer sich an EVIL, dem zuvor erschienenen Ketchum-Buch, orientiert und wiederum ein ans Mark gehendes...
"Eines der erschreckendsten Bücher, das ich je gelesen habe", wertet Rocbert Bloch. Der Autor von dem weltbekannten Werk "Psycho" muss es ja auch wissen.
Und ich muss mich dem Erfinder von Norman Bates vollständig anschließen:
Was Jack Ketchum mit seinem Debütroman "Beutezeit" geschaffen hat, ist mehr als ein Meisterwerk des Schreckens, es ist ein Tour de Force durch die dunklen Seelen der Menschheit.
Carla bezieht ein abgelegenes Haus am Rande des Waldes und lädt zum Einstand ihren Liebhaber und zwei befreundete Paare ein. Die Sechs wollen eine schöne Urlaubswoche an der Ostküste von Maine verbringen, doch es kommt -natürlich- anders als sie denken. Die Gegend wird nämlich von einer Horde Verwahrloster heimgesucht, die die Sechs nur als Beute ansehen. Die Beutezeit kann beginnen....
Dies ist in kurzen Worten der Inhalt des Romans, der seit seiner Veröffentlichung 1980 in Amerika als gekürzte Version und 1999 als "unexpurgated version" für Furore sorgte.
"Beutezeit" ist nach 26 Jahren auch endlich im Heyne-Verlag unter dem "Heyne-Hardcore"-Label publiziert worden.
"Off season"-so der englische Titel- ist der beste Indikator für dieses Label, denn dieser Roman ist wirklich "hardcore".
Jack Ketchum schreibt kompromissloser als Richard Laymon, interessanter als ein Stephen King und fürchterlicher als die größten Schriftstellerstars am literarischen Himmel dieses unterschätzten Genres.
Seine drastische und direkte Erzählweise lassen den Leser mit in den Strudel der Grausamkeiten geraten, den Ketchum seinen Protagonisten antut.
Dieser Roman ist bis dato das, mit Abstand, Brutalste, was ich in meiner gesamten Laufbahn gelesen habe.
"Evil", der erste deutsche Ketchum-Titel, war schon eine Klasse für sich, aber "Beutezeit" schlägt die Geschichte der kleinen Meg um Längen.
Ich bin ein "amazoner", der regelmäßig schaut, was andere Rezensenten über die Bücher gesagt habe, die ich kritisiert habe, und bei diesem
284-seitenstarken Roman werde ich es defintiv auch tun, weil ich mir schon ausmalen kann, dass viele Leser absolut nicht mit meiner Meinung bzw. Bewertung von 5 (!!!) Sternen einverstanden sein werden. Ich verweise auf das Nachwort von Jack Ketchum, in dem er erklärt, was hinter den Taten seiner Charaktere und seinem Schreiben steckte.
Natürlich, meine lieben Leser und Leserinnen, man kann es auch auf eine andere Art und Weise schreiben, wie hinterhältig das Leben, laut Jack Ketchum, sein mag.
Meinen Titel der Rezension bitte ich aber auch zu beachten:
Dieses Buch ist wahrlich nichts für schwache Gemüter, denn "Beutezeit" zeigt auf eine widerliche Art und Weise, was unsere Spezies sich gegenseitig antut; und das in jeden Einzelheiten.
Ein tolles und entlarvendes Buch, was defintitiv, auch durch sein gemeines Ende (und das ist es wirklich) in die Top 3 meiner Lieblingsbücher geschafft hat.
Böse, böser, Jack Ketchum!
Und sagen Sie nicht, ich hätte Sie nicht gewarnt.
Ich wünsche viel Spaß bei der Jagd (oder viel mehr bei der Flucht?!)
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Wie mag mag man dieses Buch einstufen... Ich weiß es nicht. Als ich die erste deutsche Ausgabe von Ketchum gelesen hatte, stand für mich fest, dass ich auch kommende Werke von ihm lesen werde. Dieses Buch mag nicht für die Masse der Leser bestimmt sein. Ketchum wagt sich, die Dinge beim Namen zu nennen, so hart das auch scheinen mag. Das Kopfkino mag grauenhafte Bilder zeichnen, die Geschichte fesselt, weil es nicht fassbar ist, was geschieht, Doch dieses wirklich sein könnte. Als Verfilmung für mich eventuell nicht ertragbar, grauenhaft, bestialisch, gut... wahnsinnig. Bei Ketchum, scheint es, gibt es kein happy end. Gibt es das im wahren Leben?
Aus diesem Grunde für mich: volle Punktzahl
Wann hab ich so etwas schon einmal gelesen?
Mein Urteil: lesen, Kopfkino ein - schlaflose Nacht
Danke J. Ketchum
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Wer dieses Buch als Thriller bezeichnet, hat es nicht gelesen. Oder sollte ich besser sagen: erlebt? Etwas vergleichbares ist mir noch nie unter gekommen. Die nackte Angst, der echte Schock: DER PURE HORROR. Beim Lesen wurde ich ständig zwischen Faszination und Grauen hin und her geworfen. Ich habe es beiseite gelegt, mich anderweitig beschäftigt, nur um einige Minuten später wieder reinzuschauen. Dabei ist das Grauen nicht subtil. Nein, es ist roh, brutal und in seiner ganzen Blutigkeit schonungslos beschrieben. Daher geht meine Empfehlung auch nur an Volljährige und Menschen mit sehr starken Nerven und Mägen. Erfüllt man diese Bedingungen, erhält man eine 300 Seiten lange Odyssee des Wahnsinns, die man so schnell nicht verdrängen und vergessen kann!
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Ich muss wirklich sagen, dieses Buch zu bewerten ist wirklich nicht ganz einfach für mich, es hat für mich zwar ohne Zweifel 5 Sterne verdient, doch es zu beschreiben ist was ganz anderes.
Einerseits ist dieses Werk der blanke Horror und überschwemmt von grauenhafter Brutalität. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und kann nur sagen, viele Kinofilme kommen an diese Kopfbilder nicht ran.
Es beginnt schleppend, für wahr aber genau das macht am Ende so viel aus und man denkt finde ich noch viel über dieses Buch nach, auch wenn man es durchgelesen hat. Es ist beklemmend, fesselnd und zeigt uns, was wir eigentlich wirklich sind.
Ich lege dieses Buch jedem ans Herz, der keine schwachen Nerven hat (eindeutig FSK 18 und mehr) und wirklich mal ein Horrorbuch lesen will. 5 Sterne Deluxe !!! ;)
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Die junge Lektorin Carla hat sich in die Einsamkeit der Wälder von Maine zurückgezogen um einmal richtig auszuspannen. Zu diesem Zweck lädt sie zugleich ihren Geliebten Jim ein, sowie ihre Schwester Marjie mit deren Freund Dan und ihren Ex-Freund Nick mit dessen Geliebten Laura. Die Stimmung ist ausgelassen und fröhlich, bis die Katastrophe über die sechs Menschen hereinbricht. Eine Familie verwilderter, degenerierter Kannibalen macht seit Jahren die Gegend unsicher und hat sich ausgerechnet jene Wälder als Jagdrevier auserkoren. Carla und ihre Freunde sind für die Menschenfresser die ideale Beute und so beginnt eine Nacht des Grauens für die jungen Leute ...
Der Roman ist bereits über 25 Jahre alt und erinnert wohl nicht ganz zufällig an Filme, wie THE HILLS HAVE EYES oder WRONG TURN. Mittlerweile ist man als Freund des härteren Horrors an solche Szenarien gewohnt und dennoch ist dieses Buch verstörend und grausam. Das Unterbewusstsein des Lesers ist zu einer viel eindringlicheren Auseinandersetzung mit der Thematik gezwungen als es bei einem Film möglich ist, der nach gut 100 Minuten in der Regel vorbei ist. Vor einem Vierteljahrhundert waren derartige Storys jedoch noch eine echte Rarität und so verwundert es nicht, dass Ketchum sein Manuskript ein wenig entschärfen musste. Die vorliegende Version ist jedoch die unzensierte Fassung des Romans und wird vom Verlag nicht zu Unrecht in der Reihe HEYNE HARDCORE publiziert.
Der Roman beginnt mit einer Hetzjagd, bei der eine Frau von einer Horde wilder Kinder gejagt und wirklich nur in letzter Sekunde gerettet wird, in dem sie sich über die Klippen ins Meer stürzt, wo sie völlig verstört und schwerverletzt geborgen wird. Eine Szene, die durch ihren brutalen Charakter sehr real und bedrohlich wirkt, aber auch in anderen Werken gut darin vorkommen könnte. Auch auf den nächsten hundert Seiten auf denen die Personen vorgestellt werden und man einen ersten Einblick in die Gesellschaftsstruktur der Wilden bekommt sind noch nicht sonderlich hart und gewalttätig, so dass man sich unweigerlich fragt, wieso dieses Buch in der Reihe HEYNE HARDCORE erscheint und Psycho-Autor Robert Bloch sogar mit dem Satz zitiert wird:
Eines der erschreckendsten Bücher, die ich je gelesen habe.
Bis dahin ist das Buch zwar auch spannend und kurzweilig geschrieben und man muss sich nicht durch zähe Einleitungskapitel quälen, aber der angepriesene Hardcore-Schrecken beginnt erst im dritten Teil und zwar richtig.
Der Terror bricht schlagartig und ohne Vorwarnung über die Menschen herein und selbst der Leser, obwohl er das nahende Unglück bereits hautnah miterlebte, wird überrascht, wie schnell und brutal die Kannibalen zuschlagen. Was dann folgt ist eine Belagerung der Überlebenden, die nicht ohne Grund an George A. Romeros Kultfilm DIE NACHT DER LEBENDEN TOTEN erinnert. Im Nachwort schreibt Ketchum, dass dieser Vergleich durchaus gewollt war, nur dass seine Opfer eben nicht durch Untote bedroht werden sondern durch Menschen, die sämtlicher Zivilisiertheit beraubt nur noch instinktgetriebene Bestien sind. Und hier liegt auch das Erschreckende, Verstörende des Romans verborgen. Das Grauen ist real und der Schrecken kein aus dem Grab auferstandener Toter, kein blutgieriger Vampir aus Transsylvanien und auch kein zottiger Werwolf, sondern eine Bande Zurückgebliebener, die ihre Leidenschaft für menschliches Fleisch entdeckt hat. Wer vermag zu sagen, was in der Einsamkeit riesiger Wälder alles auf den Menschen wartet?
Die Folterungen und Gräueltaten sind real, schonungslos und der entsetzte Leser weiß, dass außerhalb seines Bettes, seiner Badewanne oder seines Wohnzimmers, wo immer er auch gerade dieses Buch liest, Menschen solche Qualen durchaus erlitten haben und erleiden werden. Und warum eigentlich immer die anderen? Was sollte einen selbst vor einem solchen Schicksal bewahren? Und wie würde man selbst in einer solchen Situation reagieren? All diese Fragen beschäftigen einen, bei der Lektüre des Romans.
In einem Buch, welches einem seine Figuren und Charaktere so lebensecht nahe bringt, wie Ketchum, ist es unumgänglich, dass man sich mit der einen oder anderen Person identifiziert und dann hat man das Problem, sich mit dem auseinander zu setzen, was diese Leute in dem Roman erdulden müssen oder zu was sie gezwungen werden.
Und für all diejenigen, die meinen zu wissen wie es ausgeht, sei an dieser Stelle verraten, dass es sicherlich ganz anders enden wird. Ketchum zeigt wie das Leben spielt, für Hollywood-Phantasien ist dabei kein Platz. Menschen reagieren hier menschlich, dass gilt selbst für den zurückgebliebenen, kannibalischen Aggressor.
Der Leser wird nach diesem Horror-Trip glücklicherweise von einem Nachwort des Autors erwartet, so dass er mit seinen Gedanken und Emotionen nicht allein gelassen wird und erfährt, wieso und weshalb der Autor diese und jene Formulierung wählte und was er damit versucht hat auszusagen. Im Vorwort berichtet Douglas E. Winter über den Roman und was er empfand als er ihn gelesen hat und was sich hinter einer so grausamen, ja menschenverachtenden, Geschichte verbirgt.
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BEUTEZEIT wird uns in der Heyne Hardcore-Reihe endlich nach längerer Wartezeit als zweites Jack Ketchum-Werk präsentiert, ist dabei aber tatsächlich sein Erstling, sein furioser Auftakt und seinerzeit vieldiskutierter Einstieg in den Literaturbetrieb.
Wer sich an EVIL, dem zuvor erschienenen Ketchum-Buch, orientiert und wiederum ein ans Mark gehendes Horror-Meisterwerk erwartet, könnte von BEUTEZEIT freilich ein wenig enttäuscht werden.
Dass wir uns nicht missverstehen - auch BEUTEZEIT ist ausgesprochen blutig-brutal (mehr noch sogar als EVIL, da hier die Brutalität weit expliziter gezeigt und beschrieben wird als ebendort) und einfach nur ein hundsgemeines Stück unphantastischen Horrors.
Die Geschichte einer harm- und ahnungslosen Gruppe Städter, die im Idyll der ländlichen Umgebung an der amerikanischen Ostküste jäh von einer Horde unzivilisierter und kannibalistischer Waldmenschen heimgesucht wird, geizt in keiner Weise mit Splattereffekten und wartet mit einem erhöhten Gorefaktor auf - Verstümmelungen, brutalste Morde, Anknabbereien: Alles, was das Gorehead-Herz begehrt, wird reichlich geboten, wenn man die ruhigen Einstiegskapitel (quasi die Ruhe vor dem Sturm) erst einmal hinter sich gebracht hat.
Doch macht das bereits einen spektakulären und vor allem: einen guten Horror-Roman aus?
Zur Zeit seiner Erscheinung (anno 1980) betrat Jack Ketchum mit dieser literarischen Tour de Force Neuland, zumindest was den Buchbereich betrifft.
Derartige Hillbilly-Metzel-Geschichten hatten zuvor bereits im Kino Einzug gehalten, allen voran in solchen Filmen wie THE HILLS HAVE EYES von Wes Craven oder - in Zügen vergleichbar - Tobe Hooper's TEXAS CHAINSAW MASSACRE.
Nur in geschriebener Form existierten solche Brutalo-Stories noch nicht (wobei man sagen muss, dass dieser Themenbereich auch nicht allzu viel Spielraum bietet und daher wahrscheinlich auch anderen Autoren unattraktiv erschien - ähnlich steht es bis heute um das Zombie-Genre, das im Film gerade in jüngerer Zeit wieder zu großer Beliebtheit gefunden hat, im Buchbereich aber nach wie vor sehr, sehr selten aufgegriffen wird) - bis eben Jack Ketchum daherkam und seine BEUTEZEIT vorlegte.
Insofern ist es naheliegend, dass ausgerechnet jetzt, in der Zeit der Remakes der genannten Filme, aber auch der Neukreationen wie WRONG TURN, BEUTEZEIT erstmalig auf deutsch erscheint, wobei der deutsche Leser gleich in den Genuss der ungekürzten Fassung kommt, während der amerikanische Markt seinerzeit mit einer stark gekürzten, zensierten Fassung vorlieb nehmen musste.
Wie in EVIL hat sich Ketchum in BEUTEZEIT einer Thematik angenommen, die nicht völlig frei aus der Luft und Phantasie des Autors gegriffen ist, sondern die auf durchaus realistischen Grundlagen fußt. In diesem Fall ist es - wie auch bei den genannten Horrorstreifen - die Legende von Sawney Bean, dem Oberhaupt einer kannibalistischen Familie, die im Schottland des 15. Jahrhunderts mit ihren rund 46 Kindern verwildert in einer Höhle gehaust und über 1000 Menschen auf dem Gewissen gehabt haben sollen, bevor sie dingfest gemacht und hingerichtet wurden.
BEUTEZEIT ist die Übertragung dieser Motive in die heutige moderne Zeit und deren Ausarbeitung in Romanform.
Wie gesagt, es geht hoch her in diesem Horror-Kleinod.
Das Niveau und die Intensität von EVIL erreicht BEUTEZEIT jedoch nicht einmal ansatzweise, da Anspruch und ausgefeilte Raffinesse im blutigen und einfachen Verlauf der Geschichte schlichtweg untergehen.
Aber hier sind eben auch keine psychologischen Einblicke in Sadistenseelen Gegenstand eingehender Betrachtung, keine Gewaltspirale, die sich nach und nach immer enger zusammenzieht.
Nein, hier wird von 0 auf 100 drauflos gemetzelt - und das alleinige Thema ist der rohe Kampf ums nackte Überleben.
Wer an dergestalt einfach gestricktem und ausgesprochen direktem Storytelling Gefallen findet, wird zweifellos auf seine Kosten kommen.
Und wer sich generell für Ketchums Werk interessiert, wird selbstverständlich ebensowenig auf BEUTEZEIT verzichten wollen.
Ansonsten bleibt abzuwarten, welche Titel dieses Ausnahme-Autors der Heyne-Verlag noch in petto hat und ob in absehbarer Zeit weitere Ketchum-Romane in deutscher Erstveröffentlichung erscheinen werden.
Zu hoffen wäre es jedenfalls.
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Was ich schon in der Rezension zu Evil geschrieben habe trifft es auch hier genau. Es ist absolute Geschmakssache ob man sich auf Jack Ketchum einläßt.
Wer weg will von dem langatmigen Stil King's oder den ewig gleichen
Verschwörungstherorien eines Koontz der ist hier bestens aufgehoben.
Selbst die hartgesottenen Autoren wie James Herbert oder Richard Laymon
können das Grauen nicht annährend so verpacken wie Ketchum.
Von literarischem Wert möchte ich hier gar nicht sprechen, denn den hat auch nach genauster Untersuchung dieses Buch nicht. Was es zu einem 5 Sterne Roman macht ist die einzigartigkeit.
Niemand überspannt der Bogen dermarßen, es gibt keinen faulen Zauber, alles wird schonungslos offen gelegt. Wenn Menschen bei lebendigem Leib
verbrannt und gegessen werden rümpfen einige die Nase ob der Brutalität.
Im gleichen Atemzug allerdings wird King als einer der meisterverkauften Autoren genannt, der nicht minder perverse Szenen in seinem Werk bereithält. Nur werden hier die unschönen Szenen weggeblendent wie bei einer 20 Uhr Serie.
Dieses Buch hingegen passt auf keinen kommerziellen Zug, sondern bietet
Kost für Menschen die wenn Sie schon brutale Szenen haben wollen diese auch ungeschmückt haben wollen. Es werden keine halben Sachen gemacht.
Ob derartiger Realitätssinn gesund ist mag dahingestellt sein, doch wenn es ein Buch schafft das man sich noch tagelang nach dem lesen der letzten Seite damit beschäftigt hat der Autor sein Ziel erreicht.
Das Buch jedenfalls ist nur Menschen zu empfehlen die hart einstecken können, diese allerdings bekommen es knüppeldick und einzigartig dargeboten.
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der für mich eigentlich kein Krimi im üblichen Sinne ist. Weder auf der Linie mit Stephen King, der nicht so brutal, aber manchmal noch abgedrehter schreibt, noch auf dem Level mit F. Paul Wilson, der das Irrationale mehr in den Vordergrund bringt, findet Jack Ketchum seinen eigenen, knallharten, prägnanten Stil. Kein langes Herumgerede - Zack - die Story wird auf den Punkt gebracht. Eine Horde "Outlaws" schlägt über die Stränge und bringt ziemlich wahllos Leute um, um sie dann zu verspeisen. Und die haben Spaß dabei ! Naja, vielleicht etwas übertrieben, aber irre Freaks gibt es überall, wahrscheinlich mehr als wir denken, und das Unvorstellbare ist doch schon lange vorstellbar geworden ! Sicher, einige Details sind etwas unappetitlich und plastisch beschrieben, aber so ist es nun einmal im Leben. Hirsch oder Mensch - wozu die Aufregung ? Das ist nur ein Buch und damit die Sammlung geistiger Ergüsse eines Schriftstellers. Sex und Crime auf der unterster Ebene, schmutzig, dreckig, brutal, öffentlich und direkt, DAS bringt unsere finsterste Fantasie erst einmal in Wallungen und, nachdem wir die einschlägigen Passagen schnell und erregt gelesen haben, wundern wir uns dann im Innersten über uns selbst. Aber geil war es schon, oder ? Durchaus empfehlenswert, aber wirklich nichts für Mimosen mit schwachen Nerven.
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Dieses Buch ist der blanke Horror und überschüttet einen mit einer unvorstellbaren Brutalität. Jack Ketchum schafft es auch in diesem Roman ( obwohl dieser schon vor Evil geschrieben wurde ) mit seiner schnörkellosen Schreibform den Leser in Angst und Schrecken zu versetzten, und ihm so die ganze abartige Gewalt in einfachster Form zu vermitteln. Für Carla und ihre 5 Gäste wird die Nacht in einer abgelegenen Waldhütte zum Albtraum, nachdem sich eine Sippe primitiver, von der Aussenwelt abgeschottet lebender Kannibalen entschliesst, auf Beutefang zu gehen. Das Wort Beutezeit bekommt eine ganz neue Bedeutung, denn * nur * Beute machen ist etwas anderes. Wer Evil kennt der weiss was einem am Ende erwartet, und auf Freudentrünen wartet man wohl vergeblich..
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Ist schon eine weile her als ich dieses Buch gelesen habe, aber mir ist es immernoch sehr gut in Erinnerung.
Wie alle Bücher von Jack Ketchum (ausser Blutrot) ist auch dieses wirklich packend. Die Action hält sich zwar in grenzen, dafür sind die Gewaltszenen umso ausgeprägter und wirklich nichts für schwache Nerven.
Die Story ansich finde ich auch sehr interessant. Mich hat es öfter an ein Horrorfilm erinnert, aber mir fällt der Titel des Films nicht mehr ein.
Alles in allem ein sehr gelungenes Buch und für Liebhaber im Bereich Psycho-Thriller ein muss!
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