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Kundenrezensionen

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am 5. Januar 2010
"Vom Glück, Deutscher zu sein" - Das wäre ein besserer Titel für Wickerts Buch. Denn trotz seiner zweifellos aufrichtigen Beteuerungen, dass er Frankreich liebt, zeichnet er im weitaus größten Teil seines Buches das Bild einer Bananenrepublik: unglaubliche Politskandale, die vertuscht werden und selbst, wenn das nicht ganz gelingt, ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen bleiben, eine Kooperation" zwischen Exekutive und Judikative, die von demokratischer Gewaltenteilung weit entfernt ist, die schamlose Ausnützung von Privilegien, die sich die Mächtigen wie selbstverständlich zugestehen und keiner findet etwas dabei, die Arroganz der Eliten, die Anarchie, die auf Korsika herrscht, die lähmende Bürokratie und so weiter.
Da machen auch charmante Einsprengsel wie die Liebe der Franzosen zu ihrem Rohmilchkäse die westlichen Nachbarn nicht viel sympathischer - wenn man sie denn nicht selbst persönlich auch anders kennen würde. Wickert hat mit seiner Einschätzung der Eliten absolut recht, wie der Autor dieser Zeilen aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Doch zum Glück sind Letzterem bei etlichen Frankreichurlauben fast nur andere Menschen begegnet, die zum großen Teil, Gott sei Dank, nicht der arroganten bourgeoisen Kaste angehörten. Die "normalen" Franzosen sind in der Regel viel höflicher und zugänglicher als die meisten Deutschen - wenn man denn ihre Sprache spricht. So ist es einfach fantastisch, wenn man auf einem Wochenmarkt einen französischen Händler nach der Herkunft eines Käses fragt und dieser, vor Begeisterung glühend, einem genau erzählt, wie die Kuh hieß und welches Gras sie wann gefressen hat. Diese Leute lieben ihre Produkte und ihre Heimat. Und zum Glück hat man als Tourist wenig mit den so genannten Enarchen" zu tun, den Absolventen der Elite-Verwaltungsakademie, die die Nase ganz hoch tragen und Frankreich in weiten Teilen immer noch fest im Griff haben, auch wenn Sarkozy keinen ENA-Abschluss hat.
Nun wollte der langjährige Frankreichkorrespondent Wickert mit seinem Buch aber auch nicht die wohlbekannten Klischees Baguette, Baskenmütze und Camembert bedienen, sondern unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" erzählen, so der Untertitel des Buches. Und zumindest dieser hält, was er verspricht. Leider jedoch versuchen Verlage immer wieder, wenn es um Frankreich geht, ihre Bücher eben mittels dieser alten Stereotypen an den Frankophilen zu bringen. Also her mit den Klischees für den Klappentext und den Titel. Dabei ist dieser lediglich das Zitat eines Kolumnisten, das dieser anlässlich der gewonnenen Fußball-WM von 1998 geschrieben hatte und das Wickert wiedergibt. Außerdem bricht Wickert genau dieses Zitat am Ende seines Buches ironisch.
Dennoch ist der Buchtitel, den höchstwahrscheinlich der Verlag und nicht der Autor gewählt hat, irreführend und das sicher mit Absicht. Die Lektüre des Buches lohnt sich aber auf jeden Fall, gerade weil Wickert dem Leser eben nicht die gängigen Abziehbildchen aufdrückt. Und so gesehen ist auch das Presse-Zitat auf dem Buchrücken, das sich der Verlag irgendwo her geklaubt hat und das sich wahrscheinlich auf ein ganzes anderes Buch von Wickert bezieht, diesem gegenüber eigentlich eine Unverschämtheit: "Ulrich Wickert ist ein Meister des Plaudertons."
Mit Plauderton" ist das vorliegende Buch nicht zu apostrophieren. Es handelt sich vielmehr um das Werk eines seriösen Journalisten. Es ist übrigens 1999 erstmals erschienen, also nicht mehr ganz topaktuell. Macht aber nichts. So schnell hat sich la grande nation" nicht verändert. Mit allen seinen Unzulänglichkeiten bleibt Frankreich aber trotzdem das schönste Land der Welt, außer dem eigenen natürlich. Deutschland mag andere Fehler haben, aber auch andere Vorzüge. Bei der Lektüre dieses Buches lehnt man sich manchmal dankbar zurück und träumt "Vom Glück, Deutscher zu sein."
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am 2. Februar 2007
"Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" ist Ulrich Wickerts Buch "Vom Glück, Franzose zu sein" untertitelt. Zuerst mag man stutzen. Wieso unbekanntes Land? Frankreich glauben viele Deutsche doch gut zu kennen. Der intime Frankreichkenner Ulrich Wickert, der selbst lange Zeit in Frankreich verbracht hat, zeigt in seinem Buch dennoch die Richtigkeit des Untertitels. In seinem leicht ironischen, aber immer charmanten Plauderton, der ihn auch im TV populär gemacht hat, führt er den Leser durchs Land und hinter die Fassaden allzu schönen Scheins, den Frankreichurlauber erleben wollen. Der Leser wird dann erkennen, daß der Titel "Vom Glück, Franzose zu sein" ironisch gemeint ist. Es ist durchaus nicht alles ideal und glücklich im Traumland vieler Deutscher - und Wickert zeigt es dem Leser in seinen Reportagen.

Wickerts kleine, gut lesbare Geschichten über die französische Esskultur, Mentalität, Denunziationsneigung, Technikgläubigkeit und Korruption in Politik und Wirtschaft sind dazu geeignet, das zu unkritische Frankreichbild vieler Leser zu korrigieren. Intime Frankreichkenner werden wenig Neues erfahren, aber für alle anderen Frankreichinteressierten ist Wickerts interessante, amüsante, kurzweilige und abwechslungsreiche Abhandlung allemal lesenswert. Darum kann man für dieses Buch ohne weiteres alle fünf Punkte vergeben. Für Frankreichinteressierte absolut empfehlenswert.
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am 12. Januar 2010
an sich ist das buch auf seine art nicht schlecht, ich hatte mir nur inhaltlich etwas anderes erhofft "ein hochgenuss" ist es wahrscheinlich doch nur für alle wickert- fans.
überwiegend geht es hier um merkwürdige verhaltensweisen der modernen großstadtfranzosen, häufig um politiker und deren verfehlungen. ich lese viel über korruption (und dass man das in frankreich-sprich paris?? nicht ganz so dramatisch sieht), desgleichen über modernes mätressentum, über faule beamte und amtsmißbrauch, über aufwieglerische korsen und einen hilflosen zentralstaat, über arrogant gegenüber allem fremden (nein, nein, das ist natürlich keine arroganz, es gibt auch keine ausländerfeindlichkeit, nur extratische für ausländer ganz hinten in der kneipe, von den einheimischen getrennt, damit die sich nicht aufregen). wir erfahren einiges über käseproduktion (und die probleme mit der eu), über kartoffelanbau, über die französische stasi, selten dämliche politiker, die sich von scharlatanen millionen franc haben abluchsen lassen, außerdem von eigenartigen gepflogenheiten französischer handwerker, die es versäumen (aus scham über fehler bei ihren dienstleistungen), tausende von franc lohn einzufordern.
nun ja. wer am ende dieser lektüre (die zugegebenermaßen flüssig geschrieben, aber doch auch sehr selbstverliebt daherkommt)noch meint, es müßte ein glück sein, franzose zu sein, der ist wirklich in frankreich verliebt- aber nicht aufgrund dieses buches.
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TOP 500 REZENSENTam 15. April 2007
Wer ans Ulrich Wickert bei seinem Interview mit Günter Grass nach der Enthüllung von dessen SS-Mitgliedschaft gesehen hat, wird seine Zweifel darüber bekommen haben, ob Deutschlands "beliebtester Nachrichtenmann" (Klappentext!) auch Deutschland härtester Journalist ist. Allzu offensichtlich war Wickert bemüht, den Freund als Freund zu behandeln, weswegen der Informationswert der Sendung auf null schrumpfte. Einen vergleichbaren Vorwurf wird man Wickert in dem vorliegfenden Buch nicht machen können. Wickert, der Frankreich "liebt wie ein zweite Heimat", geht mit dieser zweiten Heimat ganz schön hart ins Gericht. Weil er dies auch auf eine ungemein informative und unterhaltsame Weise macht, ist ein gut lesbares Reisebuch entstanden.

Was aber ist wirklich anders an Frankreich, möchte man fragen, wenn man die siebzehn Kapitel des Buches gelesen hat. Dass die Franzosen über die beste Küche und die besten Weine der Welt verfügen, haben wir schon geahnt - wenn auch, wie Wickert anmerkt, der Schinken in Spanien, das Olivenöl in Italien und das Fleisch in den USA besser sind. Aber auch über die Geschichte des Cammenberts und den Werdegang der Bonnote, über die Usancen der Tischreservierung, des Weintrinkens oder über eine nationale Genusserziehung weiß Wickert amüsant zu plaudern, so dass das Buch auf den ersten siebzig Seiten wie eine Liebeserklärung an die französische Lebensart daherkommt.

Aber das ist nur die eine, die gemütliche Seite des Buches. Erheblich ungemütlicher geht es zu, wenn Wickert über die unglaublichen Ausmaße der Korruption in Staatsverwaltung und Wirtschaft von den Aktivitäten des französischen Geheimndienstes berichtet. Präsidenten, die ihr Gegner abhören lassen, Geliebte, die dreistellige Millionensummen unter den Nagel reißen, Asylanten, die unter Einverständnis des französischen Geheindienstes ermordet werden, öffentliche Luxuswohnungen, die Amtsträger nicht nur für sich sondern auch noch für diverse Familienmitglieder zuerst kostspielig renovieren und dann für einen Spottpreis anmieten lassen - schier unendlich sind die Facetten der Raffgier und Ruhmsucht, die unter Elite des Landes grassieren. Figuren wie Claude Erignac, der die allgemeinen Sozialschmarotzerei Korsika ernsthaft bekämpften, sind selten genug, vielleicht auch deswegen weil sie wie Erginanc ermordet werden. Kein Wunder, dass die in Frankreich so weit verbreiteten Denunzianten, die "Corbeaus" gut daran tun, ihre Informationen inkognito der Presse zuzuspielen.

So ist am Ende alles in allem ein recht kritisches Bild eines Landes entstanden, von dem es doch ein Glück sein soll, sich sein Bürger nennen zu können. Ein vollständiges Bild ist es aber auch nicht. Allzu sehr bewegt sich Wickert in den gehobeneren Kreisen, so dass eine Reihe existentieller Probleme in dem Buch überhaupt nicht auftauchen. Wie auch schon in Klaus Harprechts "Mein Frankreich" wird über die Arabisierung ganzer Vorstädte und die Bildungskatastrophe unter den Zuwanderern kein Wort verloren. Von den Banliers, den erschreckenden Kriminalitätsraten und dem zunehmenden Antisemitismus innerhalb der Einwandererjugend erfährt der Leser nichts. Die Liebschaften der Präsidenten in allen Ehren - aber vom Frankreichkorrespondenten des deutschen Fernsehens auch einmal darüber etwas zu erfahren, hätte sicher auch den einen oder anderen Leser interessiert. Aber über dergleichen nicht zu sprechen und einfach so tun, als gäbe es diese Probleme nicht, gehört nun mal zum Credo der linksliberalen Intelligenz - hier wie bei uns, womit wir wieder bei Frankreich wären, dass in diesem Sinne gar nicht so anders ist als wir.
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am 26. Februar 2008
Der ehemalige "Mr. Tagesthemen" beschreibt Frankreich, seine Kultur, seine Menschen und ihr eigenarten aus seiner eigenen Erfahrung. Als langjähriger ARD-Korrespondent zeichnet er ein ganz persönliches Bild der "Grande Nation" in seinem bekannten Stil mit wiel Witz, Charm aber auch Ironie.
Man merkt ihm seine Liebe für das Land und seine Menschen an. Allerdings scheut er sich nicht, auch die Schattenseiten Frankreichs zu zeigen.

Während er einerseits die Eigenarten von Französischen Köchen, Taxifahren und anderen Unikaten darstellt stellt er andererseits auch die Politiker, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ironisch aber schonungslos dar. Korruption, Bestechung Fehlinvestitionen und Vetternwirtschaft scheinen in Frankreich zum politischen Alltag genauso zu gehören, wie die Vorurteile die vielen Franzosen anhaften und sie um so liebenswerter machen.

Wickert beschreibt allerdings primär eine Klasse, mit der der Großteil der Leser nie in Berührung kommen wird. Die Garcons die er beschreibt werden uns wohl nie bedienen und den Umgang den Wickert pflegte, den wird der "Normalsterbliche" nie erfahren.

So gesehen zeigt das Buch einen Teil Frankreichs der dem Aussenstehenden in der Regel unbekannt bleibt und ist deshalb um so interessanter.

Man lernt die Franzosen aus einer anderen Sicht kennen und kann sie auch besser verstehen und mit ihnen umgehen. Neben aller Kritik ist es eine Liebeserklärung an die Grand Nation und jedem Frankreichfan zu empfehlen. Aber auch allen anderen die die Französische Mentalität nicht verstehen sei dieses Buch empfohlen. Vielleicht klärt sich so manches Voruteil.
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am 2. Oktober 2001
Eine herzerfrischende Zusammenfassung der Besonderheiten Frankreichs und seiner Bewohner, die zeitweise überraschend "neutral" erscheint - gerade bei Wickert hätte ich noch mehr Herzblut für Frankreich erwartet. Letzenendes erfährt man aber sehr viel Unbekanntes - und daß das Verfahren gegen Dumas dieser Tage wieder aktuell wurde, macht die Sache nur noch spannender!!
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am 18. Juni 2015
Als Mensch,der in Frankreich und Deutschland aufgewachsen ist und binationale Eltern hat, finde ich das Buch sehr durchwachsen. Tatsächlich erkenne ich sehr viel wieder. Das ist das gute an dem Buch. Das schlechte ist allerdings, dass Wickert oft nicht versteht, wovon er da schreibt und insbesondere wie sich das, was er beschreibt, anfühlt, wenn man tatsächlich einen französischen Kulturhintergrund hat - und nicht mit dem deutschen Blick darauf schaut. Dazu gehören auch feine Grenzen des Erlaubten. Dieser Blick von aussen scheint bei Wickert in fast jeder Zeile durch, auch wenn er in hinter einem gefälligen Plaudton zu verstecken sucht. Unschön finde ich auch die durch die Scheibe hervorgerufenen Implikation es gehe in Deuschland ach so transparent zu. Tut es nicht Herr Wickert, ich empfehle als Lektüre die jährlichen Berichte des Bundesrechnungshofes. Aber leider gehört zur deutschen Mentalität häufig ja auch eine implementierte Intransparenz, nach dem Motto: bei uns herrscht keine Korruption, hier herrscht demokratische Ordnung. Da sind mir Länder lieber, die davor nicht die Augen verschliessen, sondern es im kleinen Fall als Kulturmerkmal verhandeln und im grossen dann doch fähig sind auf die Strasse zu gehen.
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am 26. Juni 2001
Sie sind geographisch gesehen unsere Nachbarn - doch irgendwie fremd. Uli Wickert gelingt es fabelhaft mit einem gewissen Augenzwinkern einer breiten Öffentlichkeit bislang unbekannte Geschichten ueber unsere französischen Nachbarn derart humorvoll mit viel Esprit so zu präsentieren,dass selbst manch selbsterklärter Frankreichkenner noch etwas auf eine etwas atypische Art und Weise dazulernen kann. Seine Hommage an die Grande Nation streift viele Aspekte des täglichen Lebens: die Liebe zur frz. Kueche und dem Käse insbesondere, dem Geheimdienst u.v.m. Der Autor kann dabei von seiner langjährigen Erfahrung als ARD-Auslandskorrespondent in Frankreich profitieren, nicht ohne unserer sowie deren Gesellschaft so manchen literarischen Seitenhieb zu versetzen. Gerade wer längere Zeit in Frankreich oder respektive Paris gelebt hat,wird sich immer wieder dabei ertappen,dem Autor zuzustimmen oder schweigend innerlich zu nicken und des Autors Gedanken mit ähnlichen eigenen Erfahrungen zu vergleichen. Frz. Eigenarten und Charakteristika wunderbar mit Liebe zum Detail erklärt.
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am 11. Oktober 1999
Herr Wickert quält uns mit einem Sammelsurium von Anekdoten, die weder charmant noch witzig (Klappentext) sind. Besonders der Vergleich des französischen Geheimdienstes (RG) mit der Gestapo und der Stasi ist peinlich. Obwohl Herr Wickert lange in Frankreich gelebt hat reduzieren sich seine Beschreibungen auf allgemein zugängliches Material (bzgl. Korruption, Leben der Politiker-Kaste etc.) oder auf Begebenheiten die einem Touristen bereits während eines dreiwöchigen Frankreich-Urlaubs auffallen. Man erhält also keinen wirklichen Einblick in den französischen Alltag. Der Titelzusatz "... Geschichten aus einem unbekannten Land" erhält somit eine ganz andere Bedeutung. Insofern halte ich das Buch für überflüssig.
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am 12. April 2013
Da ich Herrn Wickert immer gerne in den Tagesthemen gesehen habe, hatte ich mir eine vergnügliche Lektüre erhofft, was leider überhaupt nicht erfüllt wurde. Wer von diesem Buch erwartet, etwas über das Leben in Frankreich zu erfahren, wird wohl eher enttäuscht werden. Für meinen Geschmack eher langatmige Berichte über Beziehungs-Geschachere in Politik und Wirtschaft, was daran ein Glück sein soll, wird nicht so klar. Ich fand es langweilig und habe in vielen Kapiteln nur durchgeblättert.
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