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Die gelbe Gier: Schwarzbuch ADAC - Die Insider-Story
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TOP 500 REZENSENTam 2. August 2014
Andreas Kifmann war von 1995 bis 1998 Mitglied der Geschäftsführung der ADAC-Zentrale. Er kennt die internen Strukturen des mitgliederstärksten Vereins Deutschlands, hat die Erfolge, vor allem aber auch die Skandale und zweifelhaften Geschäftspraktiken auch nach seinem Ausscheiden begleitet und seine Erkenntnisse in dem Buch "Die gelbe Gier - Schwarzbuch ADAC" zusammengefasst. Kifmann schreibt darin voller Zorn über "die Atmosphäre der Selbstüberschätzung, die selbstherrliche, wenig professionelle Führung nach Gutsherrenart und die wachsende Distanz zur Basis, zum unmündigen Mitglied".

Arbeitszeugnis für Ex-Präsident Meyer

Die deftigen Worte, die der Autor wählt, dürften die Stimmung der 19 Millionen Mitglieder treffen, die spätestens seit dem Skandal um die Nominierung des "Gelben Engels" rot sehen, wenn die gelben Autos vorfahren. Das Buch ist die Chronik jahrzehntelanger Misswirtschaft, die perfektioniert werden konnte, weil Kontrolle fehlte und (interne) Kritik nicht geduldet wurde. Kifmann nennt in seinem Buch Ross und Reiter, zitiert vertrauliche Besprechungen und liefert Insiderwissen aus den geheimen Meetings der Chef-Etage. Vor allem Präsident Meyer (Präsident von 2011 bis 2014) bekommt hier ein detailliertes Arbeitszeugnis ausgestellt. Endnote: komplett durchgefallen.

Abrechnung in 9 Kapiteln

Kifmann nimmt seinem Buch nicht nur die Machenschaften des Ex-Präsidenten oder die Unregelmäßigkeiten bei der Auszählung von Leser-Wahlen unter die Lupe, sondern führt den Leser durch den kompletten ADAC-Sumpf. Von Lobbyisten-Mauscheleien über Manipulationen von Testergebnissen bis hin zur Verschleuderung von Mitgliederbeiträgen, alles kommt auf den Tisch. In deutlichen Worten und Zahlen rechnet Kifmann mit der Geschichte des ADAC ab - um eine vertrauenswürdige Zukunft möglich zu machen.

Roter Reiter - Fazit: "Die gelbe Gier" ist die unbequeme Chronik eines Skandals in mehreren Akten. Der aktuelle, kommissarische Präsident des ADAC , August Markl, wird wenig Spaß beim Lesen haben, die Fakten aus dem Buch aber sicher nutzen können, um die Reformen an den nötigen Stellen voranzutreiben.

Oliver Ibelshäuser, Roter-Reiter
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Sicher kann man sich fragen über wieviel aktuelles 'Insider-Wissen' der Verfasser noch verfügt, denn er ist bereits 1998 aus dem ADAC ausgeschieden. Das ist aber eigentlich gar nicht relevant, denn an den Strukturen, den seilschaftlichen Hinterzimmermachenschaften und der Geheimniskrämerei von altgedienten Funktionären hat sich wenig (oder nichts?) geändert. Bisweilen köstlich seine Gesprächsprotokolle, ob tatsächlich so stattgefunden oder gut erfunden. Zwar hat der Autor Namen weggelassen, geändert oder durch die Funktionen der entsprechenden Personen ersetzt ("der Präsident", "der 1. Vize", "der Generalsyndikus" usw.), aber die Akteure sind dennoch klar erkennbar.
Auch die Grundprobleme des Vereins sind die gleichen wie eh und je. Auf den letzten Seiten bringt Kifmann es auf den Punkt: "Das normale ... Mitglied hat so gut wie keine Mitsprache-, Mitgestaltungs- oder Einflussmöglichkeiten bei Themen, die es selbst betreffen ... Es nimmt deshalb am "Club-Leben" nicht teil, kann daran nicht teilnehmen ... Durch diese undemokratische Struktur kann das ... Präsidium ... nach Belieben schalten und walten. [...] Das Vereinsmodell ADAC ist überholt und braucht einen Austauschmotor."
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. Mai 2014
Dieses Buch habe ich mit Gewinn gelesen. Es bietet Einblicke in das Innenleben des ADAC. Hier treffen Geschäftsinteressen und Geltungsbedürfnis zusammen. Verkehrsanwälte und Kfz-Sachverständigen nutzen den Verein fleißig für ihre Zwecke. Die Berichte aus den Präsidiumssitzungen sind manchmal amüsant. Sonst zeigt sich der ADAC allerdings humorlos. Das Satirebuch ADAC ade mit Bildern von Klaus Staeck hat er einfach vom Markt gekauft.

Auch wenn die Beobachtungen des Autors schon etwas zurückliegen, lassen sich die ans Licht gekommenen Skandale besser verstehen. Dennoch bleibt es erstaunlich, wie das Image der gelben Engel diese lange verdeckt hat. Mitglieder können sich mit diesem Buch einen guten Eindruck vom Innenleben ihres Vereins schaffen und überlegen, ob sie diesem sehr deutschen Verein die Treue halten. Steuerzahler müssen hoffen, dass dem Wirtschaftsunternehmen ADAC bald die Vereinsprivilegien gestrichen werden.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Mai 2014
Eingetreten in den ADAC bin ich vor Jahren aus dem einen Grund, nämlich im Falle einer Autopanne nicht hilflos am Straßenrand stehen zu müssen. Diese von mir in ihn gesetzte Erwartung hat der ADAC auch erfüllt, denn als mein Auto tatsächlich einmal streikte, bekam ich umgehend Hilfe. Eher peinlich berührt war ich aber, als der freundliche Pannenhelfer die Gelegenheit nutzte und mich gleich zu einem “Upgrade” zur 30 € (pro Jahr) teureren ADAC-Plus-Mitgliedschaft überredete. Das entsprechende Formular hatte er natürlich dabei. Ebenso sind die zahlreichen Briefe, die ich vom ADAC regelmäßig erhalte für alle möglichen Zusatzleistungen mit jeweils anhängendem Überweisungsformular, für mich eher lästig. Der Club möchte offenbar mit immer neuen Geschäftsideen vor allem sein milliardenschweres Vermögen weiter mehren, und das als Idealverein, der eigentlich keine Gewinne machen darf, wie der Autor des Buchs „Die gelbe Gier“ schreibt. So ist es durchaus spannend, von einem Insider zu erfahren, wie das System ADAC funktioniert. Das Mitglied steht dabei sicherlich nicht so im Mittelpunkt, wie es die Satzung des Vereins vorsieht.

Gerhard Gurrath
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11 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. April 2014
Kiffmann hat sich jahrelang auf Kosten der Mitglieder profiliert und den Bes*** mitgemacht und jetzt schmeißt er, nach dem er gefeuert wurde und wahrscheinlich noch eine fette Abfindung kassierte, mit Dreck !!!
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4 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. April 2014
Für mich schon jetzt das Sachbuch des Jahres! Allein die Tatsache, dass der Autor während der Recherche bedroht und offenbar in Auftragsarbeit von Detektiven beschnüffelt wurde, belegt, wie sehr er den Finger in die Wunde legt. Dabei merkt man bei der Lektüre sehr wohl, wie sehr Alfons Kifmann sich sogar noch um Zurückhaltung bemüht. Gut zu verstehen, denn so einfach schreibt man kein Buch über seinen früheren Arbeitgeber. Dass Kifmann offensichtlich viele ADAC-Mitarbeiter als Quellen hat, beweist, wie sehr er bei diesen Vertrauen genießt. Ein Insider-Report at ist best!
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6 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 19. April 2014
Es ist bewundernswert, dass sich hier ein mutiger Verlag gefunden hat, der das Insiderwissen von Alfons Kifmann über den ADAC veröffentlicht. Ebenso mutig von Autor Kifmann selbst. Das ist Zivilcourage! Zumal ja bekannt ist, dass sich so mächtige Institutionen wie der ADAC - allein dank der Beiträge seiner Mitglieder – superteure Rechtsanwaltskanzleien leisten können, die prinz-ipiell gegen Kritiker wie Kifmann vorgehen und mit Schadensersatzklagen mundtot machen könnten. Das Buch verschafft Einblick in das pervertierte Führungsverhalten von aberwitzig erscheinenden Machtneurotikern im ADAC. Beschreibt mit vielen Beispielen direkt aus der ADAC-Chefetage die Hybris einer sich allmächtig gerierenden Führungsriege, die scheinbar bar jeder Kontrolle die demokratischen Mitspracherechts seiner zahlenden Mitglieder zur Karnevals-Deko für eine Art motorisierten Elferrat verkommen lässt. Alfons Kifmann beschreibt eine Privatisierung des ADAC zu Gunsten der Interessen Weniger und zu Lasten seiner gesamten Mitglieder. Er fächert genüsslich Beispiele auf, wie das Allgemeinwohl der ADAC-Mitglieder zunehmend hinter den Eigeninteressen der Führungsriege zurückgetreten wird. Wie aus einem Helfer-Verein ein Tarnkappen-Versicherungskonzern mit Milliardenumsätzen wird. In einem Stil voll ironischem Hintersinn malt er ein Sittengemälde, wie sich eine Clique den ADAC, seine Mitarbeiter und seine Mitglieder zu Untertanen macht. Supergeil! Der ADAC wie in Zeiten des Absolutismus, regiert nach Gutsherrenart, die Peitsche immer am Stiefelschaft. Wer nicht spurt, fliegt. Man darf gespannt sein, ob die Mitglieder die Verantwortlichen des ADAC-Desasters endlich aus dem Verkehr ziehen, spätestens auf der Mitgliederversammlung - und wie offen die neue Führung selbst mit der Aufarbeitung seiner belastenden Vergangenheit umgehen wird. Das Buch "Die gelbe Gier" ist hier Kronzeuge.Der ADAC, so scheint es manchmal beim Lesen, steht hier irgendwie auch beispielhaft auch für die unter der Lobbykratie seiner Führungseliten erstarrten Bundesrepublik Deutschland. Ein super Buch! Eigentlich ein Filmstoff für Michael Wedel...
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0 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. Juni 2014
Das Buch bringt nicht wirklich neue Information, versucht jedoch an dem aktuellen Problemen des Clubs zu profitieren. Aber letztendlich muss jeder Leser selber entscheiden.
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