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am 2. März 2013
Ich hatte vorher noch nichts von Mario Ludwig gelesen und bin von seinem Schreibstil begeistert. Obwohl er sich hier eines ernsten Themas angenommen hat, betrachtet er vieles mit einem durchaus nicht unangemessenem Augenzwinkern. Ein wenig schwarzer Humor hier und da sorgt dafür, dass man die Tiere nicht als Monster sieht, die mit Messer und Gabel klappernd im Gebüsch auf unachtsame Menschen lauern.

Nebenbei hat das Buch sehr viele interessante Informationen parat. Man kann so einiges über die in den einzelnen Kapitel behandelten Tiere erfahren. Und über die Helden, die die Menschheit von einigen der gefährlichsten Menschenfresser befreit haben.

Wenn man sich durch das Buch hindurch gearbeitet hat, bleibt die Erkenntnis zurück, dass man doch froh sein kann, wenn man in einem Land lebt, in dem es keine großen Raubtiere gibt.
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am 13. November 2012
Mario Ludwig stellt in diesem Buch eine ganze Reihe von menschenfressenden Tieren in jeweils eigenen Kapiteln vor; neben den "üblichen Verdächtigen" wie Löwen, Haien und Krokodilen treten auch weniger populäre Menschenfresser wie Hyänen und Komodowarane in Erscheinung (ein paar Mal haut der Autor bei der Auswahl allerdings daneben: Pottwale, auch Schiffe rammende wie Mocha Dick, und menschliche Kannibalen wirken in dieser Zusammenstellung wie Fremdkörper).
Offenbar wurde gründlich recherchiert, die Kapitel sind umfangreich und enthalten eine Vielzahl an spannenden Geschichten und überraschenden Erkenntnissen.
Bedauerlicherweise leidet das Buch unter schriftstellerischen Schwächen; da Ludwig eigentlich ein versierter Autor ist, etwas rätselhaft.
So werden die vielen Fakten oft zusammenhangslos aneinandergereit - auf ein paar Sätze zu Aberglauben in Zusammenhang mit Hyänen folgt ohne Absatz oder Übergang die Feststellung, dass Hyänen im Matriarchat leben; auch dazu ein paar Sätze, dann der Hinweis, dass Menschen meist von sehr großen Hyänen attackiert werden(diesmal immerhin durch einen Absatz gekennzeichnet). Das schadet dem Lesefluß und liest sich wie zusammengeklaubt, nicht wie geschrieben.
Noch schlimmer ist allerdings, wie völlig spannungsfrei die Geschichten erzählt werden; die Faszination, mit der sich das Buch angeblich beschäftigt, bleibt so völlig außen vor. Die Jagd auf den Mfuwe-Menschenfresser z.B. liest sich so: "Der Mfuwe-Menschenfresser wurde jedoch bald darauf von einem amerikanischen Großwildjäger erschossen, der vorher 20 Nächte vergebens auf einem Hochsitz auf den über drei Meter langen Löwen gelauert hatte, [...]". Wer die tief beeindruckende, fast nervenzerfetzende Schilderung derselben Jagd aus dem ersten Kapitel von Philip Caputos Unter Menschenfressern: Auf den Spuren der Menschen fressenden Löwen von Tsavo kennt, bleibt enttäuscht zurück. Derjenige, der die Geschichte zum ersten Mal liest, kann ihre finstere Faszination wohl kaum nachvollziehen. Leider bei weitem kein Einzelfall in diesem Buch.

Kein schlechtes Buch, durchaus lesbar und lehrreich, aber das hat man alles schon besser gesehen. Als Überblick über Menschenfresser und Co. ist Ludwigs eigenes Die 55 gefährlichsten Tiere der Welt weit überlegen (obwohl "Faszination Menschenfresser" einige Geschichten Wort für Wort von hier übernimmt); die Biologie hinter den Menschenfressern und die Psychologie hinter unserer Faszination für sie werden in David Quammens Das Lächeln des Tigers: Von den letzten menschenfressenden Raubtieren der Welt: Von den letzten Menschenfressern der Welt deutlich besser erkundet.
Man hätte mehr aus dem Thema machen können.
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am 15. Juli 2014
Ein sehr spannend geschriebenes Buch über die sogenannten "Menschenfresser" im Tierreich. Es enthält Geschichten über die gefährlichsten Tiere der Welt, welche sich mit Menschen zugetragen haben und in dem Buch genau recherchiert wurden.
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am 4. Dezember 2013
Ein lesenswertes Buch, dass über faszinierende Geschichten von sogenannten Menschenfressern dokumentarisch berichtet, aber auch viele Gerüchte und Märchen aufklärt und mit Fakten belegt. Sehr lesenswert.
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am 13. Dezember 2012
Dieses Buch berichtet über die gefährlichsten Tiere der Welt, zumindest die, die wir dafür halten. Kapitelweise wird, nach einer kleinen Einführung, über die so genannten "Menschenfresser" erzählt.

Das Buch hat mich alleine schon durch das Cover sofort angesprochen, da ich eine Schwäche für Raubkatzen und Wölfe habe, aber auch für andere beeindruckende Tiere.
Faszination Menschenfresser - Erstaunliche Geschichten über die gefährlichsten Tiere der Welt hat mir einige interessante Informationen geliefert, die mir neu waren.

Als Beispiel nehme ich das Kapitel über Tiger, eines meiner Lieblingstiere, welchen ich selbst diesem Sommer bereits ganz nahe kommen durfte - nämlich dem Königstiger, der, wie ich in diesem Buch erfahren habe, in Sachen Tiger den schlimmsten Ruf als Menschenfresser hat (wenn ich das damals gewusst hätte... :) ). Hier fand ich zum Beispiel die geschilderten Vorfälle über dressierte Tiger im Zirkus oder anderen Shows interessant, wie auch die Geschichte des Großwildjägers Jim Corbett, der zu Fuß jagte und lediglich von einem kleinen Hund namens Robin begleitet wurde.

Gelernt habe ich also einiges, aber kleine Schwächen gibt es doch. Stellenweise war mir das Buch zu trocken. Haupstächlich dann, wenn für mich überflüssige Informationen aneinandergereiht wurden. Es ist gut, dass hier über einige Tierarten berichtet wird, andererseits kommen dadurch die einzelnen Tierarten für mich manchmal zu kurz.

Zusammengefasst: Dieses Buch liefert viele Fakten über faszinierende Tiere. Es ist durchaus lesenswert für interessierte "Menschenfresser-Liebhaber", auch wenn es mir selbst oft zu trocken war.
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am 18. November 2012
Mario Ludwigs Bücher sind alle sehr unterhaltsam und informativ. Sein neues Buch erst recht. Wer schon immer mal wissen wollte, wie gefährlich manche Tiere für Menschen wirklich sind, z.B. die "Problembären", für den ist das Buch geschrieben. Und was menschliche Menschenfresser betrifft, so fällt einem als allererstes der Kannibale von Rothenburg ein. Dass es aber noch viel mehr Kannibalen in der Menschheitsgeschichte gab, das deckt Mario Ludwig auf. Was ich gut finde: Dass er dieses Kapitel nicht mit einem blutrünstigen Unterton geschrieben hat. Fazit: Ein Sachbuch, das erste Sahne ist!
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am 26. Juni 2015
Dieses Buch war ehrlich gesagt eher ein Spontankauf. Das Cover jedoch konnte mich überzeugen und da ich sowieso ein großer Tierfan bin, dachte ich, dass das Buch perfekt für mich wäre.

Ich mochte den Humor in diesem Buch, obwohl das Thema doch recht ernst ist. Ich finde, dass dadurch die schrecklichen Todesfälle etwas aufgelockert wurden und es dadurch auch etwas an Schrecken verloren hat.

Leider fand ich es manchmal etwas langatmig, weil der Autor gerne dazu tendiert auch bei eher unwichtigen Detail sehr stark auszuschweifen.

Insgesamt ein sehr interessantes Buch, das mir einiges neues beibringen konnte auch wenn der Autor manchmal etwas zu sehr ins Detail gegangen ist.
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