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Kundenrezensionen

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am 16. August 2012
Angesichts der vielen Probleme in der Welt (Klimawandel, Peak Oil, Konsumwut, ...) überfällt auch mich oft eine Ohnmacht, und ich denke oft, dass man ja sowieso nichts tun kann. Wenn man die Welt entscheidend verändern will, stimmt das wohl auch. Aber für sich etwas tun, für das eigene Gewissen, für die eigene Würde - die Möglichkeit bleibt, und die hat auch Sandra Krautwaschl mit ihrer Familie zusammen genützt. Anschaulich, richtig mitten aus dem Leben einer fünfköpfigen Familie heraus, beschreibt sie, wie sehr sie emotional von dem Film Plastic Planet" ergriffen worden war, was ihr die Energie verschaffte, etwas tun zu wollen.

Auch bei ihr fallen lauter Plastiksachen aus dem Schrank heraus, wenn sie nur ein Schächtelchen holen will, auch sie leidet unter Plastikverpackungen - selbst von Biolebensmitteln, auch bei ihr spielen die Kinder mit Playmobil, auch bei ihr hat die Familie Plastik, Plastik ohne Ende. Ohne Übertreibung, oft mit herrlicher Selbstironie, aber auch mit Selbstzweifeln beschreibt sie den Versuch ihrer Familie, im Alltag wie auch im Urlaub nun ohne Kunststoffe auszukommen.

Oft genug entdeckt man sich wieder - bei der Erschütterung beim Frühstück im Nachtzug über jedes eingeschweißte Kleinteil ebenso wie bei Urlaubsplanungen, beim Einkaufen oder auch in den innerfamiliären Diskussionen. Und schließlich wird der Horizont immer weiter, denn sie (und der Leser) bemerkt: es geht nicht nur um Plastik, es geht um: Müll generell, Ressourcenschonung, weniger, dafür bewussteren Konsum, um Verbundenheit mit Natur und Lebensgrundlagen, um Austausch mit anderen, ja vielleicht sogar um Lebensfreude und neuen Sinn durch solch eine Aktion. Schön, wie sich das alles hier durch praktisches Handeln wie von selbst ergibt, und nicht durch ewige Vorträge oder theoretische Abhandlungen.

Die flüssige Schilderung des erfolgreichen Experiments wird abgerundet durch ein Glossar, in dem Alternativen zu gängigen Plastikverwendungen aufgezeigt werden. Allein das Nachblättern hier lohnt sich schon. Insgesamt ein hervorragendes Buch von ganz normalen Menschen, die sich aus ihrer Ohnmacht befreien.

Im Übrigen: schon im Buch selbst stecken eine Unmenge Tipps, die ich mir bei nochmaligem Durchblättern noch zusammenschreiben will. Ohne Selbstironie wäre dieses Buch belehrend und von oben herab kommend, und ohne Selbstironie wäre so ein Experiment gar nicht durchführbar. Es holt mich (und wohl auch viele andere) da ab, wo ich gerade stehe. Gut so!
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am 28. Oktober 2014
Selten bin ich von einem Buch so enttäuscht worden. Der Untertitel des Buche führt in die Irre, weil der Leser sich sachdienliche Tipps und Informationen erhofft, wie eine Familie im Alltag möglichst weitgehend auf Plastik verzichten kann. Ich habe diese Buch gekauft, da ich neben 'Zero Waste home' mir eine deutsche Variante mit regionalen Ideen und Tipps erhofft habe und auch den Aspekt Familie gerne intensiver betrachtet hätte. Was ich bekommen habe ist eine Art Tagebuch, nicht mal gut oder spannend geschrieben, in der die Authorin für meine Geschmack zuviel von ihrem 'Durchbruch' in der Medienwelt schreibt, ihrer Aufregung vor Interviews, ihrer Euphorie jetzt eine Modellfamilie zu werden. Dabei geht die Umsetzung des Ansatzes unter, es wird am Rande die Lösung für bestimmte Probleme erwähnt, aber nicht weiter auf die Durchführung und Erfahrungswerte eingangen. Statt dessen seitenweise langweilige Tagesbuchgeschwafel - sorry dass ich das so sagen muss. Es werden teilweise Dialoge wiedergegeben, die überhaupt nichts mit der Umsetzung plastikfrei zu tun haben. Es geht ständig nur um ihr erleben bezüglich der medialen Aufmerksamkeit. Ich hätte mir gewünscht, dass die Authorin reflektiert und zusammenfast, statt dessen breitet sie ihr Erleben über seiten aus ohne auf den Punkt zu kommen. Fazit: nach 1/3 des buchen sehe ich es nicht weiter ein, meine Zeit zu verschwenden. Und übrigens: Als sie schreibt, dass sie schlauerweise ihrer vegetarischen Tochter vorenthält, dass die Zahnbürste mit Schweineborsten gemacht ist, entzieht sich sich selbst jeglichen Grundlage für Respekt. Wer selbst Werte verfolgt, wie sie mit dem Experiment vorgibt, sollte doch bitte auch die Werte andere Menschen respektieren!
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am 27. Februar 2014
Ich bin über das Buch von Hannes Jaenicke "Die große Volksverarsche" zu diesem Buch gelangt. "Plastikfreie Zone" rüttelt wach, macht erst einmal richtig klar, wie dramatisch die Situation in Bezug auf Kunststoffe ist - und zeigt, was eben auch realitätsnah ist, auf, wie schwierig es heutzutage eigentlich ist, an plastikfrei verpackte Produkte oder eben überhaupt plastikfreie Waren zu kommen. Von der Kaffeemaschine bis zur Zahnbürste schildert Sandra Krautwaschl detailliert die Probleme, auf die sie im Laufe der Zeit mit ihrer Familie gestoßen ist und erklärt auch ganz klar immer wieder, dass das "Experiment" (das ja nunmehr schon mehrere Jahre anhält) da aufhört, stockt bzw. an seine Grenzen stößt, wo das Familienleben empfindlich gestört wird. Und das finde ich persönlich bemerkenswert. Es geht hier nicht um eine Radikale, die alle Menschen überreden will, als Eremiten ihr Dasein zu fristen, sondern es geht einzig darum, sein Tun zu überdenken und im Rahmen seiner Möglichkeiten eben - so man denn will - Dinge zu ändern, peu a peu. Nicht einmal kommt der erhobene Zeigefinger hervor, das gesamte Buch schildert ja auch lediglich ihre eigenen Erfahrungen und eben auch Grenzen.

Sehr gut finde ich auch den Anhang mit den kurz zusammengefassten, praktischen Tipps.

Für mich war dieses Buch der Auslöser, in meinem Haushalt (mit ebenfalls drei Kindern) nach und nach plastikfreie Zonen einzurichten. Dies funktioniert sicherlich noch nicht ganz so gut wie bei Krautwaschls, aber ein Anfang ist gemacht! Vielen Dank für den hilfreichen Ratgeber!
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am 20. April 2016
Ich habe dieses Buch gelesen, nachdem ich eine Doku über den Zuwachs an Plastik in unserem Leben gesehen habe. Die erste Erschütterung kam als ich mir bewusst meinen Haushalt angesehen habe und gemerkt habe ... wow - das ist echt viel Plastik. Nun bin ich aber nicht der radikale Typ, sondern versuche mich langsam an bestimmte Facetten hern zu führen.
Im Bereich Plastikfrei ist dieses Buch eine wirkliche Empfehlung. Das Buch zeigt uns die Herausforderungen, kreativen Ideen aber auch Grenzen des plastefreien Daseins. Es hilft einen bei der Umsetzung und Reduzierung, führt uns aber auch gleichzeitig an die emotionalen Facetten der Umstellung heran. Ich kann es allen nur empfehlen, auch wenn man sich nur mal ein Bild darüber machen möchte, wie kompliziert und schwierig es in unserer modernen Welt sein kann auf Plastik zu verzichten.
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am 25. April 2014
Die ersten 5 Seiten waren etwas unspäktakulär, weil man nur darauf wartet, dass es nun mal los geht mit den Berichten zum Experiment. Aber alles andere ist sehr natürlich und absolut aus dem Leben gegriffen. Ich habe mich immer wieder selbst erkannt...was nicht immer, oder besser, ehr selten als positiv gelten mag in diesem Buch. Ich bin noch nicht bis zum Ende gekommen...aber ich glaube nicht, dass ich noch lange dafür brauche. Man liest es unglaublich schnell, dafür das es ja ehr eine Dokumentation ist und keine Geschichte. Da ich mir fest vorgenommen habe, wenn ich mal einen eigenen Haushalt besitze, auch so zu leben, ist es total hilfreich. Man saugt es auf wie einen Schwamm. Die Autorin schreibt in Ihrem Buch immer wieder davon, dass sie sich wünscht auch andere würden die Notwendigkeit Müll und Plastik einzusparen erkennen. Dieses Gefühl kenne ich! Nach dem ich dieses Buch gelesen habe, werde ich es anderen unter die Nase halten und zum Lesen überzeugen. Als erstes meiner Mutter, einer der unendlich vielen Plastischüsselliebhaber die es auf dieser Welt gibt.

Nun noch zur Lieferung....Da gab es nichts zu meckern:-)...........schnell und unkompliziert!!!
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am 19. Juni 2012
Nachdem ich den Film Plastic Planet gesehen hatte, habe ich mir Gedanken um die Umsetzung eines Lebens ohne bzw. mit weniger Plastik gemacht. Da sind mir einige Ideen gekommen, aber es sind auch einige Fragen offen geblieben.
Und dann kommt gerade zu der Zeit das Buch Plastikfreie Zone raus und gibt mir viele Antworten auf meine Fragen. Tolles Buch mit Witz und praktischen Tips für einen plastikfreien bzw. plastikarmen Alltag! Empfehlenswert!
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am 25. April 2016
Frau Krautwaschl hat es geschafft ein eigentlich brisantes Thema humorvoll zu erzählen und ihr Projekt vorzustellen. Dies hat mich zur Nachahmung veranlasst. Verschiedene Plastikartikel sind schon aus meiner Küche verschwunden. Es ist auf jeden Fall nicht einfach, aber das Buch ist ein hilfreicher Begleiter und gibt einem immer wieder Mut nicht aufzugeben. Es gibt auch viele Anregungen und Internetadressen um an plastikfreie Sachen zu kommen.
Sehr zu empfehlen!!!!!!!!
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am 6. Juli 2014
Respekt kann ich nur sagen. Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und war sehr neugierig.
Schon beim bloßen Gedanken an einen heutzutage "normalen" Supermarkt, wird man von einer förmlichen Plastikflut überschwemmt. Gerade die gesunden Lebensmittel wie Obst & Gemüse sind derweil ausschließlich "versiegelt".
Diese Erkenntnis machte mich noch neugieriger.
Wie die Familie an dieses Experiment herangeht, finde ich sehr authentisch. Es öffnet jedem die Augen, wie sinnlos und unachtsam Plastik verwendet wird und wie sehr das zu Lasten unserer aller Umwelt geht.
Im Buch sind knallharte Fakten herangezogen und die dazugehörigen Auswirkungen, die einen wirklich vieles überdenken lassen. Bei mir ist die Botschaft des Buches angekommen. Ich konnte viele Tipps für mich mitnehmen und schrittweise etwas ändern.

Denn die wichtigste Moral ist diese, dass jeder einzelne, der einen kleinen Schritt tut, schon eine Menge bewirken kann.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, an diejenigen, die sich für dieses Thema interessieren und auch die uninteressierten, denn sie werden, meines Erachtens, wenn auch nur ein wenig umdenken.
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am 5. September 2013
Ich habe eben Planet wissen in Bayern alpha angeschaut. Dort wurde die Familie und ihr Buch vorgestellt. Diese Familie lebt offensichtlich in Österreich. Der Versuch Lebensmittel im Biomarkt an der Frischetheke ohne Plastik einzukaufen ist gescheitert. Sie sind dort verpflichtet das Lebensmittel in ein mit Plastikfolie beschichtetes Papier einzuwickeln. Es sei laut Gesundheitsamt (hier Heidelberg/ BW/ D) verboten Lebensmittel in mitgebrachte Behältnisse zu füllen. Die dort eingeführten Mehrwegbehältnisse (Plastik) müssen dort zurückgegeben werden um thermisch gespült zu werden, man bekommt dann eine andere Box. Das Lebensmittel muss aber auch dann (laut Gesundheitsamt) in dieses plastikbezogene Papier gewickelt werden. Frau oder Mann ist praktisch gezwungen Plastikmüll zu produzieren bzw. Lebensmittel zu konsumieren, welche mit Plastik in Berührung gekommen sind. Also hier nicht anwendbar.
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am 7. Dezember 2012
Das Buch ist umweltbewussten Menschen sehr zu empfehlen, weil man sich immer noch viele neue Informationen zum Thema Müllvermeidung und Lebensumstellung holen kann.
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