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Kundenrezensionen

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am 1. Mai 2013
„Auferstehung“ ist zweifelsohne eine etwas andere postapokalyptische Zombie-Story, die sich eindeutig und unverkennbar in vielen Punkten von der herkömmlichen Masse der auf Papier gebrachten, vermodernden, vor sich hin stinkenden und sabbernden Wesen unterscheidet.

„Auch wenn wie in vielen anderen Romanen dieser Art, ein schlimmes Ereignis große Teile der Menschheit, sowie die durch sie aufgebaute Zivilisation vernichtet hat.“

Einzig und allein die permanente Gier nach frischem Fleisch – sei es vom Menschen oder vom Tier - und die behäbige Fortbewegung verbindet sie. Sie folgt auch hier treu dem Motto, in der Ruhe liegt die Kraft. Aber selbst bei der Gier nach dem Fleisch weichen sie ein Stück vom klassischen Zombie ab. Wo es in herkömmlichen Werken der Urinstinkt nach Fleisch ist, steckt hinter diesem Typus ein gerissener Dämon, der ein ganz anderes Ziel verfolgt, und nicht planlos und einfach nur tot auf der Welt umherwandelt. Genau aus diesem Grund sind sie intelligent, handeln logisch und können über Waffen bis hin zu Fahrzeugen alles bedienen, und das macht diesen Roman so interessant und ungewöhnlich.

„Auferstehung“ bekam eine zweite Chance von mir, nachdem ich ihn vor ca.1 Jahr nach 50 Seiten entnervt in die Ecke gefeuert hatte, weil er überhaupt nicht nach meiner Mütze war. Das Problem damals, die ganz spezielle Art der Zombies, die „modernen“ Zombies wie ich sie jetzt mal nenne, kamen mir zu dem Zeitpunkt überhaupt nicht zupass. 1 Jahr später bin ich froh, ihn nun doch endlich ganz gelesen zu haben, denn er ist wirklich richtig gut geschrieben und wartet mit einer unglaublich düsteren Atmosphäre auf, wo man selbst noch am helllichten Tag in der Geschichte das Gefühl hat, es sei Pech schwarze Nacht.

Zu dieser Atmosphäre haben nur ein paar mehr der angedeuteten Dialoge gefehlt, die perfekte Mischung aus Wortwechsel zwischen den Charakteren und der Story - betrachtet aus der Sicht des Erzählers - kommt leider ein wenig zu kurz. Gerade in solch einem Roman wird das beklemmende Gefühl durch aufreibende Dialoge noch gefördert, und lässt den Leser die Geschehnisse noch intensiver erleben. Bei „Auferstehung“ bewegt es sich in einem gerade noch erträglichen Maß, denn zu viel Story, geschildert aus der Sicht des Erzählers, wirkt irgendwann recht ermüdend und verhindert ein Identifizieren mit einer Figur in dem Roman, ganz egal auf welcher Seite sie spielt, ob nun gut oder böse.
Die Geschichte teilt sich im weiteren Fortgang in bis zu vier Erzählstränge auf, und man ertappt sich ein ums andere Mal beim Zurückblättern an das Ende eines vorangegangenen Kapitels, um wieder den richtigen Einstieg zu der Figur zu finden. Ein einfaches Überfliegen der Geschichte fällt somit flach, denn die Möglichkeit ein gewisses Hintergrundwissen der Figuren zu überlesen ist groß. Selbstredend läuft gegen Ende hin alles zusammen, und wird so zu einem kompakten Ganzen. Für meinen Teil hätten es ruhig ein paar Charaktere weniger sein- und der Fokus mehr auf der eigentlichen Hauptfigur liegen können.

„Für die die Eingeweide und Gliedmaßen hat er sich genug Zeit genommen, dieses fokussierte Verhalten hätte ich mir auch zumindest für ein paar Figuren gewünscht.“

Aber auch in diesem Punkt wird es verschiedene Meinungen geben, einige werden sagen, dass sie viele Charaktere bevorzugen und andere mögen es halt eher begrenzt. Kein Autor kann es jedem Leser recht machen, aber die gute Mitte, die hat Brian Keene in jedem Fall gefunden.

Mein Fazit: „Trotz meiner Kritikpunkte ist „Auferstehung“ ein sehr gut gelungener Zombieroman, bei dem nicht mit Gewalt gespart wird, Gliedmaßen, andere Körperteile und Innereien des Öfteren den ihnen von Gott angedachten Platz am Körper verlassen, durch die Lüfte segeln um schließlich auf den Boden zu klatschen. Auch die Verköstigung dieser Teile findet in diesen Roman genug Beachtung. Sämtliche gewaltverherrlichende Szenen werden recht plakativ dargestellt, zum Wohlwollen der Fans dieses Genres. Bleibt nur zu sagen, Zombie-Fan was willst du mehr.“
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am 7. September 2011
Vorab gesagt, bin ein großer Fan von Büchern und Filmen über unsere lieben lebenden Toten von Anfang an. Das Buch würde vor meinem Urlaub erstanden, in diesem
gelesen und jetzt zum Resumee. Beginnt gut, die Verzweiflung der letzten lebenden wird wirklich sehr lebendig erzählt, man leidet (oder ich) teilweise mit
den Charakteren mit. Nach dem ersten drittel des Buches dachte ich, daß ist ja wirklich genial. Auf einmal gehts los. Auch wenn ich mich für einen Menschen mit
einer blühenden Fantasie und dem Hang zum Fantastischen halte, wurde es dann wild. Es stellt sich nämlich heraus, das die lebenden Toten durch ein Experiment
mit einem Teilchenbeschleuniger entstanden sind, der letzte lebende Wissenschaftler dieser Forschungsstation mit den "Vorsitzenden" oder "Präsidenten" der lebenden
Toten endlose Dialoge führt und sich dessen Tiraden auch auf sumerisch anhören muss, obwohl er diese Sprache nicht versteht (ich auch nicht). Wie dieser Teilchenbeschleuniger das Kunststück zusammengebracht hat, wird weder vom Wissenschaftler noch vom Präsidenten der lebenden Toten aufgelöst, die beiden machen die Verwirrung nur noch schlimmer, nicht einmal mehr die eigene Fantasie kann helfen, und der Trashfaktor steigt im uferlose. Die anderen Akteure steigen inzwischen auf anderen Schauplätzen metertief im menschlichen Gedärm herum, alle fünf Seiten rutschen Schädeldecken von diversen Wänden (wird mit der Zeit langweilig), die Ausschmückung der Todesarten wirkt teilweise lächerlich, Untote rotten sich zu Motoradgangs zusammen, eine Hauptakteurin verteilt alle zehn Buchseiten Oralsex an ganze noch lebende Männerkompanien, der sumerische Untotenvorsitzende zeigt neue Ideen, indem er seinem "Volk" erklärt, nur die Eingeweide der Opfer
zu Essen, weil die nächsten IRGENDWAS oder WER sollen ja Körper übernehmen, die bewegungsfähig sind. Genug des Schwachsinns, ich habs dann tapfer bis zum
Ende ausgelesen, die Hauptakteure verhalten sich unlogisch zur cubatur, daß Ende lässt einen zweiten Teil befürchten. Irgenwie verliert die Geschichte den
berühmeten roten Faden, findet ihn nicht mehr, kriegt sich nicht mehr ein, etc. Meine enorm positive Einstellung zum Thema war für dieses Buch zuwenig.
Ich habe absolut kein Problem mit Trash und keines mit Ernsthaftigkeit, der Autor hat scheinbar versucht die beiden Faktoren zu verbinden, ist für mich grund-
sätzlich massiv in die Hose gegangen. Wenn wer eine gute Untotenstory sucht, kann ich nur die beiden Bände von "Tagebuch der Apokalypse" empfehlen, sind
diesem Elaborat um Lichtjahre voraus.
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am 9. Februar 2013
Einige Worte vorweg. Ich bin durch das Schauen von "the walking dead" auf den Geschmack gekommen. Die Serie hat zwar auch ihre Längen, ist aber deutlich aufregender als dieses Buch. Leider sind die Charaktere in diesem Buch extrem flach. Es gibt lediglich Extreme. Meistens extrem brutal und immer gegen alle anderen. Dies macht die Story auch sehr vorhersehbar und langweilig. Es gibt keine tiefgründigen Gespräche und die Handlung ist ausschließlich durch Gewalt gekennzeichnet. Leider aber auch nur sehr oberflächlich und immer wiederkehrend. Relativ einfallslos. Es handelt sich, wie bei vielen ähnlichen Geschichten, um eine Reise. Es treten immer mal wieder neue Charaktere auf den Plan, diese verschwinden aber auch genauso schnell wieder.

Die wirklich gute Idee des Autors, nämlich die Intelligenz und Sprachfähigkeit der Zombies, geht leider völlig unter. Daraus hätte sich wirklich einiges machen lassen. Leider wird die Sprachfähigkeit der Zombies lediglich für satirische Anspielungen vorm Fressen genutzt.

Noch einmal eine kurze Bewertung hinsichtlich des Spannungsbogens: Es gibt keinen. Zwischendurch gibt es mal einzelne kurze Passagen in denen man das Buch gerne weiterliest. Aber das man das Buch jetzt nicht aus der Hand legen möchte, kommt leider sehr selten vor. Die Story dümpelt relativ langweilig vor sich hin. Ich respektiere andere Meinungen, wer dieses Buch allerdings spannend findet, der hat einfach noch nichts wirklich Gutes gelesen.

Fazit: Es gibt zwar eine Fortsetzung, allerdings werde ich mir diese nicht anschaffen. Ich bin in diesem Genre zwar noch nicht lange zu Hause, kann aber ruhigen Gewissens die Reihe "Tagebuch der Apokalypse" von J.L. Bourne empfehlen. Diese Bücher lesen sich wesentlich besser. Sie sind spannender, haben etwas bessere Charaktere und die Welt an sich ist viel besser beschrieben.
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am 8. Januar 2013
Anscheinend wird das Buch häufig missverstanden. Es geht nicht um Ausserirdische. Das Experiment mit einem Teilchenbeschleuniger misslingt, was offenbar das Tor zu einer vierten Dimension öffnet und dämonische körperlose Wesen in die Welt einlässt, welche sich dann der toten Körper bemächtigen.

Kein typischer Zombieroman, was jedoch leicht in den Hintergrund rückt, weil diese Kreaturen als Zombies bezeichnet werden, die keine sind. Die Menschen infizieren sich nicht bei einem Biss oder dergleichen. Einzig gleich: Die Toten wandeln und ein Schuß ins Gehirn beendet das Drama.

Was den Inhalt angeht - es werden verschiedene Charaktere vorgestellt, deren Wege sich irgendwann in irgendeiner Weise kreuzen. Der rote Faden hängt an einem Vater (die Hauptfigur), der verzweifelt seinen kleinen Sohn retten will. Keene schafft es durch den flüssigen und interessanten Schreibstil, daß das Interesse des Lesers nicht abebbt.

Für mich negativ die pornografischen Ausführungen, die aber wohl in keinem apokalyptischen Geschehen fehlen dürfen.

Das Ende des Buches lässt leider (evtl auch nur, weil ich es nicht verstanden habe) sämtliche Fragen unbeantwortet.
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am 24. Juni 2014
Die "Zombies" welche in diesem Buch auch als solche beschrieben werden, sind intelligent, können mit Schusswaffen umgehen und sogar SPRECHEN! Schreibstil und Handlung empfinde ich als einschläfernd, zumal die wichtigen Kernthemen einer guten Zombiegeschichte ausbleiben (Das Buch beginnt als die Gesellschaft schon zerfallen ist z.B.)

Wer als echter Zombiefan hier zuschlägt wird gnadenlos verarscht.

BLOß NICHT KAUFEN!
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am 29. März 2012
Was sollten Zombies niemals machen?

1. rumlabern
2. Mopped fahren
3. rumlabern
4. Schußwaffen benutzen
5. rumlabern
6. schnell laufen
7. rumlabern

Ach ja, Zombies sollten auch nicht rumlabern.

Wie kommt also der Autor auf die Idee, dass Zombies
lässig aus anderen Dimensionen rangerauscht kommen und sich
mal so eben ne Leiche aneignen, mit der sie Mopped fahren,
rumlabern und rumnerven.

Jeder Zombie würde sich im Grabe umdrehen, wenn er lesen könnte,
was ihm hier angetan wird. Mit Sicherheit wollte da jemand auf
der Zombiewelle mitschwimmen und sich ein Stück vom Zombiekuchen
abschneiden.

Ein Zombie schlurft lässig durch die Gegend, quatscht nicht rum
und killt was grad so rumläuft. Das Ganz gemächlich, cool und
ohne Waffen. Allein mit dem Willen zu killen und der Schwierigkeit
den Zombie kalt zu machen. Dazu noch die Übermacht, weil Zombies
selten sterben.

Kurz und gut, die Masse machts.

In dem Buch sind die Zombies die ominösen Dämonentypen, die
sich aufs Moped oder ins Auto schwingen und im Grunde irgend so
einen Oberzombie namens OB als Boss haben. Der OB, also der
Oberbürgermeister sitzt in eine unterirdischen Anlage rum und kann
eigentlich gar nichts. Vollkommen lustlos quatscht der eben so rum.

Dann noch dieser komische Typ, der, wie überraschend, seinen Sohn
sucht den er, wieso auch immer, verloren hat. Dann legt man noch
nen agewrackten Pfarrer dazu und natürlich die kleine schwarze
Drogensüchtige die nebenbei auch noch Einztelkämpferin ist. Was
nicht fehlen darf ist der taubstumme Trottel den alle lieb haben
müssen.

Zusammen haben wir nun rumlabernde Zombies auf dem Mopped, die
vom Oberbürgermeister geschickt ohne Sinn und Verstand rumflitzen
und die übliche Idiotengruppe aus jedem Horrorfilm.

Das ist natürlich noch nicht billig genug, denn es gibt auch noch
die lang ersehnten abtrünnigen Soldaten, die sich genau so dämlich
anstellen, wie die Zombies.

Nun treffen am Ende, nach gelegentlichem Bluteszessen aus Alibi,
Vergewaltigungen und peinlichen Fäkalszenen die Vollidioten
aufeinander und was geschieht?

Die kloppen sich und labern, labern labern.
Selbst der schlimmste Jambakunde könnte nicht solch einen Blödsinn
faseln und kaum ein Spannungsbogen könnte so niedrig sein. Das
einzige was einen bewegt das Buch weiter zu lesen ist die Hoffnung,
dass es bald aufhört.

Zombies labern nicht und wer sowas anfängt, der begeht ein Sakrileg.
Der übliche Idiotenhaufen ist ja normal, die sind in jedem Buch dabei,
die bescheuerten Soldaten, die sind auch kein Bringer.

Wenn aber die Hauptdarsteller nur Mist labern, dann ist das kein Zombieroman.

Man sollte lieber zu "Tagebuch der Apokalypse" greifen, besonders
der erste Teil ist sehr lesenswert.

Zum Abschluß sei gesagt.

Zombies labern nicht
77 Kommentare| 9 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. April 2011
Auferstehung ist mal ein richtig gutes und irre spannendes Zombiebuch.
Es handelt zu einem von Jim, der seit Wochen in seinem Bunker lebt, nachdem sich alle in Zombies verwandelt haben. Doch da bekommt er einen Anruf von seinem Sohn Danny, der bei seiner Exfrau lebt, dass dieser noch lebt und von ihm gerettet werden möchte. Und da macht sich Jim auf seine Reise ins Zombieverseuchte Amerika.
Neben der Reise von Jim gibt es noch 4 andere Protagonisten mit ihren eigenen Erlebnissen und Gefahren. Die Drogensüchtige Frankie, der Wissenschaftler Baker, der Priester Martin und die gesamten Armeeanhänger.
Doch ganz geschickt durch das Buch führen alle 5 Schicksale zusammen.
Das zur Handlung des Buches.
Ich war mehr als begeistert von Auferstehung. Ich habe schon so alles an Zombiebüchern gelesen und dies ist eindeutig eins der Besten.
Der Erzählstil von Brian Keene ist einfach toll. Die Charakteren alle sehr gut herausgearbeitet und glaubwürdig. Jeder der einzelen Erzählstränge spannend und flüssig beschrieben. Da die Protagonisten sehr unterschiedlich sind hatte ich am Anfang die Befürchtung, dass diese Sprünge zwischen den Charakteren schwierig werden könnten...doch völlig umsonst. Toll gemacht.
Was aber dieses Buch für mich einfach so toll macht ist, dass sich endlich mal die Zombies verändert haben. Nicht mehr dumm und nur fressend in der Gegend rumlaufend...Sie können sogar sprechen-wo ich beim 1.mal etwas geschockt war...es aber später wirklich toll fand. Die Erklärung dazu und auch wieso die Welt von ihnen überrannt wurde ist auch wirklich genial (wird hier nicht verraten ;-) )
Schade ist nur,dass es schon nach 392 Seiten zu Ende war.

Wer "Totes Meer" von Brian Keene gut fand, wird Auferstehung lieben. Spannend, gut geschrieben, tolle Charakteren, viel Action, viel Sex (ja wirklich!), viele Zombies, viele Kämpfe und...viele eklige Stellen!

Fazit: Wer Zombies liebt, muß Auferstehung lesen. Ein tolles Zombie bzw Endzeitbuch, was Spaß macht zu lesen und welches man erst aus der Hand legen möchte, wenn man fertig ist.
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am 30. September 2013
Tatsächlich handelt es sich bei den monströsen Protagonisten im vorliegenden Roman nicht um Zombies im eigentlichen Sinne. Durch ein fehlgeschlagenes Experiment wird eine Art Dimensionstür geöffnet, und Große-Alte-mäßige Dämonenviecher können hindurchschwurbeln, in toten Menschen schlüpfen, fortan herumlatschen und andere Menschen killen, um für ihre Brüder neue Gefäße der Existenz zu schaffen.
Sicherlich handelt es sich bei „Auferstehung“ um keinen großen Roman – allerdings muss man Brian Keene, der vor allem durch seinen Roman „Leichenfresser“ überzeugte und überraschte, eine unbändige Fantasie attestieren. Außerdem werden Fragen geklärt, die den geneigten Zombie-Interessenten schon lange gequält haben: Gibt es Zombie-Löwen? – Ja! Aber warum gibt es keine Zombie-Mücken? Was passiert eigentlich mit den Toten, die schon beerdigt sind und wiedererweckt werden? Haben Zombies eine Verdauung?
Ein schnelles, anspruchloses, aber sehr unterhaltsames Buch.
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am 9. August 2012
Kurz zur Handlung: Es bricht eine Zombieapokalypse aus und unser Hauptdarsteller Jim sitzt in seinem Bunker und wartet auf sein Ableben, bis er einen Anruf von seinem Sohn erhält der bei seiner Ex-Frau wohnt. Jim beschließt nun sich auf den langen und gefährlichen Weg nach New Jersey zu machen, wo er sich allerhand Gefahren aussetzen muss. Man könnte fast sagen, dass es ein klassischer Road-Movie meets Zombies ist.

Als eingefleischter Zombiefan war ich skeptisch als ich auf einer Internet Seite die Beschreibung laß was die Zombies an sich betrifft. Sie können reden, Waffen nutzen und Fahrzeuge bedienen?! Ja, ganz recht, aber das macht das ganze nicht schlecht sondern erfrischend anders. Sie sind gefährlicher, haben einen unglaublichen Hass auf die Menschheit und sind gut organisiert. So merkwürdig und an den Haaren herbeigezogen diese Geschichte jetzt auch wirkt, sie funktioniert. Die Zombies sind wirklich furchteinflößend, sie sind eklig, sie sind verwest, verfallen, stinkend, es gibt Gedärme, Gehirn noch und nöcher, so daß wirklich kein Zombiefan befürchten muß, zu kurz zu kommen, nur weil diese Zombies zusätzlich von Wesenheiten besessen sind.

Aber beeindruckender ist noch wie Brian Keene es schafft, dass man so unglaublich mitfiebert. Er geht so gut auf die Protagonisten ein, das man förmlich schreien will wenn ihnen etwas zustößt. Dieses Buch macht wirklich vor niemandem halt, Kinder werden getötet, Frauen vergewaltigt und Männer aufs grausamste gefoltert.
Ich musste auf jeden Fall das ein oder andere mal schlucken und das Buch beiseite legen wenn eine der Person sterben musste die man fast ins Herz geschlossen hat. Das spricht eindeutig für den Schreibstil von Keene und macht das Buch umso wertvoller für jeden Fan.

The Rising ist sicherlich ein schockierendes Leseerlebnis und kann auf keinen Fall bedingungslos empfohlen werden, zu krass ist der Gewaltgrad und das Ausmaß an Abartigkeiten. Wer sich davon allerdings nicht abschrecken läßt dem wird ein absolut albtraumhaftes Zombie-Erlebnis geboten ' im positiven Sinne.
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am 24. März 2014
Die ersten Seiten sind super...und dann wird es völlig freaky! Das Buch macht überhaupt keinen Sinn mehr. Ich lese wirklich viel und bin bei Zombiebüchern auch nicht wirklich anspruchsvoll - aber das hier geht wirklich gar nicht!
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