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159 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vishious leidet fast so schön wie Zsadist!
Vishious ist dran.
Und er leidet so schön wie bisher vielleicht nur Zsadist.

Wie bei den anderen Brüdern erfährt man auch hier zunächst mal mehr über seinen Hintergrund, seine Vergangenheit und seine Abstammung - und das ist nun wirklich der Brüller, wer die liebe Mama ist!
Sein Vater jedenfalls war schonmal ein...
Veröffentlicht am 5. Februar 2009 von Charlotte von Stein

versus
3.0 von 5 Sternen Seelenjäger und Todesfluch
Auch ich habe bisher alle Black Dagger Bücher regelrecht verschlungen.
Doch diese Bücher wirkten für meinen Geschmack zu überladen. Es geht um die Geschichte zwischen Vishous und Jane, Vishous Vergangenheit, um John und seine Vielzahl an Problemen, Cormia die Auserwählte und um den leidenen Phury.
Die Liebesgeschichte in diesem Buch...
Veröffentlicht am 26. April 2011 von ananas123


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159 von 166 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vishious leidet fast so schön wie Zsadist!, 5. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Vishious ist dran.
Und er leidet so schön wie bisher vielleicht nur Zsadist.

Wie bei den anderen Brüdern erfährt man auch hier zunächst mal mehr über seinen Hintergrund, seine Vergangenheit und seine Abstammung - und das ist nun wirklich der Brüller, wer die liebe Mama ist!
Sein Vater jedenfalls war schonmal ein gnadenloser Sadist, der vor nichts zurückgeschreckt ist, man beachte die körperlichen Versehrtheiten, die V davongetragen hat.

Der innere Konflikt, in dem V sich befindet, seine Gefühle Butch betreffend, lässt seine Zukunft zunächst mal recht düster erscheinen. Aus dem vorhergehenden Teil wissen wir ja bereits, dass V etwas mehr für ihn empfindet, als gut für alle Beteiligten sein kann. Das Ausleben sexueller Perversionen als "Dom" sieht auch nicht gerade nach konventionellem Happy End aus.

Und dann wird er nach einem Zusammenstoß mit Lessern von Doktor Jane zusammengeflickt und nichts ist wie zuvor.
Fast zu leicht und schnell verschieben sich Vs sexuelle Präferenzen und die Macht der Hormone schlägt zu. Aber sie ist ein Mensch, wie soll es also weitergehen?

Und schwuppdich ist der erste Teil zu Ende und der Leser ärgert sich darüber, warum in der deutschen Fassung aus einem Buch zwei gemacht werden müssen. Wahrscheinlich, um den Leser in den Wahnsinn zu treiben und natürlich, um mehr Geld zu verdienen. Ätzend.

Neben der Haupthandlung dürfen wir die Entwicklung der Nebenfiguren weiter verfolgen: Darius Reinkarnation John, der so sehr darunter leidet, schwächlich zu sein und immer noch nicht durch die Transition gegangen ist; Phury, der sich wegen seiner Gefühle für die Frau seines Zwillingsbruders quält und sich Selbstmordphantasien hingibt, während er sein Dasein nur noch im Drogenrausch ertragen kann. Zsadist und Bella, deren Schwangerschaft nicht so komplikationslos verläuft, wie sie sollte. Und last but not least Thorment, der immer noch verschwunden ist, seit seine schwangere Frau von Lessern getötet wurde. Viele offene Handlungsfäden, die noch verknüpft werden wollen. Die nächsten Bücher sind also auf's Beste vorbereitet und die Neugier des Lesers geschürt.

Das, was die Geschichten von J.R. Ward zu einem Suchtmittel macht, ist nicht etwa die Tatsache, dass es um Vampire geht, dass die Action gut ist oder die Story so ausgefeilt - nein, was einen immer zum nächsten Buch zieht, ist diese rauschähnliche Achterbahnfahrt, wenn aus dem tortured hero ein geheilter Liebender wird. Und wir waren hautnah dabei!

Schreckliche Schicksale, körperliche und seelische Torturen immer an der Grenze des Erträglichen, soviel Leiden lässt den Leser nicht ungerührt. Besonders in weiblichen Fans muss das doch alle Knöpfe drücken. Man will helfen, heilen, bemuttern, lieben, alle Instikte flammen da auf. Und J.R. Ward versteht es wirklich, anschaulich die tiefe emotionale Bedürftigkeit dieser coolen "Supermänner" zu vermitteln, hach, wären doch alle Männer solche Sensibelchen im Supermann-Outfit! Und nach all dem Mitleiden und Mitfiebern die Befreiung durch das Happy End, einfach köstlich, direkt orgiastisch. Das kann J.R. Ward so gut wie nur wenige.

Man kann nörgeln und schimpfen über die Klischeehaftigkeit, den Schmalz und sich lustig machen über die stets überbordenden Emotionen, die hier vor uns ausgebreitet werden - aber kalt lässt uns das nicht, im Gegenteil. Alles surreal überlebensgroß: Leid, Freud, Liebe, Lust, Abenteuer, Heldenmut, gut und böse - alles, was Spitzenunterhaltung ausmacht. Die Autorin zieht uns eben durch diese lustvoll schmerzhaften Schilderungen vom Leiden am Rande des Wahnsinns und der Selbstzerstörung so tief in die Geschichte hinein, dass wir gar nicht mehr anders können als uns darin zu verlieren. Vor allem, wenn man weiß, dass alles gut wird. Das WIE ist das Spannende daran. Und weil sie uns mit ihren Büchern süchtig macht, warten wir ungeduldig auf den nächsten "Schuss" (das nächste Buch).

Literaturkritik ist hier nicht angebracht - nur zurücklehnen und genießen, phantastische Unterhaltung!
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen "Seelenjäger" = Pageturner (was auch sonst?), 12. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Nach Jahren des Wartens, so kam es mir vor, geht es nun endlich weiter mit den Black Dagger Brüdern. Es darf ja jeder Mal und endlich wendet sich die Geschichte meinem heimlichen Favoriten neben Zsadist zu: Vishous. Mit Verlaub, ein ganz schönes Kaliber. Ein mysteriöse und todbringende Hand, eine dunkle Vergangenheit und allzu gewöhnungsbedürftige Neigungen sowohl in die eine wie auch die andere Richtung, all das zeichnete ihn bisher aus. Aber gerade das macht ihn eben so interessant und für mich so sympathisch. Wird auch er sein Glück finden?

Am Anfang von "Seelenjäger" jedoch ist die Lage für Vishous wirklich nicht sehr rosig. Eine unerwiderte Liebe wird vom ihm durch grenzwertige Praktiken versucht zu kompensieren, was aber schlussendlich doch nirgendwo hinführt, er wird auserkoren, der Spender einer neuen Supervampir-Generation zu werden und ganz nebenbei erfährt er noch, wer seine Mutter ist. Die ganze Geschichte wird jedoch erst so richtig durch einen fatalen Zusammenstoß mit einigen Lessern ins Rollen gebracht. So viel zum Inhalt.
Ich mag Vishous. Ich mag Jane. Ich mag auch das, was sich zwischen den beiden entwickelt und was eifrig für den zweiten Teil angedeutet wird. Jane ist mir als Frau gerade deshalb so sympathisch, weil sie mich von der Art her an Butch erinnert. Immer eine schlagfertige Bemerkung auf den Lippen und einfach mal normal. Nicht die Schönste, Tollste, Beste, sondern nur, zumindest optisch gesehen, ein durchschnittlicher Mensch. V hingegen wird im Laufe des Buches ein wenig sprunghaft und die Entwicklung von ihm hat zu Folge, dass sein Charakter auf mich zu Beginn und auch vor "Seelenjäger" ein wenig überzeichnet wirkt. Teilweise hatte ich den Eindruck, es mit zwei unterschiedlichen Personen zu tun zu haben. Ansonsten war ich total begeistert; es hat wieder ganz doll im Bauch gekribbelt, auch wenn ich fand, dass der Beziehung der beiden Protagonisten erstmalig nicht mehr so viel Platz eingeräumt wurde wie bei den anderen Pärchen.
Dafür treten John und Phury vermehrt auf den Plan. Mein Problem ist, dass ich John überhaupt nicht leiden kann. Sein ewiges Gejammer und Geseier fand ich schon seit "Dunkles Erwachen" nervend und es hat hier noch einmal zugenommen. Ein ewiges Hin und her zwischen Schwächling und Kriegergeschrei... hoffentlich naht die Transition und damit die Erlösung!?
Phury hingegen durchlebt eine ähnliche Pein wie V und droht immer mehr und mehr wie einst sein eigener Zwillingsbruder zu werden. Ich bin wirklich gespannt, wie es mit ihm weitergeht und wer ihn aus diesem Sumpf rettet.

Wie alle bisherigen weiß auch dieser Teil wieder zu fesseln. Jede Menge Action und Emotionen erwarten den Leser und es gibt die eine oder andere Überraschung sowie verschiedene Andeutungen, die hoffentlich mit dem zweiten Teil gelüftet werden. Ein bisschen Schade fand ich es noch, dass dieses Mal nichts Neues von den Lessern kam. Ich vergebe vier Sterne aufgrund der genannten Punkte und weil ich wirklich finde, dass andere Teile faszinierender waren. Hoffentlich setzt "Todesfluch" da an... :)
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schatten der Vergangenheit, 7. Februar 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Endlich ist der erste Teil von Vishous Buch da. Bisher war er nur eine Randfigur, auch wenn er in Butch's Geschichte stärker in den Vordergrund trat.

Vishous Vergangenheit ist fast so emotional gestrickt wie die von Zsadist. Auch er hatte in seiner Jugend unter Folterungen und Quälereien zu leiden. Sein Vater war einer der gefürchtetsten und sadistischsten Vampirkrieger überhaupt, der seinen Sohn nicht nur seelisch misshandelt hat. Da ist es kein Wunder, dass V das plötzliche Auftreten seiner Mutter nach mehr als drei Jahrhunderten nicht gut aufnimmt.

Gefangen zwischen den Schatten der Vergangenheit und seinem inneren Konflikt gegenüber Butch findet V nur Ruhe und Frieden in seinen sexuellen Perversionen und in den blutigen Kämpfen mit seinen Feinden. Kaum verwunderlich, dass er im Alleingang diesmal der Unterlegene ist und mit schweren Verletzungen in einem menschlichen Krankenhaus landet. Hier erscheint Jane auf der Bildfläche. Eine Ärztin, die nur für ihre Berufung lebt.

Alle Fans der Black Dagger wissen das J.R. Ward ein Händchen für ihre Charaktere hat und nichts dem Zufall überlässt. Geduldig spinnt die Autorin auch hier wieder ihre Fäden um die Mitglieder der Bruderschaft, lässt uns teilhaben an ihren Konflikten und schafft es immer wieder alle Protagonisten zu einem Ganzen zu verbinden. Jeder bekommt seinen Teil davon - John, der kurz vor seiner Wandlung steht und sein Verhältnis zu Zsadist - Phury, der für meine Begriffe langsam in den seelischen "Wahnsinn" abdriftet und Butch, der hier nicht einfach nur ein Freund ist.

Nach der etwas schwachen Geschichte um Butch und Marissa gelingt der Autorin wieder eine absolut emotionale Darbietung, die es bisher eigentlich nur bei Zsadist gab und die das Warten auf den nächsten Teil umso mehr erschwert.

Allen Fans viel Spaß beim lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle neun Bücher in einer Woche...., 24. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Nachdem ich alle neun Bücher in einer Woche runtergelesen habe, bin ich der Meinung hohe Kunst ist es nicht, die Beschreibung der Sexszenen ist des öfteren etwas sehr klischeehaft, aber sehr sehr unterhaltsam.

Ich befinde besonders bemerkenswert wie die Autorin ihre Figuren zeichnet, welche Historie und Eigenschaften sie den Vampiren gegeben hat und auch die Figuren der Lesser besonders des Lessers O machen die Bücher interessant.

Mir haben die Bücher gefallen und ich kann sie nur empfehlen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen mein favorit: vishous !, 19. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
ich habe "lover unbound" bereits in der englischen fassung gelesen, wollte aber - der vollständigkeit halber - auch die deutsche version haben. einen stern ziehe ich für die tatsache ab, das der verlag nach wie vor die deutschen versionen teilt.

die geschichte findet voll u. ganz meine zustimmung. vishous war von anfang an mein absoluter favorit: attraktiv, verschlossen, bi-sexuell mit sm-eigung ! da läuft mir das wasser im mund zusammen.

j.r. ward inszeniert ihre charaktere daramtisch u. die wendungen in ihren geschichten machen mich manchmal sprachlos. im vorhergehenden buch über butch & marissa, fand ich die szene im altenheim, als butchs mutter über dessen wahre herkunft spricht, eine gut vorbereitete u. dennoch überraschende enthüllung. und nun erfahren wir die ganze wahrheit über v's vergangenheit. die jungfrau der schrift gibt sich als v's mutter zu erkennen ! das an sich ist schon spektakulär, aber der dialog zwischen den beiden in seinem penthouse !! ich habe den dialog in der englischen version mehrfach laut gelesen.

jane ist ein guter gegenpart zu vishous. ein ätherisches wesen, so wie marissa, würde nicht so gut zu ihm passen. janes pragmatismus sorgt dafür das vishous sich öffnen kann. er betrachtet sie als ebenbürtig weil er in ihr eine kriegerin sieht. nur das sie mit einem skalpell gegen den tod kämpft, statt - wie er - mit einem dolch gegen die lesser.

j.r. ward versteht es in ihren büchern die tiefen, uneingestandenen sehnsüchte von frauen an die oberfläche zu holen. in einer welt, in der frauen karriere machen, ihren "mann" stehen u. kämpfen müssen, erfüllt sich in den büchern über die blackdagger-brotherhood der wunsch nach dem starken mann, der töten, ja sogar sterben würde um die frau seines herzens zu beschützen. egal wie kitschig das rüberkommen mag, ich gestehe mir diese schwäche ein u. tauche gerne mal in eine andere, faszinierende welt ab. wohlwissend das ich im realen leben mit einem derart besitzergreifenden modell nie zurechtkommen würde :-)

ausserdem: die geneigte leserin kann ihren feministischen intellekt zumindest insoweit beruhigen, als das vampire nun mal stark instinkt-gebunden sind ;-)

ich bin schon sehr gespannt auf die geschichte über rhevenge.

tip: wer diese art von erotik mag, sollte auf j.r. ward's homepage die sparte "slices of life" lesen. die nacht in der wrath vom kämpfen nach hause kommt ... breathtaking ...
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen V wie er lebt und leidet..., 9. Februar 2009
Von 
C. Petrack "Leseratte" (Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Als leidenschaftliche Leserin der Black-Dagger-Reihe dachte ich eigentlich immer, dass niemand so atemberaubend leidet wie Zadist. Aber ich habe mich getäuscht.
V nimmt einen mit in seine Gedanken und Gefühle. Wenn im Buch geschildert wird, wie seine Jugend war, da bleibt einem die Luft weg. Man versteht ihn und seine Beweggründe besser, erfährt viel über seine Gefühle zu Butch, die in den vorherigen Büchern schon zu erahnen waren. Auch seine sexuellen Vorlieben erscheinen plötzlich als logische Reaktion auf seine Vergangenheit.
Wenn er dann auf Jane trifft, sind die Dialoge zwischen den beiden einfach hochkarätig. Ich musste staunen und vor allem lachen, wie diese beiden hochintelligenten Figuren miteinander umgehen.
Zu viel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich habe das Buch an einem Tag durchgelesen und kann es jedem nur herzlichst empfehlen. "Neulinge" allerdings sollten vielleicht beim ersten Teil der Reihe (Nachtjagd: Black Dagger 01) anfangen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Vishous der Krieger - und weiter gehts, 9. Januar 2013
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Achtung!! Eventuell Spoiler!!

"Black Dagger - Seelenjäger" ist der neunte Teil der Black Dagger Reihe von J.R. Ward.

Das Cover ist dieses mal in Orange gehalten und zeigt ein Mädchen mit Schnittwunden im Gesicht.

Die Protagonistin in diesem Falle ist unter anderem vor allem Vishous. Er ist eher ein harter Kerl und zeigt seine Gefühle wenn möglich so gut wie nie. V. denkt viel an seine grausame Vergangenheit zurück, auch wenn er dies eigentlich nicht will. Er ist mehr oder minder ein Typ der zurückgezogenen Sorte und öffnet sich so gut wie niemandem gegenüber, außer eventuell gegenüber seinem besten Freund Butch. V. hat Seiten an sich, die er selbst hier und da verabscheut. Es fällt ihm nicht so leicht sich mit sich selbst abzufinden und Situationen zu akzeptieren.
Als weiteren könnte man Phury bezeichnen. Er rutscht hier und da ins Sichtfeld des Lesers. Er ist eher zurückhaltend und versucht es allen recht zu machen, auch wenn ihm das nicht immer gelingt. Er zweifelt an sich und seinen Gefühlen und versucht diese zu unterdrücken.

Als Nebencharaktere tritt vor allem John am häufigsten auf. Er ist ein lieber Junge der versucht es allen Recht zu machen. Er ist schmächtig und klein weil er noch vor seiner Transition steht. Gelegentlich bekommt John Wutanfälle. Er will so gern den Tot seiner Ziehmutter rächen. Er ist ein wahrer Freund, auch wenn seine beiden Kumpels ihn zu schützen versuchen und er sich darüber aufregt.
Als weiteren Nebencharakter würde ich Jane - Vishous Ärztin - bezeichnen. Sie ist sehr eigenständig und hat einen dicken Kopf. Sie macht das was sie will. Ihr ist egal wie angsteinflößend ihr Gegenüber ist, sie spricht mit ihm wie sie will und hat dabei gelegentlich sogar einen Kommandoton drauf. Sie hat einen starken Willen den sie auch fast immer durchsetzen will. Sie versucht gerne ihre Gefühle zu verbergen.

J.R. Wards Schreibstil gefiel mir wie immer gut. Sie schreibt sehr emotional, so dass sich der Leser wunderbar in die Situationen und die Charaktere hineinversetzen kann. Sie beschreibt viel, allerdings nicht zu viel, so dass es den Leser nicht erdrückt. Sie schreibt ausgesprochen spannend und lebendig.
Die Sichtweisen und Erzählperspektiven wechseln zwischen Vishous, Phury und Jane.

Die Story der vorherigen Bände wird in diesem Band wieder aufgenommen und weitergeführt. Dieses Mal dreht es sich um Vishous und somit erfährt der Leser neue Details die ihm die Story Stück für Stück wie ein Puzzle zusammen setzen.
Neu war in diesem Teil das erste Mal, dass man nicht die Sichtweise der Lesser miterlebt hat und das sie sowieso nur eine ganz ganz kleine Rolle im Roman gespielt haben.
Dafür haben wir Sprünge in V.'s Vergangenheit gemacht und somit mehr über ihn und seine Eigenarten erfahren. Wir erfahren zudem viel über ihn generell und seine Stellung gegenüber Butch.
Ebenfalls gut gefallen haben mir die Szenen und Dialoge zwischen Jane und Vishous. Sie lassen einiges erahnen, nehmen einem aber nichts vor weg.
Der gesamte Fortgang ist spannend und abwechslungsreich. In diesem Falle allerdings einmal etwas anders als in den vergangen Bänden.

"Also erzähl", sagte Blay. "Wie war deine Transition?"
"Scheiß auf die Wandlung, ich wurde flachgelegt."
Zitat S. 84

Auch Ironie und Sarkasmus ist wieder vorhanden, so dass der Leser genug vor sich hinschmunzeln kann.
Ebenefalls erfährt der Leser mehr über die Jungfrau der Schrift und ihre persönliche Geschichte, was mir auch sehr gut gefallen hat.

Der Cliffhanger ist nach wie vor spannend und stachelt einen quasi an direkt den nächsten Band zu verschlingen.

Fazit:

Ein toller Roman der die Reihe fantastisch fortführt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Seelenjäger + Todesfluch - einfach super, 9. Juli 2009
Von 
Luna "Dolce Vita" (Augsburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Dieses Mal geht es um Vishous, den starken Krieger der Bruderschaft, bei dem sich schon im letzten Buch über Butch abgezeichnet hat, dass er aufgrund seiner verfluchten Gabe und seiner verbotenen Zuneigung zu Butch zu einem seelischen Wrack wird. Nach der Vermählung von Butch und Marissa wohnen nun alle drei zusammen in der Höhle und Vishous leidet extrem darunter. Ohne Butch kann V aber auch nicht leben.
Seine Gefühle für Butch und seine sexuellen Neigungen haben ihn für mich schon seit den letzten Büchern interessant gemacht. Ich bin allein durch ihn auf SM-Literatur aufmerksam geworden und wollte unbedingt wissen, was J. R. Ward aus dieser Figur macht. Und das Ergebnis gefällt mir wahnsinnig gut. Vishous leidet aufgrund seiner Vergangenheit nicht minder als Zsadist und ist neben Butch einer meiner absoluten Lieblingskrieger dieser Reihe.
Als V angeschossen wird, danach in einem menschlichen Krankenhaus von der Ärztin Jane Whitcomb notoperiert wird, und V sie dann auch noch entführt, nimmt die Handlung einen sehr spannenden Verlauf.
Vishous, der bisher nur oberflächlichen sexuellen Kontakt zu Subs hatte, die ihn nur selten berühren durften, fühlt sich auf besitzergreifende Weise zu Jane hingezogen und sucht ihre Nähe. Jane ist keine devote Person, sondern eine sehr starke Persönlichkeit, die es gewohnt ist, Anordnungen zu erteilen, die auch sofort befolgt werden. Es ist sehr interessant zu beobachten, wie V sich Jane immer mehr öffnet und wie sich die Beziehung zwischen den beiden entwickelt. Etwas abrupt für mich kam die Tatsache, als nach einem kurzen Moment nicht mehr Butch das Objekt Vs sexueller Begierde war, sondern Jane. Hier hätte ich mir einen kleinen Einblick in Vs Psyche gewünscht. Nicht nur das MEIN, das V immer im Kopf hat, wenn es um Jane geht.
Mit Jane hat J. R. Ward eine sympathische Protagonistin geschaffen. Aufgrund eines traurigen Ereignisses in ihrer Jugend hat sie sich dazu entschieden Ärztin zu werden. Jane ist intelligent, kann sich durchsetzen und wirkt auf ihre dominante Art sehr erotisch.
Vishous ist nicht nur wegen seiner männlichen Ausstrahlung, die ein Krieger der Black Dagger Bruderschaft schon fast haben muss, ganz nach meinem Geschmack, sondern weil mich seine Psyche fasziniert. Er gibt immer nur wenig von sich preis. Man kann nur vermuten, dass er ein gefühlvoller Mann ist. Er sehnt sich ja richtiggehend nach jemandem, dem er sich ganz und gar hingeben kann.
V hat soviel Herz, dass es mir schon wehgetan hat zu erfahren, was ihm durch seinen Vater alles widerfahren ist. Er hält sich zwar für einen Sadisten, ist aber für mich keiner.
Leid getan hat mir auch, als er erfahren hat, dass die Jungfrau der Schrift ihn zum Primal der Auserwählten bestimmt hat. Wie soll denn eine Beziehung mit einer Menschenfrau funktionieren, wenn man als Zuchthengst für viele Auserwählte fungieren soll? Das Buch bietet wirklich viele spannende Momente.
Die erotischen Szenen zwischen V und Jane haben mir wahnsinnig gut gefallen, weil sie mal etwas anders sind. Kein Wunder bei zwei so starken Persönlichkeiten. Die beiden sind dominant und zärtlich, man spürt dass sie sich lieben. Keine Szene gleicht der anderen und diese Vielfalt schätze ich bei einer Autorin.
Die Nebenhandlungsstränge von Phury und John sind zwar für meinen Geschmack etwas zuviel, aber nicht sehr störend. Phury zerfließt zwar grad in Selbstmitleid wegen seiner unerwiderten Liebe zu Bella und stellt so manchen Blödsinn an, aber im Verlauf des Buches habe ich endlich Zugang zu seiner Figur gefunden und freue mich schon auf den nächsten Teil, wo es dann um ihn und Cormia geht.
Bei John sieht es leider etwas anders aus. Bisher hat er mich nie genervt. Er tat mir eigentlich immer nur leid. John steht kurz vor seiner Transition und ist eigentlich nur aggressiv. Sein ständiges Selbstmitleid nervt total. Da sind seine Freunde Blay und Qhuinn schon viel interessanter und sympathischer. Zsadist hat mir in diesem Teil auch sehr gut gefallen. Man erlebt ihn von seiner verständnisvollen Seite. Er kümmert sich sehr rührend um John. Oder auch um seine schwangere Bella. Da man ja von den anderen Gefährtinnen leider nichts mitbekommt, war es wieder schön, Z und Bella zusammen zu erleben.
Wegen dem Schluss bin ich etwas unschlüssig. Er ist nicht ganz nach meinem Geschmack, aber immer noch besser als die Alternative.
Auf jeden Fall ist diese Reihe absolut empfehlenswert!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach kaufen und schwärmen!!!, 18. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Wie immer ein tolles Buch und man bekommt ja sowieso nie genug von der Bruderschaft!
Anfangs sieht alles gar nicht toll aus für den Krieger - Er stirbt fast, mit Mama läufts auch nicht so rund - die hätte ihren Sohn liebend gern als Zuchtbullen" ihrer Rasse und dann kommt auch noch die langersehnte Liebe ins Spiel. Totales Durcheinander!
Man trauert leidet und liebt mit Vishous total mit und gibt die Hoffnung schon fast auf, dass alles gut werden kann ... (aber nur fast - dafür liebt man J.R. Ward noch einmal mehr=))
Nebenbei treten Phury und John noch mehr heraus und man wird noch gespannter auf das nächste Buch über Phury!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach spitze!, 17. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Seelenjäger: Black Dagger 9 (Taschenbuch)
Wer Black Dagger kennt und die Brüder liebt, muss natürlich wissen, wie es weitergeht! In Buch 9 und 10 wird die Geschichte von Vishous - über den man ja schon vorher einiges weiß - genau aufgeklärt. Und wer ihn nicht schon immer geliebt hat, tut es spätestens jetzt! Ein Muss für jeden Fan!
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Seelenjäger: Black Dagger 9
Seelenjäger: Black Dagger 9 von J. R. Ward (Taschenbuch - 2. Februar 2009)
EUR 7,95
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