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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Neuauflage
Gleich vorneweg: "Alica" ist keine Neuerscheinung, sondern eine bearbeitete Neuauflage von "Alica und die Dunkle Königin". In "Alica" gibt es ein Wiedersehen mit den mehr oder weniger liebenswerten Gestalten aus Nebenan: Roman: Der bissigen Möwe Schnapper, den galanten Heinzelmann Wallerich, dessen technikverliebten Chef Nöhrgel und der...
Veröffentlicht am 28. Februar 2010 von Warin

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neuauflage von "Alica und die dunkle Königin"
"Alica" ist kein neues Buch von Erfolgsautor Bernhard Hennen, sondern eine bearbeitete Neuauflage von "Alica und die Dunkle Königin", welches bereits 2005 und 2010 als Hardcover verlegt und nun von Heyne als Taschenbuch herausgebracht wurde.

Der Roman spielt in der Nähe der Wirkungsstätte des Krefelder Autors: in Heimbach. Hier soll seine...
Veröffentlicht am 22. November 2011 von Sandra Seckler (Media-Mania)


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22 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungene Neuauflage, 28. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
Gleich vorneweg: "Alica" ist keine Neuerscheinung, sondern eine bearbeitete Neuauflage von "Alica und die Dunkle Königin". In "Alica" gibt es ein Wiedersehen mit den mehr oder weniger liebenswerten Gestalten aus Nebenan: Roman: Der bissigen Möwe Schnapper, den galanten Heinzelmann Wallerich, dessen technikverliebten Chef Nöhrgel und der Knusperhäuschen-Hexe Knuper. Allerdings spielt die Welt von Nebenan nicht die Hauptrolle in "Alica", so dass das Buch ohne weiteres ohne Kenntnis von "Nebenan" gelesen werden kann.

Die Gestaltung des neuen Covers erinnert mich sehr an die "Biss zum..." Reihe des Carlsen Verlages. Und tatsächlich: Der Klappentext verrät bereits, dass die Geschichte weitaus romantischer angelegt ist, als das satirisch angehauchte "Nebenan". Mit dieser Neuauflage kann Ueberreuter locker auf der aktuellen "all age" Welle mitschwimmen.

Obgleich es sich "nur" um ein Softcover handelt (der Verlag spricht von "Tradepaperback mit Spotlack und Hochprägung") wirkt die Aufmachung mit den sich durch den Klappumschlag ziehenden Schnörkeln hochwertig und ansprechend, ein Buch, das ich gern in die Hand genommen habe, gerade noch kompakt genug, um in eine (große) Jackentasche zu passen. Da die Kapitelüberschriften ein wenig spoilern, befindet sich das Inhaltsverzeichnis erfreulicherweise am Ende des Buches.

Die Geschichte beginnt atmosphärisch sehr dicht. Die 14-jährige Alica flieht vor Sorgen um ihre kranke Mutter und ihren verschollenen Vater zu ihren Großeltern in die Eifel. Allerdings verpasst sie die Großeltern am Bahnhof und so macht sie sich allein auf, deren Herrenhaus zu erkunden, in dem ein Geisterfalke sein Unwesen treibt. Tags darauf bittet der Heinzelmann Wallerich Alica um Hilfe bei seiner Mission, den Geisterfalken unschädlich zu machen. Schnell wird klar, dass "Alica" wesentlich ernsthafter als "Nebenan" geschrieben ist. Anders als in "Nebenan" geht es hier nicht um satirische Seitenhiebe auf die Gesellschaft, sondern es handelt sich um ein ernst zu nehmendes Fantasy-Abenteuer mit historischem Hintergrund. Als Historiker kennt sich Hennen mit der Geschichte der Eifel natürlich bestens aus und so erlebt der Leser nicht nur eine romantische Liebesgeschichte, sondern erfährt nebenher noch so einiges über die Franzosenfeldzüge im ausgehenden 18./beginnenden 19. Jahrhundert. Denn auf der Suche nach Erlösung für den Geisterfalken und seinen Herrn findet sich Alica mit Hilfe der dunklen Königin schon bald im 19. Jahrhundert wieder, um Geschichte aus erster Hand zu erleben.

Hennen ist ein romantischer, aber nicht kitschiger Roman aus der Perspektive einer 14-jährigen gelungen. Das Ende ist angenehm unspektakulär und dennoch befriedigend. Wobei noch genügend offene Fragen für eine Fortsetzung blieben, die derzeit jedoch wohl leider nicht geplant ist.

Fazit:
Spannung: 4/5
Gefühl: 5/5
Humor: 4/5
Anspruch: 3/5

Vergleichbare Werke:
Isabel Abedi - Whisper
Kerstin Gier - Rubinrot - Liebe geht durch alle Zeiten/Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten/Smaragdgrün Trilogie
Tommy Krappweis - Mara und der Feuerbringer 01
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21 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mal was Neues!!!, 20. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
Ich kenne seit Jahren Hennens Elfenbücher und bin ein großer Fan der Reihe. Da Nachschub allerdings wohl bis 2011 nicht in Sicht ist, dachte ich, versuch es mal bei was anderem. Als bekennender Elfenfan bin ich nicht mit zu großen Erwartungen an Alica" gegangen, zumal es sich auch noch um ein Jugendbuch handelt. Was für ein Irrtum! Schon nach ein paar Seiten war ich ganz in dem Leserausch, den Hennens Geschichten stets bei mir hervorrufen. Nach all den Vampir-Romanen der letzten Zeit war ich froh, zur Abwechslung mal eine klassische Geistergeschichte zu haben. Für ein Jugendbuch wurde es an manchen Stellen ziemlich gruselig. Die Geschichte spielt im Winter, kurz vor Weihnachten, und passt prima in die verschneite Jahreszeit. Das Mädchen Alica wird für die Feiertage zu ihren Großeltern auf ein einsames Rittergut in der Eifel abgeschoben. Kaum ist sie dort, ist sie dem Angriff durch einen Geisterfalken ausgesetzt und erhält kurz darauf auch noch Besuch von einem Heinzelmann. Durch Anknüpfungen an den Roman Nebenan" kommt auch die humoristische Note nicht zu kurz. Alica wird Hals über Kopf in ein turbulentes Abenteuer gezogen, verliebt sich in den Geist eines jungen Husaren (seufz, den hätte ich auch mal gerne getroffen) und findet in der Dunklen Königin eine übermächtige Feindin.

Einziger Wermutstropfen bei der Geschichte ist, dass das Buch für Hennen Maßstäbe ungewohnt schnell ausgelesen ist (330 Seiten, statt sonst mindesten 600). Offenbar ist es auch schon mal früher unter dem Titel Alica und die Dunkle Königin" erschienen. Nichts desto trotz eine tolle Unterhaltung für zwei Leseabende.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Neuauflage von "Alica und die dunkle Königin", 22. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Alica (Taschenbuch)
"Alica" ist kein neues Buch von Erfolgsautor Bernhard Hennen, sondern eine bearbeitete Neuauflage von "Alica und die Dunkle Königin", welches bereits 2005 und 2010 als Hardcover verlegt und nun von Heyne als Taschenbuch herausgebracht wurde.

Der Roman spielt in der Nähe der Wirkungsstätte des Krefelder Autors: in Heimbach. Hier soll seine Protagonistin etwas Abstand von ihren Sorgen gewinnen, wähnt sie ihre Mutter nach der Geburt ihres kleinen Bruders in Lebensgefahr. Um das zu verdrängen, bedarf es natürolich etwas Großem - und Bernhard Hennen ist nicht kleinlich: Geisterfalken, Erscheinungen in einem Spiegel und ein Heinzelmann sorgen für eine glaubhafte Ablenkung. Unglaublich ist hingegen, wie schnell sich ein Teenager hier auf eine Welt der Mythen und Märchen einlassen kann.

Sieht man von einer Geisterjagd ab, geht es in diesem Buch im Wesentlich um die Liebe. Was soll sonst ein gut aussehender Geist bei einer jugendlichen Protagonistin treiben? Beide kennen sich aus einem früheren Leben; seinem früheren Leben. Trotz der bösen Mächte, die sich ihnen in den Weg stellen, sorgt Bernhard Hennen für ein Happy End.

Bei "Alica" wirkt vieles etwas übertrieben. Aber durch einige amüsante Nebencharaktere gelingt es dem Autor, dieses Manko ansatzweise auszugleichen, sodass am Ende ein ansprechender Jugendroman übrig bleibt. Durch die Kombination von Abenteuer, Liebe und Geschichte weckt er das Leserinteresse.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungener Fantasy-Roman!, 5. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
*Worum geht's?*
Bei der Geburt ihres kleinen Halbbruders Paul hat Alicas Mutter eine Menge Blut verloren und liegt seitdem auf der Intensivstation. Der neue Freund ihrer Mutter ist mit dieser Situation so überfordert, dass er Alica für ein paar Wochen zu ihren Großeltern schickt. Welch ein Grauß! Alica hasst es dort: Es ist todlangweilig. Außerdem versteht sie sich nicht mit ihrem Großvater. Bereits bei ihrer Ankunft bemerkt Alica, dass ihre Zeit auf dem Rittergut nicht gewöhnlich ablaufen wird: Ein Geisterfalke treibt auf dem Grundstück sein Unwesen. Kurz darauf begegnet Alica dem Heinzelmann Wallerich, der sie über Märchen, Mythen und Sagen aufklärt. Zusammen machen sie sich an die Arbeit, den Geisterfalken zu erlösen. Als wäre all dies noch nicht genug, trifft Alica auf den Geist des Husarenjungen François und verliebt sich. Um ihn wiederzusehen, lässt sie sich sogar auf die schwarze Magie der dunklen Königin ein - ohne über die Konsequenzen nachzudenken...

*Kaufgrund:*
Der Klappentext hat mich neugierig gemacht und sofort meinen "Das ist eine Geschichte, die in mein Beuteschema passt"-Leseinstinkt geweckt. Die vielen positiven Bewertungen des Buches steigerten meine Erwartungen.

*Meine Meinung:*
Mit vierzehn Jahren glaubt man nicht mehr an Feen, Kobolde oder Gespenster. Die Erwachsenen erklären den Kindern immer und immer wieder, dass das Monster unter dem Bett nicht existiert, dass bei Nacht keine Geister auftauchen und dass es keine frechen Elfen waren, die das plötzlich unauffindbare Spielzeug geklaut haben. Irgendwann prägen sich diese Worte schließlich ein und mit dem Erwachsen werden verlieren Kinder ihren Glauben an die Mythen, Sagen und Legenden. Bei Protagonistin und Titelgeberin Alica war es nicht anders; auch sie hält phantastische Geschöpfe für Hirngespinste, bis sie auf dem Rittergut ihrer Großeltern eines besseren belehrt wird. Hennen ist es dabei auf eine auf wunderbare Art gelungen, diese Wesen in die uns bekannte Welt zu integrieren, ohne ihnen etwas ihrer Magie abzuverlangen. In der mystischen Parallelwelt "Nebenan", die den Leser nicht nur wegen ihres treffenden Namens oft schmunzeln lässt, verstärkt sich die ohnehin übersinnliche Atmosphäre des Buches erneut.

Den Handlungsverlauf fand ich großartig. Man kann nicht behaupten, dass es eine innovative Idee gibt, die noch in keinem anderen Buch zuvor genutzt worden ist. Trotzdem macht die Handlung keinen eintönigen Eindruck. Man fühlt sich nicht so, als hätte man die Geschichte schon ein paar mal gelesen, wie es bei vielen "All Age"-Romanen der Fall ist. Dies liegt zum einen an der männlichen Hauptfigur, einem - im Genre noch relativ unverbrauchten - Geist statt eines Vampirs/Werwolfs/usw., aber auch an den wirklich realen Umgebungen und Situationen. Ein Großteil des Romans spielt im Jahre 1812. Dass Hennen Historiker ist, macht sich hier durchaus bezahlt: Die gut recherchierten und beschriebenen historischen Umstände, wie die Feldzüge der Franzosen, sorgen für eine echte, natürliche Stimmung. So ist es einem als Leser möglich, völlig in Alicas Abenteuer, das, dank der wahren Bezüge, stets authentisch, niemals aufgesetzt wirkt.

Die Protagonistin ist ein tapferes, sehr toughes Mädchen. Vor Jahren ist ihr Vater auf einer Expedition verschollen. Die Ungewissheit, ob er noch lebt oder nicht, begleitet Alica permanent. Nun liegt auch noch ihre Mutter auf der Intensivstation, da sie bei der Geburt ihres Halbbruders Paul zu viel Blut verloren hat, und Alica wird zu ihren Großeltern geschickt, zu denen sie keine nennenswerte Bindung pflegt. Sie ist mit ihren Problemen und Sorgen völlig auf sich allein gestellt, was der Vierzehn-Jährigen sichtlich schwer fällt. Durch ihre Begegnung mit dem Geisterfalken, dem Heinzelmann Wallerich und den anderen Märchenwesen findet Alica eine willkommene Ablenkung, die sie in einen wilden Strudel voller Erlebnisse mit ungeahnten Konsequenzen reißt. Sie ertappt sich sogar dabei, dass sie ihre Mutter und ihre Sorgen zeitweise vergisst. Obwohl sie sich dafür tadelt, merkt man ihr deutlich an, dass sie an der Reise in die Vergangenheit wächst und selbstbewusster wird. Alica ist eine geborene Protagonistin, die man gerne in sein Herz schließt. Leider muss ich sagen, dass sie mir auf eine unerklärliche Weise fremd blieb. Dies ist allerdings kein Kritikpunkt an Hennen, er hat bei der Gestaltung seiner Hauptfigur alles richtig gemacht. Es ist eher eine persönliche Sache; manchmal findet man zu den Figuren eines Romans einfach keinen richtigen Zugang.

Dem Husarenjungen François, dem männlichen Protagonistengeist, stehe ich zwiegespalten gegenüber. Auch an ihm merkt man, dass der Autor studierter Historiker ist. Charakter und Verhalten spiegeln wider, in welcher Zeit François gelebt hat. Allerdings hat mir der Husarenjunge zu wenig Kanten; er wirkt zu perfekt, und damit unnatürlich. Zusammen mit Alica bildet er jedoch insgesamt ein romantisches Pärchen, mit dem man gerne mitfiebert. Einzeln überzeugt mich François aber nicht.

Die Nebenfiguren, die viel tiefgründiger sind als man erwartet, sind mein absolutes Highlight in "Alica". Sie haben in mir die meisten Emotionen geweckt. Alicas Großvater Carl durchlebt den größten Wandlungsprozess im Roman. Anfangs ist er ein sturer Mann, der sich beim Leser nicht sonderlich beliebt macht. Im Laufe der Handlung ändert sich dies langsam, aber extrem. Heinzelmann Wallerich und seine Möwe Schnapper dagegen sorgen für viele herzhafte Lacher und haben sich zu meinen Lieblingsfiguren entwickelt (An alle, denen es genauso ging, ist Hennens Roman "Nebenan" zu empfehlen, indem diese Figuren erneut auftauchen!). Aber auch die Hexe Knuper hat mich mit ihrer ironischen Art und ihrem makaberen Humor begeistert. Ich fand es sehr schade, dass sie nur so eine geringe Rolle spielte. Außerdem ist die dunkle Königin DIE perfekte Antagonistin, die alle Züge eines Bösewichts aufweist und ideal repräsentiert.

Das Ende des Romans rundet die Geschichte ab und hinterlässt einige kleinere offene Fragen, die zum Nachdenken anregen, aber nicht zwingen. Die Haupthandlung ist abgeschlossen und hinterlässt kein unbefriedigendes Gefühl. Man fühlt sich als Leser nicht allein gelassen. Insgesamt bleibt das Ende jedoch unspektakulär und im Gegensatz zum Rest der Geschichte sehr flach.

Zum Abschluss sei gesagt, dass es sich bei "Alica" um eine Neuauflage von "Alica und die dunkle Königin" handelt. Nicht, dass da jemand an eine Fortsetzung denkt!

*Cover:*
Zu "Alica" findet man die unterschiedlichsten Cover: Das aktuelle, das damalige (Ueberreuter-Verlag) und das kommende (Heyne-Verlag). Das jetzige Cover des Ueberreuter-Verlags gefällt mir von all diesen noch am besten. Das mittlerweile Genre-typische Frauen- bzw. Mädchengesicht ist zwar nicht mein Geschmack, allerdings sind die Verzierungen sehr schön gestaltet. Das ältere Cover ist mir zu altbacken geraten, während mir die kommende Ausgabe beim Heyne-Verlag dagegen zu sehr nach High Fantasy aussieht.

*Fazit:*
Insgesamt ist Bernhard Hennen mit "Alica" ein wunderbarer Fantasy-Roman gelungen, der seinen Lesern ein paar schöne Lesestunden verschaffen wird. Auch wenn es mir persönlich schwer fiel, mich mit Alica zu identifizieren, so bin ich mir doch sicher, dass es den meisten Anderen nicht so ergehen wird. Im Einzelnen konnten mich die beiden Protagonisten aber nicht umhauen. Die Handlung, der Schreibstil sowie die Nebencharaktere hingegen konnten mich wirklich überzeugen. Insgesamt vergebe ich daher 4 Sterne.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hübsche Geschichte, aber etwas zahm, 27. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
Bin ja ein großer Fan von Bernhard Hennen und hatte zuvor bereits "Nebenan" gelesen. "Alica" ist eine schöne Geschichte, die sich leicht liest und durchaus spannend ist. Allerdings war ich von der Beschreibung auf dem cover auf ein bißchen mehr Grusligkeit eingerichtet (vielleicht bin ich aber auch schon recht viel gewohnt :)). Auch fehlt mir ein bißchen die Bissigkeit der "Kleinen Völker", durch die sich andere Hennen-Bücher auszeichnen.
Alles in allem ist es aber die perfekte Lektüre, um an einem schönen Frühlingssonntag auf dem Balkon - oder wo auch immer - die Sonne in die Nase zu halten und faul zu schmökern. Dafür kann ich das Buch gut empfehlen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen einfach nur zauberhaft, 28. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
Auf der Suche nach neuem Lesestoff habe ich mich bei "altbekannten" Autoren umgesehen, nachdem ich Umschlaggestalltung gesehen hab, kamen mir die Ganzen "Vampiergassenhauer" der heutigen Zeit in den Sinn. Doch weit gefehlt: eine neue, interessante Geschichte mit Bezügen die man herstellen kann. Sprachlich und inhaltlich einfach genial. Ein Buch, dass nur schwer zur Seite gelegt werden kann. Die verschiedenen Charaktere sind schnell analysiert und halten was sie versprechen. Dazu die geniale Sprache von B. Hennen.
Für mich ein rundum gelungenes Buch, welches leider zu kurz geraten ist. Ich hoffe auf eine Fortsetzung, das Potenzial wäre durch den Handlungsstrom gegeben.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Geister, die sie rief..., 8. September 2010
Von 
Clees Bücherwelt - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Alica (Broschiert)
'Und wer seid ihr?'
'Märchenfiguren, Alica. Die Helden aus Sagen, Feen. All jene Geschöpfe, an die kleine Kinder und Narren noch glauben. Sie können uns sehen. Nur für jene, die den Glauben an das Wunderbare verloren haben, sind wir unsichtbar.'

Seit der Geburt ihres kleinen Bruders liegt Alicas Mutter im Krankenhaus und ihr scheint es von Tag zu Tag schlechter zu gehen. Der Freund ihrer Mutter- Mike- hält es für besser, Alica zu den Großeltern zu schicken, weil er die meisten Zeit im Krankenhaus ist und sich somit nicht um Alica kümmern kann.
So kommt es, dass Alica ein paar Tage vor Heiligabend in Heimbach an der Eifel am Bahnhof aus dem Zug steigt und sich nach ihren Großeltern umsieht, die sie hier abholen wollen. Sie wartet einen ganze Weile auf sie, um letztendlich festzustellen, dass sie nicht kommen würde. Sie hatten sie tatsächlich versetzt!
Aber Alica ist ganz gewiss keines dieser Mädchen, die anfangen zu weinen und darauf warten, dass jemand sie retten kommt. Deshalb nimmt sie den Aufstieg des Berges, auf dem das alte Herrenhaus ihrer Großeltern steht, selbst in Angriff. Oben angekommen, betritt Alica das verlassene Haus und sucht in jedem Zimmer nach ihren Großeltern- es konnte schließlich sein, dass einer von ihnen irgendwo verletzt liegt und Hilfe braucht.
Ihre Suche führt sie bis auf den Dachboden, weil sie glaubt, von dort ein Geräusch gehört zu haben. Doch als sie die Stiege zur Dachluke emporsteigt, empfängt sie anstatt einem Menschen ein großer weißer Vogel, der sie angreift. Alica erschrickt so sehr, dass die rückwärts die Leiter hinunterstürtz und das Bewusstsein verliert.
Als sie wieder aufwacht, versucht ihr Großvater ihr einzureden, sie haben lediglich eine Taube gesehen, aber das glaubt Alica nun wirklich nicht- sie ist ja kein kleines Kind mehr, dem man irgendwelche Märchen erzählt!
Sehr bald schon muss Alica jedoch erfahren, dass die Welt, welche sie zu kennen glaubt, nicht mehr existiert- ja, nie existiert hat- und das Märchen vielleicht doch keine bloßen Erfindungen sind. Denn plötzlich befindet sie sich mitten in einer geheimen Mission, bei der sie einen zornigen Geisterfalken erlösen muss, der nicht davor zurückschreckt, einen Menschen zu verletzten. An ihrer Seite befinden sich der Heinzelmann Wallerich und sein treues Reittier, die Taube Schnapper.
Doch nicht einmal der gewiefte Heinzelmann weiß, dass der Geisterfalke nur ein winziger Teil in einem Puzzel ist, dass es zusammensetzten gilt. Da gibt es nämlich noch einen Geist, der zwischen den Mauern des Herrenhauses spuckt: ein junger Husar aus Jahr 1812, der Alica schon lange zu kennen scheint.
Nach und nach wird Alica immer tiefer in eine Netz aus Geheimnissen, Gefahren und dunkler Magie gezogen, denn etwas anderes, dass schon lange tief verborgen unter der Erde lebt, hat seine Finger nach dem Mädchen ausgestreckt, seitdem sie diesen verwünschten Ort betreten hat.

Ich glaube kaum, dass ich mit meiner Inhaltsangabe dort oben diesem Buch gerecht werden kann, denn hinter diesen Buchdeckeln steckt so viel mehr'
Mit 'Alica' entführt uns Bernhard Hennen in eine Welt, wie wir sie vielleicht noch aus unseren Träumen in Kindertagen kennen. Bei mir ist das der Fall und für mich war ein einziger Genuss, wieder in diese eintauchen zu können.
Es passiert nicht oft, dass ich nichts an einem Buch auszusetzen habe und wenn ich hierzu etwas sagen müsste, dann müsste ich das wohl erst erfinden.
Ich bin hellauf begeistert von den Personen- ob nun Mensch oder Märchengestalt- , die einem im Verlauf dieser Geschichte begegnen, denn jeder einzelne sticht durch seine ganz eigenen Charakterzüge hervor und bleibt diesen bei seinem Handeln stets treu. Es gibt keine Stelle im Buch, an der ich mich frage, warum jemand so handelt, denn jeder hat seine Hintergründe und- gedanken, mit denen jede Tat gerechtfertigt wird, ob sie vom Leser nun für gut oder schlecht beurteilt wird, tut dabei nichts zur Sache.
Auch die sehr anschauliche Sprache, viel Charme und sehr viel Witz tragen seinen Teil dazu bei, dass die Zeit beim Lesen wie im Flug vergeht (solange man nicht auf dem Rücken von Schnapper, Wallerichs und Alicas Gefährten, sitzt). Leute, die gerne lachen, dürften demnach mit 'Alica' zur Genüge auf ihre Kosten kommen.
Ich kann dieses Buch also nur jedem empfehlen, der ein Interesse an der phantastischen Literatur hegt, denn das ist 'Alica': fantastisch!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schöne Geschichte vor allem für jüngere Leser, 5. August 2012
Rezension bezieht sich auf: Alica (Taschenbuch)
Das Buch hat mir ganz gut gefallen, auch wenn es mich jetzt leider nicht ganz vom Hocker gehauen hat. Das Buch ist eher für 14-Jährige Mädchen geschrieben und mir fehlen da wohl stellenweise die Hormone. Trotzdem war es dafür, dass es eher ein Kinder-, als ein Jugendbuch ist, überraschend gut und hat mich mit seiner Kreativität manchmal sehr begeistert.
Der Klapptext ist mal wieder nicht allzu genau.
Alica muss zu ihren Großeltern, da ihre Mutter nach der Geburt ihres kleinen Bruders auf der Intensivstation liegt. Dort wird sie direkt nach ihrer Ankunft von einem mysteriösen Vogel angegriffen, den ihre Großeltern als "Taube" bezeichnen, doch sie weiß sofort, dass sie irgendwas verbergen.
Dann trifft sie den kleinen Heinzelmann Wallerich, der ihr erzählt, dass diese "Taube" in Wahrheit ein Geisterfalke ist und er die Aufgabe hat, ihn zu erlösen oder zumindest nach "Nebenan" zu schicken, dorthin wo alle Fabelwesen, die mal in unseren Welt gelebt haben, nun wohnen.
Er bittet Alica um Hilfe und ehe sie sich versieht steckt sie mitten im Abenteuer, trifft seltsame Hexen, machohafte Kobolde und einen Geisterjungen, der Jahrhunderte nur auf sie gewartet hat...
Wie gesagt, die Kreativität in diesem Buch ist wirklich einmalig und nur mit der Percy Jackson Reihe zu vergleichen und man kann eigentlich immer nur über die Wendungen und die Ideen des Autors staunen.
Auch ist das Buch stellenweise sehr humorvoll und da man so etwas wirklich noch nie gelesen hat, macht es einfach Spaß, die wirklich wundersamen Seiten zu lesen.
Einziger Minuspunkt ist ein bisschen die Spannung und die Action. Das Buch ist jetzt langweilig, weil man von der Welt des Autors sehr fasziniert ist, aber alles hätte noch ein bisschen dramatischer und actionreicher sein können. Es gibt eigentlich keine Szene, wo man sich vor Aufregung die Fingernägel abbeißen müsste, es plätschert alles irgendwie dahin. Einzige Ausnahme ist wohl das Ende, aber die wirklich spannende Stelle ist doch sehr kurz gehalten.

Fazit

Trotz allem ein gutes Buch, was man wirklich mal lesen kann. Es haut einem zwar in Hinblick auf Spannung nicht gerade vom Hocker, doch dieses Defizit macht es durch die Kreativität wieder wett.
Jeder, der gerne Kinder- und Jugenbücher (so für die 13-, 14-Jährigen) liest, darf sich das Buch gerne mal durchlesen und auch andere, wenn sie sich denn darauf einlassen, dass die Hauptperson noch recht jung ist, können gerne mal zuschlagen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super!!!, 15. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Alica (Taschenbuch)
Ganz anders als die Elfen ' aber trotzdem unglaublich gut! Ich fand dieses moderne Märchen sehr schön geschrieben und kann es nur jedem empfehlen, der auch Geschichten für jüngeres Publikum mag. Die Charaktere, die Geschichte, der Mix aus frei erfundenen Elementen und Sagen der Region Köln/Eifel, alles passt sehr gut zusammen und macht dieses Buch zu einer leichten und unterhaltsamen Lektüre.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend!, 27. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Alica (Taschenbuch)
'Alicia' war mein erster Hennen-Roman, aber vermutlich nicht mein letzter. Die Geschichte ist spannend, die junge Heldin nicht nur eindimensional gezeichnet und glaubhaft (eine Ausnahme gibt es hier allerdings, die auch für den Punktabzug verantwortlich ist ' siehe unten). Hennens Erzählstil ist zudem angenehm unaufdringlich.
Die junge Titelheldin Alicia muss einige Zeit zu ihren Großeltern in deren einsam gelegenes Haus in der Eifel ziehen, denn in ihrer Familie spielt sich gerade ein Drama ab, das zur Tragödie werden könnte: Bei der Geburt von Alicias Stiefbruder hat es offenbar Komplikationen gegeben, die Mutter liegt auf der Intensivstation, ihr Überleben scheint an einem seidenen Faden zu hängen. Der Stiefvater, von dem man nur aus Alicias Perspektive erfährt, scheint überfordert, so dass Alicia zu den Großeltern geht. (So wie Alicia den armen Tropf von Stiefvater schildert, scheint er ziemlich planlos zu sein, aber hier spiegelt sich wohl auch sie Sehnsucht des Teenagers nach ihrem echten, jedoch bei einer Forschungsreise verschollenem Vater wider.)
Im Haus ihrer Großeltern, in dem es als Nebenhandlung auch noch einen Enkelin-Großvater-Konflikt gibt, wird Alicia durch einen mit modernsten Spionage-Techniken ausgestatteten und auf einer Möwe reitenden Heinzelmann in eine Geschichte um einen Geisterfalken verwickelt, der sich so stark manifestieren kann, dass er sogar Menschen gefährlich wird. Heinzelmann Wallerich gehört zu einer Art Polizeitruppe, die dafür sorgt, dass sich Fabel- und Märchenwesen ebenso wie Geister, die sich verbotenerweise in unserer Welt aufhalten, wieder in die 'Welt hinter den Spiegeln' gebracht werden. Dort hatten diese Wesen vor Jahren eine neue Heimat gefunden, um den Menschen nicht mehr in die Quere zu kommen. Ob und wie Alicia den Fluch letztlich lösen kann, wird hier nicht verraten. Wichtig bei der ganzen Sache ist aber vor allem, dass der Falke im Zusammenhang mit dem Geist eines Husaren-Jungen steht, der (zu Lebzeiten) kaum älter als das Mädchen selbst war. Der Junge und der Jagdfalke gehörten zu einem französischen Regiment, das einst in einem Krieg durch die Eifel zog, und genau diese Vergangenheit muss Alicia ergründen, um das Rätsel lösen zu können. Was dadurch noch komplizierter wird, dass sie sich Hals über Kopf in den Husarenjungen verliebt, der sie seltsamerweise aus seiner eigenen Zeit zu kennen scheint'
Dadurch, dass die Geschichte zum großen Teil in unserer realen Welt spielt, bezieht sie auch Spannung und witzige Handlungsabläufe aus dem Zusammenprall der realen Welt mit den Fantasy-Elementen des Romans.
Die Geschichte ist auch hübsch erzählt und mit originellen Einfällen garniert. Bei den Tausenden Büchern auf dem Markt gibt es vermutlich kaum eine literarische Idee, die nicht irgendwo schon einmal aufgetaucht ist. So ist auch der Gedanke, dass es Wesen aus der Märchen- und Sagenwelt tatsächlich gibt und sie sich im Verborgenen noch immer in unserer Welt herumtreiben, nicht neu, aber Bernhard Hennen verpackt das in originelle Einfälle und erfindet witzige Figuren. Originell ist zum Beispiel, dass Alicia in einem Teil der Geschichte selbst zum Geist wird und das 'Leben' so auch aus Geister-Perspektive kennen lernt. Auch eine Zeitreise und ein Flug in die 'Welt hinter den Spiegeln' sorgen für Schwung.
Einen ordentlichen Punkt Abzug gibt's letztlich aber doch. Ein ganz klein bisschen Tiefe fehlt den beiden Hauptfiguren noch, vor allem aber: Ein entscheidender Aspekt des Romans ist ja gerade die Liebe zwischen den beiden Teenagern, doch genau dieser Teil ist doch etwas unglaubwürdig. Dass sich die Heldin, die ein moderner Teenager und nicht auf den Kopf gefallen ist, Hals über Kopf in den Geister-Jungen verliebt, nur weil er hübsch und in seiner Husarenuniform schick anzusehen ist, das ist etwas dicke aufgetragen. Dennoch: Über eine Fortsetzung würde ich mich freuen, um zu erfahren, wie es mit den beiden Hauptfiguren weitergeht und was aus Alicias verschwundenem Vater geworden ist.
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Alica
Alica von Bernhard Hennen (Taschenbuch - 12. September 2011)
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