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83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überlegen Sie gut, bevor Sie anfangen!!!
Vor ein paar Stunden habe ich den vierten Teil von Williams' monmentalem Cyper-Epos beendet, allerdings in englischer Sprache. Daher möchte ich jeden warnen, der mit dem Gedanken spielt, mit "Stadt der Goldenen Schatten" zu beginnen: Die Otherland-Tetralogie verlangt dem Leser viel Kraft und Durchhaltevermögen ab, weil man nach dem Ende des erstens...
Veröffentlicht am 8. November 2001 von Amazon Customer

versus
24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nur teilweise bestätigt, 'Durstrecken' in der Mitte der Serie
Ich habe mir die Otherland-Serie geholt, weil sie mir von verschiedenen Seiten empfohlen wurde und insgesamt wurden diese hohen Erwartungen nur teilweise bestätigt.

Meiner Meinung bietet der Stoff von Otherland sehr großes Potential, dies zeigt sich in der glaubwürdigen, sehr detaillierten Darstellung dieses ‚Universums’ und der...
Veröffentlicht am 17. Juni 2006 von arfe


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83 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Überlegen Sie gut, bevor Sie anfangen!!!, 8. November 2001
Vor ein paar Stunden habe ich den vierten Teil von Williams' monmentalem Cyper-Epos beendet, allerdings in englischer Sprache. Daher möchte ich jeden warnen, der mit dem Gedanken spielt, mit "Stadt der Goldenen Schatten" zu beginnen: Die Otherland-Tetralogie verlangt dem Leser viel Kraft und Durchhaltevermögen ab, weil man nach dem Ende des erstens Teils wie süchtig nach Auflösung der Geschichte verlangen wird. Wer es bis dorthin schafft, wird nicht umhin können, den Rest auch zu lesen, egal wie oft man das Buch auch für immer weglegen möchte.
Williams' Charaktere, auch die Nebencharaktere, sind vielschichtig, ungewöhnlich und interessant. Williams selbst hat sich seit Memory, Sorrow & Thorn literarisch weiterentwickelt und präsentiert dem geneigten Leser amtosphärisch dichte Phantasie-Welten, bisweilen sogar in einem recht sprachgewaltigen, bildhaften Stil. Außerdem ist seine Sicht der nahen Zukunft, der des Informationszeitalters, stimmig und nachvollziehbar, wenn auch nicht in allen Aspekten wünschenswert. Trotz Cyberpunk & SF bleibt Williams größtenteils im Rahmen der Vorstellbarkeit, zumindest was das RL (Real Life) angeht. Das mögen alles gute Gründe sein, sich des Werkes anzunehmen, und jedem, der die nun folgenden Kritikpunkte für weniger relevant hält, kann ich die Lektüre nur wärmstens ans Herz legen.
Deutliche Schwächen gibt es im Plot, oder vielmehr bei der Aufrechterhaltung des Spannungsbogens. Am Ende des ersten Teils sind die meisten Fragen gestellt - unsere Hauptcharaktere befinden sich mittem im Getummel einer immer verrückter werdenden Geschichte: Welche Rolle spielt der mysteriöse Mr. Sellars ? Wer ist der verlorene Paul Jonas, der sich selbst nich zu kennen scheint ? Welche Ziele verfolgt die mysteriöse Gralsbruderschaft, ein weltweites konspiratives Konsortium aus Industriemagnaten, und ihr Kopf, der reichste und älteste Mann der Welt - Felix Jongleur ? Und was hat das alles mit dem Zustand von Renies (eine der Hauptakteure) Bruder zu tun ? Der Leser hat, wie die Charaktere, viele dunkle Vorahnungen, aber nur wenig Greifbares in der Hand.
Als Leser hofft man, einige Antworten in Teil 2 zu erhalten... und wird bitter enttäuscht. Dieser ist der schwächste der vier Teile. Die Akteure werden durch eine Vielzahl virtueller Welten geschleudert, die Anlehnungen an Märchen, Mysterien, Sagen und Geschichte in sich vereinigen. Diese sind für sich Kleinode schrifstellerischer Imagination, doch als man sich dem Ende zweiten Teils nähert, hat man zwar viele dieser Welten mit den Charakteren bereist - mehr oder weniger willentlich -, aber immer noch keine wirklichen Antworten. Das Prinzip "Trenne die Gruppe und beschäftige den Leser damit, wie sich die Teilgruppen wiederfinden" hat Williams dabei deutlich überstrapaziert, und den nach Aufklärung lechzenden Leser gleich mit: Es kostet Kraft, diesen zweiten Teil zu beenden - weniger wäre deutlich mehr gewesen.
Leider geht es auch in Teil 3 nicht viel besser weiter. Immer mehr Fragen, immer mehr Verwirrung bis Williams - endlich - im letzten Drittel wieder zur Sache kommt. Langsam verknüpfen sich die Handlungstränge, und damit passen auch die einzelnen Mosaiksteine endlich zusammen. Der Übergang zum letzten Teil ist fast nahtlos, und hier geht es nun wirklich los. Williams treibt die Handlung extrem schnell voran, und jagt von einem zum anderen Höhepunkt - man möchte während keiner der 900 Seiten das Buch zur Seite legen. Harte Arbeit wird belohnt - es gibt endlich die ersehnten Antworten, und alles ist noch viel, viel unglaublicher, als man bisher vermuten konnte.
Wer gewillt ist, sich auf diese lange, faszinierende Reise nach Otherland zu begeben, wird im vierten Teil endlich für die Mühen entschädigt. Und wenn man die letzte Seite umdreht, beschleicht einen der allbekannte Wehmut, dass diese grandiose Geschichte nun zu Ende ist.
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Erwartungen nur teilweise bestätigt, 'Durstrecken' in der Mitte der Serie, 17. Juni 2006
Rezension bezieht sich auf: Otherland 1. Stadt der goldenen Schatten (Taschenbuch)
Ich habe mir die Otherland-Serie geholt, weil sie mir von verschiedenen Seiten empfohlen wurde und insgesamt wurden diese hohen Erwartungen nur teilweise bestätigt.

Meiner Meinung bietet der Stoff von Otherland sehr großes Potential, dies zeigt sich in der glaubwürdigen, sehr detaillierten Darstellung dieses ‚Universums’ und der verstrickten, wendungsreichen Handlung.

Der Fehler Williams liegt jedoch bei der Länge der Bände: Die Auflösung aller Fragen erwartet den Leser erst nach >3000 Seiten. Zeitweilig durchreisen die Protagonisten ohne erkennbaren Grund (es wirkt recht beliebig, alles andere als zielstrebig) verschiedene 'Welten', wobei jeweils ~100 Seiten zu lesen sind nur damit ein Schlüsselereignis stattfindet, welches die Handlung weiter bringt. Es wird dabei zur Regel, dass die Charaktere aussichtlosen Situation (mal wieder) ganz knapp entkommen. Das an sich ist kein Problem, macht eher das Buch spannend, verliert aber nicht erst beim 10. Mal an Glaubwürdigkeit. Auflockerungen bieten hierbei der Wechsel der Perspektive, oft mehrmals je Kapitel. Dadurch wird immens Spannung an manchen stellen durch cliffhanger aufgebaut, kann aber auch zum Teil nerven, da an einer spannenden Stelle zu einem anderen Handlungsstrang gewechselt wird, der für den Leser zum Teil alles andere als interessant in diesem Moment ist. Gut gelungen sind die Nachrichten-Einschübe zu Beginn jedes Kapitels, diese versetzen einen vor allem zu Beginn der Bücher in die Welt von Otherland.

Fazit: Otherland ist lesenwert, für alle, die in eine sehr detaillierte, fantastische und zukunftskritische Welt kombiniert mit einer interessanten Kernhandlung eintauchen wollen und nicht vor den zum Teil langen ‚Durststrecken’ in der Mitte der Reihe zurückschrecken.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Kein Buch für Zwischendurch, 26. November 2003
Von 
Angua (Kornelimünster) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Stadt der goldenen Schatten der spannende Anfangsband einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams (Osten Ard) ja bekannt.
Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. Ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band, denn in Band eins scheint Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt zu haben (weshalb ich mich mit der Benotung auch noch ein wenig zurück halte).
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht Inhaltsangaben lesen, 30. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Otherland 1. Stadt der goldenen Schatten (Taschenbuch)
Lieber Heyne Verlag,
bitte, wenn ihr schon so wunderbare Bücher wie OTHERLAND herausgebt, und noch dazu in einer wirklich gut zu lesenden deutschen Übersetzung - wenn ihr also so viel so richtig macht, spoilert doch bitte nicht bei den auf den Umschlag gedruckten Inhaltsteasern.

Als Erstleser weiß man nämlich selbst bei Kapitel 16 eigentlich noch nicht, was hinter allem steckt, oder was "Otherland" sein könnte, und das ist für mich absolut Teil der OTHERLAND-Magie - die Suspense, mit der Tad Williams so wahnsinnig großartig operiert.

Kerndetails in Inhaltsangaben auf Klappentexten zu verraten, ist wirklich zum Kopfschütteln. Es beeinflusst den Blickwinkel, unter dem man die Geschichte liest, absolut.
Daher mein Sternabzug.

Kann allen Erstlesern nur dazu raten, diese Inhaltsteaser nicht zu lesen ....sie sind nämlich leider weniger Teaser als Spoiler, und klauen einem einen ganz wichtigen Teil der Magie.
(Auf der OTHERLAND Hörspiel-Box ist es übrigens noch schlimmer. Sie ist sehr zu empfehlen, aber auch hier kann ich nur dazu raten, gezielt wegzugucken, wenn man die CDs aus der Hülle nimmt, wegen der konkreten Inhaltsangaben unter jeder CD....)
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen miserable Papierqualität der gebundenen Ausgabe, 9. Januar 2003
Von Ein Kunde
Zum Inhalt des Romans brauche ich nichts mehr sagen, dazu ist in anderen Rezensionen genügend zu lesen. Nur soviel: Die Geschichte selbst wäre mir 4 Sterne wert, nicht aber die Qualität des Buchs an sich. Annähernd 1000 Seiten, die aus allerdünnstem, minderwertigstem Papier bestehen. Der Effekt: Der Text der vorangehenden Seite scheint deutlich auf die aktuelle Seite durch. Anscheinend hat der Verlag das Problem erkannt und deswegen den Text etwas heller gedruckt anstatt auf anständiges Papier zurückzugreifen. Eine große Frechheit, die das hochpreisige Lesevergnügen stark beeinträchtigt. Es widerstrebt mir, für solch minderwertige Qualität so viel Geld auszugeben. Daher werde ich mir die weiteren Teile erst zulegen, wenn Taschenbuchausgaben erhältlich sind.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen internet- matrix- phantasie, 18. Dezember 2006
Rezension bezieht sich auf: Otherland 1. Stadt der goldenen Schatten (Taschenbuch)
der erste roman des otherland zyklus strapaziert den leser doch schon erheblich-

diverse handlungsstränge werden eröffnet und nach 900 seiten kurz vor ende des buches findet noch nix zusammen-

ein indiz dafür, dass man noch 3000 seiten lesen muss !

die idee von der verstrickung im netz und deren folgen wird hier aufs intensivste ausgelebt

- dagegen ist matrix farblos-

der autor macht auch noch anleihen bei klassikern wie z.b. alice im wonderland, in deren welt die protagonisten

des buches auch befördert werden

vom konzept her sehr interessant, wird die handlung etwas zu vielfältig und unübersichtlich

man muss halt alle folgen und damit 3900 oder so seiten lesen, um zum ende zu gelangen...

eigentlich sollte dieser zyklus als ein roman ausgegeben werden - egal wie dick..

für vielleser und internetfreaks ein gefundenes fressen,

aber schwerverdaulich für normale verhältnisse
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Techno-Fantasy mit Phantasie, 30. November 2004
Tad Williams legt hier ein äusserst spannendes Abenteuer vor. Er schafft es gleich von Anfang an, eine Neugier aufzubauen, die einen in der Roman-Welt und der darin enthaltenen virtuellen Welt gefangen hält. Ein absolut internationales Buch, Williams hat sich offenbar Mühe gegeben, die Protagonisten gleichmässig auf die Kulturen zu verteilen.
Wer sich schon selbst Gedanken über die weitere Entwicklung der Computer und den damit verbundenen Möglichkeiten gemacht hat, wird hier sicher einige seiner Ideen wiederfinden.
So wurde der derzeitige Stand der Technik konsequent weitergedacht und endet in einer virtuellen Welt, die an der Schwelle zur Perfektion steht.
Dieses Buch wird viele ansprechen. Sowohl die Computerspieler, die hier ihre Träume wahr werden sehen, wie die Kulturkritiker, die befürchten, das die menschliche Kommunikation verkümmert. Kritikern als auch Techno-Jüngern wird Stoff über tausende von Seiten gegeben, um ihre eigenen Gedanken und Fantasien zu vervollständigen oder auch zu hinterfragen. Die technologischen Unterschiede zwischen Nord und Süd nehmen zu, angesichts der Komplexität und Realitätsnähe dieser Welten scheint es für viele zunehmend auch eine Alternative zur realen Welt. Die Grenzen zwischen Mensch und Maschine verschwimmen.
In diesem Rahmen bewegen sich die Helden und Bösewichte um einander zu bekämpfen. Und dieser epische Kampf findet in der Realität als auch in der Virtualität statt. Die Fülle von Figuren lässt einen gerade am Anfang ab und an den Überblick verlieren.
Leider gelange ich im zweiten und vor allem im dritten Band stellenweise zur Einsicht, hier mussten Seiten gefüllt werden. M.E. hätten es drei Bände genauso getan. Die Geschichte hätte nichts dadurch verloren. Das bleibt aber einer der wenigen Kritikpunkte in diesem sonst sehr faszinierenden Werk. Vielleicht hat es das Zeug zu einem Klassiker.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen otherland, 14. November 2012
Absolut empfehlenswert. Richtig spannende Geschichte kann es nicht aus der Hand legen. Otherland soll auch 2014 in die Kinos kommen also schnell lesen......
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein teilweise langer Spaß, 9. Mai 2001
Von Ein Kunde
Nach einigen 100 setien legt man nun den ersten Band zur Seite und fragt sich: "Das wars schon?". Otherland macht süchtig, süchtig nach mehr. Nach 900 Seiten ein offnenes Ende vorzufinden ist schon hm....nennen wir es bitter, doch die dadurch aufgebaute Spannung macht vieles davon wett. Der Gedanke mancher Leute das dies Geldschinderei wäre mag mir nciht so recht kommen, da Williams geschickt mit dem Nervenkostüm des Lesers spielt die Handlung teilweise fast schon schmerzhaft langzieht....und dann überraschenderweise trotzdem wieder eine Spannung und Fahrt aufbaut mit der man fast nciht mehr gerechner hatte. Kurzum: Mitreißende Story, Fazinierende Charaktere und wer weiß wies weitergeht :)
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11 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Science-Fiction und Fantasy, 2. September 1999
Von Ein Kunde
In seinem Buch "Otherland - Stadt der goldenen Schatten" beschreibt Tad Williams den Kampf mehrerer Menschen gegen eine unsichtbare Verschwörung wirtschaftlich und somit politisch einflußreicher Menschen, der etliche Kinder zum Opfer fallen. Viele Kritiker schrieben, Tad Williams habe ein neues Genre geschaffen; dem ist natürlich nicht so. Er hat es jedoch geschafft, die Bereiche Science-fiction und Fantasy so miteinander zu verbinden, daß die Geschichte nicht darunter leidet. Glleichzeitig schafft er es auch noch, gesellschaftskritische Aussagen zu entwickeln. Die Erzählung wirkt sehr akribisch, fast perfekt. Der Autor macht es einfach jedem recht. Der Technikscheue freut sich über grundlegende Erklärungen, der Freak über sehr detaillierte Beschreibungen, der Fantasy-Fan über seitenlange Schilderungen und geheimnisvolle Welten und auch die Charaktere sind sehr ausführlich vorgestellt und keinesfalls eindimensional. Die Auswirkungen dieser Ausführlichkeit ist dann auch die Schwäche des Buches. Mindestens fünf verschiedene Handlungsstränge und der gewollt undurchsichtige Aufbau zehren an den Nerven des Lesers. Sicher ist das Buch auch spannend, aber nur an bestimmten Stellen. Die extrem genaue und detaillierte Ausarbeitung des Plots hält die Geschichte leider auf. Die Länge dürfte einzigartig sein. Das Buch umfasst zwar "nur" ca. 800 Seiten, doch gibt es kein Ende, nicht einmal ein Ende einer Teilgeschichte. So liest man nur den ersten Teil eines insgesamt über 3000 Seiten langen Romans. Belohnt wird man allerdings durch zahlreiche interessante Einfälle. Auch die sprachliche und erzählerische Qualität ist hervorragend. Selbst soziale Dialekte wurden berücksichtigt und mehrere personale Erzähler, die teilweise sogar quasiparallel auftreten, machen es dem Leser leicht, sich mit den Protagonisten (und Antagonisten) zu identifizieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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Otherland 1. Stadt der goldenen Schatten
Otherland 1. Stadt der goldenen Schatten von Tad Williams (Taschenbuch - 2. September 2005)
EUR 9,95
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