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5.0 von 5 Sternen Unlustig wie die Opfer auf der Titanic, nur weniger nass
Wer sich Barrington House wie die Titanic auf dem Meeresgrund, mit den Opfern, aber ohne Wasser vorstellt, der liegt wahrscheinlich richtig. Die junge Amerikanerin Apryl erbt eine Wohnung in diesem alten englischen Haus, und irgendwie scheint dort nicht nur die Geschichte aus dem frühen 20. Jahrhundert lebendig zu sein, sondern auf eine gruselige Weise auch das...
Vor 9 Monaten von Peter Kensok veröffentlicht

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Horrorloser Horror, Gruseln ohne Grusel
Ich gebe zu - ich bin ganz altmodisch, beim Stöbern in der Buchhandlung, aufgrund des schönen Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Zwar war mir der Autor unbekannt, aber ich lese gerne dann und wann einen guten Horror Roman und der Klappentext sprach mich ebenfalls an. Doch die Enttäuschung war gross. Das Buch gruselt kaum und erzeugt weder Spannung...
Vor 5 Monaten von Ramones 16 veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Horrorloser Horror, Gruseln ohne Grusel, 7. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Ich gebe zu - ich bin ganz altmodisch, beim Stöbern in der Buchhandlung, aufgrund des schönen Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Zwar war mir der Autor unbekannt, aber ich lese gerne dann und wann einen guten Horror Roman und der Klappentext sprach mich ebenfalls an. Doch die Enttäuschung war gross. Das Buch gruselt kaum und erzeugt weder Spannung noch Horror. Nach einem durchaus gelungenen Anfang, in dem eine gewisse Beklemmung das Apartment 16 betreffend aufgebaut wird, plätschert die Story nur noch vor sich hin. Es gibt Nebenstränge die bedeutungslos im Nichts verschwinden (z.B. Treffen der Hessen-Freunde), Recherchefehler (z.B. gab es 1937 noch gar keine Waffen SS), Logikfehler (Apryl schlägt die Beine übereinander und ihr Rock rutscht hoch obwohl sie eindeutig steht und gerade vorher abgelehnt hat, sich zu setzen, Miles küsst Apryl innig, man weiß nicht was weiter zwischen den beiden passiert, es bleibt offensichtlich bei diesem einen Kuss. Trotzdem nennt er sie, vollkommen unmotiviert und ohne jegliche Begründung plötzlich 30 oder 40 Seiten später "Liebling"). Dazu schlechte bis unverständliche Satzkonstruktionen. Ob diese mehr an der Übersetzung liegen oder am Original, kann ich nicht beurteilen. Das alles macht den Eindruck, als ob der Autor unter Zeitdruck geschludert hätte. Die Grundidee der Story ist nämlich nicht schlecht, auch der geistige Verfall von "Seth" ist teilweise gut beschrieben. Doch irgendwie scheint dem Autor einfach die Kraft oder die Geduld oder beides ausgegangen zu sein. Die Todesfälle sind farblos und berühren nicht, genauso die Charaktere, das Ende ist richtig langweilig. Schade, wird für mich bis auf weiteres sowohl das erste als auch das letzte Buch dieses Autors sein.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht schlecht, nicht perfekt, 18. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Es geht um Kunst, es geht um Okkultismus, es geht um Gefangenschaft und um das Schlechteste der Welt.

Die Geschichte spielt in London. Es wird aus der Sicht von Apryl und aus der Seths erzählt, nach jedem Kapitel erfolgt ein Wechsel.

Apryl erbt in einer exklusiven Londoner Wohngegend das Apartment ihrer kürzlich verstorbenen Großtante Lillian im Barrington House, mit der sie aber keinen Kontakt hatte. Zu Anfang ist sie noch stark beeindruckt von der Erbschaft, doch immer größer wächst ein Gefühl von Unbehagen. Das Apartment wirft viele Fragen auf und der Inhalt Lillians Tagebücher lässt sie an der geistigen Gesundheit ihrer Großtante zu Lebzeiten zweifeln, doch auch die Nachbarn verhalten sich merkwürdig und der Chefportier scheint etwas zu verheimlichen. Sie entscheidet sich dazu die merkwürdigen Umstände des Todes ihrer Großtante, dem Verhalten der Nachbarn und schließlich auch dem Geheimnis des Barrington Houses selbst auf dem Grund zu gehen...

Seth ist Nachtwächer im Barrington House, doch eigentlich ist er Künstler in der Schaffenskrise. Während ihm durch eine Macht die Augen über die Welt geöffnet werden und er darin Inspiration findet verfällt seine Persönlichkeit und die Macht fordert weitere Tribute...

Apartment 16 ist ein leerstehendes Apartment im Barrington House, aus dem nachts Geräusche kommen und durch welches sich Seth wie eine Motte von dem Licht magisch angezogen fühlt. Nach dem 2. Weltkrieg wohnte dort ein unbekannter Maler, der die Nachbarn terrorisierte bis er plötzlich und mit ihm auch ein Großteil seiner verstörenden Werke verschwand.

Die Geschichte erstreckt sich über 493 Seiten. Das Buch lässt sich flüssig lesen. Es wird sehr detailliert erzählt, was dafür sorgt, dass man manchmal den Eindruck hat, dass unnötige Einzelheiten in die Länge gezogen werden. Die schlechten Seiten der Charaktere überwiegen bei -bis auf wenigen Ausnahmen- allen. Es herrscht eine düstere Atmosphäre.

Manchmal waren Situation auf den ersten Blick verwirrend, was sich dann aber auch aufklärt. Die Geschichte ist durchweg spannend. Die Horror-Elemente äußern sich durch Personen, die sich bis in die Träume verfolgt und beobachtet fühlen, Schatten, die es nicht geben dürfte, Gemälde verändern sich, Erscheinungen in Spiegeln, das Barrington House, was alle die mit ihm in Berührung kommen wie eine Schraube runterzieht und aus dessen Bann sie sich körperlich und psychisch nicht entziehen können und nicht zu letzt die Auflösung der Handlung.

Das Ende bleibt offen.

Wer sich gerne ekelt, wer sich für klassischen Horror begeistern lässt, bei wem zu viele Details die Spannung nicht abflauen lassen, sondern vielleicht sogar maximieren, dem wird dieses Buch garantiert gefallen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unlustig wie die Opfer auf der Titanic, nur weniger nass, 26. Juli 2012
Von 
Peter Kensok "Globalscout" (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Wer sich Barrington House wie die Titanic auf dem Meeresgrund, mit den Opfern, aber ohne Wasser vorstellt, der liegt wahrscheinlich richtig. Die junge Amerikanerin Apryl erbt eine Wohnung in diesem alten englischen Haus, und irgendwie scheint dort nicht nur die Geschichte aus dem frühen 20. Jahrhundert lebendig zu sein, sondern auf eine gruselige Weise auch das längst Vergangene.

Adam Nevill hat mich bereits mit »Im finsteren Wald« beeindruckt. Ehrlich gesagt, möchte ich nicht mit seiner Fantasie am Schreibtisch sitzen. Es reicht vollkommen, was in seinen Horror-Romanen davon übrigbleibt. Und seine Heldin Apryl hätte all das auch lieber nur gelesen als selbst erlebt.

Die Wohnung ihrer verstorbenen Tante Lilian hat etwas vom Titanic-Charme und gleichzeitig etwas unangenehm Düsteres. Das trifft dann auch gleich auf den ganzen Rest des Barrington House zu, von den Kellern mit dem Gerümpel längst Dahingeraffter über die Portiers, an Apartment 16 vorbei bis hin zum Dachstuhl. Irgendwie scheinen alle Bewohner durchgeknallt zu sein, und das hat nichts mit ihrem hohen Alter zu tun, was nicht als Entschuldigung taugen täte. Sie drehen die Spiegel um, und es gibt keine Bilder in den Wohnungen. Auch bei Großtante Lilian nicht. Und das hat einen Grund.

Etwas Schreckliches muss seinerzeit in Apartment 16 passiert sein. Und jemand Schreckliches muss es zuvor aktiviert haben. Apryls Recherchen über die verbotene Wohnung führen über die Tagebücher ihrer Großtante schon bald zu dem Maler Felix Hessen, der sich okkulten Praktiken verschrieb, in seinen Werken der Vergänglichkeit nachging und ihr größter und grausamster Schüler wurde.

Wenn schon jemand Felix und Hessen heißt, dann liegt der Sprung zu den hässlichen Deutschen und Nazi-Deutschland nahe. Damit lässt sich trefflich spielen. Und Autor Adam Nevill tut das auch.

Adam Nevill hat wieder einmal einen Roman geschrieben, der das Grauen zum Thema hat. Schrecklich schön. Gut zu lesen am helllichten Tag und wenn man wirklich gut drauf ist, denn »Apartment 16« ist echt kein Spaß.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Luxusapartement des Grauens - auch für die Leser, 4. Juli 2012
Von 
E. Meiler "chritopp" (Bayern, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Schon immer habe ich es geahnt: das Tor zur Hölle befindet sich in London.
Hier nun die Bestätigung schwarz auf weiß. Leider eine Klasse-Idee schlecht umgesetzt.

Zum Inhalt:
Die Geschichte wird über zwei Handlungsstränge erzählt.
Einmal aus der Sicht der jungen Amerikanerin Apryl, deren Großtante Lillian unter mysteriösen Umständen verstorben ist und ihr ein Apartement in London vermacht hat. Da Apryl nicht gerade in Geld schwimmt, ist sie zunächst hellauf begeistert, als sie in London ankommt und die Wohnung im noblen Barrington House in Augenschein nimmt. Zwar etwas herunter gekommen und voller seltsamer Gerümpel, aber das läßt sich ja ausräumen. Denk sie.
Tatsächlich fängt sie an, die Wohnung zu sichten und findet dabei mehrere Tagebücher ihrer Großtante, die schreckliche Vorkommnisse beschreibt. Vor allem der Künstler Felix Hessen, der in Apartement 16 gewohnt hat, scheint die Schlüsselfigur zu den eigenartigen Begebenheiten zu sein. Nach der zweiten alptraumhaften Nacht beschließt Apryl, Barrington House nur noch tagsüber zu entrümpeln und nimmt sich für die Nächte ein Hotelzimmer.
Neugierig geworden, forscht sie über die Geschichte des Hauses und den früheren Bewohnern nach. Und was sie so nach und nach herausfindet und im Haus erlebt, wird immer gruseliger...

Die zweite Hauptperson ist der Kunststudent Seth, der aus finanziellen Gründen den Job des Nachtwächters in Barrington House annimmt. Seth steckt in einer künstlerischen Sinnkrise und ist für die übersinnlichen Schwingungen sehr empfänglich. Als er eines Nachts wieder mal Geräusche aus Apartement 16 hört, beschließt er trotz Verbot in die Wohnung zu gehen.
Hätte er das mal nicht gemacht!

Beide Hauptpersonen treffen dann am Ende des Buches, zum großen Finale sozusagen, aufeinander.

Meine Meinung:
Gekauft habe ich das Buch, weil sich die Geschichte sehr interessant angehört hat. Und auf den ersten 100 Seiten ist es auch wirklich spannend. Leider ergeht sich der Autor in endlosen surrealistischen Schilderungen und das nicht einmal, nein, zigmal wird immer das Gleiche beschrieben.
Was mich regelrecht geärgert hat, war, das Personen und Begebenheiten bis ins kleinste Detail beschrieben werden, ohne daß es geschichtsrelevant ist. Da sitzt man also und ließt sich durch anstrengend-kafkaeske Darstellungen und am Ende denkt man: "Ja und? Was jetzt?" (ich sage nur: Hessen-Fanclub). NICHT SCHÖN.
Aber ich habe durchgehalten, kostete mich das Buch doch immerhin € 14.99!
Gespannt war ich auf das große Finale, die Auflösung, die einleuchtende ERKLÄRUNG zum Wieso, Weshalb, Warum.
Pfff! Die Hauptpersonen treffen aufeinander... gehen ins Apartement 16... einer weg, der andere verletzt... fertig.
Nein, nein, nein!

Zwei Sterne gebe ich, da die Geschichte zwischen den endlosen Beschreibungen und abgesehen vom desaströsen Ende eigentlich sehr gut gewesen wäre.
Von den 494 Seiten hätte man locker 150 Seiten streichen bzw. kürzen können (ich hab` dann einfach zur nächsten Handlung weiter geblättert, wenn der Gähn-Faktor zu hoch wurde).

Leider keine Konkurrenz zu Stephen Kings "Das schwarze Haus" oder Shiley Jacksons "The Haunting of Hill House".
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Horror? Nicht mal mit gutem Willen..., 19. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Ich habe mich voller Gier auf diesen Horror-Roman gestürzt in der Hoffnung mich in einsamen Nächten ordentlich zu gruseln. Ich warte heute noch auf den grusel... Selten habe ich etwas so trashiges gelesen was so überhaupt nichts mit Horror zu tun hatte. Der Autor schafft es zu keiner Zeit (ausser auf den ersten drei Seiten vielleicht) eine gruselige Atmosphäre zu schaffen und zur Mitte hin wünscht man sich verzweifelt er würde jetzt wenigstens einen von beiden Handlungssträngen beenden. Dies tut er aber nicht sondern führt, getrennt voneinander, Seth und Apryl langatmig lamentierend durch die Handlung ums sie am Ende in einem lahmen Showdown zusammenzuführen. Damit verrate ich nicht zu viel denn das meiste im Buch ist sehr zeitig sehr vorhersehbar. (sogar für mich, die den Mörder sonst nicht ma erkennt wenn er ihr die Knarre an die Stirn hält...)
Okay, ewtas Gutes hat das Buch. Ich mochte tatsächlich den Schreibstil. Damit hat es Adam Nevill wenigstens geschafft das ich bis zum Ende gelesen habe aber damit wäre es dann auch schon vorbei mit allem positivem. Wer sich also gruseln will, kauft sich einen Mystery-Roman im Zeitungsladen denn der is gruseliger und billiger als dieses Buch.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wie schlecht..., 6. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Das ist das schlechteste Buch, das ich in den letzten Jahren gelesen habe. Ich habe es nur bis zu Hälfte geschafft und da habe ich schon diverse Passagen übersprungen, weil zum Beispiel zum gefühlten 100. Mal erzählt wurde, welche Klamotten die Großtante in ihrem Appartment gelagert hat oder welch tolles Ehepaar Tante und Onkel einst waren. Der arme Seth hört ständig Geräusche und riecht verbranntes Fleisch. Also spannend fand ich bis dahin gar nichts, deshalb habe ich aufgehört und ich habe noch nicht einmal den Drang, das Ende zu erfahren... Schade!
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5.0 von 5 Sternen Horrorbilder im Kopf und in Apartement 16, 24. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Ich fand das Buch durchaus lesenswert kann aber verstehen, wenn manch einer dieses Buch als zäh und sperrig empfand. Ich hatte dieses Gefühl in der Mitte, als die Beschreibungen der Bilder Hessens derart übernahmen, dass die eigentliche Handlung zurückblieb. Aber ... als Leser wurde ich doch belohnt, benötigte Nevill doch dann nur noch kurze Beschreibungen, um ganze morbide Gemälde im Kopf des Lesers entstehen zu lassen und um die Atmosphäre weiterhin dicht beisammen zu halten. Dieser Bruch ist m.E. besonders gut gelungen, die protzige Fassade bröckelt von Seite zu Seite weiter ab und bringt die ganze Häßlichkeit zutage.

Die Rahmenstory hat mir gefallen, die Idee eine Horrorstory über Bildmalerei zu liefern hat mir auch in SKs Wahn schon sehr gefallen und auch Nevill gelingt dies sehr gut. Die Figuren sind glaubhaft, Apryll ist mir bisschen zu blass geblieben.

Das Ende ... na ja, VORSICHT Spoiler das Kapitel mit Stephen beinhaltete den Deus Ex Machina und der erklärende Monolog war als Stilmittel herangezogen sehr dürftig. Schade SPOILERENDE. Der Showdown in Appartement 16 war in Ordnung aber nicht überraschend.
Allerdings stellt sich die Frage, was soll man als Horrorautor denn schreiben? Natürlich verlabgt es dem Leser nach einer Erklärung, gerne hat er auch ein atemberaubendes Finale und ein Evil End. Mir fallen ehrlich gesagt keine großartigen Enden ein ...

Insgesamt lande ich bei 8,5 Punkten und habe mich sehr gut unterhalten gefühlt.
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3.0 von 5 Sternen Metaphysisch angehauchte Gruselgeschichte, 25. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Zwischen all den metzelnden Meuchelstorys, die in den letzten Monaten bluttriefend um die Gunst der leser buhlen,
ist "Appartment 16" eine wohltuende Alternative.
Im Grunde geht es darum, dass es Dinge gibt, die einmal geshen, nicht ungesehen gemacht werden können.
Bilder, die in den Köpfen der Betrachter weiterleben, eine unheilvolle Eigendynamik entwickeln und
zu einer Bedrohung werden.
Die Geschichte ist irgendwo zwischen japanischer Spukgeschichte und den Beschreibungen metaphysischer
Heimsuchung angesiedelt. Kein rasanter Reisser, aber eine spannende Geschichte, die langsam aber
bestimmt eine unheimliche Athmosphäre aufbaut.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Schleppender Anfang, beklemmendes Finale - solider Geisterhausgrusel, 11. Juli 2012
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Die junge Amerikanerin Apryl reist nach London, um dort den Nachlass ihrer kürzlich verstorbenen Großtante Lilian zu ordnen. Diese wohnte in einem luxuriösen Apartment des Barrington House, einem Mietshaus für gut betuchte Bürger. Schon bald ist Apryl fasziniert von dem prunkvollen, aber einsamen Leben, das Lilian nach dem frühen Tod ihres Mannes Reginald führte. Doch offenbar litt Lilian an einer schweren Schizophrenie, denn ihre Tagebücher berichten auf beängstigende Art und Weise von einer Macht, die verhindert, dass sie sich allzu weit vom Barrington House entfernt. Schließlich stolpert Apryl bei ihren Nachforschungen auf den Namen eines Malers namens Felix Hessen, dessen Bilder bizarre Kreaturen zeigen, die direkt aus der Hölle zu stammen scheinen. Tatsächlich hat Hessen wohl an Beschwörungen und Riten teilgenommen, die er von Aleister Crowley persönlich erlernt hat. Apryl verliert sich mehr und mehr in den obskuren Wahnvorstellungen ihrer Großtante. Oder war Lilian am Ende doch nicht verrückt? Was ist damals im Apartment 16 geschehen, das heute niemand mehr betreten darf? Und warum verhält sich der Nachtportier Seth so merkwürdig? Als Apryl die Wahrheit herausfindet ist es bereits zu spät ...

Mit diesem Roman schrieb Adam Nevill, der neue Star der britischen Horror-Literatur-Szene, einen klassischen Okkult-Thriller an dem Roman Polanski seine helle Freude haben würde. Die beklemmende Atmosphäre des Barrington House erinnert frappant an 'Rosemarys Baby' oder auch 'Der Mieter'. Im Gegensatz zu den Schriftstellern der neuen, härteren Gangart wie beispielsweise Brett McBean, Bryan Smith, Edward Lee oder Brian Keene setzt Nevill die Horror-Elemente seiner Geisterhausgeschichte sehr viel subtiler ein. Der Roman beginnt sehr langsam und seicht. Vom Prolog einmal abgesehen, ist Nevill zunächst bemüht eine Atmosphäre der Normalität zu schaffen, in die sich das (übernatürliche) Grauen langsam und unmerklich einen Weg bahnt. Dürre Gestalten, die sich im Spiegel zeigen und bizarre Visionen, die den Nachtportier Seth plagen, sowie die barsche, beinahe hasserfüllte Ablehnung einiger Hausbewohner sorgen im Verlauf der Handlung für die entsprechende Gänsehaut. Allerdings dauert es tatsächlich einige Zeit bis die Geschichte in Fahrt kommt und nach dem wirklich gelungenen, fast schon surrealen Ende, hat man schnell den Eindruck, dass die Geschichte mit 100 Seiten weniger sehr viel spannender und stringenter hätte erzählt werden können. Auch die sehr überstürzte und haarsträubende Lovestory in der Mitte des Buches wirkt sehr konstruiert, beinahe so, als ob Nevill von Seiten seines Verlags den Hinweis bekommen hat, dass zumindest ein wenig Romantik heutzutage auch in Horrorromanen vorkommen müsste. So authentisch und lebendig Apryl auch sonst wirken mag, dieses überstürzte Techtelmechtel fällt gänzlich aus dem Rahmen. Zum Glück bleibt die Romanze lediglich schmückendes Beiwerk und im letzten Drittel entwickelt die Geschichte ein enormes Tempo und eine bedrückende Gruselatmosphäre. Wie schon erwähnt, die ideale Vorlage für einen okkulten Horror-Thriller à la Roman Polanski.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen nicht mein Ding, 12. Mai 2012
Rezension bezieht sich auf: Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan (Taschenbuch)
Ich habe mich zwar noch über 35o Seiten durch diesen Roman gequält, ihn dann aber doch vorzeitig noch abgebrochen. Ist mir zu unspannend, hatte mir eigentlich mehr versprochen, zumal das Thema an sich Spannungspotential hätte. Aber die Umsetzung ist einfach nicht mein Ding.
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Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan
Apartment 16: Roman: Das Böse wohnt nebenan von Adam Nevill (Taschenbuch - 9. April 2012)
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