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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "König Kunde" in der Service-Wüste
Martin Wehrle hat in seinem neuen Buch selbst Erlebtes und Berichte aus dem Bekanntenkreis zusammengetragen, die sich alle um den mangelhaften Service und die Behandlung drehen, die wir in unserer Eigenschaft als Kunde Tag für Tag erhalten. Seine geschilderten Erlebnisse erscheinen kurios, aber sie sind leider nur allzu real. Jeder hat die eine oder andere Situation...
Vor 13 Monaten von Susanne veröffentlicht

versus
29 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen lohnt sich nicht
Martin Wehrle ist in erster Linie ein erfolgreicher Karrierecoach, in zweiter Linie Angler und er ist auch, so will er uns weißmachen, einer von uns, ein Kunde in der modernen Servicewüste, er wird verarscht, ausgeplündert und mißachtet.
Das belegt er mit einer Vielzahl von Beispielen aus den unterschiedlichsten Bereichen.
Als das beste...
Vor 11 Monaten von bernd carstensen veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Bestätigungen des Kunden-Alltages.., 3. Oktober 2012
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Im Grunde hätte wohl jeder Kunde so ein Buch schreiben können, vielleicht sogar mit noch schlimmeren oder skurrileren Erlebnissen als hier geschildert.

Alles griffig formuliert und z.T. mit Quellennachweisen unterlegt. Das ist schonmal o.k., jedoch scheint mir bei einigen Vorfällen die Erwartungshaltung des Autors ein wenig hoch gegriffen, weshalb ich einen Stern abgezogen habe.

Achja - der Titel stimmt mit der Realität überein.
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Uninteressant und Langweilig, 11. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Als jemand der selbst etliche Jahre in den USA gelebt und dort, bei den Erfindern der Kundenorientierung, echten Service erfahren hat, war ich auf Wehrles Buch sehr gespannt. Leider wurde ich einigermaßen enttäuscht. Positiv hervorzuheben ist allerdings der eingängige Schreibstil. 2 Tage und man hat das Buch durch.

Wehrles Versuche witzig zu sein sind bemüht bis krampfhaft und seine Gags zünden dementsprechend leider nur selten. Außerdem zählt er nichts auf, was man so nicht schon in etlichen anderen Büchern vorher gelesen hätte. Im Prinzip ist das alles nicht neu und wurde auch schon von diversen Kabarettisten auf der Bühne verwurstet.
Generell hat er ja nicht unrecht, bleibt aber Rezepte wie wir Kunden diesen Missstand abstellen, letztlich schuldig.

Wehrle gehört selbst zur Geiz-ist-Geil-Generation und will möglichst wenig Geld ausgeben, aber ein Maximum an Service haben. Na ja, Herr Wehrle, das klappt eben nicht. Ich kann nicht im Discount kaufen und Bedienung/Beratung aus dem Tante-Emma-Laden erwarten. Als Kaufmann dürfte Ihnen das Thema Kalkulation nicht fremd sein. Und die niedrigen Preise die sie bezahlen, müssen ja irgendwoher kommen.

Besondern lachhaft fand ich Wehrles Auslassungen zum Thema Markenlabels auf Garderobe. Herr Wehrle, wenn sie das Krokodil auf der Brust nicht haben wollen, kaufen sie es einfach nicht. Sie propagieren doch selbst die Entscheidungsfreiheit des Kunden und die damit verbundene Macht. Lassen sie es. Kaufen sie sich Pullover ohne sichtbares Label. Aber mal eine Frage; sind sie denn bei ihrem Auto ebenso kritisch? Montieren sie an ihrem Mercedes den Stern ab? Am Opel den Blitz? Am Golf das VW-Logo?
Vielleicht sollten sie mal stärker in den Bereich des Marketings und der Markenpsychologie einsteigen. Dann erschließt sich Ihnen sehr schnell warum Designer Labels zur Abgrenzung benutzen.

Aber eigentlich hätte ich schon stutzig werden müssen, als ich einen Kommentar von Markus Lanz auf dem Buchrücken gelesen habe. Seit wann ist Herr Lanz denn ein Gradmesser für die Qualität von Büchern?

Wenn man grad mal nichts besseres zu tun hat und man dieses Buch geschenkt bekommt, kann man es ja mal lesen. Vom Kauf würde ich abraten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tipps zum Geldsparen, 21. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Ich dachte immer, es ist normal, daß man für Kontoauszüge Geld bezahlt! Erst hier habe ich erfahren, daß die Bank auf mindestens einem Weg kostenlose Auszüge zur Verfügung stellen muss. Auch war mir nicht bekannt, daß es so viele Posten auf Handwerkerrechnungen gibt, die man nicht zu bezahlen braucht.
Das Lesen hat sich gelohnt. Ich hatte Spaß dabei, denn das Buch reizt die Lachmuskeln. Und künftig werde ich Geld sparen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Anleitung für Konsum-Rebellen, 24. August 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Martin Wehrle bringt es wortgewandt auf den Punkt, welchen Ärgernissen man als Kunde heutzutage täglich ausgesetzt ist. Der Autor des bekannten Buches über die heutige Arbeitswelt, „Ich arbeite in einem Irrenhaus“, nimmt auch in seinem neuen Werk kein Blatt vor den Mund. Wer hätte nicht schon mal Erfahrungen wie diese gemacht: Service wird durch Selbstbedienung ersetzt, Fragen der Kunden werden nicht oder nur höchst inkompetent beantwortet, Käufer werden bei Rabatten beschummelt, überhöhte „Rächnungen“ und teure „Angeboote“ erstellt… Ob Supermärkte, Tankstellen, Hotels, Handwerker, Banken, die Post, die Bahn, die Lebensmittelindustrie, der Internet-Handel oder die Werbebranche: Hier kriegt jeder sein Fett weg. Wehrle geht dabei über eine bloße Situationsbeschreibung hinaus – er analysiert die Ursachen: Bedingungsloses Gewinnstreben mancher Unternehmen und die Fixierung auf Kostensenkung führen nicht selten dazu, dass es dem Service an den Kragen geht. Gleichzeitig erzeugen Mogelpackungen das falsche Gefühl, dass ein Produkt günstig sei - und das funktioniert, weil die wenigsten genau nachrechnen.

Der Autor gibt deshalb auch praktische Verhaltenstipps für Konsumenten. Dabei weiß er wohl, dass ein Einzelner kaum die Chance hat, die Gesamtsituation zu verbessern. Aber wenn viele Kunden ihre Bequemlichkeit überwinden und die nötige Zeit und Energie investieren, um zum jeweils besten Anbieter zu wechseln und Servicewüsten konsequent zu boykottieren (das heißt aber auch Verzicht!), werden rote Zahlen die Firmen zwingen, ihren Service zu verbessern und ihre Ehrlichkeit zu erhöhen – oder aber unterzugehen. Letzteres würde dann zwar kurzfristig Arbeitsplatzverluste bedeuten, aber das wäre es wohl wert, um endlich den Service zu erzwingen, den der Kunde verdient hat. Letztlich würden neue, bessere Anbieter entstehen und in die Fußstapfen der heutigen kundenfeindlichen Unternehmen treten.

Martin Wehrle deckt in seinem Buch verborgene Fakten auf (z.B. über retuschierte Werbeprospekte und gefälschte Internet-Bewertungen), stellt bissige Vergleiche an, gibt nützliche Tipps für Verbraucher und begegnet den Frechheiten der betreffenden Unternehmen mit seiner eigenen, intelligenten Frechheit und seiner lockeren, gut lesbaren Schreibe.

„König Arsch“ ist ein Buch für Konsum-Rebellen und solche, die es werden wollen. Zudem eignet sich das Buch für alle, die den Versprechungen der Werbung nicht mehr blind vertrauen wollen, sondern ihre eigene Urteilsfähigkeit verbessern möchten.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Selbstversuch in der Servicewüste, 30. Mai 2012
Von 
Edith Nebel "giora60" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Witzig und unterhaltsam erzählt uns Martin Wehrle von seinen Erlebnissen als "Fußabtreter der Unternehmen". Aber das Lachen bleibt uns Lesern im Halse stecken, denn vieles davon kennen wir nur allzu gut. Wir plagen wir uns mit komplizierten Fahrkartenautomaten, die zu Schwarzfahrern machen, wenn sie nicht funktionieren. Wir kämpfen mit hanebüchenen Betriebsanleitungen, machen Internetbanking, holen Geld am Automaten, zimmern unsere Möbel in Eigenregie und reparieren unsere Computer selbst, auch wenn wir gar keine Ahnung davon haben. Die Firmen haben die Ersparnis - und der Kunde die Arbeit und die Scherereien.

Wenn man's als Firma schlau anstellt fühlt sich der Kunde sogar noch geehrt, wenn er für die Firmen kostenlos Dienstleistungen übernimmt. Zum Beispiel im Internet. Wir schreiben Bewertungen und Rezensionen (hihihi) und erledigen so einen Teil der Kundenberatung. Mit etwas weniger Begeisterung testen wir "Bananensoftware", die halbfertig ausgeliefert und erst auf unser Feedback hin verbessert wird. Der Kunde wird als Qualitätskontrolleur und unbezahlter Warentester eingespannt, der sich auch noch freut, wenn sich eine Weltfirma für seine wertvolle Rückmeldung bedankt und verspricht, seinen Input zu berücksichtigen.

Zehn fiese Tricks der Handwerker (Seite 196 ff) zeigt uns der Autor auf. Die Story vom Satellitenschüssel-Monteur, der wie ein Neandertaler durch des Autors Wohnung stampft, ist zum Brüllen. Aber nur, weil sie Herrn Wehrle passiert ist und nicht uns selbst.

Auf gänzlich verlorenem Posten steht der Kunde, wenn er es mit einem Monopolisten zu tun bekommt. Oder wenn komplette Branchen sich der gleichen Tricks bedienen und ein Wechsel von Firma A zu Firma B nicht viel bringen würde. Post und Bahn, Tankstellen und Banken können mit den Verbrauchern so ziemlich alles machen, was sie wollen.

Wenn Mitglieder anderer Branchen aus dem Nähkästchen plaudern, ist das immer interessant. Das kennt man ja aus dem Bekanntenkreis. Dank Martin Wehrle kann man hier Werbern und Foodstylisten über die Schulter schauen und erfährt außerdem so manches über die Inhalte unserer Lebensmittel, über das man uns sicher lieber im Dunkeln lassen würde. Ob jemand, der den Beitrag "Heiße Luft und leere Versprechen" (Seite 136 ff) gelesen hat, jemals wieder unbeschwert ein Supermarkt-Lebensmittel verzehren kann, das angeblich Fruchtstückchen enthält?

Wird sich an der Großwetterlage in der Servicewüste je etwas ändern? Werden sich wirklich nach den Wutbürgern die Wutkunden formieren? Mancher Leser dieses Buchs wird sich wohl nicht mehr jede Zumutung und Unverschämtheit gefallen lassen. Die Kontaktdaten der verschiedenen Verbraucherzentralen findet er/sie im Anhang. Doch das werden lauter kleine Einzelkämpfe werden. Eine große Trendwende ist so schnell nicht in Sicht.

Boykott wird wenig bewirken, wenn jeder in der Branche mit den gleichen Schweinereien arbeitet. Irgendwo muss der Kunde seinen Bedarf ja decken. Vielleicht bei denen, die ihre Kunden am wenigsten hinters Licht führen? Das könnte dann allerdings etwas teurer werden. Gerade im Bereich der Lebensmittel bekommen wir wohl manchen Unrat serviert, weil wir nicht bereit sind, für Qualität einen angemessenen Preis zu zahlen, auch wenn wir dazu in der Lage wären.

Kennt man sich als Leser in einer oder mehreren der kritisierten Branchen aus, schwankt man zwischen Entrüstung ("Sowas haben wir nie gemacht!") und Schulterzucken ("Ja, klar, so funktioniert das. Ist das nicht allgemein bekannt?"). Vielleicht gerät auf diesem Weg doch der eine oder andere darüber ins Grübeln, wie sein berufliches Tun bei den Kunden ankommt.

Niemand wird, nachdem er das Buch gelesen hat, die Gesetze des Markts außer Kraft setzen und das System umkrempeln. Wer kann das schon? Aber vielleicht ist man als Leser wenigstens in der beruflichen Position, dem Kunden künftig eine freundlichere Auskunft geben zu können. Oder einem Hotelgast bei Sauwetter mit einem Regenschirm auszuhelfen. Das wäre immerhin schon was.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Wahrheit!, 24. April 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Ob im Supermarkt, in der Bank oder in der Bahn - immer müssen wir uns selber kümmern. Der Kunde ist nicht mehr König, er ist nur noch der Depp.

Software sollen wir selber installieren, uns selber beim Shopping online beraten und dann auch noch einen Aufpreis zahlen wenn wir doch mal Service wollen - oder Hilfe brauchen!

Wo ist der gute alte Hilfsbereite Kellner? Im Self-Service-Restaurant sucht man ihn vergebens. Das Essen muss selber zum Platz getragen werden.

An vielen Stellen im Buch habe ich fassungslos den Kopf geschüttelt. Martin Wehrle buddelt gar nicht tief und tut Gräben auf, die erschüttern.

Warum wehren wir uns nicht mehr dagegen? Warum lassen wir das über uns ergehen?

Es gab allerdings auch einige Stellen, die mir überspitzt vorkamen. Wir sind als Kunden doch auch selber schuld, dass uns viel Service genommen wird. Klar ist es schade, dass Automaten die Kundencenter bei der Bahn ersetzen. Aber wir gehen ja auch zum Automaten hin, weil es oft viel schneller und teilweise einfacher geht (wenn man damit umgehen kann), als nach einer Schlange bei manchmal sogar pampigen Leuten am Schalter zu landen.

Wir müssen einen guten Mittelweg finden.

Genauso Kundenkarten. Martin Wehrle prangert an, dass wir uns damit entblößen. Klar locken solche Angebote damit, nur noch bei einem Laden zu kaufen. Ich habe zum Beispiel eine Tshibo-Karte, weil ich mich jetzt bei jedem Kauf geärgert habe, die Punkte zu verschwenden. Ich kaufe aber ohnehin bei Tshibo (alles fing mit der Kaffeemaschine an...) - und die Karte ist ein Bonus, den ich gerne nehme. Dass die dann wissen, dass ich sowohl in Rostock als auch in Hannover gekauft habe, ist für mich ok.

Bei Paypal und den ganzen anderen Bonuskarten allerdings kann ich Wehrle verstehen. Zu viele Leute fallen darauf rein - aber genauso wie auf solche Aktionen wie "Kauf 3, zahl 2". ICH denke dann immer, dass ich sogar noch mehr spare, wenn ich gar nichts kaufe.

Aber Weckrufe wie der von Martin Wehrle erreichen hoffentlich auch die, die bisher so blauäugig da rangehen und auf die Tricks der Werbung hereinfallen.

Zukünftig werde ich Verkäufer nicht mehr ansprechen mit "Darf ich stören" sondern mit "Helfen Sie mir bitte". Die sind für mich da, ich bezahle Geld dafür.

Lasst euch nicht für dumm verkaufen!

Vier von fünf Sternen für das aufweckende Buch voll bitterer Wahrheit und, zum Glück, viel Humor.
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30 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Das Problem ist der Kunde..., 29. April 2012
Ich hatte durch einen Bekannten von diesem Buch erfahren und tatsächlich machte die Beschreibung
Lust auf mehr.
Umso schlimmer die Enttäuschung als ich mit dem Lesen anfing.

Ich bin bisher nicht über das erste Kapitel hinausgekommen, kann aber gar nicht soviel essen, wie ich gerne brechen würde.
Der Autor moniert, das er an einem 800.-€ (teuren ?) PC selbst das Laufwerk tauschen muss.
Frechheit !
Nein eigentlich Stupidität des Autors, wäre er zum EDV-Fachhändler um die Ecke gegangen (nein nicht MM),
dann wäre dieser Service vermutlich inklusive gewesen.
Der Autor hat lieber 200.-€ gespart und sich ein Gerät quer durch Deutschland liefern lassen.

Er findet es vermessen, dass der Hotline MA in SEINEN Download Ordner schaut, ohne ihn vorher zu fragen.
Naja eigentlich hat der Hotline MA ja gefragt, ob er ein Programm herunterladen dürfe. Wie vermessen von dem Hotline MA zu denken, der Kunde wolle nicht gefragt werden, ob man das Programm jetzt auch starten darf.

Das Problem sind die Kunden, wie der Autor selbst, die einen verschobenen Preishorizont haben, und diesen als SOLL Zustand betrachten. 800.-€ ist kein teurer PC lieber Autor. Es ist ein zusammengebasteltes Stückwerk von 2-3 vernünftigen Komponenten und der Rest ist meistens Ramsch um den Preis zu drücken.
Der Kunde ist nicht mehr König, wie der Autor selbst schreibt. Er ist Arsch !
Vielleicht würde es helfen zu akzeptieren :
Ja, du bist Arsch ! Du bist es der im Jahr weniger für Lebensmittel, als für Urlaub ausgibt. Ja, du bist Arsch, da du nicht bereit bist den Preis der Wertschöpfungskette für ein Produkt zu bezahlen und dich dann wundert wenn an Qualität oder Beratung gespart wird.
Ja, du bist Arsch, weil du meinst der Autoverkäufer hätte Zeit für ein 60 Minuten Beratungsgespräch, damit du das Auto als EU-Reimport im Internet günstiger bestellen kannst.
Ja, du bist Arsch, weil du mit deiner Geiz-ist-Geil-Mentalität den Lohnverfall beschleunigst und "Verkäuferinnen" für unter 8.-€ die Stunde arbeiten müssen.

Aber gut man gewöhnt sich ja daran...der Kunde ist das Opfer, wer was anderes behauptet, der lügt...

Ich habe für ein Sachbuch bezahlt, nicht für ein Märchen, ob der Autor mir mein Geld auch erstattet ?
Außerdem habe ich nun virales Marketing für das Buch gemacht, bekomme ich dafür auch eine Aufwandsentschädigung ?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch Koenig Arsch, 2. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Das Buch ist einfach Spitze und voll aus dem Leben gegriffen.Der Autor hat Erfahrung und Menschenkenntnis.Man kann dieses Buch nur empfehlen
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Kunde Arsch? Leser Arsch!, 6. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Drei Dinge, die der Autor dem Kunden unterstellt
1. Der Kunden kann nicht denken
2. Der Kunde kann nicht rechnen
3. Der Kunde kann nicht selbst entscheiden, was er kauft

Drei Dinge, die der Autor unterlässt
1. Alternativen für die angeblichen Missstände aufzeigen
2. Schlüssig argumentieren
3. Dem Leser einen Mehrwert bieten

Drei Aussagen aus dem Buch, welche die oben genannten Punkte belegen:
1. Zitat zur Textilien der Firma Lacoste: "Ich mag zwar diese Textilien - aber ich will kein Werbeträger sein. Gefragt hat mich niemand! Die Firma näht ihr Krokodil einfach auf die Kleidungsstücke!
2. Der Autor hält der Deutschen Bahn vor, dass diese mit dem Verkauf der Bahncard hohe Einnahmen generiert, ohne einen Gegenwert zu bieten - erst durch den Erwerb eines Fahrscheins hätte der Kunde einen Gegenwert, würde damit aber weiter den Gewinn der Bahn erhöhen
3. Zitat zum Thema Lebensmittel: "Natürlich tue ich alles, um mich gesund zu ernähren. Deshalb suche ich gezielt nach Light-Produkten."

Kunde Arsch? Leser Arsch!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Servicewüste Deutschland oder doch eher überzogene Vorstellungen?, 3. Juni 2012
Von 
Logan Lady (FR) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn (Taschenbuch)
Jeder von uns hat schon mal gedacht: "Bin ich Kunde oder Bettler?" Da wird man unfreundlich an der Wursttheke abgefertigt, der Mitarbeiter an der Servicehotline hat noch weniger Ahnung als man selbst (so ist es mir vor kurzem passiert) oder man erreicht erst gar keinen. Martin Wehrle hat all diese Erlebnisse zusammengetragen und niedergeschrieben.

Ich kenne Martin Wehrle bereits von seinem Erstling Ich arbeite in einem Irrenhaus: Vom ganz normalen Büroalltag und war somit voller Vorfreude auf seinen kritischen Blick in Punkto Kundenfreundlichkeit. So ganz konnte er mich nicht überzeugen.

Der Autor beschreibt zwar gewohnt witzig die einzelenen Situationen und unterlegt diese auch mit verschiedenen Quellen, doch wirkt das gesamte Buch eher überzogen. Er beschreibt Kundenwünsche, wie z.B., dass ein Softwareupdate von einem Servicemitarbeiter vor Ort erledigt wird, die ich für eher sperrig halte. Wenn ich mir selbst mit einem Update helfen kann und somit nicht noch Tage auf einen Außendienstmitarbeiter warten muss, ist das für mich der bessere Kundenservice.

In einem Kapitel beschreibt er, wie ein E-Book-Download einfach verschwindet und somit auch sein Eigentum verloren geht. Dies ist schlichtweg falsch: mit einem E-Book erwirbt man nur die Lizenz zum Lesen, nicht das Eigentum an dem Geschriebenen. Hier hätte ich mir gründlichere Recherche gewünscht.

Auch prangert er Kundenbewertungen an. Denn früher hätte es ja dafür Testberichte und entsprechende Firmen gegeben. Mir jedoch helfen Bewertungen von Kunden für Kunden wesentlich weiter, als u.U. von den getesteten Firmen bezahlte Berichte.

Fazit: das Buch kann man, muss man aber nicht lesen. Ich habe es an einem Tag durchgelesen, geschmunzelt, aber im Endeffekt kann ich nur wenige Forderungen von Martin Wehrle wirklich befürworten. Somit nur durchschnittliche 3 Sterne.
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König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn
König Arsch: Mein Leben als Kunde - der ganz normale Wahnsinn von Martin Wehrle (Taschenbuch - 9. April 2012)
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