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Kundenrezensionen

56
4,0 von 5 Sternen
Vom Junkie zum Ironman
Format: TaschenbuchÄndern
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52 von 53 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. Juni 2007
Die Neuauflage von Andreas Niedrigs dramatischer Lebensgeschichte liest sich so spannend wie die Topseller "In eisige Höhen" oder "Sturz ins Leere". Ein Mensch wird in den tiefsten Abgrund der Drogenwelt gezogen und überlebt wie durch ein Wunder. Niedrig schildert hautnah, wie es sich als Junkie lebt und beschreibt sehr nachvollziehbar, wie sich ein Mensch Schritt für Schritt dahin bewegt, das schlimmste zu tun, nämlich Heroin zu spritzen. Umfassbar immer noch die Wende in seinem Leben hin zum Topsportler und der Wille, aus dieser Erfahrung eine Hilfe für gefährdete Gruppen zu organisieren. Das Buch hat daher eine sehr positive Botschaft, die viel Mut macht, und die man nicht so schnell vergisst. Der anderswo kritisierte an der Umgangssprache orientierte Erzählstil erscheint mir hingegen sehr passend, da man das Gefühl hat, näher dran zu sein. Ich habe das Buch nach der ersten Seite fast nicht mehr aus der Hand gelegt. Gratuliere. Unbedingt lesen !
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109 von 117 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Mai 2008
Eines vorweg: Die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig steht hier nicht zur Debatte. Seine Wiedergeburt aus dem allertiefsten Drogensumpf hinein in den absoluten Spitzensport ist ebenso einzigartig wie ermutigend und inspirierend. Ginge es darum, nur diese zu bewerten, führte auch von meiner Seite kein Weg an den 5 Punkten vorbei. Zur Debatte steht aber eine Biographie, die mich nicht annähernd so euphorisiert hat wie offenbar meine Vorredner.

Der wesentliche Kritikpunkt ist eigentlich bereits im vollen Titel des Buches enthalten: "Vom Junkie zum Ironman. Die zwei Leben des Andreas Niedrig". Der erste Teil suggeriert ja eine Entwicklung, mehr noch: eine schier unglaubliche Metamorphose. Der zweite dagegen spricht von den "zwei Leben" des Andreas Niedrig und - betrachtet man die literarische Umsetzung - wäre dies der richtige Titel gewesen, denn tatsächlich besteht das Buch aus zwei Teilen, die nur durch ein paar wenige, recht lieblos vorgetragene Verbindungslinien notdürftig zusammengehalten werden.
Der erste Teil ist eine recht eingehende, schonungslose Bestandsaufnahme einer klassischen Drogenkarriere. Dieser Abschnitt hätte durchaus überzeugen können. Der zweite Teil dagegen besteht aus einer nach meinem Begreifen spröden Aneinanderreihung sportlicher Erfolge, punktueller Rückschläge durch Verletzungen, Danksagungen an Förderer / Sponsoren und eher wenig interessanter Episoden aus dem Ironmanzirkus (z.B. angebliche Unsportlichkeiten von Lothar Leder). Auch darüber hätte ich hinwegsehen können, aber bitte wo gibt uns das Buch Einblick den eigentlichen Reiz der Niedrigschen Vita? Wo ist der Übergang vom einen in das andere Leben? War ein einziger Waldlauf mit dem Vater tatsächlich genug für den finalen Drogenausstieg und den furiosen Einstieg in die Weltelite des Triathlon? Welche Willenskraft muss man aufwenden, um das zu schaffen? Umgekehrt: Wie viel Kraft muss einem, der ganz unten war, der Sport offenbar zurückgeben? Wo wird das Körpergefühl eines Mannes beschrieben, dem plötzlich Endorphine statt Kokain durch den Körper schießen? Das alles sind Fragen, die unbeantwortet bleiben und wenn doch, dann nur oberflächlich. Die Frage nach dem Sport als Ersatzdroge, nach der Angst vor einem möglichen Rückfall etc. werden ohnehin vom Autor lapidar ausgeklammert.
Genau diese Aspekte sind es aber, welche die Besonderheit von Andreas Niedrigs Leben ausmachen. In die Drogenwelt hinabgestiegen sind viele und auch wieder ausgestiegen sind viele. Darüber ein Buch zu schreiben, ist jedoch jenen vorbehalten, die eine spezifische Message haben: Bei Andreas Niedrig ist dies die Kraft des Sports. Und genau diesem gibt er literarisch in seiner Biographie kaum etwas zurück. Das wäre ohne Frage möglich gewesen, ohne dabei deswegen voyeuristische Einblicke in sein Leben zulassen zu müssen. So aber bleibt der Unmut darüber, dass das Buch dem nicht viel hinzuzufügen hat, was man bereits über andere Quellen über Andreas Niedrig erfahren hat. Von echtem Nachempfinden eines unglaublichen Lebenslaufs ganz zu schweigen.
Schade.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. November 2007
Andreas Niedrigs Lebensbericht "Vom Junkie zum Ironman", den er mit Hilfe von Jörg Schmitt-Kilians mitunter etwas holperiger Feder festgehalten hat, ist ein merkwürdiges Buch. Der Drogenteil - das habe ich schon erheblich eindringlicher gelesen. Der Sportteil - eher eine stupide Aneinanderreihung von Trainings-und Wettkampfberichten mit eingestreuten Zeitungsartikelzitaten. Und doch fesselte (und ärgerte) mich diese Biographie derart, daß ich sie in einem Zug durchgelesen habe. Warum?

Zunächst das Positive: Mir hat der unglaubliche Kampfeswille von Andreas Niedrig imponiert, ohne den er sich von seiner Sucht nicht hätte befreien, ohne den er nicht in die Weltspitze der Triathleten hätte vordringen und ohne den er sein Verletzungspech nicht hätte überstehen können. Das Negative: Bedenklich finde ich die nach Stammtischpsychologie klingenden, eher hilflos wirkenden Erklärungen für seinen Absturz in die Drogenszene und damit in die Kriminalität. Schwierigkeiten und Probleme innerhalb der Familie, die er zurecht nicht benennen mag, seien es gewesen, die zur mangeldenen Liebe, Zuneigung und Anerkennung geführt habe. Wenn man dann aber genauer hinsieht, wird rasch deutlich, daß er nur durch die Liebe seines Vaters, seiner Mutter und seine Schwester, v.a. aber seiner Ehefrau und seiner Kinder, die allesamt unerschütterlich zu ihm hielten, aus dem Drogensumpf gerettet werden konnte. Wann wird er ihnen zurückgeben, was sie ihm gegeben haben? Bisher jedenfalls führte er, ob als Junkie oder als Sportstar, ein hemmungslos egozentrisches Leben.
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19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 25. Juni 2009
Als sportbegeisterter Leser war ich gespannt darauf zu erfahren, wie hart man wohl an sich arbeiten muss, um es aus dem Drogensumpf in die Topspitze der Triathleten zu schaffen. Ich wurde enttäuscht. Der Schreibstil ist zäh und langweilig, und der spannend erscheinende und erwartete Persönlichkeitswechsel stellt sich schnell als etwas heraus, das wenig Vorbildcharakter bietet:

Das Buch beschreibt zunächst den Verlauf einer klassischen Drogenkarriere, ohne viel Selbstkritik, mehr mit unterschwelligen Schuldzuweisungen an das Umfeld und über die Maßen viel Gejammer und Selbstmitleid. Die überschwängliche Dankbarkeit an seine Familie ihn nach seinem Entzug wieder aufgenommen zu haben erscheint nur bis dahin glaubwürdig, wo man als Leser erkennt, dass hier nur eine Suchtverlagerung mit erneuten Schludzuweisungen (diesmal im positiven Sinne) beschrieben wird. Letztendlich vernachlässigt er seine Familie hinterher genau so wie vorher, nur dass er nicht in der Gosse liegt, sondern nach der Arbeit wie verrückt trainiert. Sportlich dringt er dabei (sehr emotionslos und lapidar beschrieben) innerhalb kürzester Zeit in die Regionen der Topprofies vor. Sicher wird er dafür hart trainiert haben, die Schreibweise vermittelt aber eher das Gefühl als wäre es ihm alles in den Schoß gefallen. Damit kann ich mich als ambitionierter Hobbysportler nicht identifizieren. Ich wollte lesen wie er sich gequält und geschunden hat um Sekunde für Sekunde mehr aus sich raus zu holen. Und das ihn dabei zumindest ein schlechtes Gewissen plagt, wenn er wieder nicht den ganzen Tag für seine vernachlässigte Familie zur Verfügung hatte. Das Gejammer zieht sich dann aber weiter durch das Buch indem er seine kleinen Rückschläge beschreibt. Ansonsten werden noch ein wenig die Sponsoren gefeiert.

Zusammengefasst: vielversprechende Geschichte schlecht erzählt (zäh, langweilig, kaum zu ertragen viel Gejammer), was die Person Niedirg eher (mit zugegebenermaßen etwas Neid ob seines Talents) unsympatisch erscheinen lässt. Nicht lesenswert.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Juli 2007
Die Autobiographie des Andreas Niedrig ist in der Tat von zwei solchen Extremen geprägt, dass man meinen könnte es handele sich um ein Drehbuch aus Hollywood. Gleichwohl ist es den beiden Autoren gelungen eine Darstellung zu finden, die nicht in Kitsch und Rührstück mündet sondern die genau richtige Dosis zwischen notwendiger Sachlichkeit und innerem Gefühlsleben von Andreas Niedrig findet. Der Leser kann sich sehr gut in die Ereignisse hereinversetzen und wird davon gefesselt.
Das Buch entwickelt eine solche Faszination, dass man es nicht mehr aus der Hand legt.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. April 2008
Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen.Ich finde es bemerkenswert,was Andreas Niedrig in seiner 2.Lebenshälfte erreicht hat.Sich von wirklich ganz, ganz unten so hochzuarbeiten...Was man mit WILLEN alles erreichen kann ;-) Hut ab!!! Das Buch ist sehr fesselnd geschrieben und läßt sich super lesen.Als Leser erhält man sehr, sehr tiefe Einblicke in das Leben des Andreas Niedrig.Man staunt, trauert, leidet und jubelt mit, bei diesen tiefgreifenden Erlebnissen.Ich hatte es an 3 Abenden durch...
Ich freue mich schon auf den Film...Ich hoffe er wird genau so gut.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. März 2008
Nicht schlecht die Story.
Wenn jemand gerne Heldengeschichten liest,ist er mit diesem Buch sicher gut beraten.Diese Buch motiviert in jeder Art und Weise.
Hier kann man sehen,was alles möglich ist wenn man daran glaubt und natürlich auch den nötigen Feedback hat.
Für mich als begeisterter Hobbysportler ist so ein Buch immer wieder wie ein Turboschub für's Training.
Falls jemand zu faul zum lesen ist-Der Film zum Buch kommt im April 2008 in die Kinos.
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. September 2001
Andreas Niedrig hat es in unglaublich kurzer Zeit geschafft, sich vom Junkie, auf dessen Leben man keinen Pfifferling mehr gegeben hätte, zum Triathleten der Weltspitze zu wandeln. Die Geschichte dieser Leistung verdient es, erzählt zu werden. Dies wird in diesem Buch versucht und missrät gründlich.
Die Entscheidung von Andreas Niedrig, Jörg Schmitt-Kilian als Autor zu wählen, war äußerst unglücklich. An keiner Stelle gelingt es dem Autor, den Werdegang von Andreas Niedrig verständlich und nachvollziehbar zu machen oder seiner Leistung auch nur annähernd gerecht zu werden. An den Stellen, an denen man sich als Leser verstehen möchte, wie es geschehen konnte, dass ein Mensch mit einer solchen Begabung in den Drogensumpf abrutscht, wird man mit Plattitüden abgespeist („Das war Wahnsinn, absoluter Wahnsinn..."). An den Stellen, an denen man nachvollziehen möchte, wie es Andreas Niedrig geschafft hat, bei seinem Hintergrund derartige sportliche Spitzenleistungen zu erbringen, verliert sich das Buch in Wischi-Waschi und einfachen Beschreibungen der sportlichen Erfolge.
Schade! Andreas Niedrig hätte etwas besseres verdient.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Durch Zufall bin ich beim googlen auf dieses Buch gestossen...neugierig wie ich war habe, ich es sofort bei Amazon bestellt und dann binnen drei Stunden verschlungen, die Lebensgeschichte von Andreas Niedrig entwickelt eine Authenzität, wie ich sie ganz selten erlebt habe, man leidet und freut sich regelrecht mit, soviele ups and downs erfahren sicherlich nur wenige Menschen. Niedrig scheint sein Leben unter das Motto "ganz oder gar nicht !!!" gestellt zu haben, dabei bleibt seine damalige Motivation zur ultimativen Selbstzerstörung durch Drogen, wie das spätere Streben nach sportlicher Perfektion jederzeit nachvollziehbar, sein großes Glück dabei ist seine Familie, die ihn in seinen Extremen immer beigestanden hat, es bleibt zu hoffen, das Andreas Niedrig in seiner zweiten Lebenshälfte in ein ruhigeres Fahrwasser kommt, es sei ihm von Herzen gegönnt...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wer betroffen ist, ob selbst oder als Angehöriger zum Thema Suchtkrankheit, wird dieses Buch gern lesen, da in einfacher Form die Dinge, die in allen betroffenen Familien gleich sind, beschrieben werden. Es lässt hoffnung aufkeimen, das eine Abwendung von der illegalen Droge erfolgen kann. Der Autor beschreibt aber auch, dass das neue Leben eine Art Suchtverlagerung ist. Es ist ein ehrliches Buch.
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