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am 12. April 2007
Das zweite Buch stürzt sich bereits mit den ersten Seiten in die Handlung. Während der erste Teil noch leicht verwirrend war, weil die Beziehungen der Charaktere untereinander noch nicht ins Blut gegangen sind. Liest sich Dämmerung hingegen schon viel flüssiger, allerdings nicht unbeschwerter (zumindest zu Beginn). Denn die kleine Jaenelle, die man bereits zuvor lieb gewonnen hat, erholt sich nur Schwer von ihren Verletzungen. Diese rührenden Beschreibungen der Autorin, wie sich alle um Hexe bemühen, dass sie sowohl körperlich als auch seelisch wieder gesund wird, lassen die anfängliche Abneigung gegen Dorothea und Hekatah und deren Intrigen in Hass umwandeln.

Höhepunkte in diesem Buch sind die Neuen Mitspieler (vorlaute aber sehr mächtige Gören), wie sich Jaenelle ihrem Schicksal fügt und die Beziehung zwischen Daemon und Jaenelle, die immer enger wird.

Selten ist das zweite Buch besser als das Erste, doch hier scheint die Autorin mit jedem weiteren Buch den Leser an sich zu binden. Jeder weitere Teil ist ein absolutes muss.
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Das Buch hat bei mir einen etwas zwiespälitgen Eindruck hinterlassen: Natürlich ist es schön wieder in die Welt der schwarzen Juwelen zurückzukehren, aber es hat im Vergleich zum ersten doch deutliche Schwächen, die v.a. darin liegen, dass es keine durchgängige Handlung gibt, der rote Faden fehlt. Ich hatte den Eindruck dieses Buch dient nur dazu, um bis zum dritten Teil zu überbrücken.
Kurz zur Handlung: Jaenelle kann sich an die Ereignisse in jener Nacht nicht mehr erinnern u. kehrt erst zwei Jahre später aus dem Twisted Kingdom zurück. Saetan hat sie inzwischen nach Kaleer gebracht, wo sie nun mit ihm lebt. Das große Manko dieses Buches ist, dass Daemon so gut wíe nicht vorkommt, da er den Weg aus dem Twisted Kingdom nicht bewältigen konnte(sind wir mal ehrlich, die meisten weiblichen Leser sind doch vor allem an seiner Geschichte interessiert!). Lucivar sitzt immer noch in den Salzminen von Pruul, kann aber schließlich fliehen...
Viele Figuren aus dem ersten Teil wie Surreal tauchen nur am Rande oder gar nicht auf. Dafür werden viel neue Figuren eingeführt, wie Jaenelles Freunde und die KINDERED=Tiere, die auch Juwelen tragen(sehr nette Idee!!)Ansonsten gibts über den Inhalt nicht viel zu sagen...
Es ist natürlich schön wieder in die Welt der schwazen Juwelen zurückzukehren, abder der zweite Teil ist u. bleibt der schwächste!
Natürlich hab ich das Buch auf englisch geselesn, wie auch den 1. Teil; den 3. lese ich gerade.Deswegen mein Tipp: nicht warten, sondern im Original lesen, v.a. da ich (inzwischen besitze ich den ersten Teil auch auf deutsch) festestellen musste, dass mindestens an einer Stelle die deutsche Ausgabe gekürzt wurde!!!!(an einer delikaten Stelle, als Lucivar gegenüber seiner Herrin gewaltttätig wird!)Also lieber im Original lesen, zumal ich zugeben muss, dass ich auch nicht solange warten könnte, bis alle auf deutsch erschienen sind. Ich konnte sie nämlich gar nicht mehr aus der Hand legen, und hab mir geich alle weiteren Bücher bestellt!Also, mein Tipp:Trotz schwächen im 2. Teil unbedingt lesen!!!!Eine geniale Trilogie!!!
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am 17. Januar 2007
Ich habe alle Bücher der DJ Reihe gelesen und ich muss sagen,Anne Bishops schreibstil ist meiner meinung nach wirklich aussergewöhnlich.

Auch der zweite Teil Dämmerung habe ich verschlungen und wie beim ersten Teil lies das Buch sich flüssig lesen,trotz ein paar Fehler in der Rechtschreibung und der Logik......(Übersetzer???!!!????)

Und wie beim ersten Teil bin ich in dieser Welt aus Leidenschaft,Fantasy und Obsessionen nicht mehr raus gekommen...Auch bei diesem Teil musste ich oft laut lachen,und manche Gewaltszenen haben mich blass werden lassen.....

Wie beim ersten Teil kann ich nur sagen: TOP:LESEN oder es sein lassen,denn die Richtung,die Anne Bishop einschlägt,ist nicht für jeden etwas!!!!!
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am 24. August 2005
Ich habe mir schon den ersten Teil der Black-Jewels-Trilogy am Erscheinungsdatum gekauft. Damals war es "Zufall", dass ich ausgerechnet an jenem Tag im Buchladen war, um mir was neues zum Lesen zu holen.
Nachdem ich das Buch fertig gelesen hatte (am Tag nachdem ich es gekauft hatte), konnte ich das Erscheinen des zweiten Teils kaum noch erwarten und bin aus allen Wolken gefallen, als ich las, dass das Buch erst im Oktober 2005 (immerhin 6 Monate später!!!!) erscheinen sollte.
Also habe ich mir kurz entschlossen die gesamte Trilogie im englischen Original gekauft und in einem Zug durchgelesen. Und das obwohl ich zwei Tage später mein schriftliches Abitur schreiben musste...
Ich kann dieses Buch, wie jedes weitere, das im Zuge der "schwarzen Juwelen" erschienen ist und erscheinen wird nur wärmstens empfehlen (z.b. der Roman "The Invisible Ring", der vor der Trilogie spielt, und die Kurzgeschichtensammlung "Dreams made Flesh", deren Handlung nach "Queen of the Darknes" - dritter Band - angelegt ist, und wo es wieder viel über Daemon zu lesen gibt!!).
Leute, was besseres gibt es nicht.
Der rote Faden durch diesen Band ist Jeanelle und die Bindungen der Hauptcharaktere zu ihr. Ansonsten gibt es viele Einzelepisoden, in denen der Leser etwa Surreal oder auch Daemon begleitet, obwohl dieser im späteren Verlauf immer seltener auftaucht, da er ja im "Twisted Kingdom" gefangen ist. (Sorry, ist schon so lange her, dass ich den ersten Band auf deutsch gelesen habe, dass ich mich mittlerweile an die dort verwendeten Begriffe nicht mehr erinnern kann, und daher nur die englische Terminologie verwenden kann...)
Im dritten Band liegt der Schwerpunkt auf Daemons und Jeanelles Beziehung. Für alle die also hauptsächlich an Daemon interessiert sind (so wie ich auch *g*) entschädigt der dritte Teil somit vollkommen.
Der zweite Teil - Dämmerung/Heir to the Shadow - mag der Schwächste der Trilogie sein, aber er ist dennoch herausragend und ein absolutes Muss, da er Jeanelle und Saetan von allen Bänden am besten charakterisiert!
Viel Spaß beim Lesen.
Ihr werdet auch dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen können.
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am 10. Januar 2006
Ich habe bereits den ersten Teil verschlungen und den zweiten direkt hinterher. Der zweite reicht zwar nicht an den ersten heran, ist aber trotzdem äußerst lesenswert. Wunderbarer Erzählstil, liebevoll ausgearbeitete Charaktere und eine fantastische Welt und Story. Ausserdem weitaus humorvoller als der erste Teil...es ist schon klasse wie ein kleines Mädchen den Höllenfürsten zur Verzweiflung bringt.
Ich kann nur jedem empfehlen der düstere Fantasy mag "Die schwarzen Juwelen" zu lesen.
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am 16. Januar 2014
Inhalt:

Intrigen ranken sich um die junge Jaenelle. Die Macht der leibhaftigen Hexe wird von vielen begehrt. So auch von der Hohepriesterin Hekatah und der grausamen Königin Dorothea. Unter ihrer Anleitung soll Jaenelle in ein willenloses Werkzeug verwandelt werden.
Saetan, ihr Adoptivvater muss all seine Kräfte aufbieten, um die Intrigen der beiden aufzudecken und die zerbrechliche Jaenelle zu beschützen.

Meine Meinung:

-Briarwood ist ein süßes Gift- So wird das Institut Briarwood von Jaenelle beschrieben, in dem unausgeglichene junge Mädchen von Blut hingebracht werden. Die Erziehungsanstalt wird von den überforderten Eltern hochgelobt, denn in dem Vorstand befinden sich etliche einflußreiche Personen.

Sehr lange wusste der Höllenfürst Saetan nicht, weshalb Jaenelle jedes Mal voller Entsetzen von ihrer Familie in seine Burg kam. Wusste nicht, dass Jaenelle gezwungen war heimzukehren, da sie um die Unversehrtheit ihrer Schwester fürchtete, denn ein Mädchen von Blut kann zerbrochen werden, wenn ihr in der Nacht, in der sie ihre Jungefräulichkeit verliert, Gewalt angetan wird.
Zu spät erfuhr Saetan was wirklich in Jaenelles Heimatort vor sich ging.
Die Mitglieder der Erziehungsanstalt stellten sich als sadistische Männer heraus, die den Geist der Mädchen zerbrachen um ihnen die Macht zu nehmen. Weil Jaenelle die anderen nicht verlassen konnte, wurde auch sie zum Opfer.

Bereits gegen Ende von Band eins wusste ich, der zweite Teil würde es schwer haben mich zu überzeugen. Die Folgen der Vergewaltigung, die Jaenelle erlitten hatte und das in so jungen Jahren, konnten nicht einfach so mit wenigen Worten abgewendet werden. Zum Glück aber, nahm sich die Autorin die benötigte Zeit und Seitenanzahl, um genau diese schwierige Situation zu meistern.

Dämmerung handelt hauptsächlich von Jaenelle und ihrem Weg zurück aus der Dunkelheit.

Zerbrochen an Geist und Körper, irrte Jaenelle im verzerrten Reich. Ihr Körper schien leer zu sein, denn um die Qualen des brutalen Missbrauch zu umgehen, zog sich ihr Geist zurück. Daemon Sadi, der sie mithilfe der Attentäterin Surreal aus Briarwood fortbringen konnte, befürchtet, sie zu verlieren. Die Bande der Freundschaft und der Hingabe, die er für das zwölfjährige Mädchen empfindet, scheinen nicht auszureichen um sie aus dem Wahnsinn zu befreien. Der Kelch, das innere Selbst, wurde zerschmettert, folglich steigt er hinab in die Dunkelheit auf der Suche nach jener, die einst seine Königin und seine Geliebte werden würde.
Hier wanderte die Autorin auf einen schmalen Grat. Daemon Sadi ist der geborene Verführer, und er weiß sein Handwerk gut einzusetzen. Als er Jaenelle endlich erreicht, fügt er seinem eigenen Selbst ebenfalls Schaden zu. Jaenell jedoch setzt alles daran diesen Kelch wieder zusammenzufügen. Als er sie anfleht sich ebenfalls zu retten, weigert sie sich. Zu schlimm ist die Erinnerung an das, was sie erdulden musste.
Daemon bleibt nichts anderes übrig, als seine Kunst bei ihr einzusetzen. Damit meine ich nicht, dass er sie im körperlichen Sinne verführt. Jaenelle ist gleich Kind, aber auch eine Frau, Hexe. Und genau das machte den Unterschied, weswegen ich diese Szene als gelungen ansehe. Mithilfe seiner Gabe weckt er die Neugierde der beiden und verführt sie, um sie immer weiter aus dem Wahnsinn herauszulocken, Stufe um Stufe. Gleichzeitig verweigert er ihr die Erlösung, damit sie in ihren Körper zurückkehrt. Diese Tat, die er als Verrat ansieht, rettet Jaenell zwar von dem Wahnsinn, raubt ihm jedoch den Verstand.
Da sie von den Häschern Briarwoods verfolgt werden, übergibt er Jaenelle in die Obhut seines Vaters, des Höllenfürsten Saetans und bleibt zurück, um jede Spur der beiden zu verwischen.
So viel zum Ende des ersten Bandes.

In Dämmerung benötigt Jaenelles Körper zwei Jahre um ganz zu genesen und endlich zu erwachen. In den Tiefen ihrer Augen sind die schlimmen Erlebnisse verborgen, doch sie hat die Erinnerung an Daemon Sadi verloren. Niemand wagt, diese Erinnerung an ihn zu wecken, aus Furcht, auch die anderen, viel schlimmeren hochzurufen. Folglich schweigen all ihre Freunde zu ihrem Wohl. Jaenelle selbst zieht sich vor ihren einstigen Freunden zurück, scheint niemandem vertrauen zu können, bis Lucivar, der endlich aus den Salzminen fliehen konnte, sie erreicht.
Acht Jahre lang währt der Weg, den Jaenelle gehen muss um die schreckliche Vergewaltigung zu verarbeiten. Eine große Stütze sind ihr ihre Freunde. Glaubhaft wurden Wutausbrüche geschildert und Nächte, in denen sie schreiend aus Albträumen erwacht. Ich erwähnte schon, dass die Autorin gute Arbeit geleistet hatte. Hier ging kein zehnseitiges Heilungsverfahren vonstatten, nach denen Jaenelle wieder das unversehrte Kind wurde.
Obwohl die junge Heldin des Buches sich ihren schlimmen Erinnerungen gestellt hat, fühlt man, dass es noch mehr Zeit brauchen wird um ganz zu heilen.
Ein besonders wichtiger Aspekt im zweiten Band ist Lucivar. Jener hat endlich die Freundin seines Herzens erreicht, die er sich so sehr gewünscht hat. Seiner Hilfe ist es auch zu verdanken, dass Jaenelle aus sich selbst herauswächst.

Sehr wenig bekam ich von Daemon zu lesen. Ich erinnere mich, als ich vor Jahren dieses Buch las, konnte ich es kaum erwarten, dass die beiden einander wieder begegnen, so sehr liebte ich ihre Geschichte. Jetzt habe ich das Gefühl, alles besser zu verstehen. Es würde nicht passen, wenn sie einander sofort begegnen.

Einen anderen, sehr wichtigen Aspekt der Geschicht stellten Jaenelles Gegnerinnen dar. Die Königin Dorothea, aber auch das Wissen, dass diese von der dämonentoten Hohepriesterin Hekatah geleitet wird.
Jene war einst die Gemahlin Saetans. Weil sie wusste, wie sehr der Höllenfürst seine Kinder liebte, schenkte sie ihm zwei Söhne, in dem Glauben, er würde ihr dadurch auf den Thron des Schattenreichs helfen. Als Saetan nichts dergleichen in die Wege leitete, schickte sie ihm das dritte neugeborene Kind in Teilen zurück. Seither versucht sie sich selbst zur Königin des Schattenreiches aufzuschwingen. Alleine diese Beschreibung von ihr, lässt erahnen, zu was Hekatah fähig ist.

Meine Bewertung:

Auch Band zwei habe ich in kürzester Zeit fertig gelesen. Die gute Qualität der Geschichte hat sich fortgesetzt. Ich habe mitgelitten und mitgelacht. Vor allem die glaubhaft dargestellte Jaenelle hat mich gefesselt und mich tief in die Geschichte hineingezogen. Dies ist Dark Fantasy wie ich sie mag und auch wenn die Bücher schon älter sind, so empfinde ich sie als zeitlos und empfehle sie gerne mit 5/5 Marken weiter.
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am 3. Juni 2011
Begeistert vom ersten Teil startete ich in die Fortsetzung. Das Buch knüpft direkt an das erste an. Dieses Mal fiel es mir leichter, der Autorin zu folgen hinsichtlich der vielen verschiedenen Charakter. Denn die ganzen Verbindungen hatte man ja bereits im ersten Buch kennen gelernt.

Jaenelle findet aus dem Abgrund zurück und lebt bei Saetan. Es wird geschildert, wie sie langsam zu einer jungen Frau heran wächst und ihre Ausbildung zur Hexe genießt. Es gibt sehr viele witzige Szenen, denn sie und ihre Freundinnen stellen das Leben der Krieger doch ganz schön auf den Kopf.

Daemon hingegen ist versunken im tiefen Abgrund und findet während des Buches den Weg nicht wieder zurück. Erst am Ende scheint es doch noch Hoffnung für ihn zu geben als Jaenelle sich an ihn erinnert und ihm zur Hilfe eilt.

Man lernt viele neue Wesen kennen wie z.B. die Einhörner und Wölfe. Traurig ist die Szene am Schluss, als die Einhörner angegriffen werden und abgeschlachtet werden.

Im großen und ganzen war das Buch leider nicht so spannend wie das erste. Teilweise ziehen sich die Szenen doch sehr zähflüssig und trotz der hohen Seitenanzahl passiert weit weniger als im ersten Teil. Am Ende wird es wieder actionreich und sehr gut aber zwischendrin war es sehr langatmig.

Alles in allem jedoch ein gutes Buch und ich bin gespannt, wie es im 3. Teil weitergeht.
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TOP 500 REZENSENTam 12. August 2008
Sie haben die Schnauze gestrichen voll von Zwergen, Elfen und Co.? Ihnen gehen die Drachen auf den Keks, Sie hassen das Auenland und können die kitschigen Sagas von wackeren schwertbewaffneten Recken nicht mehr lesen? Dann ist dieses Buch was für Sie: Gothic-Fantasy - mal was ganz anderes.

Im garantiert Hobbit-freien Band 2 setzt Anne Bishop die Geschichte um "Hexe" Jaenelle und Höllenfürst Saetan auf gewohnt hohem Niveau fort. Die Athmosphäre ist sehr dicht und schaurig-schön düster, die Charaktere sind allesamt sehr glaubwürdig und lebhaft beschrieben.

Inhalt: Lucivar befreit sich und kehrt aus der Gefangenschaft in den Minen zurück, Daemon - der in diesem Band kaum eine Rolle spielt - ist in der Schattenwelt gefangen, Hekatah und Dorothea schmieden weiter finstre Pläne - und Jaenelle wird vom Teenager zur jungen Frau, die am Ende des Buches ihren eigenen Hofstaat gründet - mit einigen Überraschungen, die hier noch nicht verraten werden sollen.

Fazit: Anne Bishop hat die eingefahrenen Pfade der Fantasy à la Herr-der-Ringe einfallsreich verlassen und mutig Neues gewagt. Genial - 5 Sterne!
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am 29. Oktober 2006
Im zweiten Buch der DJ bekommt endlich auch Lucivar mehr Tiefe (der zumindest für sehr viele weibliche Leserinnen moindest so interessant ist wie Daemon). Das Zusammentreffen der verwandten Wesen mit den Blutleuten der Hölle ist sehr amüsant beschrieben und spätestens wenn dann noch Jaenelles menschliche Freunde ins traute Heim Saetans einfallen bleibt kein Auge mehr trocken.

Ich fand Dämmerung besser als Dunkelheit, vielleicht aus dem einfachen Grund, dass ich mich mittlerweile in der Welt der Blutleute zurechtgefunden hatte, was ja im ersten Buch teilweise schwierig war.

Ansonsten: Kaufen. Lesen und Geniessen auch wenn das Cover und auch der Titel meiner Meinung nach rein gar nix mit dem Inhalt zu tun hat
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am 5. Mai 2006
Man sehe es mir bitte nach, dass ich mich (schon wieder) über die Übersetzung aufrege, aber sollte ich jemanden dazu bewegen, das engl. Original zu lesen, ist es mir das wert. Bishops einzigartiger Stil funktioniert einfach nicht so recht auf Deutsch - Fehler des Übersetzers hin oder her. Stellenweise wirkt das Buch ziemlich holprig, der Gesamteindruck leidet enorm.

Ansonsten ist die Geschichte großartig.

Jaenelle erholt sich nur langsam von ihrer Vergewaltigung und ihrem 4-jährigen Aufenthalt im Verzerrten Reich. Sie kann sich nicht mehr an Daemon erinnern, der ihre Hilfe aber bitter nötig hätte, droht er doch selbst im Wahnsinn zu versinken. Niemand wagt es, sie auf ihre schmerzlichen Erfahrungen anzusprechen und so erwächst sie unter der umsichtigen Obhut Seatans. Nicht alle sind mit diesem Zustand einverstanden und drohen den fragilen Frieden zu zerstören. Niemand hat jedoch Jaenelle gerechnet, die, um ihre Lieben zu schützen, zu dem wird, was sie nie sein wollte - zur Königin.

Wenn inzwischen Lucivar sein Versprechen einlöst, eine Horde junger Hexenmädchen die Höllenpforten einrennt und weiße Kätzchen die Küche der Burg erobern, entstehen süße Höhepunkte, die mich an die Blütezeit von David Eddings erinnern, ja, sie sogar übertreffen. Anne Bishops Bücher sind wirklich empfehlenswert (selbst auf Deutsch ;-), dezenter Hinweis: Originaltitel lautet HEIR TO THE SHADOWS).
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