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Kundenrezensionen

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am 15. Januar 2014
Nuramon ist kein Elfenroman - jedenfalls keiner, wie man ihn von Bernhard Hennen erwarten würde. Ich musste (im Gegensatz zu "Die Elfen") bei diesem Nuramon immer wieder an Tolkien's Elfen denken oder den Legolas aus Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie - stark, nahezu unbesiegbar, irgendwie treudoof und nicht allzu sehr damit beschäftigt Konsequenzen abzuleiten.
Ich habe die Elfen vor Jahren gelesen und kann daher nur schwer sagen, inwiefern dieser Nuramon zum "Original" passt; die Charakterentwicklung ist sicherlich unelfisch, weil sie mit nur wenigen Jahren auskommt. Aber immerhin kann man da eine erkennen.

Ganz im Gegensatz zum Rest der Bande: bis auf wenige Ausnahmen (und die spielen eigentlich keine Rolle), sind die Personen statisch, flach und entweder gut oder böse. Das Ganze Buch erinnert mehr an ein Videospiel als an einen Roman. Es gibt kaum Perspektivenwechsel, die "gegnerische Seite" lernt man nie wirklich kennen, geschweige denn zu verstehen und überhaupt kommt nie das Gefühl auf, dass dauerhaft irgendetwas Schlimmes passiert. Man muss nur weiterlesen und Nuramon wird es richten. Videospiel mit God Mode quasi. So wird Nuramon auch "vom Schicksal" zum Erfüllen einer Aufgabe nach der Anderen getrieben, und wartet in der Zwischenzeit wie ein Schaf auf den nächsten Auslöser. Das ist zwar im Grunde bei vielen Romanen (gerade im Fantasy-Genre) der Fall, aber hier fühlt es sich seltsam distanziert an, wieder fühle ich mich an ein typisches RPG im Stil von Diablo oder Dungeon Siege erinnert (geh nach A und erledige B, dafür musst Du aber erst mit C reden, die Dich nach D schickt um E einzufordern).

Mit der Zeit wird man immer ungeduldiger, wartet darauf, dass sich endlich ein greifbarer Gegenspieler offenbart, endlich einmal etwas nicht gelingt, endlich einmal etwas passiert, was diesen Kerl aus der Bahn wirft. Und dann ist man am Ende angekommen und, naja. Man ist enttäuscht.
Und über all dies werden die vielen guten Ideen nicht weiterverfolgt oder aber allzuschnell aufgelöst - schade. Einige Ansätze fand ich echt gut.

Fazit: wer einen Hennen erwartet, wird enttäuscht. Wer eine romantische Geschichte eines unbezwingbaren Superhelden samt leicht durchschaubarem Schwarz/Weiß-Schema weglesen möchte - als Kontrast zu Game of Thrones - wird hier fündig.
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am 23. November 2013
Das Buch knüpft an das Buch "Die Elfen" an und erzählt die Geschichte des allein in der Menschenwelt verbliebenen Elfen Nuramon.

Als ich nachträglich erfuhr, dass das Buch von einem anderen Autor geschrieben wurde war ich keineswegs überrascht.

Von - in meinen Augen - fehlender oder kaum vorhandener Spannung in der Geschichte mal abgesehen, sind einige logische Fehler im Buch.
Zum einen hat Nuramon einen völlig anderen Charakter als im Vorgängerbuch und zum anderen scheint sich die Zeitzone geändert zu haben. Beispielsweise gab es am Ende von "Die Elfen" bereits erste Schußwaffen und selbst 100 Jahre später findet sich davon in diesem Buch nichts mehr davon und die Leute kämpfen noch immer mit Pfeil und Bogen.
Außerdem ist es schon eine Umstellung, den elfischen Kämpfer Nuramon auf einmal im Zweikampf mit dem Schwert gegen andere Menschen ständig enorme Probleme haben zu sehen.

Ein weiterer negativer Aspekt: Wer "a song of ice and fire" gelesen hat, der kennt das Gefühl von vielen verschiedenen Namen erdrückt zu werden. Das treibt dieses Buch völlig auf die Spitze. Durchgänig werden laufend Länder- und Familiennamen ins Feld geführt, die unheimlich schwer zu merken sind und dem Leser keine Chance geben den Überblick zu behalten.

Fazit: Das Buch versucht in manchen Stellen von "Die Elfen" zu kopieren, kann aber nicht ansatzweise mithalten und erweckt auch den Eindruck in einer völlig anderen Welt zu spielen.
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am 14. Dezember 2013
Als ich am Mittwoch dieses Buch gesehen habe (mal nicht bei Amazon ;)), musst ich es nach den drei Elfenromanen unbedingt haben...schießlich will auch ich wissen, wie es mit der großen tragische Gestalt aus den Elfen weitergeht.

Leider muss ich sagen, dass Hr. Sullivan eben nicht Bernhard Hennen ist. Der Geschichte fehlt es an Dynamik und erzählerischen Einfällen, seine "Orakelabschnitte" stören die Story und erwecken den Eindruck, dass der Autor Angst vor der eigene Courage hat eine längere Geschichte zu schreiben. Die von den anderen Rezensenten erwähnten Logikfehler fallen hingegen nur dem überzeugten Fan auf - ich habe alle Elfenromane teilweise mehrfach gelesen und mir sind keine absoluten Unvereinbarkeiten auf. Was mir persönlich aber am meisten gestört hat ist die holprige, gestelzte und statische Sprache...wenn ich in absehbarer Zeit noch einmal das Wort "schmunzeln" lesen muss, dann schwillt mir der Kamm.

Im Endeffekt hat mich das Buch ein paar Stunden lang unterhalten und mir zumindest eine Idee gegeben, wie es mit Nuramon hätte weitergehen können. Daher bekommt das Buch zumindest 2 Sterne für den Versuch.
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am 4. Januar 2014
Zu Anstrengend zu lesen da die Namen der Charaktere absolute Zungenbrecher sind. Hier wurde von Sullivan übertrieben. Dadurch kommt leider kein Lesefluss und keine Leselust auf. Sehr schade.
Es kriegt nochmal seine Chance, aber bis dahin bleibt es bei einem Stern
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am 22. November 2013
Wer die Elfenromane von Bernhard Hennen gelesen hat sollte sich diese Endtäuschung sparen! Leider musste ich einen Stern vergeben. Null Wäre eher angemessen!

Ich lese seit den sechziger Jahren Fantasy und SF und beobachte mit Grausen den Trend, immer schlechtere Romane als teure Bücher zu vermarkten. In diesem Fall besonders übel, da mit dem Namen Nuramon und den Elfenchroniken von Bernhard Hennen eindeutige Erwartungen verknüpft sind. Diese Erwartungen kann der Autor in keinster Weise erfüllen. Wäre es ein Film, wäre B Movie noch geschmeichelt. Stilistisch und dramaturgisch kann J. Sullivan, Bernhard Hennen nicht annähernd das Wasser reichen.

Der Nuramon von Sullivan hat für mich keine Ähnlichkeit mehr mit dem Elfen der von Bernhard Hennen beschrieben wurde. Der Autor unternimmt im ersten Kapitel den lahmen Versuch, den Charakterlichen Wandel Nuramons mit wenigen Worten damit zu erklären, dass er lange einsam in der Welt der Menschen umherwandert und verschiedene emotionale Stadien durchläuft die sein Wesen verändern. Da ist wohl der Hobbypsychologe mit Herr Sullivan durchgegangen. Einer der schillerndsten und komplexesten Charakteren der Elfensaga mutiert zu einem farblosen "mehr Mensch als Elf-Wesen". So etwas lässt mich verschiedene emotionale Zustände durchleben!

Absolut unwürdig einer Elfensaga die an die Geschichten von Bernhard Hennen anknüpfen soll, ist der Schreibstil. So etwas sollte meiner Meinung nach nicht einmal als Groschenroman veröffentlicht werden. Reine Geldschneiderei!
Ist das erste Kapitel mit der Erzählung des Orakels noch recht unterhaltsam, beginnt die Geschichte im Zweiten Kapitel mitten in einer Schlacht mit einer Anhäufung vor haarsträubenden Orts- und Personennamen. So war ich schon am Anfang den Tränen nahe (Teredyr, Gaeremul, Yangor Yurgaru, Yargir, Warlyrn, Wyrenar, Varmul, Cardurgar, Arlamyr, Dorgal etc.). Allein die Fülle ähnlicher, verwirrender, Zungenbrecher auf den ersten Seiten hat das Zeug dazu einem den Spaß am Lesen zu verleiden. Für einen enthusiastischen, jugendlichen Rollenspielleiter mit mäßigen Gefühl für Sprachliche Feinheiten völlig okay. Aber für einen, vermutlich recht gut Bezahlten Autoren..........mein Gott, gibt es beim Heyne Verlag keine Lektoren?!

Sind die Dialoge noch mäßig bis Grauenvoll beschränkt sich die Handlung auf eher Kindliche Einfachheit. Schön als Geschichte für ein Fanzine aber auch nicht mehr!
Wo Hennen Charaktere mit liebe zu Detail wachsen lässt versucht Sullivan mit an den Haaren herbeigezogenen Rettungsaktionen (z.B. gleich Anfangs als Björemul seinen König verrät um Nuramon samt's Freunden zu retten) einen Spannungsbogen zu schaffen. Wo hat sich der Autor so etwas ausgedacht, im Kindergarten?!

Fairer Weise muss ich anmerken das ich nach nicht einmal einem Drittel des Buches das Handtuch geschmissen habe. So etwas zu lesen macht einfach keinen Spaß.

Ich kann nur jedem Fan der Elfensaga und besonders allen Freunden Nuramon's vom Kauf dieses Buches abraten!!!
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am 15. November 2013
Ich bin schockiert was Sullivan aus diesem Buch gemacht hat. Er hat verpatzt was er nur kann. Die wohl schwerwiegendste Kritik: Das Buch ist nicht spannend. Jedes Kapitel ist kurz, Details gibt es nicht. Es ist ein wenig wie eine etwas längere Zusammenfassung. Sullivan springt von Kapitel zu Kapitel zu völlig verschiedenen Orten und Situationen und lässt kaum eine Erklärung. Man kann doch nicht einfach Wie soll man sich in die Charaktere hineinversetzen wenn man kaum mitbekommt was sie antreibt? Es mangelt de Charakteren an ordentlichen Beweggründen. Ich kann nicht glauben dass er tatsächlich soetwas geschrieben hat. Von einem halbwegs ordentlichen Schriftsteller kann man ERWARTEN dass er das Buch mit ausreichend Details ausstattet um Spannung zu erzeugen. "Nuramon" liest sich allerdings eher wie ein "Silmarillion" was zwar ein tolles Buch war aber eben kein Roman. Der zweite Kritikpunkt: Die Figuren handeln nicht logisch. Nuramon macht einen blödsinnigen Mist der für einen viertausend Jahre alten Elfen einfach nicht logisch ist. Auch die anderen Charaktere lassen zu wünschen übrig. Lieber Herr Sullivan, für Immersion ist eine nachvollziehbare Handlung und nachvollziehbares Handeln essentiell! Meine letzte große Kritik ist die Welt an sich. Sie hat mit der welche Bernhard Hennen mit seinen Büchern geschaffen hat so gut wie nichts zu tun. Natürlich ist das nicht auf die Handlung bezogen - sie spielt ja auf einem anderen Kontinent. Nein, das Problem ist dass sie dennoch in einer Mittelalterlichen Welt spielt. Und hier versagt Sullivan völlig. Die Welt fühlt sich nicht im gerningsten Mittelalterlich an. Die Menschen handeln und denken VÖLLIG anders als noch in den anderen Romanen. Gleiches gilt auch für den Elfen Nuramon. Sullivan wirft so ziemlich alles über den Haufen was mit den Elfenromanen so an Normen kam. Er ist ein anderer Autor, ja, allerdings hätte er sich doch mehr am Stil Hennens orientieren sollen. "Nuramon" fühlt sich einfach nicht wie ein Elfenroman an. Der Roman scheint in einem anderen Universum stattzufinden. Es ist als hätte Sullivan das schreiben verlernt.

Die Handlung selbst kann ich zwar kaum objektiv beurteilen, mich hat sie allerdings sehr enttäuscht. Aber das mag für jeden Leser unterschiedlich sein. Falls euch die Story um Nuramon fasziniert hat kann ich nur sagen: Lesen auf eigene Gefahr.
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am 6. Dezember 2013
Nachdem ich bisher alle Elfen-Bücher (inkl. gerade erhaltenem neuen Band des Sequel) gelesen habe (und bisher auch begeistert war) habe ich mir den Spin-Off der Serie "Nuramon" gekauft.
Ich bin zum ersten mal seit vielen Jahren sehr stark versucht ein Buch in der Mitte wegzulegen.

Ich würde jedem hier nur empfehlen das Buch nicht zu kaufen sondern auf den nächsten Band der Drachenelfen-Serie zu warten.

Der Autor schmeisst den Leser zu Beginn des Buches direkt ohne eine genauere Erklärung der zu erwartenden Hauptpersonen mitten in das Geschehen hinein und schmeisst mit immer neuen Figuren um sich - leider kann man dies nicht anders bezeichnen. Bei der Anzahl der neuen Figuren die auf den ersten 100 Seiten im Buch erwähnt werden wäre es zumindest sinnvoll gewesen nicht so ähnlich klingende Namen zu verwenden. Es fällt teilweise sehr schwer zu unterscheiden wer Freund und wer Feind ist, welche Figur was gemacht hat.

Des weiteren ist der Schreibstil für mich sehr gewöhnungsbedürftig, als Leser bekommt man kaum eine Beziehung zu den Charakteren, vieles wird nur sehr oberflächlich, kurz und emotionslos angeritzt. Während Nuramon und Farodin in den Elfen-Romanen Figuren waren, mit denen man Dinge asoziiert hat, deren Missionserfolg man erhofft hat, so könnte Nuramon hier auch Heinz heissen, es würde keinen Unterschied machen (dies soll bitte keine negative Assoziation auf diesen Namen sein!). Bei den Elfen-Romanen war für mich immer die Spannung da wenn sich der Plot um eine andere Figur gedreht hat wie die Geschichte um Nuramon weitergeht, bei James A. Sullivans Nuramon wäre es mir schon fast egal wenn er am Schlachtfeld sterben würde.

In die Geschichte eingebaute Wendungen erzeugen bei mir keine zusätzliche Spannung, sie wirken nur wie liebloses Beiwerk in einem Buch, in dem es scheinbar darum geht möglichst viele verwirrende Informationen in möglichst kurzem Text unterzubringen.

Fazit für mich: Ein Buch, dass einen sehr lieblosen, schnell zusammengehämmerten Eindruck macht, das für mich mehr als nur verzichtbar ist und das für mich hinausgeworfenes Geld ist.
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am 8. April 2014
Ein Kommentar vom Dezember spricht mir aus der Seele - das mit dem Schmunzeln macht mich gerade auch absolut wahnsinnig! Ich glaube, es kommt mindestens auf jeder zweiten Seite vor, und vom Säugling bis zu Nuramon schmunzeln alle. Meistens passt es auch gar nicht vom Kontext. Entweder, es ist das Lieblingswort des Autors oder er kennt einfach keine sprachlichen Alternativen... Ich quäle mich gerade durch das Buch und stecke in der Hälfte fest, bin wirklich enttäuscht, denn als Elfenfan (habe wirklich alle Elfen-Bücher von Hennen gelesen) hatte ich mich sehr auf Nuramon gefreut.

Und es beruhigt mich, dass andere auch Schwierigkeiten haben, den Namen zu folgen. Es fehlt leider auch eine Auflistung der Personen am Ende des Buches, so dass man immer hin- und herblättern muss, wenn einem ein Name mal wieder nichts sagt. Eine wirkliche Beziehung zu den Charakteren kann man auch nicht aufbauen, ich hatte Nuramon viel charismatischer in Erinnerung.

Naja, nach den ganzen negativen Rezensionen (hätte ich vielleicht lieber vorher lesen sollen) ist ja nicht wirklich mit Besserung zu rechnen, daher lege ich das Buch jetzt lieber zur Seite und erspare mir weitere "Schmunzeleien".
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TOP 1000 REZENSENTam 23. August 2015
Leider kann ich zu diesem Roman wenig sagen, bis auf das, dass mich die schleppend-schwerfällige Erzählweise schon auf den ersten fünfzig Seiten verloren hat und ich deshalb nicht weiterlesen mochte.

Ich kenne die Elfen-Bücher von Bernhard Hennen nicht, auf die bei anderen Rezensionen oft Bezug genommen wird - bin also demzufolge gänzlich unvoreingenommen an die Lektüre herangegangen. Der Einstieg ins Buch liest sich ein wenig altmodisch, so als hätte man einen Wälzer aus den sechziger Jahren in der Hand. Ein eigentlich interessanter Einstieg lässt mich seltsam kalt: Nuramon, der letzte verbliebene Albe in der Menschenwelt, führt eine Gruppe befreundeter Krieger zu einem Hinterhalts-Angriff durch verborgene Zauberpfade, um in der Schlacht gegen einen überlegenen Gegner doch noch das Ruder herumzureißen.
Doch all das liest sich seltsam emotionslos. Man hat nicht den Eindruck irgend einer sinnlichen Wahrnehmung, die Beschreibung der magischen Pfade fühlt sich steril an. Es kommt keine Stimmung auf. Gleiches gilt auch für die darauffolgende Schlacht. Um einen Filmvergleich zu bemühen: Es ist, als wäre die gesamte Schlacht von weit oben aus einer isometrischen Perspektive aufgenommen. Man spürt wiederum keine Emotionen, keinen Dreck und kein Blut und keine Verzweiflung, nicht einmal Freude über einen plötzlichen Sieg. Das alles liest sich so blutlos wie ein Geschäftsbericht und macht wenig Lust auf die nachfolgenden Seiten.
Erschwerend kommt hinzu, dass schon auf den ersten zehn Seiten namentlich ungefähr 12 verschiedene Charaktere eingeführt werden, (von denen - bis auf die Namen - auch wenig preisgegeben wird) die alle sehr ähnlich klingen. Das trägt ebenfalls nicht zu einem angenehmen Lesefluss bei, sondern führt nur zu heilloser Verwirrung. Ganz allgemein hatte ich den Eindruck, in einer zwar handwerklich sauber geschriebenen, ansonsten aber vollkommen austauschbaren Tabletop-Rollenspiel-Geschichte gelandet zu sein.

Deshalb breche ich das Buch zu einem frühen Zeitpunkt ab. Ich liebe gute Fantasy - Tad Williams, Andrzej Sapkowski, Brent Weeks, Mark Lawrence ... um nur einige zu nennen.
'Nuramon' allerdings trifft leider überhaupt keinen Nerv bei mir. Vielleicht findet man im späteren Verlauf des Buches einen Zugang zu den Figuren, aber dafür reicht meine Geduld nicht aus. Ich wünsche mir schon auf den ersten Seiten einen Haken, der mich packt und Lust auf mehr macht. Und den vermisse ich hier aufs Schmerzlichste.
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am 30. November 2013
Ich gebe dem Buch 3 Sterne.

In gewisser Weise genau die Bewertung, die sich aus allen, bis zum jetztigen Zeitpunkt, getätigten Bewertungen ergibt, und ich finde das passt ganz gut zu diesem Buch! Es verdient keine 5 Sterne aber auch auf keinen Fall nur einen Stern.

Als begeisterter Fan der Elfen-Serie und allen ihren zugehörigen Büchern, ist dieses Buch definitiv ein "must have" für jeden Fan. Denn jeder möchte doch wissen wie die Geschichte mit und um Nuramon weitergeht.

Ich muss gestehen, dass auch ich mich am Anfang schwer getan habe bei den vielen "schwierigen" Namen/Ländern in einen Lesefluss zu kommen. Das gab sich aber relativ schnell und die ersten paar hundert Seiten haben mich richtig gepackt! Leider konnten mich die letzten, ich schätze 200 Seiten, nicht mehr gefangen halten. Haut mich nicht, aber ich hab sogar ein paar Seiten schräg gelesen und musste schmunzeln wie oft die Sätze nur noch aus "Namensanreihungen" und "Umarmungen" bestanden. Leider kein gutes Zeichen bei einem Buch.

Gewisse Kritikpunkte kann ich gut nachvollziehen, z.B. Was war mit den Gewehren und Schießpulver der Tjuredanhänger (das wurde total rausgenommen und sehr seicht durch einen Satz abgehandelt); Wie ist es möglich das Anhänger Tjureds in NUR ein paar Jahrzehnten Albenpfade öffnen und diese Macht an einen Stab binden können (das kam mir auch ziemlich lasch vor, v.a. auch wegen der Zeitsprünge und des schwierigen Erlernens für Elfen); Irgendwie hat da einiges nicht so recht passen wollen...

...anderes hat dafür sehr gut gepasst und war auch überaus spannend zu lesen.

Wie gesagt, für mich beginnt dieses Buch überaus vielversprechend, hat seinen Höhepunkt, und ebbt dann ziemlich ab!

Beste Grüße, Alex
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