Kundenrezensionen


12 Rezensionen
5 Sterne:
 (4)
4 Sterne:
 (4)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Frankreichreise
"Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" ist Ulrich Wickerts Buch "Vom Glück, Franzose zu sein" untertitelt. Zuerst mag man stutzen. Wieso unbekanntes Land? Frankreich glauben viele Deutsche doch gut zu kennen. Der intime Frankreichkenner Ulrich Wickert, der selbst lange Zeit in Frankreich verbracht hat, zeigt in seinem Buch dennoch die Richtigkeit des...
Veröffentlicht am 2. Februar 2007 von Martin Wankelreuth

versus
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kein buch,um das land und die leute lieben zu lernen
an sich ist das buch auf seine art nicht schlecht, ich hatte mir nur inhaltlich etwas anderes erhofft "ein hochgenuss" ist es wahrscheinlich doch nur für alle wickert- fans.
überwiegend geht es hier um merkwürdige verhaltensweisen der modernen großstadtfranzosen, häufig um politiker und deren verfehlungen. ich lese viel über korruption...
Veröffentlicht am 12. Januar 2010 von rosa mund


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

42 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Aufschlussreiche Frankreichreise, 2. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
"Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" ist Ulrich Wickerts Buch "Vom Glück, Franzose zu sein" untertitelt. Zuerst mag man stutzen. Wieso unbekanntes Land? Frankreich glauben viele Deutsche doch gut zu kennen. Der intime Frankreichkenner Ulrich Wickert, der selbst lange Zeit in Frankreich verbracht hat, zeigt in seinem Buch dennoch die Richtigkeit des Untertitels. In seinem leicht ironischen, aber immer charmanten Plauderton, der ihn auch im TV populär gemacht hat, führt er den Leser durchs Land und hinter die Fassaden allzu schönen Scheins, den Frankreichurlauber erleben wollen. Der Leser wird dann erkennen, daß der Titel "Vom Glück, Franzose zu sein" ironisch gemeint ist. Es ist durchaus nicht alles ideal und glücklich im Traumland vieler Deutscher - und Wickert zeigt es dem Leser in seinen Reportagen.

Wickerts kleine, gut lesbare Geschichten über die französische Esskultur, Mentalität, Denunziationsneigung, Technikgläubigkeit und Korruption in Politik und Wirtschaft sind dazu geeignet, das zu unkritische Frankreichbild vieler Leser zu korrigieren. Intime Frankreichkenner werden wenig Neues erfahren, aber für alle anderen Frankreichinteressierten ist Wickerts interessante, amüsante, kurzweilige und abwechslungsreiche Abhandlung allemal lesenswert. Darum kann man für dieses Buch ohne weiteres alle fünf Punkte vergeben. Für Frankreichinteressierte absolut empfehlenswert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "Vom Glück, Deutscher zu sein", 5. Januar 2010
Von 
Floetelei (Bodensee) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
"Vom Glück, Deutscher zu sein" - Das wäre ein besserer Titel für Wickerts Buch. Denn trotz seiner zweifellos aufrichtigen Beteuerungen, dass er Frankreich liebt, zeichnet er im weitaus größten Teil seines Buches das Bild einer Bananenrepublik: unglaubliche Politskandale, die vertuscht werden und selbst, wenn das nicht ganz gelingt, ohne Konsequenzen für die Verantwortlichen bleiben, eine Kooperation" zwischen Exekutive und Judikative, die von demokratischer Gewaltenteilung weit entfernt ist, die schamlose Ausnützung von Privilegien, die sich die Mächtigen wie selbstverständlich zugestehen und keiner findet etwas dabei, die Arroganz der Eliten, die Anarchie, die auf Korsika herrscht, die lähmende Bürokratie und so weiter.
Da machen auch charmante Einsprengsel wie die Liebe der Franzosen zu ihrem Rohmilchkäse die westlichen Nachbarn nicht viel sympathischer - wenn man sie denn nicht selbst persönlich auch anders kennen würde. Wickert hat mit seiner Einschätzung der Eliten absolut recht, wie der Autor dieser Zeilen aus eigener Erfahrung bestätigen kann. Doch zum Glück sind Letzterem bei etlichen Frankreichurlauben fast nur andere Menschen begegnet, die zum großen Teil, Gott sei Dank, nicht der arroganten bourgeoisen Kaste angehörten. Die "normalen" Franzosen sind in der Regel viel höflicher und zugänglicher als die meisten Deutschen - wenn man denn ihre Sprache spricht. So ist es einfach fantastisch, wenn man auf einem Wochenmarkt einen französischen Händler nach der Herkunft eines Käses fragt und dieser, vor Begeisterung glühend, einem genau erzählt, wie die Kuh hieß und welches Gras sie wann gefressen hat. Diese Leute lieben ihre Produkte und ihre Heimat. Und zum Glück hat man als Tourist wenig mit den so genannten Enarchen" zu tun, den Absolventen der Elite-Verwaltungsakademie, die die Nase ganz hoch tragen und Frankreich in weiten Teilen immer noch fest im Griff haben, auch wenn Sarkozy keinen ENA-Abschluss hat.
Nun wollte der langjährige Frankreichkorrespondent Wickert mit seinem Buch aber auch nicht die wohlbekannten Klischees Baguette, Baskenmütze und Camembert bedienen, sondern unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land" erzählen, so der Untertitel des Buches. Und zumindest dieser hält, was er verspricht. Leider jedoch versuchen Verlage immer wieder, wenn es um Frankreich geht, ihre Bücher eben mittels dieser alten Stereotypen an den Frankophilen zu bringen. Also her mit den Klischees für den Klappentext und den Titel. Dabei ist dieser lediglich das Zitat eines Kolumnisten, das dieser anlässlich der gewonnenen Fußball-WM von 1998 geschrieben hatte und das Wickert wiedergibt. Außerdem bricht Wickert genau dieses Zitat am Ende seines Buches ironisch.
Dennoch ist der Buchtitel, den höchstwahrscheinlich der Verlag und nicht der Autor gewählt hat, irreführend und das sicher mit Absicht. Die Lektüre des Buches lohnt sich aber auf jeden Fall, gerade weil Wickert dem Leser eben nicht die gängigen Abziehbildchen aufdrückt. Und so gesehen ist auch das Presse-Zitat auf dem Buchrücken, das sich der Verlag irgendwo her geklaubt hat und das sich wahrscheinlich auf ein ganzes anderes Buch von Wickert bezieht, diesem gegenüber eigentlich eine Unverschämtheit: "Ulrich Wickert ist ein Meister des Plaudertons."
Mit Plauderton" ist das vorliegende Buch nicht zu apostrophieren. Es handelt sich vielmehr um das Werk eines seriösen Journalisten. Es ist übrigens 1999 erstmals erschienen, also nicht mehr ganz topaktuell. Macht aber nichts. So schnell hat sich la grande nation" nicht verändert. Mit allen seinen Unzulänglichkeiten bleibt Frankreich aber trotzdem das schönste Land der Welt, außer dem eigenen natürlich. Deutschland mag andere Fehler haben, aber auch andere Vorzüge. Bei der Lektüre dieses Buches lehnt man sich manchmal dankbar zurück und träumt "Vom Glück, Deutscher zu sein."
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


41 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht ganz vollständige aber gut lesbare Frankreichkunde, 15. April 2007
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Wer ans Ulrich Wickert bei seinem Interview mit Günter Grass nach der Enthüllung von dessen SS-Mitgliedschaft gesehen hat, wird seine Zweifel darüber bekommen haben, ob Deutschlands "beliebtester Nachrichtenmann" (Klappentext!) auch Deutschland härtester Journalist ist. Allzu offensichtlich war Wickert bemüht, den Freund als Freund zu behandeln, weswegen der Informationswert der Sendung auf null schrumpfte. Einen vergleichbaren Vorwurf wird man Wickert in dem vorliegfenden Buch nicht machen können. Wickert, der Frankreich "liebt wie ein zweite Heimat", geht mit dieser zweiten Heimat ganz schön hart ins Gericht. Weil er dies auch auf eine ungemein informative und unterhaltsame Weise macht, ist ein gut lesbares Reisebuch entstanden.

Was aber ist wirklich anders an Frankreich, möchte man fragen, wenn man die siebzehn Kapitel des Buches gelesen hat. Dass die Franzosen über die beste Küche und die besten Weine der Welt verfügen, haben wir schon geahnt - wenn auch, wie Wickert anmerkt, der Schinken in Spanien, das Olivenöl in Italien und das Fleisch in den USA besser sind. Aber auch über die Geschichte des Cammenberts und den Werdegang der Bonnote, über die Usancen der Tischreservierung, des Weintrinkens oder über eine nationale Genusserziehung weiß Wickert amüsant zu plaudern, so dass das Buch auf den ersten siebzig Seiten wie eine Liebeserklärung an die französische Lebensart daherkommt.

Aber das ist nur die eine, die gemütliche Seite des Buches. Erheblich ungemütlicher geht es zu, wenn Wickert über die unglaublichen Ausmaße der Korruption in Staatsverwaltung und Wirtschaft von den Aktivitäten des französischen Geheimndienstes berichtet. Präsidenten, die ihr Gegner abhören lassen, Geliebte, die dreistellige Millionensummen unter den Nagel reißen, Asylanten, die unter Einverständnis des französischen Geheindienstes ermordet werden, öffentliche Luxuswohnungen, die Amtsträger nicht nur für sich sondern auch noch für diverse Familienmitglieder zuerst kostspielig renovieren und dann für einen Spottpreis anmieten lassen - schier unendlich sind die Facetten der Raffgier und Ruhmsucht, die unter Elite des Landes grassieren. Figuren wie Claude Erignac, der die allgemeinen Sozialschmarotzerei Korsika ernsthaft bekämpften, sind selten genug, vielleicht auch deswegen weil sie wie Erginanc ermordet werden. Kein Wunder, dass die in Frankreich so weit verbreiteten Denunzianten, die "Corbeaus" gut daran tun, ihre Informationen inkognito der Presse zuzuspielen.

So ist am Ende alles in allem ein recht kritisches Bild eines Landes entstanden, von dem es doch ein Glück sein soll, sich sein Bürger nennen zu können. Ein vollständiges Bild ist es aber auch nicht. Allzu sehr bewegt sich Wickert in den gehobeneren Kreisen, so dass eine Reihe existentieller Probleme in dem Buch überhaupt nicht auftauchen. Wie auch schon in Klaus Harprechts "Mein Frankreich" wird über die Arabisierung ganzer Vorstädte und die Bildungskatastrophe unter den Zuwanderern kein Wort verloren. Von den Banliers, den erschreckenden Kriminalitätsraten und dem zunehmenden Antisemitismus innerhalb der Einwandererjugend erfährt der Leser nichts. Die Liebschaften der Präsidenten in allen Ehren - aber vom Frankreichkorrespondenten des deutschen Fernsehens auch einmal darüber etwas zu erfahren, hätte sicher auch den einen oder anderen Leser interessiert. Aber über dergleichen nicht zu sprechen und einfach so tun, als gäbe es diese Probleme nicht, gehört nun mal zum Credo der linksliberalen Intelligenz - hier wie bei uns, womit wir wieder bei Frankreich wären, dass in diesem Sinne gar nicht so anders ist als wir.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen kein buch,um das land und die leute lieben zu lernen, 12. Januar 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
an sich ist das buch auf seine art nicht schlecht, ich hatte mir nur inhaltlich etwas anderes erhofft "ein hochgenuss" ist es wahrscheinlich doch nur für alle wickert- fans.
überwiegend geht es hier um merkwürdige verhaltensweisen der modernen großstadtfranzosen, häufig um politiker und deren verfehlungen. ich lese viel über korruption (und dass man das in frankreich-sprich paris?? nicht ganz so dramatisch sieht), desgleichen über modernes mätressentum, über faule beamte und amtsmißbrauch, über aufwieglerische korsen und einen hilflosen zentralstaat, über arrogant gegenüber allem fremden (nein, nein, das ist natürlich keine arroganz, es gibt auch keine ausländerfeindlichkeit, nur extratische für ausländer ganz hinten in der kneipe, von den einheimischen getrennt, damit die sich nicht aufregen). wir erfahren einiges über käseproduktion (und die probleme mit der eu), über kartoffelanbau, über die französische stasi, selten dämliche politiker, die sich von scharlatanen millionen franc haben abluchsen lassen, außerdem von eigenartigen gepflogenheiten französischer handwerker, die es versäumen (aus scham über fehler bei ihren dienstleistungen), tausende von franc lohn einzufordern.
nun ja. wer am ende dieser lektüre (die zugegebenermaßen flüssig geschrieben, aber doch auch sehr selbstverliebt daherkommt)noch meint, es müßte ein glück sein, franzose zu sein, der ist wirklich in frankreich verliebt- aber nicht aufgrund dieses buches.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Liebeserklärung an die Grande Nation, 26. Februar 2008
Von 
Simon Kahnert (Hasselroth) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Der ehemalige "Mr. Tagesthemen" beschreibt Frankreich, seine Kultur, seine Menschen und ihr eigenarten aus seiner eigenen Erfahrung. Als langjähriger ARD-Korrespondent zeichnet er ein ganz persönliches Bild der "Grande Nation" in seinem bekannten Stil mit wiel Witz, Charm aber auch Ironie.
Man merkt ihm seine Liebe für das Land und seine Menschen an. Allerdings scheut er sich nicht, auch die Schattenseiten Frankreichs zu zeigen.

Während er einerseits die Eigenarten von Französischen Köchen, Taxifahren und anderen Unikaten darstellt stellt er andererseits auch die Politiker, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ironisch aber schonungslos dar. Korruption, Bestechung Fehlinvestitionen und Vetternwirtschaft scheinen in Frankreich zum politischen Alltag genauso zu gehören, wie die Vorurteile die vielen Franzosen anhaften und sie um so liebenswerter machen.

Wickert beschreibt allerdings primär eine Klasse, mit der der Großteil der Leser nie in Berührung kommen wird. Die Garcons die er beschreibt werden uns wohl nie bedienen und den Umgang den Wickert pflegte, den wird der "Normalsterbliche" nie erfahren.

So gesehen zeigt das Buch einen Teil Frankreichs der dem Aussenstehenden in der Regel unbekannt bleibt und ist deshalb um so interessanter.

Man lernt die Franzosen aus einer anderen Sicht kennen und kann sie auch besser verstehen und mit ihnen umgehen. Neben aller Kritik ist es eine Liebeserklärung an die Grand Nation und jedem Frankreichfan zu empfehlen. Aber auch allen anderen die die Französische Mentalität nicht verstehen sei dieses Buch empfohlen. Vielleicht klärt sich so manches Voruteil.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Macht Lust auf Frankreich, 11. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Nein, das ist kein Reiseführer ' aber wer braucht schon einen Reiseführer, wenn er in ein fremdes Land fährt. Die Museen und Schlösser bringen einem das Lebensgefühl kaum näher, und seine Restaurants und Bistros sollte man lieber selbst entdecken, als 'Geheimtips' in überlaufene In-Läden zu folgen... Aber wie es sich wirklich lebt in einer anderen Kultur, das erfährt man wohl kaum irgendwo besser als in den Geschichten aus dem Alltag eines Menschen, der dort längere Zeit lebt. Wickert lässt französische Lebensart auf leichte, amüsante Art lebendig werden ' und man merkt seinem Buch an, dass er dieses Land wirklich liebt und bewundert. Weil man als kultivierter Mensch ' auch daran lässt Wickert keinen Zweifel ' Frankreich und die Franzosen einfach lieben muss. Bon! Als jemand, der selbst einige Jahre in Paris gelebt hat und fast jeden Urlaub in Frankreich verbringt, habe ich sicher nicht viel Neues erfahren über unseren Nachbarn. Aber in beinah jedem Kapitel eifrig genickt: Ja, genau so ist es ' und mich gut unterhalten. Und mal ehrlich: Ist es nicht sehr viel befriedigender, Gefühle und Beobachtungen mit einem Autor zu teilen, als Fakten zu erfahren? Für mich ist es jedenfalls wertvoller als jeder Reiseführer. Wickert schreibt mit Leidenschaft, so dass man ihm die gelegentlich leicht selbstgefällige Attitüde gern verzeiht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Rätselhafte Nachbarn, 5. September 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Seit 15 Jahren in Frankreich ansässig, bestätigt Ulrich Wickerts Reportage eigene Erfahrungen.
Gut und anregend geschrieben. Und wie Frankreich für Deutsche ein unbekanntes Land ist, so
ist auch Deutschland für die Franzosen ein Rätsel - trotz der räumlichen Nähe ist man doch weit
voneinander entfernt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wieso Glück? Ziemlich langweilig., 12. April 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Da ich Herrn Wickert immer gerne in den Tagesthemen gesehen habe, hatte ich mir eine vergnügliche Lektüre erhofft, was leider überhaupt nicht erfüllt wurde. Wer von diesem Buch erwartet, etwas über das Leben in Frankreich zu erfahren, wird wohl eher enttäuscht werden. Für meinen Geschmack eher langatmige Berichte über Beziehungs-Geschachere in Politik und Wirtschaft, was daran ein Glück sein soll, wird nicht so klar. Ich fand es langweilig und habe in vielen Kapiteln nur durchgeblättert.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen etwas zu historisch und politisch angehaucht, 27. Juli 2012
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Ich konnte einige Kapitel in dem Buch richtig gut leiden und habe die Lektüre an und für sich auch genossen - aber ca. 50% des Romans handelt von historisch und politischen Ereignissen, manche davon auch recht nett, interessant und witzig, einige jedoch äußerst zähe und fast sogar langweilig... alles in allem ein gutes Buch, aber ich fand es teilweise richtig hart, hier dran zu bleiben und das Lesen auch zu genießen...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sehr unterhaltsam, 14. Mai 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land (Taschenbuch)
Habe lange überlegt mir dieses Buch zu kaufen. Habe mich letztendlich dazu entschlossen und habe es nicht bereut. Sehr unterhaltsam geschrieben, für jeden Frankreich und insbesondere Paris - Fan nur zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xa63efc6c)

Dieses Produkt

Vom Glück, Franzose zu sein: Unglaubliche Geschichten aus einem unbekannten Land
EUR 7,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen