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Kundenrezensionen

2,6 von 5 Sternen57
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am 29. Mai 2011
Irgendwie finde ich es spannend, dass ein Buch, in dem der Autor ganz einfach schonungslos die Wahrheit sagt, nur durchschnittlich drei Sterne bekommt. Das ist bei dem von Bad Boy Uli auch so. Die beiden beschreiben ihre Sichtweise ohne Kompromisse und an genau der Grenze dessen, was sie sagen können, ohne sich selbst unnötig noch weiter zu belasten.
Und die Leute wollen es nicht hören.
Mal im einzelnen analysiert:
- ihre Kritik an den Hells Angels gilt als weinerlich (das sind beide definitiv nicht, im Gegenteil), sie sind entTÄUSCHT, genau das ist die Botschaft
- alles sei sowieso schon bekannt gewesen (mit Verlaub: die Biographien von Barger oder den Undercoverleuten haben nur einen Bruchteil der Substanz, und irgendwelche kurzen und nur halb wahren Zeitungsartikel nehmen wir ja wohl auch nicht so ernst, oder?)
- es sei reine Selbstrechtfertigung (würde irgendwer über sein Leben als Krimineller schreiben, ohne zu versuchen, die Hintergründe zu erklären?!?!).

Vor den beiden gab es nur irgendwelche Hangaround- oder oberflächlichen Undercover- Geschichten. Dieses Buch ist VIEL besser. Denn es beschreibt keine Mythen, klärt darüber auf, wieviel Gewalt und wie wenig Einkommen für die meisten bei den OMCG dahintersteckt. Einzelne mögen ihren Spass am gemeinsamen Motorradfahren haben. Einzelne mögen hier ŽBrüderŽ finden. Einzelne mögen erfolgreiche Unterweltler sein. Die Masse - und das ist eine wichtige und entzaubernde Botschaft - hat halt viel mehr Ärger als Nutzen.

Ganz besonders empfehle ich die Seiten über den Überfall auf das Charter der Bandidos in Bremen. Die machen dabei den Safe im Bandidos Place auf und rauben fünf anwesende Bandidos aus und erbeuten insgesamt (!!!!) 200 Euro und ein paar Patches.
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am 4. November 2011
Hier bekommt man die Biographie eines einsamen Jungen zu lesen, der sein ganzes Leben auf der Suche nach Liebe, Bestätigung und Zusammenhalt war. Insofern finde ich den Titel des Buches ein wenig fehl am Platz. Wirklich "ausgepackt" wird nur sein subjektives Sichtbild auf die egoistische Welt. Willkommen im Leben Herr P.!

Als Sohn einer anschaffenden Alkoholikerin und Bruder zweier älterer Halbgeschwister in diese Welt geboren und damit ohne wirkliche Zuneigung aufgewachsen. Traurig, aber auch leider kein Einzelfall.
In der Schule erst ungewollt, dann gewollter Außenseiter mit Hang zur Wiking-Jugend. Ständig aber abwehrend die Hände wedelnd, dass er diese "Gesinnung" zu keinem Zeitpunkt teilte. Aha...
Dann die Zeit beim Bund. Endlich Familie. Feste Regeln und man fühlt sich endlich wohl und angekommen. Aufstieg zum - mit fragwürdigen Methoden arbeitenden - Ausbilder. Immer mit Hinweis auf seine Ausstrahlung der natürlichen Dominanz - die dann aber doch auf einmal körperlich unterstrichen wird.

Einstieg in den Gremium FC. Das sind aber auch keine Männer. Also nicht so wie er! Geradlinig und aufrichtig - subjektiv gesehen... Aber gehen kann man ja auch nicht. Was er anfängt zieht er durch! Mit einer Menge Gejammer. Aufstieg zu einem - wenn man ihm glauben darf - recht hohen Posten innerhalb des MC. Aber trotzdem alles doof und unehrlich! Er wird nicht mal von seinen "Freunden" im Krankenhaus besucht. Das schmerzt ihn tief und Verbitterung wächst stetig weiter.

Dann doch irgendwann der Wechsel. Die Zeit bei den Hells Angels ist vergleichsweise ein eher kurzer Abschnitt. Er muss wieder ganz unten anfangen und das Selbstmitleid zieht sich über viele, viele... Seiten. Er wird nicht müde zu erwähnen, was er doch für ein gerader Kerl ist, der sich nichts sagen lässt und gerade deshalb aneckt und nicht "befördert" wird. Ja... Was denn nu?! Also wieder jammern. Selbst eine offizielle Reinigungskraft wird nicht so viel über verdreckte Toiletten schimpfen, wie er in seinem "Auspack-Buch". Aber er wusste es ja auch eigentlich vorher und stellt sich immer wieder die Frage, warum er das eigentlich alles macht. Ja... kann ich verstehen - das habe ich mich nämlich während des Lesens auch ständig gefragt. Vielleicht als "Ausrede", damit man versteht, warum er am Ende die Seiten wechselt?
Der Herr steht auf die Einhaltung von Regeln. Super! Komisch nur, dass er sich so ungerne selbst daran hält. Z.B. als man ihm ein Alkohol- und Drogenverbot auferlegt. Er ist ja schließlich erwachsen und kann selbst entscheiden. Sicher! Wo er ja auch eingangs ständig schreibt, dass er Abstinenzler wäre - aber die Anderen bzw. die Umstände haben ihn dann doch dazu getrieben. Ach so...

Interne Dinge erfährt der geneigte Leser hier eigentlich nicht. Man liest eher von ungeraden und verweichlichten Männern, die sich vor der Verantwortung drücken aber nach außen hin auf Zusammenhalt und "dicke Hose" machen. Nur er, er war immer gerade und hat keine Auseinandersetzung gefürchtet.
Der Ausstieg. Nun ja. Angebot wurde abgegeben, er hat es angenommen. Für jemanden der so geradlinig ist, eher ein bisschen paradox... Weil schließlich wird es ja unter Rockern immer ganz anders geklärt. Also rein theoretisch zumindest. Aber er will für das Mädchen da sein, das er als seine Tochter angenommen hat. Alles wird irgendwie gerechtfertigt - und das ziemlich oft ein wenig weit hergeholt...

Fazit: hier fühlt sich ein Mensch als Opfer und möchte sich die Absolution für sein Verhalten bei der Leserschaft abholen - das ist MEIN subjektives Empfinden! Jemand, der sich selbst als gerade und aufrichtig sieht - sich aber ständig und immer wieder (mindestens 1x in jedem Kapitel) widerspricht und sich über sein rückhaltloses und fieses Umfeld beschwert. Mir persönlich ging diese ewige mit "Ausflüchten" versehene Märtyrer-Nummer dann auch irgendwann gehörig auf den Keks! Langweilt mich!
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am 13. Oktober 2010
Ich habe das Buch gestern Abend bekommen und heute in einem Rutsch durchgelesen.
Es ist flüssig und spannend geschrieben ohne viel "Geplänkel". Die Lebensgeschichte eines Mannes, der sehr selbstreflexiv seine abenteuerlichen Erfahrungen zu Papier gebracht hat und dabei grundsätzlich erklärt, wie und warum er in all den Situationen so gedacht und gehandelt hat. Es ist als reine Biografie zu verstehen, kein Sachbuch über die ach so geheimnisvolle Hells Angels-Welt, wie sich das einige der Rezensenten vielleicht gewünscht hätten (..."nix Neues"...). Es kommt auf die Erwartungen an, die man an das Buch stellt. Thomas P. war nur wenige Wochen Hells Angels-Member (Kapitel 11), davor erklärt er wie es dazu kam: nach schlechter Kindheit kommt er auf der Suche nach Familie und Geborgenheit über Umwege (Bundeswehr, Gremium MC) zu den Hells Angels, hat aber eine super negative Einstellung zum Club, sodass er nach wenigen Wochen seinen Rauswurf provoziert. Durch einen unglücklichen Umstand gerät er ins Visier der Freunde und Helfer bei der Polizei und schildert ihnen brühwarm, was er über die Vernichtungsaktion der Bremer Bandidos weiß, an der er selbst beteiligt war, um seinen eigenen Hintern zu retten.
Das Ganze ist gut strukturiert in 19 Kapiteln untergebracht, voila:
1. Der Verratene: Hier und Heute
2. Der Hurensohn: eine Kindheit in Ostfriesland
3. Der Soldat: Zwischen allen Fronten
4. Der Türsteher: Schlagende Argumente
5. Der Gefährte: Als Mann einer Hure
6. Der Rocker: Der Beginn einer "Karriere"
7. Der Hangaround: Forever Angel, Angel Forever?
8. Der Sklave: In den Fängen des Clubs
9. Der Verbrecher: Das Ende der Bremer Bandidos
10. Der Prospect: Die Ausbeutung geht weiter
11. Der Member: Die feige Rache der Bandidos
12. Der Aussteiger: Der Feind hört immer mit
13. Der Gefangene: Ein unmoralisches Angebot
14. Der Kronzeuge: Im Namen des Volkes?
15. Der Verräter: Tod oder lebendig
16. Die Gefährtin: Ein Nachwort von Melanie W.
17. Der Gejagte: Worte des Dankes
18. Der Erklärer: Das Glossar
19. Bilder und Dokumente
--> Man beachte die Formulierungen in der Aufnahmephase zum HA-Member: "Sklave", "in den Fängen", "Ausbeutung" - genau das ist das Problem. Thomas P. war von Beginn an angepisst, dass er trotz seiner "Rockererfahrung" wieder von vorne anfangen musste und nicht direkt alle seine "Freunde" waren. Freundschaften muss man sich verdienen, dafür ist so eine lange "Kennlernphase" sicher auch gedacht. Dass diese so zeit- und arbeitsintensiv sein kann, hat er vorher gewußt. Er ist aber neidisch auf andere, die vor ihm befördert werden. Am Ende seiner HA-Zeit ein peinlicher Ausraster, nachdem ein Member über ein anderes abgelästert hatte, mit dem er sich gut verstand. Zu Freundschaft gehört auch, andere Meinungen zu akzeptieren, was erwartet er bei hunderten Hells Angels? Das sich alle gegenseitig lieb haben, nur weil sie den gleichen Aufnäher bekommen haben? Er hätte ganz einfach sagen können "ich habe gute Erfahrungen mit dem gemacht" und gut. Aber er zerschneidet sich daraufhin die Arme und das Gesicht. Voll logisch.
Wieder Enttäuschung, wieder keine "wahren Freunde". Psychopat par excellence. Fraglich, warum die Angels so einen zum Member gemacht haben. Ein Kindskopf, der sich alles schönträumt und wenn er seinen Willen nicht bekommt, ein Affentheater veranstaltet.
Also versucht er nach seinem Rausschmiss/Abgang wie auch immer bei den Angels zu dem "Feind", den Bandidos überzuwechseln (is ja auch egal, Hauptsache Freunde, egal wer?!?).
Durch eine Sicherheitslücke bei den Bandidos geraten Informationen über die Bandidos-Eliminations-Aktion an die Cops. Verhaftung, Kronzeugendeal, Zeugenschutzprogramm. That's it.
Das Buch ist also super bewertend geschrieben aus der Sicht eines Mannes, der Erwartungen hatte, die schlicht unrealistisch waren. Die Gremium- und Hells Angels-Mitglieder sind also keine "echten Freunde". Fraglich, ob es bei den Bandidos anders gelaufen wäre.

Fazit: für Freunde der guten Unterhaltung über den Sinn des Lebens und die Suche nach Freundschaft absolut empfehlenswert.

Es gibt sogar ein Happy-End: Thomas P. hat auf seiner verzweifelten Suche nach Familie und Geborgenheit diese offenbar in seiner Frau und deren Tochter gefunden. Ende gut, alles gut.

Ich persönlich wünsche den beiden nach der Lektüre des Buches von Herzen alles erdenklich Gute und kann mir nicht vorstellen, dass da von der Angels-Seite noch was nachkommt.
"Bad Boy Uli" & Thomas P. die 500.000 Euro-Kopfgeld-Opfer ist mir irgendwie ein bissel zu krass. Selbstverständlich werden Drohungen ausgesprochen, sie haben schließlich keinen Chorknabenverein verraten aber lohnt es sich noch, nach all der Öffentlichkeitsarbeit, welche die beiden geleistet und alles bereits ausgeplaudert haben, was sie wissen, einen Mord zu begehen? Ich glaube nicht. Also genießt das Leben ihr beiden und danke für eure Geschichten. Ich habe sie gerne gelesen. :-)
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am 5. Januar 2013
Ich muss mich hier vielen Vorrednern anschließen.

Dieses Buch ist eine reine Vergangenheitsbewältigung von Thomas P.
Das Buch beschreibt nur seine (leider) schlechte Kindheit und die daraus resultierende mangelnde Sozialkompetenz.
Des weiteren ist es nur eine reine Erzählung wie Thomas P. ein Leben lang auch der Suche ist nach Familie, Freunde und Geborgenheit ist.
Das Thema Hells Angels umfasst gerade mal 40-50 Seiten oder so.
Was soll er auch mehr schreiben - er war gerade mal 4 wochen !!!! Full Meber bei den Hells Angels.

Wer sich Stories über die Hells Angels erwartet ist hier absolut falsch.
Zu diesem Thema fand ich "Falscher Engel: Mein Höllentrip als Undercover-Agent bei den Hells Angels" viel besser!
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VINE-PRODUKTTESTERam 31. März 2011
Auch ich habe dieses Buch fast in einem Zug durchgelesen. Und es war ausgesprochen spannend, locker-flockig geschrieben, teilweise schockierend, teilweise vulgär (bei einigen Schilderungen dachte ich, dass ich's SO genau nun wirklich nicht hätte wissen müssen). Auf jeden Fall ein packendes Lebenszeugnis von einem, der in seinem Leben Einblicke gewonnen hat, die man als Normalbürger (hoffentlich) selbst niemals gewinnen wird.

Es wäre also eine klare 5-Sterne-Bewertung geworden - wenn, ja wenn nicht der Autor durch diverse offensichtliche Übertreibungen, erkennbare Selbstdarstellungen und Ambivalenzen Anlass zu Zweifeln daran geben würde, ob er denn auch in allem wirklich glaubwürdig und aufrichtig ist.

Man weiß auch nicht wirklich, ob man ihn nun sympathisch finden soll oder nicht. Wenn er in Worten voller Herzlichkeit die Liebe zu seiner kleinen Stieftochter beschreibt oder seine eigene üble, von Lieblosigkeit geprägte Kindheit schildert, neigt man sehr dazu, einen sympathischen Kerl zu sehen, der eine Menge Mitgefühl verdient. An anderer Stelle wundert er sich dann aber ernsthaft darüber, dass die Bundeswehr ihm den Prozess macht, weil er mit einem Soldaten, der nicht so spurte, wie er sich das als Unteroffizier vorstellte, eine Scheinhinrichtung durchexerzierte (eine üble und allgemein geächtete Foltermethode in Diktaturen). Oder er sieht es offenbar als selbstverständlich an, dass er als wieder eingestellter Stabsunteroffizier einen Oberleutnant vermöbelt, weil der ihn in den Senkel gestellt hat. Und nachdem "Tom" mehrfach geschildert hat, dass ihm häufiger derartig die Sicherungen durchbrennen (Standardausrede: "Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte"), dass er gegen seine explosiven Aggressionen sogar Psychopharmaka bekommt, wundert er sich gegen Ende, dass ihm SEK-Beamte auf der Fahrt zum Gericht Handschellen anlegen, obwohl er doch nur der arme, brave Kronzeuge ist.

Offenbar leidet also an vielen Stellen die Selbstwahrnehmung, was in der Tat den hier ja schon mehrfach geäußerten Verdacht nahelegt, dass da jemand mit einem Buch seine Vita reinwaschen möchte. Das zieht natürlich nach sich, dass sich - auch wenn ich ihm subjektiv seine Schilderungen der Zustände innerhalb der Rockerszene gern glauben möchte, zumal sie durch ein Schluss-Statement seiner ebenfalls lange der Szene zugehörigen Lebensgefährtin untermauert werden - objektiv natürlich Zweifel an der Glaubwürdigkeit der ganzen Geschichte aufdrängen. Und das ist ausgesprochen schade.
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am 20. Juni 2011
Ich habe schon sehr viele Bücher gelesen, die das Rockermilieu betreffen, aber mit dem Buch von Thomas P. habe ich eindeutig das schlechteste gefunden.

Thomas P. - lt. dem Buch in ziemlich tristen Verhältnissen aufgewachsen - ist von Anfang an Aussenseiter der 0815-Normalo-Kultur und auch stolz darauf. In keiner Gesellschaft anpassung und überlebensfähig (2x beim Bund "geflogen"), als Clubnutte in kürzester Zeit diverse Motorradclubs durch"flogen" und dann in dem Buch manifestieren wollen, daß eigentlich er der Arme ist, der so schlecht behandelt wurde. Und das nachdem wie er selbst seine Türsteherschlägereien glorifiziert und bewußt betont, Gesetzeslücken zu nutzen um dank "Notwehr" den anderen "gepflegt eine aufŽs Maul zu hauen".
Selbst als er bei der Auflösung des Bremer Chapter der Bandidos anwesend war und auch selbst im Buch kommentiert, es zu akzeptieren wenn einer der Bandidos dementsprechend behandelt wird, daß auch die Möglichkeit einer Todesfolge besteht war alles in Ordnung für ihn. Anschließend einen Club zu verraten, dessen Regeln er kennt und jetzt sich darüber beschweren, daß sein Leben in Gefahr steht ist - nach dem Eindruck den ich durch das Buch gewonnen habe - nur ein Gewinsel einer Person die nur dann gute Zeiten erlebt, wenn es sich anonym hinter anderen, höheren Dienstgraden oder der Klausel "Notwehr" verstecken kann.

Der einzige rote Faden, der sich durch das Buch zieht ist, daß Thomas P. sich ständig als den armen, unverstanden Typ sieht, der nur versucht alles Recht zu machen und damit immer baden geht. Dass er selbst schwerst kriminell ist und laut eigenen Aussagen im Buch auch schwerste psychische Probleme hat wird verhältnismäßig scherzhaft dargestellt (er trickst die Psychologen der Bundeswehr aus...) und er selbst kann sich in keiner einzigen Gesellschaft integrieren und will damit auch noch Geld scheffeln...

Auch wennŽs nur ein paar Euro waren - mich ärgert es, daß ich so jemanden mit meinem Geld versorge...
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am 5. Juni 2013
Thomas P. ist kein "Aussteiger", sondern einer der rausgeflogen ist und jetzt beleidigt versucht, die Machenschaften der Hells Angels aufzudecken. Dabei distanziert er sich nicht von seinem früheren Leben und vor allem nicht von seinen Ansichten.
Wenn es tatsächlich so war, wie er beschreibt, fragt man sich, warum er zu den Hells Angels wollte, die "entwürdigenden Aufnahmerituale" alle mitgemacht hat und nicht selbst gegangen ist. Anscheinend waren das alles Deppen ohne Rückrad (was ja sein kann), aber warum will er denn da mitmachen? Da wird sich aufgeregt, wer alles kokst und er kokst genauso.
Am schlimmsten fand ich seine permanente Art zu rechtferigen, warum er jedem eine "aufs Maul" geben muss.
Völlig unglaubwürdig auch, dass er sich zwar zu den "Rechten" zählt, bei der Wikingjugend mitmacht, aber deren Ansichten nicht geteilt haben will. Das glaubt man ihm vor allem wegen seiner weiteren Karriere nicht.
Ganz furchbar auch das Hochhalten der "eigenen" Kinder. Ein Phänomen, dass in kriminellen Kreisen öfter zu beobachten ist (also das betonen der Kinder des neuen Partners vor den eigenen Kindern, um die sich offensichtlich nicht mehr wirklich gekümmert wird).
Das Buch liest sich zwar flüssig und ist auch spannend geschrieben, ist es aber nicht Wert gelesen zu werden.
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am 11. Januar 2013
Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen im Netz. Aber: Dieses Buch ist so schlecht, da musste ich einfach. Das gesamte Buch ist ein einziger pathetischer Werbefeldzug von Thomas P. Auf 208 Seiten liest man, wie Herr P. in jeder nur erdenklichen Situation seines Lebens versagt hat, obwohl er dabei ständig darüber schwadroniert, was er doch für einen souveränen Charakter habe und dass er, prinzipiell immer, alles zu Ende bringt. Das Buch ist die Manifestation des kläglichen Spitzeltums in geschriebener Form und reiht Entschuldigung an Entschuldigung für ein Leben, in welchem niemand sich erbarmte, den Autor endlich ernst zu nehmen. Dies mag mit dessen IQ oder seiner Vermessenheit zusammenhängen. Leider schimmert beides auf jeder einzelnen Seite deutlich durch. Und der Leser merkt schnell: Hier spricht kein Rachenengel, hier spricht ein Hanswurst.
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am 6. Mai 2012
Auch wenn sich das Buch gut lesen läßt und durchaus interessant ist,

wird doch eher der Éindruck erweckt, das es sich beim Autoren eher um einen "Jammerlappen" handelt.

Auch wenn er eine so schwierige Kindheit hatte, wie übrigends etliche andere auch, ist kaum nach zu vollziehen, was er eigentlich will!?

Hat er es sich nicht selbst ausgesucht Mitglied zu werden?

Was hat er denn erwartet?

Ich kann mir seinem Werdegang eigentlich nicht erklären. Er hatte doch zu jeder Zeit die Möglichkeit zu entscheiden wie weit er gehen will?!

Aus meiner Sicht ganz klar selbstverschuldete Situation, über die er sich jetzt aufregt.

Sehr eigenartig
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am 17. August 2012
Zugegebenermaßen habe ich mir einiges von diesem Buch erhofft. In aller erster Linie wohl so etwas, wie Selbstkritik. Den Inhalt will ich hier gar nicht in einem Kurzabriss wiedergeben - nur so viel: Es ist sicherlich kein leichtes Los, wenn man schwierigen familiären Verhältnissen entstammt. Ich hege durchaus Mitgefühl für Menschen mit einer schweren Kindheit. Ich habe auch Verständnis, wenn diese dann in ein Milieu geraten, welches sie in einen Abgrund reißt. Sich dem wiederum zu entwinden, ist sicherlich auch kein Spaziergang, aber was ich hier lese, entlockt mir lediglich ein Kopfschütteln... Die bösen, bösen Engel, in deren Dunstkreis der Protagonist widerspruchslos niederste Arbeiten verrichtete, um dazuzugehören, im gleichen Atemzug aber nicht müde wird, zu erwähnen, wie sehr ihn das alles abstößt und dass er das eigentlich gar nicht (mehr) will... Brav ist er mitgelaufen, hat mit zugehauen - alles immer unter der Prämisse: 'Ich bin nicht so feige und gehe von selbst... Da müssen sie mich schon rausschmeißen!' Wie erbärmlich ist DAS? Man erwartet (oder zumindest ICH erwartete) bis zum Ende des Buches wirklich eine Läuterung, eine Art Einsicht - was auch immer. Davon habe ich nichts gefunden. Mit dem Finger hat er dann, als er "endlich" rausgeworfen wurde auf die Hells Angels gezeigt und in seinem Trotz den Weg des Kronzeugen gewählt. Sind DAS die Hells Angels oder Ex-Hells-Angels? Rückradlose Mitläufer, die dann irgendwann laut plärrend mit ausgestrecktem Zeigefinger hinter einem Schutzschild verschwinden?

Mein Resümee: Ein solch biografischer Abriss wäre mir persönlich endlos peinlich. Wäre es mein Leben, welches ich hier zu erzählen hätte, ich würde es nicht auch noch zu Papier bringen, verlegen und mich als Helden feiern lassen. Wirklich erbärmlich!
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