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4.0 von 5 Sternen Dieses Duo ist die Reinkarnation des Bösen !!!
"Serial" ist nicht wirklich ein Roman im herkömmlichen Sinne, vielmehr ist es eine Anthologie mit 4 Werken, in denen Jack Kilborn - zusammen mit Blake Crouch - wieder einmal mehr sein ganzes krankes Können unter Beweis stellt und zeigt, dass er alles andere als ein Hinterkopfstreichler ist. Kilborn gehört ja bekanntermaßen zu der...
Veröffentlicht am 14. November 2012 von Borussen-Fohlen

versus
12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichten in einer Mogelpackung
Das Buch ist keineswegs ein Roman, wie uns der Verlag vorgaukeln will. Es handelt sich um vier Erzählungen, in denen sich Figuren aus Romanen und Geschichten von Jack Kilborn (J.A. Konrath ist ein anderer Name dieses Autors) und Blake Grouch begegnen. Jede Story ist ein Crossover von Serienkillern. In einer ist außerdem die Polizistin Jack Daniels mit von der...
Veröffentlicht am 11. November 2012 von Mario Ulbrich


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gute Geschichten in einer Mogelpackung, 11. November 2012
Von 
Mario Ulbrich "amer110764" (Grünhain, Sachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Das Buch ist keineswegs ein Roman, wie uns der Verlag vorgaukeln will. Es handelt sich um vier Erzählungen, in denen sich Figuren aus Romanen und Geschichten von Jack Kilborn (J.A. Konrath ist ein anderer Name dieses Autors) und Blake Grouch begegnen. Jede Story ist ein Crossover von Serienkillern. In einer ist außerdem die Polizistin Jack Daniels mit von der Partie, von der es inzwischen den Thriller „Mr. K.“ als eBook und als Taschenbuch auf Deutsch gibt.

Die Autoren unterschlagen uns hier die Titel der Storys, schreiben stattdessen „Teil eins“, "Teil zwei“ usw. an den Beginn und erwecken so den Eindruck eines zusammenhängenden Werkes (das war schon in der Originalausgabe "Serial Uncut" so). Da die Storys zumindest in der richtigen chronologischen Reihenfolge im Buch sind und der Serienkiller Donaldson, der in drei der Storys vorkommt, in der vierten dann noch eine Begegnung mit der Killerin Lucy aus Story Nummer zwei hat, könnte man das Ganze mit gutem Willen als Episodenroman durchgehen lassen. Aber wie gesagt, eigentlich sind es vier Erzählungen … Offenbar haben deutsche Verlage kein Vertrauen mehr in Anthologien und müssen alles krampfhaft auf Roman trimmen (die Originalausgabe wurde noch als "Compilation" bezeichnet, was ehrlich ist).

Die Storys machen allesamt Spaß, wenn man ein Freund der härteren Gangart ist. In der ersten labern die beiden Killer ein bisschen viel, aber in den anderen geht die Post ab. Insbesondere die zweite hat ein wunderbar böses Ende. Allerdings sollte man nicht zu viel explizite Gewalt erwarten. Im Bereich des Mainstream ist die hier gebotene Kost zweifelsohne hart. Wer aber schon mal Edward Lee oder Bryan Smith gelesen hat, weiß, dass da noch mehr geht.

Die dritte Story wurde bereits unter dem Titel „Truck Stop – Rastplatz des Grauens“ als eBook veröffentlicht. Was dort als Epilog lief, ist der Anfang der vierten Story in diesem Buch. Das eBook ist mit knapp einem Euro sehr preiswert, allerdings holt der Verlag das Geld hier doppelt und dreifach rein, weil diese Story gut ein Drittel des gesamten Buches ausmacht. Wer also „Truck Stop“ schon gekauft hat, bekommt in „Serial“ recht wenig Gegenwert für seine 8,99 Euro …
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Duo ist die Reinkarnation des Bösen !!!, 14. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
"Serial" ist nicht wirklich ein Roman im herkömmlichen Sinne, vielmehr ist es eine Anthologie mit 4 Werken, in denen Jack Kilborn - zusammen mit Blake Crouch - wieder einmal mehr sein ganzes krankes Können unter Beweis stellt und zeigt, dass er alles andere als ein Hinterkopfstreichler ist. Kilborn gehört ja bekanntermaßen zu der Schriftstellerfraktion, die in Sachen Brutalität und Grausamkeit nichts anbrennen lassen, die dem Leser jedes noch so ekelhafte Detail wie mit einen nassen Feudel um die Ohren klatschen, und all das mit einer gehörigen Portion schwarzem Humor umhüllen.

So ist es auch bei den 4 Geschichten in "Serial", die von Gewalt geprägt sind und eine Spur der menschlichen Verwüstung hinter sich herziehen. Extremen Tiefgang der Story, ausgeprägte, farbenfrohe und ausgefeilte Charaktere sucht man hier vergebens, aber ich denke, das war auch nicht im Sinne der beiden. Kilborn und Crouch wollten vielmehr Angst und Schrecken verbreiten, den von Menschenhand geschaffenen Horror mit all seinen brutalen Facetten, so schnell wie möglich - ohne jegliche Umschweife - dem Leser unterbreiten, ihn an ihren abartigen Fantasien teilhaben lassen, und das ist ihnen gelungen.

Der Fokus liegt vollends auf den Taten, die sehr „liebevoll“ und detailliert beschrieben- und den Fans der härteren Gangart ein schauderhaftes Grinsen in das Gesicht zaubern werden, denn das ist das was sie wollen, auch wenn das natürlich krank ist.

Wer im Vorfeld "MR.K" und/oder "Truck Stop - Rastplatz des Grauens" von Jack Kilborn gelesen hat, dem wird ein Teil der Figuren und der Schauplätze bekannt vorkommen. "Truck Stop - Rastplatz des Grauens" taucht in "Serial" als dritter Teil auf (die Geschichten heißen nur Teil1, 2, 3 und 4), und dem Leser wird somit eine komplette Story gestohlen, er liest sie doppelt. Auch wenn "Truck Stop - Rastplatz des Grauens" als Vorgeschichte zu "Serial" angepriesen wird, ist diese Konstellation mehr als fragwürdig und ungünstig.

Zum Inhalt der Storys selbst möchte ich mir einen Kommentar ersparen, lehnt euch einfach zurück, macht es euch bequem, taucht hinab in die kranke Welt von Jack Kilborn und Blake Crouch und genießt diese in vollen Zügen.

Mein Fazit: "Kilborns Stärke ist es, den Leser mit wenig Worten in die von ihm gewünschte Situation zu bringen, ihn in dieser gefangen zu halten um ihn förmlich mit Grausamkeiten zu überschütten. Kilborn kleckert nicht, Kilborn klotzt. Er versteht es mit einfachen Mitteln sein Anliegen zu präsentieren und den Leser damit zu binden. Kurz um, er ist mittlerweile ein Schriftsteller, der aus dem Genre Horror und Thriller nicht mehr wegzudenken ist."
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Sei immer auf der Hut, 31. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Per Anhalter zu fahren bringt ein hohes Risiko mit sich. Entweder trifft man auf eine nette alte Dame oder Herren, ein paar Jungs, die einfach in der Gegend umherfahren, eine nette Kleinfamilie aus der nächsten Stadt oder aber auf einen Psychopathen. Massenmörder Donaldson gabelt seine Opfer gern an Straßenrändern auf. Doch was passiert, wenn so einer auf seinesgleichen trifft?

Mit Das Hotel hatte Jack Kilborn mich zu einem seiner zahlreichen Fans gemacht, Angst hingegen begeisterte mich weniger. So war ich gespannt auf das neueste Werk des Autors, das er gemeinsam mit ebenso einem bekannten Horrorautor, Blake Crouch, verfasst hatte. Serial lautet der Name des Buches und hatte auf Grund des vielversprechenden Klappentextes gleich einen neuen Käufer.

Das Werk beginnt so, wie ich es erwartet hatte, ohne große Einführungen oder Personenvorstellung ging es gleich zur Sache, das erste Opfer überlebte gerade mal 26 Seiten. An ausschweifenden Darstellungen der Metzeleien sparen die Autoren überhaupt nicht. Der Leser bekommt die geballte Ladung an Gewalt und Brutalität wortwörtlich aufs Auge. Es liest sich, als würde man ständig einen erneuten Schlag ins Gesicht bekommen. Das Buch umfasst vier Teile, von denen ich zunächst ausging, sie würden nicht miteinander zusammenhängen. Doch auch wenn die Teile, jeder für sich, jewals eine neue Geschichte erzählen, taucht immer wieder eine Person auf: Donaldson.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, die beiden Autoren verstehen es einfach, die Spannung im richtigen Moment aufzubauen und locken den Leser mit ihren detaillierten Beschreibungen immer weiter in die Geschichte hinein. Außerdem möchte man ja auch wissen, was passiert, wenn ein Psychopath und Massenmörder einen Kollegen trifft. Das passiert schließlich in Teil vier und das Ende ist gerecht aber ein wenig von der Realität entfernt.

Auch wenn es jetzt so klingen mag, als hätte mir das Buch wahnsinnig gut gefallen, muss ich sagen, dass ich ein wenig enttäuscht war. Ich hatte mehr Spielereien der Autoren erwartet, man hätte mehr Spannung aufbauen können, um so das Kribbeln im Bauch zu verstärken. Die Aktionen kamen mir manchmal zu schnell, wirklich wie eine Wand, die auf einmal vor einem erscheint. Außerdem sind die Geschichten schon zum Teil als E – Books erschienen. Die hohe Anpreisung durch den Verlag hätte nicht sein müssen. Trotz allem empfehle ich es jedem, der auf bisschen Splatter und Horror steht. Damit wird man gut bedient.
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5.0 von 5 Sternen Ein wahnsinnig guter Horrorroman!, 15. Mai 2015
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Schreibstil

Vor einigen Wochen habe ich Jack Kilborn für mich entdeckt, ein überaus talentierter Horrorautor, der mich mit seinem Buch „Das Hotel“ echt vom Hocker gehauen hat! Nun habe ich „Serial“ gelesen, eine Geschichte, die er mit einem anderen bekannten Autoren zusammen geschrieben hat. Von Blake Crouch habe ich bisher noch nichts gelesen, aber das wird sich jetzt mit Sicherheit ändern, denn beide Autoren haben einen ähnlichen Schreibstil und passen aus diesem Grund perfekt in das Horrorgenre.

Wenn zwei Autoren an einem Buch arbeiten, merkt man häufig gewisse Unterschiede, da jeder seinen eigenen Stil mit reinbringen möchte. Bei „Serial“ ist das aber nicht der Fall. Ganz im Gegenteil. Hier harmonisieren die beiden Autoren sehr gut miteinander.

In „Serial“ treten einige Serienmörder auf, die Jack Kilborn bereits in seinen anderen Büchern erwähnt hat. Das fand ich sehr interessant. Besonders für Fans des Autoren wird das Buch deswegen zu einem absoluten Must-Read, aber auch Leser, die das Horrorgenre mögen und offen für teilweise sehr schwarzen, bittersüßen Humor sind, werden dieses Buch mit Sicherheit lieben!

Charaktere

In „Serial“ lernen wir so einige Serienmörder kennen, die alle ihre ganz eigenen Vorlieben haben. Zu Beginn wird ein Tramper namens Donaldson von einem Autofahrer namens Mr. K mitgenommen. Esist das erste sehr witzige und böse Aufeinandertreffen in diesem Buch und es beginnt alles sehr rasant. Im weiteren Verlauf lernen wir zudem Lucy kennen, ein Mädchen, das es faustdick hinter den Ohren hat, zwei weitere Mörder, die ihr den „richtigen“ Weg zeigen wollen und einen Mann, der ein wahrer Fußfetischist ist.

Besonders witzig fand ich auch die Polizistin Jack Daniels (Ja, ihr lest richtig!), die auch eine wichtige Rolle spielt. Sie stammt aus Jack Kilborns vorherigen Büchern, die er unter einem anderen Pseudonym veröffentlicht hat. Leider kenne ich die Bücher noch nicht, aber das wird sich jetzt mit Sicherheit ändern, denn Jack Daniels ist eine wirkliche tolle Persönlichkeit, sehr stark und erfahren. In „Serials“ trifft sie gleich auf zwei Serienmörder. Wird es ihr gelingen, diese zu stellen? Oder wird alles ein böses Ende nehmen?

Meine Meinung

Nach „Das Hotel“ von Jack Kilborn habe ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Schon in Filmen mag ich Serienkiller sehr gerne, aber bei Büchern kommt der Horror für mich meistens nicht ganz so gut rüber. Das Autorenduo Jack Kilborn und Blake Crouch haben es mit „Serial“ aber geschafft, sowohl eine gruselige Atmosphäre mit atemloser Spannung zu erschaffen, als auch einen gewissen Witz in die Sache zu bringen. Ja, ich muss gestehen, dass ich einen echt bitterbösen Humor habe und gerade bei diesem Buch musste ich an einigen Stellen breit grinsen.

Das Buch „Serial“ wird zu keinem Zeitpunkt langweilig. Ganz im Gegenteil. An manchen Stellen fing mein Herz laut an zu klopfen und ich habe mit den einzelnen Charakteren mitgefiebert. Klar, hier stehen vorwiegend die Serienmörder im Fokus, also wird eher weniger aus der Sicht der Opfer geschrieben, aber genau das macht das Buch zu etwas Einzigartigem. Hier bekommt der Leser die Chance mit einem bösen Charakter mitzufiebern.Obwohl ich natürlich wusste, was diese ganze Serienmörder schon angestellt haben, stand ich während des Lesens trotzdem auf ihrer Seite, auch wenn ich die Polizistin Jack Daniels auch sehr sympathisch fand. Für mich muss so eine Geschichte wie „Serial“ einfach böse sein und keinen Platz für Gerechtigkeit lassen. Dafür liebe ich dieses Horrorgenre einfach.

In dem Buch lernen wir die Serienkiller bei der „Arbeit“ kennen, erfahren, was sie zu dem gemacht hat, wer sie heute sind. Interessant und spannend fand ich die Aufeinandertreffen der einzelnen Personen, die dadurch eine enorme Entwicklung erfahren haben. In „Serial“ treffen sich jede Menge Gleichgesinnte, die man fast schon Seelenverwandte nennen kann. Ein wirkliche tolle Idee und eine erstklassige Umsetzung.

Auch das Ende hat mich zum Lachen gebracht. Auch Serienkiller begehen hin und wieder einen Fehler und manchmal ist es vielleicht doch nicht so klug, sich mit einem Gleichgesinnten anzulegen. Besonders das letzte Kapitel war für mich ein wahrer Genuss. Leute, schon allein wegen dem Ende müsst ihr dieses Buch unbedingt lesen!!!!

Ich bin froh, dass ich neben Richard Laymon noch zwei weitere Horrorautoren kennenlernen durfte. Fest steht: Jack Kilborn und Blake Crouch verstehen ihr Handwerk und ich freue mich schon riesig auf weitere Bücher der beiden.

Fazit

„Serial“ ist ein bitterböser Horrorroman, der atemlose Spannung erzeugt und den Leser hin und wieder schmunzeln lässt. Eine absolute Empfehlung von mir!
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5.0 von 5 Sternen Albträume garantiert!, 29. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Trampen ist gefährlich: Man weiß nie, wer zu einem ins Auto steigt – oder ob man von einem Psychopathen mitgenommen wird. Da hilft es auch nicht, dass man wie Donaldson bewaffnet ist, denn der freundliche Anhalter ist clever.
Wenn man seinen Lieblingsautor schon immer mal treffen wollte, heißt das nicht, dass man nur plaudern oder gar mit ihm ins Bett möchte. Manchmal möchte man ihn töten, um dieses Erlebnis mit ihm zu teilen.
Und was ist, wenn zwei Psychopathen aufeinandertreffen und beide nur ein Ziel haben: zu töten!
In drei großen Buchteilen werden mordlüsterne Psychopathen vorgestellt, deren Wege sich kurzzeitig kreuzen, um Foltermethoden und Mordfantasien auszutauschen. Als ein Zusammentreffen gehörig schiefläuft und ein Opfer fliehen kann, findet sich zumindest eine der Bestien vor Gericht wieder, und zahlreiche Morde können in einem Rutsch aufgeklärt werden. Auf die anderen Killer wartet ein weitaus nervenzerfetzenderes Schicksal …Jack Kilborn ist kein Unbekannter. Der Drehbuchautor schreibt unter einem Pseudonym blutigsten Horror und lässt dem Leser gerne die Haare zu Berge stehen und nachts nur noch mit Licht schlafen. Blake Crouch steht dem Meister in nichts nach, weshalb die Verbindung alles andere als verwunderlich ist. Das Duo schreibt packende Thriller, die einen mitreißen, einfangen, anwidern und dennoch nicht den Blick abwenden lassen.
Serial ist ein gelungenes Debüt, das liebevolle Charaktere vorstellt, die man zuerst gerne hat – bis sie ihr wahres Ich zeigen, das ja auf der einen Seite total abschreckend ist und auf der anderen Seite doch geliebt werden kann. Trotz aller Morde und allem Schrecken haben Donaldson und die Gleichgesinnten etwas Tragisches an sich, das Mitleid erregt. Genau das ist gewollt, denn so erkennt man, wie die Serienkiller ihre Opfer gefügig machen, wie die Akteure immer wieder erfolgreich Unschuldige quälen und ermorden können.
Selbst als Leser zuckt man zusammen, wenn man die “Instrumente” beschrieben und die doch teilweise sehr vage gehaltenen Schilderungen der Folter vorgesetzt bekommt. Es ist bestialisch und grausam und man wünscht sich nur noch den schnellen Tod – doch der lässt auf sich warten.Kilborn und Crouch – das Thriller-Genre hat neue Meister gefunden, die Schrecken verbreiten und es schaffen, so spannend zu schreiben, dass man eben nicht das Buch weglegt und angewidert in die Mülltonne wirft. Man liest weiter, man verschlingt die Geschichte, jede einzelne Seite, jede neue kranke Fantasie, als wäre man ein Junkie. Nebenbei stellt man sich kurz die Frage, wie man solche Ideen haben kann, ohne selbst absolut psychopathisch zu sein, aber das hier ist Kunst, das ist es, was einen Autor ausmacht: gute und mitreißende Geschichten, die so echt und authentisch wirken, als wäre man mitten drin und nicht zu Hause auf dem Sofa.
Die Geschichte ist definitiv nichts für schwache Nerven! Wer sich schnell ekelt, kein Blut “sehen” kann oder eine zu lebhafte Fantasie hat, sollte die Finger davon lassen. Albträume sind garantiert.
Und Vorsicht vor Anhaltern, auch kleine Mädchen sind nicht immer brav!
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4.0 von 5 Sternen Mörderischer Roadtrip für starke Nerven, 30. November 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
„Serial“ ist die dritte deutsche Veröffentlichung des Schriftstellers und Drehbuchautors Joseph Andrew Konrath, der unter dem Pseudonym Jack Kilborn Horror-Romane und Thriller der härteren Gangart verfasst. Bei dem vorliegenden Band hat ihn Blake Crouch unterstützt, der ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt ist und selbst eine erkleckliche Anzahl an Thrillern geschrieben hat. Gemeinsam schufen sie einen brutalen und rasant erzählten Episodenroman, der sich über einen Zeitraum von 29 Jahren erstreckt und die Wege mehrerer Serienkiller verfolgt, wobei Donaldson die zentrale und am häufigsten wiederkehrende Figur darstellt. Das Buch ist mit knapp 222 Seiten relativ kurz und entsprechend schnell gelesen, allerdings ist es alles andere als leichte Kost und stellt trotz des schwarzen Humors eine recht düstere Lektüre dar. Das liegt vor allem daran, dass der Leser kaum positive Charaktere als Richtlinie besitzt, von den Opfern einmal abgesehen, mit denen man sich als Leser ja am allerwenigsten identifizieren möchte. Lediglich die Polizistin Jacqueline Daniels könnte man als Protagonistin bezeichnen, wobei sie nur im dritten Teil, der in Wisconsin spielt, mitwirkt. Die Darstellung der Serienkiller ist dem Autorenduo sehr glaubhaft gelungen und verzichtet auf alberne romantisch verklärte Sichtweisen à la Dexter oder Hannibal. Tatsächlich hofft man als Leser inständig, dass die Killer am Ende doch ihre gerechte Strafe ereilt. Wem der Zehen-Fetischist Taylor bekannt vorkommen sollte, der möge in Kilborns Horror-Debüt „Angst“ nachschlagen, dort geht Taylors Geschichte nämlich weiter. „Serial“ ist gewiss nicht der Thriller des Jahres, allerdings eine lesenswerte Lektüre für Zwischendurch – starke Nerven und robuste Mägen vorausgesetzt.
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3.0 von 5 Sternen Horror? Nur für Zarte......., 10. Dezember 2012
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Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Wer ein richtiger Horror " Gemetzel" Fan ist, sollte sich hier nicht allzu viel erwarten, wie beispielsweise in seinem Buch " Das Hotel ". Mit knapp 220 Seiten ist der Preis von 8,99 Euro hierbei nicht gerechtfertigt und auch in 2 Stunden komplett durchgelesen mit 4 Geschichten.

Ich persönlich bin kein großer Liebhaber der Kurzgeschichten. Viel besser, wenn es ausfühlicher und detallierter geschrieben worden wäre, dennoch waren auch ein paar "gruselige" Details dabei. In vielen Renzensionen wird über verschiedene Situation gelästert, über unmögliche Entscheidungen oder schlechte Geschichten. Ich möchte hiermit nur nebenbei erwähnen, dass es bei Horror und Gewaltbüchern nicht über logische Konversationen oder falschem Wetter geht oder warum derjenige dies oder jenes tut, obwohl.... Bitte liebe Leute, nehmt hierfür die geeigneten Bucher zur Hand. Für die Liebhaber, die sich bei brutaler Gewalt und Gemetzel richtig gut entspannen können und wollen, sind das Nebensächlichkeiten, die keinerlei Überlegung wert sind.

Kurz gesagt: Das Tempo der Gewalt wird nicht lange herausgezögert, dennoch fiel ein richtiger Knaller aus. Die Geschichten sind gut geschrieben und auch im Geiste vorstellbar. Somit gut und flüssig lesbar.

Dennoch muss gesagt werden, Menschen die sich lieber mit seichtem Horror abgeben, sollten die Finger weglassen. Hier spielen wie in vielen anderen guten Büchern immer der Akt der Gewalt eine große Rolle und keine Gefühlsduseleien.Wer Probleme mit sexistischer brutaler Gewalt hat, kann mit gutem Gewissen einen Bogen um das Buch machen.....
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alle auf einen Streich, 19. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Kindle Edition)
Was passiert, wenn die schlimmsten Serienmörder auf den Highways unterwegs sind und manchmal sogar aufeinander treffen? Dies erfährt der Leser in diesem Thriller, welcher aus vier Kurzgeschichten besteht, die jedoch alle einen Bezug zueinander haben.
Trotzdem es sich um keine zusammenhängende Geschichte handelt, wurden die einzelnen Teile jedoch interessant und spannend gestaltet, so dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt.
Jeder der Serienmörder ist auf seine eigene Weise grausam und unerbittlich. Es fließt viel Blut und die Opfer werden auf brutalste Weise zu Tode gefoltert.
Die beiden Autoren haben sich als gutes Team erwiesen und in den Folgeromanen Mr K und Kite gibt es ein Wiedersehen mit allen Ungeheuern und der Polizistin Jack Daniels.
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2.0 von 5 Sternen Besser alleine, 28. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Taschenbuch)
Sorry, Jack ... aber eine Aneinanderreihung von diversen Folter- und Tötungsmethoden macht noch keinen guten Horrorroman aus und erst recht nicht, wenn man auf so wenigen Seiten einen Mitautoren hat. Während "Angst" noch Spannung erzeugt, ist "Serial" nur noch eine Zusammenwürfelung mehrerer Teile mit einem "na ja"- und "ah ha"-Effekt im Schlusskapitel. Punkt. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen und wer eine Steigerung von "Angst" oder "Hotel" erwartet, wird am Ende des Buches ziemlich enttäuscht das Splatterwerk beiseite lesen ... und bei King, Koontz & Co. mehr erwarten können.
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2.0 von 5 Sternen Kann man sich ersparen, 22. Februar 2015
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Serial: Roman (Kindle Edition)
Bin ein großer Fan der "Jack Daniels"- Reihe geworden, auch "Angst" von Jack Kilborn war nicht schlecht, aber dieses gemeinsame Werk kann man sich wirklich ersparen. Hier treffen die Serienmörder aus den anderen Romanen aufeinander. Ist doch recht unwirklich und stotzt nur so vor Blutrünstigkeit- war nicht so mein Ding. Kaum Handlung, nur Blutvergießen. Wers mag- bitteschön, aber bei mir muss auch ein bißchen Nervenkitzel dabei sein.
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Serial: Roman
Serial: Roman von Blake Crouch (Taschenbuch - 12. November 2012)
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