Kundenrezensionen


38 Rezensionen
5 Sterne:
 (18)
4 Sterne:
 (10)
3 Sterne:
 (7)
2 Sterne:
 (3)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neugeschriebener Klassiker
Der wilde Planet heißt im Original "Fuzzy Nation". Das ist insofern erwähnenswert, da es sich hier um eine Neuerzählung des Klassikers - "Der kleine Fuzzy" von H. Beam Piper handelt. Das Buch dürfte allerdings hierzulande nicht allzu bekannt sein. Wurde es doch zuletzt in den Siebzigern aufgelegt. Durch diese Neuinterpretation wird die unterhaltsame...
Veröffentlicht am 14. September 2011 von Maxim

versus
16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In der Zukunft werden HiFi-Anlagen wieder teurer
Diejenigen, die bei Heyne mit der Gestaltung von SF-Romanen zu tun haben, scheinen die Leser solcher Bücher durch die Bank für Leute zu halten, die reflexartig nach allem greifen, auf dem ein effektvoll ballerndes Raumschiff abgebildet ist. Anders ist das Cover von "Der wilde Planet" nicht zu erklären, denn ein Raumschiff kommt im Buch selbst nicht vor, und...
Veröffentlicht am 3. Januar 2012 von Thomas Liehr


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

33 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neugeschriebener Klassiker, 14. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Der wilde Planet heißt im Original "Fuzzy Nation". Das ist insofern erwähnenswert, da es sich hier um eine Neuerzählung des Klassikers - "Der kleine Fuzzy" von H. Beam Piper handelt. Das Buch dürfte allerdings hierzulande nicht allzu bekannt sein. Wurde es doch zuletzt in den Siebzigern aufgelegt. Durch diese Neuinterpretation wird die unterhaltsame Story, einen größeren Leserkreis zugänglich gemacht. Der Autor bereichert die Ursprüngliche Handlung mit neuen Elementen, Figuren und Ereignissen. Da es keine Fortsetzung von "Der kleine Fuzzy" ist, muss man den Roman von Piper nicht gelesen haben.

Der Konzern ZaraCorp hat schon mehr als nur einen Planeten ökologisch ruiniert. Um das Image aufzupolieren, macht man einen auf Umweltschutz und nachhaltiger Ressourcennutzung. Doch das alles ist mehr Schein als Sein. In erster Linie geht es um Gewinnmaximierung und dafür wird alles weggebaggert was im Weg ist. Der Prospektor Jack Holloway ist als Subunternehmer für diesen Konzern tätig. Zusammen mit seinem Hund Carl, sucht er nach Rohstoffen und bekommt dafür einen kläglichen Gewinnanteil. Doch endlich hat er Glück, er entdeckt ein riesiges Vorkommen der begehrten Sonnensteine. Der Wohlstand ist somit auch für ihn in greifbarer Nähe gerückt. Zur selben Zeit haben die beiden das erste Mal Kontakt zu den Fuzzys. Niedliche Katzenähnliche Wesen, die bis dahin völlig unbekannt sind. Falls diese sich als Intelligent erweisen, muss der Konzern seine Tätigkeiten einstellen.
Wie wird sich Jack Holloway entscheiden? Siegt sein Gewissen oder erliegt er den Verlockungen des Geldes?

Ein Ökothema welches der Autor unterhaltsam und humorvoll angeht, ohne ständig die große Moralkeule zu schwingen. Die Protagonisten sind allerdings von Charakter und Handlung teilweise etwas Klischeehaft dargestellt. Doch die eher einfachen Charakterbeschreibungen schmälern das Lesevergnügen keinesfalls, da die Geschichte sehr unterhaltsam geschrieben ist. Jedoch ein großes Actionfeuerwerk, darf man hier aber nicht erwarten. Die Handlung verläuft in eher ruhigen Bahnen, die aber doch zu keiner Zeit langweilig wird.

Fazit: Eine nette Geschichte, in der einige liebenswerte Protagonisten vorkommen und die mit viel Humor geschrieben wurde. Das Buch liest sich flott und flüssig, Lektüre die man überall mit hinnehmen kann. Unterhaltung für zwischendurch die keinen wehtut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


14 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Volle 5 Sterne., 25. September 2011
Von 
M. W. Broscheit "porthos" (nahe Bremen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Scalzi ist für mich, was früher einmal ein R.A. Heinlein mit seinen Romanen darstellte. Wer eine der Geschichten von Scalzi liest, kann wieder den "Sense of Wonder" verspüren, der viele der früheren S&F Werke auszeichnete, dabei wird viel Rücksicht auf das technisch und physikalisch Machbare gelegt. Eine in sich logische Storyentwicklung zeichnen diesen Autor und seine Werke aus. Bemerkenswert ist die durchgängig humorvolle Erzählweise, die alle Register zieht ohne je albern zu werden.
Es ist zwischendurch sehr erfrischend mal wieder eine lineare, aus einer einzigen Perspektive erzählte Geschichte zu lesen und dies so, dass sich der Leser voll auf das Kopfkino der "Helmkamera" konzentrieren kann.
Holloway heißt unser "Held" und ist ein verkrachter Ex-Anwalt, der sich auf einer Rohstoffwelt als Scheinselbstständiger Prospektor durchschlägt, bis er die Entdeckung seines Lebens macht und von da an überschlagen sich die Ereignisse. Der Roman ist so eine Art Triller mit brutalen Großkonzernen, Intrigen, raffiniert konstruierten Gerichtsverhandlungen und vielem mehr. Es geht um Umweltzerstörung zugunsten von Profitmaximierung und bedrohte Lebensformen, leider kann ich mich nicht mehr an die entsprechenden Inhalte des im Vorwort erwähnten Ursprungsromans erinnern. Es kommen keine Raumflotten und militärische Auseinandersetzungen vor, überhaupt spielt die Technik nur eine untergeordnete Rolle.
Erst das Lesen einer anderen Rezension hat mich auf ein scheinbares Problem aufmerksam gemacht: Scalzi verzichtet bewusst auf Personenbeschreibungen - kein Holloway wäre so und groß, blond oder dunkel, dick oder dünn etc. Beim Lesen ist mir dies überhaupt nicht aufgefallen und die Qualität dieses Autors ist es gerade, dass man sich die Figuren und die Orte auch so vorstellen kann "an ihren Worten und Taten sollt ihr sie erkennen"- klappt! Ich habe Holloway als eine Art Harrison Ford erlesen/erlebt, eine Figur wie Han Solo, schlitzohrig, egoistisch und doch loyal, ohne das man ihn völlig durchschaut. Auch die anderen Figuren sind in ihren Handlungen ähnlich liebevoll ausgeführt und nur minimal stereotyp, es ist halt schwierig jedes Mal etwas nie dagewesenes zu erschaffen.
Scalzi gehört zu den wenigen Autoren, deren Werke ich blind kaufe.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich muss mir unbedingt auch das Original "Der kleine Fuzzy" von H. Beam Piper besorgen!, 12. Juni 2012
Von 
Anita Fabian (Wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Ich fand bisher alle Bücher von Scalzi großartig.
Bei der Lektüre von diesem hier hab ich mal laut aufgelacht, mal vor mich hingekichert und eine Stelle hat mir die Tränen in die Augen getrieben.
Wem AVATAR zwar gefallen hat, aber zu Action-lastig und oberflächlich war, der sollte das hier lesen.
Eine intelligente kleine Geschichte, bei der man sich von einem Moment zum anderen nicht sicher ist, was der Protagonist mit seinem Handeln bezwecken will.
Und an alle die sich immer zuerst die letzte Seite im Buch ansehen müssen: Lass es! Es verdirbt dir nur die Überraschung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


16 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen In der Zukunft werden HiFi-Anlagen wieder teurer, 3. Januar 2012
Von 
Thomas Liehr (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Diejenigen, die bei Heyne mit der Gestaltung von SF-Romanen zu tun haben, scheinen die Leser solcher Bücher durch die Bank für Leute zu halten, die reflexartig nach allem greifen, auf dem ein effektvoll ballerndes Raumschiff abgebildet ist. Anders ist das Cover von "Der wilde Planet" nicht zu erklären, denn ein Raumschiff kommt im Buch selbst nicht vor, und erst recht kein Laserstrahlen abfeuerndes.

Tatsächlich ist die Technik, die in Scalzis neuem Roman, der auf einer älteren Erzählung von Henry Beam Piper aus dem Jahr 1962 basiert, beschrieben wird, gleichsam altbacken. Der Planet, auf dem die Handlung spielt, ist zwar 180 Lichtjahre von der Erde entfernt, wobei Scalzi an keiner Stelle erklärt, wie diese Entfernung technisch überwunden wird, aber etwa die Gleiter, in denen man herumfliegt, werden von vier einfachen Rotoren in der Luft gehalten, und die Roboter, die für gefährliche Einsätze genutzt werden, müssen über "InfoPanels" von Hand gesteuert werden, wobei jene InfoPanels auch für die gesamte Kommunikation genutzt werden. Die Neuinstallation des Gleiter-Betriebssystems dauert übrigens, wie wir erfahren, gute zwei Stunden - selbst Windows XP ist schneller reinstalliert. Originellerweise sind Sound-Anlagen, also letztlich simple Beschallungssysteme, in dieser Zukunft wieder deutlich teurer als heutzutage. Für ein System, das die gigantische, nachgerade verblüffende Fähigkeit hat, den Frequenzbereich von 2 Hertz bis 44 Kilohertz abzubilden, muss der Protagonist ordentlich Geld ("Credits") auf den Tisch legen. Eine Anlage mit beinahe solchen Merkmalen kostet beim Elektrodiscounter um die Ecke heutzutage ein paar Pipperlinge. Geschenkt. "Der wilde Planet" ist nämlich sowieso kein SF-Buch, sondern ein Anwaltsroman, der auch nicht auf einem anderen Planeten spielen müsste, sondern mit der fast gleichen Story irgendwo im Regenwald angesiedelt sein könnte.

Hauptfigur ist der eigenbrötlerische "Prospektor" Jack Holloway, der als Subunternehmer für die ZaraCorp auf einem erdähnlichen Planeten der Klasse III einen Claim nach Bodenschätzen absucht. Sobald so ein Prospektor, von dem es viele gibt, fündig geworden ist, beginnt das Unternehmen mit dem Abbau der Ressourcen, wovon der ansonsten auf eigenes Risiko arbeitende Subunternehmer dann einen kleinen Teil der Erlöse bekommt. Jack hat Glück im Unglück: Bei einer Probesprengung wird zwar ein Erdrutsch verursacht, also eine Form von Umweltzerstörung, die auf der heimatlichen Erde nicht gerne gesehen wird und enorme Kosten für Jack verursachen würde, aber da hierdurch ein ergiebiges Vorkommen der sündhaft teuren "Sonnensteine" freigesetzt wurde, sogar das größte bisher entdeckte, wäre Jack fein raus. Vorsichtig ausgedrückt. Seine Einnahmen könnten im Milliardenbereich liegen, würde er im Baumhaus, das er auf dem "wilden" Planeten bewohnt, nicht eine weitere Entdeckung machen. Dort trifft er auf possierliche, katzenähnliche Wesen, die so intelligent zu sein scheinen, dass man ihnen Bewusstsein und Persönlichkeit attestieren müsste. Wäre das aber der Fall, müsste die ZaraCorp mit der Ausbeutung des Planeten und auch von Jacks Sonnenstein-Mine sofort aufhören, denn ein Planet mit intelligenten Bewohnern wäre nicht mehr in der Klasse III, sondern in IIIa, was bedeutet, dass die Bodenschätze zur Sicherung der weiteren Existenz der Bewohner unangetastet bleiben müssen. Damit gerät nicht nur Jack in eine Zwickmühle.

Die etwas vorhersehbare und schon aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte nicht unbedingt originelle Öko-Gerichtsstory erzählt Scalzi geradlinig, solide und prinzipiell gefällig, hin und wieder wird es sogar amüsant, etwa wenn Holloway, der früher selbst Anwalt war, mit den Firmenanwälten der ZaraCorp aneinandergerät oder seine Auftraggeber mit teilweise erfundenen Präzedenzfällen unter Druck zu setzen versucht. Allerdings halten sich solche Elemente in Grenzen; den verblüffenden, selbstironischen Humor aus "Krieg der Klone", der letztlich für Scalzis weltweiten Erfolg verantwortlich war, sucht man auch hier wieder vergeblich. Gemeinsam mit einer konventionellen und nicht zuletzt aus Camerons "Avatar" bekannten Story, der es hier völlig an technischen Visionen fehlt, ergibt sich Durchschnittsware, deren etwas stereotypes Personal auch nicht immer überzeugt. Scalzi ist mit seinem Erstling ordentlich gestartet, um bei den Folgeromanen spürbar abzubauen. Mit "Der wilde Planet" hat er sich nun ziemlich weit von den Giganten des Genres (Dan Simmons, Iain Banks, Robert Charles Wilson, Peter F. Hamilton usw.) entfernt. Das Buch ist gerade noch unterhaltsam genug, um nicht zu verärgern, aber unterm Strich so sehr Science Fiction wie irgendein weiterer Thriller aus Grishams Feder. Kann man lesen, muss man aber nicht. Die Botschaft lautet: Besser noch heute eine Stereoanlage kaufen. Ach, und natürlich: Ökosysteme sollte man schützen.

Abschließend eine Bitte an die Verantwortlichen bei Heyne (gilt auch für Goldmann und andere Lizenzverleger im SF-Bereich): LEST doch die Romane mal, bevor Ihr Cover dafür entwerfen lasst. Danke!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine starke Geschichte ..., 5. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet: Roman (Kindle Edition)
Eine starke Geschichte ist es, die Scalzi uns hier erzählt.

Allerdings, es ist nicht "auf seinem Mist gewachsen" ... es ist
die Erneuerung eines viel älteren Romans.

Die Umschlaggestaltung ist, wie bei allen Scalzi-Büchern ganz komplett
daneben. Eigentlich müsste man dafür einen Punkt abziehen (schliesslich
bezahlt man es mit) ... der Umschlag ist irgentwo zwischen "absolut dämlich",
"komplett irrelevant" und "in keinster Weise zur Geschichte passend".

Die Geschichte selbst ist ... toll. Man ahnt es von Anfang an ... und es passiert dann
natürlich auch ... aber irgentwie zunächst doch anders als man vermutet ... und im
Grunde entwickelt sich die Geschichte lang den eigenen Vermutungen zum Trotz
in eine andere Richtung als man/glaubt/wünscht/hofft. Der grosse Knall kommt
gegen Ende (wie es sich gehört) ... zwar bleiben diverse Handlungsstränge
unabgeschlossen, das stört aber die zentrale Handlung nicht. Der Charakter
des Hauptakteuers bleibt immer etwas unklar ... obwohl klar ist, dass er
"zu den Guten" gehört ... es ist nur nicht ganz klar, warum eigentlich.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Viel besser als "Little Fuzzy"!, 29. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Ich hab "Little Fuzzy" (H. B. Piper, mittlereile Public Domain) vor "Fuzzy Nation" gelesen, weil ich einen direkten Vergleich haben wollte.

Nachdem ich mich durch das Ende von "Little Fuzzy" gequält hatte, dachte ich mir, mich erwartet die völlig identische Geschichte gleich nochmal, was mich schon fast abhielt, das neue Buch zu lesen.

Das war jedoch ein Irrtum!

"Little Fuzzy" ist zwar etwas herzlicher geschrieben - Jack Holloway ist ein ganz anderer Charakter -, aber auch von der Story flacher. Das ist auch kein Wunder, denn Little Fuzzy ist vom Umfang auch viel kürzer.

Ich fand es beeindruckend, was John Scalzi aus der alten Version gemacht hat. Er hat sich grob an der ursprünglichen Story orientiert, hat aber nicht abgekupfert oder kopiert. Es handelt sich wirklich um ein komplett anderes Buch und die Geschichte ist viel durchdachter, hat mehre Twists, viele Überraschungen, hat Humor usw ...

Während ich dem "Little Fuzzy" nur 2-3 Sterne geben würde, bekommt John Scalzi für sein "Fuzzy Nation" die vollen 5!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Brauchte er das Geld???, 16. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Als Mehrfachleser der älteren Werke von Scalzi hatte ich mich auf das Neue sehr gefreut.
Ich hab es auch zu Ende gelesen. Verglichen mit den witzigen, sozialen Darstellungen seiner anderen Bücher wird hier Hausmanskost abgeliefert.
Keine Tiefe, keine Überraschungen, kaum Humor, all das, was ich bisher selten im SciFi Umfeld fand fehlt hier nun.
Klar kann man das Buch lesen, es ist mäßig unterhaltsam, einfache Strandlektüre. Aber in meinen Augen kein echter Scalzi, eine Enttäuschung, darum auch nur 2 Punkte.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen So stelle ich mir SIFI vor!, 17. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Was kann man sich als Katzenliebhaber besseres vorstellen als Katzenaliens, die unsere Intelligenz übertreffen?
Obwohl ich mir bei meinen eigenen Stubentigern auch nicht immer sicher bin, ob die so dämlich sind wie es
ab und an scheint. Spaß bei Seite, das Buch hat keine langweiligen Passagen und macht echt gute Laune. Selten
konnte ich soviel lachen. Davon abgeshen ist es eine der wenigen Storys, die ich jemals gelesen habe, die so ausgeht
wie ich mir das im Laufe des Lesens gewünscht habe. Es muss nicht immer pure Action sein, die eine gute SIFI Story
ausmacht. Ich habe das Buch schon mehrmals innerhalb von fünf Jahren gelesen und kann nur sagen, es gibt zu wenige
Storys in so einer Qualität. Spoileralarm gibt es in dieser Rezi nicht, weil ich mich immer wieder selbst über Rezis ärgere
in denen zuviel verraten wird. Jeder der SIFI nicht nur der Action wegen, sondern wegen möglicher Interaktionen mit Aliens
liebt, sollte das Buch unbedingt lesen.

Liebe Grüße DER HERR DER RINGE
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen LESEN!, 22. Januar 2012
Von 
S. Trenner (bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
hab das buch grad in einem "wisch" verschlungen!

seit langem endlich wieder mal was wirklich unterhaltsames im bereich science-fiction:
von einer herzlichen naivität, wie schon seit 50 jahren nicht mehr in diesem genre verfasst.

das szenario auf fremden planeten ist ja nur der vorwand für eine bissige parabel auf unseren menschlichen größenwahn.
da geht es doch eigentlich nicht nur um die "fuzzys": es geht um den respekt anderen lebensformen, anderen völkern, anderen menschen gegenüber. die "intelligenz" der "zivilisierten" menscheit ist angesichts der dargestellten juristischen abgründe und der alles beherrschenden gier der firmenbosse mehr als fragwürdig.

da interessieren doch keine "technischen details" wie z.b. man diesen fernen planeten überhaupt erreichen kann oder wieso ein gleiter eigentlich schweben kann! (wie in anderen rezensionen zu lesen...)
da ist der kampf der GUTEN gegen die BÖSEN und das hart erkämpfte happy end doch mehr als genug...

nachdem ich die letzten jahre bei der suche nach neuen science-fiction-büchern fast schon am verzweifeln war, bin ich nun richtig glücklich, das buch in nur einer nacht durchgelesen zu haben.

fazit: sehr empfehlenswert!
auch für skeptiker/neulinge der science-fiction-sparte!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3.0 von 5 Sternen Mehr ein Justizroman denn SF, 28. Juli 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der wilde Planet (Taschenbuch)
Das Buch hatte ich als Strandlektüre im Urlaub mit. So sehr ich mich auf ein richtiges SF-Buch gefreut habe, so sehr wurde ich auch enttäuscht. Die Hälfte des Buches, besteht aus einer Gerichtsverhandlung, die aus einem John Grisham Roman entsprungen sein könnte. Nur eben ohne den schneidigen und spannenden Schreibstil von Grisham. Die Personen wurden so farblos dargestellt. Der Autor machte sich nicht ansatzweise die Mühe eine kleine Beschreibung seiner Charaktere zu liefern. Bis zum Ende hatte ich kein Bild der Personen vor Augen. Die Handlung war vorhersagbar und frei von Überraschungen. Scalzi hätte so viel aus der Thematik machen können und es ist doch so wenig geworden.
Warum das Buch trotzdem von mir 3 Sterne bekommen hat? Ganz einfach. Weil ich in Lila-Urlaubslaune war und auf sehr einfache und leichte Art dennoch unterhalten wurde.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Der wilde Planet
Der wilde Planet von John Scalzi (Taschenbuch - 12. September 2011)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen