Kundenrezensionen

199
4,3 von 5 Sternen
Tagebuch der Apokalypse: Roman
Format: TaschenbuchÄndern
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. Januar 2011
Bournes "Tagebuch der Apokalypse" ist durchgehend spannend und flott geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Der Schreibstil wirkt authentisch, was durch die tagebuchartige Gliederung des Buches und das militärische Fachwissen des Autors zum Tragen kommt. Im Gegensatz zu Brian Keenes "Totes Meer" (welches ich jetzt hier mal als Vergleichsobjekt heranziehe) ist der Handlungsverlauf hier nicht wirklich vorhersehbar und folgt nicht dem allseits bekannten "10-kleine-Negerlein"-Dezimierungsstrickmuster! Den sehr knapp abgehandelten Schluss der Geschichte hätte ich zwar als sehr bedenklich eingestuft, wenn ich nicht gewusst hätte, dass es eine Fortsetzung geben wird. So empfand ich ihn jedoch als gelungene Stelle für den Beginn einer Fortsetzung!
Das Buch hat mir gut gefallen und ich freue mich schon sehr auf den zweiten Teil!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 29. November 2010
Das Tagebuch der Apokalypse ist ein recht unterhaltsamer Zombieroman, der jedoch mit einigen Schwächen zu kämpfen hat.

Der erste Kritikpunkt sind die Charaktere, die kaum hätten flacher geraten können. Sie sind nicht mehr als schablonenhafte Handlungsträger. Darum fällt es schwer, wirklich mit ihnen mitzufiebern. Des Weiteren biete das Buch nichts Neues. Irgendwie kennt man alles schon zu gut aus anderen Zombiefilmen oder -büchern, die es zudem oft schaffen, mehr Spannung aufzubauen und Situationen beklemmender wirken zu lassen. Dafür, dass hier nichts Neues passiert, nimmt das Buch letztlich selbst etwas zu ernst.

Trotz der Kritik, der Roman lässt sich zügig lesen und ist dabei einigermaßen unterhaltsam. Der Schreibstil ist angenehm und die Handlung wirkt schlüssig. Fans des Genres können also durchaus zugreifen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. April 2013
...nach The walking dead, oder Eden, eines der besten Bücher die es gibt!
Packende Story, die gottseidank in einen 2. Teil über ging!
Ein muss für jeden Zombie Kenner!
Keine billige Story, die nach 2 Seiten langweilig wird.
Einfach nur zu empfehlen!!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. August 2012
nachdem ich mehrere romane zum thema zombie gelesen habe und dabei wirklich gute(stephen kings puls) und teilweise wirklich schlechte erfahrungen(zombie surival guide) sammeln konnte kam nun das tagebuch der apokalypse dran.
was soll ich sagen? kein superheld mit amerikanischer flagge zwischen den zähnen der sämtliche untote in der umgebung niedermäht, keine psychoanalytischen verstrickungen in die zerütteten köpfe der figuren, einfach nur ein typ der zu überleben versucht und dabei handelt wie jeder andere auch handeln würde. die geschichte ist wirklich glaubhaft präsentiert und macht einfach süchtig. man will unbedingt wissen wie es weiter geht und wohin es die überlebenden verschlägt.
wer wirklich auf zombies und apokalypse steht, der wird hier ein nahezu perfektes buch finden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Januar 2011
..mehr kann ich eigentlich nicht dazu sagen, denn alles andere haben meine Vorgänger und Vorgängerinnen schon zu diesem Roman gesagt.
Dieses Buch ist pure Unterhaltung, so wie ich mir sie nach einem anstrengenden Tag wünsche: keine schöngeistige Literatur (die ich auch gerne lese), sondern Spannung bis zum Ende, mit einem Cliffhanger, wie ich ihn bisher kaum gelesen habe.
Selbst wenn Sie Zombie-Romane Quatsch finden, sollten Sie dieses Buch lesen. Es wird Sie fesseln und nicht mehr loslassen. Ihnen wird es so ergehen, wie mir: bitte mehr davon.
Das Buch wirkt nicht kitschig, weil es in Form eines Tagebuchs geschrieben ist und man sich immer wieder dabei ertappt, dass man denkt, so hätte ich auch gehandelt....
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. November 2011
und bin auf dieses Buch gestossen. Um es kurz zu machen. Alle die wie ich ein Fan von Kirkman und der The Walking Dead Reihe sind, werden mit diesem Buch wahrscheinlich auch glücklich werden. Ich bin es geworden und habe soeben den zweiten Teil bestellt. Ich mag den Erzählstil im Form eines Tagebuches sehr.
Die Protagonisten sind sympathisch und ich konnte mich direkt in ihrer aussichtslosen Lage hineinversetzen. Als Zombie-Fan ein klares Daumen hoch von mir.
Der Prolog wurde schon von vielen guten Rezensenten ausführlich beschrieben und ich möchte es nicht nochmal wiederholen. Insofern kaufen und sich in die Welt
der Zombies entführen lassen.... ^^
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2015
Im Vergleich zu (anderen?) Romanen fällt beim Tagebuch der Apokalypse rasch der titelgebende Erzählstil auf, der es drastisch von anderen Büchern abhebt. Ob das positiv ist, hängt wohl vom Leser ab - man sollte sich jedenfalls bewusst sein, worauf man sich einlässt.

Denn die Erzählweise in Tagebucheinträgen mag zwar gut geeignet sein, um dem Leser das Gefühl zu geben, "direkt am Geschehen" zu sein, und eine stimmungsvolle, atmosphärische Welt zu schaffen - allerdings sind die kurzen Nacherzählungen eher distanziert und wenig mitreißend geschrieben. Das ist durchaus realistisch - denn wer gerade einen Zombieangriff überlebt hat, wird sich in seinem Tagebuch vermutlich eher nicht in sprachlich anspruchsvollen Erzählungen ergehen, sondern vielmehr trocken die Fakten - vielleicht mit einigen persönlichen Kommentaren und Flüchen - wiedergeben, ehe er mit flatternden Nerven unruhig die Schatten hinter dem Fenster beobachtet. Das nimmt der Geschichte jedoch merklich an Spannung.
Auch der Erzählstil des Protagonisten dürfte nicht jedermanns Sache sein: Als Soldat verliert er sich naturgemäß gerne in detaillierten Beschreibungen von irgendwelchem Kriegsgerät, und benutzt durchgehend eine eher einfache Sprache. Das kann durchaus reizvoll wirken, wer sich aber anspruchsvolle Sprache erwartet, kann nur enttäuscht werden. Persönlich konnte ich es schon nicht mehr hören, wenn der Soldat zum hundertsten Mal von seiner "Büchse" schreibt, anstatt ausnahmsweise einmal über interessante Dinge zu berichten.
Um die zuvor genannten Kritikpunkte weiter zu verdeutlichen, sei die erste große Auseinandersetzung des Protagonisten mit den Untoten genannt, die sich ungefähr so aufregend liest wie eine Einkaufsliste. Anstatt Beschreibungen der Situation zu liefern, berichtet er in Detail darüber, dass er mit zehn Kugeln "nur" etwa acht bis neun Zombies per Kopfschuss töten kann - wie sich die Untoten verhalten, wie seine Umgebung aussieht, oder wie die Schlacht im Allgemeinen verläuft kann (oder vielmehr muss) sich der Leser ausmalen.
Ein weiteres Manko des Tagebuch-Stils ist, dass Nebencharaktere völlig auf der Strecke bleiben. Verständlicherweise hält der Protagonist kaum Gespräche mit anderen Akteuren fest und konzentriert sich auch sonst auf seine eigenen Handlungen. Doch dadurch fühlen sich diese wie uninteressante Requisiten an, deren Schicksal für den Leser so interessant ist wie die politischen Einstellungen der Zombies. Auch der Soldat selbst bleibt zweidimensional und konzentriert sich zumeist auf den Bericht roher Fakten, anstatt seine Gefühle und Gedanken einzubringen. Die Intention des Autors mag gewesen sein, mit diesem "stummen Protagonisten" die Identifikationsmöglichkeiten des Lesers zu erhöhen; Gelingt dem Leser dies nicht, verliert die Geschichte dadurch aber umso mehr an Reiz.
Der vielleicht größte Kritikpunkt am Tagebuch der Apokalypse ist, dass die Story und ihr Erzähler schlicht unglaubwürdig und langweilig sind. Die Untoten sind ungefährliche Schießbudenfiguren, denen es trotzdem gelingt, sich binnen weniger als einer Woche über halb Amerika auszubreiten. Der Protagonist lebt zufällig in einem energieautarken Haus und will schon Lebensmittel horten, wenn am anderen Ende der Welt eine Grippewelle ausbricht. Als die Zombies dann sprichwörtlich an seine Tür klopfen, hat er sein Haus in eine Festung verwandelt, in der er praktisch ewig ausharren könnte; Wenig später zwingen ihn nicht näher genannte Ereignisse dazu, das Weite zu suchen, also leiht er sich kurzerhand ein Flugzeug von einem nahe gelegenen Flugplatz. Und dieses Schema setzt sich fort. Kurz gesagt, die Story läuft so sehr auf Schienen, dass es nicht verwunderlich wäre, wenn der Soldat im zweiten Band einen Flugzeugträger kapert und die Tochter des Präsidenten rettet. Und es wird so spannend sein wie Kartoffelschälen.

FAZIT: Den Erzählstil im Tagebuchformat kann man mögen oder auch nicht - aber auch wenn das fingierte 'Tagebuch' plausibel ist, die Geschichte ist es nicht. Bourne's postapokalyptische Welt erzeugt zudem nur selten Spannung, das Buch liest sich eher wie der trockene Bericht eines Soldaten über seinen letzten Trainingsausflug. Und da passen die Zombies gut ins Bild, denn sie wirken durch die Erzählweise so bedrohlich wie Attrappen. Nur empfehlenswert für Leser, die bei anderen Romanen regelmäßig das Gefühl haben, dass sich die Erzählungen viel zu sehr mit Details aufhalten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Etwas geschieht auf der Welt. Im asiatischen Raum bricht ein unbekannter Virus aus und fordert die ersten Todesopfer und Quarantänemaßnahmen. Doch die wenigen Meldungen in den Medien sind beängstigend. Es dauert nicht lang bis zu den ersten Zwischenfällen in Amerika. Sie sprechen von einer Pandemie und sie schafft Infizierte, die gierig sind… nach Menschenfleisch.

"Dann hörte ich das Geräusch eines zu Boden fallenden Körpers. Ich wusste, dass es Mr. Lagerist war, der mal nachschauen wollte, ob wir mit allem zufrieden waren."

Als bekennender Dystopiefan mag ich nicht nur die heile-Welt-Geschichten, in denen neuer Lebensraum geschaffen und eine Kultur entwickelt wird. Ich habe auch eine Schwäche für Zombieromane. Wenn sie gut gemacht sind, können sie eine prima Abwechslung und Pageturner sein. „Tagebuch der Apokalypse“ ist eine solche Geschichte. Nachdem ich nun einige Abende im Buch versunken und nachts erfolgreich gegen die Untoten gekämpft habe, wird es Zeit für eine kleine Beurteilung.

J.L. Bourne schreibt in Tagebuchform, völlig geradlinig, ohne viel Gefühl, aber mit ordentlichem dreckigem Humor. Ein Soldat der US-Army schlägt sich durch eine von Zombies verseuchte Welt. Er trifft auf weitere Überlebende und gemeinsam versuchen sie, der Seuche zu entgehen. Von Hintergründen der Pandemie und Maßnahmen der Regierung erfährt man nur wenig. Gibt es überhaupt noch eine Regierung oder war die Genehmigung zum Atomschlag ihr letztes Aufzucken?

Der Autor hat meiner Meinung nach einen guten Stil entwickelt. Es wirkt nie langweilig, nie zu blutrünstig und nie zu amerikanisch. In seiner Nachbemerkung zum Roman folgt der Hinweis auf Teil 2 und ein kleiner Überlebenstrick: "Verrammelt die Türen!" Jawohl Sir, wird gemacht! Und die Fortsetzung landet sicher auch bald im heimischen Regal.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Ein namenloser Mann aus den USA, Soldat und alleinstehend, schreibt Tagebuch und bringt so seine Gedanken, Gefühle und Handlungen zu Papier, die sich meist rund um die seltsame Infektion aus China drehen. Schon bald ist die ganze Welt infiziert und ein gnadenloser Kampf ums Überleben beginnt in einer Welt voller Untoter.

Das TAGEBUCH DER APOKALYPSE ist ein Tagebuch eines ganz normalen Mannes und seiner Gedanken. Dieses Buch ist daher nicht mit herrlicher Poesie zu vergleichen, sondern beschreibt die alltäglichen Nöte des Schreibers in einer apokalyptischen Welt - rational, praktisch und sachlich, gewürzt mit manchmal trockenem schwarzen Humor oder auch Gedanken an die Vergangenheit und das Überleben alter Bekannter.
Schafft es der Autor so Spannung zu erzeugen? Ein eindeutiges JA! Auch wenn der Leser hier mit Tagebucheinträgen konfrontiert wird, also vom Schreiber tagtäglich seine Erlebnisse im Nachhinein erzählt bekommt, mutiert das Buch schon bald zum Pageturner, da man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Ob man einen sicheren Unterschlupf findet, ob es bald noch Nahrung und Wasser geben wird oder ob mitten im Satz abgebrochene Einträge den verwesenden Tod nach sich ziehen.
Bis zum Ende dieses Tagebuchs erlebt man mit dem Protagonisten einen rasanten Kampf ums Überleben, welcher in einem vorläufigen Showdown endet, bevor dann auch dieses Buch vollgeschrieben wurde und sich der Leser sehnsüchtig das zweite Tagebuch in die Hände wünscht (welches schon erschienen ist).

Das Buch ist in Druckschrift geschrieben, trotzdem gibt es immer wieder Notizen des Verfassers, Skizzen und Bilder, Kaffeeflecken und Gekritzel am Rand, was dem Lesevergnügen noch einen Hauch von Realismus hinzufügt, einen Hauch von Authentizität.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und mich hervorragend unterhalten, weshalb ich sehr gerne 4 von 5 Sternen vergebe. Ich freue mich schon sehr auf das zweite Tagebuch, auf meiner Wunschliste steht es bereits.
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am 29. November 2012
Der Vorgänger war eines der besten Zombie-Bücher, die mir persönlich bislang untergekommen waren und ich war gespannt, wie es mit dem namenlosen Protagonisten und seinen Freunden im Hotel 23 weitergehen würde.

Der Roman schließt nahtlos an den Vorgänger an und an die Verteidigung des Raketensilos H23 gegen eine Bande von Outlaws, die sich des Gebäudes bemächtigen wollten. Nach deren erfolgreicher Vertreibung bzw. Vernichtung kehrt erst einmal Ruhe ein. Eine Zeit der Konsolidierung, wo sich die Hauptdarsteller in ihrem sicheren Refugium wieder mit dem Alltag vertraut machen, auf Nahrungs- und Treibstoffsuche gehen und versuchen, zu überleben. Der Roman plätschert ein wenig dahin, bis man Kontakt mit dem Militär bekommt und sich nach einer Rettungsmission mit den überlebenden Streitkräften der Region zusammen schließt, um aus H23 eine Art Kommandozentrale zu machen.

Es gibt ständigen Kontakt zum einem Flugzeugträger, der als vorgeschobene Basis der Regierung vor der Westküste unterwegs ist und dort die Verteidigung und die Vernichtung der Untoten organisiert. Bei einer Militär-Mission geht aber gehörig etwas schief, und der Autor des Tagebuchs findet sich urplötzlich alleine in der Wildnis wieder. Umzingelt von Millionen Zombies, verletzt und weit weg von "zu Hause". Auf dem Weg dorthin bekommt er Kontakt mit einer mysteriösen Organisation namens "Remote Six", die ihn mit allerlei hochtechnologischem Werkzeug, Waffen und dergleichen versorgt und ihn in Richtung H23 lotst. Im Laufe der Reise mehren sich aber die Zweifel über Remote Six und darüber, auf wessen Seite diese Organisation eigentlich steht und welches Interesse sie überhaupt an dem Hauptdarsteller hat…

Das Ende kommt dann so plötzlich, wie das Buch an Fahrt aufgenommen hat und lässt einen schon ungeduldig mit den Hufen scharrend auf Band 3 der Saga warten.

Auch wenn Teil 2 vielleicht nicht ganz an den überraschend frischen und knackig kurzen Vorgänger heran kommt, so muss man doch attestieren, dass Bourne wieder einmal ein Meisterwerk seines Genres gelungen ist, das trotz der lockeren Sprache ständig spannend und mitreißend ist. Dass Bourne beim Militär war merkt man Teil 2 jetzt doch noch deutlicher an als dem Vorgänger, aber es trägt nur dazu bei, dass das Buch vielleicht noch ein wenig ehrlicher und authentischer rüberkommt. Auch die Stellen, an denen der Autor davon erzählt, wie ihn die Geschehnisse draußen in der Wildnis mitgenommen haben und wie schwer es ihm fällt, sich wieder auf ein „normales Leben“ zu konzentrieren, machen das erlebte Grauen nur noch realer.

Die Briefe am Ende des Romans sind dann aber ziemliche Geschmackssache. Sie bieten einen Ausblick darauf, wo die Seuche, die 99% der Menschheit dahin gerafft hat, ihren Ursprung hat, aber es bleibt abzuwarten, ob Bourne diese Drehung gelingt, oder ob sich der Roman in der Zukunft völlig verzettelt und verliert. Ich persönlich hoffe, dass Band 3 die Qualität der beiden Ausgaben bislang halten kann und kann jedem, der Interesse an Zombie- und/oder Apokalypse-Romanen hat, nur dazu raten, den Tagebüchern von Bourne eine Chance zu geben – sie sind packend von der ersten bis zur letzten Seite!
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