Kundenrezensionen

28
4,1 von 5 Sternen
Ich ein Tag sprechen hübsch
Format: TaschenbuchÄndern
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
So viel zu dem Thema, dass die Franzosen sich Ostern die Eier von einer Glocke bringen lassen. Schwachsinn! David Sedaris nimmt uns in seinen Erzählungen mit in das Reich der Sprache. Wenn man z.B. als Amerikaner einen Franzöischkurs besucht und dann, auf französisch, einer Marokkanerin Ostern erklären soll, dann bleibt wirklich kein Auge trocken. Dazu zeichnet uns Sedaris ein Bild seiner Sprachlehrerin, die einer Domina im Umerziehungslager für schwer erziehbare Kinder sehr nahe kommt. Wenn man dann noch nachvollziehen soll, wieso eine Nähmaschine weiblich ist und ein Ofen männlich, verdammt wer soll das verstehen?

Sedaris nimmt uns mit zu einer Metrofahrt durch Paris, bei der ein amerikanisches Touristenpaar ihn und seinen Freund zunächst für "stinkende Franzosen" und dann für Taschendiebe hält. In Anspielung auf seine griechischen Vorfahren dürfen wir an einem Exkurs über die Verwertbarkeit von abgelaufenen Lebensmitteln teilnehmen. Da ist Sedaris Vater ein ungeschlagener Profi. Weiter erfahren wir, wie extrem wichtig es ist, sich die Antwort auf die Frage nach seiner Lieblings-Football-Mannschaft genau zu überlegen. Dann geht es noch um einen peinlichen WC-Besuch bei einem Freund und es gibt die Story über Sedaris Bruder Paul, der in seinem Vokabular grundsätzlich nur mit Gossensprache auskommt.

David Sedaris kann einfach phantastisch unterhalten. Es sind die kleinen Dinge und Hürden des alltäglichen Lebens, die er uns auf humoristische Weise direkt vor Augen führt. Das kann kaum ein Schriftsteller so gut, wie der Amerikaner mit griechischen Wurzeln. Wer sich für Sprache interessiert und gern lacht, der ist bei -Ich ein Tag sprechen hübsch- genau richtig. Ein echter, gut gelungener Sedaris.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juli 2005
War zunächst skeptisch, wohl auch wegen dem Titel, mit dem ich so garnichts anfangen konnte. Das hat sich aber schnell gegeben und ich habe das Buch verschlungen. Ab und zu habe ich draussen gelesen und mein Gelächter hat wohl so manch einen Passanten irritiert. Selten kommt es vor, dass ein Buch mich derartig zum Lachen bringt.
Sedaris schafft es hier noch besser, in sehr klarer und eingängiger Sprache eine Geschichte zu erzählen, die interessant und witzig ist und Menschen auf eine sehr humoristische und dennoch liebevolle Art zu beschreiben.
Im Vergleich zu "Nackt" ist diese Fortsetzung meiner Meinung nach um einen Punkt besser, da sie nicht so sehr von Kapitel zu Kapitel auch das Thema wechselt. Hier hat man das Gefühl, es würde eine Geschichte erzählt werden!!
Thematisch ungefähr wie ein Amerikaner in Paris, und da ist sicher nicht alles fiktiv!! Für mich ein grosser Genuss.
Leider hatte ich aber am Schluss auch den Eindruck, da wäre noch etwas künstlich zusammengetragen worden, etwas in die Länge gezogen. Deshalb nur 4 Sterne!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. August 2002
Nackt hat einen würdigen Nachfolger gefunden. Auch dieses Buch ist nur etwas für Fans des schrägen und/oder schwarzen Humors. Wer schon ein leises Lachen in sich aufsteigen fühlt, wenn er sich vorstellt, wie ein Amerikaner, der nur das Wort Flaschenhals auf französisch kennt, sich bis zu seiner Gastfamilie in Frankreich durchschlägt, der ist hier richtig. Diese auf dem Umschlag zitierte Passage ist typisch für das gesamte Buch.
Für alle, die auch über skurile Situationsbeschreibungen lachen können!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. März 2001
Eine angsteinflößende Therapeutin versucht ihm das Lispeln abzugewöhnen, das ihm selber bislang nicht aufgefallen ist. Sein Vater scheitert bei dem Versuch, aus seiner Familie krampfhaft und mit allen Mitteln eine Jazzband zu formieren. Ein schreckliches Missverständnis bringt ihm einen Job als Dozent für kreatives Schreiben, wo er von seinen Schülern verspottet und nicht für voll genommen wird - David Sedaris ist wieder da. Mit "Nackt" legte er vor drei Jahren den ersten Teil seiner vorwiegend urkomischen Lebensgeschichte vor und lässt nun den zweiten Band folgen, in dem es wieder auf angenehmste Art drunter und drüber geht. In 27 Einzelepisoden erzählt Sedaris von den Irrungen und Wirrungen, die ihn auf seinem Weg ins Erwachsenendasein begleitet haben. Er muss miterleben, wie in einem Französischkurs die Anwesenden einen verzweifelten Versuch unternehmen, die Ostergeschichte nachzuerzählen - "Ein Tag er ist gestorben, und dann er geht über meinen Kopf zu leben bei dein Vater." An anderer Stelle muss der kleine David miterleben, wie sein Vater für jedes verstorbene Haustier umgehend Ersatz heranschafft. Später führt dies zu Problemen ganz anderer Art: "Als meine Mutter starb und ihrerseits eingeäschert wurde, machten wir uns Sorgen, unser Vater könne aus purer Gewohnheit losziehen und für raschen Ersatz sorgen." Eine vergnügliche Lesereise durch Sedaris Leben, versetzt mit einiges Prisen tiefschwarzen Humors - hoffentlich reichen die Erinnerungen noch für einen weiteren Band.
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am 6. Juni 2009
David Sedaris lebt ein ungewöhnliches und interessantes Leben. Junkie, Nichtsnutz, Literaturseminarleiter - alles in einem ist er.
Nach einer fabelhaften Schilderung seiner Kindheit und seinem Problem mit dem Lispeln, folgt ein langer Weg mit Drogen. Doch er schafft mehr oder weniger den Absprung. Spätestens, als er sich entscheidet, mit seinem Lebensgefährten nach Frankreich zu ziehen - ohne auch nur ein Wort Französisch zu können. Sein französischer Freund legt ihm nahe, sich mit der Sprache vertraut zu machen, doch David "lernt" erst einmal nur Worte, die ihm Spaß machen: Flaschenhals, Aschenbecher, Totenkopf ... Die Alltagstauglichkeit dieser Worte zeigt sich schnell: Fortan begrüßt er alle seine Nachbarn mit "Flaschenhals" und wird von ihnen seither als "Der Verrückte aus den USA" bezeichnet.
Die Verrücktheit scheint ihm in die Wiege gelegt: Seine Schwester besucht mit David zusammen den gemeinsamen Vater und zieht sich einen Fat-Suite an, um diesen zu schocken. Tagelang regt der Vater sich auf, wie dick seine Tochter geworden sei. Köstliches Kapitel!
Und der Vater sammelt sein Leben lang abgelaufenes, schimmliges Obst, Gemüse und Fleisch. Bei den detaillierten Schilderungen vergeht einem alles - und doch ist es unterhaltsam, lustig und unglaublich.

Wer auf schwarzen Humor in Verbindung mit einer autobiografischen Geschichte steht, kommt an Sedaris nicht vorbei. Spontane Lachasubrüche sind garantiert - auch wenn es zwischendurch mal seichtere Kapitel gibt.
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11 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Oktober 2002
Mit ME TALK PRETTY ONE DAY ist Sedaris ein weiteres Werk gelungen, das an Skurilität, gepaart mit Sarkasmus und autobiographischen Elementen, ddurch den platischen Schreibstil Sedaris einzigartig ist. Wer sich selbst schon immer für "etwas anders als die anderen" hielt, wird sich beim Lesen wiedererkennen.
Den größten Teil des Buches nimmt Seadris Bericht über das Leben in Frankreich und Paris ein. Hier entscheidet sich, ob der Leser Gefallen an dem Buch findet, oder sich zwingen muss, es zu Ende zu lesen. Wer Frankreich und Paris nicht kennt, dem wird sich leider selten erschließen, worüber Sedaris tatsächlich schreibt. Wer aber mit Paris vertraut ist, der großen Gefallen zu finden, diese Welt gleichzeitig aus den Augen eines Amerikanders als auch eines Franzosen, dargestellt zu bekommen.
ME TALK PRETTY ONE DAY ist weniger düster erzählt als NACKED, was es einem leichter macht, auch mal herzhaft zu lachen. Wer noch nie in Frankreich war, der sollte es das Lesen dieses Buches aber nicht antun ...
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am 20. Januar 2015
Ich hatte es zum ersten Mal vor ungefähr 10 Jahren auf Englisch gelesen und liebte es schon damals. Bis vor kurzem hatte ich keine Ahnung dass es überhaupt eine deutschsprachige Version gibt! Als ich dies mitbekommen habe, freute ich mich natürlich sehr darauf es mal auf Deutsch lesen zu können, aber gleichzeitig habe ich mich davor befürchtet dass der Humor nicht richtig übersetzt werden könnte. Jetzt wo ich diese Version gelesen habe, muss ich sagen, ich bin voll begeistert dass gar nichts in der Übersetzung verloren gegangen ist! Der kranke, schräge Humor, den ich früher liebte, ist genau so lustig wie ich mich daran erinnert hatte. Sehr empfehlenswert!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. August 2004
Dies ist seit langem das erste Buch bei dem ich wirklich Tränen lachte. Das letzte Mal lachte ich vor Jahren über ein Buch von Ephraim Kishon. Wer gut beobachtetes Alltagsgeschehen, mit einem Augenzwinkern und einer guten Prise Humor gewürzt lesen möchte, dem sei dieses Buch unbedingt zu empfehlen.
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am 22. April 2008
Ich finde nicht. Und falls doch, bin ich für jede Nachricht dankbar.
Sedaris rettet einen auch dann noch, wenn man glaubt, man könne echt nichts mehr ertragen. Es ist der Blickwinkel, der die Situation bestimmt. Selbst das demütigenste Erlebnis, das groteskeste Zusammentreffen kann - wenn man den anekdotischen Wert erkennen kann - sinnvoll sein. Das mag zwar nicht jedem gefallen - muss es ja auch nicht!
Ich findŽs super!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Dieser Mann ( David Sedaris ) hat es "drauf".
Ein erfrischend anderer Schreib- Stil, nichts für zarte, poetische Gemüter.
Eher ein Buch für den ganz normal durchgeknallten Großstadtguru oder die, die sich so fühlen.
Mit seiner herrlich unorthodoxen Meinung trifft er den Nagel genau auf den Kopf und seine Beobachtungsgabe ist erstaunlich.
Ich würde ihn gerne einmal persönlich treffen, meiner Meinung nach gehört er zu den Schriftstellern der neuen Generation.
Weiter so David!
... und Leute; BUCH KAUFEN!
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