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147 von 154 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Starker Tobak, der den Leser wachrüttelt!
Hans-Ulrich Grimm beleuchtet in diesem Sachbuch die Herkunft und Zusammensetzung des Futters, das unseren Nutz- und Heimtieren tagtäglich vorgesetzt wird. Man erfährt, wie viel Chemie nötig ist, um die Rinder, Schweine, Hühner, Katzen und Hunde davon zu überzeugen ein für sie völlig unnatürliches Futter zu fressen, von dem sie sich...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2007 von Clausimo

versus
283 von 298 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schluss mit Glanz und Gloria - Was ist wirklich drin?
'Schonend gegarte Filetstreifen mit Lachs' oder 'Zarte Stückchen vom Rind'. Klingt doch eigentlich ganz lecker, was Sheba da auf den Teller bringt. Oder? Hans-Ulrich Grimm räumt mit 'Katzen würden Mäuse kaufen. Schwarzbuch Tierfutter' ordentlich mit dem Saubermann-Image von Pedigree, Whiskas, Eukanuba und Konsorten auf und nimmt dem Haustierhalter die...
Veröffentlicht am 19. Juni 2007 von Daniela Scholz


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen widersprüchlich und nicht erhellend, 10. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Ich hatte nach den vielen positiven Rezensionen ein interessantes Buch erwartet, dass mir konkrete Informationen zu Tierfutter (und der Tierfutterindustrie) liefert.
Jedoch serviert das Buch lauter Allgemeinheiten und widerspricht sich dabei. Es deutet Kritik an, kann diese aber schwer begründen und lässt Vermutungen und Meinungen nebeneinander stehen ohne diese zu verknüpfen. Es ist auf keinen Fall ein wissenschaftliches Buch und auch für ein journalistisches Buch ist es m.E. noch zu schlecht recherchiert. Es liest sich zwar leicht, jedoch ohne nennenswerten Gewinn. Der Autor jongliert mit Zahlen ohne diese zu interpretieren. Das Buch ist unstrukturiert und springt von der Schweinezucht zum Hundefutter um dann wieder etwas über die Supermarktpreise von Christstollen zu berichten. Es fehlt einfach der rote Faden im Aufbau und in der Argumentation.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach nur genial !!!!!, 25. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Knaller !!!

Super recherchiert, auch so geschrieben, dass man es nicht aus der Hand legen möchte, trotz der Gänsehaut die sich einstellt !!

Wer wissen möchte, wie unsere Haustiere zum einen und unsere Nutztiere zum anderen ernährt werden, was man tun kann, um dem ganzen ekligen Geschäft nicht allzu hilflos gegenüber zu stehen -für den ist dieses Buch ein MUSS !!!!

Es werden Namen genannt, nicht nur Wischiwaschi und knallharte Fakten an die Öffentlichkeit gebracht -da fragt man sich ernsthaft, ob der gute Mann noch ruhig leben konnte, nach Veröffentlichung dieses Buches !

Für mich mein mit wichtigstes Buch in meinem Bücherschrank der letzten Jahre, fragt man sich doch ernsthaft, ob man überhaupt noch Fleisch als solches zu sich nehmen sollte ! Denn nicht nur mit den Tieren wird ein Geschäft gemacht ! Explizit wird uns vor Augen geführt, wie knallhart das Geschäft "TIER" betrieben wird ! Zum Gruseln ! Leider !
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schwarzbuch Tierfutter, 28. Mai 2009
Von 
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Glaubt man der Werbung, ist für unsere Tiere das Beste gerade gut genug. Doch die Realität sieht anders aus: Mit Aromen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen und dem ganzen Arsenal der Kunstnahrungshexenküche wird ein leckeres" Menü für Waldi, Minka und Co. zubereitet. Neben Abfällen, Krallen und Klauen landen auch Klärschlamm, Bakterien und Pilze im Fressnapf unserer Lieblinge. Die Tiere leiden und werden krank. Und nicht nur sie, sondern durch den Verzehr von Nutztieren auch der Mensch. Schockierende Fakten, brillant recherchiert - Werbung und Wahrheit bei der Tierfutterproduktion. "Ein brillant recherchiertes Buch über die Tierfutterindustrie." Deutschlandradio Kultur "Tatsächlich ist das Schwarzbuch für die Branche harter Tobak und Autor Grimm nicht irgendwer. Seit Jahren nimmt er Ernährungsgewohnheiten und Lebensmittelproduktion publizistisch aufs Korn, von Bio bis zu den Zusatzstoffen. Seine Bücher wurden Bestseller.

Katzen würden Mäuse kaufen ist ein hervorragend recherchiertes Buch über die Machenschaften der Futtermittelkonzerne und die innige Nähe zwischen Wirtschaft und Veterinären und wer sich weiter mit dem Thema beschäftigen möchte wird seine helle Freude an der Bibliographie haben. Wer jedoch hinter dem Titel ein Buch vermutet, dass sich ausschließlich der Futtermittelherstellung für Haustiere widmet, liegt falsch. Über weite Strecken wird detailliert die Ernährung von Nutztieren auseinander genommen. Was natürlich wichtig für das Thema ist, aber sicher nicht das, was man sich unter dem Titel vorstellt. Um das ganze Elend etwas aufzulockern, schweift Grimm in teils sehr themenfremde Welten ab. Für Geschichtsinteressierte gibt es Exkurse in die Zeiten von König Friedrich dem Großen oder dem Pfalzgrafen Hermann, Naturfreunde werden an den schönen Thuner See in der Schweiz entführt und über merkwürdige Missbildungen an den Geschlechtsteilen bei Fischen aufgeklärt, und Sportfans werden mit dem Korruptionsskandal im belgischen Fußball von 2006 konfrontiert. Auch die Kunsthistoriker kommen nicht zu kurz, natürlich finden auch die belgischen Meister wie Rubens und Bruegel Erwähnung. Und für alle, die schon immer wissen wollten, dass Karl Friedrich Louis Dobermann die nach ihm benannte Rasse aus Deutschen Doggen, Pinschern und Rottweilern züchtete, gibt es auch noch eine ausführliche Einführung in die Zuchtgeschichte der Kampfhunde und den Einsatz von Kriegshunden im alten Griechenland. Dies sind nur einige der Episoden, die zwar unterhaltsam vorgebracht werden und sicher an anderer Stelle ihre Berechtigung haben, hier aber mit dem eigentlichen Thema herzlich wenig zu tun haben.

Das Buch 'Katzen würden Mäuse kaufen' ein gut zu lesendes und amüsant geschriebenes, vor allem aber sehr informatives Buch, das den Leser zum Einen schockiert und zum Anderen aber einem Lächeln animiert. Insbesondere für Hundehalter ist es ein durchaus empfehlenswertes Buch, das die alltäglichen und absolut legalen Schweinereien der Haustierfuttermittelhersteller mit viel Charme aufdeckt. Und bestimmt fragt sich der eine oder andere Leser bei der Lektüre auch, was er selbst beim Verzehr von Fleisch, Milchprodukten und Eiern an Chemie schluckt und welche Auswirkungen das auf ihn hat.
Tatsächlich ist das Buch für die Branche harter Tobak und Grimm nicht irgendwer (') schreibt das Handelsblatt.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie man aus Dreck Gold machen kann, 24. Februar 2009
Im Märchen wird aus Stroh Gold gesponnen. In der Futtermittelindustrie wird aus Klärschlamm, Gammelfleisch, Abfällen und jeder Menge Aromen und Chemikalien ein Millionenvermögen gemacht - in Form von Tierfutter. Und der blauäugige, vom Tierarzt als vermeintlichem Fachmann für Tierernährung eingelullte Tierbesitzer gibt seinem Fifi oder seiner Miez dieses Gift, hübsch in goldene Schälchen oder bunte Futtersäcke verpackt. Hans Ulrich Grimm deckt die Machenschaften der Futtermittelindustrie, deren Verbrechen wir auch als Konsumenten selber zu spüren bekommen, schonungslos auf. Denn immerhin nehmen wir auch mit unseren Lebensmitteln immer mehr Gifte auf, die uns die Industrie aus Profitgier unterjubelt. Es wurde Zeit, dass auch mal über die Futterindustrie so ein Buch erschienen ist.

Was ich bei all den Enthüllungen aber immer wieder am schockierendsten finde, ist die TAtsache, wie oft mir Leute (ich habe eine Hundeschule und mache auch Ernährungsberatung) schon sagten "Ich habe das Buch angefangen, aber ich hab's dann weggelegt. Das ist ja zu schockierend!" und weitermachen wie bisher. Als wenn "ich weiß es nicht" auch "es passiert dann auch nichts Schlimmes" bedeutet. Land lebe die Verdrängung! Wenn jemand für seine eigene Ernährung entscheidet, sich keine Gedanken machen zu wollen, ist es traurig genug. Aber wenn er für sein Haustier entscheidet, dass er gar nicht wissen will, was für ein Dreck im Fertigfutter ist, weil Bello und Miez doch nicht direkt vom Fleisch fallen, wenn sie Royal Kanickel, Nitro oder Eutana-Nuba frißt, obwohl der Tierbesitzer die Gefahr ahnt, dann grenzt das für mich schon an vorsätzliche Körperverletzung eines Tieres! Dann lieber das Buch nicht lesen und so tun, als wäre alles wunderbar im Futter. Ändert zwar nichts an den Tatsachen, aber man kann hinterher immer noch sagen "Hab ich nicht gewußt!"

Ein Dank an Hans Ulrich Grimm und hoffentlich kommen noch mehr Bücher von ihm heraus!
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Jetzt geht es auch ans Tierfutter, 10. Mai 2007
H.-U.Grimm ist ja vielen bereits durch seine Bücher über die Humanernährung bekannt, nun hat er sich mal das Tierfutter "vorgeknöpft". Wie soll es auch anders sein, es sieht hier nicht besser aus. Es wird gepanscht und auf billigste Weise Müll entsorgt.

Der Autor hat hier an seine vorherigen Bücher angeknöpft und schweift daher leider auch immer wieder vom Thema "Tierfutter" ab. Der Titel des Buchs läßt vermuten, dass es allein um Katzenfutter geht, es wird jedoch die ganze Palette beleuchtet, bis in den Nutztierstall hinein.

Das Buch ist geeignet für Tierbesitzer, die ihren Lieblingen nicht einfach nur "braune Kügelchen" in den Napf schütten wollen, sondern auch hier kritisch hinterfragen.

Tierhalter, die sich schon länger mit der Ernährung ihrer Vierbeiner auseinandersetzen, erfahren nicht viel neues. Trotzdem muss ich gestehen, ich bin froh, dass meine Hunde seit 4 Jahren nach BARF ernährt werden!!
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geistiges Sackhüpfen, 21. Dezember 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Wie in einer vorherigen Rezension schon zu lesen: die Informationen zum Thema wären in weniger als einem Drittel des Buches zusammen gefaßt gewesen, sind m. E. wirklich lesenswert für jeden, der ernsthaft wissen will, was er seinem Tier in den Napf kippt und sollte aus diesem Grund in keinem Tierhaushalt fehlen. Trotzdem großer Punktabzug! Das Buch liest sich zäh und langweilig, weil ständig irgendwelche Randschauplätze und/oder vollkommen Themenfremde und uninteressante Geschichten über Seiten hinweg langatmig aufgebauscht werden. Was interessiert mich in diesem Zusammenhang die Geschichte des Deutschen Schäferhundes während des zweiten Weltkrieges? Darstellungen zum eigentlichen Sachgebiet wiederholen sich Gebetsmühlenartig - wohl auch als Seitenfüller?
Die halbwahren Geschichten über die Entstehungen und Entwicklungen mancher Rassen im 14. Jahrhundert hinterlassen eben solchen Nachgeschmack.
Ein roter Faden fehlt diesem Werk gänzlich. Deshalb: schwer verdauliches, weil kaum nachvollziehbares geistiges Sackhüpfen. Die paar Seiten, in denen es um die Sache geht, die dann aber tatsächlich informativ und lehrreich sind, muss man suchen!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr empfehlenswertes Buch, 7. Juli 2009
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Wer sein Haustier liebt, kommt an diesem Buch nicht vorbei. Hier werden die Machenschaften der Tierfutterhersteller endlich einmal aufgedeckt.
Man braucht sich wirklich nicht mehr wundern, das unsere Hunde und Katzen heutzutage meistens an Krebs sterben und nicht an Altersschwäche.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen mir wurde es teilweise schlecht ..., 29. Juli 2008
Von 
Dieses Buch ist teilweise nichts für schwache Nerven. Mir wurde stellenweise schier schlecht, wenn ich mir vorstellte, was meine Tiere zu fressen bekommen. Hier gehts weniger um die Schlachtabfälle sondern eher in der Konsistenz und die Menge.

Ich habe selbst einen Hund und dieser wird gebarft. Ich verfüttere - biologisch artgerecht - Frischfleisch und Knochen, Hähncheninnereien. Mein Hund blüht auf.

Da wird unseren Tieren Futter verabreicht, dass biologisch überhaupt nicht artgerecht ist aber uns wird durch Blümchen-Werbung mit tollen Katzen und rennenden Hund suggeriert, dass es das Beste für das Tier ist. Nur dass das bekannte Futter teilweise zuviel Knochen und minderwertige Innereien statt Fleisch und Aromen zur "Aktzeptanzverbesserung" enthält, erkennt kaum einer. Die Katzen und Hunde gedeihen mit dem industriell hergestelltem Futter ja soooo gut.

Die Futtermengen sagen ja nun schon viel aus und dieses Buch war wohl das Ausschlaggebende, weshalb plötzlich die Biofuttereien aus dem Boden schießen. Whiskas und Co. machens vor. Bio ist in. Nur enthält es auch nichts anderes als das übliche Futter.

Jeder Tierhalter sollte freilich selbst wissen, was für sein Tier das Beste ist. Trocken- und Dosenfutter zählt aber definitiv nicht dazu.

Das Gleiche gilt für Kleintiere. Wie oft habe ich schon verfettete Meerschweinchen gesehen, Meerschweinchen, die nicht einmal Heu kannten. Der Hauptbestandteil des Futters eines Meerschweinchens. Sollte man jedenfalls meinen.

Fazit: ein perfektes Buch zur Aufklärung über die Tierfutterindustrie. Sollte jeder (zukünftige) Tierhalter gelesen haben.
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17 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Muss für jeden Tierhalter!!, 21. Mai 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Was man schon immer ahnte: wir bekommen Müll und Abfall für unsere Lieblinge für gutes Geld verkauft. Ohne Rücksicht auf Verluste, im wahrsten Sinne des Wortes, wie nun nach dem Rückrufskandal zweier renomierter Hersteller in den USA klar wird. Die Praxis schließt sich also nahtlos an die Theorie an: Klärschlamm, Rattengift, Altöl, Melamin im Futter, alles noch viel schlimmer als gedacht. Bin total froh, dass wir vor anderthalb Jahren auf BARF für unsere Katzen umgestellt haben, da weiß ich wenigstens, was ICH reintue. Was im Fleisch ist, weiß ich leider nicht, aber immer noch um Klassen besser als Müll in Dosen.

Eigentlich müsste jeder potentielle Tierbesitzer und natürlich auch jeder aktuelle Tierhalter dieses Buch lesen, um zu wissen, was er seinen Tieren mit kommerziellem "Futter" anzut. Wie sagte ein Tierarzt so schön:" Man hält seine Tiere damit eine Weile am Leben, ernährt werden sie damit aber nicht". Echt lecker.

Bücher wie die von Grimm sind selbstverständlich IMMER subjektiv und polemisch, aber eben auch aufrüttelnd (hoffentlich). Immerhin scheint er einen Nerv der Hersteller getroffen zu haben, sonst hätte Masterfood anfangs keine einsteweilige Verfügung erwirkt.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wichtiges Thema aber schlechte Umsetzung, 16. Mai 2012
Von 
Winterkind "Espressotrinker" (Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter (Taschenbuch)
Das Buch Katzen würde Mäuse kaufen habe ich wegen der guten Kritiken gekauft. Die schlechten Bewertungen wollte ich nicht so recht glauben. Hätte ich es mal getan :-/

Insgesamt ist das Thema natürlich wichtig. Fertig-Futter für Haustiere ist eigentlich meistens der letzte Dreck, auch das Zeug, was teuer beim Tierarzt angeboten wird. Bis hierhin ist das schon ganz ordentlich erklärt.
Aber dann wird es wacklig: ich weiß nicht warum aber relativ schnell wird das Buch sehr schwammig in seinen Aussagen. Liegt es daran, daß der Autor eventuell verklagt worden wäre, wenn er deutlicher darauf hingewiesen hätte, daß giftiger Klärschlamm oder wegen Krankheit verstorbene Tiere vom Abdecker im Fertigfutter für Hunde landet?
Die Beweiskette für Dreck im Essen führt er für Hühnerfutter und Nutztierfutter. Mit Haustieren hat das wenig zu tun, trotzdem hatte ich immer das Gefühl, daß der Autor damit sagen will, daß es bei Haustierfutter genauso ist, er es aber nicht behaupten darf, weil er sonst verklagt wird.

Es werden alle Firmen genannt, die Haustierfutter herstellen, aber immer ohne direkten Zusammenhang sondern nur über seltsame seitenlange Beweisführungen, wer mit wem zusammenarbeitet und das die Abdeckerei A mit der Futtermittelfirma B hintenrum in einer Gesellschaft steckt, die wiederum Firmen wie Nestle beliefert, die dann daraus Tierfutter herstellen.

Ganz zum Schluß war ich dann wirklich sauer, weil er Werbung für Rinti macht, welches der Hund einer befreundeten Familie gegessen hätte, im Gegensatz zum Aldifutter.

Letztendlich kann man das ganze Buch in ein paar Sätze zusammenfassen: kein Cäsar, kein Royal Canin, kein Purina, kein Whiskas, kein Pedigree, etc. für Hund und Katze.
Das habe ich aber vorher schon gewußt und für mich so gut wie keinen Erkenntnisgewinn aus dem Buch gezogen.
Einzig die Tatsache, daß Futtermittelfirmen Tierversuche durchführen, war mir unbekannt. Auch die enge Verbindung von Universitäten und Futterherstellern wird gut aufgezeigt und ist sehr erschreckend, obwohl mir das schon bekannt war.

Fazit: wer noch nie davon gelesen oder gehört hat, daß das Fertigfutter für Waldi und Co (welches immer mit so herzerwärmenden Bildern beworben wird) gelinde gesagt Müll im wahrsten Sinne des Wortes in Dosen für teures Geld ist, der sollte dieses Buch lesen.
Jeder der schon ein bischen Ahnung hat, wird nicht viel Neues finden, noch dazu das Buch schlecht lektoriert ist. Etwas straffer und klarer strukturiert wäre besser gewesen.

PS Mein Hund bekommt Dosenfutter, allerdings von Lunderland/Terra Canis/Real Pure/Ökodosenfutter, vermischt mit frischen Karotten und Feta, ausserdem selber Gekochtes und Gras/Erde/Regenwürmer draussen. Glänzendes Fell und ein strahlend gesunder Hund ohne Allergien sind der Dank.
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Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter
Katzen würden Mäuse kaufen: Schwarzbuch Tierfutter von Hans-Ulrich Grimm (Taschenbuch - 2. März 2009)
EUR 8,99
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