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4.0 von 5 Sternen Hört mich wohl an! :-)
Hallo Freunde des Dunklen Turms! Wir alle haben wohl mehr als sehnsüchtig darauf gewartet, wieder mit unserer bunten Reisegesellschaft durch Mittwelt zu ziehen und vom faszinierenden Wechselspiel zwischen den verschiedenen Welten zu lesen. Irgendwie lebt die Welt von Roland und seinen Gefährten mehr als alle anderen Geschichten, die ich je gelesen habe (ist das...
Veröffentlicht am 21. Januar 2004 von darktowerx

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht Heyne bald pleite, oder was?
Ich schließe mich hier einigen Vorrednern an und sage gleich vorweg, dass es mir nicht um den Inhalt des Buches und nicht um King geht, sondern um die miserable Arbeit des Heyne-Verlags und des neuen Übersetzers.
Wo ist Joachim Körber, der die ersten vier Bände so phantastisch übersetzte? Wulf Bergner hat mich schwer enttäuscht,...
Veröffentlicht am 18. Februar 2005 von Anni


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geht Heyne bald pleite, oder was?, 18. Februar 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 5: Wolfsmond (Taschenbuch)
Ich schließe mich hier einigen Vorrednern an und sage gleich vorweg, dass es mir nicht um den Inhalt des Buches und nicht um King geht, sondern um die miserable Arbeit des Heyne-Verlags und des neuen Übersetzers.
Wo ist Joachim Körber, der die ersten vier Bände so phantastisch übersetzte? Wulf Bergner hat mich schwer enttäuscht, scheinbar hat er die ersten vier DEUTSCHEN Bände nicht einmal gelesen...
Es sind so viele Fehler, die JEDEM einigermaßen interessierten Leser sofort ins Auge fallen, hier einige Beispiele: Das Spiel "Schloss", was in GLAS eine Rolle spielt heißt hier "Kastell". Aus Eddie wird an einer Stelle Eddy, aus Jake wird Jack. Derartige Fehler hätten nicht sein dürfen. Es geht inhaltlich sogar soweit, dass Herr Bergner aus der dritten Tarotkarte, ehemals "Der Mörder" nunmehr den "Schubser" macht. Wie lächerlich klingt das denn??? Scheinbar hatte der Heyne-Verlag auch kein Geld um eine Korrekturlesung durchzuführen, was NICHT auf die neue Rechtschreibung zurückzuführen ist. Es fehlen Anführungszeichen, es werden Sätze gebildet, die ich teilweise erst beim dritten Lesen verstand - und ich studiere Germanistik. Ich habe nur noch darauf gewartet, dass aus Roland, Ronald wird und er Burger verkauft.
Heyne, bitte schämt euch, ihr habt Kings Werk absolut verunstaltet!!!
Um nun doch noch einige Worte zum Inhalt zu sagen... Die Geschichte des Priesters ist unheimlich langatmig und - naja, langweilig. Wer das Buch noch vor sich hat und sich beim Lesen ähnlich fühlt: Man darf diese Textpassagen überspringen.
King ist bekannt dafür, dass er gerne weit ausholt und das muss man abkönnen, letztlich kommen unsere Revolvermänner (hierzu zählen natürlich auch Jake und Susannah) doch ein ganzes Stück weiter auf ihrer Reise.
Die Abzüge in der Bewertung verdankt meine Rezension jedenfalls zu einem Groß der deutschen Bearbeitung: Wer es kann, lest es im Original!
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hört mich wohl an! :-), 21. Januar 2004
Hallo Freunde des Dunklen Turms! Wir alle haben wohl mehr als sehnsüchtig darauf gewartet, wieder mit unserer bunten Reisegesellschaft durch Mittwelt zu ziehen und vom faszinierenden Wechselspiel zwischen den verschiedenen Welten zu lesen. Irgendwie lebt die Welt von Roland und seinen Gefährten mehr als alle anderen Geschichten, die ich je gelesen habe (ist das Fell von Oy nicht schön weich? *g) und das Beste ist für mich daran, wie King sein Gesamtwerk zu einer einzigen riesigen, weltenumspannenden Saga verbindet. Er bietet uns damit ein unglaublich spannendes, fantastisches Erklärungsmodell für die berühmten grossen Zusammenhänge unserer Welt an. Ja, ich gebe es zu, wenn in diesem Moment eine Tür nach Mittwelt erscheinen würde, ich würde nicht zögern, durchzugehen! Wolfsmond ist keine Reiseerzählung, sondern berichtet über die Befreiung eines Dorfes (ganz in der Nähe des dunklen Ortes, an dem die Brecher ihre Arbeit verrichten) durch unser Ka-Tet. Wovon die calla befreit wird, kann ja jeder selbst lesen, sonst ist es nicht mehr spannend :-) "calla" kommt uns doch bekannt vor, oder? Richtig! Es gibt ein Wiedersehen mit Pater Callahan aus Brennen muss Salem. Es ist natürlich Geschmackssache, ob man die über viele Seiten geschilderte Pilgerfahrt von Callahan spannend empfindet oder nicht; für mich war die Passage über die Flitzer-Highways jedenfalls total genial und hat mich sehr an das Lesegefühl beim Talisman erinnert.
Natürlich hat das Buch ein offenes Ende, und ich bin gespannt, wie es weitergeht. Ich hoffe, dass wir auf dem Weg zum Turm noch auf den Oberbrecher (aus "Atlantis") stossen werden. Von mir bekommt Wolfsmond 4 Sterne. Den fünften unterschlage ich, weil mir weniger gefallen hat, dass gegen Ende des Romans der "Realitätsstatus" unserer geliebten Figuren ziemlich in Frage gestellt wird, wenn die Gefährten den Roman "Salem's Lot" finden. Auch die Anspielung auf Harry Potter hat mir nicht gefallen. Bitte mehr Ernst, Herr King! :-)
Viel Spaß beim Lesen!
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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reisende in Blei, 26. Dezember 2003
Von 
Torsten Scheib "torstenscheib" (Ludwigshafen am Rhein) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Im Vorwort seines Romanes "The green Mile" erzählt Stephen King die Anekdote über eine Leserin, die ihm ein Polaroidfoto mit einem in Ketten steckenden Bären geschickt hatte samt der Warnung 'Bring dass nächste Dark-Tower-Buch sofort heraus oder der Bär stirbt!'. Ein Beleg, der zum einen beweist, wie beliebt die Saga um Roland den Revolvermann ist, zum anderen aber auch nachhaltig deutlich macht, dass die King-Leserschaft keine große Lust hat, auf jeden neuen Roman eine Ewigkeit zu warten.
Leider hat King die "Drohungen" seiner Fans nur halbherzig ernstgenommen und mittlerweile mehr als sechs Jahre verstreichen lassen, ehe er die Odyssee von Roland und seinen Mitstreitern weiterführte. Aber dennoch: Das Warten hat sich mehr als gelohnt!
Nach dem etwas schwerfälligen vierten Buch "Glas" präsentiert King mit "Wolfsmond" nicht nur den bislang dicksten Roman der Serie sondern - nach "Tot" - den vielleicht interessantesten. Dabei unterstreicht King nicht nur die immense Bedeutung von Westernromanen und -filmen in Bezug auf die Saga, sondern präsentiert dem Leser gleichzeitig mit der Region Calla Bryn Sturgis erneut einen faszinierenden Mikrokosmos voller origineller Marotten und Rituale. Doch die Ruhe dieses Ortes ist getrübt: Mit gnadenloser Regelmäßigkeit überfallen seltsame Reiter - Wölfen nicht ganz unähnlich - den Ort und entführen die Kinder nach "Donnerhall", einer geheimnisvollen Stätte jenseits der Region. Wenn die Kinder schließlich wieder zurückkommen, sind sie nichts weiter als leere Hüllen ohne Verstand. In ihrer ganzen Verzweiflung wenden sich die Bürger schließlich an die vier ankommenden Revolvermänner. Dabei macht Roland auch die Bekanntschaft von Father Callahan, der - wie Rolands Mitstreiter auch - nicht von dieser Welt kommt.
Gemeinsam mit dem Geistlichen bereiten sich die vier Neuankömmlinge auf den nächsten Überfall der Wolfsmänner vor, während es gleichzeitig gilt, weiteres Unheil im New York des Jahres 1977 abzuwenden. Und schließlich ist da noch Susannah ...
Es ist schön zu sehen wie Stephen King trotz seiner sechsjähren Abwesenheit vom dunklen Turm noch immer Herr über sein mittlerweile ziemlich komplexes Universum ist, und mit viel Erzählfreude nicht nur die Suche nach dem dunklen Turm sondern auch der Kampf gegen die Wölfe bzw. die neuen Herausforderungen geschildert werden, mit denen Roland und seine Mitstreiter (das Ka-tet) konfrontiert werden. Mit Father Callahan (aus "Brennen muss Salem") gesellt sich außerdem ein weiterer Bekannter aus dem Kingschen Universum zur Turmsuche hinzu, dessen eigene Geschichte übrigens schon selbst einen Roman wert gewesen wäre. Wie oben bereits erwähnt, ist "Wolfsmond" trotz seiner mehr als neunhundert Seiten rasant und originell geschrieben; ein Roman, der Kings (hoffentlich noch immer) ungebremste Freude am geschriebenen Wort überdeutlich wiedergibt. Einziger Wehrmutstropfen an einem ansonsten makellosen Roman ist dementsprechend natürlich auch dass (vorläufige) Ende, dass - ganz wie man es von der Reihe erwartet - in einem dramatischen Cliffhanger bzw. einem der kontroversesten Enden gipfelt, die King jemals geschrieben hat. Dennoch gibt es keinen Grund, den armen Teddybären wieder in Fesseln zu legen: Band 6 der Reihe "Susannah" erscheint bereits im kommenden Frühjahr, ehe im November 2004 mit "Der dunkle Turm" alle Fäden zusammenkommen werden.
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87 von 98 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich - aber Vorsicht!, 6. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Wolfsmond (Broschiert)
Eines vorweg: Ich habe das Buch im englischen Original gelesen.
Endlich ist es da. 4 Jahre haben wir darauf gewartet. Und es hat sich gelohnt. Stephen King hat uns nicht enttäuscht. Der fünfte Teil der Serie macht halt in dem kleinen Ort Calla Bryn Sturgis. Dort werden die Gunslinger gebraucht. Das Phantastische Element gerät hier etwas in den Hintergrund. Es werden aber hier Roboter und ähnliche Wesen eingebaut, die an manches aus den Bänden 2-4 erinnert.
Stephen King weist in seinem Vorwort übrigens darauf hin, daß man den Band nicht lesen sollte, ohne die Teile 1 - 4 zu kennen. Das macht Sinn. Was aber noch wichtiger ist: Es gibt nun noch mehr Verstrickungen zu anderen Stephen-King-Büchern. So spielt Pater Callahan aus "Brennen muß Salem" eine wichtige Rolle. Auch sollte es nicht schaden, die Bücher "Hearts in Atlantis" und "Im Kabinett des Todes" zu kennen. Versteckt, aber für wahre Kenner der Link zu "Schlaflos" (ich sage nur: Skalpell). Im amerikanischen Original ist zu Beginn eine Liste abgedruckt, die die direkte Verbindung der anderen Bücher zur Dark-Tower-Reihe darstellen. Im eigentlichen Sinne handelt es sich um eine Wild-West-Geschichte, die jedoch in Mid-World spielt.
Fazit: Eine gelungene Fortsetzung, die Appetit auf die noch folgenden Bände 6 und 7 macht. Wer die ersten Bücher nicht kennt, sollte jedoch die Finger davon lassen - Ein Einstieg mit diesem Buch macht keinen Sinn. Erst "Schwarz", dann "drei", dann "tot", dann "Glas", dann erst "Wolfsmond"! Nur so versteht man die Verbindungen. Viel Spaß beim lesen - Yer-bugger!
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Geschichte geht weiter, 21. Februar 2004
Ohne Zweifel, ich habe auf dieses Buch gewartet. Jahrelang fragte ich mich wie viele andere ob King die Geschichte des Dunklen Turms noch weiterschreiben wird. 1999 plante ich bereits ihn in Amerika aufzusuchen und mit vorgehaltener Waffe zu zwingen, die GEschichte endlich fertig zu schreiben (bevor er noch mal einen Autounfall hat).
Ich gebe diesem Band vier Sterne, doch bin ich mir nicht sicher, ob das Buch diese Wertung verdient. KLar, ich kann es nicht schlechter bewerten, weil ich solange drauf gewartet hab, und dann gleich 950 Seiten. Aber ich muss doch sagen, dass ich anderen Rezensionen zustimme, die einige negative Aspekte nennen. Die älteren Teile sind besser, definitiv. Aber auch wenn Wolfsmond Längen hat, teilweise verwirrend ist und manchmal sehr von der HAuptgeschichte abweicht, gibt es doch auch in diesem Buch etwas, was die Faszination von den anderen Büchern aufgreift. Der dunkle Turm ist für mich auch weiterhin die großartigste GEschichte und ich freue mich jetzt schon auf die letzten beiden Teile. Aber jedem Leser empfehle ich, nicht zu viele Erwartungen an das lang ersehnte Buch zu stellen. Dann wird man auch nicht enttäuscht und hat schließlich doch ne recht gute Geschichte in der Hand.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fünfter Band der Saga vom Dunklem Turm, 21. November 2003
Nach "Schwarz", "Drei", "Tot" und "Glas" liegt mit "Wolfsmond" der fünfte Band von Stephen Kings Magnum Opus, der Saga vom Dunklem Turm, vor. In einem kurzem Prolog wird der Provinzort Calla Bryn Sturgis mit seinen Bewohnern vorgestellt. Calla Bryn Sturgis hat ein Problem: Alle gut 20 Jahre fallen die "Wölfe" in die Grenzregion ein und stehlen Kinder, eins von jedem Zwillingspaar und in der Gegend gibt es fast nur Zwillinge. Jetzt will der Ort sich gegen den unmittelbar bevorstehenden Übergriff wehren, für die nötige Feuerkraft sollen nach Möglichkeit die Revolvermänner sorgen, die bereits in der Ferne gesichtet wurden.
Während die Honoratioren des Ortes noch abwägen, ob man wirklich den Kampf aufnehmen soll, versuchen Roland und sein Ka-tet bereits hinter das Geheimnis der "Wölfe" zu kommen und eine wirksame Strategie auszuarbeiten. Unterstützung erhalten sie dabei durch den Priester Callahan, den es wie Eddy, Jake und Susannah aus unserer Welt in Rolands Welt verschlagen hat. Callahan, Stephen King-Fans aus "Brennen muss Salem" bekannt, besitzt einen gefährlichen Schatz, der es ermöglicht, zwischen den Welten zu reisen. So gibt es dann wieder viele Reisen in Jakes New York von 1977, wo es gilt, das unbebaute Stück Land mit der Rose zu beschützen. Diesmal kommt die größte Gefahr für Roland und seine Freunde jedoch von innen und bedroht das Ka-tet direkt.
Nach einer Pause von sieben Jahren setzt "Wolfsmond" die Saga vom Dunklem Turm fort, und es ist erstaunlich, wie gut Stephen King trotz dieser langen Zeit die Fäden in der Hand hält und gleichberechtigt weiterführt. Mit Callahan erhält das Ka-tet überraschende Verstärkung und der Autor wieder einmal Gelegenheit, seinen Selbstverweisen einen weiteren hinzuzufügen. Dieser hier ist am Ende vielleicht etwas zu direkt, aber, wer weiß, was Stephen King damit noch im Sinn hat. "Wolfsmond" führt die Entwicklung der Hauptcharaktere und ihrer Suche konsequent fort und endet mit einem Cliffhanger, der das Warten auf den nächsten Band schwer machen wird. Zum Glück scheint es, als ob die Geduld der Fans diesmal nicht allzu lange auf die Probe gestellt wird, da die verbleibenden zwei Bände bereits in Vorbereitung sind.
Abschließend bleibt zu sagen, dass auch der fünfte Band die Einzigartigkeit der Saga im Bereich Fantasy/Horror unterstreicht und hohe Erwartungen für den nächsten Band weckt. Auch sollte man die bisherigen vier Bände gelesen haben. Stephen King fasst zwar deren Inhalt zu Beginn kurz zusammen, empfiehlt aber selber, sich nicht nur darauf zu verlassen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der langersehnte 5. Teil, 7. Januar 2004
Wieder einmal weiß Stephen King den Leser geschickt in seinen Bann zu ziehen, kann er doch Rolands kalte blaue Augen manchmal fast vor seinem inneren Auge sehen, wenn beispielsweise der Revolvermann den Folken der Calla geschickt seine Lügen auftischt, damit die beiden Verräter die Wölfe auf eine falsche Fährte locken.
Der Meister des Horror, der sich auch in den vier vorigen Bänden durchaus von einer anderen Seite zu zeigen wusste, versteht sich blendend darin, Action, Witz, Fantasy, Dramatik und gar Liebe in einer köstlichen Mischung zu servieren - keine Bange, auch der Horror kommt nicht zu kurz, gegen Ende stellt King sich sogar seine eigene Gedenktafel mit "Brennen muss Salem" auf...
Etwas bestürzend allerdings, ist die Tatsache, dass ein neuer Übersetzter den Lesegenuss etwas schmälert, da Roland in diesem Band etwas anders zu sprechen pflegt. Dieses fremdartige Gefühl beim Lesen wird noch verstärkt durch eine weitere Problematik: Teile des vorangegangenen Geschehens wurden vom Meister persönlich abgeändert, so hat sich die Welt nicht mehr weitergedreht, nein, sie hat sich plötzlich weiterbeweget. Wer sich die Mühe gemacht hat, die Neuauflagen zu lesen, wird auch nicht verwundert sein, dass schier unendlich oft die Zahl 19 auftaucht, wird der Revolvermann doch mit der Zahl 19 verflucht. Wer allerdings nicht zu diesen interessierten Lesern gehört, muss sich, genau wie ich, zunächst einmal fragen wie es kommt, dass er all die Anspielungen an die Zahl 19 nicht versteht.
Trotzdem: es bleib ein höllisches Vergnügen, sich lesend durch Mittwelt, Endwelt und all die Versionen von Father Callahans ehemaliger Heimat zu bewegen...
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Long Days and Pleasant Nights, 30. November 2003
Von Ein Kunde
Nach sechs Jahren ist es endlich so weit, der langerwartete 5. Band von Stephen Kings Saga "Der Dunkle Turm" ist endlich in den Buchläden. In Deutschland seit ein paar Tagen, das englische Original schon seit Anfang November. Ich habe es auf englisch gelesen (und das ist auch gut so) werde aber auch ein paar Worte zur deutschen Fassung verlieren.
Was ist "Der Dunkle Turm"? Es handelt sich um eine große Fantasy-Saga, die am Ende 7 Bücher umfassen wird und außerdem das Zentrum von Stephen King's literarischem Schaffen darstellt. Obwohl sie vom Stil recht anders sind als die anderen Bücher von Stephen King werden doch viele Figuren und Ereignisse aus seinen anderen Büchern mit eingeflochten. Es würde mich nicht wundern, wenn sich am Ende herausstellen würde, dass so ziemlich alle Bücher von Stephen King über den "Dunklen Turm" irgendwie zusammenhängen.
"Der Dunkle Turm" besteht bisher aus 5 Bänden, die im Abstand von jeweils ca. 5 Jahren geschrieben wurden:
1) The Gunslinger - Schwarz
2) The Drawing of the Three - Drei
3) The Waste Lands - tot
4) Wizard and Glass - Glas
5) Wolves of the Calla - Wolfsmond Außerdem gibt es wie gesagt andere Bücher, die einen Teil der Geschichte miterzählen. Worum geht es in diesem munumentalen Werk?
In "The Gunslinger" lernen wir den letzten Revolvermann Roland kennen, der den "Mann in Schwarz" jagt. Von diesem bekommt er wichtige Informationen für seine Suche nach dem Dunklen Turm, der das Zentrum aller Welten darstellt und der vom Bösen besetzt wurde. Um seine und alle Welten zu retten muss Roland den Dunklen Turm erreichen.
Dazu erwählt er in "Drawing of the Three" Gefährten, den Drogenkurier Eddie und Susannah, die von einer gespaltenen Persönlichkeit kuriert werden muss. In The Waste Lands kommt der Junge Jake hinzu, den Roland schon in the Gunslinger getroffen hatte. Sie finden den Weg zum Turm und beginnen den letzten Abschnitt ihrer gefährlichen Reise. Wizard and Glass führt den Leser zurück in eine Episode aus Rolands Jugend und in Wolves of the Calla wird die Reise zum Turm schließlich fortgesetzt.
Das ist zwar überhaupt keine ausreichende Beschreibung all der Ereignisse und Storylines aus den ersten Büchern, aber das würde den Rahmen sprengen. Außerdem geht es hier ja um Band 5. Die nachfolgende Beschreibung enthält ein paar Spoiler, aber da ohne gehts nicht.
In diesem Buch kommen Roland und seine Gefährten in das Dorf Calla Bryn Sturgis, das alle 25 Jahre von wolfsähnlichen Geschöpfen heimgesucht wird, die den Menschen einen Teil ihrer Kinder stehlen. Doch dieses Mal soll das nicht geschehen und Roland und seine Freunde sollen dabei helfen. Na, woran erinnert das? Die glorreichen Sieben? Die Sieben Samurai? Richtig, daher stammt die Grundidee.
Aber die Wölfe sind nicht das einzige Problem, dass Rolands Ka-Tet hat. In unserer Welt wird eine Rose, die dort den Dunklen Turm vertritt, von dunklen Mächten bedroht und so müssen die Gefährten einen Weg in unsere Welt finden, um sie zu retten. Dabei kommt ihnen jemand zu Hilfe, der Stephen King Lesern schon bekannt ist. Pater Callahan, der Priester aus "Brennen muss Salem" ist ebenfalls in Calla Bryn Sturgis gestrandet und kennt einen Weg zurück nach New York im Jahr 1977. Und es gibt ein weiteres Problem. Wie man im letzten Buch schon erahnen konnte ist Susannah schwanger, aber nicht mit einem normalen Kind, sie trägt das Kind eines Dämon in sich. Und der sorgt dafür, dass wieder eine dunkle Seite in ihr ausbricht...
Viel zu tun also für Roland und seine Freunde.
Das alles wird äußerst spannend erzählt, erreicht aber irgendwie nicht die Qualität der vorherigen Bücher. Ich weiss nicht, woran es liegt, aber es ist anders. Die Figuren, vor allem Roland, unterscheiden sich teilweise von dem Charakter, der ihnen in den vorangegangenen 4 Bänden aufgeprägt wurde. Außerdem gibt es einige sehr seltsame Wendungen der Geschichte, so dass man sich nach dem Lesen Sorgen um die Richtung macht, in die sich "Der Dunkle Turm" entwickelt. Vor allem am Schluss gibt es einen Hammer, den ich hier natürlich nicht verraten möchte. Aber andere Beispiele als kleine Spoiler: Die Wölfe benutzen Sneetches als Waffen, ein Wort, dass man aus Harry Potter kennt, und irgendwann werden sie sogar als "Sneetch - Harry Potter Modell" gekennzeichnet. Außerdem haben sie Lichtschwerter wie in Star Wars und kleiden sich wie Dr. Doom aus den Marvel-Comics...
Alles recht selsam, mal abwarten, was sich King dabei gedacht hat.
Jetzt aber noch ein paar Worte zur deutschen Fassung.
Ich habe Teil 5 gwie gesagt auf englisch gelesen und bin dann zufällig in einem Buchladen über die deutsche Version gestolpert. Schon auf den ersten Blick kann ich sagen, dass die Übersetzung einfach nur graußlich ist. OK, die Bücher sind bestimmt nicht einfach zu übersetzen, im Original haben einige Figuren einen sicherlich unübersetzbaren Akzent und benutzen schwer zu übersetzende Floskeln. Außerdem erfindet King auch für einige Vorgänge einfach Wörter, die in der Übersetzung durch bekannte, unpassende deutsche Wörter ersetzt werden. Ein Beispiel, die Figuren des Buches können sich im Schlaf an einen anderen Ort versetzen, ähnlich wie das Beamen in Startrek. Im englischen heißt dieser Vorgang todash, ein Wort, das bisher nicht existierte. Im deutschen heißt das nun flitzen!!! Unter flitzen verstehe ich ja eher, nackt übers Fussballfeld zu rennen... ;-)
Ich habe die anderen Bücher des Dunklen Turm alle in beiden Sprachen gelesen und kann nur sagen, die englischen sind um Längen besser. Bei den deutschen gewinnt man sogar manchmal den Eindruck, dass der Übersetzer eines der Folgebücher die vorangegangenen nicht mal gelesen hat!
Also, langer Rede kurzer Sinn: wer des englischen einigermassen mächtig ist sollte sich die deutsche Übersetzung sparen und das Original lesen.
Fazit: Eine gute Fortsetzung der Reihe, die zwar Lust auf mehr macht, aber auf Frage aufwirft, in welche Richtung King die Reihe treibt. Auf jedenfall lesen, aber wer es noch nicht getan hat sollte dringend vorher die anderen Bücher der Reihe lesen!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gebt mir mehr!!!, 25. Dezember 2003
"Wolfsmond" ist der nunmehr fünfte Teil von Stephen Kings Saga um den Dunklen Turm.
Und dieser fünfte Teil hat es wahrlich in sich!
Zunächst gibt es gleich einmal eine böse Überraschung: Wulf Bergner, der neue Übersetzer der Reihe, hat sich entweder nicht die Mühe gemacht, die alten Übersetzungen von Joachim Körber zu lesen, oder sie waren ihm gleichgültig und er wollte seinen eigenen Stil durchdrücken. Wie sonst wäre es zu erklären, dass feststehende Ausdrücke wie "Donnerhall" (bisher) nun mit "Donnerschlag", "die Welt hat sich weitergedreht" (bisher) nun mit "die Welt hat sich weiterbewegt" oder der Name Schlitzer (aus dem dritten Band "tot") nun gar nicht mehr übersetzt werden.
Dies erfordert für die Leser, die sich nicht dem Wunsch des Verlags beugen, die vorhergehenden vier Bände in der neuen Auflage zuzulegen, anfangs sicherlich etwas Umgewöhnung. Aber ich freue mich, berichten zu können, dass diese Umgewöhnung nicht lange dauert. Denn man wird von der Geschichte selbst derart schnell wieder in die Welt des Dunklen Turms gezogen, dass einem diese Formalitäten ziemlich schnell ziemlich weit sonst wo vorbei gehen.
Zur Handlung selbst will ich natürlich nicht allzu viel verraten. Nur eines sei gesagt: Am Ende des Bandes (im Epilog!) wartet King mit einer faustdicken Überraschung auf, die die Kinnlade des geneigten Lesers ungläubig nach unten sinken lässt. Und man fragt sich unwillkürlich, was King denn nun im Schilde führt. Und ob die Vorstellungen, die man sich bisher vom Turm und Rolands Welt gemacht hat, nicht vielleicht völlig falsch sind.
Es ist erfreulich, dass der sechste Teil "Susannah" wohl schon im März 2004 erscheinen soll. Ich hoffe mal inständig, dass dieser Termin eingehalten werden kann, denn sonst würden ernsthafte Entzugserscheinungen drohen.
Nach der Lektüre dieses Bandes fragt man sich: Wie soll es nur weitergehen, wenn der siebte Band erschienen und die Saga damit vollendet ist? Wie soll man sich über Wasser halten, falls Stephen King seine Ankündigung wirklich wahr macht und sich zurückzieht? Ein wahrlich grauenhafter Gedanke!
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kleinere und größere Mängel trüben den Gesamteindruck, 15. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Dunkle Turm, Band 5: Wolfsmond (Taschenbuch)
Wir schreiben das Jahr 1999. Die Anhängerschaft des Autors Stephen King wartet weiterhin sehnsüchtig auf den 5. Band des Zyklus rund um den Dunklen Turm. Am 19. Juni diesen Jahres wäre die Hoffnung auf das Erscheinen des Nachfolgers von "Glas" um ein Haar zerstört worden, als ein Kleinbus den Autor erfasst, ihn aber lediglich verletzt. Im Angesicht seiner Sterblichkeit fasst er den Entschluß die Reihe abzuschließen, bevor es möglicherweise zu spät dafür ist und er seine Anhängerschaft mit einem unvollendeten Werk zurücklässt. Deswegen stellt King die letzten drei Bände zwischen 1999 und 2003 fertig.

Soviel zur Vorgeschichte von Teil 5. Jetzt die entscheidende Frage: Hat sich diese enorme Arbeitsgeschwindigkeit negativ auf den Dunklen Turm ausgewirkt? Meiner Ansicht nach bei "Wolfsmond" leider ja, obwohl der Teil im Großen und Ganzen gelungen ist. Das Buch, dessen Handlung hauptsächlich in der Ortschaft Calla Bryn Sturgis abläuft, kann seinem Vorgänger in puncto Atmosphäre und Charakterzeichnung nicht das Wasser reichen. Selten hat man bei King so blasse Nebencharaktere gesehen, wie es hier der Fall ist. Lediglich auf Pater Callahan, von dem ein Großteil der Geschichte handelt und den King-Veteranen schon aus "Brennen muss Salem" kennen werden - es lohnt sich wirklich diesen Roman gelesen zu haben, bevor man mit "Wolfsmond" anfängt - wird hier näher eingegangen. Die anderen Stadtbewohner bleiben nicht viel mehr als austauschbare Statisten. Die Tatsache, dass der Roboter Andy offensichtlich mehr Persönlichkeit besitzt, als der Rest der Einwohnerschaft von Calla Bryn Sturgis zusammen, steht stellvertretend für diesen Mangel. Eine atmosphärisch dichte Ortschaft mit all ihren unterschiedlichen Personen, wie es Mejis im Vorgänger war, sucht man hier vergebens.

Hinzu kommen einige unbefriedigende Entwicklungen im Verlauf der Handlung. So wird das Ende von Rolands Jugendfreunden Cuthbert und Alain lediglich in einigen Nebensätzen abgehackt, während die Geschichte des Priesters in aller Ausführlichkeit erzählt wird. Nicht dass ich etwas gegen die ausholende Art hätte, mit der Stephen King selbst einfachste Dinge beschreibt, aber bei soviel Detailreichtum hätten es schon einige Sätze mehr zu den ehemaligen Kameraden des Revolvermanns sein dürfen. Auch die schwarze Dreizehn, die von Anfang an als höchstgefährliche Zauberkugel dargestellt wird, entpuppt sich als reiner Witz. Mit etwas improvisiertem Ohropax sind einige Gelenkschmerzen schlußendlich das furchtbarste an ihr. Ich weiß nicht ob es nur an der Übersetzung liegt, aber Schizophrenie ist kein Synonym für multible Persönlichkeitsstörung, mit der sie laufend verwechselt wird. Wegen solchen unbedachten Fehlern merkt man "Wolfsmond" leider an, dass 1-2 Jahre zusätzliche Überarbeitungszeit doch recht gut getan hätten.

Ansonsten ist alles wie gehabt. Auf seiner Suche nach dem Dunklen Turm stoßen Roland und sein Ka-Tet erneut auf Schwierigkeiten, die zuerst überwunden werden müssen. Zwar kann man sich nach den ersten 50 Seiten bereits ungefähr ausmalen, wie die letzten 50 Seiten aussehen werden, aber auf den knapp 900 Seiten dazwischen wird wieder viel palavert, auf Zeit- und Dimensionsreise gegangen und sich mit den Vorbereitungen für den finalen, sehr spannenden Showdown beschäftigt. An abgefahrenen Ideen hat es dem Autor nicht gemangelt, und so überrascht es den geneigten Turm Leser auch nicht, dass am Ende selbst Utensilien aus der Geschichte einer erfolgreichen Jugendbuchautorin zum Einsatz kommen. Für die Nachfolgewerke ist dieser Band jedenfalls essentiel und liest sich trotz seines Umfangs recht schnell weg. Wer also die Vorgänger gelesen hat, kann bedenkenlos zugreifen, muss aber mit einigen Mängeln rechnen, die Teil 5 etwas schwächer machen, als seine Vorgänger.
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Der Dunkle Turm, Band 5: Wolfsmond
Der Dunkle Turm, Band 5: Wolfsmond von Stephen King (Taschenbuch - 1. Dezember 2004)
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