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Kundenrezensionen

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am 16. Juli 2006
Greg Bear liest eine Menge spröder wissenschaftlicher Literatur. Und er genießt es, genau das dem Leser unter die Nase zu reiben. Mir macht es Spaß das zu verfolgen. In "Äon" ist er schwer quantenphysikalisch unterwegs. Alle 40 Seiten streut er Passagen ein, bei dem der Horizont jedes normal denkenden Menschen überschritten wird. Aber das stört das Lesevergnügen nicht. Wer keinen Bock drauf hat, überspringt die Zeilen, ohne den Anschluss an die Geschichte zu verlieren.

Die in den wissenschaftlichen Tatsachen verwurzelten Möglichkeiten spinnt er in "Äon" bis zum Letzten.

Es fängt harmlos an, in unserer, der bekannten Physik. Ein Asteroid tritt in die Erdumlaufbahn ein und dessen Innenleben ist mehr als erstaunlich. Sieben Kammern befinden sich darin, gefüllt mit menschenleeren Millionen-Städten. Die letzte Kammer jedoch, und da fängt der Irrsinn der Physik an, hat kein Ende. Dort beginnt ein Korrifor außerhalb des Raum-Zeot-Kontinuums. Eine Expedition bricht auf und trifft auf die Menschheit der Zukunft.

Wie Bear diese Gesellschaft ausmalt, das grenzt schon an Space-Opera und ist weit von Hard-SciFi wie ich sie verstehe entfernt.

Das ist allerdings kein Makel sondern im Rahmen seiner Vision gut durchdacht und schmälert in keiner Weise das Lesevergnügen. Einen Stern Abzug gibt es nur dafür, dass er den Spannungsbogen des Anfangs nicht konsequent durchhalten kann. Das Ende entschädigt jedoch für einiges.

Für mich sehr gut: An vielen Punktem durchbrachen die eingearbeiteten, sicherlich spekulativen Erkenntnisse der Quantenphysik meine Vorstellungskräfte. Aber genau dazu ist Sci-Fi da, oder?.
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am 4. August 2013
Auch wenn hier einige Leute voller Freude von "toller" oder "Hardcore"-Science Fiction schreiben, so kann ich das nicht ganz nachvollziehen. Nur keine Missverständnisse: Ich bin auch ein Freund von inspirierenden und den eigenen Verstand weitenden Geschichten. Diese dürfen es ruhig auch sehr weit treiben. Doch Bears Buch empfand ich einfach als lahm.

Klar ist seine Liebe zu Quantenphysik interessant (bin selbst Mathematiker) und ich kann auch damit leben, dass er das immer wieder dem Leser gewaltsam unter die Nase halten muss, doch die Erzählungen und die Charaktere wirken teilweise einfach wenig überzeugend und ein echter Tiefgang stellt sich nur selten ein. Vieles ist zu langatmig und das Ende des Buchs einfach nur schlecht.

Das hätte man locker auch auf 300 Seiten packen können. Ich hätte lieber eine interessantere und glaubwürdigere Geschichte gelesen als eine Demonstration von Bears Belesenheit. Eigentlich schade, denn die Ausgangsidee für die Story ist wirklich gut.
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am 15. Juni 2016
Der Roman war für mich mal was ganz anderes und auch die Science-Fiction Story hatte mehr Tiefe als die meisten Filme in dem Genre. Man wollte immer wissen wie's weiter geht, allerdings hätte man die 630 Seiten auch gut kürzer fassen können. Leider wurden auch hochphysikalische Zustände nicht besonders erklärt, was besonders im letzten Drittel dann doch schwer vorzustellen bzw komplett zu verstehen war. Das Ende war für mich auch nicht 100% befriedigend.
In allem würde ich das Buch Science-Fiction bzw Astrophysik Fans empfehlen und fände eine Verfilmung sehr interessant!
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am 11. November 2013
Ich bin wahrscheinlich zu primitiv für dieses Buch. Mit durch den Klappentext geweckter Vorfreude auf einen Science-Fiction-Roman über parallele Dimensionen (gibt es ja selten genug, obwohl dieses Thema so schier endlos viele Möglichkeiten bietet) kaufte ich dieses "Meisterwerk der Science-Fiction". Dass es bereits in den 80er Jahren geschrieben wurde sollte man ja angeblich gar nicht merken.
Es ist bereits einige Monate her, dass ich "Äon" gelesen habe, daher kann ich leider nicht mehr so ganz ins Detail gehen, denn - das sei ruhig vorweggenommen - es fiel für mich doch sehr in die Kategorie "gelesen und vergessen". Ein paar Dinge sind mir aber noch im Gedächtnis geblieben. Da wäre als allererstes die bedauernswerte Tatsache, dass es sich hierbei zwar um einen Science-Fiction-Roman handelt, sich die Fiktion aber allenfalls auf die Rahmenhandlung beschränkt. Sie bildet vielmehr die Kulisse für einen Politthriller, vor dem der kalte Krieg, der Konflikt zwischen den USA und Russland sowie seitenlange politische Diskussionen zwischen diversen Generälen und sonstigen Entscheidungsträgern im Vordergrund stehen. Selbst die Bevölkerung des "Steins", scheinbar außerirdischer Herkunft und technisch unglaublich hoch entwickelt, hat offenbar nie den menschlichen Verstand der 80er Jahre überschritten. "Äon" wurde somit das erste Buch, in dem ich haufenweise Seiten lediglich überflogen, gar überblättert habe. Das entspricht normalerweise nicht meiner Philosohpie des Lesens, aber ich war von diesen Passagen dermaßen gelangweilt, dass es auch im Hinblick auf die Gesamtzahl von 650 Seiten einfach nicht anders ging.
Der zweite herausstechende Kritikpunkt ist der, dass der Autor es leider zu keinem Zeitpunkt schaffte, mir die Welt, die er innerhalb des Asteroiden erschuf, bildlich nahezubringen. Es fiel mir unglaublich schwer mir diese riesigen, gleichsam ausgedehnten wie verlassenen Städte in den Kammern eines Himmelskörpers vorzustellen. Dasselbe galt für technische Errungen- und Gerätschaften. Es mag an mir liegen, aber ich fühlte mich da als Leser von Greg Bear auch zu wenig an die Hand genommen. Von vielen Büchern habe ich im Nachhinein Erinnerungen im Kopf, Bilder, die so echt und realistisch wirken, dass ich mich manchmal frage, ob ich das als Buch gelesen oder als Film gesehen habe. Wenn ich an Äon zurückdenke, ist da - nichts. Nur die Tiefe des Raumes.

Ich könnte nun noch andere Dinge als Kritik anbringen,wie beispielweise die teils seltsam und angestaubt wirkenden Wörter, die der Autor benutzt ("drunten" und "droben", wer sagt soetwas? Vielleicht hätte man dieses und andere Beispiele im Rahmen der Neuveröffentlichung etwas modernisieren können.), oder die wie aus einem schlechten Porno stammenden Sexszenen (Mann: "Ich hatte schon so lange keinen Sex mehr, ich hab die ganze Zeit einen Ständer." - Frau: "Oh, wenn du geil bist, kannst du uns nicht mehr konzentriert genug kommandieren. Na gut, dann blas ich dir einen." Nicht wörtlich zitiert, aber ich musste doch lachen und an "Wieso liegt hier eigentlich Stroh" denken...), aber das wäre wohl kleinkariert und meiner persönlichen Abneigung gegen das Buch geschuldet.

"Äön" hat mich somit vier Tage lang gelangweilt und ich habe es nur zuende gelesen, um nicht auch noch meinen Grundsatz, ein einmal angefangenes Buch nicht vorzeitig beiseite zu legen (es könnte ja doch noch was tolles kommen), zu brechen. An das Ende kann ich mich auch schon gar nicht mehr erinnern, es muss also ebenfalls belanglos gewesen sein. Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu primitiv für dieses "Meisterwerk der Science-Fiction"...

Ich vergebe zwei Sterne - die Ein-Stern-Bewertung hebe ich mir auf für das erste Buch, bei dem ich es tatsächlich nicht mal bis zum Ende schaffe.
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am 9. November 2013
"Äon" (Die Ewigkeit) ist ein SF der alten Generation. Leser, die sich sehr gern in Stanislaw Lem's Werken eingelesen haben, werden hier Parallelen finden: Es wird jede Menge Wissen vermittelt (hier gibt es deshalb sogar einen wissenschaftlichen Anhang), man findet Kritik an der während der Entstehung des Buches anhaltenden Weltpolitik.

Zum Inhalt: Nach einem rätselhaften Lichtphänomen entdecken Astronomen einen seltsamen Asteroiden, der die Erde in einer ellyptischen Bahn umkreist. Bald landen erste Astronauten auf diesem "Stein" und entdecken Unheimliches: In den "Stein" wurden mehrere Kammern getrieben, die so groß sind, dass sie ganze Städte beherbergen. Doch die Siedler sind verschwunden. Anhand verschiedener Fundstücke, kommen Wissenschaftler zu dem Schluss, hier müssen Menschen gelebt haben und das über mehrere Jahrhunderte. Hinzu kommt ein weiteres Rätsel: Die siebte Kammer scheint unendlich lang zu sein. Sie sprengt in ihrer Größe die Außenmaße des "Steins" ...
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am 23. Juni 2013
Auf ein Abenteur wie Arthur C. Clarks "Rendezvous mit 31/439" hatte ich mich gefreut. Und zu Beginn ließ sich das Buch auch in dieser Richtung gut an. Gewaltig, dieser ausgehöhlte Asteroid.

Doch dann... Ich habe es nicht weit über die 50% Marke geschafft.

Der anachronistische Konflikt mit dem Warschauer Pakt, die häppchenweise Enthüllung dessen, was die Menschen in den Jahren der Erforschung über die Hohlwelt herausgefunden haben... Das alles wurde zäher und zäher. Die "Spannungsnuggete" muss man sich mühsam aus der langatmigen Handlung herauswaschen. Ohne die zweite Hälfte des Buche zu kennen, bin ich mit sicher, dass die Geschichte mit Gewinn auf deutlich weniger Seiten hätte erzählt werden können. Schade.
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am 5. Februar 1999
"Äon" ist wirklich ein gutes Stück "Hard Core"-SF. Was als Idee besonders interessant ist - das wird die Freunde virtueller Realität und des Cyberpunks interessieren - ist die Erschaffung, Erziehung und Implementierung künstlicher Persönlichkeiten. Noch extremer und viel weiter gedacht: Mehrere Monate vor der Geburt eines jeden Menschen, abgesehen von den Traditionalisten, bestimmen die Eltern, wie die Persönlichkeit ihres Kindes aussehen soll. Diese wird als Computerprogramm erzeugt, man kann mit ihr sprechen und sie erziehen usw. Schlußendlich wird diese gereifte Persönlichkeit in einen künstlich hergestellten Körper übertragen - so sieht "Mensch sein" in der Zukunft aus! Bear kann natürlich kein realistisches Bild der Zukunft zeichnen - wer kann das schon! Aber er spricht da ein paar Gesichtspunkte an, die nachdenklich machen, nämlich die Domestikation des Menschen durch sich selbst bzw. durch die von ihm eingesetzte Technik. Klasse zu lesen und sehr mitreißend!
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am 22. Januar 2005
Ein großer Asteroid nähert sich der Erde. Doch er ist keine Bedrohung, sondern er wird zum Begleiter. Als die ersten Astronauten auf ihm landen, entdecken sie zu ihrer Überraschung, dass der Himmelskörper künstlich ausgehöhlt worden ist. Sie entdecken sogar ganze, verlassene Städte in ihm! Die allergrößte Überraschung jedoch ist die siebte Kammer. Sie erscheint hunderte, wenn nicht sogar tausende Kilometer lang zu sein. Ein Ende ist gar nicht abzusehen. Aber das kann eigentlich gar nicht sein, denn der Asteroid ist gar nicht so groß. Während sich nun die Wissenschaftler bemühen, dieses Phänomen zu erklären, bricht auf der Erde der dritte Weltkrieg aus. Jetzt schienen die Forscher die letzten noch lebenden Menschen zu sein. Doch auch sie sind in zwei Lager geteilt. Außerdem gibt es noch seltsame Spukerscheinungen, die sich schon bald als sehr real erweisen.
Der Roman weist eine gewisse grundsätzliche Spannung auf, die allerdings nicht durchgehend aufrecht erhalten werden kann. Auch ist die politische Teilung der Erde immer noch vorhanden, da das Buch vor des Zerfalls des Ostblocks geschrieben wurde. Teilweise trägt das zu interessanten Konflikten bei, teilweise wirkt dies aber auch überholt. Einige der Personen sind ziemlich klischeehaft dargestellt. Auch wird zwischen den Protagonisten im allgemeinen sehr viel hin und her gesprungen, wobei die Übergänge manchmal recht verwaschen sind. Das verwirrt. Ansonsten ist alles flüssig und flott geschrieben. Aber leider zeigt sich an einigen Stellen auch, dass die teilweise verwendete Umgangssprache keine gute Idee war, denn die stammt aus den Achtzigern und ist inzwischen dann doch etwas überholt. Die Geschichte selbst besitzt einen guten Ansatz und ist größtenteils gut durchdacht. Das Ende ist allerdings sehr fadenscheinig.
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am 3. Juni 2008
Ein sehr gutes Buch, natürlich gemessen am Bereich SciFi und schon ein wenig älter noch aus der Zeit des kalten Krieges stammend. Dies sollte man wissen wenn man es liest denn dieser Konflikt spielt hier eine tragende Rolle.

Die Ideen sind auch durchaus faszinierend, da sie mal nicht eine komplette neue Kultur irgendwo weit weg aufbauen, aber dannoch anhand von wenigen kleinen Aspekten viele neue kulturelle und technische Möglichkeiten offenbaren und allein schon das Grundkonzept "die letzte Kammer war größer als der Asteroid in dem sie selbst war" trägt große Teile des Buches.

Durchaus lesenswert und hätte der grossartige Beginn zu einer neuen Welt aus Portalen und Möglichkeiten werden können. Leider sollte man diesen Roman als ein in sich abgeschlossenes Buch betrachten und so geniessen wie es für sich alleine dasteht. Der als Nachfolge gedachte Roman bricht leider schon zu beginn mit dem Handlungsstrang und versucht irgendwie anders weiter zu wurschteln, was nur halb glücklich gelungen ist und für einen Äon-Fan eher frustrierend. Somit bleibt einem Äon als in sich stimmiges und hervorragendes Werk, das ich (immer gemessen am Genre) jedem sehr empfehlen kann.
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am 6. Mai 2015
einer der fantastischsten und besten und bewegendsten roma dieser gattung, die ich seit langer zeit gelesen habe. das undenkbare ist beschrieben worden
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