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81 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das gibt kein Happy-End - überhaupt keins!
Durch einen dummen Klickfehler bei der Bestellung des Buches (eigentlich wollte ich ja Kriegsklingen haben - denn normalerweise lese ich die Bücher von Anfang an - erhielt ich am darauf folgendem Tag Feuerklingen geliefert.
Da bei mir aber absoluter Lesestoffnotstand herrschte, entschloss ich mich einfach einmal in Feuerklingen rein zu lesen – und ich sage...
Veröffentlicht am 14. Januar 2008 von Mathias Ahrens

versus
3 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Besser als Teil 1! Aber von einem guten Fantasy-Buch meilenweilt entfernt!
Der zweite Band geht ohne weiter vorwahrnung unmittelbar am letzten Kapitels des ersten Bandes weiter. Die Story ist um einiges besser als im ersten Band, auch wird endlich mal ein wenig Spannung auf. Die "eigentliche" Geschichte um den Magier, Logen und der Rest der Gruppe spielt aber weiterhin eher die Hintergrundgeschichte, vielmehr rückt "West" mehr in den...
Veröffentlicht am 1. Februar 2009 von M. Schertel


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81 von 86 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das gibt kein Happy-End - überhaupt keins!, 14. Januar 2008
Von 
Mathias Ahrens "Nachtfrost" (Bad Honnef) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Durch einen dummen Klickfehler bei der Bestellung des Buches (eigentlich wollte ich ja Kriegsklingen haben - denn normalerweise lese ich die Bücher von Anfang an - erhielt ich am darauf folgendem Tag Feuerklingen geliefert.
Da bei mir aber absoluter Lesestoffnotstand herrschte, entschloss ich mich einfach einmal in Feuerklingen rein zu lesen – und ich sage ehrlich - ich hatte nicht wirklich hohe Erwartungen an das Buch, sondern erwartete mal wieder einen Klon der gängigen Fantasy-Literatur, wie ich ihn leider viel zu oft in die Hand bekommen hatte.
Was sollte schon groß Neues passieren? fragte ich mich damals. Vielleicht die 100. Quest nach irgendeinem Artefakt, welches die Menschheit, die Orks oder sonst wen vor der endgültigen Vernichtung in letzter Minute durch Heldenhand geschwungen rettet? Ein Ring der gefunden, ein Schwert, welches wieder einmal neu geschmiedet werden muss, eine gemischte Mannschaft, die sich trotz aller Schwierigkeiten, mal wieder in einem haarsträubenden Showdown (inkl. der üblichen Opfergänge) die Welt rettet. Ich wusste es wirklich nicht. Die Kritiken waren gut - aber was heißt das heutzutage schon. Manchen gefällt halt Hohlbein. Jedem das seine. Ich jedenfalls ziehe Martin und Erikson als Autoren vor. Daher meine große anfängliche Skepsis.

Nun gut, ich begann zu lesen und auf den ersten Seiten dachte ich wirklich: Das hier, dass geht ja gar nicht. Die Erzählweise kam mir so karg vor, dass ich dachte hier hätte ein 10klässer seine ersten Schreibversuche im Fantasy-Bereich abgeliefert. Nur langsam kam ich überhaupt in das Buch hinein ... verstand aber nach und nach worum es in diesem Buch überhaupt ging. Nein, nicht um die nächste Quest (obwohl ich natürlich auch zunächst entsetzt feststellte, dass auch hier wieder eine gemischte Truppe auf der Jagd nach einem Artefakt unterwegs war), sondern um die Akteure in diesem Buch. Ihre Beweggründe und ihre Geschichte. Warum sie tun, so wie sie es tun und warum sie oft nicht anders können. Der Stil ist Buches wurde immer rauer, fast ungeschliffen möchte ich sagen, aber irgendwann bekam die Geschichte gerade dadurch seinen besonderen Reiz. Hier stand nicht die Quest im Vordergrund, sondern die Charaktere erwachten zu einem sehr interessanten Leben. Ihre Sichtweisen der Dinge, ihr Handeln und wie sie aufeinander und auf die Geschehnisse reagieren, machen das Buch zu einem sehr erfrischenden Leseerlebnis. Irgendwie haben alle einen ganz furchtbar an der Waffel, haben eine Vergangenheit die sie geprägt hat, die sie zu dem gemacht haben wie sie heute sind. Die Geschichte wird mit jeder Seite düsterer und hoffnungsloser für die Akteure. Einige reagieren nur noch auf die Ereignisse, die sie gewalttätig zu überrollen drohen. Der Platz für eigene Aktionen wird immer geringer. Mir kommt das alles wie das letzte Stolpern vor dem Abgrund vor. Verzweifelte Taten, die nur noch den einen Sinn haben - nämlich zu überleben. Koste es was es wolle – und wenn es der letzte Funke Ehre wäre.

Mittlerweile habe ich natürlich Kriegsklingen gelesen. Was mir nach der Lektüre des ersten Bandes natürlich auffällt ist, dass nach dem ersten (fast humorigen) Band, die Stimmung des Buches gewaltig abdriftet. Nämlich zu einem düsteren Überlebenskampf der Akteure. In Feuerklingen werden die sorgsam aufgebauten Akteure schonungslos demontiert (und das gefällt mir außerordentlich gut. Was quasi im Szenario Sonnenschein (Kriegsklingen) begonnen hat, wird in Feuerklingen zu einem emotionalen Dauerregen. Und meiner Meinung nach ist das nur das Plätschern vor dem großen Unwetter, welches über die Akteure im dritten Band hereinbrechen wird. Und wer dieses am Ende überlebt - das kann und will ich nicht voraussagen müssen.

Jedenfalls bin ich gespannt darauf. Eigentlich sind mir alle sehr ans Herz gewachsen, in Ihrer Art, in Ihrer Ruppigkeit oder Verschrobenheit. Aber mein Gefühl sagt mir: Das gibt kein Happy-End - nicht weil ich den Akteuren Schlechtes wünschen würde. Nein, vielmehr wünsche ich mir seit langer Zeit einmal wieder, dass diese Geschichte - warum auch immer - irgendwie doch noch gut ausgehen wird. Denn ich mag sie wie gesagt alle - so wie sie sind, mit ihren Fehlern, Marotten, ihrer Angst und ihrem Überlebenswillen. Aber würde ich Logan, den Barbaren danach fragen, wie er denn die Chancen für sich und die anderen sieht, würde er wahrscheinlich antworten: Nachtfrost - auch für dich wird es Zeit, dass du beginnst die Dinge realistisch zu sehen.

Kriegsklingen/Feuerklingen ist ein erfrischender Lichtblick in der modernen Fantasy. Selbst für mich, der wirklich schon sehr, sehr viel Fantasy gelesen hat. Einem Leser, der sich im Normalfall lieber auf die Unberechenbarkeit eines George Martin oder Steven Erikson einlässt, als das er sich den 20ten Aufguss einer einstmals guten Idee antut. Bei diesen Büchern macht mir diese Berechenbarkeit der Story ein wenig Angst um die Helden - denn dieses eine Mal - nach langer Zeit - möchte ich mal die Dinge nicht so realistisch sehen.
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86 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kaum aus der Hand zu legen., 27. September 2007
Von 
M. Pieper (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Auch wenn die vorangegangen Rezessionen schon all das gesagt haben, was man eigentlich sagen muss, wollte ich dennoch ein Kommentar zu dem Buch abgeben.

Wem der Stil Abercrombies in seinem ersten Buch schon gefallen hat, der wird im zweiten Buch nicht enttäuscht werden. Es geht düster zu, sogar noch düsterer als im 1. Band. Von allen Seiten wird die Union bedroht, doch anstatt sich dessen bewusst zu sein herrscht sogar noch ein innerer Kampf im Land. Intrigen zwischen dem inneren Rat der Union und Rivalitäten unter den Generälen machen eine Aussicht auf Sieg sogar noch unmöglicher.
Da ist es gut, dass es noch Helden gibt - würde man vielleicht sagen - aber
in Feuerklingen gibt es keinen übermächtigen Helden, der die Reihen der Gegner niederwalzt. Es gibt kein Gutes, das über das Böse triumphiert. "Man muss realistisch sein." - würde Logan wahrscheinlich seinen Vater zitieren. Der Krieg wird hier als dreckiges Geschäft dargestellt, wo die Moral nur noch wenig zu sagen hat. Nicht das Anständigste wird getan, sondern das Nötigste um zu überleben. Insbesondere durch die Charakterentwicklung kommt dieser Aspekt zum Tragen. Luther, der den Krieg als ein Geschäft sieht, wo man nur Ruhm gewinnen kann, merkt im westlichen Kaiserreich schnell, dass es eigentlich ein düsteres Geschäft ist. Logan, der in seinem Leben nichts anderes tut, als gerade diese düsteren Geschäfte zu erledigen, gibt dagegen eine andere Sichtweise - Er ist des Tötens überdrüssig und erkennt welch sinnloses Geschäft er sein Leben lang betrieben hat, nur weiss er nicht was er Anderes tun soll bzw. kann. Ferro dagegen will nur ihre Rache - zumindest glaubt sie das. Insgesamt ist die Konstellation der Charaktere eine dermaßen ausgefallene, sodass man sich manchmal fragt wie der Autor es eigentlich fertig gebracht hat, eine solch faszinierende Truppe zu erschaffen. Jeder Charakter (Von Glotka bis West) hat seine eigene Sichtweise und wird ständig mit Ereignissen konfrontiert, die diese Sichtweise durcheinander bringen, sodass sie sich anpassen müssen. Aber gerade dieses Anpassen fällt den Wenigsten leicht - wie im richtigen Leben halt - Sie machen ihre Erfahrungen und lernen daraus, manchmal langsam, manchmal schnell und manchmal gar nicht. Insbesondere der "düstere" Inquisitor Glotka ist eine Gestalt, die mir glaube ich noch ewig in Erinnerung bleiben wird. Seine abgestumpften Gedankengänge und seine sarkastische Art haben mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht - wobei ich immer wieder gehofft habe, dass doch etwas sein "schwarzes" Herz erwärmen könnte - vergeblich ?

Insgesamt hat Joe Abercrombie das geschafft, was er sich vorgenommen hat. Ein Fantasy Buch zu schreiben, wo realistische Dialoge zu lesen sind, wo es kein einfaches Gut oder Böse gibt, sondern es stets auf den Blickwinkel ankommt und wo es Charaktere gibt die eine Tiefe und eine Komik haben wie man sie selten in anderen Fantasy Romanen findet.
Schon jetzt gehört Abercrombie zu meinen absoluten Lieblingsautoren, weil ich genau die Art von Fantasy-Romanen schätze.

P.S.: Ich hoffe die Rezession konnte weiterhelfen und dass meine Rechtschreibfehler nicht überdimensionale Maße angenommen haben.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Begeisternd!, 10. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
WOW! Diese Trilogie ist ein Meisterwerk. Über 3 dicke Bände hinweg keine Widersprüche, grobe Fehler oder sprachliche Aussetzer. Und nicht das übliche Fantasy-Einerlei. Die Charaktere sind wirklich grandios entworfen, mit all ihren Stärken und Schwächen. Ein Traum! Man kann niemanden in diesem Buch wirklich lieben oder hassen. Es gibt nicht wirklich das absolut Gute und das absolut Schlechte. Man kann jeden verstehen und gleichzeitig über jeden den Kopf schütteln, wenn er/sie z.B. mal wieder nicht über den eigenen Schatten hat springen können. Und auch die Geschichte, auf der das Buch basiert und welche die Charaktere durch Ihr unvermeidliches Schicksal treibt ist schön, schaurig, düster. Wen also die manchmal gewollt grobe und ausdrucksvolle Sprache nicht abschreckt, dem kann man hier nur eine eindeutige Kaufempfehlung aussprechen. Manchen könnte die Länge verschiedener Passagen zu gezogen erscheinen, mir gefällt gerade das. Das wäre sonst so ähnlich, wie wenn die Macher der Verfilmung von "Herr der Ringe" den kompletten Film auf 1,5 Stunden zusammengequetscht hätten. Von mir also verdiente 5 Sterne - und bitte bald mehr davon!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial und Fesselnd, 10. Januar 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Hier möchte ich auch der Übersetzerin ein großes Lob aussprechen. Wunderbar lebendig und sehr gut ist die Übersetzung gelungen.

Auch das zweite Buch der Trilogie ist großartig. Spannend und fesselnd wird die Geschichte weiter erzählt. Man lernt die einzelnen Charaktere noch besser kennen. Und noch nie habe ich so eine lustige Sexszene gelesen. Erzählt in wenigen Lauten. Außerdem erfährt der Leser auch wozu Männer Brustwarzen haben. Hier erfahren wir es ...

Mir gefällt auch sehr gut, dass die einzelnen Charaktere aus der Ich-Perspektive betrachtet werden. Man weiß nicht genau wie sie aussehen, bis ein anderere Charakter die Ich-Perspektive übernimmt und die anderen Charaktere beschreibt. Die Gedanken aller Rollen werden wunderbar beschrieben. Die Sprache ist humorvoll (z. B. und zeigte mein Zahnlückigstes Grinsen; Wasserleiche am Kai gefunden; man muss realistisch sein). Herrlich.

Wunderbar spannend, nie langweilig oder langatmig. Interessante Verwicklungen und sehr lebendige Figuren. Ich würde auch noch mehr Sterne vergeben.
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Düster und dennoch humorvoll - einfach großartig!, 7. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Die Witze werden weniger im zweiten Band der Klingen-Trilogie, dafür gibt es mehr Blut, Dreck und menschliche Abgründe. Zentrale Themen sind Orientierungslosigkeit und Scheitern '- das Scheitern sich zu ändern, obwohl der Wille dazu vorhanden ist, das Scheitern bei wichtigen Aufgaben, obwohl man alles gegeben hat. Manchmal ist das Beste nicht gut genug und die Seite, für die man gekämpft hat, stellt sich als ebenso verwerflich heraus wie der Gegner.
Dass sich das Buch dennoch gut lesen lässt und den Leser nicht in Depressionen stürzt, liegt am geschliffenen Stil des Autors, der die Geschichte mit hohem Tempo vorantreibt und actiongeladene und intime sowie düstere und humorvolle Momente miteinander abwechselt. Besonders beeindruckend ist wie Abercrombie mit den 6 Erzählperspektiven jongliert ' die Übergänge sind noch flüssiger geworden und treiben Handlung und Charaktere voran. Jede ist interessant und jede wird zum perfekten Moment perfekt eingesetzt, was nicht einfach ist, wenn mehrere P-Charaktere ein und denselben Handlungsstrang teilen. Mindere Charaktere wie Ferro, West oder Dogman kommen zu mehr Geltung, alte Lieblinge wie Logen, Glotka und Jezal faszinieren stärker denn je und sie alle durchmachen schmerzvolle Erfahrungen.
Die Handlung selbst ist simpel (Quest nach dem "Samen" und Invasionsabwehr der Nordmänner und der Südländer), doch das Innenleben der Charaktere und ihre Beweggründe geben ihr eine Tiefe, die bei anderen Büchern fehlt, und sorgen für einige Überraschungen. Würde die Handlung ebenso verworren sein wie das Innenleben der Charaktere, würde das meines Erachtens dem Buch sogar schaden, weil es zusammen mit den zahlreichen Perspektivenwechsel den Leser (bzw. die meisten) viel zu kompliziert würde. Diese Trilogie ist charaterorientiert geschrieben und man sollte das genießen.
FEUERKLINGEN ist ein großartiger zweiter Band in einer großartigen Trilogie und gehört mittlerweile zu meinen Top-Ten Fantasyzyklen.

Inquisitor Glotka hat ein Problem. Er sitzt in einer Stadt fest, die jeden Moment von feindlichen Streitkräften überrannt werden könnte, und muss den Mord seines Vorgängers aufklären. Den Verantwortlichen in der Union geht es dabei nicht um Gerechtigkeit oder Menschenleben, sondern um politische Vorteile.
Auch im Norden sterben tausende Menschen aufgrund innerpolitischer Zwistigkeiten. Die Union ist nicht in der Lage den Nordmännern eine geeinigte Front zu zeigen und König Bethod eilt von einem Sieg zum nächsten. Major West tut sein Bestes um den Kronprinz Ladisla zu unterstützen, doch der Prinz ist ein eitler Geck und seine Armee eine Schande.
Inzwischen haben sich Logen, der Barbarenkrieger, Captain Jezal und die ehemalige Sklavin Ferro unter der Führung des Magiers Bayaz auf die Quest nach dem "Samen" begeben, einem geheimnisvollen Artefakt, das Khalul und seine Menschenfresser vernichten soll. Doch der Magier ist nicht so edelmütig wie er scheint und verbirgt dunkle Geheimnisse.

Trilogie: KRIEGSKLINGEN, FEUERKLINGEN, KÖNIGSKLINGEN
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sagt alle Termine ab - dieses Buch wird euch festhalten!!, 18. September 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Zum Glück führen die Amazon Rezensionen nur selten in die Irre - auch diesmal haben sie mich zu einer ausgezeichneten Serie geführt.

Unglaublich wie gut und spannend Joe Abercrombie seine Geschichte weiterführt und unglaublich wie man hier an die Story gefesselt wird.

Wenn...
...die "Helden" durch die eisige Steppe stolpern friert man mit
...Inquisitor Glokta wieder die Stufen hinaufhumpeln muss fühlt man den Schmerz
...der blutige Neuner wieder die Oberhand gewinnt gerät man mit in einen Blutrausch
...Ferro wieder einen Schatten am Horizont entdeckt zuckt man auch zusammen
...Bayaz von der Vergangenheit erzählt träumt man mit

Es ist einfach eine Freude wie intensiv man hier miterleben kann.

Ich lese Fantasy und SciFi Bücher um genau das zu erleben. Spannung - Leben - Story - intensive Beschreibungen... das alles wird hier richig gemacht.

Buch 3 liegt gleich neben mir und ich freue mich darauf den dritten und letzten Teil dieser Saga zu lesen.
Danke für dieses Erlebnis!
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12 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Realistisch dunkle Fantasy, die ihresgleichen sucht, 12. Oktober 2007
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
“Feuerklingen” führt die Geschichte aus “Kriegsklingen” fort. Hier werden die einzelnen Erzählstränge der bekannten Charaktere fortgeführt. Krieg, Konflikte, blutige Schlachten und gefährliche Situationen sind es, aus denen die Handlung gewoben wird. Doch es ist nicht die Spannung, die diesen Roman, ebenso wie den ersten, unvergesslich und einzigartig macht. Vielmehr sind es die vielen herrlich skizzierten Charaktere, die dem Leser so lebendig und real vor Augen stehen. Man lebt mit ihnen, teilt ihre Gedanken und würde niemandem von ihnen je freiwillig den Rücken zukehren. Denn das ist der Kunstgriff von Joe Abercrombie.

Die Gestalten in seinen Romanen sind weder Helden noch tumbe Bösewichte. Alle haben sie Dreck am Stecken, verfolgen eigenmächtige Ziele, sind alle durch ihre Vergangenheit geprägt und nehmen diese Erlebnisse mit in ihre Gegenwart. Glokta begeistert den Leser abermals durch seine Grausamkeit und seinen trockenen Humor, Ferro bleibt zynisch wie immer und Bayaz mysteriös. Doch die Hauptfiguren verharren nicht in ihren einmal skizzierten Charakterzügen, sondern entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter.

Krieg, verschollene Artefakte, ein machtgieriger Feldherr, eine korrupte Regierung, all das sind Punkte, die für einen spannenden Fantasyroman ausreichen. Doch durch die liebevolle Charakterskizzierung bekommt die Geschichte Tiefe und das gewisse Etwas, das sie von anderen Fantasyromanen abhebt. Auch wenn innerhalb des Buches drei Erzählstränge beschrieben werden, verliert der Leser nie den Überblick durch geschickte Schnitte und Übergänge.

“Feuerklingen” ist realistisch dunkle Fantasy, die ihresgleichen sucht. Ein gewaltiger fantastischer Wälzer, der fast noch besser als sein Vorgänger “Kriegsklingen” ist. Es ist mit Spannung abzuwarten, ob der nächste Teil das Niveau der ersten beiden halten kann.
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21 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Feurige Rache, eisiger Tod, 29. September 2007
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Im zweiten Teil der viel versprechenden Trilogie des jungen Engländers Joe Abercrombie wird die Geschichte konsequent fortgesetzt. Inquisitor Glokta steht vor einem großen Problem. Umgeben von jenen Feinden, die ihn einst verstümmelten und sein altes Leben zerstörten, muss er in einer belagerten Stadt den Mörder seines Vorgängers finden. Die wahre Bedrohung liegt gleichwohl aber innerhalb der Stadtmauern und könnte ihm ein schnelles Ende bereiten.... Auch Major West trifft alte Bekannte. Verzweifelt versucht er eine Verteidigungsarmee gegen die Invasionstruppen aus dem Norden anzuführen. Doch seine Heimat hat sich geändert, der Feind hat sich geändert und seine eigenen Truppen scheinen alles andere als zuverlässlich. Die Dekadenz des Königreichs liegt offen und nur eine kleine Truppe Nordmänner mag ihn vielleicht retten... Weit abseits dieser Schauplätze macht sich eine Gruppe Wanderer um Logen auf ein legendäres Artefakt zu finden. Eine Reise mit ungewissen Ausgang und ungeklärter Loyalität der Reisenden....

Feuerklingen ist düsterer als Kriegsklingen. Die Welt geht zu Grunde und dies spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Nach wie vor ist eine scharfe Brise tiefschwarzer Humor vorhanden, gleichwohl konzentriert sich die Handlung diesmal stärker auf der Zerfall des Königreichs, den Zerfall der Beziehungen der Charaktere und mögliche Lösungsansätze. Einige der Wendungen in diesem Buch sind äußerst überraschend, andere wirken bewusst provokativ benutzt. Dies ist keine gewöhnliche Fantasy Geschichte, hier gibt es womöglich auch keine Hoffnung auf ein positives Ende. Dadurch wird die Geschichte grundlegend anders. Sie bleibt extrem spannend, auch wenn die Situation auswegslos erscheint und zunehmend schlimmer wird. Die Charaktere sind im Vergleich zum ersten Buch weiter ausgearbeitet. Die Entscheidung Major West stärker in die Geschichte einzubinden wird zum Glücksgriff, seine Kapitel wirken am ehesten noch als klassische Fantasy mit Einfluss aus dem Militärbereich. Glokta bleibt aus meiner Sicht eine der besten Antihelden des Genres, seine Kapitel erzählen eine äußerst spannende politische Kriminalgeschichte mit Film Noir Touch. Und dann ist da noch der dritte Handlungsstrang: Eine klassische Reise einiger Helden um einen legendären Gegenstand zu finden. Hört sich klischeehaft an ? Ohne viel zu verraten, Abercrombie zeigt gerade hier sein Können indem er bewusst jegliches Klischee vermeidet.

Insgesamt ist Feuerklingen ein wunderbares Buch für alle Leser/innen eines etwas fortgeschrittenen Alters mit einer Neigung zu einer düsteren, spannenden aber auch unglaublich kreativen Geschichte. Es zeigt wie moderne Fantasy aussehen muss.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Reise beginnt, 20. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
Bisher erschienen:

Die Trilogie The First Law":
01 Kriegsklingen
02 Feuerklingen
03 Königsklingen
und der bisher eigenständige Roman Racheklingen".

Der Krieg rückt näher und die Union muss an zwei Fronten gleichzeitig kämpfen. Im Norden nähern sich unaufhaltsam die Truppen der Nordmänner unter der Führung Bethods und Oberst West muss nicht nur seine Truppe zum Kampf rüsten sondern auch noch auf den übermütigen Prinzen Ladisla aufpassen.
Im Süden ist der frisch ernannte Superior Glokta damit beschäftigt eine Intrige gegen seinen Vorgänger aufzudecken und die Stadt Dagoska zur Verteidigung gegen die Gurkhisen zu rüsten.
Der Magus Bayaz ist unterdessen mit einer ungleichen Truppe, wozu auch der Barbar Logen und der Hauptmann der Königstreuen Jezal zählen, unterwegs ein magisches Artefakt zu finden. Ihre Reise soll sie ans Ende der Welt führen.

Die Stärken des ersten Buches werden konsequent fortgeführt. Die Charaktere beleben und tragen die Geschichte. Aus verschiedenen Perspektiven kann der Leser in die Ereignisse eintauchen und durch die Wechsel der Sichtweisen wird zudem Spannung erzeugt, da die Kapitel nahezu immer offen enden und man einfach wissen will wie es mit den jeweiligen Charakteren weitergeht.
Da Feuerklingen" bereits der zweite Roman der Reihe ist, sind die Figuren schon ausgebauter und vertrauter. Es kommt immer wieder zu sehr unterhaltsamen Situationen, wobei der Humor auch nicht zu kurz kommt. Das ist für mich auch ein großer Pluspunkt, da es einfach viele Momente gibt, in denen man sich das Lachen nicht verkneifen kann. Dabei ist die Geschichte keinesfalls eine Komödie, der Humor entsteht sozusagen ganz natürlich.
Daneben geht es auch hier wieder ordentlich zur Sache. Die Kampf- und Folterszenen sind nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter, aber es ist umso beeindruckender wie man gerade jemanden, der es auf unnachahmliche Weise versteht, Menschen zum Reden zu bringen, sympathisch finden kann. Auch verhält es sich so, dass sich die Sympathien beinahe komplett umgekehrt haben, je besser man die Figuren kennen gelernt hat.
Die Handlung steht, aufgrund der großartigen Charaktere, wieder etwas im Hintergrund, ist aber dadurch dennoch nicht vorhersehbar oder gar langweilig geraten. Man blickt zwar zunächst nicht durch die Zusammenhänge, aber es fügt sich doch recht interessant zusammen und den vollkommenen Durchblick dürfte man dann wohl erst im abschließenden dritten Teil der Reihe gewinnen.

Fazit: Alles, was bereits Kriegsklingen" so herausragend macht, ist auch hier wieder brillant in Szene gesetzt und sogar noch ein Quäntchen besser. Feuerklingen" macht einfach Spaß. Eine perfekte Fortsetzung eines außergewöhnlichen Fantasy-Epos.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Feinsten..., 12. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuerklingen: Roman (Taschenbuch)
... sind die Charaktere der Protagonisten, keine Schwarz/Weiss Malerei trübt den erfrischend lebendigen Erzählstil des Autors.

Die Handlung ist furios,schonungslos und teilweise recht brutal.
Besonders gut dargestellt werden die inneren Monologe der "Helden", die einen tiefen Einblick in deren Seele erlaubt und so eine Identifikation mit diesen erleichtert.

Keiner der Protagonisten hat eine weisse Weste, dennoch sind Sie trotz ihrer charakterlichen Mängel beinahe liebenswert, aber wirklich nur beinahe.
Ebenso wie bei George R. R. Martins Serie "Das Lied von Eis und Feuer" sterben hier auch schon einmal Hauptpersonen.

Diese Rezension trifft auf alle drei Bände zu, daher mache ich mir nicht die Mühe Einzelrezensionen abzuliefern.
Nur 4 Sterne gibt es aufgrund des Umstandes, dass bisher für mich nur Martins Epos um Westeros fünf Sterne verdient hat, wenn möglich würde ich 4,5 Sterne vergeben.

Ich hoffe von diesem Autor kommen noch mehr solcher hervorragenden Erzählungen.
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Feuerklingen: Roman
Feuerklingen: Roman von Joe Abercrombie (Taschenbuch - 1. Oktober 2007)
EUR 14,00
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