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Kundenrezensionen

2,8 von 5 Sternen106
2,8 von 5 Sternen
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am 19. September 2014
Ich verstehe die 5 Sterne Rezensionen nicht. Wie kann man für so einen Schund die Bestbewertung geben?
In meiner Rezension werde ich darlegen was mir nicht gefallen hat, damit man meine Bewertung auch versteht.

Sprache
Die Sprache ist das einzige gute an dem Buch. Vom Anfang bis zum Ende flüssig geschrieben.

Story
Schlecht. Schlecht, schlecht, schlecht. Schade eigentlich. Aber die Story trift nicht meinen Geschmack. Das Interessante, wie Nuramon auf dem neuen Kontinent ankomm und dann ziellos umherwandert und später dann auf Menschen trifft, wird im ersten Kapitel lustlos hingerotzt.

Namen und Ortsbezeichnungen
Schrecklich. Die Namen passen gar nicht zu den Elfenromanen. Definitiv das schlechteste am Buch.

Action und Spannung
...ist leider kaum vorhanden. Schlachten, ja sogar ganze Kriege, werden in dämlichen Orakelblicken auf einer halben Seite beschrieben. Sowas geht gar nicht.

Fazit
Schade um Nuramon, dass seine Geschichte so schlecht geschrieben wurde. Armer Herr Hennen, dass seine GRANDIOSE Buchreihe so schlecht weitergeführt wird. Unterstes Regalfach für das Buch. Traurig. Ich werde kein Buch mehr von Sullivan kaufen!!!
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am 14. Januar 2014
Habe alle Elfenromane gelesen und einige Jahre auf die Fortsetzung gewartet. Nun ist "Nuramon" da???
Empfehlung an Freunde der Elfen - nicht lesenswert (zu langatmig, zeitweise sinnlos) schade.
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am 15. Januar 2014
Bereits kurz nach der Ankündigung von "Nuramon: Ein Elfenroman" hatte ich das Buch voller Erwartung bei Amazon vorbestellt. Endlich sollte die Geschichte um den letzten verbliebenen Elfen in der Menschenwelt weitergehen! Auch wenn Bernhard Hennen an diesem Band nicht mitgearbeitet hatte so nahm ich an würde doch der Mitautor des ersten Elfenromans, James A. Sullivan, die Elfen-Saga ebenfalls fortführen können. Eine Fehleinschätzung wie sich noch herausstellen sollte.

Aber der Reihe nach:

Zunächst sollte jedem Leser bewusst sein, dass die Geschichte von Nuramon nicht direkt an die Ereignisse aus den Elfen anschließt sondern sofort einen Zeitsprung von 80 Jahren vollzieht. Alle bisherigen Ereignisse auf die die Leser des ersten Buches eigentlich gespannt gewartet haben werden lapidar in wenigen Seiten in simpler Erzählform dargelegt. Nuramon wanderte hier hin, Nuramon suchte einen Rückweg nach Albenmark, Nuramon nähert sich den Menschen an, Nuramon schließt Freundschaft mit den Menschen, usw. usw. Das wären die Geschichte gewesen die ich eigentlich lesen wollte!

Stattdessen springt die Handlung sofort auf der ersten Seite in die Beschreibung eines Krieges von dem man nicht versteht warum er da ist und vorallen Dingen wie der Elf Nuramon da überhaupt reingeraten ist. Der Autor gibt dem Leser keine Chance überhaupt einen Bezug zu den weiteren Charaktären aufzubauen, geschweige denn den neuen Nuramon kennenzulernen. Dieser handelt, geht man vom Abschluss des ersten Elfen-Romans aus, vollkommen willkürlich, nicht nachvollziehbar und kann auf einmal zaubern wie einst vielleicht Yullivee oder Emerelle. Begründet wird dies damit, dass er sich ja nun die Reinkarnationen seiner früheren Leben erinnen könnte. Doch sinnvoll dargelegt wird dies nicht, stattdessen wird die komplexe Charakterentwicklung einfach in einem 80 Jahre Zeitsprung als gegeben dargestellt.

Diese Zeitsprünge im Allgemeinen sind sowieso ein ständiges Ärgernis, da einfach enorm viel story-relevante Tatsachen in wenigen Seiten einfach so dahin geklatscht werden. Auch in den Elfen gab es enorme Zeitsprünge von teilweise hunderten Jahren, diese fügten sich jedoch in die nahtlos in die Gesamtgeschichte ein, da zwischenzeitlich die Handlungsstränge anderer Personen erzählt wurden.

Sehr enttäuschen finde ich diesbezüglich den sogenannten "Orakelblick" vor, bzw. nach einzelnen Abschnitten des Buches. Dieses Stilmittel, welches Hennen in seinen Büchern noch grandios mit kurzen Einschüben aus historischen Berichten aus der Bibliothek von Iskendria, Tagebucheintragungen oder Erzählungen unbeteiligter Personen nutzt um die Geschichte voranzutreiben verkommt bei Sullivan zu bloßen Tatsachenbeschreibungen wie "Dann war der Krieg vorbei, Sie reisten hier und dort hin, sie verliebten sich usw. usw."

Die bereits von anderen Rezensenten angesprochene Problematik mit den seltsamen, nichtsagenden und verwirrenden Namen ist mir auch bereits nach wenigen Seiten aufgefallen. Kostprobe gefällig?:

"Ich bin Daoramu Yannaru", sagte Sie und beugte ihr Haupt vor Yangor. "Ich bin die Tochter des Feldherrn Borugar, des Grafen von Doranyr und kam im Namen des Fürsten von Yannadyr nach Varmul.

Und so geht das das ganze Buch. Wer glaubt irgendwann einmal durchzublicken wird sich bitter böse täuschen. Hieran sind sicherlich auch die vollkommen farblosen Charaktäre Schuld. Man hat überhaupt kein Bild der handelnden Personen vor Augen, weil Sullivan es auch einfach nicht schafft diese ordentlich zu beschreiben oder mit Charaktereigenschaften zu versehen. Man ertappt sich beim lesen des Buches ständig dabei sich zu fragen wer die gerade erwähnte Person überhaupt sei oder was es mit dem beschriebenem Landstrich überhaupt auf sich hat. Da hilft auch ständiges blättern zur im Einband enthaltenen Karte nicht viel.

Im Allgemeinen ist das Erzählniveau von Sullivan meiner Ansicht nach irgendwo zwischen Schulaufsatz und erster Geschichtenveröffentlichung einzuordnen. In all den Seiten schafft er es fast nie auch nur einen Hauch von Spannung an der Handlung aufkommen zu lassen oder den Leser in die von ihm geschaffenen Welt eintauchen zu lassen. Dazu tragen auch maßgeblich die vorab beschriebenen Zeitsprünge und Orakelblicke bei. Aber auch mitten in der Erzählung reien sich diese emotionslosen Beschreibungen Zeile um Zeile aneinander. Anstelle einen neuen Charakter in Dialogen, Handlungen oder Beschreibungen anderer Personen einzuführen so dass sich der Leser selbst ein Bild machen kann wird einfach eine Charakterbeschreibung wie: "Sie erkannte, dass er ein Mann von Witz und Humor war" hingeknallt. Na super...

Man glaubt sich die ganze Zeit eher in einem Reisebericht oder Wikipedia-Artikel zu befinden als in einem Roman. Irgendwann habe ich es dann auch aufgegeben und das Buch vorerst zur Seite gelegt.

Wenn ein Buch als Elfenroman beworben wird, dann muss es sich auch daran messen lassen. Nich mehr und nicht weniger. Hieran scheitert Sullivan jedoch dermaßen kläglich, dass ich mich ernsthaft frage welchen Teil er zum ersten Elfen Buch tatsächlich beigetragen hat.

Als Fazit, kann ich "Nuramon" keinem Leser von "Die Elfen" empfehlen. Sparen Sie sich die Entäuschung und bleiben Sie besser bei Ihren eigenen Überlegungen wie die Geschichte um den letzten Elfen weitergehen könnte. Damit stehen Sie auch nicht schlechter da als Leser dieses Buches.
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am 18. November 2013
Hallo liebe Elfen-Gemeinde,
wir haben nun knappe 9 Jahre auf diesen Roman gewartet. Viele haben spekuliert wie es mit Nuramon weiter geht. Und nun ist es soweit, geschrieben nicht von Hennen selbst, sondern vom ziemlich unbekannten Sullivan.

Ich muss ehrlich sein, ich war von den ersten Seiten an sehr skeptisch, denn schon zu Anfang schleichen sich grobe Fehler in das Buch, ich spreche von Bezeichnungsfehlern. Es werden in den Situationen schlicht die falschen Namen genannt, Namen von Personen, die gar nicht anwesend sein können. Dies zieht sich durch das ganze Buch und schmälert so den Lesefluss erheblich.

Das nächste was bitter aufstößt sind die ganzen Namen, selbst zum Ende hin, konnte ich nicht alle einer Person oder einem Ort zuordnen, das lag auch zum größten Teil, an der mangelnden Einzigartigkeit der Charaktere und das sie vom Aussehen her kaum beschrieben werden. Es wundert also kaum, dass die Lektoren die Bezeichnungsfehler nicht gefunden haben.
Es wirkt fast so als hätte der Autor die Übersicht verloren.

Das dritte und schwerwiegendste ist der Schreibstil an sich, dieser wirkt für mich so als ob man nur daneben steht und alles ohne Emotion beobachtet. Es kommt keinerlei Mitgefühl oder Spannung auf. Gefühle werden unzureichend beschrieben, zum größten Teil auch immer nur aus der Sicht der Anderen. Man fühlt sich einfach nicht mitgerissen.

Die Charaktere haben auch die Angewohnheit völlig Sinnfrei zu handeln, sei es Nuramon, der alle seine Idealen über Bord wirft oder die Menschen, die innerhalb von einer Aktion ihrem größten Feind plötzlich vertrauen...

Die Story finde ich persönlich ganz gelungen, obwohl mir ein wenig die Grausamkeit der Menschen/Elfen gefehlt hat. Es gibt einfach zu lange Strecken ohne Spannung oder die Spannung wurde durch unsinnige Vorrausblenden zerstört.

Mein Fazit:
Wegen der oben genannten Punkte und das Sullivan es sich gewagt hat eine der Fantasy-Figuren schlechthin, die er selbst erschaffen hat, zu zerstören... kann ich dem Buch leider nur 2\5 Sternen geben. Der zwei Sterne wegen der Story, die außerhalb der Elfenwelt sogar ganz gut gewesen wäre. Vielleicht fällt mir später noch ein Grund für einen dritten Stern ein, im Moment jedoch überwiegt die Enttäuschung.

Keine Kaufempfehlung von mir, schon gar nicht für Elfen-Hennen-Fans.
Die Lieferung war super früh dran, also ein Lob an Amazon.

Alles ist rein subjektiv und ich erhebe keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit.
1717 Kommentare|61 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. November 2013
also ich muss sagen das ich wirklich ziemlich enttäuscht bin.....
dieses Buch kann keinesfalls an die Elfenromane anknüpfen. Die Handlung ist sprunghaft und durcheinander die Charaktere irgendwie alle gleich, Entweder sie sind groß und kriegerisch oder klein und ängstlich.
Jeder ist unsterblich verliebt und wenn die ach so große Liebe stirbt sind sie ein paar seiten weiter schon wieder fröhlich und finden eine neue große Liebe
Ich habe mich auch gefragt was denn mit Nuramon geschehen ist?! So wie Sullivan ihn beschreibt ist er eigentlich kein Elf mehr.... hat plötzlich Probleme im Kampf gegen einfache Menschen und fuchtelt mit seinen Armen um Zauber zu wirken..... das einzige was hierbei an einen Elfen erinnert ist der "Torzauber" und das er über den Schnee gehen kann, der Rest klingt wie aus einem Kinderbuch, mit Blitzen die aus den Händen schießen.....
Ich finde es sehr schade das so eine tolle Figur so vermurkst wurde.
Und von der Beschreibung der Landschaft will ich gar nicht anfangen, dazu kann ich nicht viel sagen, außer.... das ich da nicht wirklich mitgekommen bin und mir immernoch nicht vorstellen kann wie Jasbor denn jetz aussieht.
Hennens Romane konnten mich immer fesseln, sodass ich sogar teilweise die Gegenwart komplett vergessen habe, das ist Sullivan hier leider nicht gelungen!
Im großen und ganzen nichts für jemanden der ein absoluter Hennen-Fan ist!
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am 20. Dezember 2013
Liebe Elfengemeinde!
In meinen Augen ein enttäuschender Roman,dem man nur zu deutlich anmerkt,dass er nicht von Hennen geschrieben wurde. Die Geschichte ist einfach nicht fesselnd,vielmehr quält man sich häufig durch lange Passagen. Die Namen klingen zu gleich und Charaktere werden kaum bzw.nur unzureichend beschrieben. Charakterentwicklung findet in meinen Augen auch kaum statt. Landschaften, Gefühle und Emotionen werden kaum beschrieben oder geschildert. Zauber erinnern mehr an Star Wars(Blitze und Machtstöße). Handlungen werden viel zu schnell abgeschnitten und nur selten ausführlich geschildert.
Wie ein Vorredner kann auch ich einfach nicht verstehen wie für Nuramon nun Menschen ernstzunehmende Gegner werden können. Sullivan ist auch inkonsequent. Wie oft schreibt er,dass Nuramons Magie am Ende ist. Und dennoch zaubert er dann mächtigere Zauber als noch zu dem Zeitpunkt als er über genug Reserven verfügte...
In meinen Augen einfach nur enttäuschend und ich hoffe,dass weitere Elfenromane nur von Bernhard Hennen geschrieben werden...
2 Sterne auch nur,weil ich Nuramon neben Ollowain immer am meisten mochte...
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am 30. Mai 2014
...mit dem Nachfolger von Sullivan, kann ich nicht wirklich etwas anfangen. Ich mag es persönlich sehr gerne, wenn der Autor seinen Charakteren 'nah' ist, doch bei Nuramon kann ich das leider nicht behaupten und daher las ich lediglich die ersten zweihundert Seiten, bis mir das Buch zu dröge wurde und ich es aufgab. Es war mir nicht möglich, mit den Charakteren mitzufühlen und mitzufiebern und ich finde es unheimlich schade, weil 'Die Elfen' mein liebster Fantasy Roman ist und ich hatte mir einfach mehr von dem Nachfolger versprochen. Ja - diesmal hat es Sullivan geschrieben und nicht Bernhard Hennen und vermutlich liegt mir Sullivans Schreibstil einfach nicht und letzten Endes ist es auch einfach Geschmackssache. Doch für alle, die ein zweites 'Die Elfen' erwarten, kann ich sagen, dass es auf 'Nuramon' nur bedingt zutrifft. Schade :(
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am 24. November 2013
Selbst am Ende des Buches war es schwer die Namen den entsprechenden Personen zu zu ordnen. Fast alle heißen ähnlich und verhalten sich ähnlich. Wenn nach einer der vielen Schlachten die Gefallenen erwähnt werden fragt man sich nur: wer war das und war der wichtig? Selbst Nuramon ist eine charakterlose Figur geworden.

Wer ,, die Elfen'' mochte, sollte sich nicht das Bild von Nuramon kaputt machen, indem er dieses Buch liest.
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am 28. Juni 2016
Nach langem Überlegen, ob ich mir das Buch kaufen soll, nachdem ich so viele negative Rezensionen gelesen habe, habe ich es mir doch gebraucht bestellt, was ich normalerweise nicht so gern mache. Mittlerweile bin ich froh drum, nicht noch mehr Geld für dieses Buch ausgegeben zu haben! Ich bin so unendlich enttäuscht von diesem Buch, dass man mir meinen Schreibstil verzeihen möge ;)
Nicht nur, dass der schon oft in Rezensionen erwähnte Schreibstil anstengend und langweilig zu lesen ist (Der liebste Satzbeginn für Sullivan ist "So, Dann, Da, Und", der Autor hat so dermaßen flach und fantasielos geschrieben, dass ich nur selten richtig in die Welt eintauchen konnte. Meist geschah dies in den Passagen, in denen er sich auf "Die Elfen" bezieht. In den meisten anderen Szenen war es, als ob ich Radio hören würde; es scheint, als ob der Autor sich meist nicht die Mühe machen wollte, Räume, Kleidung, Landschaft, Personen oder besser gesagt ALLES mit Worten auszukleiden, dass man sich davon ein Bild hätte machen können. Falls mal jemand einen Gesichtsausdruck hat, dann "schmunzelt" derjenige. Ständig "springt" auch jemand durch die Gegend, wo es gereicht hätte, zu eilen oder zu gehen.
Bei einer so umfassenden Personen- und Ortsvielfalt würde dem Leser ein Glossar mit Namenszuordnung sicher helfen, da viele Namen und Orte sehr ähnlich geschrieben werden.
Leider ist der Spannungsbogen von Sullivan erst ab der zweiten Buchhälfte erkennbar, davor wird nur endlos belanglos Satz an Satz gereiht und es plätschert einfach vor sich hin.
Was mich am meisten stört an diesem Buch:
-dass er die Regeln der Magie, der Albenpfade verändert. Die festgeschriebene Regeln "Albenpfade sind gerade", "man sieht die anderen Albenpfade vom Pfad aus nicht", "man kann die Bruchstücke der Zerbrochenen Welt nicht schweben sehen", "man begegnet niemals andere Wanderer auf den Pfaden" werden einfach ignoriert.
-Nuramon ist ein ziemlich alter Elf mit tausenden Jahren Lebens- und Kamperfahrung, der sich nun kaum zu wehren weiß, wenn ein Mensch mit dem Schwert vor ihm steht? Der Autor begründet seine Veränderung mit "ja, es sind halt 80 Jahre vergangen". Und plötzlich kann er zaubern, wie es selbst die größten Magier mit Albenstein unter den Elfen nie getan hatten? Sehr unwahrscheinlich.
-Sullivan verändert die Vorgeschichte: In den Büchern vor "Nuramon" hat der Devanthar einmal gesagt, er hätte unzählige Kinder mit Menschen gezeugt und so hätte er die vielen Tjuredmagier erschaffen. In diesem Buch wird behauptet, dass der Devanthar NUR Elfen bestiegen hätte, um solche Kinder zu schaffen.

Ich hab kein Problem damit, dass Hennen an diesem Buch nicht mitgewirkt hat, aber wenn man sich als Autor so einen gigantischen Schuh anzieht, sollte man sich schon etwas mehr bemühen, dem nahezukommen. Ansonsten sollte der Autor sich ein neues Thema suchen und nicht versuchen, stümperhaft an den Erfolg eines anderen anzuknüpfen und drauf zu hoffen, dass die Fans ihm möglichst viel in die Kasse spülen.
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am 15. Januar 2014
Nuramon ist kein Elfenroman - jedenfalls keiner, wie man ihn von Bernhard Hennen erwarten würde. Ich musste (im Gegensatz zu "Die Elfen") bei diesem Nuramon immer wieder an Tolkien's Elfen denken oder den Legolas aus Peter Jacksons Herr der Ringe Trilogie - stark, nahezu unbesiegbar, irgendwie treudoof und nicht allzu sehr damit beschäftigt Konsequenzen abzuleiten.
Ich habe die Elfen vor Jahren gelesen und kann daher nur schwer sagen, inwiefern dieser Nuramon zum "Original" passt; die Charakterentwicklung ist sicherlich unelfisch, weil sie mit nur wenigen Jahren auskommt. Aber immerhin kann man da eine erkennen.

Ganz im Gegensatz zum Rest der Bande: bis auf wenige Ausnahmen (und die spielen eigentlich keine Rolle), sind die Personen statisch, flach und entweder gut oder böse. Das Ganze Buch erinnert mehr an ein Videospiel als an einen Roman. Es gibt kaum Perspektivenwechsel, die "gegnerische Seite" lernt man nie wirklich kennen, geschweige denn zu verstehen und überhaupt kommt nie das Gefühl auf, dass dauerhaft irgendetwas Schlimmes passiert. Man muss nur weiterlesen und Nuramon wird es richten. Videospiel mit God Mode quasi. So wird Nuramon auch "vom Schicksal" zum Erfüllen einer Aufgabe nach der Anderen getrieben, und wartet in der Zwischenzeit wie ein Schaf auf den nächsten Auslöser. Das ist zwar im Grunde bei vielen Romanen (gerade im Fantasy-Genre) der Fall, aber hier fühlt es sich seltsam distanziert an, wieder fühle ich mich an ein typisches RPG im Stil von Diablo oder Dungeon Siege erinnert (geh nach A und erledige B, dafür musst Du aber erst mit C reden, die Dich nach D schickt um E einzufordern).

Mit der Zeit wird man immer ungeduldiger, wartet darauf, dass sich endlich ein greifbarer Gegenspieler offenbart, endlich einmal etwas nicht gelingt, endlich einmal etwas passiert, was diesen Kerl aus der Bahn wirft. Und dann ist man am Ende angekommen und, naja. Man ist enttäuscht.
Und über all dies werden die vielen guten Ideen nicht weiterverfolgt oder aber allzuschnell aufgelöst - schade. Einige Ansätze fand ich echt gut.

Fazit: wer einen Hennen erwartet, wird enttäuscht. Wer eine romantische Geschichte eines unbezwingbaren Superhelden samt leicht durchschaubarem Schwarz/Weiß-Schema weglesen möchte - als Kontrast zu Game of Thrones - wird hier fündig.
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