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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Absolut positiv überrascht.,
Von Hauke Stammer "Phantasie ist wichtiger als Wi... (Flensburg) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (REAL NAME)
Rezension bezieht sich auf: Farlander: Der Pfad des Kriegers (Taschenbuch)
Nach teilweise überzogen positiven Bewertungen für einige nonkonforme Fantasyromane auf amazon.de (z.B. Locke Lamora) war ich davon überzeugt, bei Farlander 5 Sterne mit Ausrufungszeichen vorzufinden. Das dies nun nicht der Fall ist, überrascht mich positiv, auch wenn ich "Farlander" weit besser einschätze, als einige Vorrezensenten.Col Buchanan erschafft eine Fantasywelt, die sich von anderen abhebt. Ein mächtiges Imperium, dass die letzten Kriege erfolgreich führt, bevor die Welt unter einem Banner geeint ist. Eine Priesterschaft, deren grausamer Glauben die Basis dieses Reichs bildet und die neben abstossender Dekadenz auch Fortschritt und militärische Weitsicht ihr eigen nennt. Hohe Gebäude aus Beton und Glas bilden das Herz der mächtigen Hauptstadt und öffentlicher Nahverkehr ist genau so bekannt, wie moderne Produktionsmethoden und Aufzüge. Dazwischen tummelt sich Aberglaube, ein Assassinenorden, der den Tod von ihr (gegen reichlich Gold) geschützter Personen weltweit rächt und, verborgen auf einer der wenigen freien Inselreiche abseits der großen Landmassen, wie ein Mönchsorden haust. Die Geschichte eines Jungen, der ausszieht einer dieser Assassinen (Roshun) zu werden, bildet die Grundlage des Buches. Gemeinsam mit seinem Lehrmeister wird er in Ereignisse gezogen, deren Grundlagen Jahre zuvor gelegt wurden und deren Auswirkungen über "Farlander" hinausgehen. Dabei hat man nie das Gefühl, die Protagonisten blieben unantastbar oder seien übermächtig - ganz im Gegenteil bietet das Ende des Buchs eine echte Überraschung für den Leser typischer Fantasyromene. Natürlich gibts auch berechtigte Kritik: einige der wissenschaftlichen Errungenschaften werden kaum erklärt, die erfundenen Last- und Reittiere noch nicht einmal richtig beschrieben. Auch ist die Schriftgröße äusserst üppig, wodurch der Roman künstlich auf gut 700 Seiten aufgebläht und so höherer Preis gerechtfertigt wurde. Letzlich aber entscheidet die Frage, ob Interesse an der Fortsetzung vorhanden ist, nachdem man "Farlander" ausgelesen hat. Und wow... ja! Die Welt steht nie still und der Leser hat das Gefühl, dass auch Abseits der Hauptereignisse Dinge passieren, die später Einfluss haben werden. Fragen bleiben offen, Handlungsstränge nicht entwirrt und vor allem die Gegenseite der Helden entwickelt sich äusserst interessant im Verlauf der Ereignisse. Für mich ist klar, dass ich die Fortsetzung lesen muss(!) - und das ist weit mehr, als ich über viele andere Fantasyromane dieser Tage sagen kann. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Solider Fantasy Debütroman,
Von
Rezension bezieht sich auf: Farlander: Der Pfad des Kriegers (Taschenbuch)
Der Autor Col Buchanan präsentiert uns in seinem Debütroman, eine interessante und spannende Geschichte. Welche flüssig und übersichtlich erzählt wird. Hier gibt es keine langatmigen oder nervigen Kapitel.Auch wenn diese Geschichte nicht auf unserer Welt spielt, so sind die Akteure Menschen. Und es ist sicherlich auch kein Problem wenn ein Teil der Tierwelt z.B. Ratten identisch mit der unseren ist. Andere Tiere oder Pflanzen sind frei erfunden, eine wie ich finde gelungene exotische Mischung. So außergewöhnlich ist das ganze nicht und wer Fantasy liest sollte sich eigentlich auch nicht daran stören In der vom Autor entworfenen Welt gibt es Kanonen, Musketen und erste Luftschiffe, mit denen man sich auch am Himmel das Leben schwer machen kann. Das Imperium der Mhann beherrscht einen Grossteil der bekannten Welt. Die herrschende Religion des heiligen Reichs der Mhann ist brutal, blutig und auf Unterdrückung aufgebaut. Einige Inseln, die freien Häfen von Mercia, kämpfen verzweifelt gegen die drohende Eroberung. Zu Land und auf der See herrscht seit über Zehn Jahren ein Abnutzungskrieg. Nun will das Imperium die Entscheidung erzwingen und plant eine groß angelegte Invasion. Zwischendrin das Kalifat von Alhazii welches vor allem Schwarzpulver an beide Kriegsparteien verkauft. Geld stinkt nun mal nicht. Mit religiös motivierter Gewalt hat die Menschheit in ihrer Geschichte ständig zu tun gehabt. Und selbst heute gibt es genügend Fanatiker die andere Menschen töten und das mit ihren Gott rechtfertigen. Daher ist die Beschreibung dieser Religion gar nicht mal so abwegig. Den Vorwurf der Autor betreibt eine extreme schwarz weiß Malerei, kann ich nicht nachvollziehen. Viele Fantasy Geschichten sind so oder so ähnlich aufgebaut, die einen wollen die Welt beherrschen und die anderen wehren sich dagegen. Das ist zwar nicht neu, aber wenn die Geschichte stimmt, dann ist es allemal lesenswert. Buchanan versteht es seine Geschichte von Anfang an spannend und auch glaubwürdig zu erzählen. Sicher es gibt die eine oder andere Stelle wo man als Leser denkt, ob der Autor nicht doch etwas zu dick aufgetragen hat. Im Prolog z.B. wo der Protagonist Asch sich allein dem Barbarenkönig stellt um eine Vendetta zu führen. Doch letzten Endes sind solche Bücher zur Unterhaltung da und genau das kann der Autor ziemlich gut. Langeweile kommt jedenfalls zu keiner Zeit auf. Die Fantasy Elemente sind in "Der Pfad des Kriegers" auf ein Minimum beschränkt. Wer also die üblichen Zutaten erwartet, wird vielleicht enttäuscht sein. Gefallen hat mir auch, das die Helden nicht am Unsterblichkeitsprogramm teilgenommen haben. Sie erdulden Schmerzen, sie werden verstümmelt und sie können sterben. Buchanan hat den Mut im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen, wenn es sein muss, auch mal eine Person zu opfern. Die beschriebenen Kämpfe sind recht drastisch und nicht verniedlichend dargestellt, hier wird schon mal ordentlich drauf gehauen. Sicher Buchanan ist kein Martin, Erikson oder Abercrombie, ganz so komplex schreibt er nicht. Doch der Roman ist besser als ein Großteil der Veröffentlichungen. Solide vier Sterne mit Tendenz nach ganz oben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
18 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Es gibt keinen Gott außer dir selbst,
Von
Rezension bezieht sich auf: Farlander: Der Pfad des Kriegers (Taschenbuch)
Als der 16 Jahre alte Nico die wechselnden Liebhaber seiner Mutter Reese nicht mehr erträgt, setzt er sich in die nahegelegene Stadt ab. Diese Stadt jedoch wird seit vielen Jahren vom Heiligen Imperium von Mann belagert. Als er fast verhungert beschießt einen alten Mann zu berauben, nimmt sein Schicksal eine neue Wendung. Der so harmlos wirkende 62 Jahre alte Farbige namens Ash, ist Mitglied des geheimen Ordens der Roshun, ein Assasin und Kriegermönch. Ash erkennt Nikos Potential und rettet ihn vor seiner Bestrafung als Dieb unter der Bedingung sein Lehrling zu werden. Noch ahnt Nico nicht, dass er und Ash das Schicksal ihrer Welt verändern werden, je nach dem welchen der beiden Schicksalspfade Ash wählen wird. Den in seiner Aufgabe zu scheitern ohne Schande auf sich zu laden, oder seine Aufgabe zu erfüllen und damit alles zu verlieren.Prinzipiell eine recht innovative Idee, die Col Buchanan hier verfolgt. Die Roshun sind mehr als Mönche und Assassinen, sie sind die Anbieter einer Lebensversicherung. Wer ihr Zeichen trägt ist sicher vor Mord, denn töten man jemanden, der eine solche Lebensversicherung abgeschlossen hat, dann nimmt einem ein Roshun das eigene mörderische Leben. Nur selten ist jemand dumm genug sich mit den Roshun anzulegen, nur Schade, dass der Sohn der Martiarchin des Imperiums von Mann, Kirkus dul Dubois, eben so dumm ist und vorhersehbarer Weise den Zorn der Roshun auf sich zieht. Der Kult von Mann an sich ist brutal, lebensverneinend und grausam. Er errichtet ein totalitäres Imperium, das aufgebaut ist auf Misstrauen, Hass und Grausamkeit und somit auf Dauer ohnehin nicht funktionieren kann und nebenbei einige platte Gemeinsamkeiten zu einer real existierenden, im den USA mit misstrauen betrachteten Religion trägt. Hier betreibt der Autor extreme schwarz weiß Malerei. Es gibt das Böse Imperium und die letzten freien Städte, Häfen und Inseln, die sich tapfer auf verlorenem Posten gegen die Übernahme wehren. Die Geschichte scheint auf einem anderen Planeten zu spielen, einem Planeten mit zwei Monden. So ist es nur konsequent, dass auch die Tier- und Pflanzenwelt anders ist und fremde Namen trägt, leider mit einigen ausnahmen, denn dort scheint es trotzdem Krokodile zu geben und Falken und neben den allgegenwärtigen außerirdischen Zel als Reittier auch Maultiere, Pferde und vor allem auch Ratten. Inkonsequent erscheint auch, dass Nico lieber verhungert und zum Dieb wird, als sich an seinen Onkel (Bruder des Vaters) zu wenden, der ein hoher Militär in der Stadt ist. Es wirkt fast, als wäre dem Autor die Idee, die zwei Handlungsstränge (Nikos und der allgemeinen Kriegshandlungen) über eine verwandtschaftliche Beziehung zu verknüpfen erst mitten im Buch gekommen. Die Kampfszenen sind teils recht blutig und ausführlich beschrieben. Magie oder etwas was man dafür halten kann, taucht immer passend als deus ex machina auf, um die aussichtslose Situation zu retten. Die Protagonisten bleiben leblos und die Geschichte zieht sich über lange strecke hin. Möglicherweise liegt das daran, dass dies der erste Band einer Trilogie ist, andererseits ist selbst die Lehrzeit Nikos eher belanglos und mit Standard Grausamkeiten gespickt. Möglicherweise war dies dem Autor auch irgendwann klar, möglicherweise wurde ihm bewusst, dass er sich auf sehr ausgetretenen und vorhersehbaren Pfaden bewegt, so dass er noch ein paar, leider ebenfalls vorhersehbare, Wendungen einbaut. Fazit: Vorhersehbare, unterdurchschnittliche Fantasykost. Mit teils vorhersehbarer, teils inkonsequenter Handlung, lebloser Staffage und extremer schwarz weiß Malerei. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Oberflächlich und leblos,
Rezension bezieht sich auf: Farlander: Der Pfad des Kriegers (Taschenbuch)
Ohne noch einmal den kompletten Inhalt hier zu wiederholen möchte ich direkt meinen Eindruck zu dem Buch wiedergeben.Die Idee der Roshun hörte sich interessant an und umso enttäuschter war ich am Ende des Buches. Die Personen bleiben oberflächlich und leblos, die Welt ist holprig, wirkt zusammengewürfelt und nicht konsequent umgesetzt. Mal Fantasynamen und dann plötzlich eine Tram als Massenbeförderungsmittel in der Stadt, Tiere sind mal exotisch, fantastisch, mal ists ein Maultier). Die Geschichte nimmt Wendungen bei denen ich das Gefühl hatte, die hat sich der Autor gerade eben überlegt, was nicht unbedingt dazu beiträgt die Welt und Geschichte als harmonisches Ganzes zu sehen. Der Brückenschlag zwischen Nico und den allgemeinen Kriegshandlungen ist mir zu plötzlich, zu aufgesetzt. Alles in allem für mich eher eine langweilige, holprige und oberflächliche Fantasykost und gerade weil es der erste Band einer Reihe ist hätte ich mehr erwartet. Nach diesem Einstieg wird es für mich keine weiteren Bände aus der Reihe geben. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
4 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Unglaublich und Einzigartig,
Rezension bezieht sich auf: Farlander: Der Pfad des Kriegers (Taschenbuch)
Hallo an alle,ich hab dieses Buch im Buchhandel entdeckt und habs mir sofort gekauft da sich der Klappentext sehr spannend anhörte und ich wurde nicht enttäuscht: eine Story wie diese habe ich noch nie gelesen. Es sit interresannt von anfang an, die handlung steigert sich von seite zu seite und der schluss ist phenomenal. Zuerst fällt auf das der Autor viele Fremdwörter verwendet die nicht erläutert werden, aber mann kann sich aus dem zusammenhang erschließen was gemeint ist. Trotz allem ließt sich das Buch sehr gut. Die Charaktere sind ausgearbeitet und alles andere als oberflächlich. man kann sich sehr gut in die personen, vor allem in Nico, hineinversetzen. man hat das gefühl, man ist mitten im geschehen, so gut ist die story geschrieben. Ich habe mich bei dem Orden der Roschun irgenwie an "wanted" erinnert gefühlt, aber das muss jeder selbst entscheiden. Ich persönlich kann das Buch jedem empfelen der Stunden voller Spaß und Spannung sucht. Ich sage nur so viel zum vEnde: Da Ende ist überraschend und ziemlich düster. Aber die letzten Seiten lasen auf eine Fortsetzung hoffen. Viel Spaß beim Lesen von diesem Einmaligen Buch Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Farlander: Der Pfad des Kriegers von Col Buchanan (Taschenbuch - Januar 2011)
EUR 15,00
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