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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wo sind denn all die kinder?
Ein tolles Buch.
Durch einen Zufall bin ich über das Buch " Die Stadt der verschwundenen Kinder" gestolpert.
Da mein Lesevorrat zur neige ging habe ich es gleich mitgenommen. Und ich bin nicht Enttäuscht worden.
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich hatte auf einen "Lückenfüller" für zwischendurch gehofft...
Vor 12 Monaten von drei_lockenköpfe veröffentlicht

versus
13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Etwas langatmig
"Die Stadt der verschwundenen Kinder" beginnt mit einem zunächst interessanten Setting - eine Gesellschaft mehrere Jahrhunderte in der Zukunft, in der bestimmte privilegierte Bürger in einer abgekapselten Stadt leben, während die Menschen im Umland der "Enklave" zu Diensten sind und sogar einen gewissen Anteil ihrer neugeborenen Kinder dort abgeben...
Veröffentlicht am 5. März 2011 von Johannsen, Regine


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wo sind denn all die kinder?, 11. Juni 2014
Ein tolles Buch.
Durch einen Zufall bin ich über das Buch " Die Stadt der verschwundenen Kinder" gestolpert.
Da mein Lesevorrat zur neige ging habe ich es gleich mitgenommen. Und ich bin nicht Enttäuscht worden.
Dieses Buch hat mich sehr überrascht. Ich hatte auf einen "Lückenfüller" für zwischendurch gehofft und ein tolles spannendes Buch bekommen.
Schon nach wenigen Seiten war mir klar: ich möchte mehr davon lesen.
Das Buch ist in einem schönen flüssigen Schreibstil geschrieben. Es gibt kaum Rechtschreibfehler und keine verschachtelten undurchsichtigen Sätze.

Die junge 16 jährige Hebamme Gaia lebt vor der Mauer und muss als Hebamme monatlich 3 Kinder vorbringen. Diesen Kindern soll es hinter der Mauer besser gehen. Sie werden von wohlhabenden Familien Adoptiert.
Solche Menschenopfer haben wir ja in vielen Top-Buch-Titeln schon gehabt.
Die Geschichte spielt im 24 Jahrhundert (Nachdem eine Klimakatastrope die Menschheit fast Aussterben liess), allerdings hat man den Eindruck es ist eine Geschichte aus der Vergangenheit. Auf der einen Seite leben die Menschen so unzivilisiert und primitiv auf der anderen Seite sind sie Hochentwicktelt.
Die Menschen vor der Mauer leben für und mit dem nötigsten um zu Überleben. Das Leben hinter der Mauer ist dagegen ein Paradies. Oder?
Hier stellen sich mir eine Fragen ;-)
Warum benötigt die Enklave so viele Kinder?
Niemand weiss genau was mit den Kindern geschieht. Keines wurde je wiedergesehen. Die Kinder haben das Recht nach ihrem 13 Geburtstag zu ihren Leiblichen Eltern zurück zu kehren. Aber das kam noch nie vor.
Als eines Abends die Eltern von Gaia zum verhör in die Enklave gebracht werden, beginnt ihr eigentliches "Abenteuer".

Der junge Soldat Leon Grey, Hauptmann der Wache, hat die Aufgabe Gaia zu verhören. Die Geheimen Aufzeichnungen ihrer Mutter werden von der Enklave dringend benötigt. Gaia weiss zu diesem Zeitpunkt nicht was das für Aufzeichnungen sein sollen.

In den nächsten Wochen geht Gaia ihren pflichten als Hebamme nach und übergibt, nach dem Gesetz, die ersten 3 neugeborenen der Enklave. Immer wieder versucht sie herauszubekommen wo ihre Eltern sind, wie es ihnen geht. Leider vergebens. Bis ihr eines Tages eine Nachricht von ihrer Mutter zugesteckt wird.
Gaia fasst einen Plan.
Sie versucht mit allen Mitteln ihre Eltern zu retten. Sie bricht in die Enklave ein.

Der Titel des Buches passt nicht wirklich zur Geschichte. Es ist ein wenig verwirrend. Die Kinder verschwinden nicht wirklich. Sie leben hinter der Mauer in der Enklave bei Pflegefamilien.

Man merkt schon in der Mitte des Buches, das die Geschichte noch nicht zu ende erzählt ist. Es wird schnell klar das dies der Anfang einer Serie ist.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich habe mir gleich alle drei Teile zugelegt. Das lange Pfingstwochenende habe ich zum Lesen genutzt und die ersten beiden Teile regelrecht verschlungen.
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41 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schade, dass man "Birthmarked" nicht gut übersetzen kann, 8. Februar 2011
Von 
Bernauer (Loccum) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
"Birthmarked" lautet nämlich der Originaltitel, und im Gegensatz zum deutschen Titel hat er viel mit der Handlung zu tun. Was, das möchte ich hier noch nicht verraten, denn das wird erst langsam im Lauf der Geschichte klar.

Das Szenario ist nicht neu. Waren es früher Aliens, Meteoriten, Seuchen oder - besonders beliebt - Atomkriege, die die Erde verwüstet und nur wenige Menschen in einer feindlichen Umwelt zurückgelassen haben, so ist es heute der Klimawandel, der dafür verantwortlich ist. Science Fiction projeziert in die Zukunft, was die Menschen der Gegenwart beschäftigt.

Anders als der Einschlag einer Bombe oder eines großen Himmelskörpers geht der Klimawandel aber allmählich vor sich und lässt den Menschen Zeit, sich Lösungen auszudenken.

Eine davon, und ganz sicher keine perfekte, ist die Enklave in "Die Stadt der verschwundenen Kinder", in der die Kinder nur insofern verschwinden, als sie zwangsadoptiert werden. Warum das so ist, findet Gaia, die Hauptperson der Geschichte, nach und nach heraus.

Sicher gibt es eine Reihe von Unstimmigkeiten und oft wird nicht klar, warum die Personen so handeln, wie sie es tun. Wäre dies ein Roman für Erwachsene, würde ich höchstens drei Sterne vergeben. Aber wir haben es hier mit einem Buch für Teenager zu tun, die sich schon mit den Ungereimtheiten ihrer eigenen Welt herumschlagen müssen und sich daher gerne mal in eine andere Welt flüchten, ohne auch da gleich nach Logiklöchern zu suchen.

Obwohl die Geschichte über 300 Jahre in der Zukunft spielt, behandelt sie Themen, die Jugendliche zu allen Zeiten interessieren: erwachsen werden, abnabeln von den Eltern, Berufswahl, Freundschaft, erste Liebe, Schönheit (Gaias Gesicht ist durch eine Narbe verunstaltet), Abenteuer, Geburt und Tod. Einerseits wird die sechzehnjährige Gaia nach dem Verschwinden ihrer Eltern als Erwachsene akzeptiert und muss auch als solche handeln, andererseits wird sie von den Mächtigen der Enklave herumgestoßen wie ein Spielzeug, das nicht richtig funktioniert. Ein Gefühl, das Jugendliche nur zu gut kennen, auch wenn es bei ihnen selten um Leben und Tod geht.

Das Buch ist recht spannend (manchmal möchte man den handelnden Personen aber schon gerne einen Schubs geben), in einer gut verständlichen, aber nicht simplen Sprache geschrieben und mit ca. 460 Seiten ohnehin nur etwas für Viel- und Gernleser. Daher darf man ruhig eine gewisse Leseerfahrung voraussetzen.

Das offene Ende hätte mich früher füßescharrend auf eine Fortsetzung warten lassen. Heute stelle ich mir lieber selber vor, wie es weitergehen könnte.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zum Schluss, 22. März 2011
Selten so einen spannenden Roman gelesen. Die Handlung ist abwechslungsreich, auch gibt es durch viele Kapitel immer wieder eine kleine Pause um kurz nachzudenken was man gelesen hat. Denn das ist wichtig. Man bekommt teilweise so viele Informationen, da muss auch zweimal der Satz gelesen werden. Doch ich finde das überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil, so ist man gezwungen nachzudenken und nicht nur das Buch quer zu lesen.
Das Ende ist offen und doch wieder nicht. Denn das Buch ist abgeschlossen, doch lässt es auch eine kleine Möglichkeit mit einem neuen Buch anzuknüpfen. Mal sehen ...
Das Buch ist nicht nur für Jugendliche geeignet, sonder auch für Erwachsene.

Als erster Roman von ihr finde ich diesen sensationell!!!!

Auf jeden Fall lesen
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd geschrieben, mit außergewöhnlichen Charakteren, 29. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der verschwundenen Kinder: Roman (Taschenbuch)
Knappe 5 Sterne

Band 1 der Gaia Stone Trilogie

Zum Inhalt

Gaia ist 16 Jahre alt, als sie zum ersten Mal einer Frau alleine bei ihrer Geburt zur Seite steht. Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter - diese ist Hebamme im dritten, westlichen Bezirk von Wharfton. Alles ist gut verlaufen und Gaia ist stolz auf sich. Die junge Mutter sieht glücklich aus mit ihrem Baby im Arm, doch Gaia weiß, das wird sie nicht lange bleiben.
Wie alle Hebammen in Wharfton ist auch Gaia verpflichtet, die ersten drei Neugeborenen jeden Monats "vorzubringen", sie abzuliefern an der Mauer, die die Stadt der Priviligierten umgibt.
Warum dieses alte, unbarmherzige Gesetz besteht, ist Gaia nicht wirklich bewusst, aber sie kennt es nicht anders und hat sich mit den Regeln der Enklave abgefunden.

Doch an diesem Abend ändert sich alles. Nicht nur, dass Gaia ihr erstes Baby pflichtgemäß am Wachturm abgibt - als sie heimkommt, findet sie ihr zuhause verlassen vor. Die Wachen der Enklave haben ihre Eltern verhaftet und nur die alte Meg scheint den Grund dafür zu wissen. Die Alte flüchtet allerdings lieber, als sich den Verhören auszuliefern und lässt Gaia mit nur wenigen Informationen zurück.
Alles, was die junge Gaia bisher für richtig gehalten hat, stellt sie jetzt in Frage - und Antworten kann sie nur an einem Ort finden: in der Enklave hinter der Mauer ...

Meine Meinung

Das Buch hat mich sofort auf den ersten Seiten in seinen Bann gezogen. Mich hat schon allein die Idee und was dahintersteckt interessiert und ich wurde nicht enttäuscht. Caragh O'Brien hat einen ruhigen, angenehmen Schreibstil, der sehr gut Situationen und Gefühle erfasst und bildhaft zum Ausdruck bringt.

Die Fiktion einer Gesellschaft, wie sie sich hier entwickelt hat, ist vorstellbar und gut durchdacht worden. Viele Fragen werden schon im ersten Teil geklärt und auch wenn mir manche Kleinigkeiten kurzzeitig fragwürdig waren, hat mich die Geschichte so gefesselt, dass ich diese kleinen Unstimmigkeiten gleich wieder vergessen habe :)

Die Protagonistin Gaia, aus deren Sicht die Handlung erzählt wird, ist eine sehr sympathische junge Frau, deren Leben von einem Tag auf den anderen aus der Bahn geworfen wird. Trotz ihrer Fügsamkeit in das harte, rationierte Leben eines unnachgiebigen Systems außerhalb der Enklave wirkt sie nicht (oder wenig) naiv. Am Anfang gibt es Rückblicke, die einen guten Einblick in Gaias Welt und ihre Sicht der Dinge geben.
Die Verhaftung ihrer Eltern und die Sorge um sie weckt ungeahnte Kräfte in der jungen Frau und sie hält an ihrem Ziel und ihrem Willen fest. Sie macht eine große Verwandlung durch und erkennt, wo ihre Prioritäten liegen.
Obwohl alle anderen Figuren ihre Rolle eher am Rande spielten, sind sie mir gut im Gedächtnis geblieben. Die Autorin hält sich bei ihrer Idee und ihren Figuren nicht an reine Schwarz-Weiß-Malerei, sondern findet viele diffizile Merkmale, die Charakter, Erfahrung und Entwicklung vereinen.

Nachdem Klimakatastrophen die Menschen und die Fruchtbarkeit der Natur dezimiert haben, hat sich hier eine Gesellschaftsform entwickelt, deren System sich in ein immer negativeres Stadium entwickelt hat. Besonders gefesselt hat mich hier meine Ungewissheit, wohin das ganze führen wird. Das Schicksal der Menschen in Wharfton hängt ganz von den Gesetzen und der scheinbaren Willkür der Enklave ab, bzw. des Protektors, der über all die Vorgänge bestimmt.
Vertrauen, Sicherheit und Freiheit werden für die Menschen dieser Welt einer harten Prüfung unterzogen und das Abwägen über Leben und Zukunft kann hier schnell zum Tod führen.

Fazit

Ein faszinierender und erschreckender erster Teil einer Zukunftsversion, wie sie sich hoffentlich niemals ergeben wird. Eine junge, ungewöhnliche Heldin im Kampf gegen ein unbarmherziges System, das seinen Anfang, wie so oft, in einem gut gemeinten Beweggrund genommen hat. Ich bin sehr gespannt, welchen Weg die junge Gaia weitergehen wird und freu mich schon auf die Fortsetzung!

© Aleshanee
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...:::Ins Herz geschlossen:::... HER MIT DEM ZWEITEN TEIL!, 10. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Die Stadt der verschwundenen Kinder: Roman (Taschenbuch)
Schon lange habe ich ein so berührendes Buch nicht mehr gelesen .
Das Cover ist doch einfach mal traumhaft vorne drauf mit denn vielen kleinen Nadelstichen und dann mit denn Gesichtern , traumhaft , genau , wie das Buch ! Gaia hat uns in ihr Leben mit genommen und ihr Leben war doch eigentlich ganz schön , bis... an diesem einem Tag , an denn sich alles änderte . Gaia die Protagonistin ist ein sehr Ehrgeiziges Mädchen und hat ein klares Ziel vor Augen . So schnell lässt sie sich nicht etwas vor machen , sympathisch , humorvoll aber auch gefühlsvoll , Gaia zeigt uns so viele Seiten von sich . Mich hat das total beeindruckt , jeder Charaktere ist so verschieden . Leon , Boonie , Rita , und auch über die alte mehr erfahren wir viel auf wenig Seiten . Ich habe einen Charakter wie Gaia noch nie so sehr ins Herz geschlossen . So fürsorglich und doch noch so jung ! Ich musste auch gleich die extra Geschichte vom nächsten Band anfangen und bin schon richtig neugierig wie es weiter geht . Denn auch dieses Buch endet mit einem schönen Kliff Hänger .
Das Buch ist aus der Ich Perspektive geschrieben , so kommt einen das ganze noch viel realer vor . Der Schreibstil ist sehr flüssig und der Autor hat so , so schön geschrieben... Nur die Dinge beschrieben bei denen es grade nötig war und genau das geschrieben was man Lesen möchte . Dieses Buch gehört nun auch zu eines meiner Lieblingsbücher und auch dieses Buch klappte ich mit Tränen in denn Augen zu . Es hat länger gedauert bis ich mit diesem Buch fertig war aber , ich wollte einfach nicht das es zu Ende geht .

Fazit
Bald wird der zweite Teil dran kommen und AHH auch in dieses Buch und in die Charaktere bin ich verliebt . Schnell und locker zu lesen , ein flüssiger Schreibstil mit einer tollen Idee . Gaia ist immer in Action und gönnt sich keine Pause ...
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen spannende Dystopie mit einer tollen Grundidee, 29. Oktober 2012
Von 
Zitat:
"Also boten sie an, Kinder zu sich zu nehmen, die gerade mal ein Jahr alt waren, und sie entschädigten die Familien auch für sie. Zuerst war alles freiwillig..."
(S. 145)

"Es gibt ein paar Dinge, die wir nicht mehr infrage stellen können, sobald wir sie getan haben, denn sonst könnten wir nicht weiterleben. Und wir müssen weiterleben, jeden einzelnen Tag."
(S. 151)

Inhalt:
Die Enklave erhält die ersten drei Kinder eines Monats. Jeder weiß darüber Bescheid, jeder akzeptiert es.
Gaia lebt in Wharfton, direkt vor den Mauern der Enklave. Von ihrer Mutter hat sie gelernt, was eine Hebamme zu tun hat. Nun ist es soweit. Ohne Hilfe schafft sie die erste Entbindung. Das Problem ist, dass das Kind vorgebracht, also bei der Enklave abgegeben werden muss. Gaia beginnt zu zweifeln, ob dieses traditionelle Vorgehen richtig sein kann...
Kurz darauf werden Gaias Eltern von Soldaten der Enklave verhaftet. Ohne erkennbaren Grund! Nun soll Gaia die neue Hebamme ihres Sektors werden. Wochenlang hört Gaia nichts über das Schicksal ihrer Eltern.
Doch dann erfährt Gaia, dass ihre Eltern von der Enklave zum Tode verurteilt wurden. Sie muss unbedingt zu ihnen! Aber wie kann sie die Mauern und die Kontrollen überwinden?

Sie hat es geschafft, in die Enklave zu gelangen! Doch gleich darauf wird sie Zeugin eines grausamen Schauspiels. Sie muss mit ansehen, wie eine Schwangere gehängt werden soll! Gaia schreitet ein. Doch den Tod der Schwangeren kann sie nicht verhindern...Aber Gaia rettet das Leben des Ungeborenen! Doch dafür wird sie verhaftet und eingesperrt...Und das ist erst der Anfang...

Meinung:
"Die Stadt der verschwundenen Kinder" wartet mit einer wirklich hervorragenden Grundidee auf. Zwar sind die Umsetzung und die Handlung manchmal ein wenig uneben, dies hat meinen Lesefluß jedoch nicht merklich gestört.
Der Schreibstil des Autors ist flüssig und gut zu lesen. Ein bisschen mehr Detailtiefe hätte ich mir an einigen Stellen schon gewünscht; letztendlich wurde dafür meiner Fantasie ein großer Raum gelassen.
Die Geschichte selbst ist spannend und man wird des öfteren von den beschriebenen Wendungen überrascht. Erzählt wird der Plot aus Gaias Sicht in der Vergangenheitsform.

Nicht wirklich überzeugt hat mich allerdings die Zuneigung der beiden Hauptprotagonisten zueinander. Gut, Gaia ist aufgrund ihrer Narbe im Gesicht entstellt und allein schon deshalb keine Schönheit. Erfahrung mit Jungs hat sie demzufolge auch nicht, außer dass diese sie bisher gehänselt haben. Und natürlich gönnt man ihr, dass sie ihren Traumprinzen trifft! Mir hat sich dann aber im Laufe der Geschichte die Frage gestellt, ob ich mich auch in jemanden verlieben würde, der an der Verhaftung meiner Eltern beteiligt war und deshalb auch an deren weiteren Schicksal mitschuldig ist. Dieser Part fühlte sich für mich deshalb ein wenig erzwungen an. Aber auch das ist ja wie immer reine Geschmackssache...

Die Protagonisten selbst werden vorstellbar und ausreichend beschrieben. Tiefere Eindrücke von ihrer Gefühlswelt werden uns auch hier selten gewährt.
Gaia selbst ist von Grund auf systemtreu, manchmal beginnt sie allerdings zu zweifeln. Im weiteren Verlauf zeigt sie enormen Mut und Ehrgeiz. Ihr Ziel verliert sie nie aus den Augen und arbeitet beständig darauf hin.

Leon ist von Anfang an ein undurchsichtiger Charakter, der mich allerdings oftmals überraschen konnte. Richtige Sympathie konnte ich allerdings nicht für ihn empfinden, weil ich irgendwie immer viel Abstand zu ihm hatte.

Meine kleinen Kritikpunkte haben dennoch einen schönen Lesegenuss nicht ausgeschlossen. Mein Eindruck ist eindeutig, dass das Buch aus dem Durchschnitt heraussticht. Ich habe beim Lesen auf jeden Fall auch viele Überraschungen erleben dürfen, die mir immer wieder Lust aufs Weiterlesen beschert haben.

Urteil:
Auch wenn mich das Buch nicht absolut überzeugen konnte, muss ich hier allein aufgrund der erstklassigen Grundidee 4 Bücher vergeben. Ich bin mir sicher, dass sich der Folgeband steigern und mich umhauen wird!
Für alle Fans spannender Dystopien, die unverhersehbare Wendungen lieben und Bücher mit einem Anteil eigener Fantasie genießen können...

Die Serie:
1. Die Stadt der verschwundenen Kinder
2. Das Land der verlorenen Träume
3. englischer Titel: Promised
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bin ich bereit, das Richtige zu tun?, 3. August 2012
Von 
Gaia Stone ist sechzehn Jahre alt und Hebamme. Sie wohnt in dem Ort Wharfton, wo das Leben mitunter beschwerlich und voller Entbehrungen ist, weil die Menschen hier abhängig von der Enklave sind. Dies ist ein Ort, umgeben von einer Mauer, wo die Menschen in wesentlich besseren Verhältnissen leben. Jeden Monat müssen alle Hebammen die ersten drei Kinder vorbringen", welche sie entbunden haben. Nach ihrer ersten eigenständigen Entbindung kehrt Gaia nach Hause zurück und muss feststellen, dass ihre Eltern von der Enklave verhaftet wurden. Nach vielen Tagen des Wartens beschließt sie, etwas Verbotenes zu tun: Sie will sich Zugang zur Enklave verschaffen, um ihre Eltern zu suchen...

Der Klapptext dieses Jugendromans hat mich sofort angesprochen. Endlich einmal ein neuer Plot, etwas das man noch nicht zehn Mal gelesen hat.

Die Enklave stellt sich zu Beginn des Buches als ein geheimnisvoller Ort dar. Niemand weiß genau, was sich hinter den Mauern verbirgt und was mit den vorgebrachten Kindern geschehen ist. Man fiebert regelrecht dem Moment entgegen, in dem man endlich herausfindet, was sich hinter der Mauer verbirgt.

Gaia ist eine sympathische Hauptfigur und wirkt meist wesentlich älter als ihre sechzehn Jahre. Richtig spannend wird die Geschichte, als sie heimlich in die Enklave geht, um ihre Eltern zu suchen. Empfehlen würde ich dieses Buch für junge Leser ab etwa 14 Jahren. Ein sehr gelungenes Jugendbuch, da es nicht nur Unterhaltung vom Feinsten liefert, sondern ebenso moralische Fragen aufwirft, über die sich der Leser bzw. die Leserin automatisch auch Gedanken macht. Die Autorin versteht es, viele Sachverhalte so darzustellen, dass man beide Perspektiven nachvollziehen kann, so dass die Grenzen zwischen Richtig und Falsch nicht immer klar zu erkennen sind.

Integriert in die Geschichte ist auch eine kleine Lovestory, die mir sehr gut gefallen hat. Die männliche Hauptfigur ist Leon, ein Soldat aus der Enklave, der zunächst geheimnisvoll wirkt, bei dem man aber schnell merkt, dass er es gut mit Gaia meint.

Die Autorin versteht ihr Handwerk, die Seiten fliegen nur so dahin. Da das Buch der erste Band einer Trilogie ist, kann ich schon mal so viel verraten: Wenn man am Ende der Geschichte angelangt ist, will man sofort mit dem zweiten Band - Das Land der verlorenen Träume" - weitermachen.

Fazit: Ein wirklich tolles Buch, geeignet für Jugendliche und Erwachsene, mit Spannung, Herz und interessanten medizinischen Fakten. Absolut zu empfehlen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein gutes Buch mit kleinen Schwächen, 26. Mai 2012
Unmittelbar nachdem ich das Buch beendet habe, habe ich mich gefragt, wie das Buch nur so lange ungelesen bei mir rumliegen konnte. Ich war absolut überwältigt von der Story.

Nach ein paar Tagen hat sich meine anfängliche Euphorie jedoch etwas gelegt. Es finden sich immer mehr Stellen, die mir nicht gut durchdacht erscheinen.

Positiv bei dem Buch sind zunächst einmal die Karte am Anfang und eine Kapitelübersicht. Bei Dystopien finde ich eine Karte immer sehr interessant. Das Cover selbst gefällt mir nicht so gut (gerade weil es genau das gleiche noch einmal gibt). Dafür finde ich die Punkte, die sich im ganzen Buch wiederfinden klasse, weil sie eine zentrale Rolle für die Handlung haben.

Die Handlung selbst beginnt überaus vielversprechend. Wir erhalten einen Einblick in Gaias Leben außerhalb der Enklave und die schreckliche Pflicht einer Hebamme. Die 3 erstgeborenen Babys, die eine Hebamme auf die Welt bringt müssen an die Enklave abgegeben werde. Ich finde diesen Gedanken einfach nur schrecklich und wollte von da an unbedingt wissen, was hinter dieser Idee steckt.

Als Gaias Eltern von der Enklave gefangen genommen werden, gerät das Weltbild der 16-jährigen ins Wanken und sie betritt selbst das für sie verbotene Gebiet um ihre Eltern zu retten. Es beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, denn die Enklave weiß alles.

Es war wirklich spannend Gaias Weg zu verfolgen. Ich konnte das junge Mädchen sofort in mein Herz schließen. Aus ihrer anfänglichen Naivität wird zunehmend Kampfgeist. Außerdem ist es mal eine Abwechslung, dass Gaia nicht das perfekt aussehende Mädchen ist, dass alle atemberaubend hübsch finden.

Gaia ist und bleibt aber auch die einzige Person im ganzen Buch, mit der ich mitfühlen und -leiden kann. Alle anderen Charaktere bleiben blass. An und für sich fand ich das nicht störend, aber gerade über Leon hätte ich gern mehr erfahren. So fand ich es nicht glaubwürdig, wie schnell er sich gegen sein altes Leben und für Gaia entscheidet.

Die Autorin beschreibt die Welt Gaias ganz gut, so dass vor meinen Augen ein Bild von einem mittelalterlichen Dorf entsteht, doch dann ist die Rede von Gentechnologie und großen Leinwänden. Hä? Es ist ja eigentlich sehr interessant, wenn sich die Welt in der Zukunft wieder "zurück entwickelt", aber dann passen für mich die modernen Technologien nicht ins Bild. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass sich die Autorin nicht entscheiden konnte.

Gleichzeitig kann ich die von mir sehnsüchtig erwartete Auflösung der Abgabe der Babys nicht ganz nachvollziehen. Es gibt in der Enklave moderne Technologien und doch werden sie nicht vollends genutzt? Hier wäre eine ausführlichere Erklärung angebracht gewesen.

Alles in allem beeinflusst dies keinesfalls den Lesefluss und die Spannung. Ich hoffe nur, dass es im nächsten Band noch ein paar Erklärungen gibt, denn nach dem Cliffhanger am Ende kann man gar nicht anders, als den zweiten Teil lesen zu wollen.

Fazit

Interessante Geschichte mit kleinen Schwächen. Ich habe das Buch dennoch gern gelesen und kann es empfehlen.
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5.0 von 5 Sternen Die Stadt der verschwundenen Kinder, 22. Januar 2012
Die 16-jährige Gaia lebt mir ihren Eltern in Wharfton, in unmittelbarer Nähe der Enklave. Ihre Mutter ist die Hebamme des Bezirkes und Gaia hat bei ihr ihre Ausbildung zur Hebamme gemacht. Nun ist es soweit, bei einer jungen Frau haben die Wehen eingesetzt und Gaia eilt zur Entbindung. Gaia hofft, dass ihre Mutter ihr folgen wird, da sie noch keine Entbindung allein durchgeführt hat, dennoch stellt sie sich der Herausforderung. Es ist der 21. April. Alles geht gut und ein gesundes Mädchen erblickt das Licht der Welt. Doch Gaias Aufgabe ist noch nicht erfüllt, denn eine jede Hebamme muss die ersten 3 Kinder des jeweiligen Monats, die sie entbunden hat, binnen 90 Minuten an die Enklave übergeben. Die Mutter ist geschockt, denn so spät im Monat hat sie nicht damit gerechnet, dass ihr Kind zu den "Auserwählten" gehören wird, sie ging davon aus, dass die Quote bereits erfüllt worden ist, doch es war Gaias erste Geburt und von daher ihr erstes Kind des Monats, das entbunden wurde. Gaia flüchtet mit dem Kind, um es der Enklave zu überbringen. Die Mitglieder der Enklave sind zufrieden und Gaia wird offiziell zur Hebamme ernannt und im Namen der Enklave eingestellt.

Sie ist glücklich, kann sie doch mit dem Gehalt, was jetzt zusätzlich in den Haushalt fließt, ihre Eltern unterstützen. Doch als sie zu Hause ankommt, stellt sie fest, dass ihre Eltern entführt wurden und ein Soldat auf sie wartet, um sie zu befragen. Der junge Soldat ist Leon Grey, der Hauptmann der Wache. Er sucht nach Aufzeichnungen, die ihre Mutter über die Geburten gemacht hat. Gaia weiß nicht, wovon er spricht und er verlässt sie ohne Ergebnis.

In den darauf folgenden Tagen und Wochen geht Gaia ihrem Dienst als Hebamme nach und übergibt, wie es das Gesetzt verlangt, die ersten drei geborenen Kinder des Monats an die Enklave, damit diese behütet und gut versorgt im Wohlstand aufwachsen. Immer wieder fragt sie nach dem Schicksal ihrer Eltern, ohne eine Antwort zu erhalten. Sie ist verzweifelt, weiß aber, dass sie ohne Hilfe nicht in die Enklave hineinkommt. Eines Tages wird ihre eine Nachricht ihrer Mutter zugesteckt und Gaia fasst einen Plan: Sie wird in die Enklave einbrechen und ihre Eltern befreien.

Wider erwartend gelingt es ihr, in die Enklave einzusteigen, doch sie bleibt nicht lange unentdeckt und wird gefangen genommen. Noch immer sind sie hinter den Aufzeichnungen ihrer Mutter her. Wird es Gaia gelingen, ihre Eltern zu befreien und aus der Enklave zu fliehen und wie hoch ist der Preis dafür, den sie zahlen muss? Denn nach und nach kommt sie hinter das Geheimnis, was die eingebrachten Kinder angeht und ist somit eine Gefahr für die Enklave geworden ...

Was für ein Buch! Einfach genial. Von Anfang an hat mich dieses Buch in seinen Bann geschlagen. Von der ersten Seite an habe ich mit Gaia mitgefühlt und gelitten, ja die Geschichte hat mich regelrecht in ihren Bann gesogen. Die Charaktere weisen allesamt viel Liebe zum Detail und Tiefe auf, sodass diese ausgesprochen glaubhaft dargestellt wurden und auch den Schreibstil kann ich einfach nur als packend beschreiben. Nach diesem Buch heißt es jetzt, voller Ungeduld auf den nächsten Band der Reihe Das Land der verlorenen Träume warten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Stadt der verschwundenen Kinder, 22. Januar 2012
Also bevor ich hier gleich mit meiner Eigenen Inhaltsangabe Anfange muss ich noch ein Wort sagen: WoW!!!!

Gaias Mutter ist Hebamme und lehrt ihrer Tochter auch den Beruf, Gaia muss auch wie es das Gesetz sagt jeden Monat die drei ersten Neugeborenen Kinder zur Mauer bringen, aber wieso?
Und kann man kann man solche Gesetze ändern... man erfährt es nur an der vordersten Front auch wenn man dort nicht sein dürfte...

Cover
Was soll ich den sagen?! Ihr seht es doch es ist WUNDERVOLL mehr gibt es nicht zu sagen! Einfach wow!! Und unter dem Schutzumschlag ist es auch ganz elegant aber auch schlicht - Dunkelblau/glitzer *_* ich kann nur sagen da war ein MEISTER am Werk!

Geschichte
Einfach Super es ist spielt ja im Jahr 2300 irgendwas (was man erst nach Seite ca.100 erfährt) und es ist einfach grauenhaft das sie Menschen wieder so geteilt wurden in Schichten es hat sich wieder alles zurück entwickelt, und eine Revolution wäre wieder mal ganz gut!
Ich kann das die "Geschichte" auch in einem Wort zusammenfassen: WoW

Charaktere
Gaia ist so stur sie erinnert mich irgendwie an mich wenn ich mit einen Floh in den Kopf gesetzt habe mach ich das auch manchmal erfolgreich und manchmal naja...
Und die Personen sind einfach so Real man wird geradewegs in die Geschichte eingezogen und sie Spuckt einen dann auf einmal wieder aus und lässt einen dasitzen voller trauer ... und man muss warten auf Band 2 ... der aber bald erscheint(20. Februar) ... zum Glück!

Schreibstil
Naja wenn ihr denn Rest der Rezi gelesen habt wisst ihr schon was jetzt kommt ...
Der Schreibstil passt einfach zu jeder Situation ist es mal ganz Romantisch ist die Stil Blumig kommt Nervenkitzel auf ist die Luft schon zum scheiden jedes Wort ist einfach voller Aussagekraft!

Auswahlgrund
Habt ihr das Cover gesehen?! Und den Klappentext?! Und vielleicht auch die Leseprobe (Die man gar nicht mehr braucht weil das andere schon so überwältigend ist) gesehen?
Dann muss ich hier doch nichts schreiben oder?

Pro
ALLES (okey 1 Sache sie aber keinen Punkt Abzug geben wird) man hätte den Titel ein kleinnnnnnnnnnnnn wenig besser machen können da er nicht 1000000% mit dem Buch übereinstimmt aber Trotzdem einfach nur Wow!!!

Contra
Die Winzige sache mit dem Titel aber das übersehen wir jetzt mal da Panem von seinem Platz katapultiert wurde!!! (Nicht nur gestoßen!!!)

Fazit
Ein absolutes MUST HAVE für jeden Dystrophie-Fan da es (Meiner Meinung nach) einfach das Beste aller Dystrophien ist die zurzeit erhältlich ist!
Mich wunder nur noch ob der 2 Band das toppen kann!

Dieses Buch hat nicht nur die Volle Punktezahl (das wäre untertrieben) dieses Buch ist einfach besser!
Muss es aber trotzdem unter 5 von 5 Punkten hier hinschreiben damit sich jeder auskennt :)
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Die Stadt der verschwundenen Kinder: Roman
Die Stadt der verschwundenen Kinder: Roman von Caragh O'Brien (Taschenbuch - 11. März 2013)
EUR 8,99
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