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5.0 von 5 Sternen Otherland - ca. 3600 Seiten überbordender Phantasie, ...
... Spannung, Nervenkitzel und fast ein Happy-End.
Viel ist schon geschrieben worden zu den vier Büchern, dass ich nicht wiederholen möchte. Ich möchte nur kurz beschreiben, was mir an diesen Büchern so viel Spaß gemacht hat, dass ich es die letzten vierhundert Seiten von Seite zu Seite bedauert habe, das Buch enden zu sehen.
Williams...
Veröffentlicht am 9. September 2002 von Ulf Evers

versus
16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langes Gehadere mit enttäuschender Auflösung
Diesen dicken Wälzer habe ich mit in den Urlaub genommen, in der Hoffnung, (endlich) einen gelungenen Abschluss des vierteiligen Werkes lesen zu können. Doch leider Fehlanzeige.

Was sich schon in den vorangegangenen Teilen abspielte, wird hier fortgeführt: Eine Wanderung durch virtuelle Welten, die sich irgendwie nicht auflösen will. Die...
Veröffentlicht am 6. Februar 2008 von Rudido


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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Otherland - ca. 3600 Seiten überbordender Phantasie, ..., 9. September 2002
Von 
Ulf Evers (Wattenbek) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
... Spannung, Nervenkitzel und fast ein Happy-End.
Viel ist schon geschrieben worden zu den vier Büchern, dass ich nicht wiederholen möchte. Ich möchte nur kurz beschreiben, was mir an diesen Büchern so viel Spaß gemacht hat, dass ich es die letzten vierhundert Seiten von Seite zu Seite bedauert habe, das Buch enden zu sehen.
Williams spielt mit literarischen Vorbildern, dass es eine wahre Freude ist & nebenbei reizt, kurz etwas nachzulesen; oder -wenn es denn möglich wäre- in den ein oder anderen Film hineinzuschauen. Dieses Spielen meine ich durchaus wortwörtlich: unübersehbar sind bspw. im zweiten Band die Anspielungen auf den Zauberer von OZ; aber aus gut wird böse: man denke nur an den furchtsamen Löwen und den Mann aus Blech, der sich ein Herz wünscht (und erinnert Emily 22813 nicht sehr an die von Judy Garland gespielte Dorothy Gayle?).
So geht es in allen vier Bänden in einem fort: die Anspielungen auf Homer, Shakespeare, E.A. Poe, Lewis Carroll, J.R.R. Tolkien, die griechische und ägyptische Mythologie, die Artus-Saga, Parzifal, Dante Alighieri uswusf. sind unübersehbar. Zum Teil weist Tad Williams auch mit einem ganzen Lattenzaun darauf hin. Aber er übernimmt eben nicht nur: er spielt, er verändert - trotz der vielfältigen Anspielungen und Hinweise wird Otherland nicht vorhersehbar, weil es ‚anders' ist.
So gibt es in diesem Buch viele verbindende Hinweise, denen nachzugehen Spaß macht, die zu entdecken mir viel Freude bereitet hat. (nur weil ich es nicht lassen kann: nehmt z. B. die Zahl „9" und ihre Bedeutung für dieses Buch: Tolkien; die neun großen Götter der ägyptischen Mythologie; die Gralsbruderschaft usw.) Als letztes Beispiel vielleicht noch: Florimel ist sicher, das Gedicht aus der „gurnemanzschen Sammlung" zu kennen: Gurnemanz ist der alte Gralsritter aus dem Parzifal - von hier führt eine Spur zu Wagner & zur Bedeutung der Musik für die vier Bände, aber auch zu Stanley Kubrick.
Zu Stanley Kubrick führen viele Spuren: Dread weckt Erinnerungen an „Uhrwerk Orange", deshalb eben auch nur fast ein Happy-End; der „himmlische Lichtfluß" erinnert an Hal („Öffne das Schleusentor") und damit an „2001: Odyssee im Weltraum" und von hier geht die Spur zurück ... Nein, Schluß - sonst ist kein Ende zu finden.
Ich hoffe, niemanden abgeschreckt zu haben, denn vermutlich kann Otherland gelesen werden, ohne diesen Spuren nachzugehen, aber glaubt mir: es macht viel mehr Spaß -um es mit Lewis Carroll zu sagen- dem Kaninchen hinterherzustürzen, ohne zu bedenken, wie um alles in der Welt man wieder herauskommen kann.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Würdevoller Abschluß, 26. November 2005
Von Ein Kunde
Von wegen, „Munition verschossen“ und „an den Haaren herbeigezogen“! M.E. der stärkste Band. Nach dem guten dritten Teil ist man zunächst skeptisch, was 1068 weitere Seiten bereit halten. Williams hat die ohnehin zahlreichen Handlungsstränge weiter diversifiziert und führt sie dann an verschiedenen Stellen gekonnt wieder zusammen. Da die Figuren mittlerweile gut eingeführt und vertraut sind und man ein Verständnis für das Otherland-Universum aufgebaut hat, gelingt es mühelos, der Komplexität Herr zu werden und den Figuren zu folgen. Das Tempo wird beständig auf einem unglaublich hohen Niveau gehalten und steigert sich gegenüber den vorangegangenen Bänden noch, genau so, wie das Ausmaß an Bedrohung für die Figuren und die Kurzweiligkeit der zahlreichen virtuellen Environments. Originelle und nicht ansatzweise vorhersehbare Wendungen warten auf den Leser. Natürlich wird auch das ein oder andere Wort darauf verwendet, die vielfältigen Rätsel aufzulösen. Dies jedoch nicht in langatmigen Monologen, sondern angenehm kurzweilig und abwechselungsreich im Rahmen der jeweiligen Handlungsstränge, so dass man sich nicht nur informiert, sondern - etwas übertrieben ausgedrückt - erlöst fühlt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein genialer abschluss, 15. April 2002
nach einigen jahren warten und einigen tausend seiten ist mit dem 4 teil jetzt sicherlich den höhepunkt den höhepunkt der otherland-saga erreicht. selten so ein gut konstruiertes buch gelesen, dass auf wunderbare art und weise alle handlungsstränge vereint, zahlreiche rätsel löst und einem mit dem grossen "wow" im bauch zurücklässt.
auch hier streckt williams die handlung wieder in die länge, hetzt die helden manchmal durch welten nur des hetzens willens. aber nach der letzten seite denkt man automatisch "ach tad... bitte noch ein paar mehr welten.. noch ein paar mehr rätsel..."
grossartig!
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Langes Gehadere mit enttäuschender Auflösung, 6. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Otherland 4: Meer des silbernen Lichts: Roman (Taschenbuch)
Diesen dicken Wälzer habe ich mit in den Urlaub genommen, in der Hoffnung, (endlich) einen gelungenen Abschluss des vierteiligen Werkes lesen zu können. Doch leider Fehlanzeige.

Was sich schon in den vorangegangenen Teilen abspielte, wird hier fortgeführt: Eine Wanderung durch virtuelle Welten, die sich irgendwie nicht auflösen will. Die "Gefährten" durchlaufen seine Sim-Welt nach der anderen, werden getrennt, finden wieder zusammen, und in immer neuen Team-Konstellationen laufen sie und laufen sie und laufen sie und... Höchstens alle 100 Seiten passiert etwas, was für die Geschichte dann relevant ist. Ich war versucht, ganze Seitenbündel weiterzublättern, ob was Neues geschehen ist.

Der Höhepunkt: Ein Showdown, der erklärt wird! Grässlich! Ähnlich wie bei Harry Potter, wo Dumbledore diese Rolle übernimmt, erzählt Mr. Sellars zum Abschluss (auf ca. den letzten 80 Seiten), was Wundersames er denn getan hat... aber nachvollziehen kann man es nicht - die "Gefährten" übrigens auch nicht, weil dann immer behauptet wird, das würde nun zuweit führen, sosehr ins Detail zu gehen. Soso, aber die oben erwähnten Sim-Welten müssen kleinteilig beschrieben werden, damit selbst der letzte vorübergehend auftauchende Sim einen "Charakter" bekommt?!

Und dann das unbeschreibliche Böse. Welche Moral steckt dahinter, wenn ein Bekloppter als angsteinflößendes und allmächtiges Wesen dann auf so eine Weise ... den Abgang macht. Dem steht kein mutiger Kampf entgegen, wie beim Herrn der Ringe, kein selbstloser Weg, vielmehr gehen die "Helden" immer nur weiter - bzw. weichen vor dem Bösen zurück -, um raus zu kommen und ggf. noch die Angehörigen zu retten. Blöde Auflösung, wenn folglich nicht der Heldenmut die Rettung bringt, sondern letztlich sowas wie ein Kurzschluss.

Mir kommt dabei der Pathos zu kurz. Mag die Idee hinter der Story - Fantasy auf Tech-Basis - genial sein - und "Second Life" zeigt auf, dass wir auf dem Wege in eine solche Welt sind - die Umsetzung ist m.E. unzulänglich. Der Autor scheint selber sich nicht an gewisse Details heranwagen zu wollen, bleibt vieles doch im Dunkeln (wie z.B. das Gebastel von Herrn Sellars - s.o.).

Warum trotzdem drei Sterne? Weil die Erzählweise gut ist. Soviele Handlungsstränge zusammenzuhalten, erfordert Geschick. Weil das Zukunftsmodell spannend und rund ist, angefangen bei der Jugendsprache über die Netfeeds bis hin zur virtuellen Welt insgesamt.

Vorschlag: Bringt eine um 3000 Seiten gekürzte Version auf den Markt, indem einige Sim-Wanderungen rausgeschmissen werden, macht dafür aber das Ende doch bitte etwas schlüssiger.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zuviel gewollt., 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Otherland 4: Meer des silbernen Lichts: Roman (Taschenbuch)
In Otherland 1 hat mich diese einzigartige Welt wirklich gefangen genommen und in den Bann gezogen. Leider flacht das alles in den folgenden Bändern nur noch ab und es gibt zuwenig Spannungsbögen.
Es wiederholt sich einfach alles. Von einer Simwelt in die nächste geht es um da dann wieder von vorne anzufangen. Die Protagonisten verlaufen sich, verlieren sich, finden sich nur um sich wieder zu verlaufen.
Dabei wird hemmungslos bei bekannten Fantasyformaten und Autoren geklaut welches nicht grad für den Autor spricht.
Dazu häufen sich im letzten Teil die Logikfehler und vieles wird nicht richtig erklärt wobei immer wieder die doch sehr in die Länge gezogenen Geschichten von !Zabbu und seinem Mantis und Allverschlinger vorkommen. Diese Geschichten die zwar zwar im ersten Teil erstmal was neues waren werden nerven im Laufe der Zeit nur noch und man ist versucht diese Passagen einfach zu übergehen zumal sie mit der eigentlichen Handlung nichts oder kaum etwas zu tun haben.

3 Sterne wegen des "Versuchs" Fantasy und Science Fiction miteinander zu vereinen was hier aber, meiner Meinung nach nicht wirklich geglückt ist. Fans sollten lieber zu "Shadowrun2" greifen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für eine Fantasie, 2. Oktober 2002
Diese mehr als 3500 Seiten um das Anderland sind wirklich ein Feuerwerk an beeindruckenden Ideen. Besonders ist die Verknüpfung von Fantasy/ SF mit alten Mythologien und einem gesunden kritischen Blick auf zukünftige technische Möglichkeiten. Das alles Verpackt in zig Handlungstränge mit den jeweiligen, einem lieb werdenden Charaktären, ist eine wahre Lesefreude. Das nach so vielen Seiten recht schnelle Ende ist dennoch abgerundet. Ein Fest für alle, die nicht immer nur Endlosfantasyserien lesen wollen und komplexe Welten lieben...
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ich habe lange überlegt, 20. Januar 2003
Von 
Marc Stoeber - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
was ich zu diesem Buch schreibe, nachdem ich mich fast 3700 Seiten durch die insgesamt 4-bändige Otherland Saga gelesen habe - am Ende bin ich doch zu einem - leider - nicht immer positiven Bild gekommen. Aber fangen wir mit den positiven Punkten an.
Die Geschichte, die Tad Williams mit der Otherland Sage erzählt ist fantastisch und glaubwürdig zugleich. In einer nicht mehr ganz entfernten Zukunft können sich Menschen vollkommen in eine virtuelle Welt fallenlassen. Diese virtuelle Welt erlaubt das reale Erleben aller nur vorstellbarer Szenarien. Leider versucht ein Club von reichen Männern (hier ist Tad Williams mal Strukturkonservativ) mittels einer besonderen virtuellen Welt die Unsterblichkeit zu erlangen. Dies würde den Tod von vielen Kindern bedeuten, weshalb eine kleine Gruppe von aufrechten .... den Rest des Aufbaus kennt man aus dem Herrn der Ringe - mit sehr vielen wiedererkennbaren Rollen.
Tad Williams versteht es dabei viele verschiedene Genre und virtuelle Zeiten zu kombinieren. Der Leser wird nicht nur mit der Modernen konfrontiert, sondern auch mit dem ersten Weltkrieg oder mit Troja. Alles zusammen ein sehr interessanter Mix, der auch noch gut geschrieben ist.
Aber: Der Detaillreichtum und die vielen verschiedenen Handlungsstränge bedeuten, dass der Leser ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit benötigt, um der Geschichte auch folgen zu können. Außerdem wirkt die Aneinanderkettung von verschiedenen Welten spätestens ab Mitte des dritten Buches ein wenig ermüdend. Das vierte reisst die ganze Sache dabei ein wenig wieder raus, den zum Schluss gewinnt das Buch die Fahrt, die man sich die ganze Zeit über gewünscht hat. Außerdem beschreibt Tad Williams dankenswerterweise die Entwicklung nach dem Klimax, so dass man die weitere Entwicklung der Charaktere erahnen kann.
Alles in allem ein guter Abschluss einer innovativen Sage. Anfängern kann man von diesem Buch allerdings nur abraten, da es auch vom Leser ein Höchstmaß an Disziplin verlangt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein guter Schluß!, 7. Oktober 2002
Von 
G. Bogner (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Nachdem Tad Williams in den vorhergehenden Teilen manchmal etwas langatmig war, war ich angenehm überrascht wie spannend dieser Schlußteil war. Er schafft es nicht nur sämtliche Handlungsfäden logisch zu verbinden, sondern findet auch einen nicht allzu kitschigen guten Schluß. Zwischendurch war es richtig grausam was Dread so veranstaltet hat, ein echt ekliger Typ. Auf den letzten Seiten war ich von dem einen oder anderen "Schicksal" der Freunde richtig gerührt.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschafft, 29. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Otherland 4: Meer des silbernen Lichts: Roman (Taschenbuch)
Ein Glück. Ich dachte schon, nur mir würde es so gehen, aber auch andere Rezensionen zeigen, dass Williams hier zuviel gewollt hat. Nachdem man sich durch 3 dicke Wälzer durchgeschmökert hat, kommen auch hier wieder und wieder Geschichten und Wendungen und Geschichten und Wendungen, als ob der Autor sich nicht traut, den Zyklus endlich zu schließen.
Sicherlich, wer Tad Williams beginnt, sollte sich über dessen epischen Schreibstil informieren. Aber nach der Hälfte des 4.Teils wird "Otherland" zur echten Qual, was sehr schade ist, denn Charaktere und Schauplätze sind wie auch in den ersten drei Teilen und dem "Drachenbeinthron" detailiert und realistisch entworfen. Auch Wiliams Schreibstil ist weder langweilig oder etwa eintönig. Aber das Tempo und der Spannungsbogen gehen gegen Null in diesem Buch, da zum einen das Internet und beschriebene technische Spielereien kein Sci-fi mehr sind, zum anderen die Quest und deren Lösung nun nicht sooo spannend und unvorhersehbar sind. Also ob ich "Otherland" in dieser Form nochmals in diesem Leben lesen werden? Wahrscheinlich nicht, denn dazu ist es einfach zu aufgebläht.
Trotzdem ist Tad Williams immer eine Empfehlung...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meer des silbernen Lichts - Ende eines tollen Mehrteilers, 13. Juni 2002
Es ist soweit, Tad Williams hat für seine Fans, die ihm über drei opulente Bände die Treue gehalten haben, seine "Otherland-Saga" mit dem 4. Teil "Otherland - Meer des silbernen Lichts" beendet. Und hier er geht noch einmal richtig in die Vollen.
Unter eintausend Seiten ist anscheinend kein "Otherland"-Buch zu haben. Doch dass ist auch gut so: Williams hält sein bereits vorgelegtes, unglaubliches Tempo durch schnelle Schnitte zwischen den verschiedenen Personengruppen, die er auf ihrer Reise durch das Daten-Netzwerk begleitet. Für ihre Abenteuer lässt er sich dafür umso mehr Zeit und steigert so die Auflösung des Rätsels bis ins Unerträgliche.
Kurz zur Erinnerung: Die reichsten Männer der Erde haben sich eine eigene virtuelle Welt geschaffen, von der sie sich nichts Geringeres als Unsterblichkeit versprechen. Doch die Macht über ihre Spielwiese wurde ihnen entrissen. Einer der alten Herren, "Jongleur", irrt mit der Gruppe zur der auch die Südafrikanerin Renie gehört und die an einem riesigen schwarzen Berg gestrandet sind, durch eine bizarre Nebellandschaft, die einen seltsamen unfertigen Eindruck hinterlässt. Ist sie gerade erst im Entstehen? Wodurch? Kann es sein, dass die Bruderschaft der alten Männer "ein Netz zusammengeschalteter menschlicher Gehirne gebaut" hat? Und daraus folgt natürlich gleich die nächste Frage: Woraus werden diese gespeist?
Auch der 4. Band glänzt mit überraschenden Wendungen und Schlenkern. Der Ideenreichtum von Williams ist nicht versiegt und er kann mit diesem riesigen Fantasy-Panorama, dass er hier seinen Lesern entwirft, ohne Scheu mit dem Meister Tolkien verglichen werden. Für Leser, die erst im 4. Band diesen unglaublich fantasievollen Autor entdecken, gibt es zu Beginn eine detaillierte Zusammenfassung unter der Rubrik "Was bisher geschah". Dadurch fällt der Einstieg leicht, doch eingefleischte William-Fans werden sich wohl sowieso nicht eine Zeile von "Otherland" entgehen lassen und sich bereits durch die ersten drei Bände gewühlt haben.
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Otherland 4: Meer des silbernen Lichts: Roman
Otherland 4: Meer des silbernen Lichts: Roman von Tad Williams (Taschenbuch - 2. Juli 2007)
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