Kundenrezensionen


115 Rezensionen
5 Sterne:
 (83)
4 Sterne:
 (17)
3 Sterne:
 (10)
2 Sterne:
 (1)
1 Sterne:
 (4)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


287 von 303 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder neue Aha-Effekte
Dieses Buch von Prof. Dr. med Joachim Bauer hat bei mir auf jeder Seite immer wieder neue Aha-Effekte ausgelöst. Es beschäftigt sich mit Resonanzphänomenen wie der intuitiven Übertragung von Gefühlen und Gesten. So öffnen Eltern beim Füttern ihres Baby's zum Beispiel intuitiv den Mund und erzeugen so das Öffnen des Mundes beim Baby...
Veröffentlicht am 15. Juli 2007 von Katja Kaygin

versus
152 von 197 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Naja, es ist noch Forschungsbedarf gegeben
Als Wissenschaftler in dem von Bauer bearbeiteten Bereich betrachte ich dieses Buch sicherlich anders als Laien. Der sehr journalistische Stil verleidet jegliche sachliche Perspektive und darüber hinaus lässt sich der Autor dazu provozieren, noch ungenügend gesichertes Material nicht als solches zu kennzeichnen. Noch wissen wir zu wenig über die...
Am 21. Juli 2005 veröffentlicht


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

287 von 303 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Immer wieder neue Aha-Effekte, 15. Juli 2007
Von 
Rezension bezieht sich auf: Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone (Taschenbuch)
Dieses Buch von Prof. Dr. med Joachim Bauer hat bei mir auf jeder Seite immer wieder neue Aha-Effekte ausgelöst. Es beschäftigt sich mit Resonanzphänomenen wie der intuitiven Übertragung von Gefühlen und Gesten. So öffnen Eltern beim Füttern ihres Baby's zum Beispiel intuitiv den Mund und erzeugen so das Öffnen des Mundes beim Baby oder man muß plötzlich gähnen, wenn ein anderer Mensch gähnt (ein Zwang der sogar bei Schimpansen vorhanden ist). Hierfür sind Spiegelneurone verantwortlich, die im Schläfenlappen (Temporalcortex) sitzen. Ihre Entdeckung gelang durch Versuche mit Affen und wurde dann weiter am Menschen im Kernspintomographen getestet.

Spiegelneurone ermöglichen es, intuitive Vorstellungen über die Gefühle und Absichten eines anderen Menschens zu gewinnen, also einer Fähigkeit, die als "Theory of Mind" (TOM) bezeichnet wird. So spüren z.B. Eltern bei ihrem Kind, dass es flunkert oder man nimmt unausgesprochene Störungen in einer Partnerschaft oder am Arbeitsplatz wahr. Den Spiegelneuronen genügt dabei nur eine kurze Momentaufnahme, um sofort eine intuitive Ahnung von der nachfolgenden Handlung zu bekommen. Wie diese Handlung in unserem Kopf weiter gesponnen wird, hängt davon ab, welche Erfahrungen wir in der gleichen Situation gemacht haben. Zudem sind Alltagssituationen auch immer mehrdeutig, somit müssen sich intuitive Wahrnehmung und rationale Analyse gegenseitig ergänzen.

Spiegelneurone und somit die intuitive Wahrnehmnung und das Vermögen, Feinheiten wahrzunehmen (genauso, wie die Fähigkeit zu lernen) nimmt in einer Umgebung von Stress und Angst ab. Dies ist eine Erklärung dafür, warum intuitive Reaktionen bei Panik meist irrational ausfallen. Damit Spiegelneurone aktiviert werden, muß man auch nicht selber immer aktiv werden. Diese Spiegelneurone werden auch aktiviert, wenn man in Situationen nur zuschaut. Handlungen werden dabei als Modelle abgespeichert und können später eine Handlungsbereitschaft erzeugen. Dies tritt z.B. bei Computerspielen (besonders "Ego-Shooter-Spiele") auf. Situationen, die besonders grausam sind und die man vorher noch nie erlebt hat, werden dabei besonders intensiv abgespeichert.

Spiegelungsphänomene treten beim Neugeborenen auf, werden mit der Bezugsperson eingeübt und entwickeln sich immer weiter; aber nur dann, wenn eine Bezugsperson zur Verfügung steht, die diese Phänomene stimuliert. Nervenzellen, die nicht benutzt werden, gehen verloren. Fehlende Spiegelungsphänomene führen häufig dazu, dass Menschen von anderen als weniger sympatisch, wenig emotional und mitfühlend beurteilt werden.

Dann beschäftigt sich das Buch noch mit "Repräsentationen", also den Resonanzmustern, die nahestehende Personen aufgrund der Spiegelneurone in uns wach rufen und mit deren Hilfe wir ein inneres Bild von einem anderen Menschen entstehen lassen. Auch wie wir dann zwischen uns selbst und dem anderen unterscheiden können, erklärt das Buch. Auch auf die Spiegelungsphänomene in der Liebe, laut Autor "eine besonders heftige, zauberhafte Form von neurobiologischer und psychologischer Resonanz" geht dieses Buch ein. Auch was Mobbing und der Voodoo-Kult gemeinsam haben, wird erläutert. Sogar telepathische Fähigkeiten wurden mit Hilfe der Spiegelneurone einleuchtend erklärt. In den letzten Kapiteln geht es um Spiegelneurone in der Medizin (wie wirken diese, wenn ich Kontakt mit meinem Arzt habe) und in der Psychotherpie, sowie um den freien Willen.

Ich bin total begeistert von dem Buch, weil es mir viele neue Antworten gegeben hat. Es ist auch für Laien verständlich geschrieben und ich möchte jedem dieses Buch ans Herz legen, weil es wirklich sehr informativ ist.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


211 von 223 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lehrreich für Eltern, Liebespaare, Vorgesetzte und Therapeuten!, 6. Oktober 2006
Dieses Buch zeigt, welche neurobiologischen "Instrumente" es dem Menschen ermöglichen, Empathie (Mitgefühl) zu empfinden und intuitiv zu verstehen, was in einem anderen Menschen vor sich geht. Joachim Bauer legt auf eine angenehm verständliche Weise dar,wie Spiegelnervenzellen funktionieren. Er zeigt, daß das Kind gute Beziehungserfahrungen benötigt, damit sich seine Spiegelnervenzellen, und damit auch seine Empathiefähigkeit entwickeln kann. Für mich war das Buch eine Ermahnung, welche Verantwortung wir Menschen füreinander haben, vor allem im Umgang mit unseren Kindern. Ich empfehle das Buch allen Eltern, allen Liebespaaren, aber auch allen Erziehern, Lehrern, Vorgesetzten am Arbeitsplatz sowie allen Ärzten und Therapeuten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


189 von 200 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Präzise, kenntnisreiche und gut zu lesende Darstellung, 4. November 2006
Dieses Buch bietet eine schnörkellose, sachliche und dabei ausgesprochen unterhaltsam zu lesende Darstellung einer der bedeutendsten Entdeckungen der neueren Hirnforschung. Der Autor, er ist Mediziner mit langjähriger eigener Forschungerfahrung, zeigt, daß man interessante Sachverhalte sachlich durchaus anspruchsvoll darstellen und trotzdem verständlich bleiben kann. Zu einer Zeit, zu der viele meiner Wissenschaftler-Kollegen von Spiegelnervenzellen noch nicht einmal gehört haben, bietet dieses einen ausgezeichneten Überblick über die Datenlage. Sehr empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


62 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spiegel-Nervenzellen: Die Basis von Intuition und Empathie, 29. Oktober 2006
Es kommt nicht alle Tage vor, daß einem als Physiker etwas zwischen die Finger kommt, was wirklichen Neuigkeitswert hat. Resonanz gehört zu den bedeutendsten physikalischen Phänomenen. Die Bedeutung der Tatsache, daß es auch im Bereich der Biologie Resonanzprozesse gibt, scheint vielen Biowissenschaftlern noch nicht ganz klar geworden zu sein. Ausnahme: der Autor dieses faszinierenden Buches. Er fasst nicht nur zusammen, was an gesicherten Erkenntnissen über die durch Spiegelzellen vermittelten Resonanzprozesse vorliegt. Er vermittelt dem Leser auch, und dies auf eine sehr angenehm sachliche Art, welche weit reichenden Bedeutungen sich daraus für die die Medizin, Psychologie und für Alltagsphänomene des zwischenmenschlichen Umgangs ergeben. Die Lektüre dieses hochinteressanten, informativen Buches ist ein MUSS! ... und ein Genuss.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum ich fühle, was Du fühlst. Physiologische Grundlagen der Empathie verständlich erklärt, 11. Juni 2008
"Warum ich fühle, was du fühlst" - ein Buch über Gedankenlesen bei Hoffmann und Campe - das hat mich beim ersten Entdecken in der Buchhandlung sofort zugreifen lassen. Ich konnte es ehrlich gesagt nicht glauben, dass am Gedankenlesen etwas dran sein soll. Und, um es vorwegzunehmen, es geht auch nicht um Gedankenlesen, sondern hinter diesem Titel verbirgt sich etwas viel spannenderes: Intuitive Kommunikation; ein Phänomen, das wir alle schon selbst am eigenen Leib erlebt haben. Wir sind im Gespräch mit jemandem und irgendetwas spielt noch zusätzlich eine Rolle - nur wir können es nicht benennen. Und nennen es im Nachhin "Sympathie" oder "wir haben keinen Draht zueinander gefunden".

Worum geht es Joachim Bauer, Professor für Psychoneuroimmunologie, Psychiater und Facharzt für Psychotherapeutische Medizin? Das Resonanzphänomen in der Kommunikation. Unwillkürlich erwidern wir ein charmantes Lachen. Wir gähnen, wenn andere gähnen. Erwachsenen öffenen spontan den Mund, wenn sie ein Kleinkind mit einem Löffelchen füttern. Dieses Resonanzphänomen spielt nicht nur in unserem Alltag, sondern gerade auch in Politik und Wirtschaft eine Rolle zur Einflussnahme. Ob Führung ankommt und wirkt hängt v.a. von der Frage ab: "Erzeuge ich Resonanz mit meinem Führungsverhalten?"

Das Resonanzphänomen ist kein esoterische Einbildung, sondern beruht auf der Existenz der Spiegelnervenzellen, die Dank neuester neurobiologischer Forschungen jetzt verstanden werden können. Zu vermitteln, was dazu an Erkenntnissen vorliegt und die sich daraus ergebenden Konsequenzen zu reflektieren, soll der Inhalt dieses Buches sein.

Diesem selbst gestellten Anspruch wird Bauer in hervorragender Weise gerecht. Präzise und gut nachvollziehbar beschreibt er auf neurobiologischen Grundlagen die Arbeitsweise der Spiegelnervenzellen. Es lassen sich tatsächlich, z.B. bei Versuchstieren Erregungspotenziale in den motorischen Nervenzellen eines Affens feststellen, der die Bewegung eines anderen Affens nur beobachtet. Die Handlung des einen aktiviert also die Spiegelneuronen des anderen. Und dies gilt nicht nur für motorische Handlungsfolgen, sondern ebenso, wie Bauer eindrücklich schildert, für Abläufe des Empfindens und Fühlens. Wir haben also aufgrund unseres Nervensystems die Fähigkeit, ein Gefühl dafür zu entwickeln, was andere tun. Nur ist dies bei unterschiedlichen Menschen unterschiedlich ausgeprägt.

Wir kennen das intuitive (Spiel-)Verständnis aus dem Fußball oder haben es auch selbst schon einmal erlebt. Bauer liefert die Erklärungen dazu.

Welche Bedeutung hat diese Intuition, die auf den Gegebenheiten der Neurobiologie gründet, für den Beruf?
- Die Vortäuschung von meiner eigentlichen Absicht abweichender Handlungsziele wird nicht funktionieren
- Ich muss es dem freien Willen meines Gegenübers/Mitarbeiters überlassen, welche Schlussfolgerung er aufgrund des bewusst und intuitiv Wahrgenommenen erzielt.

Was bleibt mir als Führungskraft zu tun? Nur wenn Kongruenz zwischen meiner Handlungsabsicht und meiner tatsächlichen Handlung besteht, wirke ich eindeutig auf meine Mitarbeiter. Wirkungsvolle Führung setzt damit meine eigene innere Vorbereitung und Entscheidung voraus. Erst dann darf ich meinem Mitarbeiter in einem Delegationsgespräch seine Aufgabe vermittlen.

Delegiere ich eine Aufgabe trotz eines inneren Vorbehaltes meinerseits, dann sollte ich mir von jetzt an gewiss sein, dass dieser Vorbehalt von meinem Mitarbeiter intuitiv wahrgenommen wird. Der Mitarbeiter wird die delegierte Aufgabe entsprechend ausführen.

Grund genug, sich mit dem Thema der Spiegelnervenzellen intensiver zu beschäftigen. Viel Spaß und eine erkenntnisreiche Lektüre.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen warum können einige Ärzte nicht heilen?, 23. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone (Taschenbuch)
Ein sehr spannendes Buch, was ich in einem Stück gelesen habe. Viele Phenomäne, die ich bei der Kommunikation mit anderen schon erlebt habe, verstehe ich jetzt besser. Die Erklärung mit den Spiegelneuronen ist endlich eine Erklärung für mich, wie nonverbale Kommunikation funktionieren kann. Diverse Eigenversuche mit der Beobachtung dieser Spiegelneuronen haben mich dazu gebracht, mich mit weiteren Büchern zu diesem Thema und von Joachim Bauer zu befassen, d.h. zu lesen. Eine weitere Hilfe auch bei Arztbesuchen hat das Kapitel zum Thema - Spiegelneurone in der Medizin und Pschychotherapie - für mich aufgezeigt. Ein gut verständlich geschriebenes Buch für Eltern von Säuglingen und Bücherfans, die sich gerne mit emotionaler Intelligenz beschäftigen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


39 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Menschen emotional auf Sendung gehen, 8. März 2005
Dieses Buch bringt seine Leser emotional auf Sendung. Es beschreibt, warum Menschen untereinander emotional Anteil nehmen können - und es beschreibt, warum manche Menschen dies nicht können. Dieser sehr gut geschriebene Reader erklärt die neurobiologischen Systeme, mit denen sich Menschen untereinander anfunken, was beim Flirt passiert und was den Zauber der Liebe ausmacht. Das Buch erklärt, warum Kinder Liebe brauchen, damit sie ihrerseits Mitgefühl erlernen können. Die Message lautet: Liebe trainiert die Spiegelneurone, und Spiegelneurone machen Liebe möglich. Dem Autor gelingt es, wissenschaftliche Sachverhalte in einer für Nichtfachleute absolut verständlichen Art und Weise darzustellen, und sich dabei einer kurzweiligen, interessanten und teilweise auch witzigen Schreibe zu bedienen. Ein ganz hervorrragendes, wichtiges Buch.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


62 von 69 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum Menschen Intuition und Mitgefühl haben? Dieses Buch gibt die Antwort!, 8. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone (Taschenbuch)
Warum können wir Menschen intuitiv und ohne nachzudenken spüren, was in anderen Menschen, die wir in unmittelbarer Nähe erleben, vor sich geht? Dieses ausgezeichnete Buch gibt die Antwort.

Spezialsierte Nervenzell-Netzwerke unseres Gehirns registrieren die Zeichen, die von der Körpersprache anderer Menschen ausgehen (zur Körpersprache zählen Blicke, Mimik, die Stimme, Körperhaltung, aber auch die Art unserer Bewegungen). Die aus der Körpersprache anderer Menschen aufgenommenen Informationen werden innerhalb des Gehirns schnell und "online" weitergegeben und bringen nun weitere Nervenzellen zum "Schwingen". Beispiel: Wenn ich einen fröhlichen Menschen neben mir habe, kommt es in mir zu einer neurobiologischen Resonanz, meine eigenen Nervenzellen für Fröhlichkeit kommen zum "Klingen". Sehe ich, wie ein anderer Mensch Schmerzen erleidet, wird dies in mir Zellen aktivieren, die aktiv wären, wenn ich selbst Schmerz erleiden würde.

Spiegel-Nervenzellen lassen uns also fühlen, was andere Menschen fühlen. Empathie, Mitgefühl und Anteilnahme wäre ohne diese Zellen nicht denkbar. Doch sie tun noch mehr: Spiegel-Nervenzellen spielen, wie Joachim Bauers Buch zeigt, eine wichtige Rolle beim "Lernen am Modell", sie bilden ab, was wir sehen. Dies hat große Bedeutung für die Pädagogik: Was Kinder sehen, hat also Folgen.

Spiegel-Nervenzellen, dies zeigt Joachim Bauers Buch, spielen überall dort eine Rolle, wo Menschen mit anderen Menschen zu tun haben: Am Arbeitsplatz, in der Liebe, aber auch in der Medizin, nämlich bei der Beziehung zwischen Arzt und Patient. Eine besondere Bedeutung haben sie für die Psychotherapie.

Dieses Buch ist eine echt faszinierende Lektüre, und dazu gut verständlich. Absolut zu empfehlen!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


55 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein phänomenales Buch über Empathie, Liebe und Intuition, 6. März 2005
Wer geglaubt hatte, Mitgefühl sei psychologische Folklore, Liebe sei eine besondere Art der Einbildung, und Intuition sei Esoterik, den wird dieses Buch mit einer neurobiologischen Sensation überraschen: Es geht um die erst vor kurzer Zeit entdeckten so genannten "Spiegelneurone" des Gehirns. Spiegelzellen sind die neurobiologische Basis dafür, warum wir uns in andere Menschen hineinversetzen können, warum wir in der Lage sind, die Gefühle eines andereren spontan zu erfassen, und warum sich Gefühle von einem Menschen auf den anderen übertragen.Dieses Buch ist ein Wissenschaftskrimi, verständlich geschrieben und spannend bis zur letzten Zeile. Bestnote!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Warum ich fühle, was Du fühlst; Prof J. Bauer, 5. Mai 2011
Ich habe in den vergangenen Jahren einige Bücher zum Thema Neurologie und Hirnforschung gelesen, und darf feststellen, dass sich der Stil und die Erläuterungen zum Thema Spiegelneuronen sichtlich von anderen Autoren abheben.

Joachim Bauer findet die Balance zwischen der Wissenschaft und spannender Lektüre, wo man das neue Wissen ein- und umsetzen kann.
Was ich darüber gelernt habe, hat Eingang in meinen Alltag gefunden und - was ich bisher nur "intuitiv" richtig gemacht habe - läßt sich nun auch noch fundiert beschreiben.
Diese Buch ist für jeden der Lust und Spaß an neuen Erkenntnissen der Hirnforschung hat eine Fundgrube an Wissen, Erkenntnissen und Einsichten.

Einfach Klasse!

Peter S.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 212 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Warum ich fühle, was du fühlst: Intuitive Kommunikation und das Geheimnis der Spiegelneurone
EUR 7,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen