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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal Klartext geredet über schwierige Eltern, die den Schulalltag verkomplizieren
Eine Lehrerin hat sich ärgerliche, unglaubliche und teils sogar belustigende Erlebnisse aus ihrem Schulalltag von der Seele geschrieben - das Hauptaugenmerk liegt auf den Eltern. Das Buch ist eine amüsante Lektüre, die einen interessanten Einblick in das Schulleben aus Pädagogensicht erlaubt und man ist erstaunt, wieviel Zeit ein Lehrer mit...
Vor 8 Monaten von Loewyne veröffentlicht

versus
4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Empfehlung: Langweilig - nicht lustig - viele Fremdwörter
Langweilige Anekdoten, z.B.:
1.Kevin will einen neuen Sitzplatz in der Klasse, er erzählt er werde geärgert. Die Mutter kommt daraufhin in die Schule, bittet um eine neue Sitzordnung, weil Kevin unter dem Ärgern leidet. Doch dann stellt sich raus, Kevin wird garnicht geärgert
2.Die Eltern parken morgens die Schule zu, so dass Frau Pause...
Vor 1 Monat von Mai veröffentlicht


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal Klartext geredet über schwierige Eltern, die den Schulalltag verkomplizieren, 1. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag einer Lehrerin (Taschenbuch)
Eine Lehrerin hat sich ärgerliche, unglaubliche und teils sogar belustigende Erlebnisse aus ihrem Schulalltag von der Seele geschrieben - das Hauptaugenmerk liegt auf den Eltern. Das Buch ist eine amüsante Lektüre, die einen interessanten Einblick in das Schulleben aus Pädagogensicht erlaubt und man ist erstaunt, wieviel Zeit ein Lehrer mit irgendwelchem unnötigen Schwachsinn verplempern muss, nur, weil einige Eltern nicht nachvollziehbare Allüren haben. Frau Pause spricht offen über ihre Gefühle und Gedanken im elternbezogenen Schulalltag und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.
Im Kapitel ,Lehrer sind inkompetent` geht es vorrangig um Eltern, die der Meinung sind, besser zu wissen, wie der Lehrer seinen Unterricht führen und seine Klasse organisieren sollte. Auch dann, wenn sie von dem gesamten Aufgabenfeld nicht den blassesten Schimmer haben.
In ,Die Schule macht alles` geht es um Eltern, die die Aufgabe der Schule bequemerweise darin sehen, ihnen selbst einen Großteil der organisierenden und unterstützenden Erziehungsarbeit abzunehmen, die durch diese Haltung ihre Kinder und die schulische Verantwortung vernachlässigen und für die Lehrer nicht greifbar werden.
Dann gibt es das Kapitel ,Schüler haben Dienstmädchen`, das den Leser staunen lässt, wie viele kleine Prinzen und Prinzessinnen es in diesem Land eigentlich gibt! Wir erfahren hier von Müttern, die ihren Kindern zum Beispiel die Radieschen schälen oder jedes noch so kleine Detail hinterhertragen.
Bei der Lektüre der Kapitel ,Mein Kind muss beachtet werden` und ,Mein Kind tut so etwas nicht` muss man sich ebenfalls die Haare raufen vor lauter Entsetzen darüber, wie wenig manche Eltern ihr Kind als eigene Person begreifen, sondern es vielmehr als gelungenes Produkt der eigenen Großartigkeit bzw. als Beweis für die eigene Erziehungskompetenz betrachten - wie zum Beispiel die Mutter, die ihr nicht mehr als durchschnittlich intelligentes Kind für hochbegabt hält und von der Schule entsprechende Sonderförderung erwartet oder der Vater, der den erwiesenen Diebstahl seines Sohnes sogar dann noch leugnet, als sein Sohn diesen schon lange zugegeben hat.
Viele beschriebene Eltern scheinen regelrecht psychisch auffällig zu sein und es wird einem bewusst, was es anrichtet, wenn solche Eltern Kinder großziehen.
Das Buch ist eine große Bereicherung und sollte auch besonders von Eltern gelesen werden, um mal die Sicht des Pädagogen zu erleben und etwaigen komischen Anwandlungen im Vorfeld vorzubeugen!
Trotzdem eine kleine Kritik ...
Auch wenn Frau Pause darauf hinweist, dass es auch umgängliche Eltern gibt, der Gesamteindruck des Buches ist der: Lehrer machen alles richtig, ein kleiner Anteil der Eltern ist nett, der weitaus größere Anteil der Eltern ist in oben beschriebene Negativ-Kategorien einzuteilen.
Dabei gibt es definitiv Lehrer, die pädagogisch inkompetent sind und ich glaube, dass der Anteil der merkwürdig erziehenden Eltern nicht so hoch ist, wie es hier erscheinen mag.
Zudem bin ich der Meinung, dass es nicht nur die Schuld mancher Eltern ist, dass Kinder heute oft auf den Halbgott-Status erhoben werden. Es ist eine gesellschaftliche Entwicklung als Resultat der Überalterung: Kinder sind etwas Besonderes geworden, und die Gesellschaft hat die Kinder als ernstzunehmende Bevölkerungs- und übrigens auch Zielgruppe entdeckt. Die Familie schwimmt automatisch mit.
Wenn die Autorin selber Kinder hätte, dann hätte sie auch vielleicht diesen eigentlich natürlichen Instinkt, sein Kind in Schutz nehmen zu wollen, aus einem anderen Blickwinkel betrachtet und die Eltern ab und an etwas milder bewertet.
Auch sollte eine Lehrerin im Zusammenhang mit ADHS schon mal von der durchaus zu vertretenden Maßnahme ,Nachteilsausgleich` gehört haben ...
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen (Leider) komplett aus dem Alltag gegriffen, 17. November 2013
Von 
Mioli - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag einer Lehrerin (Taschenbuch)
Schule, Schule und nochmal Schule, das sind die Gesprächsthemen unseres heimischen Abendbrot-Tisches. Mit einer Grundschullehrerin als Mutter und einer Tochter in der 12. Klasse auch kein Wunder. Doch vor allem aus Lehrersicht wird die Schule immer mehr zum Irrenhaus. Mit drohenden Elternmails und unhöflichen Kindern.
Damit man das Geschehen mal aus der lustigen Perspektive betrachten kann, wurde dieses Buch angeschafft.

Das Buch
Es handelt sich um "Zu Hause ist Kevin ganz anders", in dem Wilma Pause (was mit großer Wahrscheinlichkeit ein Künstlername ist) von den Tiefpunkten ihrer Lehrerkarriere erzählt.
Für 10 Euro ist das Taschenbuch aus dem Heyne Verlag mit seinen knapp 260 Seiten erhältlich.

Meine Meinung
Schon von Beginn an konnte Wilma Pause mich mit ihrem Buch in den Bann ziehen. Sie erzählt nämlich genau von jenen Erlebnissen, wegen denen ich mir im Alltag die Haare raufe. Unverschämte Eltern, die von der Unfehlbarkeit ihres sechsjährigen mehr als überzeugt sind oder meinen, ihre 14 jährige Tochter aus der Großstadt fernhalten zu müssen.
Aus Lehrerin kann jedoch gesagt werden, dass dieses Buch zu 100% aus dem Alltag gegriffen ist, was mich persönliche darin bestärkt hat, dass ich mit meinem Elend nicht alleine bin. Wenn ich mir den Kopf wegen kryptischen Mails zerbreche weiß ich nun, dass es "Wilma Pause" irgendwo in "Geheimstadt" ähnlich geht und fühle mich direkt etwas besser.
Ein top Geschenk für alle Lehrer, die langsam nicht mehr Wissen vor welche Wände sie noch mit ihrem Kopf rennen sollen!

Das Dilemma ist nett aufbereitet in Emails, Zettelchen oder Anekdoten, sodass das Lesen sehr leicht fällt. Schnell kommt man in das Buch heran und mag es anfangs gar nicht mehr weglegen.

Auf Dauer jedoch hat es einige Längen, 50-100 Seiten weniger hätten auch niemandem geschadet.

FAZIT
Insgesamt kann ich "Zu Hause ist Kevin ganz anders" vor allem für Lehrer nur empfehlen. Es ist sehr realistisch und doch gleichzeitig unterhaltsam geschrieben. So bekommt man etwas Abstand vom stressigen Alltag und kann mal über diverse Absurditäten lachen.
Einige Längen hat das Buch jedoch zum Ende hin, daher gebe ich insgesamt 4 von 5 Sternen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung - welche nebenbei den eigenen Erziehungsstil in Frage stellt, 13. Januar 2014
Ich hatte das Buch in einem Tag durch und überlege nun ob ich so ein nervtötendes Elternteil bin.
Das Buch hat mich sehr gut unterhalten.

Wer sein Elternauftreten einmal von der anderen Seite erleben möchte, sollte dieses Buch lesen...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Helikopter, ick hör dir kreisen, 27. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man vor Lachen die Hose wechseln muss, hat man wahrscheinlich gerade dieses Buch gelesen.
Allein das Pseudonym der Autorin ist schon klasse: Wilma Pause. Und das Buch ist absolut gelungen! Ein Kracher!
Ab und zu dachte ich: Oh Gott, hoffentlich kehrt sich dieser Trend noch um, bevor meine Tochter in die Schule geht! Manche der in diesem Buch beschriebenen Vorfälle sind so abstrus und abgedreht, dass ich Schwierigkeiten hatte, diese zu glauben. Der Vater, der steif und fest behauptet, sein Sohn würde nicht klauen, obwohl dieser es bereits zugegeben hat; der Vater, der von der Lehrerin fordert, diese müsse sein Kind mit dem Regenschirm nach Hause begleiten, wenn es regnet und das Kind den Schirm vergessen hat; die Eltern, die verlangen, dass ihr lädiertes Kind von den Lehrern mit dem Auto abgeholt und zur Schule und zurück kutschiert wird - manchmal wusste ich nicht so recht, ob ich lachen oder lieber weinen sollte. Und ich bewundere Frau Pause für ihre stoische Ruhe und Geduld; ich wäre wahrscheinlich nach dem ein oder anderen Gespräch entweder Amok gelaufen oder Alkoholikerin geworden. Oder beides.
Frau Pause erzählt mit viel Witz und Charme von ihrem Alltag mit Helikoptereltern, die anscheinend nichts anderes zu tun haben als ihr ganzes Leben nach ihrem mehr oder weniger gelungenen Nachwuchs auszurichten und das dann auch noch von anderen Leuten verlangen. Köstlich! Und umso köstlicher - und trauriger, eigentlich -, weil ich selbst solche oder so ähnliche Eltern ebenfalls kenne...
Der einzige Kritikpunkt kommt zum Schluss, denn meiner Meinung nach ist es ein wenig einseitig gedacht, den Eltern bloß Faulheit vorzuwerfen. Ich denke, die Gründe für das unablässig sprießende Helikopterelterntum sind vor allem die Ansprüche, alles perfekt machen zu müssen, und die wachsenden Versagensängste in unserer Gesellschaft. Abgesehen von diesem einen Punkt ist das Buch absolut perfekt!
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nicht die Schüler machen den Lehrern das Leben zur Hölle – nein, es sind die Eltern!,, 8. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag einer Lehrerin (Taschenbuch)
~Inhalt~

Wilma Pause ist Lehrerin für Geschichte und Deutsch und unterrichtet in einer Gesamtschule in einer deutschen Provinz. In diesem Buch bringt sie ihre Alltags-Erlebnisse mit Schülern und nervigen Eltern auf das Papier. In kurzen, lustigen Episoden erzählt sie von Elternsprechtagen und dergleichen …

~Einschätzung~

Ich nehme an, dass Wilma Pause nicht der richtige Name der Autorin ist, da sie nach Erscheinen dieses Buches wahrscheinlich ein noch schwereres Los mit den Eltern hätte, als ohnehin schon. Nachdem bei uns zu Hause das Thema Schule eine sehr große Rolle spielt, war ich gespannt, einmal die andere Seite (nämlich die der Lehrer) kennenzulernen.

Als Mutter zweier Söhne (11 u. 12 Jahre), die zu der etwas lebhafteren Sorte gehören, habe ich inzwischen auch einige Erfahrungen mit Eltern und Lehrern gemacht. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich in dem einen oder anderen, im Buch beschriebenen Elternteil, selbst wiedergefunden habe und ich es den Lehrern „vielleicht“ auch nicht immer leicht gemacht habe.

Wilma Pause schaffte es von Beginn an mich an das Buch zu fesseln. Wer Schulkinder hat, kann, glaube ich, ein Lied über „übervorsorgliche“ Elternteile singen, die meiner Meinung nach schlimmer sind, als jene, die sich nicht um ihre Kinder kümmern. Als hätte man nicht schon genug zu tun, sehen diese Eltern ständig einen Anlass, irgendetwas zu verbessern oder zu ändern. Besonders das Thema „Gewalt in der Schule“ ist oft ein beliebter Anlass wieder einmal auf die Pauke zu hauen und gegen andere Kinder mobil zu machen. Früher haben Kinder kleinere Streitereien unter sich ausgetragen, heute muss man damit rechnen, dass die Kinder Bekanntschaft mit der Polizei machen oder dass die Eltern aufeinander losgehen.

In dem Abschnitt „Schüler haben Dienstmädchen“ habe ich mich zum Teil selbst wiedererkannt, denn auch ich packe meinen beiden Kindern noch heute die Schultasche ein – das werde ich jetzt noch einmal überdenken! Bei dem Kapitel, wenn Eltern Lehrer sind, musste ich herzlich lachen, da die Beschreibung eins zu eins auf eine Mutter eines Mitschülers meines Sohnes passt.

Auch bei anderen beschriebenen Erlebnissen im Buch hat man oft schon Ähnliches erlebt, sodass diese sicher nicht aus der Luft gegriffen sind.

Das Buch war leicht zu lesen und super lustig. Besonders gut haben mir die eingeflochtenen, ironischen Gedanken zu diversen Telefonaten oder Elterngesprächen von Wilma Pause gefallen. Ich glaube, dass dieses Buch für Eltern und Lehrer gleichermaßen geeignet ist und vielleicht auch zum Nachdenken anregt.

~Fazit~

In „Zu Hause ist Kevin ganz anders“ hat eine junge Lehrerin ihre Erlebnisse mit Eltern in humorvoller Form zu Papier gebracht. Nicht die Schüler machen den Lehrern das Leben zur Hölle – nein, es sind die Eltern! Dieser Ausspruch passt sehr gut zu den erzählten Episoden, so absurd sie auch sein mögen. Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und kann das Buch nur weiterempfehlen, daher vergebe ich auch 5 von möglich 5 Punkten. (PH)
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5.0 von 5 Sternen Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag..., 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Allen Eltern zur Warnung und allen Lehrern zum Trost, dass sie nicht allein sind.... und allen Anderen zum besseren Verständnis für die so oft zu Unrecht verunglimpften Lehrer ist dieses Buch einfach nur herrlich zu lesen. Hier wird sehr humorvoll, trotzdem aber auch mit viel Nachdenklichkeit der Schulalltag geschildert. Diese Buch kann ich daher nur empfehlen!
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5.0 von 5 Sternen sehr unterhaltsam, 28. Juni 2014
Von 
Jens Wolniak (verl) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mir hat das Buch gefallen. Es ließt sich gut und die Geschichten sind realistisch. Die Autorin hat kein Blatt vor den Mund genommen und ich konnte nach dem Buch unsere Klassenlehrerin besser verstehen.
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5.0 von 5 Sternen So wie das Leben.., 15. Juni 2014
Von 
D. Johrendt (Westerholt, Ruhrgebiet) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag einer Lehrerin (Taschenbuch)
Absolut zutreffend beschreibt Wilma Pause den Zustand an deutschen Schulen. Die Kinder sind haltlos, die Eltern geben Ihnen diesen Halt nämlich nicht und die Lehrer und später die Ausbilder, Arbeitskollegen und Lebenspartner sind ratlos und können die Suppe auslöffeln, die eine Erziehung ohne Grenzen hervor bringt. Genauso so ist es leider. Gutes Buch.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Keine Empfehlung: Langweilig - nicht lustig - viele Fremdwörter, 21. Juli 2014
Langweilige Anekdoten, z.B.:
1.Kevin will einen neuen Sitzplatz in der Klasse, er erzählt er werde geärgert. Die Mutter kommt daraufhin in die Schule, bittet um eine neue Sitzordnung, weil Kevin unter dem Ärgern leidet. Doch dann stellt sich raus, Kevin wird garnicht geärgert
2.Die Eltern parken morgens die Schule zu, so dass Frau Pause keinen Parkplatz findet
3.Einmal sei ein Schüler sogar "abgehauen, weil er keine Lust mehr auf die Sche.... habe" - Na und? Was ist daran schreibenswert? Oder gar lustig? Das passiert in jeder 2.Schule tagtäglich.
Ich finde das weder interessant noch lustig. M.E. einfach nur langweilig.

Frau Pause fühlt sich meines Erachtens als vollkommen. Sie hat immer Recht. Egal wie Eltern oder Kinder argumentieren. Grundsätzlich giilt für Fr.Pause: sie irrt sich nie, sie vertut sich nie, immer sind die anderen im Unrecht.
Fr.Pause verteufelt, dass Eltern ihren Kindern beistehen, wenn diese meinen ihre Kinder sind im Recht. Sie fragt sich allen Ernstes "was das für Eltern sind, die ihren Kindern jede noch so dahergesponnene Geschichte glauben" - Dabei ist es gerade in der heutigen Zeit wichtig, seinen Kindern zu glauben, für sie da zu sein. Aber für Fr.Pause sind das böse Eltern, die ihren Kindern Glauben schenken.

Anscheinend die 1.Elternregel laut Fr.Pause: Bezweifle immer was dein Kind sagt. Man merkt sehr deutlich, dass Fr.Pause keine eigenen Kinder hat.

Fr.Pause wünscht sich ernsthaft eine "Schlägerei zwischen den Eltern und den Lehrern", dass würde sie "gut unterhalten" schreibt sie.

Während sie selbst natürlich schwere Arbeit leistet, unterstellt sie den Eltern, die von zuhause arbeiten, dass diese genug Zeit haben ständig von ihrer Arbeit weg zu gehen um z.B. Fahrdienste zu leisten (S.95). Ich bekam den Eindruck die Arbeit der Eltern wird nicht geschätzt.

Wenn ein Vater per Mail nachfragt, warum niemand sich in der Schule um sein Kind kümmerte, als dieses humpelte, nennt Fr.Pause dies "einen Angriff starten". Aha - die Mail wertet sie also als Angriff.

Und wenn ein Schüler aus dem Fenster sieht, wird er von der 1.Reihe in die letzte Reihe verbannt (S.54) Wie unlogisch ist das!

Fr.Pause rät allen Ernstes "dämpfende Mittelchen einzunehmen" nur weil eine Mutter sagte, dass Fr.Pause die Schüler mehr motivieren sollte und das positive Energie fließen müsse, bevor man Leistung bringen könne.

Massiver Fremdwörtergebrauch im Buch - was will uns Fr.Pause damit sagen - Jeder kann es erahnen oder?
Fremdwörter wie "insistiere" "voluminös" "kommuniziert" "Didaktik" "struktuieren" "Perspektive" "Hypothese" "kompensieren" "Inkompetenzkompensation" kommen ständig vor.

Wenn ein Schüler etwas nicht versteht, was schon länger her erklärt wurde (z.B. in Mathe, Aufgaben auf die man jetzt aufbauen will) "werde sie sauer" er solle doch "seine Mitschüler oder Eltern fragen" (S.86)

Ich war erschrocken über das Buch, über Fr.Pause, ihre Arbeitseinstellung und was sie über Kinder denkt. Ich bin sehr froh, weil ich weiß, dass es viele Lehrer gibt, die ganz anders denken und handeln.

Ich kann das Buch nicht empfehlen, es ist weder lustig noch lesenswert.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen So ist Schule heute, 5. Dezember 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Zu Hause ist Kevin ganz anders: Eltern und andere Tiefpunkte aus dem Alltag einer Lehrerin (Taschenbuch)
Die Autorin bildet den alltäglichen Wahnsinn, den man als Lehrer jeden Tag erlebt, großartig ab. Ein Lehrer erlebt viele Eltern entweder als unverschämt, überbehütend oder sich um nichts kümmernd, aber immer Ansprüche stellend und alles besser wissend. Sehr amüsant sind dabei die Zwischentexte der Autorin, mit denen sie humorvoll, aber deutlich das Verhalten oder die Aussagen von Eltern, aber auch Schülern in das rechte Licht rückt. Dieses Buch ist Schulalltag pur und daher besonders den Menschen in Schulämtern, Kultusministerien und auch Gewerkschaften ans Herz gelegt, die sich ihre schöne rosarote Schulwelt malen, in der die Eltern letztendlich alles zu sagen haben.
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