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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgsrezept für epische Fantasy
„Die Trolle“ erzählen – anders als der Titel zunächst vermuten lässt – hauptsächlich die Geschichte eines Menschen; und zwar die des jungen Rebellen Sten, der in seinem Land Wlachkis gegen einen grausamen Thronräuber kämpft, und dabei eher unfreiwillig auf die Hilfe der bösartigen und gewalttätigen Trolle...
Veröffentlicht am 12. März 2006 von Nyx

versus
21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute fantasy - aber kleine mogelpackung
Tja, bei diesem Buch bin ich hin und her gerissen. Wäre es unter einem anderen Titel erschienen und ich mit anderen Erwartungen daran gegangen, wäre mein Beurteilung mit mindestens 4 evtl 5 Sternen ausgefallen, denn es handelt sich defintiv um ein sehr gutes Fantsy Buch!

Allerdings ist es nun mal so, dass ich bei dem Titel davon ausgehe, dass Trolle...
Veröffentlicht am 15. Mai 2006 von Mak Ariel


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44 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erfolgsrezept für epische Fantasy, 12. März 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
„Die Trolle“ erzählen – anders als der Titel zunächst vermuten lässt – hauptsächlich die Geschichte eines Menschen; und zwar die des jungen Rebellen Sten, der in seinem Land Wlachkis gegen einen grausamen Thronräuber kämpft, und dabei eher unfreiwillig auf die Hilfe der bösartigen und gewalttätigen Trolle zurückgreifen muss.
Der Autor beschreibt eine Welt, die an ein mittelalterliches Osteuropa erinnert, und die „Rückständigkeit“ der Protagonisten wird süffisant durch die Augen eines Reisenden aus dem hochentwickelten Imperium kommentiert. Die Geschichte beinhaltet die klassischen Fantasy- Themen: Kampf gegen Unterdrückung, Freundschaft, Liebe, Verrat und eine finstere Bedrohung aus uralter Zeit, schafft es aber, dies in einem neuen Gewand spannend und unterhaltsam zu präsentieren. Trotz des beachtlichen Umfangs der „Trolle“ hat das Buch nur wenige Längen. Das mag daran liegen, dass es eine Vielzahl menschlicher und nichtmenschlicher Charaktere gibt, die einem schnell ans Herz wachsen, und an der leichtgängigen Erzählweise. Insgesamt wird hier ein epischer Plot mit viel Action und einer Prise Humor serviert. Kleine Schwächen seien da gern verziehen: fünf Sterne von mir.
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgesprochen Gut!, 16. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
"Die Trolle" von Christoph Hardebusch zählt definitiv zu den herausragenden Werken der umfassenden Buchreihe zu den verschiedenen Fantasyvölkern ("Die Zwerge/Elfen/Orks/...").

Der inhaltliche Aufbau ist gut gelungen, so gibt es kaum "Durststrecken" und die Spannung bleibt bis zum Schluss hin erhalten; der Schreibstil des Autors ist, obwohl sehr

detailliert, hervorragend lesbar. Ein besonderes Lob gilt der geschickten Erzählweise: die gesamte Handlung wird aus der Sicht der Menschen bzw. Stellenweise der der Zwerge geschildert, was die Identifizierung mit den Hauptcharakteren erheblich erleichtert, wobei auch die Trolle selbstverständlich nicht zu kurz kommen. Zudem behalten diese stets ihre rauen

Charakterzüge, sowie andere Charakteristika bei, was sie durchweg "glaubhaft" erscheiden lässt.

Wirklich ausgesprochen lesenswert!

Ps: Eben diese oben genannten Dinge lassen vor allem "Die Orks" von Stan Nicholls vermissen, die im Laufe der Geschichte aufgrund ihrer teils akademischen Ausdrucksweise und ihres extrem menschenähnlichen Charakters einzig und allein durch die Tatsache, dass sie allenthalben als "Orks" bezeichnet werden, von Menschen zu unterscheiden sind.
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21 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gute fantasy - aber kleine mogelpackung, 15. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Tja, bei diesem Buch bin ich hin und her gerissen. Wäre es unter einem anderen Titel erschienen und ich mit anderen Erwartungen daran gegangen, wäre mein Beurteilung mit mindestens 4 evtl 5 Sternen ausgefallen, denn es handelt sich defintiv um ein sehr gutes Fantsy Buch!

Allerdings ist es nun mal so, dass ich bei dem Titel davon ausgehe, dass Trolle die Hauptrolle spielen. Das ist aber leider nicht der Fall.

Das Buch handelt fast ausschließlich von Sten, einem Rebellen, und seinem Kampf gegen die Besatzer seines Heimatlandes. Dabei begegnet er zufällig den Trollen, die denselben Feind haben, da sich die Zwerge - ihre Totfeinde - mit besagten Besatzern alliiert haben.

Leider gelingt es dem Autor zu keinem Zeitpunkt die Trolle in den Fokus der Geschichte zu rücken. Sie sind das ganze Buch über Mitläufer und werden auch oft gänzlich ausgeblendet.

Zudem haben die Trolle hier nicht viel von den bösen, brutalen und "dummen" Wesen die man kennt. Wobei ich dem Autor hier zugute halten muss, dass ein Buch, das sich 600 Seiten mit grunzenden Geschöpfen -die keinen geraden Gedanken heraus bekommen- aus der ich-Perspektive beschäftigt, vermutlich auch spätestens nach 200 Seiten sehr anstrengend wird. Der Ansatz ist also ganz gut.

Leider entschädigt dieses einfach nicht dafür, dass die Trolle viel zu kurz kommen.

So bleibt als Fazit nur zu sagen, dass jeder der einfach ein gutes Fantasy Buch mit allem drum und dran lesen möchte, hiermit gut beraten ist und auch nicht enttäuscht sein wird.

Allerdings werden diejenigen die es mit den gleichen Erwartungen wie ich angehen, enttäuscht sein.

Deshalb nur 3 Sterne von mir.
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50 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gute 4 Sterne, 20. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Wer hätte noch vor einigen Jahren gedacht, dass aus Deutschland mal eine ganze Serie mit richtig guter Fantasy kommen würde? Aber die Zwerge, Elfen und Trolle haben es geschafft, und brauchen sich meiner Meinung nach hinter englischen und amerikanischen Vorbildern nicht zu verstecken.
„Die Trolle“, um die es in diesem Band geht, sind große, bösartige Kreaturen, die eigentlich unter der Erde leben, aber gezwungen sind, an die Oberfläche zu kommen, da mächtige Magie ihre Heimat bedroht. In der Welt der Menschen kennen sie sich jedoch nicht aus, deshalb sind sie gezwungen, sich einen menschlichen Führer zu suchen. Während Druan, der Kopf der Troll-Truppe, sogar eine Art Freundschaft zu Sten entwickelt, fällt es ihm immer schwerer, Pard zurück zu halten, der am liebsten überhaupt nicht mit den Menschen zusammenarbeiten würde.
An den „Trollen“ hat mir insbesondere die Action gut gefallen. Die Beschreibungen der Kämpfe sind großartig, zumindest wenn man sich auch mit ein bisschen Blut anfreunden kann, und vor allem die Endschlacht ist total gut gelungen.
Rasch wechselnde Perspektiven und etliche Cliffhanger haben dafür gesorgt, dass ich die letzten hundert Seiten in einem Rutsch lesen MUSSTE.
Die Liebesgeschichte hingegen fand ich ziemlich überflüssig - aber so was muss es wohl in jedem Fantasy-Buch geben.
Mit guten vier Sternen ein sehr empfehlenswertes Buch.
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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut zu lesen - jedoch nicht direkt ein Troll-Buch, 6. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Nachdem ich hier die Online-Rezensionen gelesen hatte, dachte ich eigentlich das Buch wäre nicht so gut.

Ging dann auch schon mit einer schlechten Meinung daran das Buch zu lesen.

Jedoch kann ich nichts negatives über dieses Buch sagen. Es ist ein gutes Fantasybuch.

Was jedoch wirklich nicht der Fall ist, das sich das Buch wie z.B. "DIE ZWERGE" von Markus Heitz wirklich viel mit Trollen beschäftigt.

Es ist mehr ein Menschenkrieg, der von Trollen unterstützt wird.

Ein anderer Titel hätte zu diesem Buch besser gepasst, aber vermutlich wollter der Verlag auf den "fahrenden Zug" aufspringen und mit dem Titel mehr Käufer ansprechen
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27 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Serie geht genial weiter..., 8. März 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Als großer Fan der Serie seit den Orks habe ich den neuen Roman „Die Trolle“ sehnsüchtig erwartet. Jetzt kam er an und ich wollte eigentlich nur ein wenig reinlesen. Aber dann hat das Buch mich gepackt und ich habe es in einem Rutsch verschlungen! Der Autor hat ein Fantasywerk geschaffen, das seinesgleichen sucht. Ich lese sehr viele Fantasybücher.
Von Anfang an hat mich nicht nur die Geschichte, sondern auch der Stil der Erzählung fasziniert. Das Buch ist spannend von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Geschichte des Rebellen Sten, der alles riskiert, um sein Land und seine Liebe zu retten und dabei sogar ein Bündnis mit den Trollen eingeht, ist fesselnd geschrieben. Selten habe ich so schnell mit einem Helden mitgefiebert. Das Land Wlachkis gefällt mir besonders gut, durch die lebhaften Beschreibungen taucht es geradezu vor meinen Augen auf, mit seinen düsteren Wäldern und den kleinen, zusammengekauerten Städtchen. Allerdings ist das Buch teilweise blutig, was wohl an den Trollen liegt, die keineswegs kleine Waldgeister sind, sondern große und auch böse Kreaturen, die man als Leser trotzdem mögen kann, so wie sie beschrieben sind.
Auf jeden Fall ist das Buch eine absolute Kaufempfehlung. Auf über 760 Seiten bekommt man für einen fairen Preis eine großartige, spannende Geschichte erzählt, die man so schnell nicht wieder vergessen wird.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trolle und Menschen, 19. März 2007
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Ich hatte mir die Schlacht der Trolle bestellt und erst später gesehen, dass es einen ersten Band gibt. Jetzt habe ich den noch vorher gelesen und bin begeistert. Das Buch ist ein Meisterwerk der Fantasy. Die Handlung reisst einen richtig mit. Besonders gut gefällt mir, wie die Trolle gezeigt werden. Nämlich nicht als tumbe Schläger, sondern als komplexe Wesen. Einfach toll. Das Buch ist sehr dick und hat mich für lange Stunden gefesselt. Es reiht sich direkt in meine Lieblingsfantasybücher ein.
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen positiv überrascht, 30. Mai 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Vorweg sollte ich vielleicht erwähnen, dass Trolle nicht gerade zu meinen Lieblingen unter den Rassen die Fantasywelten normalerweise zu bieten haben zählen.

Dessen ungeachtet haben mich "die Trolle" angenehm überrascht!

Für Untentschlossene habe ich versucht die Geschichte kurz zusammenzufassen, da jeder selbst entscheiden sollte:

Hauptcharakter der Geschichte ist der Rebellenführer Sten cal Dabran, der

durch einen unglücklichen Zufall auf eine Gruppe Trolle stößt, die seit

vielen Generationen nicht mehr auf der Erdoberfläche gesehen wurden. Beinahe

hatte man schon geglaubt, sie seien lediglich Wesen aus düsteren Legenden...

Vom Zeitpunkt des Zusammentreffens sind der Mensch und die Trolle

unfreiwillig an einander gebunden und nur wenig voneinander begeistert. Die Trolle brauchen einen Führer, da sie

sich in der Welt der Menschen nicht auskennen, den Rebellen bindet ein

Gefühl der Pflicht. Gemeinsam versuchen sie einem Geheimnis auf die Spur zu

kommen, dass beide Völker berührt. Dabei begegnen sie natürlich - wie in

jedem guten Fantasybuch - einer Menge unvorhergesehener Gefahren, und

einigen vorhergesehenen... Sie haben mit anderen finsteren Wesen, dummen

Menschen und den eigenen Zweifeln zu kämpfen, und es ist nie sicher, wann

das nächste Desaster über die ,Verbündeten' hereinbricht.

Eine Reihe farbiger Nebencharaktere macht das Buch um so lesenswerter. Gute

Aktion, gute Charaktere, eine urtümliche Welt voll Legenden und Mystik - was

will man mehr?
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, lesenswert und komplex, 25. Juli 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Mit den "Trollen" ist Christoph Hardebusch etwas gelungen, was in der Fantasy bislang leider noch zu selten vorkommt: Einen Plot aufzubauen, der glaubwürdig ist, in dem alle Charaktere - vom Helden bis zu den Nebengestalten - 'lebendige' Persönlichkeiten abseits von Klischees und Schwarz-Weiß-Schemata sind und der sich absichtlich von Superheroik und welterschütternden Mega-Ereignissen fernhält. Das Resultat ist ein sehr gut lesbares, flüssiges und spannendes Buch, das ich in wenigen Tagen verschlungen habe.

Die manchmal geäußerte Kritik, das die Trolle zu wenig Platz in den "Trollen" erhielten, kann ich zwar nachvollziehen, da ich mir auch mehr über diese faszinierend dargestellten Wesen gewünscht hätte, allerdings finde ich den Kunstgriff, die Trolle aus dem Blickwinkel eines Menschen zu beschreiben (und dem Leser dadurch ein besseres Verständnis über die Fremdheiten und Ähnlichkeiten der Trolle mit uns zu ermöglichen), äußerst gelungen. Ein Buch, das die Trolle als Hauptcharaktere hätte, würde zu leicht in eine Hack&Slash-Dramaturgie abrutschen, auf die ich gerne verzichte.

Ich kann das Buch jedem Freund der Fantasy nur wärmstens ans Herz legen und freue mich schon jetzt auf den angekündigten Nachfolgeband.
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Buch, 19. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Trolle (Taschenbuch)
Der mir bisher unbekannte Autor Christoph Hardebusch legt mit den Trollen einen spannenden, mitreissenden Roman vor, der sich hinter anderen Fantasyromanen nicht zu verstecken braucht.

Aus einer einfachen Grundidee entwickelt sich ein interessantes und intelligentes Muster, das von der ersten Seite an fesselt.

Ein unterdrücktes Volk kämpft gegen einen grausamen Herrscher. Jedoch wird diese Rebellion Stück für Stück zurückgedrängt. Mitten in diese explosive Situation hinein werden die Trolle geworfen. Dieses lange Zeit verborgene Volk entwickelt sich zu einem Joker im Krieg.

Der Untergrundkämpfer Sten wird von seinen Feinden gefangen genommen, und zum Tode verurteilt. Jedoch wird er von einer kleinen Gruppe Trolle gerettet. Die hässlichen, verfemten Wesen benötigen Hilfe und so spinnt sich ein Band der gegenseitigen Abhängigkeit zwischen Mensch und Trollen.

Gleichzeitig versuchen andere Menschen innerhalb des Landes ihr Leben zu meistern. Doch der scheinbar ewige Krieg holt sie ein und zerstört all ihre Hoffnungen.

Dazu kommen Nebencharaktere, deren Bedeutung und Intention man zunächst nicht erahnen kann, die sich jedoch im Laufe der Handlung zu immer zentraleren Handlungsträgern entwickeln.

Am Ende löst das Auftauchen der Trolle eine unaufhaltsame Entwicklung aus, die sich zu einem fulminanten Ende steigert. Es beginnt einfach, gewinnt jedoch immer mehr an Komplexität.

Gefallen hat mir die Zeit, die sich für Darstellung und Entwicklung der Charaktere, aber auch der Welt genommen wird. Man erfährt viel über Land und Leute, über Trolle, Wlachaken und Masriden. Ja sogar über Zwerge.

Dieses Buch beinhaltet glaubwürdige, interessante Charaktere, deren Schicksal einen als Leser richtig mitfiebern lässt. Dazu eine stimmige, passende Welt, deren Aufbau man Stück für Stück erlebt. Die Charaktere machen bis zum Ende hin eine Entwicklung durch, die in vielen Fantasybüchern einfach fehlt.

All dies schafft einen grpßartigen Lesespaß, aber noch viel mehr. Denn es werden spannende Fragen aufgeworfen, die den Leser auch nach Beendigung des Buches noch beschäftigen. Die Helden sind keine eindimensionalen Haudraufs, sondern vielschichtige Charaktere, die sich vielfältigen Gefahren stellen müssen, dabei aber ihre eigene Menschlichkeit nicht verlieren dürfen. Mir stellten sich beim Lesen immer wieder die Fragen: Wie weit würde man selbst gehen? Wo wäre die Grenze?

Meiner Meinung nach sticht das Buch deshalb aus der Masse der Fantasy heraus. Keine sinnfreie Action und keine flachen Charaktere. Dieses Buch verlangt vom Leser ein wenig Schmalz zwischen den Ohren, denn es fordert zum Nachdenken heraus. Damit hebt es sich wohltuend von reinen Actionbüchern ab, die ja in der Fantasy einen großen Anteil haben.
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Die Trolle
Die Trolle von Christoph Hardebusch (Taschenbuch - April 2006)
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