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141 von 149 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ultimum
Am Anfang denkt man vielleicht kurz (vor allem wenn und und weil man so eine Schreibart, wie der Rezensent, nicht so gewohnt, und wenn man, wie der Rezensent, „Betroffener“ ist): Was ist das denn?
Aber je länger ich gelesen habe, desto begeisterter war ich. Geschlossen habe ich das Buch dann mit der festen Überzeugung, daß es das beste zum...
Veröffentlicht am 6. März 2006 von Löwe

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stilistisch schwer zu ertragen
Als Angehörige fand ich den launigen Stil, in dem dieses Buch gehalten ist, auf Dauer unerträglich. Auf sachlicher Ebene haben andere Bücher zum Thema zudem deutlich mehr Substanz, die Informationsdichte ist hier doch sehr bescheiden.

Sicherlich mag die Lektüre für manche Leser amüsant sein, Simon Borowiaks Erklärungen sind...
Vor 3 Monaten von Rezensentin veröffentlicht


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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Stilistisch schwer zu ertragen, 27. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
Als Angehörige fand ich den launigen Stil, in dem dieses Buch gehalten ist, auf Dauer unerträglich. Auf sachlicher Ebene haben andere Bücher zum Thema zudem deutlich mehr Substanz, die Informationsdichte ist hier doch sehr bescheiden.

Sicherlich mag die Lektüre für manche Leser amüsant sein, Simon Borowiaks Erklärungen sind vielfach recht pointiert. Für mich waren sie vom Gehalt her allerdings nicht bereichernd und in ihrer quasi-lustigen Art eher störend in Bezug auf dieses doch sehr unlustige Thema.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das Buch eines Betroffenen..., 9. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
...der Autor kennt den Feind, jahrelang war er selbst abhängig. Das Buch ist sehr kurzweilig geschrieben, wiederholt die wichtigsten bekannten Fakten zum Thema Alkoholismus und würzt die Fakten mit teilweise zotigen Beispielen und drastischer Wortwahl.

Seltsamerweise hatte ich nach dem Lesen das Gefühl, dass der Autor mit dem Alkohol noch nicht abgeschlossen hat. Zu hymnisch werden hier Alkoholexzesse der Vergangenheit wiederbelebt. Es bleibt der Eindruck zurück, Borowiak trauert diesen feuchten Zeiten nach. Dies ist mein subjektiver Eindruck, vielleicht täusche ich mich ja auch...

Persönlich Betroffene ziehen "Alk" anderen Büchern zum Thema Alkohol vor. Der Autor kommt nicht mit dem Zeigefinger, er nimmt den Leser bei der Hand, klopft ihm auf die Schulter, schildert seine eigenen Erfahrungen und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.

Berater und professionelle Helfer werden wohl eher zu "Liebe schlau als blau" greifen.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Absolutes muß, 12. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
dieses Buch ist sowie für Laien und den betroffenen Personenkreis -
die mit diesem Problem konfrontiert werden ein absolutes muß.
Der Autor erklärt in einer lockeren, sachlichen und verständlichen weise
die Suchtprobleme des Abhängigen die prozesse die im gesammten Körper ablaufen, deren körperliche Auswirkung vom Anfang bis zum Ende
ohne Oberschullehrermäßig zu wirken in Verbindung seiner eigenen Suchterfahrung.
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28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein MUSS für Jeden, der schon mal einen gehoben hat!!!, 14. Februar 2006
Kompliment dem Autor. Sein Werk ist einfach genial. Borowiak versteht es, diese Thematik von einer Seite anzupacken, dass dem "nur-ein-Gläschen-noch-kann-ja-nicht-schaden"-Gewohnheitstrinker (kurz: Uns allen!) mal die Augen aufgehen. Man kommt ins Grübeln. Es erwischt einen eiskalt. Was bin ich jetzt laut Boro-Schema: Hobby-Trinker? Amateur? Profi oder gar schon Voll-Profi? Wer trinkt wann warum und wieviel? Was passiert eigentlich in meinem Hirn, wenn ich angesäuselt meiner Nachbarin (oder dem Nachbarn!)unanständige Angebote mache? Gott sei Dank hat dies ein Mann geschrieben, der dabei keine moralische Keule schwingen will oder uns den mahnenden Zeigefinger vorhalten möchte! Er serviert sämtliche Fakten auf feucht-fröhliche Art! Hoch die Tassen! Prost! Herr Ober, bringense noch eins von der letzten Sorte! Warum kann ich bloß 5 Sterne vergeben ...? Danke, Herr Borowiak!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ironische und zutiefst wahre Betrachtung aus der Perspektive eines ehemaligen Suchtkranken, 25. November 2014
Grundsätzlich stellt sich die Frage, wie weit man mit ernsten und traurigen Themen einen augenzwinkernden Umgang pflegen darf, ohne in den Bereich der Niveau- bis Pietätslosigkeit abzudriften. Dem Autor gelingt eine Balance zwischen sachlicher, selbstkritischer Analyse des Leidenswegs eines Alkoholkranken und zum Schreien komischer Darstellung der Selbstbetrugs- und Rückfallmechanismen Trunksüchtiger und des zwiespältigen Verhältnisses der Gesellschaft zur beliebtesten, weil einzig legalen Volksdroge. Manche der Betroffenen könnten die allzu lockere Schreibart schon als Affront betrachten und auch der eine oder andere Angehörige wird mit den mitunter skurrilen Herangehensweisen zur Problemerörterung ein Problem haben.
Im Gegensatz zu moralingetränkter, allzu sachlicher, schlichtweg abgehobener, mittlerweile nicht mehr aktueller oder falsche Tatsachen verbreitender Literatur zu dem Thema Sucht, ist das Werk Borowiaks aktuell, breit gefächert und angenehm wenig von der Mentalität eines erhobenen Zeigefingers oder zu starkem Einschlag durch psychologische Denkschulen beeinflusst.
So erfolgen eine unkonventionelle Unterteilung der Karriere eines Trinkers vom Laien bis zum Profi, ein Vergleich mit konventionellen Einteilungsrastern der Schulmedizin und eine anschauliche Erklärung der Bildung von Toleranz über Suchtsymptome bis zum Kontrollverlust. Als Persiflage auf die bierernsten, medizinischen Kategorien lässt es sich Borowiak nicht nehmen, in dem einen oder anderen Kapitel eigene Beurteilungsschablonen zu erfinden, die im Kern nicht viel Unterschied zu den Etablierten haben und den Vergleich nicht zu scheuen brauchen.
Nach einem kurzen Einschnitt in die Welt der theoretischen Entgiftungskonzepte und einer schauderhaften Schilderung aller mit Alkoholmissbrauch in Zusammenhang stehenden Erkrankungen, erlebt der Leser den Alltag einer Entgiftungsstation abseits von Prospektidylle des Gesundheitsministeriums.
Sei es der pure Zufall, der zu motivierten und fähigen oder sadistischen, inkompetenten Pflegern und Ärzten führt, die extremen Qualitätsunterschiede zwischen den verschiedenen privaten und öffentlichen Suchtambulanzen oder das wochenlange Zusammenleben mit anderen Patienten. Der Klinikalltag wird gnadenlos dargestellt und lässt ein beträchtliches Maß an schiefem Licht auf die Betrachtung des Funktionierens des Gesundheitssystems fallen. Seien es die mitunter monatelangen Wartezeiten zwischen einem erfolgreichen Entzug und einer Langzeittherapie oder die himmelschreiende Abgehobenheit mancher Psychiater und Psychologen, es öffnet sich sowohl auf Seiten der zu Behandelnden als auch des Pflegepersonals ein breites Kompendium menschlicher Abgründe.
Auch die Auslöser für einen Rückfall erscheinen anhand der einprägsamen, bildhaften Darstellungen des Autors noch wesentlich nachvollziehbarer, als wenn man sich als Gesunder nur das abstrakte, unbestimmte Bild eines schlicht unmöglich zu befriedigenden Bedürfnisses vor Augen führt. Gerade die rein medizinischen und hirnphysiologischen Facetten hinter jeder Art von überwundener Suchterkrankung erschrecken, zeigen sie doch ein als einzige Alternative zu wählende lebenslange Abstinenz als einziges Überlebensmittel, da die einmal automatisierten Suchtmechanismen nie wieder verschwinden, sondern als stille Schläfer bei der geringsten Alkoholkonsumation sofort mit aller Macht hervorbrechen.
Die Scheinheiligkeit, Bigotterie und Doppelzüngigkeit des, zu Drogen jeglicher Art bestehenden, gesellschaftlichen Konsens wurde selten so treffend pointiert auf den Punkt gebracht. Dass es ersterbenswert ist, in Gruppen zu besonderen Anlässen in entsprechendem Ausmaß die richtige Sorte Alkohol zu konsumieren, der überall beworben und als quasi immaterielles Kulturgut und zu glorifizierender Fixpunkt sämtlicher Volksfeste und Bierzelte dargestellt wird. Und diejenigen, die angesichts dieser lebenslangen Zwangsbeglückung, um der Stigmatisierung als freudenfeindlicher Abstinenzler zu entgehen, aufgrund des geselligen, fast unausweichlichen Umtrunks irgendwann die Kontrolle verlieren und in Folge von zusätzlichen Lebenskrisen abstürzen, wird der Nimbus des erbarmenswürdigen, willensschwachen und auszugrenzenden Alkoholkranken zuerkannt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vom Hobby-Trinker zum Vollprofi - eine ernüchternde und dennoch unterhaltsame Bilanz, 10. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
Nachdem ich zuvor eine beträchtliche Menge an Literatur zum Thema Alkohol, Abhängigkeit und Folgen konsumiert hatte, stieß ich zufällig auf das Buch von Borowiak. Schon der Titel ließ aufmerken: so kurz und bündig wurde bisher in keinem der von mir gelesenen Bücher dieses vielschichtige und brisante Thema avisiert. Nach der Lektüre - in einem Atemzug und dann noch einmal als "Vorleser" mit dem Partner - orderte ich gleich ein halbes Dutzend Exemplare für diverse Familienangehörige und Freunde, vom Hobbytrinker aufwärts Vertreter der im Buch angesprochenen und beschriebenen Spezies, denn Weihnachten stand vor der Tür, und so konnte ich doch einmal etwas wirklich Gutes tun! Die Art und Weise, wie der Autor das ihm offenkundig vertraute Thema bearbeitet, ist - und dabei kann ich mich nun auch auf das Urteil der von mir Beschenkten berufen - nicht nur völlig anders als sonst üblich, sondern einfach faszinierend. Anschauliche Bilder vom Chaos im Oberstübchen, heiter-ironische, aber auch bissige Schilderungen von Verhaltensweisen, die einem Schauer über den Rücken jagen, weil man sich selbst darin erkennt, sowie eine durchaus kritisch-distanzierte Darstellung von "Helfern" in der Not, die diese bewusst oder unbewusst noch vergrößern; jeder im Buch behandelte Aspekt des Themas "ALK" ist wichtig und dem betroffenen Leser vertraut, sofern er sich bereits bewusst damit auseinandergesetzt hat. Mich packte beim Lesen mehrfach das kalte Grausen, aber auch immer wieder der Gedanke, dass es doch viele Hobbytrinker oder auch fortgeschrittene Amateure gibt, die viel zu wenig über ihre vorprogrammierte "Laufbahn" wissen. Und angesichts der fast täglichen Berichte über "Suffkids" würde ich sogar vorschlagen, dieses Buch ab Klassenstufe sieben zur Pflichtlektüre zu erklären. So unterhaltsam, anschaulich, scheinbar lustig und dabei doch grauenvoll haben Jugendliche den Kumpel Alkohol wahrscheinlich noch nie vorgeführt bekommen.
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22 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tränen gelacht...., 22. Mai 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Mag auch das Thema ernst sein (und der Autor spart nicht mit Fakten), so ist das Buch nichtsdestoweniger das herzerwärmend Komischste, das ich seit langem gelesen habe.

Ein kleines Beispiel (aus der Geschichte des Alkoholgebrauchs):

"In grauer Vorzeit fraßen unsere Vorfahren vergorene Früchte. Ergebnis: Der Neandertaler führt ein Tänzchen auf, kneift kichernd Mammuts in den Arsch und knickt seinem Höhlennachbarn die Antenne ab."

Um mit Loriot zu sprechen: Das ist fein beobachtet.

Lest das Buch, ihr, die ihr betroffen oder nicht betroffen seid - es ist allerbeste Unterhaltung....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut geschrieben, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
Simon Borowiak hat einen vulgär erheiternden Schreibstil, gleichzeitig wird das Buch mit sehr viel Fachwissen gefüllt. Als Beispiel nenne ich da die Biochemie der Toleranzbildung und das diese ein Leben lang anhält. Den Krankheitsaspekt/Problemaspekt halte ich für vernachlässigbar, im Gegensatz zu dem Autor. Ich weiß nicht mal ob Alkoholismus eine Krankheit ist, logisch gesehen wäre dann jede Sucht eine Krankheit, also Sammeln (Messies), Rauchen, Fressen, Heroin, etc. Nur ist eine Toleranzbildung gegen Gift keine Krankheit, sondern ein normaler und gesunder Vorgang, in jedem Lebewesen. Der Krankheitsaspekt führt zu Panik und zu Saufdruck. Dazu kommt ein viel zu Lascher Umgang nach dem Motto: "Ich kann so oft ich will, denn ich bin ja nicht Krank". Jedenfalls ging es den meisten hier wohl so, soviel auch zu den Hochnäsigen, die meinen, Alkoholiker? Selber Schuld.
Gut beschrieben, ist das Verhalten der Verlogenen zu diesem Thema. Leberwerte wie eine Giftbombe (er erklärt auch den Zusammenhang mit Gamma GT), aber lügen, lügen, lügen und wer kennt diese Leute nicht, 15 Schnäpse und am Tag danach um keine Ausrede verlegen. Borowiak räumt auch da richtig auf.
Für diejenigen, die ihr Problem bemerkt haben und es noch halbwegs im Griff haben empfehle ich aber Allen Carr, Endlich ohne Alkohol.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alles über Alkoholabhängigkeit, 5. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
Das Büchlein von Simon Boroviak ist ein Muss sowohl für Alkoholkranke
wie für Leute aus dem Umfeld solcher Personen. Allerdings setzt es
voraus, dass man bereit ist, sich mit dem ernsten Thema auf eine etwas
lockerzüngige Weise zu beschäftigen. Für mich machte der Schreibstil
aber gerade den Zugang zu den Sachinformationen leichter.

Das Büchlein ist wohl eine Art Kurz-Kurs aber es enthält in einer gewissen
Dichte alles Wissenswerte über die Varianten der Alkoholabhängigkeit,
die medizinischen und sozialen Folgen, Entgiftung und Rückfall und die
Szenarien der Therapie.

Der Autor kennt sein Thema durch persönliches Erleben einerseits und
durch eine intensive Beschäftigung mit dem medizinischen und dem
psychologischen Hintergrundwissen andererseits. Das breitet er in gut
verständlicher Weise vor dem Leser, der Leserin aus. Jenen, die es gerne
auch mal hochwissenschaftlich berichtet hätten, gibt er Kostproben.

Erstaunlich ist nicht zuletzt der niedrige Preis bei soviel Informations-
gehalt.

Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Simply the best, 2. Februar 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch (Taschenbuch)
Als Betroffene habe ich Suchtliteratur während und auch nach meiner Therapie verschlungen. Ich konnte nicht genug lesen, um mich immer wieder zu finden in den Geschichten meiner LeidensgenossInnen. Die Information darüber, wie Alkohol im Körper funktioniert, ist dabei etwas zu kurz gekommen. Die anderen medizinischen Sachbücher sind für Otto Normalverbraucher uninteressant, weil schwer zu lesen und unverständlich. Dann kam "Alk", das ganz andere Buch. Es gibt keine furztrockenen Abschnitte, die keiner verstehen kann, sondern plastische Schilderungen, witzige Vergleiche. Die Sprache ist herrlich flockig locker, wie wir in den Siebzigern so gesprochen haben. Das Buch ist ein Hit und füllt auch die eine oder andere kleine Bildungslücke. Der Leser profitiert von den Erfahrungen des Autors und wird allerbestens bei Laune gehalten und zum Lachen gebracht.
Ja, das ist das Außergewöhnliche: Zum ersten Mal kannst Du über die Krankheit grinsen. Es tut so gut, es 'mal mit Humor zu nehmen. Lachen hat noch keinem geschadet. Ein wirklicher Volltreffer!!! Übrigens auch für diejenigen, die sich einfach für das Thema interessieren. Absolut empfehlenswert!
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Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch
Alk: Fast ein medizinisches Sachbuch von Simon Borowiak (Taschenbuch - 1. Oktober 2007)
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