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117 von 123 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Zombiehölle
In den letzten Jahren wurde zum Thema Zombie viel Murks veröffentlicht. Diese Bücher konnte man nach dem Lesen eigentlich nur in die Recyclingtonne stopfen und fachgerecht entsorgen. Doch dieses Jahr sind mir gleich zwei gut geschriebene Zombieromane aufgefallen.

Nach Eden von Tony Monchinski ist jetzt ein weiterer guter Zombieroman erschienen -...
Veröffentlicht am 7. November 2010 von Maxim

versus
45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfach und geradlinig - Zombies müssen nun mal weggeräumt werden
Wir Zombiefans machen keine Kompromisse. Wenn es um Untote geht, dann hat es auch um Untote zu gehen. Wie es die Psyche der Überlebenden steht, darf auch mal kurz beschrieben werden. Aber zu 80 Prozent wollen wir bitteschön lesen, wie die verfaulenden, aggressiven Biester die armen Überlebenden jagen, ihnen nur kurze Pausen gönnen und miterleben, wie...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Bücherfresser


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Tagebuch der Apokalypse, 11. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
...nach The walking dead, oder Eden, eines der besten Bücher die es gibt!
Packende Story, die gottseidank in einen 2. Teil über ging!
Ein muss für jeden Zombie Kenner!
Keine billige Story, die nach 2 Seiten langweilig wird.
Einfach nur zu empfehlen!!!!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peng und tot war das Ding, reicht schließlich auch., 17. März 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Wie der Titel vermuten lässt, ist der Roman in der Form eines Tagebuchs aufgebaut. Man begleitet den Protagonisten bei seiner Suche nach einem sicheren Versteck vor den Zombiehorden. Damit er auch jemanden zum Plaudern hat, trifft er auf andere Überlebende und findet Freunde wie Feinde. Ob sie alle bis zum Ende durchhalten? Zumindest beim Protagonisten braucht man sich nicht zu sorgen, dass er in einen Untoten transformiert wird. Warum? Na, weil er das Tagebuch schreiben muss und Zombies bekanntermaßen durchgehend Analphabeten sind.

Dass der Autor hauptberuflich bei der U.S.-Marine dient, erklärt wohl das pathetische Vorwort zugunsten der "Brüder und Schwestern beim Militär der Vereinigten Staaten, die im globalen Krieg gegen den Terror im Irak und..." Zum Glück bleibt der Roman von derartigem US-Heldenepos weitgehend verschont.

Erstaunlich sachlich (für dieses Genre) fällt die Schilderung der Kämpfe mit den Zombies aus, das tut der Spannung aber keinen Abbruch. Es ist geradezu erfrischend anders, wenn ein solcher Roman auch einmal ohne detaillierte Schilderungen von explodierenden Zombieschädeln und herausgerissenen Gedärmen auskommt. Peng und tot war das Ding, reicht schließlich auch.

Die Gefahr ist fast permanent zu spüren, und die Spannung hält. Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine logischen Brüche in der Handlungsweise der Hauptfigur. Warum unser Held allerdings zuerst lang und breit in sein Tagebuch schreibt, dass es der sichere Tod wäre, ohne Partner=Rückendeckung an Land zu gehen, um den Ort zu durchkämmen, dann aber plötzlich William (seine Rückendeckung) mit dem Boot wegrudern lässt, um einen auf "einsamer Suizidwolf" zu machen, wird leider nicht sehr schlüssig erklärt.

Enttäuschend ist die Anzahl der Fehler, die in der 4. Auflage immer noch zu finden sind. Auch die Übersetzung hat Schwächen, die zum Stolpern einladen. So wechseln beispielsweise beim sehr häufig verwendeten Wort die/der Pier (Anlegestelle) ständig Geschlecht und Artikel. Das irritiert vor allem dann, wenn darauf Bezug genommen wird, und der Protagonist sich von "ihr" entfernt, obwohl er einen Satz zuvor von "ihm" abgelegt hat.
Das Typenemblem von einem Auto als Abziehbild zu bezeichnen, ist zuvor vermutlich auch noch keinem in den Sinn gekommen.

Fazit: Von einigen Schwächen abgesehen, ist das Werk gut und spannend zu lesen. Das Ende verspricht einen zweiten Teil, den ich mir nun bestelle.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen wirklich Top, 19. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Die Kurzbeschreibung zu dem Buch erzählt eigentlich schon den kompletten Inhalt. Erzählt werden die ersten 6 Monate nach dem Ausbruch eines Virus, der die Menschen in kürzester Zeit in wandelnde Leichen, sprich Zombies, verwandelt. Aber wie dies erzählt wird! Wie der Titel schon aussagt wird die komplette Geschichte als einzelne Tagebucheinträge erzählt. Mal kurz, mal kürzer und ab und zu auch mehrere Seiten am Stück. Dies war für mich ein Grund, auch mal wieder während einer kurzen Zugfahrt zu Lesen. Dabei findet der Protagonist mit der Zeit mehrere Überlebende, er ist zwangsläufig aber immer wieder (und immer zu ungeplanten Zeitpunkten) auf der Flucht. Der erzählende Charakter verhält sich dabei meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar und menschlich.
Die Flecken, Skizzen und Fotos sollen den Eindruck eines Tagebuchs verstärken, aber seien wir ehrlich, ein gedrucktes Buch bleibt ein Buch. Trotzdem eine nette Idee.

Ich bin gespannt, ob die hohe Erzähldichte und gelungen aufgebaute Story im Fortsetzungsroman weitergeführt werden kann; den dortigen Rezensionen nach ist dies aber der Fall, weshalb der 2. Teil auch definitiv den Weg in mein Buchregal finden wird.

Hier und auch im Nachwort des Romans wird mehrfach erwähnt, dass dieses Buch auch Neulingen des Genres gefallen wird. Ob das Zombiegenre allerdings grundsätzlich so viel Zulauf von neuen Interessierten bekommt, bezweifel ich eigentlich. Zombiefans sollten dieses Buch allerdings auf jeden Fall durchlesen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fesselnd vom Anfang bis zum bitteren Ende!, 12. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Hut ab vor diesem Meisterwerk!

Ich habe schon viele Bücher gelesen, die mich in ihren Bann gezogen haben, doch soweit ich mich erinnere gibt es kein Buch, das ich am Stück in 4 Stunden "vernichtet" habe. Dieses Tagebuch mag sicher eine einseitige Sicht der Dinge bieten, die von einigen als "Ich tu das, gehe dahin und töte X Zombies" bemängelt wird, aber hey - was bleibt einem schon anderes übrig?

In dem "Tagebuch der Apokalypse" geht es um das nackte Überleben im Angesichts scheinbar zahlloser Horden. Und ich habe mich auf eine beklemmende Art und Weise "mittendrin" gefühlt.

Absolute Kaufempfehlung!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gut recherchierte und spannend erzählter Zombie-Survival-Roman, 12. Juni 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Wer auf Amazon nach Postapokalyptischen Romanen und/oder Vertretern des Zombie-Genre sucht, stolpert früher oder später über J.L. Bournes "Tagebuch der Apokalypse" (eng.: Day by day Armageddon). Und siehe da: Das etwa 300 Seiten lange Werk gehört tatsächlich zu den besseren Vertretern dieser Genres!

Das Buch ist der Auftakt zu einer längeren, inhaltlich aufeinander aufbauenden Serie um den Protagonisten - den Autor dieses (natürlich) fiktiven Tagebuchs. Ebenso wie Autor J.L. Bourne ist unser (zunächst) namenloser Held ein Offizier der US-Streitkräfte und das ist nicht die einzige Stelle, an der man meint, semi-autobeiographische Elemente im Werk zu erkennen. Aber von vorne:

Eine rätselhafte Seuche aus Übersee verwandelt die Erdbevölkerung innerhalb weniger Wochen in eine Horde Untoter mit dem üblichen Appetit auf Menschenfleisch. Der Leser erlebt den schrittweisen Ausbruch der Seuche in den USA aus der Sicht eben jenes Protagonisten. Oder besser: Durch dessen Tagebucheinträge. Schon bald spitzt sich die Situation in der heimischen Festung zu und wir folgen dem Soldaten auf seiner abenteuerlichen und gefährlichen Reise durch die nun fast gänzlich durch Untote bevölkerten USA. Gibt es irgendwo eine sichere Zuflucht? Konnten andere Menschen die Katastrophe überleben? Welche Hoffnung gibt es für die Zukunft? Die für dieses Genre klassische Themenpalette begleitet uns auch hier.

Die Einteilung in Tagebuch-Einträge wird dabei konsequent aufrecht erhalten. Die Erzählung an sich hat jedoch eher Roman-Charakter: Ich glaube nicht, dass jemand allen ernstes in diesem literarisch-erzählerischen Ton ein Tagebuch schreiben würde. Wie selbst Kleinigkeiten des Tages nacherzählt werden, Gespräche mehr oder weniger wörtlich wiedergegeben werden - ist man mittendrin in einem Eintrag, könnte man genau so gut ein Buch mit konventionellerer Erzählperspektive vor sich haben. Das ist auch gut so: Es kommen inhaltlich dadurch sehr wenig Lücken und Unklarheiten auf, der Autor verschweigt nichts und setzt den Leser umfassend über seine Erlebnisse in's Bild. Gleichzeitig wird die Tagebuchstruktur aber geschickt für Cliffhanger/Spannungsaufbau verwendet. Um den erzählerischen Stil etwas zu kompensieren und den "Tagebuch"-Flair zu transportieren, finden sich auf einigen Seiten handschriftliche Illustrationen, eingeklebte Fotographien oder auch an gedeutete Blut-/Dreckspritzer. Atmosphärisch eine hübsche Idee.

Inhaltlich ist die Geschichte höchst konventionell: Die Zombies sind von der "guten alten" Schlurfer-Sorte, es gibt keinen übernatürlichen Hokuspokus oder Stilbrüche. Kann man gut oder schlecht finden, ich als "Traditionalist" finde es eher begrüßenswert. Zu den schwachen Seiten des Buches gehört die eher gewöhnliche Storyentwicklung, die wenig Überraschungen oder kreative Ideen bereithält. Viel eher wird Spannung über Atmosphäre generiert und auf ein realistisches Szenario gesetzt. Das wiederrum gelingt sehr gut: Die militärische Erfahrung von J.L. Bourne hilft ernorm dabei, das tägliche Überleben der Figur pfiffig und detailiert zu beschreiben. Was dabei passiert, vermittelt den Eindruck, wirklich so zu funktionieren und das Buch trägt in dieser Dimension schon leichte "Ratgeber"-Züge. Prima!
Hier und durchbricht das Buch trotzdem mit punktuell eingestreuten Pathos und doch ziemlich konstruiert wirkenden Maßnahmen dieses Bild der Realität. Airforce-Offizier hin oder her: Ich glaube nicht, das so eine Person beim ersten Anzeichen einer Epidemie sofort seine Wohnung zur Festung samt Abwehrzaun ausbauen würde. Unser Held scheint doch oft auf magische Weise zu ahnen, was ihm bevorsteht. Aber sei's drum: Der Rest der Geschichte ist sehr spannend und routiniert erzählt, da fällt das nicht so sehr in's Gewicht.

Unter dem Strich erhält der Leser hier einen kurzweiligen Zombie-Survival-Roman der alten Schule mit interessantem Erzählstil. Die ganz großen Innovationen bleiben aus, aber vielleicht das angesichts des soliden Restes eine handfeste Empfehlung für Fans des Genres. Diesen kann ich jedenfalls bedenkenlos zum Zugreifen raten. Wer mit dem Thema "Zombie" was anfangen kann, wird den Kauf von "Tagebuch der Apokalypse" sicherlich nicht bereuen. Besucher aus anderen Genres können durchaus einen Blick riskieren, sollten aber kein all zu zart besaitetes Gemüt mitbringen.
Zum Abschluss noch der Hinweis, dass das Buch keinen abgeschlossenen Rahmen bildet: Wer wissen will, wie es weitergeht, der muss schon die Nachfolgewerke kaufen. Dementsprechend liegt "Tagebuch der Apokalypse 2" schon auf meinem Nachttisch.

In diesem Sinne: Zombie-Fans zugreifen und viel Spaß beim Lesen!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erstklassig packend erzählter Endzeitthriller, 24. März 2012
Von 
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(TOP 500 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Liebe Damen und Herren der Filmindustrie, bitte verfilmt dieses Buch, denn es ist nicht nur ein absolut genial erzählter Zombie-Roman, sondern es einfach Wert, visuell umgesetzt zu werden.

Doch was macht >>Tagebuch der Apokalypse<< eigentlich aus? Ganz einfach, es wirkt von Vorn bis Hinten.

KRITIK:
Ich bin ein riesen großer Fan von Zombie-bzw. Untergangsszenarien jeglicher Art, denn dieses Genre schafft es als Einziges, dieses ganz bestimmte Gefühl in mir zu wecken. Und da die richtig guten Untoten in bewegten Bildern im Moment rar gesäht sind, wurde mir prombt dieses Buch hier empfohlen. Ich war extrem gespannt und kann abschließend sagen, es hat sich gelohnt...und wie! Die Erzählweise ist recht flott und besticht stets durch spannende Passagen, häufige Orts-und Stellungswechsel und viel viel untotes Fleisch. Von der detaillierten Beschreibung der Zombies und den dazugehörigen leckeren Fleischwunden, der Suche nach Nahrung, die Rettung von Überlebenden, Atombombeneinschlägen, Verlustängsten, Unterschlupf-und Fahrzeugsuche, Notizen bezüglich verfügbarer Rationen wie Munition oder Batterien bis hin zu Schlacht-und Fluchtplänen/Situationen bietet dieses Werk hier für meinen Geschmack quasi alles, was einen spannenden und glaubhaften Überlebenskampf in der Welt der Untoten ausmacht. Die Geschichte ist im übrigen, was für mich unheimlich wichtig ist, zu jedem Zeitpunkt flüssig erzählt, kommt nie ins stocken oder nimmt sich zu viel Zeit für etliche Details, nein das hier ließt sich wie ein gut gemachter Zombiefilm.

Dabei ist das Handeln jedoch stets glaubhaft und auch nachvollziehbar. Die Passagen bieten meist packende und stellenweise auch erschreckende Szenarien. Ich will jetzt nicht zuviel vorweg nehmen, aber von Kopfschüssen gegen wandelnde Verkäufer ohne Kiefer bis hin zu Exikutionen von untoten Müttern ist hier alles dabei. Das Szenario erstreckt sich im übrigen über mehrere Wochen und beschreibt (mit Datum und Uhrzeit) stets auf tolle Art und Weise die Veränderung der (Um)Welt und vor allem die physischen und psychischen Einflüsse auf den Hauptstar. Dieser war mir übrigens zu jeder Sekunde absolut sympathisch und ich fieberte stets bei seinen Aktionen in der verlorenen Welt mit, weil er einfach so normal und doch taff ist. Wenn er beispielsweise eine Straße bei Nacht mit einer Waffe im Anschlag, welche er auf Grund der Lautstärke jedoch nicht benutzen möchte, bei sich trägt und einer Horde von Untoten begegnet und dabei dann doch noch einen kleinen Witz in Gedanken reißt, dann ist das schon ganz schön spannende Zombie-Lektüre. Dabei bleibt aber alles immer auf dem Teppich und artet nicht in einem Actionstreifen oder dergleichen aus - Bodenständig wenn man so will. Die Charaktere sind in jedem Fall glaubhaft, unterscheiden sich toll und dennoch liegt der Fokus klar auf der Handlung.

Die Locations, welche >>Tagebuch der Apokalypse<< besucht, sind im übrigen wie geschaffen für dieses Szenario und das Buch schafft es wirklich, den Zuschauer an diesen Ort zu bringen. Egal ob ein verlassener Flughafen und der fast schon für dieses Genre typische Besuch im zerstörten Einkaufsmarkt, dem Zombie-Liebhaber wird nie langweilig und für Abwechslung wird stets aufs Neue gesorgt.

Wenn ich übrigens etwas nennen müsste was mir weniger gefiel, wäre das der doch recht flotte Einstieg in die Katastrophe. Es passt zwar grandios zum Stil und Tempo der restlichen Unterhaltung, dennoch hätte ich mir, da es der Schreibstil definitiv interessant gemacht hätte, ein wenig mehr Zeit für den anrollenden Untergang und deren Entwicklung gewünscht.

FAZIT:
Selten wurde dieses Szenario so erstklassig erzählt. Die Idee mit dem Tagebuch ist erfrischend und sehr unterhaltsam. Ja, es wirkt eben stets authentisch und könnte auch glatt von dir oder mir geschrieben worden sein. Der Hauptakteur überzeugt und weiß zu begeistern, die Geschichte fesselt und so stark wie sie Anfängt, endet sie auch. Zudem hält man sich hier nicht viel mit unnötigem Gelaber auf, nein hier steht Handeln und Spannung an erster Stelle.

Zombie-und Endzeitfans erleben hier also ein Fest und ich kann das zweite Buch kaum erwarten.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen J. L. Bourne kann es!, 10. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Ich habe in den letzten anderthalb Jahren ca. 15 Zombie-Romane gelesen. Und dieses Juwel ist zweifellos der Beste davon! 4,5 Sterne für allerbeste Unterhaltung! Zum Glück hatte ich bereits Band 2 auf dem Nachttisch liegen, mit dem ich nahtlos anschließen konnte.
J. L. Bourne gelingt es im "Tagebuch der Apokalypse" genau meinen Geschmack zu treffen: Schnörkellose Endzeitatmosphäre und echtes Survival-Mitfiebern auf der Flucht vor den Untoten. In einer Hinsicht ist der Autor besonders kompromisslos: Weite Teile der Vereinigten Staaten werden kurzerhand in eine nukleare Wüste verwandelt, um der Zombiebedrohung Herr zu werden. Das ist (natürlich) vergebens, fügt aber der letztlich altbekannten Geschichte einen neuen Gesichtspunkt und eine weitere Bedrohung hinzu. Bournes Schreibstil, dessen Splatterszenen ohne allzu viele blutige Details auskommen, ist außerdem geeignet, die verheerten Städte und die herumziehenden Zombiehorden plastisch und eindrücklich vor dem inneren Auge des Lesers entstehen zu lassen.

Warum vergebe ich dennoch keine 5 Sterne? Das "Tagebuch der Apokalypse" ist wirklich ein Glanzstück unter den Zombiepublikationen. Kritikwürdiges muss man schon mit der Lupe suchen, damit man fündig wird:
Zum einen ist mir der Held des Buches ein klein wenig zu Mary-Sue-/Gary-Stu-mäßig geraten, also überidealisiert. Seine wenigen Schwächen sind etwas zu attitüdenhaft und demonstrativ auf "gebrochener Held" gemacht, um wie Phoenix aus der Asche noch edler und ritterlicher, noch moralischer und heldenhafter aufsteigen zu können.
Außerdem endet der Roman etwas abrupt und unvermittelt. Klar, war ja auch ursprünglich eine Fortsetzungsgeschichte im Internet und nicht als Buch konzipiert. Dennoch hätte man das Ende etwas harmonischer gestalten können.
Diese kleinen Kritikpunkte schaffen es aber nicht, einem den Spaß an dieser Lektüre zu verderben. Dazu ist der Roman einfach zu packend und spannend - Genrefans werden ihn kaum aus der Hand legen können, bevor sie durch sind.

Kleiner Warnhinweis: Wer mit "Tagebuch der Apokalypse" in das Zombieliteraturgenre einsteigt, der ist womöglich versaut für die Bücher von Keene, Moody, Wellington, Mochinski, Brooks, usw. - von denen viele nicht schlecht sind, aber an dieses nicht heranreichen.
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5.0 von 5 Sternen Super Zombie Buch, 28. Oktober 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Tagebuch der Apokalypse ist ein klasse Buch mit guter Geschichte und toller Atmosphäre. Was hier passiert? Ganz einfach. Die Zombies erheben sich und ein Militärpilot berichtet in Tagebuchform, wie er den Alptraum überlebt hat. Im laufe der Geschichte trifft er noch auf andere Überlebende und versucht mit ihnen eine sicheren Ort zu finden. Allerdings finde ich den kerl auch ab und zu etwas seltsam, wie z.B. wenn er sagt, dass er nur noch 850 Kugeln habe. NUR? Ich wäre froh über so viel Munition. Aber bis auf solche Kleinigkeiten ist das Buch glaubhaft und vor allem plausible. Egal was der Protagonist macht, es gibt immer einen guten Grund warum, wieso und weshalb. Auch wenn die Leute zu einem neuen Versteck aufbrechen, man versteht immer warum. Kommen wir nun zu den Zombies. Die sind genauso, wie Zombies sein müssen: Dumm, langsam und hungrig, klasse! Nicht so blöde rennende Dinger, wie man sie neuerdings überall sieht.
So, dass waren die Plusseiten. Kommen wir nun zu den Punkten, die ich als Minus sehe:
1. Die Zombies entstehen wieder durch einen sche** Virus! Warum ist denn kein Mensch vernünftig genug und lässt die Zombies einfach wieder aus den Gräbern kommen. Nein, es muss ja immer ein Virus sein. Dazu kommen noch alle anderen Klischees. Zombies können nur durch Kopfschüsse umbgebracht werden... bla, bla, bla... wer gebissen wird wird selbst zum Zombie... bla, bla, bla. Kann man das nicht mal ändern?
2. Wie die Zombies sich verbreiten erfährt man gar nicht so richtig, da der Protagonist am Anfang nur zu Hause ist. Es ist leider nicht so, dass er in der Stadt ist und plötzlich von überall Zombies kommen.
3. Das Ende ist ziemlich abrupt und offen.
Trotz der negativ Punkte bleibt Tagebuch der Apokalypse ein super Buch für jeden Zombiefan, dessen Kauf sich wirklich lohnt.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zombie Tipp!!!, 12. Januar 2011
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Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Wow, was für ein Buch. Ich mag das Zombie-Genre und habe hier schon fast alle erhältlichen Titel gelesen. Gerade in den letzten Monaten kam es wieder zu einem kleinen Revival, was vielleicht auch mit Bücher wie "Totes Meer" von Brian Keene, "im Wahn" oder die "Herbst"-Serie von David Moody, Filmen wie "I am Legend", Spielen wie "Left 4 Dead" und Serien wie "The Walking Dead" zu tun hat.

Tagebuch der Apokalypse ist erfrischen kurzweilig geschrieben, ohne irgendwelche Längen zu besitzen. Ich habe das Buch innerhalb weniger Abende gelesen und bin nun sehr auf die Fortsetzung gespannt.

Sicher, die Nebencharaktere hätte man etwas genauer beschreiben können, aber es ja auch ein Tagebuch. Logischerweise erfährt man hier primär einmal Sachen über den Protagonisten. Die Handlung selbst erinnert stark an eine Romanumsetzung von Left 4 Dead II was mir sehr zusagt.

Fazit: Das Zombie-Thema wurde klassisch umgesetzt, überall schlurfende stöhnende Gestalten, die auch gerne mal Tage und Wochen damit verbringen, gegen eine Metalltüre zu hämmern, sich aber nicht zu schade sind, trotz ihrer Trägheit durch Überzahl und Starrsinn alles Leben um sich herum vernichten zu wollen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn schon Zombie, dann bitte so!, 29. Dezember 2010
Von 
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Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Nachdem ich mich bislang auf klassische Horror-Literatur beschränkt habe, filmisch aber auch gern mal zu den (besseren) Zombie-Filmen neige, war das "Tagebuch der Apokalypse" mein erster Zombie Roman und ich war doch sehr gespannt, ob ein Roman zu diesem Thema tatsächlich den gleichen Spannungs- und Gruselbogen halten kann, wie ein guter Film des Genres. Nun, dieser Roman kann es eindeutig! Genau so stelle ich mir "den" Zombie Roman vor, ich bin positiv überrascht. Zum Inhalt des Buches wurde schon genügend geschrieben, Aufbau und Schreibstil sind - gemessen am Genre - wirklich gelungen. Einziges Manko des Romans, den ich an einem Tag durchgelesen habe, ist vielleicht, dass die Überlebenden bislang fast zu gut wegkommen... Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und gebe eine klare Kaufempfehlung!
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Tagebuch der Apokalypse: Roman
Tagebuch der Apokalypse: Roman von J.L. Bourne (Taschenbuch - 9. November 2010)
EUR 8,99
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