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am 30. April 2015
Nachdem der Kronprinz Jorg ansehen musste, wie seine Mutter und sein kleiner Bruder blutrünstig ermordet werden, denkt Jorg nur noch an Rache. Er möchte die Verantwortlichen bitter dafür bezahlen lassen. Doch sein Vater, der König, weigert sich den Grafen Renar zu bestraffen, denn er erhält eine nicht zu verachtende Entschädigung. Rasend vor Wut, dass sich sein Vater so schnell bestechen lässt, flüchtet Jorg vom Königshof, zusammen mit einer Bande Gesetzloser.
Vier Jahre später versetzt Jorg und seine Gesetzlosen, die er auch die Brüder nennt, das Land in Angst und Schrecken. Sie zünden Dörfer an, morden und vergewaltigen ohne Skrupel. Sein Rachedurst scheint keine Grenzen zu kennen und auch sein Ehrgeiz steht seinen Rachegelüsten in nichts nach, denn mit 15 möchte er König sein.

,,Prinz der Dunkelheit“ ist ein absolut treffender Titel für diesen Roman, denn die Geschichte befasst sich nicht mit dem typischen strahlenden Helden, der voller Güte ist und egal was er durchleben muss er immer als guter Mensch heraus geht. Jorg ist der Böse, er ist brutal, voller Hass und absolut gewissenlos. Man wird sofort in das Geschehen geworfen und schnell wird klar, was einem in diesem Roman erwartet.

Ich hatte zunächst etwas Startschwierigkeiten, da Jorg absolut kein Sympathieträger ist und ich seine abgeklärte und blutrünstige Art zunächst sehr befremdlich fand. Zudem ist es einfach ungewohnt so viel über die Gedankengänge des psychopathischen Bösewichts zu erfahren. Nachdem ich mich jedoch auf die Geschichte eingelassen habe, hat mich der interessante Protagonist von Seite zu Seite mehr in seinen Bann gezogen.
Mark Lawrence spielt extrem mit gängigen Klischees, so wird er nicht müde zu betonen, dass Jorgs Kindheit so traumatisierend war, dass ihm fast nichts anderes übrig blieb als ein Psychopath und zum Massenmörder zu werden.
Sicherlich gibt es die ein oder andere blutrünstige Szene, doch der Roman strahlt nicht aufgrund solcher vereinzelter Szenen so eine Düsternis und Brutalität aus, denn vor allem die Gedankengänge und Vorstellung von Jorg füllen die Seiten mit Dunkelheit.
Jorg wirkt wesentlich älter als 14 Jahre. Er schafft es ohne Probleme Menschen zu manipulieren und er wirkt sehr abgeklärt. Vor allem frage ich mich, wie es ein 14 Jähriger geschafft hat, dass ihm eine ganze Horde von wesentlich älteren Gesetzlosen folgen. Jorg hat zudem eine unfassbar interessante Sicht auf das Leben, denn für ihn ist das Leben ein Spiel und jeder möchte gewinnen.
Auch den Nebencharakteren wie z.B. den Gesetzlosen haftet etwas sehr dunkles und brutales an, ich möchte ihnen nicht Nachts begegnen. Mark Lawrence skizziert die Nebenfiguren jedoch eher Oberflächlich und weniger detailliert.

Auch die Welt die Mark Lawrence in ,,Prinz der Dunkelheit“ skizziert hat mein Interesse geweckt, denn es handelt sich bei diesem Buch um einen Zukunftsroman, die Welt wie wir sie kannten ist untergegangen und unendlich viel Wissen ist verloren und so leben die Menschen wieder in mittelalterlichen Verhältnissen. Die Welt ist daher eine interessante Mischung aus phantastischen Elementen wie z.B. Geister aber auch Elemente aus unserer Welt wie z.B. berühmte Philosophen wie Sokrates.

Die Sprache ist vor allem ordinär und Stellenweise ist sie auch sehr plump, dies wirkt aber alles andere als unpassend sondern passt einfach zu der düsteren und brutalen Geschichte. Die Gedanken und Gespräche werden einfach nicht beschönigt und an die Lebensumstände der Figuren angepasst.

Alles in allem ist ,,Prinz der Dunkelheit“ ein wirklich interessanter Roman und hebt sich deutlich vom restlichen Genre ab, denn noch nie habe ich ein Roman aus der Sicht des wirklich psychopathischen Bösewicht gelesen.

(c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de
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am 11. September 2014
Meine Rezension bezieht sich auf die gesamte Trilogie (gelesen habe ich das Original).

Es gibt sie, die Erneuerer der altbekannten Fantasythemen und Mark Lawrence ist auf seine ganz eigene Art einer davon. Während Autoren wie z.B. Abercrombie und Martin oder in Deutschland z.B. Odenthal vor allem Wert auf 'realistischere' Fantasy legen, die Grenzen zwischen Gut/Böse verschwimmen lassen und ihre Geschichten in einer glaubhaften Welt präsentieren, geht Mark Lawrence einen anderen Weg. Er greift sämtliche Fantasyklischees auf und interpretiert sie auf eine gänzlich andere Art.

Hierbei schlägt er z.B. zum Teil den entgegengesetzten Weg ein, indem sein 'Knabe der Prophezeiung' eben keiner der guten ist, sondern eben derjenige ist, der in der klassischen Fantasy der Antagonist wäre. Jorg ist dabei nicht realistischer als die heldenhaft-überhöhten Knaben der Prophezeiung der klassischen Heldenfantasy, aber auch nicht weniger glaubhaft. Und wenn dieser Anti-'Märchenprinz' heiratet, dann ist es eben zwar eine Prinzessin, es ergibt aber ein Gespann, dass eher an Bonny and Clyde erinnert.

Es gibt Zauberer und magische Artefakte, Quests und Schlachten, fremde Rassen und und und alles sozusagen wie altbekannt, nur gänzlich anders.

Und ist es überhaupt Fantasy, was man da liest oder ist es doch eher ein Science-Fiction-Roman?

Jeder der Bände ist in gewisser Weise in sich abgeschlossen, das große Ganze erschliesst sich aber tatsächlich erst, wenn man die gesamte Trilogie gelesen hat, was ich nur dringend empfehlen kann.

Hier und da hat die Geschichte ein paar Längen, dafür ist sie sprachlich großartig erzählt und gehört für mich mit zum Besten, was Fantasy in den letzten Jahren zu bieten hatte.

Wer klassischen Heldenfantasypathos sucht ist hier allerdings definitiv völlig falsch. Wem es wichtig ist, sich mit dem Protagonisten identifizieren zu können, ebenfalls. Wer hingegen großartig geschriebene Fantasy sucht, die die althergebrachten Themen virtuos neuinszeniert, sollte sich diese Trilogie anschauen.
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am 11. Oktober 2013
Als ich in einer Buchhandlung an diesem Buch vorbei ging, dachte ich mir bei dem Titel "wieder so ein Jugendbuch mit pompösem Titel und lahmer Story die Klischees bedient".
Doch weit gefehlt! Dieses Buch richtet sich definitiv an ein erwachseneres Publikum.

Ansich würde ich gerne 4 - 4,5 (dentenz 4,5) Sterne geben, da die aktuelle Bewertung darunter liegt gibt es 5.

Kritikpunkte habe ich wenige, wobei sich die Hälfte davon wärend des lesens (teilweise erst im 2ten Buch) jedoch relativieren.
Beispielsweise kommen Länder und Sprachen unserer Zeit (Latein) vor, was ich prinzipiell nicht mag. Da die Anknüpfung an die Vergangenheit jedoch nicht nur ein Alibi ist, sondern daraus interessante Situationen entstehen bin ich bei diesem Punkt besänftigt.
Auch die Befürchtung einer flachen Liebesgeschichte, nur das eine vor kommt hat sich (bisher?) nicht bewahrheitet. Alles gelesene passt zum Charakter und hat damit eine daseinsberechtigung.

Eine Kleinigkeit Abseits der Geschichte stört mich leider immer noch: Der Buch Titel. Im englischen "prince of thornes" ist ein viel passenderer Name als das universelle "Prinz der Dunkelheit". Versteht mich nicht falsch, auch dieser Titel passt ganz gut zu Jorg, der englische ist jedoch etwas persönlicher.

Abschließend: Unumschränkte Kaufempfehlung für alle die Dark (Fantasy) mögen.
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am 18. Juni 2014
Mark Lawrence schreibt gleichzeitig intelligent und kurzweilig und präsentiert und mit Jorg von Ankrath einen Protagonisten, dessen Handeln so verständlich wie (oftmals) abscheulich ist. Als junger Prinz, der auf Rache aus ist, spinnt er seine Pläne für seinen Aufstieg auf den Thron und die Rache an seinen Peinigern.

Lawrence gelingt es außerdem ein sehr stimmiges Setting zu entwickeln, in dem er Fantasy-Elemente mit en Überresten einer lange vergangenen Hochzivilisation vermischt, zu denen selbst gelehrte Charaktere (wie Jorg) kaum noch intellektuellen Zugang finden. Er macht auf jeden Fall Lust auf mehr.

Nicht nachvollziehbar ist für mich in diesem Punkt die Kritik vieler anderer Rezensenten.

"Das ist ja gar keine reine Fantasy, das ist am Ende ja post-apokalyptisch!"

Ach echt?^^ Wo ja bloß von Anfang von Dinge wie Stahlbeton, Rom, die Kirche, Plato, Plutarch, "Geisterlichter" (Glühbirnen^^), Sun Tzu und Mutagene erwähnt werden. Dass diejenigen dann auch noch gerne übersehen, dass die Handlung nicht in England spielt, sondern in dem was heute Frankreich und Belgien ist, verleiht der Kritik auch nicht unbedingt mehr Gewicht.
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am 1. November 2013
Ich gebe es zu, ich war skeptisch, als ich mir den Inhalt des Buches ansah. Ein völlig psychopathischer Protagonist, der durch Berge von Blut watet, dabei auch noch Spaß hat und überhaupt kein Sympathieträger ist. Das soll gut sein? Na ja .... jedem das seine ... dark Fantasy ist nicht so meins (dachte ich).
Und trotzdem habe ich mir an einem Nachmittag den 2. Teil., König der Dunkelheit, auf dem kindle heruntergeladen und gedacht, ich könnte ja mal ein etwas reinlesen. (Man kann auch problemlos mit Teil 2 beginnen).
Was soll ich sagen - ich war die nächsten Stunden nicht mehr ansprechbar.
Diese Geschichte ist derartig genial geschrieben, dass man förmlich in das Geschehen eingesaugt wird. (Und ich muss doch tatsächlich gestehen, dass ich für Jorg Sympathien entwickelt habe .... )
Endlich mal wieder ein Autor, der auch über Sprachgewalt verfügt!
Vor meinem Sohn (11) werde ich diese Bücher allerdings noch nicht herumliegen lassen ...
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am 7. Dezember 2015
Prinz der Dunkelheit ist eines der besten Bücher, das ich je gelesen habe. Und ich kann mich den schlechten Bewertungen nicht anschließen. (Aber alles eine Sache des Geschmacks, schätze ich.)
Jedenfalls war ich von Prinz Jorg begeistert. Für mich ist diese Hauptfigur absolut gelungen. Aber nicht nur ihn empfand ich als spannend, auch die Nebenfiguren, all jene die ihn begleiten oder ihm im Wege stehen, sind dem Autor gut gelungen. Der Weg des düsteren Prinzen und seinen Gefährten aus ebenso derben Männern ist eine Geschichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Jorg ist gerissen und kaltblütig, man denkt, man könnte ihn einschätzen, aber dann überrascht er einen doch wieder.
Ein Muss für jeden Fan von düsterer Fantasy.
Also ich kann nur sagen, für mich ist er der absolut coolste Prinz. Und ich werde mir auf jeden Fall auch die anderen Bände zulegen.
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am 7. Januar 2015
Eine wirklich faszinierende Hauptfigur - trotz seiner manchmal erschreckenden Taten kann man Jorgs Handlungen meist gut nachvollziehen, auch wenn man es eigentlich nicht will...
Ein Manko jedoch ist der deutsche Titel: Der Orignialtitel "Prince of Thorns" hat wenigstens direkten Bezug zum Inhalt und ist daher einprägsamer und überdies unschwer ins Deutsche zu übertragen. Was hat den Verlag nur geritten, statt dessen einen so dermaßen belanglosen und nichtssagenden Titel zu wählen, wie es ihn im Genre zu Dutzenden gibt und den man in wenigen Tagen wieder vergessen hat? Mir ging es tatsächlich so, dass ich den zweiten Teil bestellen wollte (den ersten hatte ich nur geliehen), aber ich wußte nicht mehr, war es Prinz der Finsternis, oder Prinz der Dunkelheit, oder Prinz der Schatten? Gibt es alles...
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am 7. Februar 2014
Mark Lawrence schafft mit "Prinz der Dunkelheit" einen Anti-Helden oder doch einen Helden?

Jedenfalls, fängt das Buch mit vielen Hürden an und man fragt sich, wieso lese ich das? Der Typ ist doch nicht ganz o.k.
Doch das lesen lohnt sich und man versteht immer mehr den Protagonisten Jorg, wieso er ist wie er ist. Sein Charakter ist interessant
weil er nicht die Position des 08/15 Helden einnimmt, wenn er überhaupt einer ist. Er spielt bereits in seiner Jugend, das Spiel um den Thron und zieht einen Strich durch die Pläne der großen. Schmiedet Pläne, verbirgt seine Gefühle, opfert alles.

Die Fantasy kommt natürlich nicht zu kurz, es gibt Magi, Fabelwesen, wobei die Fabelwesen eher Mutanten sind und der Rest eher Science-Fiction ist.
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am 25. Mai 2011
"Jorgy" wie er sich manchmal selbst liebevoll nennt, ist kein gewöhnlicher 14-Jähriger. Er mordet, plündert, brandstiftet und führt einen großen Haufen Rüpel an, einer schlimmer als der andere. Doch wie konnte es soweit kommen? Mit neun Jahren sah er die brutale Ermordung seiner Mutter und seines kleinen Bruders live mit an. Seit diesem Tag gibt es für ihn nur ein Ziel: Rache an den Verantwortlichen!
Zugegeben, der Plot hört sich wirklich plump an. Man kann sich kaum vorstellen, wie es der Autor schaffen soll, hier eine neue und überraschende Geschichte zu bieten. Ich habe mir das Buch mit dem Gefühl gekauft hier einen lohnenswerten Newcomer zu lesen und lag damit goldrichtig.

(Prinz) Jorg ist ein sehr gewöhnungsbedürftiger Charakter. Im Grunde ist er gnadenlos, unverbesserlich, gewalttätig, ohne jede Spur von Mitgefühl. "So bin ich eben, und wenn Ihr Entschuldigungen wollt, so kommt und holt sie euch" (S. 380). Wieso ist er so geworden? Natürlich ein traumatisches Ereignis in seiner Kindheit. Keine große Überraschung.
Was das Buch aber lesenswert macht, ist die Vielschichtigkeit des Prinzen. Als ich mich erst mal an seine "Art" gewöhnt hatte, war ich immer wieder erstaunt, wie er Probleme löst und völlig unbeirrbar seinen Weg geht. Man folgt ihm gespannt: Auch wenn zu Beginn das Ziel Rache klar vorgegeben ist, gefällt mir, wie der Autor die Fäden gesponnen und am Ende wieder zusammengeführt hat.

Jedes Kapitel wird durch einen "Einführungssatz" eingeleitet und bietet bereits einen kurzen Vorgeschmack. Meistens werden "Brüder" der Gruppe, die er anführt, beschrieben. Mark Lawrence hat so einige verabscheuungswürdige Kreaturen geschaffen, keinem davon würde ich gerne des Nachts begegnen. Faszinierend ist aber wieder wie dieser junge Kerl alle in seiner Hand hat und entweder manipuliert oder durch taktische Führung an sein Ziel kommt.

Auf Jorg muss man sich erst ein wenig einlassen, dann finde ich, bekommt man eine gute spannende Geschichte geboten. Das Buch selbst ist nicht allzu lange (um die 370 Seiten). Es mag sicher weiter gestrickte Charaktere und Welten geben, aber mich hat Jorg wunderbar unterhalten und ich würde gerne mehr von ihm lesen!
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am 4. Januar 2013
Jorg, 14 Jahre, führt eine Bande gewissenloser Mörder an, mit der er durchs Land zieht und alles niederbrennt, was ihm im Wege steht. Doch er hat große Pläne: Er will seinen Platz als Thronfolger zurück, und dafür geht er nicht nur sprichwörtlich über Leichen ...

Dieses Buch ist moralisch eigentlich nicht tragbar. Die Hauptfigur plündert, mordet und vergewaltigt, und dennoch ist man ihr nach spätestens 100 Seiten hoffnungslos verfallen.
Jorg wandelt ständig an der Grenze zwischen "gerade noch erträglich" und "jenseits von Gut und Böse". Aber man kann nicht anders, als ihn zu lieben.
Das Buch hat mich von Anfang an gefesselt. Es spielt in einer Welt, die auf faszinierende Weise in der unseren verankert ist, was man aber erst viel später begreift. Der Fantasyaspekt ist relativ gering, der Anteil an blutigem Gemetzel dafür umso höher. Leser mit schwachen Nerven werden nicht viel Freude an diesem Buch haben.
Was mich besonders faszinierte, war die wunderschöne Sprache, die oftmals in krassem Kontrast zu den beschriebenen Szenarien steht.
Zwischen aller Grausamkeit wirft Jorg immer wieder seine eigenen philosophischen Gedanken ein, denn er ist als Königssohn hoch gebildet.
Er versucht nicht, seine Verbrechen zu beschönigen oder zu rechtfertigen. Er ist sich bewusst, was er tut und steht hinter seinen Entscheidungen.
Dabei ist er aber keineswegs gefühllos. Auch er hat hinter all der Kaltblütigkeit seine Ängste und Sorgen.

Ich glaube, dieses Buch kann man nur hassen oder lieben. Dazwischen gibt es nichts.
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