Kundenrezensionen


168 Rezensionen
5 Sterne:
 (95)
4 Sterne:
 (40)
3 Sterne:
 (17)
2 Sterne:
 (8)
1 Sterne:
 (8)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


114 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Zombiehölle
In den letzten Jahren wurde zum Thema Zombie viel Murks veröffentlicht. Diese Bücher konnte man nach dem Lesen eigentlich nur in die Recyclingtonne stopfen und fachgerecht entsorgen. Doch dieses Jahr sind mir gleich zwei gut geschriebene Zombieromane aufgefallen.

Nach Eden von Tony Monchinski ist jetzt ein weiterer guter Zombieroman erschienen -...
Veröffentlicht am 7. November 2010 von Maxim

versus
45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfach und geradlinig - Zombies müssen nun mal weggeräumt werden
Wir Zombiefans machen keine Kompromisse. Wenn es um Untote geht, dann hat es auch um Untote zu gehen. Wie es die Psyche der Überlebenden steht, darf auch mal kurz beschrieben werden. Aber zu 80 Prozent wollen wir bitteschön lesen, wie die verfaulenden, aggressiven Biester die armen Überlebenden jagen, ihnen nur kurze Pausen gönnen und miterleben, wie...
Veröffentlicht am 1. Dezember 2010 von Bücherfresser


‹ Zurück | 1 217 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

114 von 120 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Willkommen in der Zombiehölle, 7. November 2010
Von 
Maxim - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
In den letzten Jahren wurde zum Thema Zombie viel Murks veröffentlicht. Diese Bücher konnte man nach dem Lesen eigentlich nur in die Recyclingtonne stopfen und fachgerecht entsorgen. Doch dieses Jahr sind mir gleich zwei gut geschriebene Zombieromane aufgefallen.

Nach Eden von Tony Monchinski ist jetzt ein weiterer guter Zombieroman erschienen - Tagebuch der Apokalypse von J.L. Bourne. Wie auch Eden ist dieser frei von Nervigen Übersinnlichen Beschreibungen. Es enthält nichts was einem das Lesen vermiesen könnte. Hier werden keine Experimente gemacht und das ist auch gut so. Die Zombies rennen auch nicht wie mit Energy-Drinks aufgeputscht durch die Gegend. Nein sie schlurfen so richtig schön old-school-mäßig, doch ungefährlicher sind sie deswegen keineswegs.
Dieses Buch ist wie der Name schon sagt ein Tagebuch, welches von einem Militärpiloten geschrieben wurde. Darin schildert er mit seinen eigenen Worten wie alles begann und wie das Chaos seinen Lauf nimmt. Nach Ausbruch der Seuche in Asien verbreitet sich der Virus rasend schnell. Die Regierenden und die Armee sind machtlos. Der Erzähler verbarrikadiert sich gut ausgerüstet in seinem Haus. Vorläufig sicher, beobachtet er wie die Untoten sich immer mehr ausbreiten. Die brennende Stadt erhellt den ansonsten dunklen Nachthimmel. Die Infrastruktur bricht zusammen, die letzte Verbindung zur Außenwelt ist das Internet. So erfährt er dass die Horden der Zombies das Land erobern. Selbst der verzweifelte Einsatz von Atomwaffen kann die Untoten nicht aufhalten. Im Gegenteil der Fallout macht alles nur schlimmer. Der Protagonist kann nicht ewig in seinem Versteck bleiben und das Tägliche Kämpfen ums Überleben beginnt.
Willkommen in der Zombiehölle.
Zusammen mit einem Nachbar und dessen Hund beginnt eine Odyssee durch das verwüstete Land.
Der Erzähler schildert wie die restlichen Menschen versuchen zu überleben.
Das alles ist sehr authentisch und überzeugend geschrieben und man kann sich gut vorstellen dass genauso das ganze ablaufen könnte. Diese Geschichte hat alles was man in so einen Buch lesen möchte. Unbedingter Überlebenswille, allgegenwärtige Zombies, gefährliche Situationen, viel Action und Spannung bis zur letzten Seite. Da man wissen will wie die Handlung ausgeht, wird man förmlich gezwungen weiter zu lesen und genau das ist es was ein gutes Buch ausmacht. Viel zu schnell ist man am Ende angelangt. Doch ein Trostpflaster gibt es, eine Fortsetzung ist geplant. Die Apokalypse geht weiter.

Tagebuch der Apokalypse hat mir sehr gut gefallen und daher 5 Punkte
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Zombie-Schocker der Extraklasse, 13. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Bourne hat meiner Meinung nach einen grandiosen postapokalyptischen Zombie-Roman geschrieben. Im Gegensatz zu anderen Rezensenten halte ich das Buch für überaus einfaltsreich und spannend! Ich konnte es jedenfalls kaum zur Seite legen. Vielleicht bin ich da aber einfach auch nur schlichter "gestrickt" :-)

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und obwohl mir derartige Szenarien sonst nicht viel ausmachen, lief es mir an manchen Stellen wirklich kalt den Rücker runter. Ich lag sogar nachts etliche Stunden wach, weil mir manche Szenen immer und immer wieder durch den Kopf gingen (lt. meiner Freundin lag das aber eher daran, dass ich außer dem Buch zurzeit noch 'Fallout 3' spiele und mir die neue Serie 'The Walking Dead' angesehen habe; etwas weniger Apokalypse wäre also ganz gut für mich, meint sie'; *pfff* ist natürlich völliger Quatsch ;)).

So, aber jetzt mal zum eigentlich Buch. Eine höchst ansteckende Seuche, die normale Mitbürger zu Zombies mutieren lässt, verbreitet sich in Windeseile über die ganze Welt. Der Hauptdarsteller, ein Soldat, entschließt sich, die weitere Entwicklung lieber zunächst in seinen eigenen vier Wänden abzuwarten, als in seiner Einheit. Sehr authentisch wird nun geschildert, welche Maßnahmen er zu seinem Schutz ergreift und wie im Laufe der Wochen z.B. vorbeifahrende PKWs, Krankenwagen, Polizeiautos immer weniger werden, bis die Straßen irgendwann nur noch von den Untoten beherrscht werden. Dabei wird auch der Gefühlszustand des Protagonisten stets sehr anschaulich (und meiner Meinung nach realistisch beschrieben). So macht er sich natürlich Gedanken um seine Lebensmittel, um das Trinkwasser, die Munitionsvorräte, den Strom, aber auch darum, wie er zukünftig weitermachen soll. Was für Leute haben diese Apokalypse wohl überlebt? Soll man sich von solchen Personen eher fernhalten? Haben Gesetze noch Gültigkeit? Was ist mit der Regierung? Gibt es ein Gegenmittel? Was ist mit dem Rest der Welt? Gibt es noch Länder bzw. Regionen, in denen die alte Ordnung noch herrscht? Wenn ja, warum tun die nichts? usw.

Mal ehrlich: Ich hoffe, dass ich niemals in diese Verlegenheit kommen werde, aber ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mir genau diese Fragen in einem solchen Worst Case-Szenario auch stellen würde.

Ohne zu viel zu verraten, kann ich hier vorwegnehmen, dass der Hauptdarsteller im Verlauf der Handlung natürlich auch auf andere Überlebende trifft. Auch erkennt er, nach einer Weile, dass er nur bestehen kann, wenn er sein Haus aufgibt und sich auf eine Reise begibt, deren Ziel er selber nicht genau nicht kennt' Aber wie geht man eine solche Reise an, wenn die Straßen verstopft sind, öffentliche Nahverkehrsmittel nicht mehr funktionieren, das GPS-System kurz vor dem Zusammenbruch steht, die Straßen von Zombies bevölkert werden, es so gut wie keine Safe Zones gibt, ja die ganze öffentliche Ordnung völlig zusammengebrochen ist?

Ich möchte noch kurz erwähnen (auch andere haben das hier schon angesprochen): Es handelt sich hier - Gott sei Dank - um die klassische Zombievariante, die über keine übersinnlichen Fähigkeiten verfügt. Im Gegensatz zu Filmen wie "Dawn of the Dead" (Remake) bewegen sich die Zombies hier auch eher langsam und beginnen nicht zu sprinten, sobald sie Menschen sehen.

Fazit: Ich kann nur eine ganz klare Kaufempfehlung geben und das Buch mit 5 Sternen bewerten! Es gibt eigentlich nur eine Sache, die mich beim Lesen gestört hat (wurde hier in den Rezensionen bereits erwähnt, daher an dieser Stelle spoilerfrei): Ich glaube, dass es im Ernstfall nicht zu einer nuklearen Zerstörung von Großstädten kommen würde, da es ' meiner Meinung nach - bessere Maßnahmen gäbe, der Zombiebedrohung Herr zu werden. Zumal Millionen von Zombies in den ländlichen Gebieten 'überleben' würden und das eigene Land auf lange Zeit radioaktiv verstrahlt wäre. Aber wie schon geschrieben, das ist letztlich meine Meinung und auf keinen Fall ein Grund, hier nur vier Sterne zu vergeben!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


45 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen einfach und geradlinig - Zombies müssen nun mal weggeräumt werden, 1. Dezember 2010
Von 
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Wir Zombiefans machen keine Kompromisse. Wenn es um Untote geht, dann hat es auch um Untote zu gehen. Wie es die Psyche der Überlebenden steht, darf auch mal kurz beschrieben werden. Aber zu 80 Prozent wollen wir bitteschön lesen, wie die verfaulenden, aggressiven Biester die armen Überlebenden jagen, ihnen nur kurze Pausen gönnen und miterleben, wie sich jede Zuflucht irgendwann als Falle erweist. Und trotzdem nie die Hoffnung aufgeben, dass es irgendwo noch einen Ort gibt, wo das Virus noch nicht... usw.
All das liefert das Tagebuch der Apokalypse. Kompromisslose, nur von den allernotwendigsten Innenschauen der Protagonisten unterbrochene Action. Da wird nicht viel Neues geboten, sicher, aber das Bewährte wird wirklich geradlinig erzählt und passabel serviert. Allerdings insgesamt dann vielleicht doch einen Hauch zu anspruchslos im Stil. Ganz so niveaulos ist der gebildete Zombiefan ja auch wieder nicht! Wenn man jedoch bedenkt, dass die mitunter simple Erzählweise des Autors zum Reflexionsniveau des Haupthelden passt (der war bis zum Outbreak schließlich ein ein braver Soldat der US-Army, der gut mit Waffen, aber eher schlecht mit Nietzsche kann), dann ist man als Leser doch wieder versöhnt.
Fazit: gute Unterhaltung fürs Geld, man bekommt genug Zombies je Seite, um abends im Bett noch ein Stündchen mehr Lesezeit dranzuhängen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Tagebuch der Apokalypse, 24. November 2010
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
und was danch folgt.

Ich habe mir das Buch eher zufällig gekauft, als ich auf der Suche nach einem anderen Genre war. Eigentlich dachte ich, hängt es mit den biblischen Reiter zusammen. Jedoch Fehlanzeige. Es geht um Zombies.
Ich habe vorher ( abgesehen von Resident Evil und anderen Filmen ) mich nie mit dem Thema beschäftigt und muss sagen ich bin positiv überrascht.
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen. Wie der Titel schon sagt, ist es wie ein Tagebuch geschrieben. Recht einfach zu lesen und gepackt mit Informationen.
Mal weg von den ganzen Zombie-Tötungs-Tricks und hin zu einer Lebensstory von Menschen, die am Rande des Abgrundes stehen und darum jede freie Minute kämpfen.

Fand ich sehr positiv.

Abgesehen davon ist die Kost recht leicht und schnell zu lesen. Zu einem gewissen Grad habe ich ein Suchtpotential entdeckt und sogar auf Arbeit an dieses Buch gedacht. Folglich habe ich es nächsten Tag einfach mitgenommen.

Mehr kann ich dazu nicht sagen.
Etwas enttäuscht war ich jedoch zum Ende hin, als ich feststellte, dass es sich hierbei um einen Mehrteiler handelt. Ist nur abzuwarten wie lange die Veröffentlichungen des zweiten Teiles dauert...
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der macht's richtig, 2. Dezember 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Man kann diesem Buch ja einiges vorwerfen, was ja einige hier schon getan haben. Das Buch ist jetzt weder besonders anspruchsvoll, noch besonders einfallsreich, noch besonders spannend. Es ist aber eins: authentisch.

Ja, wie jetzt? Wie kann ein Zombieroman authentisch sein?

Nun, es ist einer der wenigen Romane, bei dem man sich nicht ständig an den Kopf fasst. Es ist einer der wenigen Romane, bei denen die Protagonisten so agieren, wie ICH mir vorstelle in solchen Situationen zu agieren, z. B. Ablenkungsmanöver starten mit lauter Musik oder einem Autoradio.

Besonders authentisch wird's dadurch, dass der Autor nach eigenen Angaben selbst Berufssoldat ist und sich so wahrscheinlich sehr leicht in seinen Hauptcharakter hineinversetzen kann.

Das macht dann auch Spass zu lesen. Große Literatur ist es nicht, als Zombieroman aber empfehlenswert. Auch wenn ich Eden und World War Z (Wer früher stirbt...) noch a bisserl besser fand.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Alternatives und erschreckend authentisch erzähltes Endzeit-Szenario, 17. April 2011
Von 
Florian Hilleberg (Göttingen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Es beginnt schleichend und zunächst ahnt niemand, was es mit den beunruhigenden Berichten über Unruhen und Übergriffen unbekannter Aggressoren auf harmlose Bürger der vereinigten Staaten auf sich hat. Auch ein junger Air-Force-Pilot kann sich trotz seiner Verbindungen keinen Reim auf die zurückhaltenden Nachrichten machen. Den Gerüchten, dass Tote wieder zum Leben erwacht sind, schenkt er zunächst keinen Glauben. Dennoch richtet er sich in seinem Haus auf eine längere Belagerung ein und beginnt ein Tagebuch zu führen, das zu einer Chronik des Schreckens werden soll. Die Leichen kommen tatsächlich als kannibalische Monster zurück und die Gerüchte sind noch stark untertrieben. Gemeinsam mit seinem Nachbarn John wagt der Chronist einen Ausbruchsversuch ...

Bei der Fülle an Filmen und Büchern, die es mittlerweile zum Thema gibt, stellt sich unweigerlich die Frage, was es noch zu den Zombies zu sagen gibt, abgesehen davon, sich in der Darstellung übelkeiterregender Gewaltphantasien gegenseitig zu übertreffen. Geroge A. Romero ist auch hier der Vorreiter, insbesondere sein Film 'Diary of the Dead'. Was der Video-Lifestream oder der Youtube-Clip für den Film ist, ist das gute alte handgeschriebene Tagebuch für die Belletristik. Immerhin muss sich der Protagonist keine Gedanken über Strom und Internetverbindungen zu machen. J.L. Bourne, der bewusst nie den Namen des Chronisten erwähnt, beschreibt auf erschreckend authentische Art und Weise wie eine Zombie-Apokalpyse in der Realität aussehen könnte. Der Beginn des Romans ist noch vergleichsweise harmlos, fast schon schleppend, gewinnt aber rasch an Tempo. Etwas störend sind die vielen militärischen Fachbegriffe, die der U.S.-Marine Bourne in das Tagebuch mit einfließen lässt. Zugleich trägt diese Terminologie natürlich zur Authentizität des Werkes bei, denn schließlich ist auch der Protagonist des Romans Soldat. Die Zombies gehören zu den klassischen Vertretern ihrer Spezies, wanken und torkeln scheinbar ziellos durch die Gegend und bevorzugen Menschenfleisch. Doch wie bereits in zahllosen anderen Geschichten geht ein Großteil der Bedrohung vom Menschen selber aus, genauer gesagt von marodierenden Gruppen, die nach dem Regierungszerfall keine Sanktionen zu fürchten brauchen. Allein durch den minimalistischen, militärisch präzisen Tagebuchstil sorgt Bourne für eine erschreckend dichte Atmosphäre. Leser die Wert auf Dialoge und direkte Interaktion legen, dürften das Buch eher langweilig finden. Wer allerdings die Erzählstruktur des Tagebuchs zu schätzen weiß, der wird mit dem Werk von J.L. Bourne bestens unterhalten. Das Tagebuch der Apokalypse ist sicherlich kein Meilenstein des Genres, hat aber alles was einen guten Zombie-Roman ausmacht.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mal was anderes, 19. März 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Im Stile eines Tagebuches wird die nicht neue Geschichte der Invasion der Untoten erzählt. Dabei beschreibt ein US-Pilot, wie zu Beginn alles(und damit meine ich wirklich alles) versucht wird, die Horden zu stoppen. Als das nicht gelingt, beginnt der Überlebenskampf in einer menschenfeindlichen Welt.

Dies ist nicht mein erster Zombieroman, durch die Tagebucherzählweise erhält das Genre jedoch eine neue Betrachtungweise. Leider gelingt es J.L. Bourne nicht ganz, eine emotionale Bindung zu seiner Hauptprotagonisten aufzubauen. Zuallererst geht es ums Überleben bzw. Töten der Kreaturen. Das mag beabsichtigt sein - schließlich ist der Soldat - trotzdem hätte ich mit mehr Emotionalität gewünscht, wenn schon nicht von ihm, dann vielleicht von seinen Begleitern.

Obwohl es ein Zombieroman ist, ist die Story ganz schön blutleer, zwar schlurfen auf jeder Seite die Untoten(im Roman selbst ist nicht ein einziges Mal von Zombies die Rede) herum, bluttriefende Detailbeschreibungen über das Fressen entfallen jedoch komplett.
Ein weiterer Kritikpunkt ist außerdem, dass die Story darauf aufgebaut ist, das vieles(eigentlich alles) auf wundersame Weise gelingt, und der glückliche Zufall ein ständiger Begleiter der Überlebenden ist.
Der Cliffhänger zum Schluss ist ganz schön clever - die Geschichte ist definitiv nicht zu Ende erzählt, sodass man nahezu genötigt wird, den zweiten Teil zu kaufen, was ich auch tun werde.

Fazit: Frischer Wind im Zombiegenre mit Luft im Bodycount nach oben für die Fortsetzung
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Respekt, 11. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Respekt, Herr Bourne!

Er hat es mit diesem - in Tagebuchform verfassten Roman geschafft, mich voll und ganz in seinen Bann zu ziehen. Der Erzählfluß ist schnell, der Leser wird wie in einem Strom mitgerissen: was passiert morgen? wie geht der Tag zu ende? Wie kommt er (kommen sie) da nur wieder raus?

Es werden viele Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung LTJ Bourne bewusst hinauszögert und im Moment der Wahrheit dem Leser um die Ohren knallt. Apokalyptisch, brutal, ehrlich - sollte die Welt eines Tages von Untoten bevölkert sein, so bietet dieses Buch etliche Überlebenstipps - es ist ein absolutes - ein ABSOLUTES MUSS für jeden "Zombi-tiker" jeden "Untoten-Fanat" und Überlebenskünstler in post-apokalyptischen Welten!

Ich selbst sehe dem zweiten Teil des Buches mit Spannung und Freude entgegen - überaus nett finde ich auch, dass LTJ Bourne auf Facbook vertreten ist und Fragen rund um seine Werke gerne beantwortet - beide Daumen hoch!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Soldat schreibt Tagebuch über sein Leben nach der Apokalypse, 29. Januar 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Anfangs ist das Buch etwas emotionslos. Ein Soldat (deren Namen wohl nicht genannt wird) führt Tagebuch über den Ausbruch einer Krankheit bis zur Apokalypse die über die Menschheit hereinbricht. Infizierte Menschen die vorher von einem anderen infizierten Menschen gebissen werden, mutieren zu Zombies. Diese Zombies haben Hunger und wollen Menschen beissen.

Der Soldat kann nicht glaube was passiert ist. Jeden Tag muß er aufs Neue für sein Überleben kämpfen.

Absolut authentisch geschrieben!!! Genau SO könnte die Welt untergehen. Und alles was uns heute wichtig erscheint, kann morgen schon sehr unwichtig sein.

Im Grunde führen die Überlebenden mit dem Soldaten ein nicht mehr lebenswertes Leben. Sie müssen sich verstecken, müssen für Nahrung sorgen und ihr eigenes Leben aufs Spiel setzen um an Nahrung zu kommen. Und diese Zombies wollen einfach nicht sterben, nur durch einen Kopfschuß. Selbst unter Wasser im Gewässer sind die Zombies lebensfähig.

Absolut spannend beschrieben war, dass die Zombies auf Lautstärke reagieren. Man hat regelrecht mit den Überlebenden mitgefiebert und ist selbst ganz ruhig+still geblieben, traute sich nicht laut zu atmen, die Zombies könnten einen hören... Das Buch hat einen einfach mitgezogen in die Situation die entstanden ist.

Wie soll das Leben des Soldaten nur weitergehen???? Mit Spannung erscheint Teil 2 im Juni 2011 bei amazon!

Hier noch zwei ähnliche Bücher: "Dying to Live" von Kim Paffenroth oder "Todeshunger" von David Moody. Bei diesen drei Bücher handelt es sich um die Apokalypse und wie überlebende Menschen versuchen sich ein neues Leben aufzubauen. Alle drei Bücher sind sehr empfehlenswert. Das "Tagebuch der Apokalypse" ist aber was ganz Besonderes, weil eben nur aus der Sicht des Soldaten beschrieben wird.

Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ja, das sind Zombies. Ja das ist gut, aber..., 16. Dezember 2010
Von 
R. Sanders (Lübeck) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch der Apokalypse: Roman (Taschenbuch)
Also ich habe das Buch vor ca. 2 Wochen gelesen und hoffe, dass ich nun den nötigen Abstand habe um es objektiv zu bewerten.

Was mir gefallen hat, sind vor allem die detaillierten Beschreibungen der Situationen und der Örtlichkeiten. Ich finde gerade bei so einem Buch, ist es wichtig sich in die Situation hinein denken zu können. Weiter beschreibt der Autor auch sehr genau einzelne Waffen, Nachtsichtgeräte, Flugzeuge und anderes Technikspielzeug. Das finde ich klasse. Es macht das Tagebuch auch sehr authentisch, da man dem Soldaten glaubt, dass er sich eher mit der Zusammensetzung und den Eigenschaften eines M16 Sturmgewehres als mit der Psyche seiner Mitstreiter auseinander setzen würde. Es macht spaß zu lesen, wie er die Tage erlebt, was er an den Tagen so vollbringt. Erst hatte ich Angst, dass bei einem Tagebuch nicht die nötige Spannung aufkommt, da ja alle Situationen reflektiert werden. Es besteht also nie ein Risiko für den Protagonisten, da er ja sonst schlecht hätte noch das Tagebuch schreiben können.
Dies ist aber nicht so, auch so hat mich das Buch gefesselt und ich habe es trotzdem als sehr spannend erfunden.

Weiter hat mir gefallen, dass der Protagonist für mich logisch und nachvollziehbar reagiert, die gesamte Zeit. Das ist nicht immer so. Nicht selten habe ich mich gefragt, warum alle Leute bei "Zombie Apokalypsen" und ähnlichen Situationen wie aufgeschlecktes Vieh auf der Straße laufen und sich in möglichst großen, aber gleichzeitig möglichst schlecht zu beschützenden Gruppen zusammen rotten. Hier ist das anders: Der Protagonist bunkert sich ein. Er verstärkt sein Haus, beschafft sich Vorräte und Munition. Er geht nicht raus, wenn es nicht sein muss. Das finde ich gut, denn es ist einfach logisch. Und auch der Moment und das Warum ist sehr gut gewählt, was den Protagonisten dann doch dazu treibt sein sicheres Heim zu verlassen.

Der Autor erfindet das Zombiegenre nicht neu. Es sind die selben Zombies mit den selben Eigenschaften wie man es gewohnt ist, ohne irgendwelche Besonderheiten. Langsam, dumm und in der Masse gefährlich. Natürlich geht auch von einzelnen aufgrund des Infektionsrisikos eine hohe Gefahr aus. Diese schafft der Autor auch zu vermitteln. Und obwohl die gesamten Nebendarsteller wirklich nur kurz beschrieben werden und man ansonsten recht wenig von ihnen mitbekommt, hat man trotzdem die gesamte Zeit die Sorge, dass einer von ihnen sterben oder sich infizieren könnte.

Was mir nicht gefallen hat ist eindeutig, dass alles auf einen zweiten Teil hinaus läuft und zwar vom ersten Augenblick an. Alles wird irgendwie angerissen und schlussendlich wenig bis gar nichts näher erklärt. Das Buch endet nicht mit einem totalem "Cliffhanger" aber auch nicht Rund. Alle Punkte sind irgendwie offen und man fragt sich: Wie geht es weiter / Wer waren die? usw.

:::Achtung Spoiler:::

Des Weiteren ist es schade, dass ich der Autor nicht traut an die Begleiter des Protagonisten heran zu gehen. Es wirkt fast so, als hätte der Autor große Mühe gehabt, die Charakter einzubringen und möchte nun nicht, dass ihnen etwas passiert. Oder er möchte genug Leute für den zweiten Teil zur Verfügung haben. Es ist schade, dass alles immer gut ausgeht. Für mich muss ein Buch nicht schlecht enden und ein Film mit einem Happy End ist auch nicht automatisch ein schlechter Film. Doch hier wirkt es irgendwie künstlich, da trotz größter Lebensgefahr niemand zu Schaden kommt. Und es hätte dem Buch einen großen Gefallen getan, wenn eine der Personen in diesem Buch infiziert worden wäre. Hier hätte man sich dann mit den Charakteren, den Reaktionen usw. auseinander setzen können. Schade.

::: Spoiler Ende:::

Ansonsten fand' ich den Tagebuchstil sehr erfrischen und gut zu lesen. Ich würde 3,5 Sterne geben, da das nicht geht, tendiere ich jedoch eher zu 4 für dieses Genre. Für Menschen die mit Zombies nichts anfangen können und einfach Unterhalten werden wollen, sind es eher 2,5 Sterne.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 217 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
ARRAY(0xacf7b1b0)

Dieses Produkt

Tagebuch der Apokalypse: Roman
Tagebuch der Apokalypse: Roman von J.L. Bourne (Taschenbuch - 9. November 2010)
EUR 8,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen