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5.0 von 5 Sternen Legendäre Future History
Der vorliegende Band enthält 27 Kurzgeschichten bzw. Novellen des 1966 verstorbenen Paul Myron Anthony Linebarger, der diese Erzählungen hauptsächlich unter dem Pseudonym Cordwainer Smith schrieb. Sie alle gehören zu der vom Autor entworfenen faszinierenden "Future History", einem Subgenre der SF, in der Autoren eine persönliche...
Veröffentlicht am 10. Februar 2011 von Gunther Barnewald

versus
15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie die Zukunft uns alle kaputt machte
Gut 25 Kurzgeschichten, chronologisch geordnet, erzählen die Geschichte der Menschheit von der Zukunft bis hin in die ferne Zukunft - und wahrhaft seltsame Sachen werden passieren, will man Cordwainer Smith (alias Paul Linebarger) Glauben schenken. Während in den ersten Geschichten die Reise in den Weltraum hoch Zwei noch ein lebensgefährliches Risiko...
Veröffentlicht am 23. November 2011 von hirnlego


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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Legendäre Future History, 10. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Der vorliegende Band enthält 27 Kurzgeschichten bzw. Novellen des 1966 verstorbenen Paul Myron Anthony Linebarger, der diese Erzählungen hauptsächlich unter dem Pseudonym Cordwainer Smith schrieb. Sie alle gehören zu der vom Autor entworfenen faszinierenden "Future History", einem Subgenre der SF, in der Autoren eine persönliche Zukunftschronologie der Entwicklung der Menschheit entwerfen. Kriterium hier ist, dass der Autor Romane und/oder Kurzgeschichten schreibt, die dann zu verschiedenen Zeiten spielen und dabei aber den gleichen imaginären geschichtlichen Hintergrund in der Zukunft haben.
Dies gilt für die hier vorliegenden Texte.
Und genau so wie seine Schriftstellerkollegen Robert A. Heinlein, Larry Niven oder Alan Dean Foster, um hier einige prominente SF-Autoren zu nennen, hat auch Linebarger einen stringenten Kosmos erschaffen, der jedoch in seiner poetischen Eleganz und in seinem brillanten Stil seines Gleichen sucht (im Genre schreibt wohl nur Ray Bradbury ähnlich elegant).
Geschildert werden die nächsten ca. 15000 Jahre der Menschheit. In diesen bauen die Menschen eine Art galaktisches Imperium auf, besiedelt ferne Sterne, erschaffen sich Tiermenschen als Untertanen, welche alle Arbeiten und Dienste ausführen, die für Roboter zu komplex sind oder in denen diese zu "unelegant" erscheinen.
Diese Zukunftsherrschaft nennt sich "Instrumentalität", und die Wortwahl alleine zeigt schon, dass es sich um eine kalte, mitleidlose Technokratie handelt, die einzig und allein dem gnadenlosen Wohl der einzelnen Menschen dient. Die Tiermenschen werden unterdrückt und ausgebeutet, während die Menschen immer dekadenter und lebensunfähiger werden, bis auch in den oberen Ebenen der Hierarchie der Instrumentalität sich die Erkenntnis durchsetzt, dass quälende Stagnation der Preis ist für das technologische Utopia, welches sich die Menschheit erschaffen hat. Und so werden viele Privilegien wieder abgeschafft, die Menschen freigesetzt, mit einem früheren Tod konfrontiert und man entzieht ihnen wieder viel vom vorherigen Luxus, während die Tiermenschen, welche dem Autor (und Leser) als Gegengewicht und Sympathieträger gelten, sich immer mehr Rechte und Freiheiten erobern.
Leider kam der Autor durch seinen frühen Tod mit gerade einmal 53 Jahren nicht mehr dazu, noch weitere Geschichten aus der Zeit zu entwerfen, in dem sich Menschen und Tiermenschen gleichberechtigter miteinander auseinandersetzen müssen. Zumal der Autor auch einige Mainstreamwerke geschrieben hatte (außerhalb der Geschichten um die Instrumentalität der Menschheit hat Linebarger, der viele Pseudonyme verwendete und zumindest literarisch nicht gerne im Licht der Öffentlichkeit stehen wollte und seine Identität bis zu seinem Tod nur wenigen anvertraute, nur fünf phantastische Kurzgeschichten geschrieben; in Deutschland erschienen diese 1982 gesammelt im Moewig SF-Band "Instrumentalität der Menschheit" zusammen mit anderen Storys aus seiner Future History) und zudem beruflich als Diplomat und politischer Berater und späterer Universitätsprofesser zeitlich sehr eingebunden war. Linebarger schrieb sogar ein Sachbuch über psychologische Kriegführung, welches sehr anerkannt war. Deshalb ist sein Werk innerhalb der SF schmal geblieben, dafür aber um so gewichtiger.
Im hier vorliegenden Werk kann man Cordwainer Smiths unnachahmliche Erzählungen nun endlich wieder bewundern. Poetisch geschriebene faszinierende Geschichten, die wie Legenden oder Mythen wirken, zumal die Erzählweise (inspiriert wohl von Linegargers Aufwachsen in Asien und Europa, da sein Vater dort lange Jahre in politischer Mission unterwegs gewesen war; Sun Yat Sen war sogar Klein-Pauls Patenonkel) oft so angelegt ist, dass ein "wissender Erzähler" aus der fernen Zukunft berichtet, wie es dazu kam, dass ein legendäres Geschehnis passierte oder eine Person zum Mythos wurde, die heute noch von allen verehrt und geschätzt wird.
Die teilweise bis zu über 100 Seiten langen Texte sind auch heute wegen ihrer Sprachpoesie und der bizarren Ideen des Autors noch immer bemerkenswert, auch wenn Smith die Leser mit seiner Art zu schreiben polarisiert. Während ihn viele SF-Leser verehren, dürften Menschen mit eingeschränkter Phantasie zu den seltsamen Welten des Autors keinen Zugang finden und lehnen die Texte deswegen ab. Aber hierzu hat Cordwainer Smith im Vorwort zu Herren im All selbst einmal so treffend bemerkt:
"Was hier erzählt wird, mag ihnen fremdartig erscheinen, aber es ist ihnen in Wahrheit so nah wie ihre eigenen Finger. Manche werden es sehr schön finden. Manche werden es nicht verstehen und weglegen. Das ist deren eigener Schaden, Leser, nicht ihrer und nicht meiner".
Man muss dem Heyne Verlag dankbar sein, dass er Cordwainer Smiths Meisterwerke wieder einem breiten Publikum zugänglich macht, auch wenn der Klappentext der hiesigen Ausgabe bei allen Kennern Widerspruch hervorrufen dürfte. So liegen die Geschichten der Instrumentalität hier nicht wirklich "vollständig" vor (wenn auch rein formal alle Texte unterhalb von Romanlänge enthalten sind), denn es fehlen die beiden zusammengehörigen Romane "Der Planetenkäufer" und "Die Untermenschen", welche bereits 1979, bzw. 1980 als Knaur-Taschenbücher 5720 und 5724 in Deutschland erschienen sind und im Original 1975 auch unter dem Titel "Nostrilia" in gestraffter Form bzw. in Einzelausgaben als "The Planet Buyer" 1964 und "The Underpeople" 1968 erschienen sind. Auch kann die Formulierung "erstmals" hier nicht wirklich gewürdigt werden, denn lediglich die 12 Seiten lange (und leider enttäuschende) Story "Allein im Anachron" ist hier wirklich "neu" und die 16 Seiten lange Kurzgeschichte "Krieg Nr.81-Q" ist hier in der vom Autor überarbeiteten verlängerten Version zu lesen (die ursprüngliche Geschichte, die Linebarger im Alter von 15 Jahren 1928 veröffentlicht hatte und die nur wenige Seiten lang war, wirkte wie ein humorvoller Pennäleraufsatz), ist jedoch auch in dieser Überarbeitung kein Highlight des Erzählungsbandes.
Zu den besten Erzählungen gehören aber sicherlich "Die kleinen Katsen von Mutter Hudson", "Scanner leben vergeblich" oder "Die Lady, die mit der Seele segelte", um nur einige zu nennen. Auch bei den wunderbaren Titeln drückt sich des Autors poetische Sprachbegabung aus, denn Titel wie "Alpha Ralpha Boulevard", "The Lady who sailed the Soul", "Mother HittonŽs Littul Kittons", "The Dead Lady of Clown Town" oder "Think Blue, Count Two" sprechen für sich.
Die Übersetzungen stammen noch (bis auf die beiden oben erwähnten Ausnahmen, die Ulrich Thiele besorgte) vom leider zu früh verstorbenen deutschen SF-Autor und Übersetzer Thomas Ziegler und übertragen ein hohes Maß des Sprachgefühls des us-amerikanischen Autors ins Deutsche. Heyne hat gut daran getan, diese hervorragende Arbeit Zieglers beizubehalten.
So liegt sie nun endlich wieder in einer aktuellen deutschen Ausgabe vor, eine der legendärsten Future Histories der SF, eine Geschichte von Macht, Intrigen und Heldentaten, von Unterdrückung und Auflehnung, von Leid, Schmerz und Glück, eine Geschichte, praller als jedes reale Leben, dabei aber selten pathetisch oder langweilig, oft bizarr und mitreißend, immer poetisch und anrührend, aber nie gewöhnlich, normal oder durchschnittlich. Entweder sie packt den Leser und zieht in gänzlich in seinen Bann, oder sie entzieht sich seinem Horizont vollständig. Aber, wie sagte der Autor hierzu: "Das ist deren eigener Schaden, Leser, nicht ihrer und nicht meiner".
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wie die Zukunft uns alle kaputt machte, 23. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Gut 25 Kurzgeschichten, chronologisch geordnet, erzählen die Geschichte der Menschheit von der Zukunft bis hin in die ferne Zukunft - und wahrhaft seltsame Sachen werden passieren, will man Cordwainer Smith (alias Paul Linebarger) Glauben schenken. Während in den ersten Geschichten die Reise in den Weltraum hoch Zwei noch ein lebensgefährliches Risiko darstellt, ist es der Weltraum hoch Drei, welcher am Ende des Zyklus zahlreiche Mysterien aufzuweisen hat.
Die Erzählungen sind meist alles andere als klassische Science Fiction, sie erinnern vom Erzählstil her oft eher an Märchen. Auch ist weniger die Hard-Sci-Fi Technologielastigkeit das große Motiv, sondern der Mensch an sich, der sich in einer Ungewöhnlichen Umwelt zurechtfinden muss, wo Killermaschinen aus vergangenen Zeiten die Urwälder der Erde unsicher machen, Katzen und Hunde zu menschengleichen, aber diskriminierten Wesen herangezüchtet wurden, wo die mystische 'Instrumentalität' die Geschicke der Gesellschaft lenkt, und wo unter anderem auch ein verdrängtes, verbotenes Christentum wieder an die Oberfläche drängt, um den Menschen Hoffnung zu geben.

'Was aus den Menschen wurde' fährt eine beeindruckende Fülle von Einfällen auf, ist zweifellos origineller als fast alles, was am SciFi Sektor gegenwärtig publiziert wird, und dennoch konnte ich mit diesem Buch nicht warm werden. Die Charaktäre bleiben farblos, Beweggründe der Protagonisten undurchsichtig, der Erzählstil wirkt klinisch, die Handlungen sind oft völlig abwegig, und der Grundtenor gegen Ende zu allzu metaphysisch, was beim Lesen schwer ermüdend wirkt.
Bedingt zu empfehlen all jenen, die SciFi abseits der ausgetretenen Pfade suchen - ich persönlich konnte jedoch aus obgenannten Gründen mit diesem Buch nicht wirklich warm werden.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Reise in eine Zukunft, 24. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Von der ersten Seite an befindet man sich in einer anderen Welt und man nimmt viele Sachen hin wie sie sind. Da wird nicht großartig erklärt warum, wieso und weshalb das alles so entstanden ist. Die Zukunft ist so und darauf aufbauend werden einfach Geschichten erzählt. Hin und wieder glaubt man in einer "Sage" zu sein und muss doch feststellen, dass man so weit in der Zukunft ist, dass es über jegliche Vorstellungskraft geht.

Durch den chronologischen Aufbau des Buches wird auch schnell klar, dass da keine Erklärungen mehr kommen, sondern dass man mit jeder Geschichte weider ein paar (mitunder tausende) Jahre in die Zukunft geht um manchmal festzustellen, dass die Geschichte die man gerade gelesen hat nun als "mythisch" behandelt wird.

Ein absolutes Muss für alle SF-Fans, "normalen" Lesern wird es wohl zu abstrus sein.
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4.0 von 5 Sternen Nach und nach steigt das Lesevergnügen, 12. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Ich kannte keine einzige der hier versammelten Geschichten vorher. Die Lektüre des Klappentextes und des sehr schönen Vorworts erzeugten jedoch eine ungeheure Erwartungshaltung. Zum Beispiel der auf der Rückseite zitierte Frederik Pohl: "Ich beneide jeden, der diese Geschichten zum ersten Mal liest." Dann die Biographie des unter Pseudonym schreibenden Autors: Aufgewachsen in unterschiedlichsten Ländern (u.a. China, Japan, Frankreich und Deutschland), Psychologe, Politikwissenschaftler, CIA-Agent, Diplomat, Universitätsprofessor und politischer Berater des US-Präsidenten. Scheinbar eine echte Ausnahmebegabung und durch die unterschiedlichen kulturellen Einflüsse und die Einblicknahme in die weltpolitischen Abläufe ein wahrscheinlich umfangreiches und weniger durch kulturelle Vorurteile verbautes Verständnis dafür, wie der Mensch und ganze Systeme ticken. Beste Voraussetzungen für das Erdenken einer tragfähigen Zukunftsvision. Ich musste hier kurz an Winston Churchill denken, der auch einmal ein Buch über eine alternative Zukunft schrieb, in der die Nazis den zweiten Weltkrieg gewonnen haben und der damit vormachte, dass auch Menschen, die scheinbar felsenfest in der Realität zu Hause sind und genug mit den politischen Realitäten zu tun haben, zu interessanten (aber an der Realität orientierten) Visionen imstande sind.
Dann zunächst die Ernüchterung. Das hatte ich mir etwas anders vorgestellt. Eine von Anfang an überbordende Phantasie, die kaum Anknüpfungspunkte an die uns bekannte Realität zulässt und wobei eine ganze Reihe von Eckdaten des von ihm geschaffenen Universums nicht näher erklärt werden und an einigen Stellen seltsam unfertig und unlogisch anmuten. Der Leser wird nicht behutsam bei der Hand genommen und Schritt für Schritt in das fremdartige Universum eingeführt, sondern in einer Tour de Force mitten hinein in die seltsamen und fremdartigen Geschehnisse katapultiert. Der Ideenreichtum: Ungeheuer! Die sich nach und nach erschließende Geschichte der Menschheit in einer fernen Zukunft: Wahnsinn! Die enthaltenen psychologischen und gesellschaftspolitischen Hypothesen: Hochspannend!
Aber eben auch: In einer für heutige Begriffe sehr poetischen, jedoch leicht antiquierten Sprache werden Szenarien geschildert, die im großen Maßstab Sinn ergeben, aber in den Details unstimmig, unscharf und oft holzschnittartig bleiben. Als habe ein Künstler ein riesiges Wandgemälde entworfen, welches sich bei detaillierter Betrachtung als sehr grobkörnig und mit diversen Klecksen versehen herausstellt. Ich hatte jedenfalls Mühe, mit den Geschichten warm zu werden, die oft mehr Fragen aufwarfen als sie beantworten konnten. Vielleicht hat das damit zu tun, dass die Reihenfolge der Geschichten im vorliegenden Band nicht nach dem Zeitpunkt des Schreibens erfolgte, sondern die logische Abfolge innerhalb des Universums nachzeichnet. Nach ca. 100 Seiten war ich innerlich soweit, das Buch aus der Hand zu legen. Nicht, weil ich es wirklich schlecht fand, aber weil es mich oft seltsam unbefriedigt zurückließ, mich das geschilderte Universum durch die Fremdartigkeit, die Logiklöcher, die Komplexität und das schiere Ausmaß erschlugen.
Ich bin bei der Stange geblieben. Und es hat sich - für mich - gelohnt. Irgendwann (ich weiß nicht mehr, ab welcher Seite) war ich vollständig in das Universum eingetaucht, erschien mir alles stimmig, erfreute ich mich an der poetischen Sprache, der ungeheuren Ideenvielfalt, stellte auch nach Beenden der Geschichte Überlegungen über optimale Regierungssysteme und die Lösung der in den Geschichten beschriebenen moralischen Dilemmata an. Ein wirklich tolles Buch, das man gelesen haben sollte. Ich bin mir sicher, dass die hier beschriebenen Tiermenschen, die Go-Kapitäne, das Planoformen, die lebensverlängernden Drogen, das Prinzip der Instrumentalität und viele andere Elemente nie wieder aus meinem Kopf verschwinden werden und bin schon gespannt, in wie vielen Geschichten jüngeren Datums ich Anleihen von Cordwainer Smith's Universum finden werde. Meine Leseempfehlung: "Die klainen Katsen der Mutter Hudson"
Fazit: Ein faszinierendes Werk von ungeheurem Ideenreichtum. Wer das Universum noch gar nicht kennt, könnte wie ich gewisse Startschwierigkeiten haben. Es lohnt sich aber, dranzubleiben!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was für ein großes Buch ..., 5. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Wenn man damit beginnt sich in die Erzählwelten dieses Buches hineinzustürzen ist man erst einmal verwirrt. Der Autor denkt nicht einen Augenblick daran den Leser mit auf "seine" Reise zu nehmen. Man hat zu akzeptieren dass diese Geschichte nun startet - und ich für meinen Teil habe das akzeptieren können und mich vorbehaltlos in dieses Abenteuer gestürtzt.

Was JJ Pierce bietet ist eine unglaublich interessante, phantasievolle aber auch teilweise sehr schwer nachzuvollziehende Aneinanderreihung von "Legenden aus der Zukunft". Man erfährt wie die Menschheit in den tausenden Jahren ihrer Geschichte vorankommt aber auch zurückgeworfen wird. Liebesgeschichten, große Abenteuer, brennende Plädoyers gegen Unterdrückung vermengen sich zu einer GR=ßEN Geschichte - und im Gegensatz zu vielen Autoren bei denen man das Gefühl hat dass allzuviele Themen das Konzept einer Geschichte zerstören, fließt hier alles ineinander und bildet ein großes Gesamtkunstwerk.

Ich glaube man sieht wie sehr ich dieses Buch genossen habe ...
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5.0 von 5 Sternen Endlich! aber wo ist Norstrilia?, 9. Juni 2013
Von 
Andreas Schulmayer "ye olde stinker" (germany, hassia, Wicker) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Das ist ein Buch, was schon lange hätte zusammengestellt werden sollen.
Hierauf hatte ich und wohl auch viele andere bestimmt 20 Jahre zu lange gewartet, aber dafür wurde es auch gut.
Allerdings vermisste ich doch ausgerechnet Norstrilia.
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2.0 von 5 Sternen Naja..., 9. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Mich hat diese Lektüre nicht so wirklich vom Hocker gehauen, geschweige denn nachhaltig in ihren Bann gezogen.
Hab es mittendrin sein lassen. Da gibt es echt besseres.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Was rechtfertigt den hochgestochenen Klappentext?, 30. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Meiner Meinung nach nur wenig. Einige Geschichten haben mir gut gefallen. Aber alles, was so im Stile der Geschichten um Weltraum^3 geschrieben ist, stieß mir unangenehm auf. Um das verdauen zu können, muss man ein Faible für Esoterik haben. Meines Erachtens hat das mit Science Fiktion nichts mehr zu tun. Hätte ich das Buch mal im Buchladen durchstöbert, hätte ich es sicherlich nicht gekauft.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Endlich ist der SF-Urstoff wieder zu haben, 22. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Was aus den Menschen wurde (Taschenbuch)
Habe mich riesig gefreut, als "Was aus den Menschen wurde" wieder verfügbar war - besitze zwar zahllose Suhrkamp und Originalversionen, aber die Sammlung ist sehr schön gelungen.

Smith ist für mich einer der Autoren, die die Science Fiction zu mehr machen als Raumschlachten, Zukunfsszenarien oder Faktenbestsellern - Smiths schreiben berührt tiefer.

Wenn mich jemand fragt, was man gelesen haben sollte, dann sag ich ohne Zögern immer: "Scanner leben vergebens" ("Scanner life in vain").

Großartig!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen SF aus dem vorigen Jahrhundert, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man bedenkt, dass diese Geschichten aus den 20er, 30er und 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts stammen, nicht schlecht. Allerdings ist die Grundhaltung der Geschichten immer gleich, ein Weltbild, welches mehr als überholt ist. Daher nur die 3 Sterne, weil das technokratische Ausloten der menschlichen Psyche keine einfache Aufgabe ist und jemals war.
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Was aus den Menschen wurde
Was aus den Menschen wurde von Cordwainer Smith (Taschenbuch - 8. Februar 2011)
EUR 12,99
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