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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte und neue Texte - hochaktuell
Statt einem Vorwort eine Rechtfertigung. Mal was anderes.
Und endlich ist es raus: Georg Schramm ist erfunden!
Doch, ER (Lothar Dombrowski) hat es mir selbst gesagt. Und ein Preuße lügt nicht!
In diesem, seinem warscheinlich einzigem Buch, hat er frühe bis aktuelle Texte gesammelt. Diese lassen sich hervorragend lesen.
Obwohl ich sagen...
Veröffentlicht am 26. Oktober 2007 von J. Muenzenberger

versus
3 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ganz nett, aber ...
... die Satire, der Biss lebt von der Aktion auf der Bühne. Die verschiedenen Rollen in die Schramm schlüpft, die des alten Sozis August, des Oberstleutnants Sanftleben, und besonders die des zornigen Rentners Dombrowski werden nur lebendig durch Mimik, Gestik und Tonfall - die papierenen Texte sind davon nur ein müder Abklatsch. Das Kopfkino läuft...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2010 von makie19


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73 von 76 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alte und neue Texte - hochaktuell, 26. Oktober 2007
Statt einem Vorwort eine Rechtfertigung. Mal was anderes.
Und endlich ist es raus: Georg Schramm ist erfunden!
Doch, ER (Lothar Dombrowski) hat es mir selbst gesagt. Und ein Preuße lügt nicht!
In diesem, seinem warscheinlich einzigem Buch, hat er frühe bis aktuelle Texte gesammelt. Diese lassen sich hervorragend lesen.
Obwohl ich sagen muss, dass mir die Stimmen der Originale in manchen Passagen fehlen - ein Buch ist eben nicht live...
Die Texte stammen teilweise aus den 80-er Jahren, haben jedoch an ihrer Aktualität nichts eingebüßt. Leider.
Da werden die Mißstände im Gesundheitswesen, die Korruptionsbereitschaft der Führungsriege genauso wie die entsprechende Hinnahmebereitschaft (schönes Wort) der "Geführten" dargestellt.
Das Lachen bleibt einem im Halse stecken, wie den Teilnehmern einer Wohltätigkeitsveranstaltung wohl das Essen, wenn es Kinder mit Hungerbäuchen verteilen würden.
Hoffen wir, dass Lothar Dombrowski, der alte Sozi August und Kamerad Sanftleben noch lange etwas zu sagen haben!
Und hört ihnen gut zu!
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83 von 87 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Außerparlamentarische Opposition - mehr als nötig, 4. November 2007
Von 
Detlef Rüsch "detlefruesch" (Landshut, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (#1 HALL OF FAME REZENSENT)   
Kabarett muss sich einmischen, aufmischen und darf nicht vermischen. Georg Schramm gelingt wieder mal eine überzeugende Mischung aus Einmischung in die Politik, Aufzeigen des gesellschaftlichen Alltags und aufklärerischer Arbeit. Auch wenn es stellenweise einer höheren Bildung bedarf, um seinen Ausführungen zu folgen, so vermag man hier wieder herausgefordert werden, die tagtägliche Ab-Bildung" zu überdenken. Jeden Tag werden neue Themen über die Medien ans Volk gebracht. Es bleibt kaum mehr Zeit, sich gründlich mit Bildung, Hartz IV oder Ausländerintegration zu befassen. Schon wird ein neues Thema angefasst und das noch vermeintlich frische Thema wird vom großen Nachrichtenstrom erfasst und gerät in turbulente Strudel. Was oftmals mit Bildungsanspruch daherkommt, entpuppt sich rasch als Beginn einer Kampagne zur Verblödung.
Georg Schramm und seine Protagonisten Lothar Dombrowski, der Sozialdemokrat August, Oberstleutnant Sanftleben sowie die rheinische Frohnatur Rüdi analysieren den Fluss an Aussagen und Taten vermeintlich hoch verantwortlicher Personen und sezieren deren Worte und Handlungen mit einem scharfen, erbarmungslosen Messer, dass alles dahingehend misst, ob es sittlich-moralisch standhaft bleiben kann.
In 14 Kapiteln wird man durch die deutsche Geschichte geführt und wird sich an so manchen schon fast vergessenen Skandal oder Zusammenhang erinnern. Ob nun das Verhältnis Ost-Westdeutschland, Neonazis, die vorgezogene Neuwahl 2005, die Tsunami-Katastrophe, die Bundeswehrauslands-"Einsätze", der Berliner Bankenskandal, die PISA-Bildungsmisere oder der Gnadengesuch von Christian Klar - immer zeigt Schramm: hier sind die deutschen Wunden, die geleckt werden müssen. Hier sind die Wunden noch nicht verheilt, da sind Narben übrig geblieben und woanders bedarf es besonderer Medizin. In gekonnter sprachlicher Akribie stellt Schramm einen unerwarteten Kontext her, lässt Fragen offen oder entschuldigt sich sogleich für seine Polemik.
Zynisch, ironisch und äußerst scharfzüngig lässt Schramm Leuchtraketen aufsteigen, zeigt auf Wunden und lichtet die Nebel der Verschleierung.
Georg Schramms Auftritte bei unterschiedlichen Anlässen werden hier wiedergegeben und man ist erstaunt über das immerwährende hohe Niveau, das die unterschiedlichen Auftritte begleitet.
Ein besonderes Highlight des deutschen Kabaretts bleibt der Leserschaft nicht erspart, und man muss sagen: Gott sei Dank!
Der unvergessliche, phänomenale Auftritt zum Abschied von Dieter Hildebrandts Scheibenwischer" ist hier vortrefflich platziert. Herrlich aktuell bleibt da vor allem der Satz in Erinnerung: Diese Politkasperle dürfen auf der Bühne der öffentlich-rechtlichen Bedürfnisanstalten bei den Klofrauen Christiansen und Illner ihre Sprechblasen entleeren, und wenn es nach Verrichten ihrer intellektuellen Notdurft noch nachtröpfelt, dann können sie sich noch bei Beckmann und Kerner an der emotionalen Pissrinne unters Volk mischen!" (S. 154). Vortrefflicher lässt sich wohl kaum formulieren, wie die Zuschauer/-innen oftmals für dumm verkauft werden oder mit vermeintlich hilfreicher Medialdemokratie ruhig gestellt werden.
Georg Schramm nimmt kein Blatt vor dem Mund und wirkt mit seiner in die Wunden stechenden Art wie ein Fels in der Brandung der Beliebigkeiten und der Political Correctness, wo Fehler, Unzulänglichkeiten und gravierende Irreführungen unter den Schaumkronen der Aufgewühltheiten verborgen bleiben.
Historisch aufklärend, philosophisch deutend, prägnant informiert sowie kritisch-reflektiert unterhält sich Georg Schramm mit den Leserinnen und Lesern. Seine Unterhaltung ist außerparlamentarische Opposition per Exzellenz, die mehr als nötig ist. So wie dieser groß(un)artige Kabarettist die Zeiten der Zeit deutet, kann man nur sagen: Lassen Sie es sich so mal sagen...und hören sie gut zu!"
Eine unbedingt zu empfehlende Lektüre für alle, die noch mitsprechen möchten, wenn andere nichts mehr zu sagen haben!
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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lassen sie es mich so sagen..., 7. Dezember 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
...so lange es so große Geister wie Georg Schramm gibt, so lange scheint doch noch nicht alles verloren. Wer dann und wann, angesichts und angeohrs der täglichen "Nachrichten", Gefahr läuft in Pessimismus oder gar Nihilismus zu verfallen, dem sei Georg Schramm in Wort, Bild und Ton schwer ans Herz gelegt. Denn er ist einer der ganz wenigen, der die Quadratur des Kreises zu beherrschen scheint: seine "Figuren" geben nicht der Resignation Nahrung, sondern sind viel mehr ein hochpotenter Stimulator des kritischen Geistes. Und was hätte dieses Land nötiger als eben solche. Somit: Glück auf.
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42 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Werk eines Ausnahmekabarettisten, 27. Dezember 2007
Einer der ganz großen sei er, schreibt die Kritik. Und auf dieser Skala steht ein Kabarettist umso höher, je schonungsloser und beißlustiger er seine Opfer auseinandernimmt.

Unrecht hat sie dabei nicht. Doch man würde Schramm wünschen, dass er nicht nur gelesen, sondern auch verstanden würde. Ironisches Schicksal eines Kabarettisten: Narrenfreiheit zu haben, aber nach der Vorstellung alles beim Alten zu sehen.

Die Verbitterung darüber durchzieht das gesamte Buch. Der Veteran Dombrowski hat das Wort. Schramm sei nur ein Pseudonym, dessen er sich bedient habe, um im bürgerlichen Leben Fuß zu fassen. Solchermaßen mit seinem geistigen Vater identifiziert, nimmt er die Gesellschaft in voller Breite unter Beschuss: die Politik sowieso, das Parteienspektrum von links bis rechts, die Kirche, gutbetuchte Wohltäter, junge Mütter, Rentner, Ärzte, Arbeiter, das Wahlvolk (obwohl, ganz so sicher ist er sich da nicht), selbstsüchtige Leistungsträger, verfettende Kinder, Sportler, Medienproduzenten und ihre verblödenden Konsumenten. Irgendwann sollte jedem Leser, jedem Kabarettbesucher das Lachen im Halse stecken bleiben bei der Erkenntnis, dass er selbst im Visier ist. Wie kein zweiter schilt Dombrowski sein Publikum:

"Merken Sie, wie lustig Sie das alles finden? Diese inadäquate Haltung kann man Ihnen hier gar nicht nehmen. [...] Im Einzelgespräch könnten wir beide uns grundsätzlich über die Erbärmlichkeit Ihrer menschlichen Existenz verständigen, aber kaum tauchen Sie in der Masse unter, sind Sie gut drauf, und die Erkenntnis verblasst."

Dabei kann man Dombrowski gar nicht vorwerfen, dass er nicht auch ein konstruktives Leitbild hätte, Werte und Ideale. Die liegen in Kantscher Vernunft, in preußischen Tugenden der Sittsamkeit, Bescheidenheit, Transparenz und Wahrhaftigkeit. Doch die Auseinandersetzung mit ihnen verbleibt merkwürdig kurz, Gedanken zu ihrer Implementierung in die Welt von heute sucht man vergebens. Wie auch seine Versuche der Agitation, des Unruhestiftens, des Aufwiegelns von Rentnern eher dem Drang nach Befriedung eines unruhigen Gewissens zu entspringen scheinen als als einer Strategie.

Fünf Sterne müsste man diesem Buch allein schon deshalb geben, weil seine Lektüre jedem dringend ans Herz zu legen ist, der sich nicht zu den vielleicht 1000 Menschen in Deutschland zählen kann, die noch hellsichtiger sind als sein Autor. Der Leser bekommt eine eindringliche Auseinandersetzung damit, wie sehr die Verwirklichung alternativer Gesellschaftsentwürfe am Mit-Denken und Mit-Machen wenigstens einer kritischen Masse hängt -- und genau deshalb auch scheitert. Vielleicht ist es manchem ein Anstoß, sich von kulturellen Gegebenheiten zu befreien und sich mit mehr Mut einzumischen, ja: querzulegen. Doch gerade einer wie Schramm sollte doch wissen, dass historische Revolutionen kaum je von Rentnern ausgegangen sind. Und sein schlussendliches Minimalziel, wenigstens quitt mit der Gesellschaft aus dem Leben zu scheiden, hinterlässt dann doch ein Gefühl der Leere -- schade, wieder nichts.

Man könnte rechtfertigen: Ein Kabarettist darf alles, er muss doch nicht konstruktiv sein. Jedem anderen würde ich das durchgehen lassen. Einem großen Kabarettisten nicht.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zutreffend und einfach!, 29. Mai 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ich möchte keine großen Reden schwingen über den Inhalt des Buches. Schließlich will ich nichts von diesem Lesegenuss vorwegnehmen. Mir fällt nur auf, dass Viele Vorredner noch nicht erwähnt haben, dass das Buch nicht nur äußerst zutreffend und zynisch geschrieben ist, sondern vor allem auch einfach und verständlich ist! So wird es auch dem Politkabaretmuffel nicht schwer fallen, die dargelegten Sachverhalte zu verstehen und amüsant zu finden! Georg Schramm schreibt einfühlsam, mal arogant, mal dem Leser ganz nahe. Ein wahres Wechselbad der Gefühle, oft weiß man nicht was eher zu tun ist: Lachen oder Weinen?

Diese Sammlung seiner besten Darbietungen und weiterer neu verfasster Schriften über politische Themen der Gegenwart ist jedem Politinteressierten mehr als nur zu empfehlen - Es ist beinahe ein Muss. Nein! Es IST ein Muss!
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Großes aufklärerisches Kabarett!, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit (Taschenbuch)
Georg Schramms "Lassen sie es mich so sagen ..." fasst sein ganzes kabarettistisches Leben zusammen und bietet damit auch eine Zusammenfassung des politischen Lebens in der Bundesrepublik der vergangenen 30 Jahre. Vom drohenden Atomkrieg über die Wende bis hin zu Altersarmut, Arbeitslosigkeit und dem Afghanistankrieg werden viele Themen satirisch analysiert. Analysiert ist dabei durchaus das richtige Wort, denn Schramm will nicht unterhalten und sich lustig machen. Er will Interessenslagen und Motivationen der Mächtigen und Reichen offen legen.

Auch wenn man nicht jede seiner Schlussfolgerungen teilen muss, der Leser wird nicht nur von guter Polemik unterhalten, sondern lernt auch einiges über die politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse der Bundesrepublik. Schramm lehnt sich auf gegen falsche Mythen und versucht das Publikum aufzuklären, gerne auch mal gegen dessen Willen.

Diese Aufklärungsversuche sind der rote Faden, der sich durch das ganze Buch zieht. Einer der ersten Texte im Buch, den er offensichtlich mit viel Freude aufgenommen und eingeleitet hat, ist eine Rede, die Schramm anlässlich einer Wohltätigkeitsveranstaltung in den 80er Jahren gehalten hat. Eine Kommune hatte ein neues Krankenhaus gebaut, doch es fehlten 10.000 Mark zur Ausstattung der Kinderstation. Schramm hielt als Gastredner ein zynisches Plädoyer für Charity, so dass den wohlhabenden Gästen das Buffet im Halse stecken blieb, bevor sie sich überhaupt daran machen konnten. Eine kurze Probe seines beißenden Spottes: "Stellen sie sich vor, die oben genannte Summe fehlt im benachbarten Etat: Beim Dienstwagen des Landrats reicht es nicht für die S-Klasse. Der Landrat wäre gezwungen, einen nur mit dem unbedingt Erforderlichen ausgestatten VW oder Opel fahren zu lassen mit allen schädlichen Konsequenzen für seine psychische Entwicklung. Ein Wohltätigkeitsball mit Tanzeinlage der Schreibkräfte und Tombola des Personalrats wäre kaum denkbar, das Spendenaufkommen eher gering." Schramm sorgte dafür, dass es den Teilnehmern unmöglich wurde, sich durch ein bisschen Charity ein gutes Gewissen zu erkaufen, und erzählt mit Stolz davon.

Georg Schramms Buch ist allen Menschen zu empfehlen. Es verbindet politisches Kabarett auf höchstem und polemischsten Niveau mit einem unbändigen Willen zur Aufklärung. Wie sein Publikum danken es ihm vielleicht auch seine Leser nicht immer, aber die Lektüre ist dennoch für jede und jeden ein Gewinn.
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22 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Revolution 1848, 7. Juni 2008
Mit Schramm ließe sich eine Revolution anzetteln. Ich bewundere Georg Schramm. Deshalb will ichs kurz machen: Die Sendung "Neues aus der Anstalt" und dieses Buch, stehen sich in nichts nach. Sendung und Buch, sind für mich untrennbar, die besten, bissigsten und zugleich realpolitisch durchdachtesten Politshows, die ich in meinem "Fernseh- und Leseleben" je gelesen, gesehen und gehört habe. Da sollten den angesprochenen Figuren, das schlechte Gewissen, die Schädel sprengen. Aber eine Neuauflage von 1848 - leider... Nun gut, so lange es solche genialen Geister wie Schramm gibt, so lange bleibt die Hoffnung, wir Deutschen bleiben nicht ewig so brav in der Anstalt Deutschland -
vor allem nicht so unzurechnungsfähig. Unbedingt kaufen und lesen, lesen, lesen.
Peter A. Bruns
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Aufstand des Anständigen, 20. März 2010
Von 
Serenus Zeitblom (Köln, Europa) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit (Taschenbuch)
Der Taschenbuchumschlag führt schon in die Irre: ein "Georg Schramm" habe es abgefasst. Humbug: Lothar Dombrowski, preußischer Kampfrentner, hat sich dieses Pseudonyms nur bedient in all den Jahren. Doch als anständiger Mensch überlässt er im Heyne-Taschenbuch auch den anderen Figuren ein paar Seiten. Dies sind der Offizier Sanftleben und der alte und ewige Sozialdemokrat August. Der Letztgenannte in seinem eigenartigen Hessischbabbeln kommt auch im Buch am besten durch.

Ansonsten zeigen die rund 260 Seiten, wie sich Schramm, nein: Dombrowski über die Jahre entwickelt hat. Und ich würde sagen: verbessert. Im frühen Bereich ist einiges deutlich laffer als die prickelnden kohlrabenschwarzen Pointen der letzten Jahre. Was dort jedoch bereits angelegt war, ist die Courage zum Benennen des Unrechts dieser Welt und dieser Gesellschaft. Das Lachen bleibt im Halse stecken.

Vier Sterne für mich, immerhin, doch auch nicht mehr. Das Medium des Ausnahme-Kabarettisten Schramm-Dombrowski ist nämlich nun einmal offenbar die Bühne. Im Buch kommt sein geschultes Timing, seine Mimik, alles dies einfach nicht herüber.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial, dieser Mann!, 16. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit (Taschenbuch)
Zum Glück gibt es anspruchsvolles Kabarett noch (oder wieder), auch in der so genannten Spaßgesellschaft, wo der Spruch gilt: Nicht left, nicht right - nur light. Wenn es Georg Schramm nicht gäbe, müsste man (oder frau) ihn erfinden - wenn das ginge. Schade, dass es hierzulande noch keine Kabarettistin von diesem Format gibt. Das es sie noch nicht gibt, verwundert freilich nicht, denn die Anzahl der Frauen in diesem Genre ist (noch) nicht allzu groß. Es gibt hunderte oder tausende Kabarettisten, die durch die Lande tingeln, einige haben es bis ins TV geschafft, aber kaum einer ist so genial wie Schramm hinsichtlich treffsicherer Pointe, Wortwitz und scharfsinniger Analyse. Seine Auftritte sind ebenso unterhaltsam wie Erkenntnis-Gewinn - so soll es sein.
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14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach großartig !!!, 4. März 2008
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wem Georg Schramm ein Begriff ist, weiß was er zu erwarten hat und wird in keinsterweise enttäuscht werden. Allen Anderen, die Spaß am Lesen und ein gewisses Interesse am öffentlichen und politischen Geschehen haben kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.

Den Kauf bereuen wird wohl keiner.
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Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit
Lassen Sie es mich so sagen: Dombrowski deutet die Zeichen der Zeit von Georg Schramm (Taschenbuch - 4. Januar 2010)
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